Technische Beratungsleistungen nach VOF für die Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm, sowie Beratungsleistungen Tragwerksplanung und Bauphysik für den Neubau Biologie (1. BA) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Johannes Gutenberg-Universität (JGU) plant einen Neubau der Biologie auf dem Campus zu errichten. Das Gebäude ist als Forschungsbau (S1 und S2 Labore) und nicht als Lehrgebäude konzipiert. Der Kostenrahmen für den ersten Bauabschnitt KG 200-600 (ohne Ersteinrichtung) beläuft sich auf 31 000 000 EUR brutto, dieser ist bindend und darf nicht überschritten werden. Als Nutzfläche (NF 1-6, bzw. HNF) sind für den 1. Baubschnitt ca. 4 200 m² vorgesehen. Die NF 3 (Laborflächen) beträgt etwa 50 %.
Als Baugrundstück ist das unbebaute Baufeld östlich der ZVTE am Dalheimer Weg vorgesehen.
Die städtebauliche Leitidee ist die Ausbildung der Universität zu einem urbanen Stadtquartier für Lehre und Forschung. Das freie Grundstück liegt zwischen dem Botanischen Garten und dem Gebäude ZVTE. Auf dem Grundstück soll ein zweiter Bauabschnitt von gleicher Größe realisiert werden können.
Es ist geplant, die Ausführung des Vorhabens an einen Generalunternehmer zu vergeben. Derzeit werden parallel zu der vorliegenden Ausschreibung in zwei weiteren Ausschreibungen, die Objektplanungsleistung incl. Labor- und Außenanlagenplanung, sowie die gesamthafte TGA-Planungsleistung bestehend aus HLSK incl. GA und ELT jeweils bis zum Abschluss der LPh 3 vergeben. Auf Basis der von den beiden
Vertragspartnern erstellten Planungsunterlagen bis zur LPh3, soll eine funktionale Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erstellt werden. Der AN hat sich daher im Auftragsfall mit den hierfür beauftragten Büros abzustimmen.
Die ausgeschriebene Leistung umfasst folgende Teilleistungen:
— Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm bestehend aus Planungsbereichen Objekt-, Labor-, TGA- und Außenanlagenplanung, welche die führende Grundlage der Generalunternehmerausschreibung wird.
— Beratungsleistungen zum Statischen Konzept
— Beratungsleistungen zum Bauphysikalischen Konzept
— Mitwirken bei der Vergabe
Weitere Angaben zu den einzelnen Leistungen sind in den Verdingungsunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Der Ersteller der Funktionalen Leistungsbeschreibung muss im Falle einer Bietergemeinschaft das federführende Unternehmen der Bietergemeinschaft sein. Im Falle eines Einzelbewerbers wird das Büro, dass die Funktionale Leistungsbeschreibung erstellt, Vertragspartner werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-11 Auftragsbekanntmachung
2014-08-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-04-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Die ausgeschriebene Leistung umfasst— die Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung bestehend aus Planungsbereichen Objekt-, Labor-, TGA- und Außenanlagenplanung— Beratungsleistungen zum Statischen Konzept— Beratungsleistungen zum Bauphysikalischen Konzept— Mitwirken bei der VergabeWeitere Angaben zu den einzelnen Leistungen sind in den Verdingungsunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.Der Ersteller der Funktionalen Leistungsbeschreibung muss im Falle einer Bietergemeinschaft das federführende Unternehmen der Bietergemeinschaft sein. Im Falle eines Einzelbewerbers wird das Büro, dass die Funktionale Leistungsbeschreibung erstellt, Vertragspartner werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Postanschrift: Ackermannweg 7-11
Postleitzahl: 55128
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.uni-mainz.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-11 📅
Einreichungsfrist: 2014-05-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 075-129926
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Zur Abgabe der Teilnahmeanträge ist es zwingend erforderlich den vom AG zur Verfügung gestellten Bewerberbogen zu verwenden. Zur Bewertung der Bieter werden nur die Angaben aus dem vom Bieter auszufüllenden Bewerberbogen berücksichtigt. Angaben zu den Referenzprojekten im Bewerberbogen werden nur gewertet wenn diese über die eingereichten Projektblätter und Referenzschreiben plausibiliserbar und eindeutig nachvollziehbar sind. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht sachgerecht ausgefüllte Bewerberbögen nicht zu berücksichtigen. Teilnahmeunterlagen können nur unter folgender Emailadresse abgerufen werden: biologie-uni-mainz-flb@de.lahmeyer.com
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Johannes Gutenberg-Universität (JGU) plant einen Neubau der Biologie auf dem Campus zu errichten. Das Gebäude ist als Forschungsbau (S1 und S2 Labore) und nicht als Lehrgebäude konzipiert. Der Kostenrahmen für den ersten Bauabschnitt KG 200-600 (ohne Ersteinrichtung) beläuft sich auf 31 000 000 EUR brutto, dieser ist bindend und darf nicht überschritten werden. Als Nutzfläche (NF 1-6, bzw. HNF) sind für den 1. Baubschnitt ca. 4 200 m² vorgesehen. Die NF 3 (Laborflächen) beträgt etwa 50 %.
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Als Baugrundstück ist das unbebaute Baufeld östlich der ZVTE am Dalheimer Weg vorgesehen.
Die städtebauliche Leitidee ist die Ausbildung der Universität zu einem urbanen Stadtquartier für Lehre und Forschung. Das freie Grundstück liegt zwischen dem Botanischen Garten und dem Gebäude ZVTE. Auf dem Grundstück soll ein zweiter Bauabschnitt von gleicher Größe realisiert werden können.
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Es ist geplant, die Ausführung des Vorhabens an einen Generalunternehmer zu vergeben. Derzeit werden parallel zu der vorliegenden Ausschreibung in zwei weiteren Ausschreibungen, die Objektplanungsleistung incl. Labor- und Außenanlagenplanung, sowie die gesamthafte TGA-Planungsleistung bestehend aus HLSK incl. GA und ELT jeweils bis zum Abschluss der LPh 3 vergeben. Auf Basis der von den beiden
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Vertragspartnern erstellten Planungsunterlagen bis zur LPh3, soll eine funktionale Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm erstellt werden. Der AN hat sich daher im Auftragsfall mit den hierfür beauftragten Büros abzustimmen.
Die ausgeschriebene Leistung umfasst folgende Teilleistungen:
— Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm bestehend aus Planungsbereichen Objekt-, Labor-, TGA- und Außenanlagenplanung, welche die führende Grundlage der Generalunternehmerausschreibung wird.
— Beratungsleistungen zum Statischen Konzept
— Beratungsleistungen zum Bauphysikalischen Konzept
— Mitwirken bei der Vergabe
Weitere Angaben zu den einzelnen Leistungen sind in den Verdingungsunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Der Ersteller der Funktionalen Leistungsbeschreibung muss im Falle einer Bietergemeinschaft das federführende Unternehmen der Bietergemeinschaft sein. Im Falle eines Einzelbewerbers wird das Büro, dass die Funktionale Leistungsbeschreibung erstellt, Vertragspartner werden.
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Menge oder Umfang:
Die ausgeschriebene Leistung umfasst
— die Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung bestehend aus Planungsbereichen Objekt-, Labor-, TGA- und Außenanlagenplanung
— Beratungsleistungen zum Statischen Konzept
— Beratungsleistungen zum Bauphysikalischen Konzept
— Mitwirken bei der Vergabe
Weitere Angaben zu den einzelnen Leistungen sind in den Verdingungsunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Der Ersteller der Funktionalen Leistungsbeschreibung muss im Falle einer Bietergemeinschaft das federführende Unternehmen der Bietergemeinschaft sein. Im Falle eines Einzelbewerbers wird das Büro, dass die Funktionale Leistungsbeschreibung erstellt, Vertragspartner werden.
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Dauer: 14 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Johannes Gutenberg-Universität Mainz/Standort Auftragnehmer

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
0) Bietergemeinschaftserklärung (falls einschlägig)
1) Erklärung über die wirtschaftliche Verknüpfungen §4 Abs.2 VOF. Gilt auch für Nachunternehmer und die einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft (soweit einschlägig).
2) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gem. §4 Abs.6 und Abs.9 VOF. Gilt auch für Nachunternehmer und die einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft (soweit einschlägig).
3) Nachweis der Mitgliedschaft in der Architektenkammer für mindestens 1 Berufsträger. Bei ausländischen Bewerbern sind vergleichbare Nachweise zugelassen.
4) Nachweise darüber, dass ein Beschäftigter den Titel "Versorgungsingenieur" tragen darf. Bei ausländischen Bewerbern sind vergleichbare Nachweise zugelassen.
5) Nachweise darüber, dass ein Beschäftigter den Titel "Elektroingenieur“ tragen darf. Bei ausländischen Bewerbern sind vergleichbare Nachweise zugelassen.
6) Nachweise darüber, dass ein Beschäftigter in der Liste der „Nachweisberechtigten für Standsicherheit“ bei der zuständigen Ingenieurkammer eingetragen ist. Bei ausländischen Bewerbern sind vergleichbare Nachweise zugelassen.
7) Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflicht (3 000 000 EUR jeweils für Personenschäden und sonstige Schäden), bzw. Eigenerklärung, dass die Deckungssumme im Falle einer Beauftragung entsprechend erhöht wird.
8) Nachunternehmerverzeichnis (falls einschlägig) mit Ansprechpartner, Kontaktdaten und Leistungsteil.
9) nach Möglichkeit eine Verpflichtungserklärung je Nachunternehmer (falls einschlägig).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gesamtumsatz des Einzelbewerbers / der Bietergemeinschaft inkl. der Nachunternehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011 - 2013)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Kurze Darstellung des Einzelbewerbers / der Unternehmen der Bietergemeinschaft und aller zum Einsatz kommenden Nachunternehmer (Insgesamt max. 10 DIN A4 Seiten);
b) Mitarbeiterstruktur des Bieters / der Bietergemeinschaft inkl. Nachunternehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011 - 2013):
b1) Gesamt-Mitarbeiter
b2) Anzahl Architekten / Ingenieure
c) Fachliche Eignung
c1) 2 Referenzen über die Erstellung einer „Funktionalen Leistungsbeschreibung“ eines vergleichbaren Objektes, die durch den Bewerber / durch das führende Mitglied der Bewerbergemeinschaft vertraglich abgewickelt wurden. Es erfolgt keine Bewertung von Referenzen der Nachunternehmer.
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Die Referenzen sind wie folgt einzureichen:
1) Projektblatt mit max. 10 Seiten A4. Zur Wertung der Referenzprojekte sind Projektblätter erforderlich. Es wird explizit darauf hingewiesen dass nur Projektangaben aus dem Bewerberbogen gewertet werden, die sich durch das Projektblatt bzw. durch ein Referenzschreiben plausibilisieren und eindeutig nachvollziehen lassen.
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2) Handelt es sich um einen Neubau
3) BGF der Referenz
4) Investitionsvolumen KG 400 brutto für die AG 1-8 für das Gesamtgebäude
5) Investitionsvolumen KG 300 brutto für das Gesamtgebäude
6) Bauzeit, d.h. Baubeginn + bauliche Fertigstellung + vollständige Inbetriebnahme des Referenzsgebäudes inkl. Laborkomplex (bitte Angabe jeweils Monat / Jahr)
7) Angabe, ob der Auftraggeber die öffentliche Hand war
8) Angabe, ob es sich um eine klassische GU-Vergabe handelt (kein PPP)
9) Angabe, ob die Funktionale Leistungsbeschreibung auf Basis einer Planung der LPh 3 oder geringer erstellt wurde
10) Angabe, ob Labore enthalten waren
11) Angabe, welche Schutzstufe die Labore (S1, S2, S3, S4) haben
12) Angabe, ob Labore mit nasspräparativer Arbeitsweise beinhaltet waren
13) Referenzschreiben möglichst inkl. der Bestätigung, dass das Budget und die Qualitäten mit der Funktionalen Leistungsbeschreibung eingehalten wurden, und dass Nachträge durch Nutzeränderungen ohne überproportionale Kostensteigerungen umgesetzt wurden.
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Als vergleichbare Referenzen gelten insbesondere Bauvorhaben bei denen der Bewerber eine funktionale Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm für ein ähnlich komplexes Gebäude mit heterogener Nutzerstruktur erstellt hat, welches anschließend durch einen Generalunternehmer erstellt wurde. Darüber hinaus sind folgende Kriterien für die Vergleichbarkeit von Bedeutung: Vergleichbare Größenordnung (BGF) des Gebäudes, vergleichbare Funktionalität und Komplexität, vergleichbarer TGA-Anteil, insbesondere Forschungsgebäude, Kliniken mit OP-Bereichen, Produktionsstätten mit hohen technischen Anforderungen.
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c2) Zwei Referenzen über die Erstellung einer „Funktionalen Leistungsbeschreibung“ eines vergleichbaren Objektes, die durch den vorgesehenen Projektleiter erbracht wurden. Referenzen aus vorigen Arbeitsverhältnissen werden bei Nachvollziehbarkeit gewertet.
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Als vergleichbare Referenzen gelten insbesondere Bauvorhaben bei denen der vorgesehene Projektleiter eine Funktionale Leistungsbeschreibung für ein ähnlich komplexes Gebäude mit heterogener Nutzerstruktur erstellt hat, welches anschließend durch einen Generalunternehmer erstellt wurde. Darüber hinaus sind folgende Kriterien für die Vergleichbarkeit von Bedeutung: Vergleichbare Größenordnung (BGF) des Gebäudes, vergleichbare Funktionalität und Komplexität, vergleichbarer TGA-Anteil, insbesondere Forschungsgebäude, Kliniken mit OP-Bereichen, Produktionsstätten mit hohen technischen Anforderungen.
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c3) Frei formulierter Lebenslauf des vorgesehenen Gesamtprojektleiters zur Bewertung der Referenzangaben aus c2).
Mindeststandards:
Unternehmens-Referenzen „Funktionale Leistungsbeschreibung“:
(1) Beide Referenzen müssen jeweils mindestens zwischen Januar 2009 und Februar 2014 baulich fertiggestellt und vollständig in Betrieb genommen worden sein
(2) Beide Referenzen müssen vom Auftragnehmer bzw. des führenden Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft gestellt werden.
(3) Beide Referenzen müssen für Projekte mit einem Investitionsvolumen KG300 +400 für das Gesamtgebäude ≥ 10 000 000 EUR brutto umfassen
(4) Es muss eine wertbare Referenz vorliegen.
Projektleiter-Referenzen „Funktionale Leistungsbeschreibung“:
(1) Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen der vorgesehene Projektleiter die Koordination der gesamten Funktionalen Leistungsbeschreibung, bestehend aus den Baugewerken, sowie HLS und ELT, vergleichbar komplexer Projekte erbracht hat.
Es können Referenzen aus einem vorherigen Arbeitsverhältnis eingereicht werden. Dies ist nachvollziehbar zu dokumentieren (z.B. personifiziertes Referenzbeschreibung des Auftraggebers). Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen der vorgesehene Projektleiter selbst Projektleiter war.
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(2)Beide Referenzen müssen jeweils mindestens zwischen Januar 2009 und Februar 2014 vollständig in Betrieb genommen worden sein
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nähere Informationen hierzu finden sich in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß BGB, sowie noch abzustimmenden Vertrag. Nähere Informationen hierzu finden sich in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern eine Bietergemeinschaftserklärung vorliegt, welche die gesamtschuldnerische Haftung und die Benennung eines bevollmächtigten Mitgliedes ausweist.
Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z. B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Personen, die die Berufsbezeichnungen "Architekt", "Beratender Ingenieur" oder "Ingenieur" tragen dürfen (siehe dazu auch III.2.1.).
Bei ausländischen Bewerbern wird ein entsprechender, landestypischer Nachweis zugelassen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung erfolgt anhand der eingereichten Unterlagen:III.2.1) Persönliche Leistungsfähigkeit des BietersIII 2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bieters [max. 150 Punkte]III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit des Bieters [max. 1350 Punkte]I) Mitarbeiterstruktur [max. 150 Punkte] II) Vier Referenzen [max. 1200 Punkte], deren Bewertung anhand der unter III 2.3) abgefragten Kriterien erfolgt [je Referenz 150 Punkte für die Angaben im Referenzschreiben und 150 Punkte für allgemeine Referenzkriterien] . Es wird explizit darauf hingewiesen, dass nur Projektangaben aus den Bewerberbögen gewertet werden, die sich durch das Projektblatt bzw. durch ein Referenzschreiben plausibilisieren und eindeutig nachvollziehen lassen. Die Verwendung des vorgegebenen Bewerberbogens ist zwingend erforderlich.Zwei Unternehmens-Referenzen zur Erstellung einer FLB [je max. 300 Punkte].Zwei Projektleiter-Referenzen zur Erstellung einer FLB [je max. 300 Punkte].Die Prüfung erfolgt anhand der eingereichten Nachweise unter strikter Anwendung der genannten Mindeststandards. Sollten mehr als die gewünschte Zahl an Bewerbern die Anforderungen gleich gut erfüllen und kann eine objektive Auswahl gleich gut qualifizierter Bewerber nicht mehr nachvollziehbar durchgeführt werden, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeignet erscheinenden Bewerbern.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Abteilung Immobilien – Referat Bauprojektierung und -controlling)
Internetadresse: www.uni-mainz.de 🌏
Name: Lahmeyer Rhein-Main GmbH
Postanschrift: Friedberger Straße 173
Postort: Bad Vilbel
Postleitzahl: 61118
Kontaktperson: Lahmeyer Rhein-Main GmbH
Henning Schöbener
Telefon: +49 6101552202 📞
E-Mail: biologie-uni-mainz-flb@de.lahmeyer.com 📧
Fax: +49 6101551940 📠
URL für weitere Informationen: www.lahmeyer-rhein-main.de 🌏
URL der Dokumente: www.lahmeyer-rhein-main.de 🌏
URL der Teilnahme: www.lahmeyer-rhein-main.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zur Abgabe der Teilnahmeanträge ist es zwingend erforderlich den vom AG zur Verfügung gestellten Bewerberbogen zu verwenden. Zur Bewertung der Bieter werden nur die Angaben aus dem vom Bieter auszufüllenden Bewerberbogen berücksichtigt. Angaben zu den Referenzprojekten im Bewerberbogen werden nur gewertet wenn diese über die eingereichten Projektblätter und Referenzschreiben plausibiliserbar und eindeutig nachvollziehbar sind.
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Die Vergabestelle behält sich vor, nicht sachgerecht ausgefüllte Bewerberbögen nicht zu berücksichtigen.
Teilnahmeunterlagen können nur unter folgender Emailadresse abgerufen werden:

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
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Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 075-129926 (2014-04-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-08-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Abteilung Immobilien, Ackermannweg 7-11
Postleitzahl: 64289
Kontakt
Telefon: +49 61313926088 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 159-286419
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 75-129926
ABl. S-Ausgabe: 159

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Honorar incl. besonderer Leistungen (25)
2. Stundensätze (5)
3. Projekteinschätzung durch den Auftragnehmer und Ausführung zur Organisation und Zusammenarbeit (25)
4. Darstellung der Arbeitsmethodik (45)

Auftragsvergabe
Name: Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH, NL Köln
Postanschrift: Habsburgerring 2
Postort: Köln
Postleitzahl: 50674
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kristina Polaszek

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Stiftstraße 9
Quelle: OJS 2014/S 159-286419 (2014-08-19)