Der Regionale Wachstumskern Oranienburg - Hennigsdorf - Velten (RWK O-H-V) kooperiert seit 2006 erfolgreich mit dem Ziel die Standortentwicklung voranzubringen, die infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu verbessern sowie den Standort und die Region weiter zu profilieren. Die drei Städte verzeichnen eine anhaltend positive Bevölkerungs-, Beschäftigungs- und Arbeitsplatzentwicklung, die die wirtschaftlichen Strukturen auf hohem Niveau stabilisiert haben. Die Region verfügt über eine hohe Kompetenz und eine große unternehmerische Breite inkl. Vorzeigeunternehmen in den Clustern Kunststoffe und Chemie, Verkehr, Mobilität und Logistik, Metall und Gesundheitswirtschaft. Im Zeitraum 2010 bis 2012 hat der RWK O-H-V bereits über das GRW-Regionalbudget (Vorläuferprojekt) in Kooperation mit dem Landkreis Oberhavel das Fachkräfteinformationsbüro (FIB Oberhavel) umgesetzt. Damit ist es gelungen, eine breite Informations-, Unterstützungs- und Beratungspalette für Unternehmen, Schulen, Auszubildende u.a. anzubieten. Vom Landkreis Oberhavel wird das Fachkräfteinformationsbüro seit 2013 eigenständig fortgeführt. Aktuell identifizierte der RWK O-H-V verschiedene Themen, die für die weitere Standortentwicklung von großer Bedeutung sind und im Rahmen des Projektes „Standortmanagement und Standortprofilierung im Regionalen Wachstumskern Oranienburg – Hennigsdorf – Velten (RWK O-H-V)“ im Zeitraum 2014 bis 2016 umgesetzt werden sollen. Übergreifende Zielstellung ist die Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Region, die Stärkung von ansässigen Unternehmen und Initiativen sowie die Neuansiedlung von Unternehmen. Die sich aus den aufgezeigten Entwicklungsbedarfen ergebenden Handlungsfelder sollen durch einzelne Projekte untersetzt werden. Folgende Handlungsfelder sind vorgesehen: — Standortmanagement und Profilierung in den Clustern (u.a. Bestandspflege ansässiger Unternehmen, gezielte Anwerbungspolitik, konsequente und professionelle Markenbildung) — Regionaler Klimaschutz (u.a. Entwicklung wirtschaftsnaher Fort- und Weiterbildungsangebote, Vorbereitung Investitionsprojekte); — Infrastruktur- und Gewerbeflächenmanagement (u.a. Flächenmonitoring und -marketing); — Standortmarketing (u.a. Unternehmenskommunikation); — Fortschreibung und Anpassung der Entwicklungsstrategie und Konzeptentwicklung. Diese Bausteine wurden bereits konzeptionell bzw. teilweise mit Maßnahmen unterlegt und mit einzelnen Aufgabenbestandteilen konkretisiert. Im Rahmen des Projektes soll die Koordinierung für die gebündelte Bearbeitung der Maßnahmen in den Handlungsfeldern erfolgen und für den RWK umgesetzt werden. Für die erfolgreiche Umsetzung ist eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den drei Kommunen, dem Landkreis Oberhavel, der IHK Potsdam, der kreislichen Wirtschaftsfördergesellschaft WInTO, der Handwerkskammer, der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), den zuständigen Clustermanagements und weiteren Partnern notwendig. Mit der Projektumsetzung werden vielfältige Synergien erwartet. Das Standortmanagement fungiert als Moderatorin und Initiatorin für Projekte, plant Vorhaben und unterstützt bei der Umsetzung. Es verfügt hierzu über ein integriertes Handlungskonzept und arbeitet mit allen engagierten Partnern zusammen. Hierzu sollen neue Partner gewonnen und unterschiedliche Akteure in Vorhaben zusammengeführt werden. Die Maßnahme wird gefördert aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" - GRW-Infrastruktur. Die Stadt Hennigsdorf ist Antragsteller für den RWK O-H-V für das GRW-Regionalbudget, Zuwendungsempfänger und damit für die Umsetzung des Vorhabens verantwortlich.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-01-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Menge oder Umfang: 487 400
Gesamtwert des Auftrags: 487 400 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Hennigsdorf
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postleitzahl: 16761
Postort: Hennigsdorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.hennigsdorf.de🌏
E-Mail: mwollert@hennigsdorf.de📧
Telefon: +49 3302877114📞
Fax: +49 3302877294 📠
Die ausschreibende Stelle behält sich vor, weitere Nachweise, die die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde betreffen, nachzufordern, insofern dies für eine hinreichende Einschätzung der Eignung des Bewerbers erforderlich ist. Informationen zum Vergabeverfahren können von der ausschreibenden Stelle auch auf dem Postweg, per Fax oder per E-Mail weitergeleitet werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich auf dem Postweg oder direkt zu übermitteln. Auf dem Postweg oder direkt übermittelte Anträge auf Teilnahme sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche zu kennzeichnen. Die Bewerber haben den Umschlag neben der Anschrift zusätzlich mit der Aufschrift "Bitte nicht öffnen, Teilnahmeantrag zur Vergabe "Standortmanagement und Standortprofilierung im RWK O-H-V", Ende der Bewerbungsfrist: 7.2.2014 (10:00 Uhr)" zu versehen. Die gesamten Unterlagen und Erklärungen sind in deutscher Sprache einzureichen.
Die ausschreibende Stelle behält sich vor, weitere Nachweise, die die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde betreffen, nachzufordern, insofern dies für eine hinreichende Einschätzung der Eignung des Bewerbers erforderlich ist. Informationen zum Vergabeverfahren können von der ausschreibenden Stelle auch auf dem Postweg, per Fax oder per E-Mail weitergeleitet werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich auf dem Postweg oder direkt zu übermitteln. Auf dem Postweg oder direkt übermittelte Anträge auf Teilnahme sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche zu kennzeichnen. Die Bewerber haben den Umschlag neben der Anschrift zusätzlich mit der Aufschrift "Bitte nicht öffnen, Teilnahmeantrag zur Vergabe "Standortmanagement und Standortprofilierung im RWK O-H-V", Ende der Bewerbungsfrist: 7.2.2014 (10:00 Uhr)" zu versehen. Die gesamten Unterlagen und Erklärungen sind in deutscher Sprache einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Regionale Wachstumskern Oranienburg - Hennigsdorf - Velten (RWK O-H-V) kooperiert seit 2006 erfolgreich mit dem Ziel die Standortentwicklung voranzubringen, die infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu verbessern sowie den Standort und die Region weiter zu profilieren. Die drei Städte verzeichnen eine anhaltend positive Bevölkerungs-, Beschäftigungs- und Arbeitsplatzentwicklung, die die wirtschaftlichen Strukturen auf hohem Niveau stabilisiert haben. Die Region verfügt über eine hohe Kompetenz und eine große unternehmerische Breite inkl. Vorzeigeunternehmen in den Clustern Kunststoffe und Chemie, Verkehr, Mobilität und Logistik, Metall und Gesundheitswirtschaft. Im Zeitraum 2010 bis 2012 hat der RWK O-H-V bereits über das GRW-Regionalbudget (Vorläuferprojekt) in Kooperation mit dem Landkreis Oberhavel das Fachkräfteinformationsbüro (FIB Oberhavel) umgesetzt. Damit ist es gelungen, eine breite Informations-, Unterstützungs- und Beratungspalette für Unternehmen, Schulen, Auszubildende u.a. anzubieten. Vom Landkreis Oberhavel wird das Fachkräfteinformationsbüro seit 2013 eigenständig fortgeführt.
Der Regionale Wachstumskern Oranienburg - Hennigsdorf - Velten (RWK O-H-V) kooperiert seit 2006 erfolgreich mit dem Ziel die Standortentwicklung voranzubringen, die infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu verbessern sowie den Standort und die Region weiter zu profilieren. Die drei Städte verzeichnen eine anhaltend positive Bevölkerungs-, Beschäftigungs- und Arbeitsplatzentwicklung, die die wirtschaftlichen Strukturen auf hohem Niveau stabilisiert haben. Die Region verfügt über eine hohe Kompetenz und eine große unternehmerische Breite inkl. Vorzeigeunternehmen in den Clustern Kunststoffe und Chemie, Verkehr, Mobilität und Logistik, Metall und Gesundheitswirtschaft. Im Zeitraum 2010 bis 2012 hat der RWK O-H-V bereits über das GRW-Regionalbudget (Vorläuferprojekt) in Kooperation mit dem Landkreis Oberhavel das Fachkräfteinformationsbüro (FIB Oberhavel) umgesetzt. Damit ist es gelungen, eine breite Informations-, Unterstützungs- und Beratungspalette für Unternehmen, Schulen, Auszubildende u.a. anzubieten. Vom Landkreis Oberhavel wird das Fachkräfteinformationsbüro seit 2013 eigenständig fortgeführt.
Aktuell identifizierte der RWK O-H-V verschiedene Themen, die für die weitere Standortentwicklung von großer Bedeutung sind und im Rahmen des Projektes „Standortmanagement und Standortprofilierung im Regionalen Wachstumskern Oranienburg – Hennigsdorf – Velten (RWK O-H-V)“ im Zeitraum 2014 bis 2016 umgesetzt werden sollen. Übergreifende Zielstellung ist die Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Region, die Stärkung von ansässigen Unternehmen und Initiativen sowie die Neuansiedlung von Unternehmen. Die sich aus den aufgezeigten Entwicklungsbedarfen ergebenden Handlungsfelder sollen durch einzelne Projekte untersetzt werden. Folgende Handlungsfelder sind vorgesehen:
Aktuell identifizierte der RWK O-H-V verschiedene Themen, die für die weitere Standortentwicklung von großer Bedeutung sind und im Rahmen des Projektes „Standortmanagement und Standortprofilierung im Regionalen Wachstumskern Oranienburg – Hennigsdorf – Velten (RWK O-H-V)“ im Zeitraum 2014 bis 2016 umgesetzt werden sollen. Übergreifende Zielstellung ist die Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Region, die Stärkung von ansässigen Unternehmen und Initiativen sowie die Neuansiedlung von Unternehmen. Die sich aus den aufgezeigten Entwicklungsbedarfen ergebenden Handlungsfelder sollen durch einzelne Projekte untersetzt werden. Folgende Handlungsfelder sind vorgesehen:
— Standortmanagement und Profilierung in den Clustern (u.a. Bestandspflege ansässiger Unternehmen, gezielte Anwerbungspolitik, konsequente und professionelle Markenbildung)
— Regionaler Klimaschutz (u.a. Entwicklung wirtschaftsnaher Fort- und Weiterbildungsangebote, Vorbereitung Investitionsprojekte);
— Infrastruktur- und Gewerbeflächenmanagement (u.a. Flächenmonitoring und -marketing);
— Fortschreibung und Anpassung der Entwicklungsstrategie und Konzeptentwicklung.
Diese Bausteine wurden bereits konzeptionell bzw. teilweise mit Maßnahmen unterlegt und mit einzelnen Aufgabenbestandteilen konkretisiert. Im Rahmen des Projektes soll die Koordinierung für die gebündelte Bearbeitung der Maßnahmen in den Handlungsfeldern erfolgen und für den RWK umgesetzt werden. Für die erfolgreiche Umsetzung ist eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den drei Kommunen, dem Landkreis Oberhavel, der IHK Potsdam, der kreislichen Wirtschaftsfördergesellschaft WInTO, der Handwerkskammer, der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), den zuständigen Clustermanagements und weiteren Partnern notwendig. Mit der Projektumsetzung werden vielfältige Synergien erwartet. Das Standortmanagement fungiert als Moderatorin und Initiatorin für Projekte, plant Vorhaben und unterstützt bei der Umsetzung. Es verfügt hierzu über ein integriertes Handlungskonzept und arbeitet mit allen engagierten Partnern zusammen. Hierzu sollen neue Partner gewonnen und unterschiedliche Akteure in Vorhaben zusammengeführt werden.
Diese Bausteine wurden bereits konzeptionell bzw. teilweise mit Maßnahmen unterlegt und mit einzelnen Aufgabenbestandteilen konkretisiert. Im Rahmen des Projektes soll die Koordinierung für die gebündelte Bearbeitung der Maßnahmen in den Handlungsfeldern erfolgen und für den RWK umgesetzt werden. Für die erfolgreiche Umsetzung ist eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den drei Kommunen, dem Landkreis Oberhavel, der IHK Potsdam, der kreislichen Wirtschaftsfördergesellschaft WInTO, der Handwerkskammer, der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), den zuständigen Clustermanagements und weiteren Partnern notwendig. Mit der Projektumsetzung werden vielfältige Synergien erwartet. Das Standortmanagement fungiert als Moderatorin und Initiatorin für Projekte, plant Vorhaben und unterstützt bei der Umsetzung. Es verfügt hierzu über ein integriertes Handlungskonzept und arbeitet mit allen engagierten Partnern zusammen. Hierzu sollen neue Partner gewonnen und unterschiedliche Akteure in Vorhaben zusammengeführt werden.
Die Maßnahme wird gefördert aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" - GRW-Infrastruktur. Die Stadt Hennigsdorf ist Antragsteller für den RWK O-H-V für das GRW-Regionalbudget, Zuwendungsempfänger und damit für die Umsetzung des Vorhabens verantwortlich.
Die Maßnahme wird gefördert aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" - GRW-Infrastruktur. Die Stadt Hennigsdorf ist Antragsteller für den RWK O-H-V für das GRW-Regionalbudget, Zuwendungsempfänger und damit für die Umsetzung des Vorhabens verantwortlich.
Referenznummer: 2.3.-005/14
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: GRW Regionalbudget
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Oberhavel.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Eigenerklärungen sind durch den bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Eigenerklärungen, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers nachweisen, sind bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
Folgende Eigenerklärungen sind abzugeben:
1. dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist aufgrund (§ 4 Abs. 6 VOF):
a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
2. dass dem Bewerber bekannt ist, dass Bewerber oder Bieter von der Teilnahme am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden können, wenn (§ 4 Abs. 9 VOF):
a) sie sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
b) sie aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c) sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d) sie ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
e) sie sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilen.
Bei der Bewertung der Eignung des Bewerbers erhält er für die Erbringung der Eigenerklärungen (§ 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF) maximal 3 Punkte (Eigenerklärung § 4 Abs. 6 VOF 1 Punkt, Eigenerklärung § 4 Abs. 9 VOF 2 Punkte).
Fehlende, unvollständige oder verspätet eingegangene Nachweise und Eigenerklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Teilnahmewettbewerb führen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweise über vorhabensbezogene Kenntnisse und Erfahrungen (komprimierte Darstellung, max. 4 Seiten DIN A4).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Alle Eigenerklärungen sind durch den bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Eigenerklärungen, die die Fachkunde des Bewerbers nachweisen, sind bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
Zum Nachweis der Fachkunde hat der Bewerber folgende Nachweise und Erklärungen beizubringen:
1. Auszug aus dem Handelsregister/Berufsregister oder
gleichwertig, nicht älter als 3 Monate (1 Punkt);
2. Angabe zur Büro- und Geschäftsausstattung (Arbeitsplätze, Hardware, Software) (maximal 1 Punkt);
3. jährliches Mittel der Beschäftigten unter Zuordnung der Gesamtzahl zu Tätigkeitsbereichen oder Nennung der Berufsbilder und Anzahl der Führungskräfte (1 Punkt);
4. Liste der wesentlichen erbrachten Dienstleistungen in Bezug auf die Tätigkeitsfelder Clustermanagement, regionaler Klimaschutz, Infrastruktur-/Gewerbeflächenmanagement, Standortmarketing, Fachkräftesicherung, Eventmanagement, Projektsteuerung mit Angabe
4. Liste der wesentlichen erbrachten Dienstleistungen in Bezug auf die Tätigkeitsfelder Clustermanagement, regionaler Klimaschutz, Infrastruktur-/Gewerbeflächenmanagement, Standortmarketing, Fachkräftesicherung, Eventmanagement, Projektsteuerung mit Angabe
— des Rechnungswertes,
— der Leistungszeit,
— ob es sich um öffentliche oder private Auftraggeber handelt und
— unter Angabe der Ansprechpartner mit entsprechender Telefonnummer (maximal 5 Punkte).
Der Auftraggeber behält sich Referenznachfragen vor. Die Ergebnisse der Referenznachfragen können in der Bewertung berücksichtigt werden.;
5. Qualifikation und Referenzen in Bezug auf die Tätigkeitsfelder Clustermanagement, regionaler Klimaschutz, Infrastruktur-/Gewerbeflächenmanagement, Standortmarketing, Fachkräftesicherung, Eventmanagement, Projektsteuerung des vorgesehenen Projektleiters (maximal 5 Punkte);
5. Qualifikation und Referenzen in Bezug auf die Tätigkeitsfelder Clustermanagement, regionaler Klimaschutz, Infrastruktur-/Gewerbeflächenmanagement, Standortmarketing, Fachkräftesicherung, Eventmanagement, Projektsteuerung des vorgesehenen Projektleiters (maximal 5 Punkte);
6. Referenzen für adäquate Dienstleistungen in dem Bereich der Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Gebietskörperschaften (maximal 3 Punkte).
