Rolloutunterstützung und Weiterentwicklung des EDV/SAP gestützten Arbeitssicherheitssystems der Max-Planck-Gesellschaft (ASI 2014)

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. für das Institut für Biochemie, am Klopferspitz 18, 82152 Martins

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“ genannt) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte und gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur und ca. 80 Instituten und Einrichtungen. Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden „GV“ genannt) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten und Einrichtungen.
Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar.
Bei der MPG stehen neben der Einführung des EDV gestützten Arbeistssicherheitssystem (im Folgenden „ASi-System“) in ca. 30 Max-Planck-Instituten auch mehrere Themen zur Weiterentwicklung des ASi-Systems an, für deren Durchführung nicht ausreichende interne Ressourcen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ist es erforderlich, externe Konzeptions- und Implementierungsunterstützung für diesen Aufgabe in Anspruch zu nehmen. Mit diesem Vergabeverfahren soll der wirtschaftlichste Auftragnehmer gefunden werden, der die notwendigen Beratungs-, Konzeptions- und Implementierungsarbeiten übernimmt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV gemäß eines Dienstleistungsrahmenvertrages auf Basis der Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung) in der Implementierung anhand der notwendigen Qualifikationen wie in Kapitel 1.20 der Vergabeunterlage beschrieben.
Die MPG sucht Unterstützung durch qualifizierte, erfahrene Mitarbeiter für die Bewältigung der Aufgaben in der laufenden Betreuung und Weiterentwicklung der in der Vergabeunterlage in Kapitel 2.5 beschriebenen SAP-Anwendungen (SAP EH&S;SAP LSO;SAP Floorplanmanager; WWI-Generierungsserver; SAP Netweaver Portal).
Die Unterstützung wird bedarfsbezogen in Anspruch genommen und soll kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Dabei stützt sich die MPG auf die spezifischen Kenntnisse und Erfahrungen des Auftragnehmers.
Die Unterstützung wird insbesondere benötigt
— bei der Projektleitung der anstehenden Rollouts an den Max-Planck-Instituten und der Weiterentwicklungen des ASi-Systems
— bei der Durchführung von Rolloutvorbereitungsmaßnahmen, wie z. B initaler Upload der Organisations- und Verantwortungsstruktur und zur Vorbereitung des ASi-Systems zur Aufnahme weiterer Institute
— für Customizing und Programmierungen in ABAP, ABAP Objects (ABAP OO), WebDynpro4ABAP (WD4A) und dynamischer Workflow,
— bei der Störungsbehebung in den oben beschriebenen SAP-Anwendungen der Arbeitssicherheit sowohl in der SAP-Standard-Software als auch in kundenspezifischen Erweiterungen und/oder Hilfsprogrammen,
— bei den notwendigen Anpassungen und Erweiterungen der Rollen und Berechtigungen,
— bei notwendigen Anpassungen und Erweiterungen der Statusmodelle für Arbeitsbereiche (Arbeitsgruppe, Raum, Tätigkeiten), Gefahrstoffe und Geräte,
— bei der Analyse der bestehenden ASi-Prozesse für SAP EH&S und SAP LSO in Verbindung mit Lecturnity ab Version 4.0.P13 hinsichtlich Optimierungs- und Verbesserungspotentiale, sowie deren Umsetzungen
— bei der Analyse fachlicher Anforderungen,
— bei Erstellung von Konzepten (Blueprints) und Spezifikationen zur Umsetzung der fachlichen Anforderungen in technische Lösungen und deren Umsetzung
— bei der Umsetzung, Realisierung, Implementierung von Lösungen zur Verbesserung der ASi-Software
— beim der Umsetzung eines teilautomatiserten Test- und Qualitätsmanagement der ASi-Anwendung,
— bei Aufgaben- und Fragestellungen bezüglich Systemarchitekturen und diesbezüglicher Best Practises (SAP-spezifische Technologie- und Architekturberatung),
— bei Themen des Release- und Patchmanagements der SAP-Anwendungen in der Arbeitssicherheit.
Die konkret geschuldete Leistung (insbesondere der konkrete Leistungsgegenstand, etwaig angestrebte Leistungsergebnisse, die für die Leistungserbringung maßgeblichen Termine oder der für die Leistungserbringung maßgebliche Leistungszeitraum) werden bei Bedarf des Auftraggebers jeweils gesondert schriftlich und auf der Grundlage der abzuschließenden Rahmenvereinbarung über Einzelverträge (Einzelabruf; Muster in Anlage 4 des Vertrages) abgerufen.
Der Auftragnehmer ist jeweils zur Angebotsabgabe aufzufordern. Nach Aufforderung durch den Auftraggeber erstellt der Auftragnehmer ein Angebot nach Maßgabe dieser Rahmenvereinbarung (insb. Preisblatt; Anlage 13 der Vergabunterlagen), welches die Anzahl der für die Leistungserbringung erforderlichen und vorgesehenen Berater, die kalkulatorisch berücksichtigten Tätigkeiten sowie die hierfür erforderlichen Beratertage enthält. Bei Zustimmung des Auftraggebers wird das Angebot Bestandteil des jeweiligen Einzelvertrages.
Der Einzelvertrag kommt durch Unterschrift beider Vertragsparteien unter den Einzelabruf zustande. Der Auftragnehmer kann die Ausführung eines Einzelvertrags nur ablehnen, wenn ihm die Ausführung unzumutbar ist. Die Unzumutbarkeit ist durch den Auftragnehmer schriftlich (Textform gem. § 126 b BGB ist ausreichend) nachzuweisen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-17.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-01-17 Auftragsbekanntmachung
2014-04-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge