Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) beabsichtigt die Beauftragung eines geeigneten Dienstleisters mit der Erbringung von touristischen Basisaufgaben im Bereich Tourismus-Service und Tourismus-Marketing ab dem 1.1.2015. Ziel ist die Tourismusförderung, die Steigerung touristischer Angebote, der Übernachtungs- sowie Tagesausflugszahlen und die Verlängerung der Aufenthaltsdauer von Potsdamgästen. Zu den Aufgaben zählen unter anderem der Betrieb der Tourist-Informationen (einschließlich des Betriebs und der Pflege eines Informations- und Reservierungssystems, IRS), touristische Programmentwicklung, Gästeführungen, Tourismusmarketing, Verkaufsförderung im In- und Ausland, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Binnenmarketing sowie sonstige Aufgaben, wie Binnenkommunikation, Kooperationen, Marktforschung/Statistik, Produktentwicklung und Vertrieb der Potsdam & Berlin WelcomeCard, Vertragscontrolling sowie Mitarbeit in Tourismus und Marketinggremien, etc. Die wahrzunehmenden Aufgaben sind unter besonderer Berücksichtigung des jährlichen Marketingplans zu erbringen. Ergänzend zu berücksichtigen sind das Marketingleitbild der LHP sowie die Hinweise zur Verwendung des Corporate-Designs der LHP. Die angegebenen Informationen zum touristischen Marketingplan (2014) sind unter http://www.potsdamtourismus.de/infocenter/intern.html abrufbar. Die mit dieser Bekanntmachung ausgeschriebenen Leistungen wurden bisher von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH erbracht. Der Auftraggeber geht davon aus, dass das Unternehmen sich auch um diesen Auftrag bewerben wird. Der Auftrag beinhaltet die Leistungserbringung in der LHP. Vom Bewerber wird daher örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit vorausgesetzt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-15.
Auftragsbekanntmachung (2014-07-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Touristeninformation
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Touristeninformation📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Potsdam
Postanschrift: Hegelallee 6/7
Postleitzahl: 14461
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.potsdam.de/🌏
E-Mail: viviane.richter@rathaus.potsdam.de📧
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen und bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle sowie unter dem Eintrag zu dieser Bekanntmachung unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/ abrufbaren Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages zu verwenden. Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden von dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens erfolgt. D. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten:
1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Schriftform in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „TW-L-923/78/14 - Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: „Tourismus-Dienstleistungen in der LHP" bei der unter Anhang A III angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Dem Teilnahmeantrag soll zusätzlich eine Kopie desselben, einschließlich aller vom Bewerber eingereichter Unterlagen in geeigneter elektronischer Form (bspw. USB-/DVD-/CD-Datenträger) jeweils als PDF-Dokument eingereicht werden. Maßgeblich für den Teilnahmewettbewerb ist allein der Teilnahmeantrag in Schriftform.
2. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
3. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in deutsch vorgelegt werden.
4. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt.
5. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.
7. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen schriftlich und in deutscher Sprache zu stellen. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine
entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. Antworten auf allgemein relevante Bewerberfragen werden allen Bewerbern in anonymisierter Form per E-Mail zur Verfügung gestellt.
8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
9. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass mit Ausnahme des Termins für den Eingang der Teilnahmeanträge alle anderen ggf. angegebenen Termine vorläufiger Natur sind und sich in Abhängigkeit des Verfahrens jederzeit ändern können.
10. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung des selben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
11. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung einzureichender Unterlagen der Bewerbung oder des Angebotes.
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen und bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle sowie unter dem Eintrag zu dieser Bekanntmachung unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/ abrufbaren Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages zu verwenden. Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden von dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens erfolgt. D. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten:
1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Schriftform in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „TW-L-923/78/14 - Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: „Tourismus-Dienstleistungen in der LHP" bei der unter Anhang A III angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Dem Teilnahmeantrag soll zusätzlich eine Kopie desselben, einschließlich aller vom Bewerber eingereichter Unterlagen in geeigneter elektronischer Form (bspw. USB-/DVD-/CD-Datenträger) jeweils als PDF-Dokument eingereicht werden. Maßgeblich für den Teilnahmewettbewerb ist allein der Teilnahmeantrag in Schriftform.
2. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
3. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in deutsch vorgelegt werden.
4. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt.
5. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.
7. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen schriftlich und in deutscher Sprache zu stellen. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine
entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. Antworten auf allgemein relevante Bewerberfragen werden allen Bewerbern in anonymisierter Form per E-Mail zur Verfügung gestellt.
8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
9. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass mit Ausnahme des Termins für den Eingang der Teilnahmeanträge alle anderen ggf. angegebenen Termine vorläufiger Natur sind und sich in Abhängigkeit des Verfahrens jederzeit ändern können.
10. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung des selben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
11. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung einzureichender Unterlagen der Bewerbung oder des Angebotes.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) beabsichtigt die Beauftragung eines geeigneten Dienstleisters mit der Erbringung von touristischen Basisaufgaben im Bereich Tourismus-Service und Tourismus-Marketing ab dem 1.1.2015. Ziel ist die Tourismusförderung, die Steigerung touristischer Angebote, der Übernachtungs- sowie Tagesausflugszahlen und die Verlängerung der Aufenthaltsdauer von Potsdamgästen. Zu den Aufgaben zählen unter anderem der Betrieb der Tourist-Informationen (einschließlich des Betriebs und der Pflege eines Informations- und Reservierungssystems, IRS), touristische Programmentwicklung, Gästeführungen, Tourismusmarketing, Verkaufsförderung im In- und Ausland, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Binnenmarketing sowie sonstige Aufgaben, wie Binnenkommunikation, Kooperationen, Marktforschung/Statistik, Produktentwicklung und Vertrieb der Potsdam & Berlin WelcomeCard, Vertragscontrolling sowie Mitarbeit in Tourismus und Marketinggremien, etc. Die wahrzunehmenden Aufgaben sind unter besonderer Berücksichtigung des jährlichen Marketingplans zu erbringen. Ergänzend zu berücksichtigen sind das Marketingleitbild der LHP sowie die Hinweise zur Verwendung des Corporate-Designs der LHP. Die angegebenen Informationen zum touristischen Marketingplan (2014) sind unter http://www.potsdamtourismus.de/infocenter/intern.html abrufbar. Die mit dieser Bekanntmachung ausgeschriebenen Leistungen wurden bisher von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH erbracht. Der Auftraggeber geht davon aus, dass das Unternehmen sich auch um diesen Auftrag bewerben wird. Der Auftrag beinhaltet die Leistungserbringung in der LHP. Vom Bewerber wird daher örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit vorausgesetzt.
Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) beabsichtigt die Beauftragung eines geeigneten Dienstleisters mit der Erbringung von touristischen Basisaufgaben im Bereich Tourismus-Service und Tourismus-Marketing ab dem 1.1.2015. Ziel ist die Tourismusförderung, die Steigerung touristischer Angebote, der Übernachtungs- sowie Tagesausflugszahlen und die Verlängerung der Aufenthaltsdauer von Potsdamgästen. Zu den Aufgaben zählen unter anderem der Betrieb der Tourist-Informationen (einschließlich des Betriebs und der Pflege eines Informations- und Reservierungssystems, IRS), touristische Programmentwicklung, Gästeführungen, Tourismusmarketing, Verkaufsförderung im In- und Ausland, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Binnenmarketing sowie sonstige Aufgaben, wie Binnenkommunikation, Kooperationen, Marktforschung/Statistik, Produktentwicklung und Vertrieb der Potsdam & Berlin WelcomeCard, Vertragscontrolling sowie Mitarbeit in Tourismus und Marketinggremien, etc. Die wahrzunehmenden Aufgaben sind unter besonderer Berücksichtigung des jährlichen Marketingplans zu erbringen. Ergänzend zu berücksichtigen sind das Marketingleitbild der LHP sowie die Hinweise zur Verwendung des Corporate-Designs der LHP. Die angegebenen Informationen zum touristischen Marketingplan (2014) sind unter http://www.potsdamtourismus.de/infocenter/intern.html abrufbar. Die mit dieser Bekanntmachung ausgeschriebenen Leistungen wurden bisher von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH erbracht. Der Auftraggeber geht davon aus, dass das Unternehmen sich auch um diesen Auftrag bewerben wird. Der Auftrag beinhaltet die Leistungserbringung in der LHP. Vom Bewerber wird daher örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit vorausgesetzt.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 72 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: TW-L-923/78/14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landeshauptstadt Potsdam
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen/zuzuordnen ist, aufgrund der in § 6 EG Abs. 4 Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil A (VOL/A) genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist;
1. schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen/zuzuordnen ist, aufgrund der in § 6 EG Abs. 4 Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil A (VOL/A) genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist;
2. schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 6 EG Abs. 6 VOL/A erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) und § 16 Mindestarbeitsbedingungengesetz (MiArbG) vorliegt (die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten);
2. schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 6 EG Abs. 6 VOL/A erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) und § 16 Mindestarbeitsbedingungengesetz (MiArbG) vorliegt (die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten);
3. eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist;
4. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist.Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf Leistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.
4. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist.Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf Leistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.
5. soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 4 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen;
5. soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 4 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen;
6. Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/sie spätestens auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung);
6. Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/sie spätestens auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung);
7. Nachweis des Bewerbers/Bieters über die Vereinbarung mit dem Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen, dass der Bewerber/Bieter den Dritten/das Nachunternehmen/konzernverbundene Unternehmen vertraglich verpflichtet, dass diese ihren Beschäftigten im Rahmen der zu erfüllenden Vertragsleistung mindestens die Arbeitsentgeltbedingungen gewähren, die für die vom Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen zu erbringenden Leistungen nach dem BbgVergG maßgeblich sind. Diese Verpflichtung erstreckt sich auf alle an der Auftragserfüllung beteiligten Unternehmen;
7. Nachweis des Bewerbers/Bieters über die Vereinbarung mit dem Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen, dass der Bewerber/Bieter den Dritten/das Nachunternehmen/konzernverbundene Unternehmen vertraglich verpflichtet, dass diese ihren Beschäftigten im Rahmen der zu erfüllenden Vertragsleistung mindestens die Arbeitsentgeltbedingungen gewähren, die für die vom Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen zu erbringenden Leistungen nach dem BbgVergG maßgeblich sind. Diese Verpflichtung erstreckt sich auf alle an der Auftragserfüllung beteiligten Unternehmen;
8. Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben wurden, sind zugelassen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen/Nachweise vorzulegen:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013).
2. Erklärung über den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, die Gegenstand der Vergabe sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013).
3. Soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied Umsatzerklärungen nach Ziff. 1 und 2 vorzulegen.
4. Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, sind auch von diesen Drittunternehmen Umsatzerklärungen nach Ziff. 1 und 2 vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, sind auch von diesen Drittunternehmen Umsatzerklärungen nach Ziff. 1 und 2 vorzulegen.
5. Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben wurden, sind zugelassen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dienen der Prüfung, ob der Bewerber die für die Auftragsausführung erforderlichen Erfahrungen und Strukturen vorweisen kann. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen/Nachweise vorzulegen:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dienen der Prüfung, ob der Bewerber die für die Auftragsausführung erforderlichen Erfahrungen und Strukturen vorweisen kann. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen/Nachweise vorzulegen:
1. Bereich Unternehmensdarstellung: Angaben des Bewerbers zu:
— Unternehmensstrukturen,
v Unternehmensgegenstand und Tätigkeitsbereichen (Arbeitsbereiche, Leistungsspektrum);
2. Bereich Referenzen:
(a)Tabellarische Referenzliste (max. 3 DIN A4 Seiten einseitig bedruckt) jeweils unter konkreter Benennung des
— Auftraggebers mit Ansprechpartner und Erreichbarkeit
— der geschätzten durchschnittlichen Anzahl jährlicher Übernachtungen in der Destinationen
der in den letzten 3 Jahren erbrachten:
(aa) („A-Liste”) Leistungen gegenüber Kommunen, Gebietskörperschaften und anderen öffentlichen Auftraggebern im Sinne von § 98 GWB sowie privaten Unternehmen;