7. Nachweis von Kenntnissen der Förderpolitik und Wirtschaftsstruktur im Land Brandenburg (maximal 4 Punkte).
Der Auftraggeber behält sich Nachfragen vor. Die Ergebnisse der Nachfragen können in der Bewertung berücksichtigt werden.;
8. Angaben zur vorgesehenen örtlichen/regionalen Präsenz im Falle einer Auftragserteilung (max. 3 Punkte).
Fehlende, unvollständige oder verspätet eingegangene Nachweise und Eigenerklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Teilnahmewettbewerb führen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Kopie der Versicherungspolice oder Bestätigung der Versicherung; Bewertung bei der Bewerbereignung mit maximal 1 Punkt).
Fehlende, unvollständige oder verspätet eingegangene Nachweise und Eigenerklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Teilnahmewettbewerb führen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Ausschreibung und Auftragsausführung unterliegen dem Brandenburgischen Gesetz über Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Brandenburgisches Vergabegesetz - BbgVergG). Sowohl Bieter, als auch mögliche Nachunternehmer haben mit Angebotsabgabe die Einhaltung des BbgVergG zu erklären und gegebenenfalls Nachweise zur Einhaltung zu erbringen. Während der Auftragsausführung sind diese Mindeststandards zu gewährleisten. Die ausschreibende Stelle ist berechtigt/verpflichtet, die Einhaltung dieser Standards zu überprüfen.
Ausschreibung und Auftragsausführung unterliegen dem Brandenburgischen Gesetz über Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Brandenburgisches Vergabegesetz - BbgVergG). Sowohl Bieter, als auch mögliche Nachunternehmer haben mit Angebotsabgabe die Einhaltung des BbgVergG zu erklären und gegebenenfalls Nachweise zur Einhaltung zu erbringen. Während der Auftragsausführung sind diese Mindeststandards zu gewährleisten. Die ausschreibende Stelle ist berechtigt/verpflichtet, die Einhaltung dieser Standards zu überprüfen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt im Rahmen der Eignungsprüfung auf Grundlage der Bepunktung der im vorgeschaltetem europaweiten Teilnahmewettbewerb zu erbringenden Nachweise. Die jeweiligen maximal zu erreichenden Punktzahlen je Eignungskriterium sind den Teilnahmebedingungen zu entnehmen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Absatz 3 VOF durch Los getroffen werden.
Die Auswahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt im Rahmen der Eignungsprüfung auf Grundlage der Bepunktung der im vorgeschaltetem europaweiten Teilnahmewettbewerb zu erbringenden Nachweise. Die jeweiligen maximal zu erreichenden Punktzahlen je Eignungskriterium sind den Teilnahmebedingungen zu entnehmen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Absatz 3 VOF durch Los getroffen werden.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-02-21 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Erfahrungen/Kompetenzen in den Handlungsfeldern (25)
2. Inhaltliche Umsetzung/Methodik (25)
3. Kenntnisse landespolitische Wirtschaftspolitik/Förderpolitik (15)
4. Erfahrungen/Kompetenzen Netzwerkarbeit (15)
5. Preis (10)
6. örtliche Verfügbarkeit (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Fachdienst Öffentliche Anlagen
Marco Wollert
E-Mail: jana.dombrowski@mwe.brandenburg.de📧
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-05-20 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2.3.-005/14
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: jana.dombrowski@mwe.brandenburg.de📧
Telefon: +49 3318661719📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.188562.de🌏
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: gem. GWB §§ 107 ff
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 007-008107 (2014-01-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-06-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 486 850,42 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-05-07 📅
Name: BG LOKATION:S Partnerschaft für Standortentwicklung Liepe+Wiemken Dipl.-Ingenieure, Triple Helix DIALOG Lena Herlitzius & Carlo Diedrichs GbR, messegold Marketingberatung Olaf Franke Vertreten durch LOKATION:S
Postanschrift: Sanderstraße 29/30
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12047
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Gem. GWB §§ 107 ff.
Quelle: OJS 2014/S 117-207889 (2014-06-18)