Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent, bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent, bis zum Jahr 2040 um 70 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken.
Ein hoher Anteil der Treibhausgasemissionen entsteht in Kommunen. Daher liegen hier große Potenziale. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) hat sich die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie, KRL) zu einem erfolgreichen Impulsgeber für den Klimaschutz in Kommunen entwickelt. Die KRL wird regelmäßig novelliert. Zugleich nimmt der Bedarf der Städte, Landkreise und Gemeinden nach finanzieller und inhaltlicher Unterstützung zu.
Um dem wachsenden Informations- und Beratungsbedarf seitens der Kommunen gerecht zu werden und sie bei der Bewältigung der Herausforderungen im Klimaschutz zu begleiten, hat das Bundesumweltministerium 2008 einen Beratungsservice („Servicestelle Klimaschutz“) etabliert und diesen 2012 zu einem „Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz“ (im Folgenden: SK:KK) fortentwickelt. Das SK:KK bietet den Kommunen zum einen umfassende Beratung rund um die Fördermöglichkeiten im kommunalen Klimaschutz, zum anderen unterstützt es die Kommunen durch Fach- und Vernetzungsveranstaltungen bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzstrategien. Darüber hinaus verfolgt das SK:KK das Ziel, die noch nicht aktiv an der Umsetzung der Klimaschutzziele beteiligten Kommunen zu erreichen und zu mobilisieren. Zu diesem Zweck steht das SK:KK in einem engen Austausch mit anderen Akteuren und Multiplikatoren im kommunalen Klimaschutz.
Die wichtige Bedeutung des Klimaschutzes in Kommunen und die steigende Komplexität des operativen Netzwerkes erfordert die Weiterführung und Weiterentwicklung der Serviceangebote und Kompetenzfelder des SK:KK.
Ziel des Auftrags ist es, sowohl die bereits aktiven Kommunen in Ihrem Klimaschutzengagement zu unterstützen, als auch die noch nicht aktiven Kommunen zu mobilisieren und für eine Antragstellung zu gewinnen bzw. Alternativen zu einer Förderung aufzuzeigen. Zu diesem Zweck sollen im Rahmen des ausgeschriebenen Vorhabens die Angebote SK:KK weitergeführt und fortentwickelt werden.
Der Auftrag umfasst 6 Arbeitspakte (AP). Außerdem umfasst der 7. Leistungspunkt 11 Optionsleistungen.
Arbeitspakete:
AP1: Weiterführung und Fortentwicklung der Beratungseinrichtung
AP2: Informationsangebot und Öffentlichkeitsarbeit
AP3: Beratungsangebot
AP4: Veranstaltungen
AP5: Arbeitspaket 5: Strategische Unterstützung des kommunalen Klimaschutzes
AP6: Zuarbeiten für den Auftraggeber
Optionen:
Option 1. Handbuch Kommunaler Klimaschutz (Druck, Verteilen weiterer Exemplare)
Option 2. Druck von weiteren Einlegern
Option 3. Erstellen von weiteren Einleger für die SK:KK-Mappe
Option 4. Nahaufnahme Klimaschutz: Erstellung von weiteren Ausgaben
Option 5. Erstellen von weiteren Artikel in einer Fachzeitschrift
Option 6. Erstellen von weiteren Meldungen in einem Informationsdienst
Option 7. Zusätzliche reaktive Beratungsleistungen
Option 8. Weiteres Informations- und Vernetzungstreffen für Antragsteller
Option 9. Durchführung eines Webinars inkl. notwendiger Arbeitsschritte und Materialien
Option 10. Teilnahme an zusätzlichen Veranstaltungen Dritter
Option 11. Vorbereitung und Durchführung von zusätzlichen Arbeitstreffen zu Aktivitäten in kommunalen Klimaschutz

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-08-29 Auftragsbekanntmachung
2014-10-07 Ergänzende Angaben
2014-11-25 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2014-08-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Menge oder Umfang:
Arbeitspakete:AP1: Weiterführung und Fortentwicklung der BeratungseinrichtungAP2: Informationsangebot und ÖffentlichkeitsarbeitAP3: BeratungsangebotAP4: VeranstaltungenAP5: Arbeitspaket 5: Strategische Unterstützung des kommunalen KlimaschutzesAP6: Zuarbeiten für den AuftraggeberOptionen:Option 1. Handbuch Kommunaler Klimaschutz (Druck, Verteilen weiterer Exemplare)Option 2. Druck von weiteren EinlegernOption 3. Erstellen von weiteren Einleger für die SK:KK-MappeOption 4. Nahaufnahme Klimaschutz: Erstellung von weiteren AusgabenOption 5. Erstellen von weiteren Artikel in einer FachzeitschriftOption 6. Erstellen von weiteren Meldungen in einem InformationsdienstOption 7. Zusätzliche reaktive BeratungsleistungenOption 8. Weiteres Informations- und Vernetzungstreffen für AntragstellerOption 9. Durchführung eines Webinars inkl. notwendiger Arbeitsschritte und MaterialienOption 10. Teilnahme an zusätzlichen Veranstaltungen DritterOption 11. Vorbereitung und Durchführung von zusätzlichen Arbeitstreffen zu Aktivitäten in kommunalen Klimaschutz
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Postanschrift: Stresemannstraße 128-130
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmub.de 🌏
E-Mail: a.jann@fz-juelich.de 📧
Fax: +49 30201993334 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-29 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 168-299430
ABl. S-Ausgabe: 168
Zusätzliche Informationen
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL/A. Weitere Bedingungen insbesondere Vorgaben zur Einreichung von Angeboten, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die bei der Vergabestelle elektronisch per E-Mail angefordert werden können. Die Vergabestelle versendet die Vergabeunterlagen auf dem Postweg innerhalb von sechs Tagen nach Eingang der Anforderung. Zusätzliche Auskünfte über die Vergabeunterlagen und das Anschreiben sind schriftlich oder per E-Mail an die Vergabestelle unter Angabe der Absenderadresse (E-Mail), zu richten. Die Vergabestelle wird allen bekannten Interessenten die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist per Post sowie vorab per E-Mail erteilen. Nach diesem Termin ist die Möglichkeit der Auskunftserteilung nicht mehr gegeben. Daher bitten wir darum, die Nachfragen spätestens bis zum 3.10.2014 zu stellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent, bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent, bis zum Jahr 2040 um 70 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken.
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Ein hoher Anteil der Treibhausgasemissionen entsteht in Kommunen. Daher liegen hier große Potenziale. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) hat sich die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie, KRL) zu einem erfolgreichen Impulsgeber für den Klimaschutz in Kommunen entwickelt. Die KRL wird regelmäßig novelliert. Zugleich nimmt der Bedarf der Städte, Landkreise und Gemeinden nach finanzieller und inhaltlicher Unterstützung zu.
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Um dem wachsenden Informations- und Beratungsbedarf seitens der Kommunen gerecht zu werden und sie bei der Bewältigung der Herausforderungen im Klimaschutz zu begleiten, hat das Bundesumweltministerium 2008 einen Beratungsservice („Servicestelle Klimaschutz“) etabliert und diesen 2012 zu einem „Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz“ (im Folgenden: SK:KK) fortentwickelt. Das SK:KK bietet den Kommunen zum einen umfassende Beratung rund um die Fördermöglichkeiten im kommunalen Klimaschutz, zum anderen unterstützt es die Kommunen durch Fach- und Vernetzungsveranstaltungen bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzstrategien. Darüber hinaus verfolgt das SK:KK das Ziel, die noch nicht aktiv an der Umsetzung der Klimaschutzziele beteiligten Kommunen zu erreichen und zu mobilisieren. Zu diesem Zweck steht das SK:KK in einem engen Austausch mit anderen Akteuren und Multiplikatoren im kommunalen Klimaschutz.
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Die wichtige Bedeutung des Klimaschutzes in Kommunen und die steigende Komplexität des operativen Netzwerkes erfordert die Weiterführung und Weiterentwicklung der Serviceangebote und Kompetenzfelder des SK:KK.
Ziel des Auftrags ist es, sowohl die bereits aktiven Kommunen in Ihrem Klimaschutzengagement zu unterstützen, als auch die noch nicht aktiven Kommunen zu mobilisieren und für eine Antragstellung zu gewinnen bzw. Alternativen zu einer Förderung aufzuzeigen. Zu diesem Zweck sollen im Rahmen des ausgeschriebenen Vorhabens die Angebote SK:KK weitergeführt und fortentwickelt werden.
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Der Auftrag umfasst 6 Arbeitspakte (AP). Außerdem umfasst der 7. Leistungspunkt 11 Optionsleistungen.
Arbeitspakete:
AP1: Weiterführung und Fortentwicklung der Beratungseinrichtung
AP2: Informationsangebot und Öffentlichkeitsarbeit
AP3: Beratungsangebot
AP4: Veranstaltungen
AP5: Arbeitspaket 5: Strategische Unterstützung des kommunalen Klimaschutzes
AP6: Zuarbeiten für den Auftraggeber
Optionen:
Option 1. Handbuch Kommunaler Klimaschutz (Druck, Verteilen weiterer Exemplare)
Option 2. Druck von weiteren Einlegern
Option 3. Erstellen von weiteren Einleger für die SK:KK-Mappe
Option 4. Nahaufnahme Klimaschutz: Erstellung von weiteren Ausgaben
Option 5. Erstellen von weiteren Artikel in einer Fachzeitschrift
Option 6. Erstellen von weiteren Meldungen in einem Informationsdienst
Option 7. Zusätzliche reaktive Beratungsleistungen
Option 8. Weiteres Informations- und Vernetzungstreffen für Antragsteller
Option 9. Durchführung eines Webinars inkl. notwendiger Arbeitsschritte und Materialien
Option 10. Teilnahme an zusätzlichen Veranstaltungen Dritter
Option 11. Vorbereitung und Durchführung von zusätzlichen Arbeitstreffen zu Aktivitäten in kommunalen Klimaschutz
Menge oder Umfang:
Arbeitspakete:
AP1: Weiterführung und Fortentwicklung der Beratungseinrichtung
AP2: Informationsangebot und Öffentlichkeitsarbeit
AP3: Beratungsangebot
AP4: Veranstaltungen
AP5: Arbeitspaket 5: Strategische Unterstützung des kommunalen Klimaschutzes
AP6: Zuarbeiten für den Auftraggeber
Optionen:
Option 1. Handbuch Kommunaler Klimaschutz (Druck, Verteilen weiterer Exemplare)
Option 2. Druck von weiteren Einlegern
Option 3. Erstellen von weiteren Einleger für die SK:KK-Mappe
Option 4. Nahaufnahme Klimaschutz: Erstellung von weiteren Ausgaben
Option 5. Erstellen von weiteren Artikel in einer Fachzeitschrift
Option 6. Erstellen von weiteren Meldungen in einem Informationsdienst
Option 7. Zusätzliche reaktive Beratungsleistungen
Option 8. Weiteres Informations- und Vernetzungstreffen für Antragsteller
Option 9. Durchführung eines Webinars inkl. notwendiger Arbeitsschritte und Materialien
Option 10. Teilnahme an zusätzlichen Veranstaltungen Dritter
Option 11. Vorbereitung und Durchführung von zusätzlichen Arbeitstreffen zu Aktivitäten in kommunalen Klimaschutz
Beschreibung der Optionen:
Optionen:
Option 1. Handbuch Kommunaler Klimaschutz (Druck, Verteilen weiterer Exemplare)
Option 2. Druck von weiteren Einlegern
Option 3. Erstellen von weiteren Einleger für die SK:KK-Mappe
Option 4. Nahaufnahme Klimaschutz: Erstellung von weiteren Ausgaben
Option 5. Erstellen von weiteren Artikel in einer Fachzeitschrift
Option 6. Erstellen von weiteren Meldungen in einem Informationsdienst
Option 7. Zusätzliche reaktive Beratungsleistungen
Option 8. Weiteres Informations- und Vernetzungstreffen für Antragsteller
Option 9. Durchführung eines Webinars inkl. notwendiger Arbeitsschritte und Materialien
Option 10. Teilnahme an zusätzlichen Veranstaltungen Dritter
Option 11. Vorbereitung und Durchführung von zusätzlichen Arbeitstreffen zu Aktivitäten in kommunalen Klimaschutz
Dauer: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Standort des Auftragnehmers, des Auftraggebers und weitere Orte in Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eignungsangaben Bieter / Bietergemeinschaften / Unterauftragnehmer
Der Bieter soll nachweisbar in der Lage sein, die verlangten Aufgaben fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig im vertraglich festgesetzten Zeitraum durchzuführen.
Zur Bewertung der Eignung sind die im Folgenden genannten Unterlagen in Form von Eigenerklärungen mit dem Angebot vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der im Angebot abgegebenen Erklärungen durch Vorlage von Nachweisen zu überprüfen.
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Bei Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zur Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums, z.B. in Form einer Bietergemeinschaft oder bei Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers sind die für die Prüfung der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedes Bietergemeinschaftsmitglied sowie für den notwendigen Unterauftragnehmer und die Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit für mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. für den notwendigen Unterauftragnehmer vorzulegen. Die technische Leistungsfähigkeit eines Mitglieds/einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft bzw. eines notwendigen Unterauftragnehmers reicht zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft/des Bieters nur aus, wenn dieses Mitglied/diese Mitglieder der Bietergemeinschaft/der notwendige Unterauftragnehmer nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der jeweiligen Leistung zuständig sein soll/sollen. Die interne Leistungsverteilung ist mit dem Angebot darzulegen, insbesondere wenn entsprechende Nachweise nur für ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bietergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer vorgelegt wird. Wird der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit durch ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bietergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer erbracht, welche/s/r nach der internen Arbeitsverteilung für diesen Leistungsteil im Rahmen der ausgeschriebene Leistung zuständig ist/sind, wird die Bietergemeinschaft/der Bieter als Ganzes als technisch leistungsfähig angesehen.
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Persönliche Lage des Bieters
— Beschreibung des Anbieters (Organisationsform, Profil, Kompetenzschwerpunkte, vollständige Anschrift, Bankverbindung: IBAN und BIC, Kontaktperson mit Telefon-, Faxnummer und E-Mail) und der Partner (Organisationsform, Profil, Kompetenzschwerpunkte, vollständige Anschrift).
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— Angaben zum Auftragsverantwortlichen/Projektleiter sowie zu den Personen, die im Falle der Zuschlagserteilung die Leistung erbringen, mit Angabe wer welche Leistung erbringt.
— Soweit es sich um eine Bietergemeinschaft handelt oder der Bieter sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bieter anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der Bietergemeinschaft, Unterauftragnehmer) das jeweilige Unternehmen hat.
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— Im Falle des Einsatzes eines Nachunternehmers zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde zur Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums (Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers) ist eine Eigenerklärung über die Zusammenarbeit mit dem notwendigen Unterauftragnehmer im Falle eines Zuschlags mit dem Angebot vorzulegen. In dieser Erklärung ist der notwendigen Unterauftragnehmer zu benennen und es ist eine mit Originalunterschrift versehene Verpflichtungserklärung des notwendigen Unterauftragnehmers vorzulegen, dass dem Bieter im Falle eines Zuschlags die erforderlichen Mittel/Ressourcen des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Vertrages zur Verfügung stehen. In dieser Erklärung sind der Inhalt der Unterauftragnehmerleistung und der Preis für diese Leistung anzugeben. (Hierzu sind die Formblätter „Erklärung zur Zusammenarbeit mit einem notwendigen Unterauftragnehmer“ und „Verpflichtungserklärung des notwendigen Unterauftragnehmers“ zu nutzen.)
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— Im Falle von Bietergemeinschaften sind im Angebot der Name der Bietergemeinschaft, die Mitglieder der Bietergemeinschaft und das geschäfts- und federführende Bietergemeinschaftsmitglied zu benennen. Mit dem Angebot ist außerdem eine von allen Bietergemeinschaftsmitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben, dass im Falle der Auftragserteilung ein Konsortialvertrag geschlossen wird, dass jedes Bietergemeinschaftsmitglied für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung als Gesamtschuldner haftet, dass das geschäfts- und federführende Bietergemeinschaftsmitglied als bevollmächtigter Vertreter die aufgeführten Bietergemeinschaftsmitglieder gegenüber der Vergabestelle vertritt und insbesondere berechtigt ist, das Angebot abzugeben sowie mit Wirkung für jedes Mitglied ohne Einschränkung Zahlungen anzunehmen. Es sind außerdem nachvollziehbare Aussagen zur Aufgabenteilung innerhalb der Bietergemeinschaft zu treffen. Bei Angeboten von Bietergemeinschaften ist zu erklären, dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden getroffen wurden und darzulegen, dass die Zusammenarbeit kartellrechtlich zulässig ist. Das kann z.B. durch Angabe der Gründe erfolgen, die zu der Kooperation geführt haben. (Hierzu ist das Formblatt „Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft“ zu nutzen.)
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung mit Originalunterschrift, dass der Bieter und ggf. seine Konsortialpartner/notwendigen Unterauftragnehmer sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder einem vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befinden und sich das/die Unternehmen nicht in Liquidation befinden. Ferner ist zu bestätigen, dass der Bieter und ggf. seine Kooperationspartner/notwendigen Unterauftragnehmer ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben und auch sonst keine Ausschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A gegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A“ zu nutzen).
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— Erklärung mit Originalunterschrift, dass beim Bieter/Konsortialpartner/notwendigen Unterauftragnehmer sämtliche Ausschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 4 VOL/A nicht gegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A“ zu nutzen).
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— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters/Konsortialpartners/notwendigen Unterauftragnehmers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Technische Leistungsfähigkeit
— Darstellung der zu diesem Auftrag vergleichbaren Arbeiten/Referenzaufträge des Bieters/Konsortialpartners/notwendigen Unterauftragnehmers (bezogen auf das Unternehmen bzw. die Einrichtung):
Aussagekräftige Darstellung von Referenzen, die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind und nicht älter als 5 Jahre sind. Als geeignete Referenzen gelten vom Bieter/Konsortialpartner/notwendigen Unterauftragnehmer durchgeführte Aufträge bzw. bearbeitete Projekte.
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— Nachweise zur Qualifikation des Projektteams und des Projektleiters:
- abschließende Benennung aller vorgesehenen Mitglieder des Projektteams und des Projektleiters;
- Angabe ihrer Qualifikationen (Angaben zum beruflichen Werdegang und Abschluss, Erfahrungen wie z.B. entsprechende Vorarbeiten und Veröffentlichungen).
Insgesamt müssen durch die Referenzen des Bieters und die Qualifikation des Projektteams folgende Voraussetzungen/Eignungskriterien erfüllt sein, damit die Referenzen als vergleichbar angesehen werden und die technische Leistungsfähigkeit insgesamt erfüllt ist:
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1. Berufserfahrung im Bereich kommunaler Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz (mindestens vom Projektleiter nachzuweisen)
2. Erfahrungen in der Projekt- und Teamleitung (mindestens vom Projektleiter nachzuweisen)
3. Erfahrungen in der politischen Zusammenarbeit mit Bundesministerien
4. Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit wissenschaftlich-orientierten Akteuren bzw. Organisationen der Kommunen und Verbände im Bereich kommunaler Klimaschutz
5. praktische Erfahrungen oder Kenntnisse im Bereich Klimaschutzmaßnahmen, insbesondere zu Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen,
6. Erfahrungen im Bereich Umwelt-/Energiemanagement,
7. Erfahrungen im Umgang mit bestehenden und neuen Potenzialen im Bereich des Klimaschutzes (Energieeffizienz und erneuerbaren Energien)
8. Berufliche Erfahrung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und/oder des (Wissenschafts-)Journalismus
9. Erfahrung bei der Erstellung von Publikationen, z.B. im Bereich kommunaler Klimaschutz,
10. Erfahrung mit der Erstellung anwenderorientierter Handbücher / Broschüren / Nachschlagewerke für Zielgruppen außerhalb der Wissenschaft
11. sehr gute Kenntnisse des Rechtsrahmens für kommunale Haushalte und kommunale Investitionsentscheidungen
12. IT-Kenntnisse, insbesondere im Bereich Pflege von Internetdarstellungen
13. Erfahrungen bei der Konzeption und Durchführung empirischer Datenerhebungen
14. allgemeine Sekretariatserfahrungen, Erfahrungen im Organisationsmanagement und Kenntnisse der Buchhaltung
Es ist zu den Punkten 1. bis 8. und 11. bis 14. jeweils mindestens 1 Referenz (entweder im Rahmen der Darstellung der Referenzaufträge des Bieters oder im Rahmen der Qualifikation des Projektteams und des Projektleiters bzw. bei 1. und 2. mindestens durch den Projektleiter) auf je max. 2 DIN A4-Seiten aussagekräftig zu beschreiben.
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Es sind zu den Punkten 9. und 10. jeweils mindestens 1 Referenz in Form einer Veröffentlichung oder Publikation (entweder im Rahmen der Darstellung der Referenzaufträge des Bieters oder im Rahmen der Qualifikation des Projektteams und des Projektleiters) auf je max. 2 DIN A4-Seiten aussagekräftig zu beschreiben.
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Die Referenzen sind den einzelnen Eignungskriterien eindeutig zuzuordnen. Bei der Beschreibung der Referenzen sind folgende Angaben erforderlich (eine einfache Auflistung der Referenzen ist nicht ausreichend):
- Projektbezeichnung,
- Projektinhalt,
- Projektlaufzeit,
- erbrachte Leistungen innerhalb des Projektes,
- Vergleichbarkeit mit dem hier ausgeschriebenem Auftragsgegenstand (ggf. Bezug zum Arbeitspaket/Arbeitsschritt).
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Vertrag wird auf Basis des den Vergabeunterlagen beigefügten Mustervertragsentwurfs geschlossen. Zu den Vertragsbestandteilen zählen insbesondere die Leistungsbeschreibung, die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) sowie das Angebot des Auftragsnehmers. Zusätzlich gilt - soweit zutreffend - die Anlage Hinweise für Zahlungsempfänger. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrages.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Haftungserklärung abgeben. Zu den Teilnahmebedingungen III.2).
Sonstige besondere Bedingungen: Die Bedingungen sind in den Vergabeunterlagen festgelegt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-01-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Anke Jann
Name: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Postanschrift: Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität, Fachbereich Vergabestelle für Ministerien (DEQ 6), Zimmerstr. 26-27
Postleitzahl: 10969
URL für weitere Informationen: http://www.fz-juelich.de/ptj/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.fz-juelich.de/ptj/ 🌏
URL der Teilnahme: http://www.fz-juelich.de/ptj/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL/A.
Weitere Bedingungen insbesondere Vorgaben zur Einreichung von Angeboten, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die bei der Vergabestelle elektronisch per E-Mail angefordert werden können. Die Vergabestelle versendet die Vergabeunterlagen auf dem Postweg innerhalb von sechs Tagen nach Eingang der Anforderung.
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Zusätzliche Auskünfte über die Vergabeunterlagen und das Anschreiben sind schriftlich oder per E-Mail an die Vergabestelle unter Angabe der Absenderadresse (E-Mail), zu richten. Die Vergabestelle wird allen bekannten Interessenten die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist per Post sowie vorab per E-Mail erteilen. Nach diesem Termin ist die Möglichkeit der Auskunftserteilung nicht mehr gegeben. Daher bitten wir darum, die Nachfragen spätestens bis zum 3.10.2014 zu stellen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1 genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden.
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Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist bzw. der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge bei der o.g. Stelle zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn er nicht unverzüglich bzw. innerhalb der o.g. Frist gerügt worden ist oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 107 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. Ein Nachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1 GWB ist innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 101b Abs. 2 GWB).
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Bieter deren Angebote nicht berücksichtigt werden, werden grundsätzlich vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert.
Quelle: OJS 2014/S 168-299430 (2014-08-29)
Ergänzende Angaben (2014-10-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-07 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 194-342787
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 168-299430
ABl. S-Ausgabe: 194
Quelle: OJS 2014/S 194-342787 (2014-10-07)
Ergänzende Angaben (2014-11-25)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 230-406086
ABl. S-Ausgabe: 230
Quelle: OJS 2014/S 230-406086 (2014-11-25)