(bb) („B-Liste”) mit dem Vorhaben vergleichbaren Leistungen getrennt ausgewiesen nach den Bereichen
— Tourismus-Service (bspw. Betrieb von Tourist-Informationen, Organisation und Durchführung von Gästeführungen), zusätzlich unter konkreter Angabe zum Vorhandensein einer Zertifizierung mit der „i-Marke“ des DTV e.V. oder vergleichbaren Gütezeichen und
— Tourismus-Service (bspw. Betrieb von Tourist-Informationen, Organisation und Durchführung von Gästeführungen), zusätzlich unter konkreter Angabe zum Vorhandensein einer Zertifizierung mit der „i-Marke“ des DTV e.V. oder vergleichbaren Gütezeichen und
— Tourismus-Marketing (bspw. Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Erstellung von Print-Produkten, Online-Inhalten etc.) und zusätzlich unter konkreter Angabe der Auflagenstärke und Anzahl an Veröffentlichungen, aufgeschlüsselt nach Vermarktung im In- und Ausland;
— Tourismus-Marketing (bspw. Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Erstellung von Print-Produkten, Online-Inhalten etc.) und zusätzlich unter konkreter Angabe der Auflagenstärke und Anzahl an Veröffentlichungen, aufgeschlüsselt nach Vermarktung im In- und Ausland;
(b) Detailbeschreibung von mindestens 2 Referenzprojekten nach 2006 unter konkreter Benennung des:
— Auftraggebers mit Ansprechpartner und Erreichbarkeit,
— Auftragsgegenstand, Laufzeit, Auftragsvolumen,
— Beschreibung der Destination und ihrer Besonderheiten (z.B. Infrastruktur, Schwerpunktthemen, Zielgruppen, Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Übernachtungen),
— Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter und ihrer Aufgaben,
— Erläuterungen zu den durch das Destinationsmanagement, den Tourismus-Service und das Marketing erzielten Veränderungen/Verbesserungen;
Die Detailbeschreibung je Referenz darf 3 DIN A4 Seiten, einseitig bedruckt, nicht überschreiten und soll mindestens eine bildliche/graphische Darstellung, die zur Veranschaulichung des Referenzprojektes geeignet ist (z.B. Fotos, Skizzen, graphische Übersichten, Pläne etc.) beinhalten. Für die Beurteilung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit wird grundsätzlich die Vermarktung einer Destination mit durchschnittlich über 1 Mio. Übernachtungen pro Jahr erwartet.
Die Detailbeschreibung je Referenz darf 3 DIN A4 Seiten, einseitig bedruckt, nicht überschreiten und soll mindestens eine bildliche/graphische Darstellung, die zur Veranschaulichung des Referenzprojektes geeignet ist (z.B. Fotos, Skizzen, graphische Übersichten, Pläne etc.) beinhalten. Für die Beurteilung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit wird grundsätzlich die Vermarktung einer Destination mit durchschnittlich über 1 Mio. Übernachtungen pro Jahr erwartet.
Die Detailreferenzen sollen insbesondere Aufschluss über folgende Themen geben:
(aa) Destinationsmanagement: Administrationsdienstleistungen an der Schnittstelle Öffentliche Verwaltung – Privatwirtschaft, der Abstimmung und Beratung mit/von Kommunen, Gebietskörperschaften oder großen Unternehmen, der Übernahme der Außen- und Binnenkommunikation sowie Marktveränderungen und Marktforschungsergebnissen;
(aa) Destinationsmanagement: Administrationsdienstleistungen an der Schnittstelle Öffentliche Verwaltung – Privatwirtschaft, der Abstimmung und Beratung mit/von Kommunen, Gebietskörperschaften oder großen Unternehmen, der Übernahme der Außen- und Binnenkommunikation sowie Marktveränderungen und Marktforschungsergebnissen;
bb) Vernetzung und Austausch mit anderen Akteuren: durch Zusammenarbeit mit:
— mit Anbietern aus Tourismuswirtschaft, Kultur und Einzelhandel unter der Angabe einer Referenz-/Kontaktperson mit Telefonnummer,
— mit bestehenden Tourist-Informationen unter Angabe einer Referenz-/Kontaktperson mit Telefonnummer.
cc) Qualitätssicherung: Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung hoher Qualität und der Barrierefreiheit bei der Durchführung des vorgestellten Vorhabens (z.B. durch Qualitätsmanagementsysteme und Barrierefrei-Kompetenzen, regelmäßige Fortbildung und Schulung der Mitarbeiter, Teilnahme am „Q“-Siegel der ServiceQualität Deutschland (SQD) e.V., der „i-Marke“ des Deutschen Tourismusverband (DTV) e.V., der Initiative „Reisen für Alle“);
cc) Qualitätssicherung: Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung hoher Qualität und der Barrierefreiheit bei der Durchführung des vorgestellten Vorhabens (z.B. durch Qualitätsmanagementsysteme und Barrierefrei-Kompetenzen, regelmäßige Fortbildung und Schulung der Mitarbeiter, Teilnahme am „Q“-Siegel der ServiceQualität Deutschland (SQD) e.V., der „i-Marke“ des Deutschen Tourismusverband (DTV) e.V., der Initiative „Reisen für Alle“);
dd) EDV: Maßnahmen des Bewerbers:
— zur Gewährleistung der Datensicherheit (z.B. durch Datensicherungs- und Datenschutzkonzepte),
(a) Namentliche Benennung des/der für die Auftragsausführung vorgesehenen:
— Projektleiters,
— Stellvertretenden Projektleiters nebst jeweils Angaben zur beruflichen Qualifikation sowie Vorlage der Qualifikations-/Fremdsprachenkompetenznachweise. Sowie Angaben zur beruflichen Erfahrung der letzten Jahre über die im Auftragsfall zu übernehmenden Leistungen. Eine mehrjährige Berufserfahrung ist von Vorteil, wobei eine mindestens 5-jährige Erfahrung des Projektleiters sowie 3-jährige des stellvertretenden Projektleiters im Bereich der verantwortlichen Projektsteuerung vergleichbarer Vorhaben erwartet wird.
— Stellvertretenden Projektleiters nebst jeweils Angaben zur beruflichen Qualifikation sowie Vorlage der Qualifikations-/Fremdsprachenkompetenznachweise. Sowie Angaben zur beruflichen Erfahrung der letzten Jahre über die im Auftragsfall zu übernehmenden Leistungen. Eine mehrjährige Berufserfahrung ist von Vorteil, wobei eine mindestens 5-jährige Erfahrung des Projektleiters sowie 3-jährige des stellvertretenden Projektleiters im Bereich der verantwortlichen Projektsteuerung vergleichbarer Vorhaben erwartet wird.
(b) Erklärung über die:
— uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit des im Auftragsfall eingesetzten Personals in Deutsch zu Zwecken der Leistungserbringung,
— Gewährleistung von sehr guten regionalen und lokalen Kenntnissen des im Auftragsfall eingesetzten Personals von der Region Potsdam/Berlin/Brandenburg sowie,
— das jährliche Mittel der vom Bewerber, den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft beschäftigten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Berufsgruppen sowie dem Anteil von freiberuflichen Mitarbeitern.
4. Hinweis: Beabsichtigt der Bewerber/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen die Erklärungen und Nachweise für ihren vorgesehenen Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den unter III.2.3).2 und/oder 3 (Bereich Referenzen und Personal) geforderten Angaben einzureichen.
4. Hinweis: Beabsichtigt der Bewerber/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen die Erklärungen und Nachweise für ihren vorgesehenen Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den unter III.2.3).2 und/oder 3 (Bereich Referenzen und Personal) geforderten Angaben einzureichen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindliche unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der
— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— alle Mitglieder aufgeführt sind und
— ein von allen Mitgliedern gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und darüber hinaus uneingeschränkt für jedes Mitglied bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist und
— die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder erklärt wird.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen rechtlich unselbständiger Niederlassungen eines Bewerberbüros.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Im Land Brandenburg gilt das Brandenburgische Vergabegesetz (BbgVergG). Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben danach eine Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG zu Mindestentgelten, zu Kontrollregelungen, Vertragsstrafen, Kündigung des Auftrages und zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben abzuschließen. Die Vereinbarung ist dem Teilnahmeantrag beigefügt und vom Bewerber/der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag verbindlich unterzeichnet einzureichen. Ist der Einsatz Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen geplant, ist spätestens bei Auftragserteilung zusätzlich folgende Erklärung mit dem Angebot vorzulegen:
1. Im Land Brandenburg gilt das Brandenburgische Vergabegesetz (BbgVergG). Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben danach eine Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG zu Mindestentgelten, zu Kontrollregelungen, Vertragsstrafen, Kündigung des Auftrages und zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben abzuschließen. Die Vereinbarung ist dem Teilnahmeantrag beigefügt und vom Bewerber/der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag verbindlich unterzeichnet einzureichen. Ist der Einsatz Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen geplant, ist spätestens bei Auftragserteilung zusätzlich folgende Erklärung mit dem Angebot vorzulegen:
— Nachunternehmerverzeichnis,
— Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen (Verleiher von Arbeitskräften) und (ggf. weiteren) Nachunternehmer oder Verleiher zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG.
2. Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie mindestens 1 500 000 EUR für sonstige Schäden je Schadensfall. Der Nachweis ist spätestens bei Auftragserteilung zu führen.
2. Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie mindestens 1 500 000 EUR für sonstige Schäden je Schadensfall. Der Nachweis ist spätestens bei Auftragserteilung zu führen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Objektive Auswahlkriterien:
1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und des vollständig ausgefüllten Bewerbungsformulars gemäß Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.2), III.2.3).
2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktegleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl 6 überschreitet (durch Punktegleichstand), wird der Bewerber, der an 6. Stelle genommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktegleichstand) ausgewählt.
3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktegleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl 6 überschreitet (durch Punktegleichstand), wird der Bewerber, der an 6. Stelle genommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktegleichstand) ausgewählt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Verwaltungsmanagement, Bereich Zentrale Dienste
Frau Viviane Richter
Name: Landeshauptstadt Potsdam, Geschäftsbereich 4 Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt – Submissionsstelle – Haus 1, Zimmer 217-220
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: TW-L-923/78/14
Zusätzliche Informationen
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen und bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle sowie unter dem Eintrag zu dieser Bekanntmachung unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/ abrufbaren Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages zu verwenden. Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden von dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens erfolgt. D. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten:
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen und bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle sowie unter dem Eintrag zu dieser Bekanntmachung unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/ abrufbaren Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages zu verwenden. Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden von dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens erfolgt. D. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten:
1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Schriftform in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „TW-L-923/78/14 - Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: „Tourismus-Dienstleistungen in der LHP" bei der unter Anhang A III angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Dem Teilnahmeantrag soll zusätzlich eine Kopie desselben, einschließlich aller vom Bewerber eingereichter Unterlagen in geeigneter elektronischer Form (bspw. USB-/DVD-/CD-Datenträger) jeweils als PDF-Dokument eingereicht werden. Maßgeblich für den Teilnahmewettbewerb ist allein der Teilnahmeantrag in Schriftform.
1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Schriftform in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „TW-L-923/78/14 - Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: „Tourismus-Dienstleistungen in der LHP" bei der unter Anhang A III angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Dem Teilnahmeantrag soll zusätzlich eine Kopie desselben, einschließlich aller vom Bewerber eingereichter Unterlagen in geeigneter elektronischer Form (bspw. USB-/DVD-/CD-Datenträger) jeweils als PDF-Dokument eingereicht werden. Maßgeblich für den Teilnahmewettbewerb ist allein der Teilnahmeantrag in Schriftform.
2. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
2. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
3. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in deutsch vorgelegt werden.
4. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt.
5. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.
6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.
7. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen schriftlich und in deutscher Sprache zu stellen. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine
7. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen schriftlich und in deutscher Sprache zu stellen. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine
entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. Antworten auf allgemein relevante Bewerberfragen werden allen Bewerbern in anonymisierter Form per E-Mail zur Verfügung gestellt.
entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. Antworten auf allgemein relevante Bewerberfragen werden allen Bewerbern in anonymisierter Form per E-Mail zur Verfügung gestellt.
8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
9. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass mit Ausnahme des Termins für den Eingang der Teilnahmeanträge alle anderen ggf. angegebenen Termine vorläufiger Natur sind und sich in Abhängigkeit des Verfahrens jederzeit ändern können.
10. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung des selben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
10. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung des selben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
11. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung einzureichender Unterlagen der Bewerbung oder des Angebotes.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, § 107 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht, § 107 Abs. 2 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht, § 107 Abs. 2 GWB.
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 101a Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt, § 107 Abs. 3 GWB.
Quelle: OJS 2014/S 137-246077 (2014-07-15)
Ergänzende Angaben (2015-07-23) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben