Der Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Iffezheim durch Staustufen führte u.a. zu einem Verlust von 130 km² Überschwemmungsflächen mit der Folge, dass Rheinhochwasser heute schneller und höher ablaufen und sich zudem ungünstiger mit den Hochwasserwellen der Nebenflüsse überlagern. Während für die ausgebaute Rheinstrecke oberhalb Iffezheims aufgrund des für die baulichen Anlagen ausgewählten Bemessungshochwassers ein sehr hoher Hochwasserschutz erreicht wurde, hat sich für die Rheinanlieger unterhalb von Iffezheim die Situation wesentlich verschlechtert. Zur Wiederherstellung eines Schutzniveaus gegen ein 200-jährliches Ereignis, wie es vor dem Ausbau des Oberrheins bestand, wurde das Integrierte Rheinprogramm (IRP), bestehend aus 13 Rückhalteräumen mit einem gesamten Rückhaltevolumen von 167,3 Mio. m³, im Januar 1996 vom Kabinett des Landes Baden-Württemberg beschlossen (UVM, 1996). Das IRP beinhaltet die umweltverträgliche Wiederherstellung des Hochwasserschutzes und möglichst gleichrangig die Erhaltung und Renaturierung der Auenlandschaft am Oberrhein. Einer der 13 Rückhalteräume ist der Raum Elisabethenwört (Landkreis Karlsruhe und Landkreis Germersheim). Die Insel „Elisabethenwört“ (Rhein-km 380,8 bis 383,4) wird vom Rhein und dem Rußheimer Altrhein umschlossen und wurde ca. 1935 durch Deiche vom Rhein getrennt. Sie wird intensiv land- und forstwirtschaftlich genutzt. Hier soll auf einer Fläche von min. 396 ha bis max. 590 ha ein Rückhaltevolumen von mindestens 11,9 Mio. m³ geschaffen werden. Vorhabenträger ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 - Gewässer I. Ordnung, Hochwasserschutz, Planung. Der Planungsraum liegt überwiegend im Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg). Ein Teilgebiet im Nordwesten liegt im Landkreis Germersheim (Rheinland-Pfalz). Betroffen sind Gemarkungsflächen der Gemeinde Dettenheim OT Rußheim sowie der Städte Philippsburg und Germersheim. Planungsrechtlich ist die Insel „Elisabethenwört“ mit dem umschließenden Rußheimer Altrhein in beiden Bundesländern jeweils als Naturschutzgebiet ausgewiesen und befindet sich innerhalb Europäischer Schutzgebiete des Natura 2000 -Netzes (Fauna-Flora-Habitat Gebiete (FFH) und Vogelschutzgebiete (Special Protection Areas, SPA)). In der Waldfunktionenkartierung der Landesforstverwaltung sind die Wälder im NSG „Elisabethenwört“ als Wasserschutzwald ausgewiesen. Am Südrand des Planungsraumes grenzt ferner das LSG „Rheinaue nördlich von Karlsruhe" an. Auf rheinland-pfälzischem Gebiet überlagert sich das LSG „Pfälzische Rheinauen“. Im Planungsraum liegen klassifizierte Wasserkörper im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Hierzu gehören u.a. der Rhein, der Rußheimer Altrhein und der Rheinniederungskanal als Fließgewässer sowie der stillgelegte Baggersee „Rußheimer Altrhein (Minthesee)“ als eigenständiger Seewasserkörper (66 ha, im rechten Rheinvorland südlich der Insel). Letzterer ist Teil des rechtskräftigen Wasserschutzgebietes Nr. 215045, welches im Süden an den Planungsraum angrenzt. Das geplante Vorhaben bedarf einer Planfeststellung gemäß § 68 Abs. 1 WHG. Die Raumordnungsbehörde hat auf Antrag des Vorhabenträgers im Dezember 2013 von der Durchführung eines Raumordnungsverfahrens abgesehen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll entsprechend der landesrechtlichen Vorgaben Baden-Württembergs erfolgen (VwV Öffentlichkeitsbeteiligung und Planungsleitfaden („Leitfaden für eine neue Planungskultur“). Für den Rückhalteraum liegen Voruntersuchungen und erste Vorplanungen aus dem Jahr 1992 vor. Untersucht wurden sowohl Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) als auch die Variante Polder (gesteuerter Rückhalteraum) mit jeweils drei verschiedenen Größen (kleine, große und mittlere Variante). Im Rahmen dieser Voruntersuchungen wurden u.a. geotechnische Untersuchungen, 2D-Strömungsberechnungen sowie Grundwassermodelluntersuchungen durchgeführt. Der zusammenfassende Abschlussbericht der Voruntersuchungen 1992 sowie die Kurzfassung des Erläuterungsberichtes der 2D-Strömungsberechnungen aus dem Jahr 1991 können unter der folgenden Internetadresse abgerufen werden: http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html. Dort sind auch Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung einsehbar. Der Begriff der Varianten (des Rückhalteraumes) wird im Rahmen dieser Ausschreibung in Anlehnung an den allgemeinen Sprachgebrauch der Voruntersuchungen und der darauf aufbauend bereits initiierten frühen Öffentlichkeitsbeteiligung verwendet. Honorarrechtlich handelt es sich teilweise um Alternativen (auf Objektebene unterschiedlich zu bewerten). Der Vorhabenträger beabsichtigt, die o. g. sechs Varianten der Voruntersuchungen 1992 im Rahmen der Vorplanung ergebnisoffen zu überprüfen und mit früher aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit im Hinblick auf die Variantenentscheidung nach heutigen fachlichen und rechtlichen Maßstäben weiterführend zu untersuchen. Konkretere Festlegungen zu Art und Umfang der zu untersuchenden Varianten und deren Vergleich richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Das Auswahlverfahren wird transparent aufbereitet und im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Ziel ist die Erarbeitung der notwendigen Grundlagen für eine möglichst konsensfähige Lösungsfindung, die sowohl den rechtlichen Vorgaben als auch den zwingenden Rahmenbedingungen des Hochwasserschutzes und der Ökologie gerecht wird. Die Variantenentscheidung soll bis Ende 2017 getroffen werden. Nach erfolgter Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger sollen dann in zwei weiteren Jahren die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren vorbereitet werden. Das Vergabeverfahren umfasst die folgenden Leistungen in zwei Losen: > Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitenden Ingenieurleistungen der Geotechnik und Vermessung > Los 2: Hydraulische Modellierung Die Leistungen in den beiden Losen untergliedern sich jeweils in drei wesentliche Stufen der Beauftragung: > Stufe I: Klärung Untersuchungsumfang (Bedarfsplanung) > Stufe II: Erarbeitung der Grundlagen für die Variantenentscheidung (Vorplanung) > Stufe III (Option, Verlängerung): Entwurfs- und Genehmigungsplanung Weiteres siehe Beschreibung zum Gesamtumfang der Leistungen in Ziff. II.2.1 und nachfolgende Detailangaben zu den Losen 1 und 2 in dieser Bekanntmachung. Die für das Vorhaben erforderlichen Leistungen der Umweltplanung werden in einem eigenständigen Vergabeverfahren ausgeschrieben. Der Vorhabenträger beabsichtigt ferner, ein gesondertes Fachgutachten für grundwasserhydraulische Berechnungen insbesondere im Binnenland zu beauftragen. Die Leistungen der Lose 1 und 2 sind in enger Abstimmung sowohl untereinander als auch mit der Umweltplanung, der Grundwassermodellierung und ggf. weiteren fachlich Beteiligten zu erbringen (u. a. Detailabstimmung Anforderungen, Schnittstellen und Terminplan zu Auftragsbeginn, Entwickeln, Auswahl und Optimieren planerischer Lösungen zur Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-12-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Der Leistungsumfang ist in zwei Lose aufgeteilt, die jeweils in drei Stufen auszuführen sind und verschiedene optionale Leistungen enthalten:> Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitenden Ingenieurleistungen der Geotechnik und VermessungLos 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).> Los 2: Hydraulische ModellierungLos 2 umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D oder gekoppelt 1D/2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Die Untersuchungen werden analog zu Los 1 in die drei Stufen eingeteilt und sind entsprechend der wechselseitigen Abhängigkeiten parallel zu Los 1 zu erbringen. In Stufe I sind gemeinsam mit den Planungsbeteiligten die wesentlichen Ziele und Randbedingungen zu klären sowie der Umfang der Variantenuntersuchungen und der Projektablauf abzustimmen. Darauf aufbauend sind in der Stufe II der Modellaufbau vorzunehmen, die Modellberechnungen für die Planungsvarianten durchzuführen, im Zwischenergebnis mit den Planungsbeteiligten abzustimmen (Rückkopplung zur Weiterentwicklung der Planung) sowie im Ergebnis für die weitere Planung digital aufzubereiten (GIS) und zu übergeben. Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Vertragsverlängerung als Option) die Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellung der erforderlichen hydraulischen Nachweise für die Genehmigungsplanung (Hydraulisches Gutachten auf der Grundlage der Entwurfsplanung).950 000
Der Leistungsumfang ist in zwei Lose aufgeteilt, die jeweils in drei Stufen auszuführen sind und verschiedene optionale Leistungen enthalten:> Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitenden Ingenieurleistungen der Geotechnik und VermessungLos 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).> Los 2: Hydraulische ModellierungLos 2 umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D oder gekoppelt 1D/2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Die Untersuchungen werden analog zu Los 1 in die drei Stufen eingeteilt und sind entsprechend der wechselseitigen Abhängigkeiten parallel zu Los 1 zu erbringen. In Stufe I sind gemeinsam mit den Planungsbeteiligten die wesentlichen Ziele und Randbedingungen zu klären sowie der Umfang der Variantenuntersuchungen und der Projektablauf abzustimmen. Darauf aufbauend sind in der Stufe II der Modellaufbau vorzunehmen, die Modellberechnungen für die Planungsvarianten durchzuführen, im Zwischenergebnis mit den Planungsbeteiligten abzustimmen (Rückkopplung zur Weiterentwicklung der Planung) sowie im Ergebnis für die weitere Planung digital aufzubereiten (GIS) und zu übergeben. Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Vertragsverlängerung als Option) die Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellung der erforderlichen hydraulischen Nachweise für die Genehmigungsplanung (Hydraulisches Gutachten auf der Grundlage der Entwurfsplanung).950 000
Gesamtwert des Auftrags: 850 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 5 – Umwelt, Referat 53.1
Postanschrift: Schlossplatz 1-3
Postleitzahl: 76131
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de🌏
E-Mail: ralf.huebner@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 7219267615📞
Fax: +49 72193340250 📠
VI.3.1)
Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
VI.3.2)
Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktstelle (E-Mail: b.buechele@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens Dienstag 20.1.2015, 10:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 26.1.2015, 10:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
VI.3.3)
Der Teilnahmeantrag ist formlos und ausschließlich in Papierform DIN A 4 zu stellen. Für die Bewerbungsunterlagen werden keine Vordrucke zur Verfügung gestellt.
VI.3.4)
Der Teilnahmeantrag ist zur eindeutigen Trennung und Bewertung für jedes Los getrennt einzureichen, auch wenn von einem Bewerber ein Antrag für beide Lose gestellt wird (eindeutige Trennung der Bewerbungsunterlagen, sofern in einem Paket).
VI.3.5)
Die Erklärungen und Nachweise sind in der in dieser Bekanntmachung vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zu nehmen.
VI.3.6)
> Los 1:
Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß Ziff. III.2.3.1 (Projektleiter), III.2.3.2 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.4 (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Rückhalteräumen und der technischen Planung von Einzelobjekten (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1 genannten Internetseite). Die entsprechenden Referenzen werden daher ggf. doppelt gewertet (als Erfahrung für Rückhalteräume und für Einzelobjekte). Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) sind daher mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der Mindeststandards auch anrechenbare Baukosten anzugeben sind.
VI.3.7)
> Los 2:
Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) gemäß Ziff. III.2.3.8 (Projektleiter), III.2.3.9 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.10 (Bewerber) sind zur Überprüfung der Mindeststandards mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen.
VI.3.8)
Von den Bietern, die jeweils den Zuschlag für Los 1 und Los 2 erhalten, wird aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten eine enge und kontinuierliche fachliche Abstimmung im Sinne eines iterativen Planungsprozesses erwartet. Es wird erwartet, dass die Projektleitung aus Los 1 die fachliche Koordination mit Los 2 federführend übernimmt und hierfür verantwortlich zeichnet. Dem Auftragnehmer aus Los 2 obliegt zugleich die Verpflichtung zur entsprechenden fachlichen Abstimmung. Sofern ein Bieter den Zuschlag für beide Lose 1 und 2 erhält, wird ein gemeinsamer Vertrag für beide Lose angestrebt.
VI.3.9)
Änderungen im Hinblick auf das benannte Personal und die Verteilung der Funktionen einschließlich der Beauftragung weiterer Subunternehmer sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
VI.3.10)
Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: "Rückhalteraum Elisabethenwört - Vergabeverfahren Wasserbauplanung, Los [Nr. und Bezeichnung]“ - Nicht öffnen vor dem 2.2.2015, 10:00 Uhr" zu kennzeichnen.
Die Teilnahmeanträge werden erst nach Ablauf des Schlusstermins am 2.2.2015 geöffnet.
VI.3.11)
Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
VI.3.12)
Die Kosten für die Bewerbung und Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet.
Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
VI.3.2)
Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktstelle (E-Mail: b.buechele@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens Dienstag 20.1.2015, 10:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 26.1.2015, 10:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
VI.3.3)
Der Teilnahmeantrag ist formlos und ausschließlich in Papierform DIN A 4 zu stellen. Für die Bewerbungsunterlagen werden keine Vordrucke zur Verfügung gestellt.
VI.3.4)
Der Teilnahmeantrag ist zur eindeutigen Trennung und Bewertung für jedes Los getrennt einzureichen, auch wenn von einem Bewerber ein Antrag für beide Lose gestellt wird (eindeutige Trennung der Bewerbungsunterlagen, sofern in einem Paket).
VI.3.5)
Die Erklärungen und Nachweise sind in der in dieser Bekanntmachung vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zu nehmen.
VI.3.6)
> Los 1:
Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß Ziff. III.2.3.1 (Projektleiter), III.2.3.2 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.4 (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Rückhalteräumen und der technischen Planung von Einzelobjekten (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1 genannten Internetseite). Die entsprechenden Referenzen werden daher ggf. doppelt gewertet (als Erfahrung für Rückhalteräume und für Einzelobjekte). Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) sind daher mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der Mindeststandards auch anrechenbare Baukosten anzugeben sind.
VI.3.7)
> Los 2:
Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) gemäß Ziff. III.2.3.8 (Projektleiter), III.2.3.9 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.10 (Bewerber) sind zur Überprüfung der Mindeststandards mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen.
VI.3.8)
Von den Bietern, die jeweils den Zuschlag für Los 1 und Los 2 erhalten, wird aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten eine enge und kontinuierliche fachliche Abstimmung im Sinne eines iterativen Planungsprozesses erwartet. Es wird erwartet, dass die Projektleitung aus Los 1 die fachliche Koordination mit Los 2 federführend übernimmt und hierfür verantwortlich zeichnet. Dem Auftragnehmer aus Los 2 obliegt zugleich die Verpflichtung zur entsprechenden fachlichen Abstimmung. Sofern ein Bieter den Zuschlag für beide Lose 1 und 2 erhält, wird ein gemeinsamer Vertrag für beide Lose angestrebt.
VI.3.9)
Änderungen im Hinblick auf das benannte Personal und die Verteilung der Funktionen einschließlich der Beauftragung weiterer Subunternehmer sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
VI.3.10)
Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: "Rückhalteraum Elisabethenwört - Vergabeverfahren Wasserbauplanung, Los [Nr. und Bezeichnung]“ - Nicht öffnen vor dem 2.2.2015, 10:00 Uhr" zu kennzeichnen.
Die Teilnahmeanträge werden erst nach Ablauf des Schlusstermins am 2.2.2015 geöffnet.
VI.3.11)
Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
VI.3.12)
Die Kosten für die Bewerbung und Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Iffezheim durch Staustufen führte u.a. zu einem Verlust von 130 km² Überschwemmungsflächen mit der Folge, dass Rheinhochwasser heute schneller und höher ablaufen und sich zudem ungünstiger mit den Hochwasserwellen der Nebenflüsse überlagern. Während für die ausgebaute Rheinstrecke oberhalb Iffezheims aufgrund des für die baulichen Anlagen ausgewählten Bemessungshochwassers ein sehr hoher Hochwasserschutz erreicht wurde, hat sich für die Rheinanlieger unterhalb von Iffezheim die Situation wesentlich verschlechtert.
Der Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Iffezheim durch Staustufen führte u.a. zu einem Verlust von 130 km² Überschwemmungsflächen mit der Folge, dass Rheinhochwasser heute schneller und höher ablaufen und sich zudem ungünstiger mit den Hochwasserwellen der Nebenflüsse überlagern. Während für die ausgebaute Rheinstrecke oberhalb Iffezheims aufgrund des für die baulichen Anlagen ausgewählten Bemessungshochwassers ein sehr hoher Hochwasserschutz erreicht wurde, hat sich für die Rheinanlieger unterhalb von Iffezheim die Situation wesentlich verschlechtert.
Zur Wiederherstellung eines Schutzniveaus gegen ein 200-jährliches Ereignis, wie es vor dem Ausbau des Oberrheins bestand, wurde das Integrierte Rheinprogramm (IRP), bestehend aus 13 Rückhalteräumen mit einem gesamten Rückhaltevolumen von 167,3 Mio. m³, im Januar 1996 vom Kabinett des Landes Baden-Württemberg beschlossen (UVM, 1996). Das IRP beinhaltet die umweltverträgliche Wiederherstellung des Hochwasserschutzes und möglichst gleichrangig die Erhaltung und Renaturierung der Auenlandschaft am Oberrhein.
Zur Wiederherstellung eines Schutzniveaus gegen ein 200-jährliches Ereignis, wie es vor dem Ausbau des Oberrheins bestand, wurde das Integrierte Rheinprogramm (IRP), bestehend aus 13 Rückhalteräumen mit einem gesamten Rückhaltevolumen von 167,3 Mio. m³, im Januar 1996 vom Kabinett des Landes Baden-Württemberg beschlossen (UVM, 1996). Das IRP beinhaltet die umweltverträgliche Wiederherstellung des Hochwasserschutzes und möglichst gleichrangig die Erhaltung und Renaturierung der Auenlandschaft am Oberrhein.
Einer der 13 Rückhalteräume ist der Raum Elisabethenwört (Landkreis Karlsruhe und Landkreis Germersheim). Die Insel „Elisabethenwört“ (Rhein-km 380,8 bis 383,4) wird vom Rhein und dem Rußheimer Altrhein umschlossen und wurde ca. 1935 durch Deiche vom Rhein getrennt. Sie wird intensiv land- und forstwirtschaftlich genutzt. Hier soll auf einer Fläche von min. 396 ha bis max. 590 ha ein Rückhaltevolumen von mindestens 11,9 Mio. m³ geschaffen werden. Vorhabenträger ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 - Gewässer I. Ordnung, Hochwasserschutz, Planung.
Einer der 13 Rückhalteräume ist der Raum Elisabethenwört (Landkreis Karlsruhe und Landkreis Germersheim). Die Insel „Elisabethenwört“ (Rhein-km 380,8 bis 383,4) wird vom Rhein und dem Rußheimer Altrhein umschlossen und wurde ca. 1935 durch Deiche vom Rhein getrennt. Sie wird intensiv land- und forstwirtschaftlich genutzt. Hier soll auf einer Fläche von min. 396 ha bis max. 590 ha ein Rückhaltevolumen von mindestens 11,9 Mio. m³ geschaffen werden. Vorhabenträger ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 - Gewässer I. Ordnung, Hochwasserschutz, Planung.
Der Planungsraum liegt überwiegend im Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg). Ein Teilgebiet im Nordwesten liegt im Landkreis Germersheim (Rheinland-Pfalz). Betroffen sind Gemarkungsflächen der Gemeinde Dettenheim OT Rußheim sowie der Städte Philippsburg und Germersheim.
Der Planungsraum liegt überwiegend im Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg). Ein Teilgebiet im Nordwesten liegt im Landkreis Germersheim (Rheinland-Pfalz). Betroffen sind Gemarkungsflächen der Gemeinde Dettenheim OT Rußheim sowie der Städte Philippsburg und Germersheim.
Planungsrechtlich ist die Insel „Elisabethenwört“ mit dem umschließenden Rußheimer Altrhein in beiden Bundesländern jeweils als Naturschutzgebiet ausgewiesen und befindet sich innerhalb Europäischer Schutzgebiete des Natura 2000 -Netzes (Fauna-Flora-Habitat Gebiete (FFH) und Vogelschutzgebiete (Special Protection Areas, SPA)). In der Waldfunktionenkartierung der Landesforstverwaltung sind die Wälder im NSG „Elisabethenwört“ als Wasserschutzwald ausgewiesen. Am Südrand des Planungsraumes grenzt ferner das LSG „Rheinaue nördlich von Karlsruhe" an. Auf rheinland-pfälzischem Gebiet überlagert sich das LSG „Pfälzische Rheinauen“.
Planungsrechtlich ist die Insel „Elisabethenwört“ mit dem umschließenden Rußheimer Altrhein in beiden Bundesländern jeweils als Naturschutzgebiet ausgewiesen und befindet sich innerhalb Europäischer Schutzgebiete des Natura 2000 -Netzes (Fauna-Flora-Habitat Gebiete (FFH) und Vogelschutzgebiete (Special Protection Areas, SPA)). In der Waldfunktionenkartierung der Landesforstverwaltung sind die Wälder im NSG „Elisabethenwört“ als Wasserschutzwald ausgewiesen. Am Südrand des Planungsraumes grenzt ferner das LSG „Rheinaue nördlich von Karlsruhe" an. Auf rheinland-pfälzischem Gebiet überlagert sich das LSG „Pfälzische Rheinauen“.
Im Planungsraum liegen klassifizierte Wasserkörper im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Hierzu gehören u.a. der Rhein, der Rußheimer Altrhein und der Rheinniederungskanal als Fließgewässer sowie der stillgelegte Baggersee „Rußheimer Altrhein (Minthesee)“ als eigenständiger Seewasserkörper (66 ha, im rechten Rheinvorland südlich der Insel). Letzterer ist Teil des rechtskräftigen Wasserschutzgebietes Nr. 215045, welches im Süden an den Planungsraum angrenzt.
Im Planungsraum liegen klassifizierte Wasserkörper im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Hierzu gehören u.a. der Rhein, der Rußheimer Altrhein und der Rheinniederungskanal als Fließgewässer sowie der stillgelegte Baggersee „Rußheimer Altrhein (Minthesee)“ als eigenständiger Seewasserkörper (66 ha, im rechten Rheinvorland südlich der Insel). Letzterer ist Teil des rechtskräftigen Wasserschutzgebietes Nr. 215045, welches im Süden an den Planungsraum angrenzt.
Das geplante Vorhaben bedarf einer Planfeststellung gemäß § 68 Abs. 1 WHG. Die Raumordnungsbehörde hat auf Antrag des Vorhabenträgers im Dezember 2013 von der Durchführung eines Raumordnungsverfahrens abgesehen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll entsprechend der landesrechtlichen Vorgaben Baden-Württembergs erfolgen (VwV Öffentlichkeitsbeteiligung und Planungsleitfaden („Leitfaden für eine neue Planungskultur“).
Das geplante Vorhaben bedarf einer Planfeststellung gemäß § 68 Abs. 1 WHG. Die Raumordnungsbehörde hat auf Antrag des Vorhabenträgers im Dezember 2013 von der Durchführung eines Raumordnungsverfahrens abgesehen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll entsprechend der landesrechtlichen Vorgaben Baden-Württembergs erfolgen (VwV Öffentlichkeitsbeteiligung und Planungsleitfaden („Leitfaden für eine neue Planungskultur“).
Für den Rückhalteraum liegen Voruntersuchungen und erste Vorplanungen aus dem Jahr 1992 vor. Untersucht wurden sowohl Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) als auch die Variante Polder (gesteuerter Rückhalteraum) mit jeweils drei verschiedenen Größen (kleine, große und mittlere Variante). Im Rahmen dieser Voruntersuchungen wurden u.a. geotechnische Untersuchungen, 2D-Strömungsberechnungen sowie Grundwassermodelluntersuchungen durchgeführt. Der zusammenfassende Abschlussbericht der Voruntersuchungen 1992 sowie die Kurzfassung des Erläuterungsberichtes der 2D-Strömungsberechnungen aus dem Jahr 1991 können unter der folgenden Internetadresse abgerufen werden: http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html. Dort sind auch Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung einsehbar.
Für den Rückhalteraum liegen Voruntersuchungen und erste Vorplanungen aus dem Jahr 1992 vor. Untersucht wurden sowohl Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) als auch die Variante Polder (gesteuerter Rückhalteraum) mit jeweils drei verschiedenen Größen (kleine, große und mittlere Variante). Im Rahmen dieser Voruntersuchungen wurden u.a. geotechnische Untersuchungen, 2D-Strömungsberechnungen sowie Grundwassermodelluntersuchungen durchgeführt. Der zusammenfassende Abschlussbericht der Voruntersuchungen 1992 sowie die Kurzfassung des Erläuterungsberichtes der 2D-Strömungsberechnungen aus dem Jahr 1991 können unter der folgenden Internetadresse abgerufen werden: http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html. Dort sind auch Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung einsehbar.
Der Begriff der Varianten (des Rückhalteraumes) wird im Rahmen dieser Ausschreibung in Anlehnung an den allgemeinen Sprachgebrauch der Voruntersuchungen und der darauf aufbauend bereits initiierten frühen Öffentlichkeitsbeteiligung verwendet. Honorarrechtlich handelt es sich teilweise um Alternativen (auf Objektebene unterschiedlich zu bewerten).
Der Begriff der Varianten (des Rückhalteraumes) wird im Rahmen dieser Ausschreibung in Anlehnung an den allgemeinen Sprachgebrauch der Voruntersuchungen und der darauf aufbauend bereits initiierten frühen Öffentlichkeitsbeteiligung verwendet. Honorarrechtlich handelt es sich teilweise um Alternativen (auf Objektebene unterschiedlich zu bewerten).
Der Vorhabenträger beabsichtigt, die o. g. sechs Varianten der Voruntersuchungen 1992 im Rahmen der Vorplanung ergebnisoffen zu überprüfen und mit früher aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit im Hinblick auf die Variantenentscheidung nach heutigen fachlichen und rechtlichen Maßstäben weiterführend zu untersuchen. Konkretere Festlegungen zu Art und Umfang der zu untersuchenden Varianten und deren Vergleich richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Das Auswahlverfahren wird transparent aufbereitet und im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Ziel ist die Erarbeitung der notwendigen Grundlagen für eine möglichst konsensfähige Lösungsfindung, die sowohl den rechtlichen Vorgaben als auch den zwingenden Rahmenbedingungen des Hochwasserschutzes und der Ökologie gerecht wird. Die Variantenentscheidung soll bis Ende 2017 getroffen werden. Nach erfolgter Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger sollen dann in zwei weiteren Jahren die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren vorbereitet werden.
Der Vorhabenträger beabsichtigt, die o. g. sechs Varianten der Voruntersuchungen 1992 im Rahmen der Vorplanung ergebnisoffen zu überprüfen und mit früher aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit im Hinblick auf die Variantenentscheidung nach heutigen fachlichen und rechtlichen Maßstäben weiterführend zu untersuchen. Konkretere Festlegungen zu Art und Umfang der zu untersuchenden Varianten und deren Vergleich richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Das Auswahlverfahren wird transparent aufbereitet und im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Ziel ist die Erarbeitung der notwendigen Grundlagen für eine möglichst konsensfähige Lösungsfindung, die sowohl den rechtlichen Vorgaben als auch den zwingenden Rahmenbedingungen des Hochwasserschutzes und der Ökologie gerecht wird. Die Variantenentscheidung soll bis Ende 2017 getroffen werden. Nach erfolgter Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger sollen dann in zwei weiteren Jahren die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren vorbereitet werden.
Das Vergabeverfahren umfasst die folgenden Leistungen in zwei Losen:
> Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitenden Ingenieurleistungen der Geotechnik und Vermessung
> Los 2: Hydraulische Modellierung
Die Leistungen in den beiden Losen untergliedern sich jeweils in drei wesentliche Stufen der Beauftragung:
> Stufe II: Erarbeitung der Grundlagen für die Variantenentscheidung (Vorplanung)
> Stufe III (Option, Verlängerung): Entwurfs- und Genehmigungsplanung
Weiteres siehe Beschreibung zum Gesamtumfang der Leistungen in Ziff. II.2.1 und nachfolgende Detailangaben zu den Losen 1 und 2 in dieser Bekanntmachung.
Die für das Vorhaben erforderlichen Leistungen der Umweltplanung werden in einem eigenständigen Vergabeverfahren ausgeschrieben. Der Vorhabenträger beabsichtigt ferner, ein gesondertes Fachgutachten für grundwasserhydraulische Berechnungen insbesondere im Binnenland zu beauftragen.
Die für das Vorhaben erforderlichen Leistungen der Umweltplanung werden in einem eigenständigen Vergabeverfahren ausgeschrieben. Der Vorhabenträger beabsichtigt ferner, ein gesondertes Fachgutachten für grundwasserhydraulische Berechnungen insbesondere im Binnenland zu beauftragen.
Die Leistungen der Lose 1 und 2 sind in enger Abstimmung sowohl untereinander als auch mit der Umweltplanung, der Grundwassermodellierung und ggf. weiteren fachlich Beteiligten zu erbringen (u. a. Detailabstimmung Anforderungen, Schnittstellen und Terminplan zu Auftragsbeginn, Entwickeln, Auswahl und Optimieren planerischer Lösungen zur Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen).
Die Leistungen der Lose 1 und 2 sind in enger Abstimmung sowohl untereinander als auch mit der Umweltplanung, der Grundwassermodellierung und ggf. weiteren fachlich Beteiligten zu erbringen (u. a. Detailabstimmung Anforderungen, Schnittstellen und Terminplan zu Auftragsbeginn, Entwickeln, Auswahl und Optimieren planerischer Lösungen zur Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen).
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitenden Ingenieurleistungen der Geotechnik und Vermessung
Kurze Beschreibung: Siehe Beschreibung des Gesamtvorhabens in Ziff. II:1.5 und II.2.1.
Menge oder Umfang: Die für das Vorhaben erforderlichen Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitender geotechnischer Beratung und ergänzender Vermessung sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden. Die Leistungen gliedern sich in folgende Stufen:- Stufe I (Grundauftrag): Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die technischen Anforderungen, den Umfang und die Inhalte der Planungsaufgaben in Stufe II, insbesondere Auswahl der für die Variantenentscheidung relevanten Objekte. Die Relevanz ergibt sich u.a. aus Vorüberlegungen der Geotechnik (z. B. heutige Standards), Vorabstimmungen mit der Hydraulik (Los 2) und der Umweltplanung hinsichtlich möglicher Umweltauswirkungen, Kriterien der späteren Variantenbeurteilung (soweit bereits bekannt) sowie eventuellen zusätzlichen Erkenntnissen des Vorhabenträgers aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Im Hinblick auf eine zielgerichtete Gesamtabwicklung des Planungsprozesses ist in Stufe I auch die Ablaufplanung für die Arbeiten in Stufe II im erforderlichen Umfang mit den weiteren Planungsbeteiligten zu entwickeln und abzustimmen.- Stufe II (Grundauftrag mit optionalen Teilleistungen): Erarbeitung der erforderlichen planerischen Grundlagen für die Variantenentscheidung bis Ende 2017, im Wesentlichen bestehend aus der Objektplanung nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die in Stufe I definierten Leistungen der Objektplanung, mit begleitenden Leistungen der Geotechnik und Vermessung (nach Bedarf) sowie einer zusammenfassenden vergleichenden Bewertung der erarbeiteten planerischen Lösungen im Hinblick auf deren Umsetzbarkeit und Auswirkungen. Der Grundauftrag umfasst die kleinen Varianten mit einem Volumen von mind. 11,9 Mio. m³ als ungesteuerter oder gesteuerter Rückhalteraum, d. h. die Untersuchung der Varianten 2a und 3a aus den Vorplanungen 1992, unter Vorbehalt deren eventueller Modifikation im Rahmen der Stufe I. Die optionalen Leistungen umfassen die Untersuchung der weiteren Varianten der Vorplanungen 1992 (große / mittlere Lösung, ungesteuert/gesteuert), vorbehaltlich deren jeweiliger Auswahl und eventueller Modifikation im Rahmen der Stufe I. Es ist davon auszugehen, dass in Stufe II verschiedene Varianten parallel zu untersuchen sind.- Stufe III (Option, Verlängerung 2 Jahre): Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung aus Stufe II, im Wesentlichen bestehend aus der Objektplanung nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4, für die erforderlichen Ingenieurbauwerke und zugehörigen Anpassungs- und Begleitmaßnahmen, einschließlich des zugehörigen geotechnischen Gutachtens.Im Einzelnen:Pos. 1.1)Mitwirkung bei der BedarfsplanungIm Zuge der Bedarfsplanung in Stufe I sind in enger Abstimmung mit dem Vorhabenträger die Anforderungen und Inhalte der Vorplanungsarbeiten für den Variantenvergleich in Stufe II zu definieren. Hierzu gehören die Überprüfung der Grundlagen aus den Voruntersuchungen 1992 auf ihre Verwertbarkeit, die Ermittlung der Rahmenbedingungen des Projektes und aller wesentlichen Ziele und Anforderungen an die Planung unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, deren zielgerichtete und transparente Aufbereitung sowie Konkretisierung der Aufgabenbeschreibung für die Leistungen in Stufe II in Abstimmung mit dem Vorhabenträger und fachlich Beteiligten (insbesondere Umweltplaner).Ziel des Vorhabenträgers ist es, die Bedarfsplanung in den ersten ca. 3 Monaten nach Projektbeginn soweit durchzuführen, dass eine abgestimmte Festlegung und Priorisierung der Aufgaben in Stufe II ermöglicht wird (z.B. Workshop im Planungsteam) und frühzeitig mit den ersten Planungsleistungen begonnen werden kann. In Abhängigkeit der Abstimmungen im Gesamtvorhaben zum Umfang der Variantenuntersuchungen und deren Komplexität ist ggf. ein schrittweises Vorgehen der Bedarfsplanung für einzelne Varianten erforderlich.Pos. 1.2)Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1-2Die Leistungen in Stufe II umfassen die erforderlichen Grundleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI, Leistungsphase 1 und 2 für die zu untersuchenden Varianten und Ingenieurbauwerke.Dies sind vorläufig ausgehend von den sechs Varianten der Voruntersuchungen 1992 im Einzelnen die folgenden Ingenieurbauwerke (Objekte); vgl. hierzu Abschlussbericht 1992 und ergänzend bereitgestellte Unterlagen (Objektübersicht) auf der o.g. Internetseite:a) Deichea.1) Rheinhochwasserdamm XXXI, untergliedert in drei Teilabschnitte (Süd/Mitte/Nord, abhängig von Variantengröße, Gesamtlänge ca. 4.320 m): DA 1.1 – DA 1.3 => (Teil-)Abtrag / Öffnung bei ungesteuerter Lösung oder Ertüchtigung als Trenndeich bei gesteuerter Lösung.a.2) Deich Altrhein Inselseite, untergliedert in zwei Teilabschnitte (Süd/ Nord, abhängig von Variantengröße, Gesamtlänge ca. 4.480 m): DA 2.1 – DA 2.2 => Neubau / z.T. Ertüchtigung.a.3) Rheinhochwasserdamm XXXIa, untergliedert in zwei Teilabschnitte (Süd/ Nord, abhängig von Variantengröße, Gesamtlänge ca. 5.555 m: DA 3.1 – DA 3.2 => Ertüchtigung, z.T. Neubau.a.4) Kreuzungsbauwerk Altrhein (Deichabschnitt mit Spundwand als Verbindung DA 2.1 – DA 3.2, nur mittlere Variante, Gesamtlänge inkl. Durchlassbauwerk BW7 ca. 320 m): DA 4 => Neubau.b) Konstruktive Bauwerkeb.1) Ein- und Auslassbauwerk Süd: BW1 => Standort für kleine und mittlere gesteuerte Variante, BW 3 = Standort für große gesteuerte Varianteb.2) Ein- und Auslassbauwerk Nord: BW2 => Standort für kleine gesteuerte Variante, BW 4 = Standort für große und mittlere gesteuerte Varianteb.3) Bauwerk für Restentleerung: BW5 => für kleine gesteuerte Varianteb.4) Flutbrücke: BW6 => Brücke als Zufahrt zur Insel mit Durchlass für große gesteuerte Varianteb.5) Durchlassbauwerk Altrhein: BW7 => für mittlere Varianteb.6) Schöpfwerk Rheinniederungskanal: BW8 => für große Varianteb.7) Auslassbauwerk Rheinniederungskanal: BW9 => Erhöhung/Verstärkung der bestehenden Jägerschrittschleuse für große Varianteb.8) Binnenentwässerung Ortsbereich Rußheim: BW10 => für große Varianteb.9) Ablauf Regenüberlaufbecken: BW11 => für RÜB Ortsbereich Rußheim für große Variantec) Anpassungs- und BegleitmaßnahmenUntersuchungsrelevante Anpassungs- und Begleitmaßnahmen wie z.B. Objektschutzmaßnahmen werden mit Verweis auf den Abschlussbericht der Voruntersuchungen 1992 hier nicht einzeln aufgelistet. Der Untersuchungsbedarf ist nach Erfordernis in Stufe II zu konkretisieren und gesondert zu vereinbaren. Falls über den nach den Voruntersuchungen 1992 zu erwartenden Maßnahmenumfang hinaus zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, wie z. B. Grundwasserhaltungsmaßnahmen, die aus der Grundwassermodellierung hervorgehen, sind diese nach Aufforderung des Auftraggebers und ergänzender Honorarvereinbarung vom Objektplaner zu übernehmen.Die vorstehende Auflistung der Objekte ist vorläufige Grundlage des Vergabeverfahrens und als möglicher Gesamtrahmen der Leistungen in Stufe II zu verstehen (bzgl. Grundauftrag und optionaler Teilleistungen s.o. Einleitung Ziff. II.2.1, Stufe II). Der tatsächlich erforderliche Leistungsumfang für einzelne Objekte ergibt sich aus der abgestimmten Bedarfsplanung in Stufe I und den weiterführenden Abstimmungen mit dem Vorhabenträger in Stufe II. Der Vorhabenträger behält sich vor, für einzelne Varianten/Objekte keine Planungsleistungen oder nur Teilleistungen abzurufen, falls die Planung hierfür nicht durch- oder weitergeführt werden soll oder für die Variantenentscheidung keine vollumfängliche Ausführung der Leistungsphasen 1 und 2 erforderlich ist. Es besteht somit kein Anspruch auf die Ausführung der Vorplanung für alle genannten Varianten und Objekte. Der Auftragnehmer ist zugleich verpflichtet, Teilleistungen für einzelne Objekte, die nicht in der Bedarfsplanung in Stufe I festgelegt wurden, auch bzgl. eventueller Wiederholungsleistungen und Variantenuntersuchungen unter verschiedenen Anforderungen, vor Ausführung mit dem Vorhabenträger detailliert abzustimmen. Dies betrifft z.B. einzelne Anpassungs- und Begleitmaßnahmen, die erst auf der Basis weiterführender Untersuchungen (z. B. Hydraulische Modellierung, Grundwassermodellierung) konkretisiert werden können.Die Leistungen der Objektplanung sind in regelmäßigen Koordinierungsgesprächen projektbegleitend mit dem Vorhabenträger und den weiteren Planungsbeteiligten abzustimmen. Die Ergebnisse vorliegender bzw. anderer in diesem Vorhaben parallel erarbeiteter Fachbeiträge (Umweltplanung, Hydraulik, Grundwassermodell etc.) sind in der Planung zu berücksichtigen. Dem Auftragnehmer obliegt hierbei die Federführung und Koordinierungsfunktion für die gesamte Objektplanung (Los 1) sowie aufgrund der kausalen Abhängigkeiten auch die technische Koordination mit der Hydraulik (Los 2). Es wird erwartet, dass diese Funktion durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wahrgenommen wird.Pos. 1.3)Besondere Leistungen der Objektplanung in Stufe IIDer Grundauftrag in Stufe II umfasst die folgenden, mit der Objektplanung einhergehenden Besonderen Leistungen, soweit diese nicht als Grundleistung nach § 43 HOAI zu erbringen sind. Hierzu gehören insbesondere die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung (z.B. aktive Teilnahme bei Informations- und Abstimmungsterminen, Vorbereitung von Präsentationen, Materialien etc.), ggf. erforderliche Klärungen zu technischen Sonderfragen sowie die zusammenfassende Darstellung und vergleichende Bewertung der untersuchten Planungslösungen als Grundlage für die Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger.Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Option) die Fortsetzung dieser Leistungen bezogen auf die ausgewählte Lösung. Der erforderliche Leistungsumfang der Stufe III ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.Pos. 1.4)Geotechnische BeratungDer Grundauftrag umfasst in Stufe I die Überprüfung des vorliegenden Bodengutachtens von 1991 auf Aktualisierungsbedarf in Bezug auf die heutigen Regeln der Technik (insbesondere z. B. Regelwerke für Deiche: DIN 19712: 2013-01 und DWA Merkblatt 507-1) und die zugehörige Beratung der Objektplanung im Rahmen der Bedarfsplanung mit Voreinschätzung von etwaigem zusätzlichem Untersuchungsbedarf über das vorliegende Bodengutachten hinaus. Die optionalen Leistungen in Stufe II umfassen die begleitende geotechnische Beratung für die Objektplanung in Stufe II (nach Bedarf, z.B. Entwicklung von Regelprofilen für Deichabschnitte). Nach Bedarf sind hierbei ergänzende geotechnische Erkundungsarbeiten durchzuführen. Der erforderliche Leistungsumfang ist im Rahmen der Leistungsphase 1 der Objektplanung in Stufe II mit dem Vorhabenträger abzustimmen.Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Option) die Fortsetzung dieser Leistungen bezogen auf die ausgewählte Lösung (Geotechnisches Gutachten für die Entwurfs-/Genehmigungplanung). Der erforderliche Leistungsumfang der Stufe III ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.Pos. 1.5)Ergänzende VermessungsleistungenDie Leistungen in Stufe II umfassen die für die Objektplanung in Stufe II ggf. erforderlichen ergänzenden Vermessungsleistungen (über die nach Auftragsbeginn bereitgestellten Daten wie z.B. Digitales Geländemodell hinaus). Der erforderliche Leistungsumfang ist im Rahmen der Stufe I bzw. der Leistungsphase 1 der Objektplanung in Stufe II zu ermitteln und mit dem Vorhabenträger abzustimmen. Hierzu gehören z.B. Detailvermessungen im Bereich von vorhandenen Deichen und Wegen, geplanten Bauwerksstandorten oder hydraulisch relevanten Strukturen wie z.B. Gräben.Pos. 1.6)Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 3-4Nach der Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger ist in der Stufe III die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die ausgewählte Lösung zu erstellen. Die Leistung wird als optionale Leistung auf der Grundlage des vollständigen Leistungsbildes der Grundleistungen gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4 ausgeschrieben.Der Vorhabenträger behält sich vor, soweit erforderlich und nicht über andere Teilleistungen der Stufe II abgedeckt, Teilleistungen aus der Stufe III für einzelne Objekte vorgezogen in Stufe II abzurufen.Der geschätzte Gesamtwert der Leistungen in Los 1 in den Stufen I und II (inkl. zugehöriger Optionen) beträgt netto 850 TEUR.
Die für das Vorhaben erforderlichen Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitender geotechnischer Beratung und ergänzender Vermessung sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden. Die Leistungen gliedern sich in folgende Stufen:
- Stufe I (Grundauftrag): Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die technischen Anforderungen, den Umfang und die Inhalte der Planungsaufgaben in Stufe II, insbesondere Auswahl der für die Variantenentscheidung relevanten Objekte. Die Relevanz ergibt sich u.a. aus Vorüberlegungen der Geotechnik (z. B. heutige Standards), Vorabstimmungen mit der Hydraulik (Los 2) und der Umweltplanung hinsichtlich möglicher Umweltauswirkungen, Kriterien der späteren Variantenbeurteilung (soweit bereits bekannt) sowie eventuellen zusätzlichen Erkenntnissen des Vorhabenträgers aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Im Hinblick auf eine zielgerichtete Gesamtabwicklung des Planungsprozesses ist in Stufe I auch die Ablaufplanung für die Arbeiten in Stufe II im erforderlichen Umfang mit den weiteren Planungsbeteiligten zu entwickeln und abzustimmen.
- Stufe I (Grundauftrag): Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die technischen Anforderungen, den Umfang und die Inhalte der Planungsaufgaben in Stufe II, insbesondere Auswahl der für die Variantenentscheidung relevanten Objekte. Die Relevanz ergibt sich u.a. aus Vorüberlegungen der Geotechnik (z. B. heutige Standards), Vorabstimmungen mit der Hydraulik (Los 2) und der Umweltplanung hinsichtlich möglicher Umweltauswirkungen, Kriterien der späteren Variantenbeurteilung (soweit bereits bekannt) sowie eventuellen zusätzlichen Erkenntnissen des Vorhabenträgers aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Im Hinblick auf eine zielgerichtete Gesamtabwicklung des Planungsprozesses ist in Stufe I auch die Ablaufplanung für die Arbeiten in Stufe II im erforderlichen Umfang mit den weiteren Planungsbeteiligten zu entwickeln und abzustimmen.
- Stufe II (Grundauftrag mit optionalen Teilleistungen): Erarbeitung der erforderlichen planerischen Grundlagen für die Variantenentscheidung bis Ende 2017, im Wesentlichen bestehend aus der Objektplanung nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die in Stufe I definierten Leistungen der Objektplanung, mit begleitenden Leistungen der Geotechnik und Vermessung (nach Bedarf) sowie einer zusammenfassenden vergleichenden Bewertung der erarbeiteten planerischen Lösungen im Hinblick auf deren Umsetzbarkeit und Auswirkungen. Der Grundauftrag umfasst die kleinen Varianten mit einem Volumen von mind. 11,9 Mio. m³ als ungesteuerter oder gesteuerter Rückhalteraum, d. h. die Untersuchung der Varianten 2a und 3a aus den Vorplanungen 1992, unter Vorbehalt deren eventueller Modifikation im Rahmen der Stufe I. Die optionalen Leistungen umfassen die Untersuchung der weiteren Varianten der Vorplanungen 1992 (große / mittlere Lösung, ungesteuert/gesteuert), vorbehaltlich deren jeweiliger Auswahl und eventueller Modifikation im Rahmen der Stufe I. Es ist davon auszugehen, dass in Stufe II verschiedene Varianten parallel zu untersuchen sind.
- Stufe II (Grundauftrag mit optionalen Teilleistungen): Erarbeitung der erforderlichen planerischen Grundlagen für die Variantenentscheidung bis Ende 2017, im Wesentlichen bestehend aus der Objektplanung nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die in Stufe I definierten Leistungen der Objektplanung, mit begleitenden Leistungen der Geotechnik und Vermessung (nach Bedarf) sowie einer zusammenfassenden vergleichenden Bewertung der erarbeiteten planerischen Lösungen im Hinblick auf deren Umsetzbarkeit und Auswirkungen. Der Grundauftrag umfasst die kleinen Varianten mit einem Volumen von mind. 11,9 Mio. m³ als ungesteuerter oder gesteuerter Rückhalteraum, d. h. die Untersuchung der Varianten 2a und 3a aus den Vorplanungen 1992, unter Vorbehalt deren eventueller Modifikation im Rahmen der Stufe I. Die optionalen Leistungen umfassen die Untersuchung der weiteren Varianten der Vorplanungen 1992 (große / mittlere Lösung, ungesteuert/gesteuert), vorbehaltlich deren jeweiliger Auswahl und eventueller Modifikation im Rahmen der Stufe I. Es ist davon auszugehen, dass in Stufe II verschiedene Varianten parallel zu untersuchen sind.
- Stufe III (Option, Verlängerung 2 Jahre): Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung aus Stufe II, im Wesentlichen bestehend aus der Objektplanung nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4, für die erforderlichen Ingenieurbauwerke und zugehörigen Anpassungs- und Begleitmaßnahmen, einschließlich des zugehörigen geotechnischen Gutachtens.
- Stufe III (Option, Verlängerung 2 Jahre): Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung aus Stufe II, im Wesentlichen bestehend aus der Objektplanung nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4, für die erforderlichen Ingenieurbauwerke und zugehörigen Anpassungs- und Begleitmaßnahmen, einschließlich des zugehörigen geotechnischen Gutachtens.
Im Einzelnen:
Pos. 1.1)
Mitwirkung bei der Bedarfsplanung
Im Zuge der Bedarfsplanung in Stufe I sind in enger Abstimmung mit dem Vorhabenträger die Anforderungen und Inhalte der Vorplanungsarbeiten für den Variantenvergleich in Stufe II zu definieren. Hierzu gehören die Überprüfung der Grundlagen aus den Voruntersuchungen 1992 auf ihre Verwertbarkeit, die Ermittlung der Rahmenbedingungen des Projektes und aller wesentlichen Ziele und Anforderungen an die Planung unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, deren zielgerichtete und transparente Aufbereitung sowie Konkretisierung der Aufgabenbeschreibung für die Leistungen in Stufe II in Abstimmung mit dem Vorhabenträger und fachlich Beteiligten (insbesondere Umweltplaner).
Im Zuge der Bedarfsplanung in Stufe I sind in enger Abstimmung mit dem Vorhabenträger die Anforderungen und Inhalte der Vorplanungsarbeiten für den Variantenvergleich in Stufe II zu definieren. Hierzu gehören die Überprüfung der Grundlagen aus den Voruntersuchungen 1992 auf ihre Verwertbarkeit, die Ermittlung der Rahmenbedingungen des Projektes und aller wesentlichen Ziele und Anforderungen an die Planung unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, deren zielgerichtete und transparente Aufbereitung sowie Konkretisierung der Aufgabenbeschreibung für die Leistungen in Stufe II in Abstimmung mit dem Vorhabenträger und fachlich Beteiligten (insbesondere Umweltplaner).
Ziel des Vorhabenträgers ist es, die Bedarfsplanung in den ersten ca. 3 Monaten nach Projektbeginn soweit durchzuführen, dass eine abgestimmte Festlegung und Priorisierung der Aufgaben in Stufe II ermöglicht wird (z.B. Workshop im Planungsteam) und frühzeitig mit den ersten Planungsleistungen begonnen werden kann. In Abhängigkeit der Abstimmungen im Gesamtvorhaben zum Umfang der Variantenuntersuchungen und deren Komplexität ist ggf. ein schrittweises Vorgehen der Bedarfsplanung für einzelne Varianten erforderlich.
Ziel des Vorhabenträgers ist es, die Bedarfsplanung in den ersten ca. 3 Monaten nach Projektbeginn soweit durchzuführen, dass eine abgestimmte Festlegung und Priorisierung der Aufgaben in Stufe II ermöglicht wird (z.B. Workshop im Planungsteam) und frühzeitig mit den ersten Planungsleistungen begonnen werden kann. In Abhängigkeit der Abstimmungen im Gesamtvorhaben zum Umfang der Variantenuntersuchungen und deren Komplexität ist ggf. ein schrittweises Vorgehen der Bedarfsplanung für einzelne Varianten erforderlich.
Die Leistungen in Stufe II umfassen die erforderlichen Grundleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI, Leistungsphase 1 und 2 für die zu untersuchenden Varianten und Ingenieurbauwerke.
Dies sind vorläufig ausgehend von den sechs Varianten der Voruntersuchungen 1992 im Einzelnen die folgenden Ingenieurbauwerke (Objekte); vgl. hierzu Abschlussbericht 1992 und ergänzend bereitgestellte Unterlagen (Objektübersicht) auf der o.g. Internetseite:
Dies sind vorläufig ausgehend von den sechs Varianten der Voruntersuchungen 1992 im Einzelnen die folgenden Ingenieurbauwerke (Objekte); vgl. hierzu Abschlussbericht 1992 und ergänzend bereitgestellte Unterlagen (Objektübersicht) auf der o.g. Internetseite:
a) Deiche
a.1) Rheinhochwasserdamm XXXI, untergliedert in drei Teilabschnitte (Süd/Mitte/Nord, abhängig von Variantengröße, Gesamtlänge ca. 4.320 m): DA 1.1 – DA 1.3 => (Teil-)Abtrag / Öffnung bei ungesteuerter Lösung oder Ertüchtigung als Trenndeich bei gesteuerter Lösung.
a.1) Rheinhochwasserdamm XXXI, untergliedert in drei Teilabschnitte (Süd/Mitte/Nord, abhängig von Variantengröße, Gesamtlänge ca. 4.320 m): DA 1.1 – DA 1.3 => (Teil-)Abtrag / Öffnung bei ungesteuerter Lösung oder Ertüchtigung als Trenndeich bei gesteuerter Lösung.
a.2) Deich Altrhein Inselseite, untergliedert in zwei Teilabschnitte (Süd/ Nord, abhängig von Variantengröße, Gesamtlänge ca. 4.480 m): DA 2.1 – DA 2.2 => Neubau / z.T. Ertüchtigung.
a.3) Rheinhochwasserdamm XXXIa, untergliedert in zwei Teilabschnitte (Süd/ Nord, abhängig von Variantengröße, Gesamtlänge ca. 5.555 m: DA 3.1 – DA 3.2 => Ertüchtigung, z.T. Neubau.
a.4) Kreuzungsbauwerk Altrhein (Deichabschnitt mit Spundwand als Verbindung DA 2.1 – DA 3.2, nur mittlere Variante, Gesamtlänge inkl. Durchlassbauwerk BW7 ca. 320 m): DA 4 => Neubau.
b) Konstruktive Bauwerke
b.1) Ein- und Auslassbauwerk Süd: BW1 => Standort für kleine und mittlere gesteuerte Variante, BW 3 = Standort für große gesteuerte Variante
b.2) Ein- und Auslassbauwerk Nord: BW2 => Standort für kleine gesteuerte Variante, BW 4 = Standort für große und mittlere gesteuerte Variante
b.3) Bauwerk für Restentleerung: BW5 => für kleine gesteuerte Variante
b.4) Flutbrücke: BW6 => Brücke als Zufahrt zur Insel mit Durchlass für große gesteuerte Variante
b.5) Durchlassbauwerk Altrhein: BW7 => für mittlere Variante
b.6) Schöpfwerk Rheinniederungskanal: BW8 => für große Variante
b.7) Auslassbauwerk Rheinniederungskanal: BW9 => Erhöhung/Verstärkung der bestehenden Jägerschrittschleuse für große Variante
b.8) Binnenentwässerung Ortsbereich Rußheim: BW10 => für große Variante
b.9) Ablauf Regenüberlaufbecken: BW11 => für RÜB Ortsbereich Rußheim für große Variante
c) Anpassungs- und Begleitmaßnahmen
Untersuchungsrelevante Anpassungs- und Begleitmaßnahmen wie z.B. Objektschutzmaßnahmen werden mit Verweis auf den Abschlussbericht der Voruntersuchungen 1992 hier nicht einzeln aufgelistet. Der Untersuchungsbedarf ist nach Erfordernis in Stufe II zu konkretisieren und gesondert zu vereinbaren. Falls über den nach den Voruntersuchungen 1992 zu erwartenden Maßnahmenumfang hinaus zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, wie z. B. Grundwasserhaltungsmaßnahmen, die aus der Grundwassermodellierung hervorgehen, sind diese nach Aufforderung des Auftraggebers und ergänzender Honorarvereinbarung vom Objektplaner zu übernehmen.
Untersuchungsrelevante Anpassungs- und Begleitmaßnahmen wie z.B. Objektschutzmaßnahmen werden mit Verweis auf den Abschlussbericht der Voruntersuchungen 1992 hier nicht einzeln aufgelistet. Der Untersuchungsbedarf ist nach Erfordernis in Stufe II zu konkretisieren und gesondert zu vereinbaren. Falls über den nach den Voruntersuchungen 1992 zu erwartenden Maßnahmenumfang hinaus zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, wie z. B. Grundwasserhaltungsmaßnahmen, die aus der Grundwassermodellierung hervorgehen, sind diese nach Aufforderung des Auftraggebers und ergänzender Honorarvereinbarung vom Objektplaner zu übernehmen.
Die vorstehende Auflistung der Objekte ist vorläufige Grundlage des Vergabeverfahrens und als möglicher Gesamtrahmen der Leistungen in Stufe II zu verstehen (bzgl. Grundauftrag und optionaler Teilleistungen s.o. Einleitung Ziff. II.2.1, Stufe II). Der tatsächlich erforderliche Leistungsumfang für einzelne Objekte ergibt sich aus der abgestimmten Bedarfsplanung in Stufe I und den weiterführenden Abstimmungen mit dem Vorhabenträger in Stufe II. Der Vorhabenträger behält sich vor, für einzelne Varianten/Objekte keine Planungsleistungen oder nur Teilleistungen abzurufen, falls die Planung hierfür nicht durch- oder weitergeführt werden soll oder für die Variantenentscheidung keine vollumfängliche Ausführung der Leistungsphasen 1 und 2 erforderlich ist. Es besteht somit kein Anspruch auf die Ausführung der Vorplanung für alle genannten Varianten und Objekte. Der Auftragnehmer ist zugleich verpflichtet, Teilleistungen für einzelne Objekte, die nicht in der Bedarfsplanung in Stufe I festgelegt wurden, auch bzgl. eventueller Wiederholungsleistungen und Variantenuntersuchungen unter verschiedenen Anforderungen, vor Ausführung mit dem Vorhabenträger detailliert abzustimmen. Dies betrifft z.B. einzelne Anpassungs- und Begleitmaßnahmen, die erst auf der Basis weiterführender Untersuchungen (z. B. Hydraulische Modellierung, Grundwassermodellierung) konkretisiert werden können.
Die vorstehende Auflistung der Objekte ist vorläufige Grundlage des Vergabeverfahrens und als möglicher Gesamtrahmen der Leistungen in Stufe II zu verstehen (bzgl. Grundauftrag und optionaler Teilleistungen s.o. Einleitung Ziff. II.2.1, Stufe II). Der tatsächlich erforderliche Leistungsumfang für einzelne Objekte ergibt sich aus der abgestimmten Bedarfsplanung in Stufe I und den weiterführenden Abstimmungen mit dem Vorhabenträger in Stufe II. Der Vorhabenträger behält sich vor, für einzelne Varianten/Objekte keine Planungsleistungen oder nur Teilleistungen abzurufen, falls die Planung hierfür nicht durch- oder weitergeführt werden soll oder für die Variantenentscheidung keine vollumfängliche Ausführung der Leistungsphasen 1 und 2 erforderlich ist. Es besteht somit kein Anspruch auf die Ausführung der Vorplanung für alle genannten Varianten und Objekte. Der Auftragnehmer ist zugleich verpflichtet, Teilleistungen für einzelne Objekte, die nicht in der Bedarfsplanung in Stufe I festgelegt wurden, auch bzgl. eventueller Wiederholungsleistungen und Variantenuntersuchungen unter verschiedenen Anforderungen, vor Ausführung mit dem Vorhabenträger detailliert abzustimmen. Dies betrifft z.B. einzelne Anpassungs- und Begleitmaßnahmen, die erst auf der Basis weiterführender Untersuchungen (z. B. Hydraulische Modellierung, Grundwassermodellierung) konkretisiert werden können.
Die Leistungen der Objektplanung sind in regelmäßigen Koordinierungsgesprächen projektbegleitend mit dem Vorhabenträger und den weiteren Planungsbeteiligten abzustimmen. Die Ergebnisse vorliegender bzw. anderer in diesem Vorhaben parallel erarbeiteter Fachbeiträge (Umweltplanung, Hydraulik, Grundwassermodell etc.) sind in der Planung zu berücksichtigen. Dem Auftragnehmer obliegt hierbei die Federführung und Koordinierungsfunktion für die gesamte Objektplanung (Los 1) sowie aufgrund der kausalen Abhängigkeiten auch die technische Koordination mit der Hydraulik (Los 2). Es wird erwartet, dass diese Funktion durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wahrgenommen wird.
Die Leistungen der Objektplanung sind in regelmäßigen Koordinierungsgesprächen projektbegleitend mit dem Vorhabenträger und den weiteren Planungsbeteiligten abzustimmen. Die Ergebnisse vorliegender bzw. anderer in diesem Vorhaben parallel erarbeiteter Fachbeiträge (Umweltplanung, Hydraulik, Grundwassermodell etc.) sind in der Planung zu berücksichtigen. Dem Auftragnehmer obliegt hierbei die Federführung und Koordinierungsfunktion für die gesamte Objektplanung (Los 1) sowie aufgrund der kausalen Abhängigkeiten auch die technische Koordination mit der Hydraulik (Los 2). Es wird erwartet, dass diese Funktion durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wahrgenommen wird.
Pos. 1.3)
Besondere Leistungen der Objektplanung in Stufe II
Der Grundauftrag in Stufe II umfasst die folgenden, mit der Objektplanung einhergehenden Besonderen Leistungen, soweit diese nicht als Grundleistung nach § 43 HOAI zu erbringen sind. Hierzu gehören insbesondere die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung (z.B. aktive Teilnahme bei Informations- und Abstimmungsterminen, Vorbereitung von Präsentationen, Materialien etc.), ggf. erforderliche Klärungen zu technischen Sonderfragen sowie die zusammenfassende Darstellung und vergleichende Bewertung der untersuchten Planungslösungen als Grundlage für die Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger.
Der Grundauftrag in Stufe II umfasst die folgenden, mit der Objektplanung einhergehenden Besonderen Leistungen, soweit diese nicht als Grundleistung nach § 43 HOAI zu erbringen sind. Hierzu gehören insbesondere die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung (z.B. aktive Teilnahme bei Informations- und Abstimmungsterminen, Vorbereitung von Präsentationen, Materialien etc.), ggf. erforderliche Klärungen zu technischen Sonderfragen sowie die zusammenfassende Darstellung und vergleichende Bewertung der untersuchten Planungslösungen als Grundlage für die Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger.
Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Option) die Fortsetzung dieser Leistungen bezogen auf die ausgewählte Lösung. Der erforderliche Leistungsumfang der Stufe III ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Option) die Fortsetzung dieser Leistungen bezogen auf die ausgewählte Lösung. Der erforderliche Leistungsumfang der Stufe III ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Pos. 1.4)
Geotechnische Beratung
Der Grundauftrag umfasst in Stufe I die Überprüfung des vorliegenden Bodengutachtens von 1991 auf Aktualisierungsbedarf in Bezug auf die heutigen Regeln der Technik (insbesondere z. B. Regelwerke für Deiche: DIN 19712: 2013-01 und DWA Merkblatt 507-1) und die zugehörige Beratung der Objektplanung im Rahmen der Bedarfsplanung mit Voreinschätzung von etwaigem zusätzlichem Untersuchungsbedarf über das vorliegende Bodengutachten hinaus. Die optionalen Leistungen in Stufe II umfassen die begleitende geotechnische Beratung für die Objektplanung in Stufe II (nach Bedarf, z.B. Entwicklung von Regelprofilen für Deichabschnitte). Nach Bedarf sind hierbei ergänzende geotechnische Erkundungsarbeiten durchzuführen. Der erforderliche Leistungsumfang ist im Rahmen der Leistungsphase 1 der Objektplanung in Stufe II mit dem Vorhabenträger abzustimmen.
Der Grundauftrag umfasst in Stufe I die Überprüfung des vorliegenden Bodengutachtens von 1991 auf Aktualisierungsbedarf in Bezug auf die heutigen Regeln der Technik (insbesondere z. B. Regelwerke für Deiche: DIN 19712: 2013-01 und DWA Merkblatt 507-1) und die zugehörige Beratung der Objektplanung im Rahmen der Bedarfsplanung mit Voreinschätzung von etwaigem zusätzlichem Untersuchungsbedarf über das vorliegende Bodengutachten hinaus. Die optionalen Leistungen in Stufe II umfassen die begleitende geotechnische Beratung für die Objektplanung in Stufe II (nach Bedarf, z.B. Entwicklung von Regelprofilen für Deichabschnitte). Nach Bedarf sind hierbei ergänzende geotechnische Erkundungsarbeiten durchzuführen. Der erforderliche Leistungsumfang ist im Rahmen der Leistungsphase 1 der Objektplanung in Stufe II mit dem Vorhabenträger abzustimmen.
Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Option) die Fortsetzung dieser Leistungen bezogen auf die ausgewählte Lösung (Geotechnisches Gutachten für die Entwurfs-/Genehmigungplanung). Der erforderliche Leistungsumfang der Stufe III ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Option) die Fortsetzung dieser Leistungen bezogen auf die ausgewählte Lösung (Geotechnisches Gutachten für die Entwurfs-/Genehmigungplanung). Der erforderliche Leistungsumfang der Stufe III ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Pos. 1.5)
Ergänzende Vermessungsleistungen
Die Leistungen in Stufe II umfassen die für die Objektplanung in Stufe II ggf. erforderlichen ergänzenden Vermessungsleistungen (über die nach Auftragsbeginn bereitgestellten Daten wie z.B. Digitales Geländemodell hinaus). Der erforderliche Leistungsumfang ist im Rahmen der Stufe I bzw. der Leistungsphase 1 der Objektplanung in Stufe II zu ermitteln und mit dem Vorhabenträger abzustimmen. Hierzu gehören z.B. Detailvermessungen im Bereich von vorhandenen Deichen und Wegen, geplanten Bauwerksstandorten oder hydraulisch relevanten Strukturen wie z.B. Gräben.
Die Leistungen in Stufe II umfassen die für die Objektplanung in Stufe II ggf. erforderlichen ergänzenden Vermessungsleistungen (über die nach Auftragsbeginn bereitgestellten Daten wie z.B. Digitales Geländemodell hinaus). Der erforderliche Leistungsumfang ist im Rahmen der Stufe I bzw. der Leistungsphase 1 der Objektplanung in Stufe II zu ermitteln und mit dem Vorhabenträger abzustimmen. Hierzu gehören z.B. Detailvermessungen im Bereich von vorhandenen Deichen und Wegen, geplanten Bauwerksstandorten oder hydraulisch relevanten Strukturen wie z.B. Gräben.
Nach der Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger ist in der Stufe III die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die ausgewählte Lösung zu erstellen. Die Leistung wird als optionale Leistung auf der Grundlage des vollständigen Leistungsbildes der Grundleistungen gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4 ausgeschrieben.
Nach der Variantenentscheidung durch den Vorhabenträger ist in der Stufe III die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die ausgewählte Lösung zu erstellen. Die Leistung wird als optionale Leistung auf der Grundlage des vollständigen Leistungsbildes der Grundleistungen gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4 ausgeschrieben.
Der Vorhabenträger behält sich vor, soweit erforderlich und nicht über andere Teilleistungen der Stufe II abgedeckt, Teilleistungen aus der Stufe III für einzelne Objekte vorgezogen in Stufe II abzurufen.
Der geschätzte Gesamtwert der Leistungen in Los 1 in den Stufen I und II (inkl. zugehöriger Optionen) beträgt netto 850 TEUR.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Siehe Zusätzliche Angaben zum Gesamtvorhaben Ziff.…
… VI.3.Die Vergabeentscheidung erfolgt losweise. Die Vergabe von beiden Losen an einen Bewerber ist möglich.
… VI.3.
Die Vergabeentscheidung erfolgt losweise. Die Vergabe von beiden Losen an einen Bewerber ist möglich.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Hydraulische Modellierung
Menge oder Umfang: Pos. 2.1)Hydrodynamisch-numerische (HN) ModellierungLos 2 umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D oder gekoppelt 1D/2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Die Untersuchungen werden analog zu Los 1 in die drei Stufen eingeteilt und sind entsprechend der wechselseitigen Abhängigkeiten parallel zu Los 1 zu erbringen. In Stufe I sind gemeinsam mit den Planungsbeteiligten die wesentlichen Ziele und Randbedingungen zu klären. In diesem Zusammenhang sind die Randbedingungen aus Sicht der Hydraulik und die Modelluntersuchungen von 1991 im Hinblick auf wesentliche Erkenntnisse für die Planung zu analysieren und zu bewerten, der Untersuchungskatalog abzustimmen (u. a. Szenarienbildung mit Definition zu modellierender Varianten und Hochwasserszenarien), das Modellkonzept zu erstellen und die zugehörigen Schnittstellen und Projektabläufe mit der Objekt- und Umweltplanung sowie Grundwasserhydraulik abzustimmen. Die Randbedingungen und beabsichtigten Modellrechnungen sind hinsichtlich der Anforderungen im IRP hierbei z. B. auch mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg abzustimmen.In Stufe II sind darauf aufbauend folgende Leistungen zu erbringen: Aufbereitung der Datengrundlagen, Modellaufbau und –kalibrierung, Durchführung der Modellrechnungen für die Planungsvarianten, Abstimmung von Zwischenergebnissen mit den weiteren Planungsbeteiligten (Rückkopplung zur Weiterentwicklung der Planung) sowie digitale Aufbereitung und Darstellung der Ergebnisse im GIS als Grundlage für die weitere Planungsschritte bzw. den Variantenvergleich.Nach der Variantenentscheidung erfolgt nach Erfordernis dann in Stufe III (Option) die Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellung der erforderlichen hydraulischen Nachweise für die Genehmigungsplanung (Hydraulisches Gutachten auf der Grundlage der Entwurfsplanung). Hierzu gehören auch eventuell erforderliche Detailuntersuchungen zur Bemessung von Bauwerken, Optimierung der Strömungs- und Überflutungsbedingungen etc. Der erforderliche Leistungsumfang ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.Der geschätzte Gesamtwert der Leistungen in Los 2 in den Stufen I und II (inkl. zugehöriger Optionen) beträgt netto 100 TEUR.
Pos. 2.1)
Hydrodynamisch-numerische (HN) Modellierung
Los 2 umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D oder gekoppelt 1D/2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Die Untersuchungen werden analog zu Los 1 in die drei Stufen eingeteilt und sind entsprechend der wechselseitigen Abhängigkeiten parallel zu Los 1 zu erbringen. In Stufe I sind gemeinsam mit den Planungsbeteiligten die wesentlichen Ziele und Randbedingungen zu klären. In diesem Zusammenhang sind die Randbedingungen aus Sicht der Hydraulik und die Modelluntersuchungen von 1991 im Hinblick auf wesentliche Erkenntnisse für die Planung zu analysieren und zu bewerten, der Untersuchungskatalog abzustimmen (u. a. Szenarienbildung mit Definition zu modellierender Varianten und Hochwasserszenarien), das Modellkonzept zu erstellen und die zugehörigen Schnittstellen und Projektabläufe mit der Objekt- und Umweltplanung sowie Grundwasserhydraulik abzustimmen. Die Randbedingungen und beabsichtigten Modellrechnungen sind hinsichtlich der Anforderungen im IRP hierbei z. B. auch mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg abzustimmen.
Los 2 umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D oder gekoppelt 1D/2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Die Untersuchungen werden analog zu Los 1 in die drei Stufen eingeteilt und sind entsprechend der wechselseitigen Abhängigkeiten parallel zu Los 1 zu erbringen. In Stufe I sind gemeinsam mit den Planungsbeteiligten die wesentlichen Ziele und Randbedingungen zu klären. In diesem Zusammenhang sind die Randbedingungen aus Sicht der Hydraulik und die Modelluntersuchungen von 1991 im Hinblick auf wesentliche Erkenntnisse für die Planung zu analysieren und zu bewerten, der Untersuchungskatalog abzustimmen (u. a. Szenarienbildung mit Definition zu modellierender Varianten und Hochwasserszenarien), das Modellkonzept zu erstellen und die zugehörigen Schnittstellen und Projektabläufe mit der Objekt- und Umweltplanung sowie Grundwasserhydraulik abzustimmen. Die Randbedingungen und beabsichtigten Modellrechnungen sind hinsichtlich der Anforderungen im IRP hierbei z. B. auch mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg abzustimmen.
In Stufe II sind darauf aufbauend folgende Leistungen zu erbringen: Aufbereitung der Datengrundlagen, Modellaufbau und –kalibrierung, Durchführung der Modellrechnungen für die Planungsvarianten, Abstimmung von Zwischenergebnissen mit den weiteren Planungsbeteiligten (Rückkopplung zur Weiterentwicklung der Planung) sowie digitale Aufbereitung und Darstellung der Ergebnisse im GIS als Grundlage für die weitere Planungsschritte bzw. den Variantenvergleich.
In Stufe II sind darauf aufbauend folgende Leistungen zu erbringen: Aufbereitung der Datengrundlagen, Modellaufbau und –kalibrierung, Durchführung der Modellrechnungen für die Planungsvarianten, Abstimmung von Zwischenergebnissen mit den weiteren Planungsbeteiligten (Rückkopplung zur Weiterentwicklung der Planung) sowie digitale Aufbereitung und Darstellung der Ergebnisse im GIS als Grundlage für die weitere Planungsschritte bzw. den Variantenvergleich.
Nach der Variantenentscheidung erfolgt nach Erfordernis dann in Stufe III (Option) die Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellung der erforderlichen hydraulischen Nachweise für die Genehmigungsplanung (Hydraulisches Gutachten auf der Grundlage der Entwurfsplanung). Hierzu gehören auch eventuell erforderliche Detailuntersuchungen zur Bemessung von Bauwerken, Optimierung der Strömungs- und Überflutungsbedingungen etc. Der erforderliche Leistungsumfang ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Nach der Variantenentscheidung erfolgt nach Erfordernis dann in Stufe III (Option) die Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellung der erforderlichen hydraulischen Nachweise für die Genehmigungsplanung (Hydraulisches Gutachten auf der Grundlage der Entwurfsplanung). Hierzu gehören auch eventuell erforderliche Detailuntersuchungen zur Bemessung von Bauwerken, Optimierung der Strömungs- und Überflutungsbedingungen etc. Der erforderliche Leistungsumfang ist bis zum Abschluss der Stufe II zu konkretisieren und als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Der geschätzte Gesamtwert der Leistungen in Los 2 in den Stufen I und II (inkl. zugehöriger Optionen) beträgt netto 100 TEUR.
Der Leistungsumfang ist in zwei Lose aufgeteilt, die jeweils in drei Stufen auszuführen sind und verschiedene optionale Leistungen enthalten:
> Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke mit begleitenden Ingenieurleistungen der Geotechnik und Vermessung
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
> Los 2: Hydraulische Modellierung
Los 2 umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D oder gekoppelt 1D/2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Die Untersuchungen werden analog zu Los 1 in die drei Stufen eingeteilt und sind entsprechend der wechselseitigen Abhängigkeiten parallel zu Los 1 zu erbringen. In Stufe I sind gemeinsam mit den Planungsbeteiligten die wesentlichen Ziele und Randbedingungen zu klären sowie der Umfang der Variantenuntersuchungen und der Projektablauf abzustimmen. Darauf aufbauend sind in der Stufe II der Modellaufbau vorzunehmen, die Modellberechnungen für die Planungsvarianten durchzuführen, im Zwischenergebnis mit den Planungsbeteiligten abzustimmen (Rückkopplung zur Weiterentwicklung der Planung) sowie im Ergebnis für die weitere Planung digital aufzubereiten (GIS) und zu übergeben. Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Vertragsverlängerung als Option) die Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellung der erforderlichen hydraulischen Nachweise für die Genehmigungsplanung (Hydraulisches Gutachten auf der Grundlage der Entwurfsplanung).
Los 2 umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D oder gekoppelt 1D/2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Die Untersuchungen werden analog zu Los 1 in die drei Stufen eingeteilt und sind entsprechend der wechselseitigen Abhängigkeiten parallel zu Los 1 zu erbringen. In Stufe I sind gemeinsam mit den Planungsbeteiligten die wesentlichen Ziele und Randbedingungen zu klären sowie der Umfang der Variantenuntersuchungen und der Projektablauf abzustimmen. Darauf aufbauend sind in der Stufe II der Modellaufbau vorzunehmen, die Modellberechnungen für die Planungsvarianten durchzuführen, im Zwischenergebnis mit den Planungsbeteiligten abzustimmen (Rückkopplung zur Weiterentwicklung der Planung) sowie im Ergebnis für die weitere Planung digital aufzubereiten (GIS) und zu übergeben. Nach der Variantenentscheidung erfolgt dann nach Erfordernis in Stufe III (Vertragsverlängerung als Option) die Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellung der erforderlichen hydraulischen Nachweise für die Genehmigungsplanung (Hydraulisches Gutachten auf der Grundlage der Entwurfsplanung).
Beschreibung der Optionen:
Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in Ziff. II.2.1 und Detailbeschreibung zu den Losen 1 und 2 in dieser Bekanntmachung. Die optionalen Leistungen werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes vom Vorhabenträger schriftlich abgerufen bzw. sofern es sich um eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen handelt, deren Leistungsbild und Honorierung vertraglich noch nicht konkretisiert ist, als Folgebeauftragung im Verhandlungsverfahren angefragt.
Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in Ziff. II.2.1 und Detailbeschreibung zu den Losen 1 und 2 in dieser Bekanntmachung. Die optionalen Leistungen werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes vom Vorhabenträger schriftlich abgerufen bzw. sofern es sich um eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen handelt, deren Leistungsbild und Honorierung vertraglich noch nicht konkretisiert ist, als Folgebeauftragung im Verhandlungsverfahren angefragt.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzliche Leistungen erzielt wird.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzliche Leistungen erzielt wird.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 34 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Referenznummer: 8961.24/453-3/1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Insel Elisabethenwört, Landkreis Karlsruhe, Landkreis Germersheim.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
> Für Los 1 und 2 jeweils:
III.2.1.1)
Der Teilnahmeantrag ist nach § 8 Abs. 5 VOF rechtsverbindlich zu unterschreiben.
III.2.1.2)
Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF vorliegen.
III.2.1.3)
Eigenerklärung nach § 4 Abs.2 VOF zur Verknüpfung und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.
III.2.1.4)
Verpflichtungserklärungen nach § 5 Abs. 6 VOF der Unternehmer, an die ein Unterauftrag erteilt werden soll, sind nur von den Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zwingend jedoch spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
III.2.1.5)
Erklärung zu dem für die tatsächliche Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, etc.), der Funktion beim Bewerber (Inhaber, Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Projektleiter, Projektbearbeiter), mit den Nachweisen nach § 4 Abs. 3 zu der beruflichen Qualifikation.
Erklärung zu dem für die tatsächliche Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, etc.), der Funktion beim Bewerber (Inhaber, Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Projektleiter, Projektbearbeiter), mit den Nachweisen nach § 4 Abs. 3 zu der beruflichen Qualifikation.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
> Für Los 1 und 2 jeweils:
III.2.2.1)
Nachweis nach § 5 Abs. 4 a) VOF zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 500 000 EUR für Personenschäden und von 1 500 000 EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis nach § 5 Abs. 4 a) VOF zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 500 000 EUR für Personenschäden und von 1 500 000 EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist.
III.2.2.2)
Erklärung nach § 5 Abs. 4 c) VOF zum Umsatz in den letzten drei Jahren für Leistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
> Für Los 1: Ziff. III.2.3.1 bis III.2.3.7
III.2.3.1)
Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Teilleistungen und Funktion im Projekt im Rahmen der Planung von Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) oder Poldern (gesteuerter Rückhalteraum) an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.6 zu beachten).
Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Teilleistungen und Funktion im Projekt im Rahmen der Planung von Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) oder Poldern (gesteuerter Rückhalteraum) an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.6 zu beachten).
III.2.3.2)
Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Teilleistungen und Funktion im Projekt im Rahmen der Planung von Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) oder Poldern (gesteuerter Rückhalteraum) an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.6 zu beachten).
Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Teilleistungen und Funktion im Projekt im Rahmen der Planung von Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) oder Poldern (gesteuerter Rückhalteraum) an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.6 zu beachten).
III.2.3.3)
Fachlicher Lebenslauf des Fachgutachters für die Geotechnik mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach gutachterlichen Teilleistungen im Rahmen der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards zu beachten).
Fachlicher Lebenslauf des Fachgutachters für die Geotechnik mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach gutachterlichen Teilleistungen im Rahmen der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards zu beachten).
III.2.3.4)
Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen in den letzten fünf Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.6 zu beachten). Die Referenzliste muss den Projektnamen, den Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, den Zeitraum der Bearbeitung, die Größe des Untersuchungsraumes, die beauftragten vergleichbaren Teilleistungen und die zugehörige Honorarsumme zwingend beinhalten. Neben der Referenzliste sind max. sechs beschreibende Referenzen vorzulegen, die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen.
Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen in den letzten fünf Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.6 zu beachten). Die Referenzliste muss den Projektnamen, den Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, den Zeitraum der Bearbeitung, die Größe des Untersuchungsraumes, die beauftragten vergleichbaren Teilleistungen und die zugehörige Honorarsumme zwingend beinhalten. Neben der Referenzliste sind max. sechs beschreibende Referenzen vorzulegen, die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen.
III.2.3.5)
Erklärung des Bewerbers zu der Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter in der für die Leistungserbringung vorgesehenen Organisationseinheit in den letzten drei Jahren.
III.2.3.6)
Erklärung des Bewerbers zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation.
III.2.3.7)
Angabe des Auftragsanteils und des Unterauftragnehmers, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
> Für Los 2: Ziff. III.2.3.8 bis III.2.3.13
III.2.3.8)
Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach gutachterlichen Teilleistungen im Rahmen der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.7 zu beachten).
Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach gutachterlichen Teilleistungen im Rahmen der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.7 zu beachten).
III.2.3.9)
Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach gutachterlichen Teilleistungen im Rahmen der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.7 zu beachten).
Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach gutachterlichen Teilleistungen im Rahmen der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen an großen Fließgewässern (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.7 zu beachten).
III.2.3.10)
Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen in den letzten fünf Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.7 zu beachten). Die Referenzliste muss den Projektnamen, den Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, den Zeitraum der Bearbeitung, die Größe des Untersuchungsraumes, die beauftragten vergleichbaren Teilleistungen und die zugehörige Honorarsumme zwingend beinhalten. Neben der Referenzliste sind max. sechs beschreibende Referenzen vorzulegen, die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen.
Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen in den letzten fünf Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.7 zu beachten). Die Referenzliste muss den Projektnamen, den Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, den Zeitraum der Bearbeitung, die Größe des Untersuchungsraumes, die beauftragten vergleichbaren Teilleistungen und die zugehörige Honorarsumme zwingend beinhalten. Neben der Referenzliste sind max. sechs beschreibende Referenzen vorzulegen, die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen.
III.2.3.11)
III.2.3.12)
III.2.3.13)
Mindeststandards:
> Los 1:
Mindeststandards zu Ziff. III.2.3.1 (Projektleiter), III.2.3.2 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.4 (Bewerber):
Erfahrungen mit der Planung von Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) oder Poldern (gesteuerter Rückhalteraum) an großen Fließgewässern und der Planung zugehöriger Ingenieurbauwerke im Rahmen von komplexen Planfeststellungsverfahren. Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 1-4 gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl werden mindestens jeweils eine Referenz für die Planung von Deichrückverlegungen und Poldern (als Gesamtprojekte) sowie für die Planung von Deichen, Ein-/Auslassbauwerken und Schöpf-/Pumpwerken mit anrechenbaren Baukosten von jeweils mind. ca. 1 000 000 EUR (als Einzelobjekte) gefordert.
Erfahrungen mit der Planung von Deichrückverlegungen (ungesteuerter Rückhalteraum) oder Poldern (gesteuerter Rückhalteraum) an großen Fließgewässern und der Planung zugehöriger Ingenieurbauwerke im Rahmen von komplexen Planfeststellungsverfahren. Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 1-4 gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl werden mindestens jeweils eine Referenz für die Planung von Deichrückverlegungen und Poldern (als Gesamtprojekte) sowie für die Planung von Deichen, Ein-/Auslassbauwerken und Schöpf-/Pumpwerken mit anrechenbaren Baukosten von jeweils mind. ca. 1 000 000 EUR (als Einzelobjekte) gefordert.
Mindeststandards zu Ziff. III.2.3.3 (Fachgutachter Geotechnik):
Erfahrungen mit a) der geotechnischen Bemessung von Hochwasserschutzdeichen an großen Fließgewässern in den letzten fünf Jahren (Neubau oder Ertüchtigung, Deichhöhen > 2 m, heutiger DIN-Standard) und b) der Baugrunderkundung für große Bauwerke in Fluss-Aue-Bereichen mit Erkundungstiefen > ca. 15 m. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens jeweils eine Referenz für diese Kategorien a) und b) gefordert.
Erfahrungen mit a) der geotechnischen Bemessung von Hochwasserschutzdeichen an großen Fließgewässern in den letzten fünf Jahren (Neubau oder Ertüchtigung, Deichhöhen > 2 m, heutiger DIN-Standard) und b) der Baugrunderkundung für große Bauwerke in Fluss-Aue-Bereichen mit Erkundungstiefen > ca. 15 m. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens jeweils eine Referenz für diese Kategorien a) und b) gefordert.
> Los 2:
Mindeststandards zu Ziff. III.2.3.8 (Projektleiter), III.2.3.9 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.10 (Bewerber):
Erfahrungen mit der hydrodynamisch-numerischen Modellierung von Fluss-Vorland-Systemen im Zusammenhang mit der Planung von Deichrückverlegungen oder Poldern an großen Fließgewässern (2D- oder gekoppelte 1D/2D-Modellierung, instationäre Berechnung der Überflutungs- bzw. Füllvorgänge im Rückhalteraum). Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens jeweils eine Referenz für ungesteuerte und gesteuerte Rückhalteräume gefordert.
Erfahrungen mit der hydrodynamisch-numerischen Modellierung von Fluss-Vorland-Systemen im Zusammenhang mit der Planung von Deichrückverlegungen oder Poldern an großen Fließgewässern (2D- oder gekoppelte 1D/2D-Modellierung, instationäre Berechnung der Überflutungs- bzw. Füllvorgänge im Rückhalteraum). Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens jeweils eine Referenz für ungesteuerte und gesteuerte Rückhalteräume gefordert.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2014) wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden gefordert.
Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2014) wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden gefordert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2014).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Mit dem Teilnahmeantrag ist im Falle einer Bietergemeinschaft zwingend eine dementsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung einzureichen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Mit dem Teilnahmeantrag ist im Falle einer Bietergemeinschaft zwingend eine dementsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung einzureichen.
Bei einer Bietergemeinschaft sind die in Ziff. III.2 geforderten Eigenerklärungen und Nachweise für jedes Mitglied zwingend vorzulegen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW) gemäß dem Kommunalen Vergabehandbuch für Baden-Württemberg (Formblatt KEV 117.3).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
IV.1.2.1) Ausschlusskriterien (Wertung: ja/nein): > Für Los 1 und Los 2 jeweils:- fristgerechter Eingang der Bewerbung;- III.2.1.1 Rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag; - III.2.1.2 Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF; - III.2.1.3 Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 2 VOF; - III.2.1.4 Vorlage Verpflichtungserklärungen nach § 5 Abs. 6 VOF der Unterauftragnehmer (nur von ausgewählten Bewerbern gefordert; bei Fehlen: Ausschluss nach Angebotsfrist); - III.2.1.5 Vorlage Erklärung nach § 4 Abs. 3 VOF mit den zugehörigen Nachweisen; - Vorlage Erklärung zur Bietergemeinschaft (soweit erforderlich); - III.2.2.1 Vorlage Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung; - III.2.2.2 Vorlage Erklärung zum Umsatz;> Für Los 1:- III.2.3.1 Vorlage Lebenslauf Projektleiter;- III.2.3.2 Vorlage Lebenslauf stellvertretender Projektleiter; - III.2.3.3 Vorlage Lebenslauf Fachgutachter Geotechnik;- III.2.3.4 Vorlage Referenzliste Bewerber;- III.2.3.5 Vorlage Erklärung zur Anzahl Mitarbeiter;- III.2.3.6 Vorlage Erklärung zur Gewährleistung der Qualität;- III.2.3.7 Vorlage Erklärung zu Unterauftragnehmer (soweit erforderlich); > Für Los 2:- III.2.3.8 Vorlage Lebenslauf Projektleiter;- III.2.3.9 Vorlage Lebenslauf stellvertretender Projektleiter; - III.2.3.10 Vorlage Referenzliste Bewerber;- III.2.3.11 Vorlage Erklärung zur Anzahl Mitarbeiter;- III.2.3.12 Vorlage Erklärung zur Gewährleistung der Qualität;- III.2.3.13 Vorlage Erklärung zu Unterauftragnehmer (soweit erforderlich); IV.1.2.2) Auswahlkriterien: Die Bewerber, die nach Wertung der vorgenannten Ausschlusskriterien noch verbleiben; werden nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung bewertet: > Für Los 1:- III.2.2.2 Umsatz in den letzten drei Jahren: 10 bis 50 Punkte;- III.2.3.1 Leistungen Projektleiter: 25 bis 125 Punkte;- III.2.3.2 Leistungen stellvertretender Projektleiter: 20 bis 100 Punkte;- III.2.3.3 Leistungen Geotechniker: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.4 Leistungsspektrum Bewerber: 20 bis 100 Punkte;- Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei den Auftraggebern: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.5 Anzahl Mitarbeiter: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.6 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität: 5 bis 25 Punkte;- Gesamteindruck der Bewerbung: 5 bis 25 Punkte. > Für Los 2:- III.2.2.2 Umsatz in den letzten drei Jahren: 10 bis 50 Punkte;- III.2.3.8 Leistungen Projektleiter: 25 bis 125 Punkte;- III.2.3.9 Leistungen stellvertretender Projektleiter: 20 bis 100 Punkte;- III.2.3.10 Leistungsspektrum Bewerber: 25 bis 125 Punkte;- Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei den Auftraggebern: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.11 Anzahl Mitarbeiter: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.12 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität: 5 bis 25 Punkte;- Gesamteindruck der Bewerbung: 5 bis 25 Punkte. Nach der Wertung der Auswahlkriterien kann eine Punktzahl von 100 bis 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Die Bewertungsbögen für die Ausschlussphase sowie die Auswahlphase können als pdf-Formulare über die Internetseite http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html abgerufen werden.
IV.1.2.1) Ausschlusskriterien (Wertung: ja/nein): > Für Los 1 und Los 2 jeweils:- fristgerechter Eingang der Bewerbung;- III.2.1.1 Rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag; - III.2.1.2 Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF; - III.2.1.3 Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 2 VOF; - III.2.1.4 Vorlage Verpflichtungserklärungen nach § 5 Abs. 6 VOF der Unterauftragnehmer (nur von ausgewählten Bewerbern gefordert; bei Fehlen: Ausschluss nach Angebotsfrist); - III.2.1.5 Vorlage Erklärung nach § 4 Abs. 3 VOF mit den zugehörigen Nachweisen; - Vorlage Erklärung zur Bietergemeinschaft (soweit erforderlich); - III.2.2.1 Vorlage Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung; - III.2.2.2 Vorlage Erklärung zum Umsatz;> Für Los 1:- III.2.3.1 Vorlage Lebenslauf Projektleiter;- III.2.3.2 Vorlage Lebenslauf stellvertretender Projektleiter; - III.2.3.3 Vorlage Lebenslauf Fachgutachter Geotechnik;- III.2.3.4 Vorlage Referenzliste Bewerber;- III.2.3.5 Vorlage Erklärung zur Anzahl Mitarbeiter;- III.2.3.6 Vorlage Erklärung zur Gewährleistung der Qualität;- III.2.3.7 Vorlage Erklärung zu Unterauftragnehmer (soweit erforderlich); > Für Los 2:- III.2.3.8 Vorlage Lebenslauf Projektleiter;- III.2.3.9 Vorlage Lebenslauf stellvertretender Projektleiter; - III.2.3.10 Vorlage Referenzliste Bewerber;- III.2.3.11 Vorlage Erklärung zur Anzahl Mitarbeiter;- III.2.3.12 Vorlage Erklärung zur Gewährleistung der Qualität;- III.2.3.13 Vorlage Erklärung zu Unterauftragnehmer (soweit erforderlich); IV.1.2.2) Auswahlkriterien: Die Bewerber, die nach Wertung der vorgenannten Ausschlusskriterien noch verbleiben; werden nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung bewertet: > Für Los 1:- III.2.2.2 Umsatz in den letzten drei Jahren: 10 bis 50 Punkte;- III.2.3.1 Leistungen Projektleiter: 25 bis 125 Punkte;- III.2.3.2 Leistungen stellvertretender Projektleiter: 20 bis 100 Punkte;- III.2.3.3 Leistungen Geotechniker: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.4 Leistungsspektrum Bewerber: 20 bis 100 Punkte;- Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei den Auftraggebern: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.5 Anzahl Mitarbeiter: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.6 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität: 5 bis 25 Punkte;- Gesamteindruck der Bewerbung: 5 bis 25 Punkte. > Für Los 2:- III.2.2.2 Umsatz in den letzten drei Jahren: 10 bis 50 Punkte;- III.2.3.8 Leistungen Projektleiter: 25 bis 125 Punkte;- III.2.3.9 Leistungen stellvertretender Projektleiter: 20 bis 100 Punkte;- III.2.3.10 Leistungsspektrum Bewerber: 25 bis 125 Punkte;- Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei den Auftraggebern: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.11 Anzahl Mitarbeiter: 5 bis 25 Punkte;- III.2.3.12 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität: 5 bis 25 Punkte;- Gesamteindruck der Bewerbung: 5 bis 25 Punkte. Nach der Wertung der Auswahlkriterien kann eine Punktzahl von 100 bis 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Die Bewertungsbögen für die Ausschlussphase sowie die Auswahlphase können als pdf-Formulare über die Internetseite http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html abgerufen werden.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-03-05 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 53.1
Hübner, Ralf
Name: wat Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Kleinoberfeld 5
Postleitzahl: 76135
Kontaktperson: Projektsteuerung
Dr. Bruno Büchele
Telefon: +49 7219872145📞
E-Mail: b.buechele@wat.de📧
Fax: +49 721987288 📠
URL für weitere Informationen: http://www.wat.de🌏
URL der Dokumente: http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-05-01 📅
Datum des Endes: 2018-02-28 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 8961.24/453-3/1
Zusätzliche Informationen
VI.3.1)
Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/rhr.elisabethenwoert.vof.Wasserbauplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
VI.3.2)
Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktstelle (E-Mail: b.buechele@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens Dienstag 20.1.2015, 10:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 26.1.2015, 10:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktstelle (E-Mail: b.buechele@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens Dienstag 20.1.2015, 10:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 26.1.2015, 10:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
VI.3.3)
Der Teilnahmeantrag ist formlos und ausschließlich in Papierform DIN A 4 zu stellen. Für die Bewerbungsunterlagen werden keine Vordrucke zur Verfügung gestellt.
VI.3.4)
Der Teilnahmeantrag ist zur eindeutigen Trennung und Bewertung für jedes Los getrennt einzureichen, auch wenn von einem Bewerber ein Antrag für beide Lose gestellt wird (eindeutige Trennung der Bewerbungsunterlagen, sofern in einem Paket).
VI.3.5)
Die Erklärungen und Nachweise sind in der in dieser Bekanntmachung vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zu nehmen.
VI.3.6)
> Los 1:
Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß Ziff. III.2.3.1 (Projektleiter), III.2.3.2 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.4 (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Rückhalteräumen und der technischen Planung von Einzelobjekten (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1 genannten Internetseite). Die entsprechenden Referenzen werden daher ggf. doppelt gewertet (als Erfahrung für Rückhalteräume und für Einzelobjekte). Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) sind daher mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der Mindeststandards auch anrechenbare Baukosten anzugeben sind.
Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß Ziff. III.2.3.1 (Projektleiter), III.2.3.2 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.4 (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Rückhalteräumen und der technischen Planung von Einzelobjekten (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1 genannten Internetseite). Die entsprechenden Referenzen werden daher ggf. doppelt gewertet (als Erfahrung für Rückhalteräume und für Einzelobjekte). Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) sind daher mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der Mindeststandards auch anrechenbare Baukosten anzugeben sind.
VI.3.7)
> Los 2:
Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) gemäß Ziff. III.2.3.8 (Projektleiter), III.2.3.9 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.10 (Bewerber) sind zur Überprüfung der Mindeststandards mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen.
Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) gemäß Ziff. III.2.3.8 (Projektleiter), III.2.3.9 (Stellvertretender Projektleiter) und III.2.3.10 (Bewerber) sind zur Überprüfung der Mindeststandards mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen.
VI.3.8)
Von den Bietern, die jeweils den Zuschlag für Los 1 und Los 2 erhalten, wird aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten eine enge und kontinuierliche fachliche Abstimmung im Sinne eines iterativen Planungsprozesses erwartet. Es wird erwartet, dass die Projektleitung aus Los 1 die fachliche Koordination mit Los 2 federführend übernimmt und hierfür verantwortlich zeichnet. Dem Auftragnehmer aus Los 2 obliegt zugleich die Verpflichtung zur entsprechenden fachlichen Abstimmung. Sofern ein Bieter den Zuschlag für beide Lose 1 und 2 erhält, wird ein gemeinsamer Vertrag für beide Lose angestrebt.
Von den Bietern, die jeweils den Zuschlag für Los 1 und Los 2 erhalten, wird aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten eine enge und kontinuierliche fachliche Abstimmung im Sinne eines iterativen Planungsprozesses erwartet. Es wird erwartet, dass die Projektleitung aus Los 1 die fachliche Koordination mit Los 2 federführend übernimmt und hierfür verantwortlich zeichnet. Dem Auftragnehmer aus Los 2 obliegt zugleich die Verpflichtung zur entsprechenden fachlichen Abstimmung. Sofern ein Bieter den Zuschlag für beide Lose 1 und 2 erhält, wird ein gemeinsamer Vertrag für beide Lose angestrebt.
VI.3.9)
Änderungen im Hinblick auf das benannte Personal und die Verteilung der Funktionen einschließlich der Beauftragung weiterer Subunternehmer sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
VI.3.10)
Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: "Rückhalteraum Elisabethenwört - Vergabeverfahren Wasserbauplanung, Los [Nr. und Bezeichnung]“ - Nicht öffnen vor dem 2.2.2015, 10:00 Uhr" zu kennzeichnen.
Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: "Rückhalteraum Elisabethenwört - Vergabeverfahren Wasserbauplanung, Los [Nr. und Bezeichnung]“ - Nicht öffnen vor dem 2.2.2015, 10:00 Uhr" zu kennzeichnen.
Die Teilnahmeanträge werden erst nach Ablauf des Schlusstermins am 2.2.2015 geöffnet.
VI.3.11)
Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
VI.3.12)
Die Kosten für die Bewerbung und Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für
Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 107 GWB - Einleitung, Antrag.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 241-424275 (2014-12-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 850 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kriterien gemäß Mitteilung mit Angebotsaufforderung an die Bieter (100)
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-14 📅
Name: Bietergemeinschaft Unger Ingenieure Ingenieurgesellschaft mbH/CDM Smith Consult GmbH (Federführung Unger Ingenieure)
Postanschrift: Julius-Reiber-Straße 19
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64293
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: da@unger-ingenieure.de📧
Internetadresse: http://www.unger-ingenieure.de🌏
2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-16 📅
Name: Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH
Postanschrift: Bachstraße 62-64
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52066
E-Mail: mail@hydrotec.de📧
Internetadresse: www.hydrotec.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) geltenden Fristen zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren sind abgelaufen.
Quelle: OJS 2015/S 118-215665 (2015-06-18)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2016-12-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 2015/S 118-215665
Gesamtwert des Auftrags: 92 224 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Karlsruhe, Landkreis
🏙️
Verfahren Vergabekriterien
Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 5, Referat 53.1
Postanschrift: Markgrafenstraße 46
Postleitzahl: 76133
Kontakt
E-Mail: silke.taenzel@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 721-926-7610📞
Fax: +49 721-93340-250 📠
Objekt Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Rückhalteraum Elisabethenwört: Wasserbauplanung, Los 2: 2D-Hydraulik
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Der Auftrag ist in drei Stufen gegliedert (Klärung von Zielen und Randbedingungen und Abstimmnug des Umfangs der Variantenuntersuchungen und des Projektablaufs, Modellaufbau, Modellberechnungen für die Planungsvarianten, Abstimmung mit den Planungsbeteiligten, ggf. Weiterentwicklung und digital Aufbereitung (GIS), optional in Abhängigkeit der Variantenentscheidung Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellen der erforderlichen hydraulischen Nachweise). Weitere Einzelheiten zum Vorhaben siehe Auftragsbekanntmachung 2015/S 118-215665.
Der Auftrag umfasst die Untersuchung der Strömungs- und Überflutungsverhältnisse mit Hilfe von hydrodynamisch-numerischen (HN) Modellberechnungen (2D) für die zu untersuchenden Varianten (einzeln, untereinander und im Vergleich zum Istzustand). Der Auftrag ist in drei Stufen gegliedert (Klärung von Zielen und Randbedingungen und Abstimmnug des Umfangs der Variantenuntersuchungen und des Projektablaufs, Modellaufbau, Modellberechnungen für die Planungsvarianten, Abstimmung mit den Planungsbeteiligten, ggf. Weiterentwicklung und digital Aufbereitung (GIS), optional in Abhängigkeit der Variantenentscheidung Fortschreibung der hydraulischen Berechnungen für die ausgewählte Lösung und Erstellen der erforderlichen hydraulischen Nachweise). Weitere Einzelheiten zum Vorhaben siehe Auftragsbekanntmachung 2015/S 118-215665.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-21 📅
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Regierungspräsidium Karlsruhe
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2017-08-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2014/S 241-424275
Gesamtwert des Auftrags: 850776.62 EUR 💰
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen für Dämme📦
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 5 – Umwelt, Referat 53.1
Objekt Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Rückhalteraum Elisabethenwört: Wasserbauplanung
Losnummer: 1 (Objektplanung)
Kurze Beschreibung:
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unterdem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten desRückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unterdem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten desRückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-26 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Internetadresse: www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131🌏 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Quelle: OJS 2017/S 158-327678 (2017-08-16)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2018-12-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 850776.62 EUR 💰
Referenz Daten
Absendedatum: 2018-12-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-20 📅
Datum des Endes: 2020-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 245-561988
ABl. S-Ausgabe: 245
Objekt Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Rückhaltraum Elisabethenwört: Wasserbauplanung
Kurze Beschreibung:
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden 3 Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z. B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung beider frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden 3 Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z. B. Deichabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung beider frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Insel Elisabethenwört
Landkreis Karlsruhe
Landkreis Germersheim
Auftragsvergabe
Name: Unger Ingenieure
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt
🏙️
Name: CDM Smith Consult GmbH
Postanschrift: Neue Bergstraße 13
Postort: Alsbach
Postleitzahl: 64665
Land: Darmstadt-Dieburg
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 850776.62 EUR 💰
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Marcella Schüler
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/seiten/default.aspx🌏
Quelle: OJS 2018/S 245-561988 (2018-12-17)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-01-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 850776.62 EUR 💰
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 5 - Umwelt, Landesbetrieb Gewässer
Kontakt
E-Mail: manuel.ulrich@rpk.bwl.de📧
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen:Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unterdem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Dammabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung beider frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden drei Projektstufen:Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unterdem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z.B. Dammabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung beider frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Insel Elisabethenwört, Landkreis Karlsruhe, Landkreis Germersheim
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herr Manuel Ulrich
Quelle: OJS 2020/S 016-034781 (2020-01-21)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-03-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 850776.62 EUR 💰
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden 3 Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z. B. Dammabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Los 1 umfasst die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen in den folgenden 3 Projektstufen: Die Stufe I umfasst die Mitwirkung bei der Bedarfsplanung im Hinblick auf die in Stufe II zu untersuchenden Varianten des Rückhalteraumes und zugehörigen relevanten Objekte. Die Leistungen der Stufe II stehen unter dem Vorbehalt der Festlegungen in Stufe I und umfassen die für die Vorbereitung der Variantenentscheidung erforderlichen Planungsleistungen nach § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 und 2, für die zu untersuchenden Varianten bzw. Ingenieurbauwerke, wobei einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile (z. B. Dammabschnitte) bei verschiedenen Varianten zum Teil wiederholend bzw. in Bauwerksvarianten zu untersuchen sind. Die Grundleistungen der Objektplanung werden in Stufe II ergänzt durch die Mitwirkung bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, begleitende Leistungen der geotechnischen Beratung und Vermessung (jeweils nach Bedarf) sowie eine zusammenfassende vergleichende Bewertung der untersuchten Varianten des Rückhalteraumes. Die Leistungen der Stufe III werden als Option (mögliche Vertragsverlängerung nach der Variantenentscheidung) ausgeschrieben und umfassen die spätere Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die vom Vorhabenträger ausgewählte Lösung (§ 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 3 und 4).
Auftragsvergabe
Postanschrift: Darmstädter Str. 63
Postort: Bickenbach
Postleitzahl: 64404
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-03-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 850776.62 EUR 💰