Umbau und Erweiterung der Agrogasanlage Brandholz zu einer Bioabfallvergärungsanlage – Bezeichung durch den Auftraggeber: Biogasanlage Brandholz (BGA-BRH); hier: Aerobisierung von festen Gärresten, Ablufterfassung und -behandlung
Zur Sicherstellung der Bioabfallentsorgung beabsichtigt die Rhein-Main Deponie GmbH (kurz RMD) auf dem Standort Deponiepark Brandholz eine Bioabfallvergärungsanlage (Vergärungsverfahren wird das Trockenfermentationsverfahren mit einem kontinuierlich beschickten Durchlauf-/Propfenstromreaktor, Biogasanlage, kurz BGA Brandholz) für getrennt erfassten Bioabfall aus privaten Haushalten und Kleingewerbe zu errichten und zu betreiben. Auf dem Gelände des Deponiepark Brandholz sollen die bereits vorhandenen Anlagen in das technische und betriebliche Konzept der zukünftigen Biogasanlage eingebunden werden. Insbesondere soll die vorhandene Agrogasanlage (Biogasanlage für nachwachsende Rohstoffe) nach entsprechender Umrüstung bzw. nach Umbau in das zukünftige Konzept der BGA Brandholz für getrennt gesammelten Bioabfall eingebunden und genutzt werden. Ziel ist neben der Biogaserzeugung aus dem erneuerbaren Energieträger Bioabfall die weitestgehende stoffliche Verwertung der erzeugten Gärrest- bzw. Kompostprodukte gemäß den einschlägigen Regelungen wie der Bioabfallverordnung und der Düngemittelverordnung. Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere den Umbau und die Umrüstung der vorhandenen Perkolations-Tunnel der ehemaligen Agrogasanlage zu Aerobisierungs-Tunnel für feste Gärreste aus der Bioabfallvergärung sowie die Errichtung einer Anlage zur Erfassung der Abluft aus den diversen Betriebseinheiten der Vergärungsanlage und die Behandlung der erfassten Abluft in einer geeigneten Abluftbehandlungsanlage. Schlüsselfertige Ausführung und Bau (Planung, Fertigung, Lieferung und Montage einschließlich Probebetrieb) einer Behandlungsanlage (Aerobisierung) für die Bearbeitung/Behandlung von maschinell vorentwässerten festen Gärresten (Presskuchen, ca. 12 000 to/Jahr) sowie der Ablufterfassung (Rohrleitungstechnik) und Abluftbehandlung (Wäscher, Biofilter) einschließlich der verfahrens- und maschinentechnischen Ausrüstung, der sicherheitstechnischen Einrichtungen sowie der messtechnischen Überwachungs- und Steuerungstechnik (MSRE-Technik) einschließlich Ausführungs- und Werksplanung, Dokumentation, Inbetriebnahme und Probebetrieb. Zur Ausschreibung gelangen aufgrund einer funktionalen Leistungsbeschreibung insbesondere folgende wesentlichen Anlagenteilen bzw. Leistungen: — Planung, Bau, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme einschließlich Probebetrieb; — Anlagentechnik zur Ablufterfassung (Rohrleitungstechnik, Auffangessen, etc.); — Anlagen- und Verfahrenstechnik zur Abluftbehandlungsanlage (Rohrleitungstechnik, Ventilatoren, Wäscher, Biofilter, Abluftkamin, Ver- & Entsorgungsleitungen bis zur Schnittstelle, inkl. Unterkonstruktionen, Befestigungsmaterial, Wärmedämmungen, Begleitheizungen, etc.); — Anlagen- und Verfahrenstechnik zur aeroben Behandlung von maschinell vorentwässerten festen Gärresten (Presskuchen; Schneckenpresse, ohne Zugabe von Polymeren; Beladung und Entleerung der Aerobisierungs-Tunnel mittels vorhandenem Radlader), bauliche und verfahrenstechnische Anpassung der bestehenden ehemaligen Perkolations-Tunnel; — Elektroinstallation, messtechnischen Überwachung und Steuerungstechnik (MSRE-Technik), Prozessleitsystem sowie sicherheitstechnische Einrichtungen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-11-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Abfallbehandlungsanlagen
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Abfallbehandlungsanlagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rhein-Main Deponie
Postanschrift: Steinmühlenweg 5
Postleitzahl: 65439
Postort: Flörsheim-Wicker
Kontakt
Internetadresse: http://www.deponiepark.de🌏
E-Mail: tab@deponiepark.de📧
Telefon: +49 614592600📞
Fax: +49 614592604311 📠
1. Der Auftraggeber stellt eine Projektbeschreibung mit den wesentlichen Schnittstellen des Leistungsumfangs und einen Lageplan als dxf-file auf Anforderung für die Erstellung der Lösungsvorschläge zur Verfügung. Die Unterlagen können beim Büro encowin unter Bezug auf die Vergabebekanntmachung bis zum 26.11.2014 per E-Mail angefordert werden.
Weiterhin werden nach Vereinbarung Ortstermine bis zum 26.11.2014 angeboten.
2. Sachdienliche Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle (Büro encowin) zu richten. Rechtzeitig eingegangene Fragen werden durch den Auftraggeber in anonymisierter Form beantwortet.
3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 4. Dezember 2014, Uhrzeit: 14:00 (Eingang beim Auftraggeber) schriftlich in einem verschlossenem Umschlag mit
der Aufschrift „Teilnahmeantrag, BGA-BRH-2014-Aerobisierung, Nicht öffnen” bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle: Rhein-Main Deponie GmbH, Steinmühlenweg 5 in 65439 Flörsheim-Wicker, einzureichen.
Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telefax, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Aufforderung von der unter I.1) (Büro encowin) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
nachr. HAD-Ref.: 4855/45
nachr. V-Nr/AKZ: BGA-BRH-2014/07
1. Der Auftraggeber stellt eine Projektbeschreibung mit den wesentlichen Schnittstellen des Leistungsumfangs und einen Lageplan als dxf-file auf Anforderung für die Erstellung der Lösungsvorschläge zur Verfügung. Die Unterlagen können beim Büro encowin unter Bezug auf die Vergabebekanntmachung bis zum 26.11.2014 per E-Mail angefordert werden.
Weiterhin werden nach Vereinbarung Ortstermine bis zum 26.11.2014 angeboten.
2. Sachdienliche Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle (Büro encowin) zu richten. Rechtzeitig eingegangene Fragen werden durch den Auftraggeber in anonymisierter Form beantwortet.
3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 4. Dezember 2014, Uhrzeit: 14:00 (Eingang beim Auftraggeber) schriftlich in einem verschlossenem Umschlag mit
der Aufschrift „Teilnahmeantrag, BGA-BRH-2014-Aerobisierung, Nicht öffnen” bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle: Rhein-Main Deponie GmbH, Steinmühlenweg 5 in 65439 Flörsheim-Wicker, einzureichen.
Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telefax, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Aufforderung von der unter I.1) (Büro encowin) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
nachr. HAD-Ref.: 4855/45
nachr. V-Nr/AKZ: BGA-BRH-2014/07
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Sicherstellung der Bioabfallentsorgung beabsichtigt die Rhein-Main Deponie GmbH (kurz RMD) auf dem Standort Deponiepark Brandholz eine Bioabfallvergärungsanlage (Vergärungsverfahren wird das Trockenfermentationsverfahren mit einem kontinuierlich beschickten Durchlauf-/Propfenstromreaktor, Biogasanlage, kurz BGA Brandholz) für getrennt erfassten Bioabfall aus privaten Haushalten und Kleingewerbe zu errichten und zu betreiben. Auf dem Gelände des Deponiepark Brandholz sollen die bereits vorhandenen Anlagen in das technische und betriebliche Konzept der zukünftigen Biogasanlage eingebunden werden. Insbesondere soll die vorhandene Agrogasanlage (Biogasanlage für nachwachsende Rohstoffe) nach entsprechender Umrüstung bzw. nach Umbau in das zukünftige Konzept der BGA Brandholz für getrennt gesammelten Bioabfall eingebunden und genutzt werden.
Zur Sicherstellung der Bioabfallentsorgung beabsichtigt die Rhein-Main Deponie GmbH (kurz RMD) auf dem Standort Deponiepark Brandholz eine Bioabfallvergärungsanlage (Vergärungsverfahren wird das Trockenfermentationsverfahren mit einem kontinuierlich beschickten Durchlauf-/Propfenstromreaktor, Biogasanlage, kurz BGA Brandholz) für getrennt erfassten Bioabfall aus privaten Haushalten und Kleingewerbe zu errichten und zu betreiben. Auf dem Gelände des Deponiepark Brandholz sollen die bereits vorhandenen Anlagen in das technische und betriebliche Konzept der zukünftigen Biogasanlage eingebunden werden. Insbesondere soll die vorhandene Agrogasanlage (Biogasanlage für nachwachsende Rohstoffe) nach entsprechender Umrüstung bzw. nach Umbau in das zukünftige Konzept der BGA Brandholz für getrennt gesammelten Bioabfall eingebunden und genutzt werden.
Ziel ist neben der Biogaserzeugung aus dem erneuerbaren Energieträger Bioabfall die weitestgehende stoffliche Verwertung der erzeugten Gärrest- bzw. Kompostprodukte gemäß den einschlägigen Regelungen wie der Bioabfallverordnung und der Düngemittelverordnung.
Ziel ist neben der Biogaserzeugung aus dem erneuerbaren Energieträger Bioabfall die weitestgehende stoffliche Verwertung der erzeugten Gärrest- bzw. Kompostprodukte gemäß den einschlägigen Regelungen wie der Bioabfallverordnung und der Düngemittelverordnung.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere den Umbau und die Umrüstung der vorhandenen Perkolations-Tunnel der ehemaligen Agrogasanlage zu Aerobisierungs-Tunnel für feste Gärreste aus der Bioabfallvergärung sowie die Errichtung einer Anlage zur Erfassung der Abluft aus den diversen Betriebseinheiten der Vergärungsanlage und die Behandlung der erfassten Abluft in einer geeigneten Abluftbehandlungsanlage.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere den Umbau und die Umrüstung der vorhandenen Perkolations-Tunnel der ehemaligen Agrogasanlage zu Aerobisierungs-Tunnel für feste Gärreste aus der Bioabfallvergärung sowie die Errichtung einer Anlage zur Erfassung der Abluft aus den diversen Betriebseinheiten der Vergärungsanlage und die Behandlung der erfassten Abluft in einer geeigneten Abluftbehandlungsanlage.
Schlüsselfertige Ausführung und Bau (Planung, Fertigung, Lieferung und Montage einschließlich Probebetrieb) einer Behandlungsanlage (Aerobisierung) für die Bearbeitung/Behandlung von maschinell vorentwässerten festen Gärresten (Presskuchen, ca. 12 000 to/Jahr) sowie der Ablufterfassung (Rohrleitungstechnik) und Abluftbehandlung (Wäscher, Biofilter) einschließlich der verfahrens- und maschinentechnischen Ausrüstung, der sicherheitstechnischen Einrichtungen sowie der messtechnischen Überwachungs- und Steuerungstechnik (MSRE-Technik) einschließlich Ausführungs- und Werksplanung, Dokumentation, Inbetriebnahme und Probebetrieb.
Schlüsselfertige Ausführung und Bau (Planung, Fertigung, Lieferung und Montage einschließlich Probebetrieb) einer Behandlungsanlage (Aerobisierung) für die Bearbeitung/Behandlung von maschinell vorentwässerten festen Gärresten (Presskuchen, ca. 12 000 to/Jahr) sowie der Ablufterfassung (Rohrleitungstechnik) und Abluftbehandlung (Wäscher, Biofilter) einschließlich der verfahrens- und maschinentechnischen Ausrüstung, der sicherheitstechnischen Einrichtungen sowie der messtechnischen Überwachungs- und Steuerungstechnik (MSRE-Technik) einschließlich Ausführungs- und Werksplanung, Dokumentation, Inbetriebnahme und Probebetrieb.
Zur Ausschreibung gelangen aufgrund einer funktionalen Leistungsbeschreibung insbesondere folgende wesentlichen Anlagenteilen bzw. Leistungen:
— Anlagen- und Verfahrenstechnik zur Abluftbehandlungsanlage (Rohrleitungstechnik, Ventilatoren, Wäscher, Biofilter, Abluftkamin, Ver- & Entsorgungsleitungen bis zur Schnittstelle, inkl. Unterkonstruktionen, Befestigungsmaterial, Wärmedämmungen, Begleitheizungen, etc.);
— Anlagen- und Verfahrenstechnik zur aeroben Behandlung von maschinell vorentwässerten festen Gärresten (Presskuchen; Schneckenpresse, ohne Zugabe von Polymeren; Beladung und Entleerung der Aerobisierungs-Tunnel mittels vorhandenem Radlader), bauliche und verfahrenstechnische Anpassung der bestehenden ehemaligen Perkolations-Tunnel;
— Anlagen- und Verfahrenstechnik zur aeroben Behandlung von maschinell vorentwässerten festen Gärresten (Presskuchen; Schneckenpresse, ohne Zugabe von Polymeren; Beladung und Entleerung der Aerobisierungs-Tunnel mittels vorhandenem Radlader), bauliche und verfahrenstechnische Anpassung der bestehenden ehemaligen Perkolations-Tunnel;
— Elektroinstallation, messtechnischen Überwachung und Steuerungstechnik (MSRE-Technik), Prozessleitsystem sowie sicherheitstechnische Einrichtungen.
Referenznummer: BGA-BRH-2014/07
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deponiepark Brandholz, 61267 Neu-Anspach
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen
Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von diesen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von diesen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Für die mit * gekennzeichneten Erklärungen und Nachweise stellt der Auftraggeber ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung, das nach Mitteilung der beabsichtigten Teilnahme am Verfahren per E-Mail an die potenziellen Bewerber übermittelt wird. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung.
Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Für die mit * gekennzeichneten Erklärungen und Nachweise stellt der Auftraggeber ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung, das nach Mitteilung der beabsichtigten Teilnahme am Verfahren per E-Mail an die potenziellen Bewerber übermittelt wird. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z. B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen.
1. Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister am Sitz des Unternehmens oder Wohnsitz des Bewerbers (aktueller Handelsregisterauszug o. ä.);
2. (Eigen)Erklärungen der Bewerber gemäß § 6 EG Abs. 3 lit. e) bis i) VOB/A*, dass insbesondere:
— über ihr Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren nicht eröffnet oder die Eröffnung nicht beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan nicht
rechtskräftig bestätigt worden ist;
— sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet;
— sie nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen;
— sie ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zu gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben;
— sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
3. Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 lit. a) bis h) VOB/A*, wonach weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129,129 a, 129 b,
261, 263, 264 oder 334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2, § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 299 des Strafgesetzbuches oder § 370 der Abgabenordnung i.V.m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlung verurteilt worden ist.
261, 263, 264 oder 334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2, § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 299 des Strafgesetzbuches oder § 370 der Abgabenordnung i.V.m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlung verurteilt worden ist.
4. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung mit Darstellung der Eigentums-/Beteiligungsverhältnisse.
5. Eigenerklärung der Bewerber gemäß § 6 EG Abs. 3 Nr. 1 VOB/A i. V. m. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang in Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen gesetzestreu verhalten haben.*
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angaben über den Gesamtumsatz des Unternehmens und den Umsatz jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Die Angaben sind durch geeignete Auszüge aus den Jahresabschlüssen und Prüfberichten zu belegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Angaben über den Gesamtumsatz des Unternehmens und den Umsatz jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Die Angaben sind durch geeignete Auszüge aus den Jahresabschlüssen und Prüfberichten zu belegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben über die Ausführung von Leistungen seit 2009, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste): Liste der vom Bewerber erbrachten Projekte seit 2009, die mit dem hier zu vergebenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten nur Anlagen zur Behandlung von Bioabfällen und vorentwässerten festen Gärresten aus einer Bioabfall-Vergärung mit dem Verfahren einer aeroben Behandlung in Tunnel- bzw. Boxensystemen mit einem Jahresdurchsatz (Auslegungsgröße, Input in die Aerobisierung) von mindestens 5 000 t/a.
1. Angaben über die Ausführung von Leistungen seit 2009, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste): Liste der vom Bewerber erbrachten Projekte seit 2009, die mit dem hier zu vergebenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten nur Anlagen zur Behandlung von Bioabfällen und vorentwässerten festen Gärresten aus einer Bioabfall-Vergärung mit dem Verfahren einer aeroben Behandlung in Tunnel- bzw. Boxensystemen mit einem Jahresdurchsatz (Auslegungsgröße, Input in die Aerobisierung) von mindestens 5 000 t/a.
Geforderte Angaben:
— Projektbezeichnung;
— Leistungsdaten (Auslegungsgröße, Durchsatz in Tonnen/Monat sowie Tonnen/Jahr);
— Leistungszeitraum, Leistungsstand (fertiggestellt, in Bau, in Planung, abgenommen);
— Investitionsvolumen;
— Abnahmekriterien;
— Auftraggeber und Ansprechpartner.
Die Referenzprojekte sind tabellarisch mit den gewünschten Angaben aufzuführen;
Prospekt-/Referenzmaterial kann beigefügt werden.
2. Vorlage eines technischen Grobkonzeptes (verfahrenstechnisches Lösungskonzept der Aufgabe), das den Aufgabenumfang gemäß II.1.5) abdeckt mit folgenden Angaben:
— Grundfließbild mit erwarteter Massenbilanz (Gärrest bei Eintrag in die Aerobisierung ca. 32 - 35 % TS),
— Beschreibung der wesentlichen Komponenten, Aggregate und Maschinen,
— Angaben über Erwartungswerte zum Output aus der Aerobisierung, Erwartungswerte spezifischer Energieverbrauch.
Die Bewerber können bei der Vergabestelle schriftlich eine Projektbeschreibung und einen Lageplan (dwg/dxf) des Projektstandortes anfordern. Der AG steht auch für einen Ortstermin zur Verfügung (siehe hierzu VI.3).
3. Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal,
4. Erklärung über Art und Umfang selbst zu erbringender Leistungsanteile sowie ggf. Art und Umfang von Leistungen, die von Nachunternehmern erbracht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft in üblicher Höhe (5 %/3 %), im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: VOB/B, siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages unzulässig.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages unzulässig.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Auf der Grundlage der gemäß Ziffer III.2.1) bis III.2.3) vollständig eingereichten Unterlagen erfolgt die Auswahl der Teilnehmer durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.2) und III.2.3).
Dabei bemisst sich die technische Leistungsfähigkeit insbesondere wie folgt (siehe III.2.3):
— Anhand der Anzahl und Qualität vergleichbarer Referenzobjekte (in Planung, Bau und/oder in Betrieb),
— der Qualität des vorgelegten verfahrenstechnischen Lösungskonzeptes.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-03-16 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-23 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: BGA-BRH-2014/07
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 161-288293
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber stellt eine Projektbeschreibung mit den wesentlichen Schnittstellen des Leistungsumfangs und einen Lageplan als dxf-file auf Anforderung für die Erstellung der Lösungsvorschläge zur Verfügung. Die Unterlagen können beim Büro encowin unter Bezug auf die Vergabebekanntmachung bis zum 26.11.2014 per E-Mail angefordert werden.
1. Der Auftraggeber stellt eine Projektbeschreibung mit den wesentlichen Schnittstellen des Leistungsumfangs und einen Lageplan als dxf-file auf Anforderung für die Erstellung der Lösungsvorschläge zur Verfügung. Die Unterlagen können beim Büro encowin unter Bezug auf die Vergabebekanntmachung bis zum 26.11.2014 per E-Mail angefordert werden.
Weiterhin werden nach Vereinbarung Ortstermine bis zum 26.11.2014 angeboten.
2. Sachdienliche Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle (Büro encowin) zu richten. Rechtzeitig eingegangene Fragen werden durch den Auftraggeber in anonymisierter Form beantwortet.
3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 4. Dezember 2014, Uhrzeit: 14:00 (Eingang beim Auftraggeber) schriftlich in einem verschlossenem Umschlag mit
der Aufschrift „Teilnahmeantrag, BGA-BRH-2014-Aerobisierung, Nicht öffnen” bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle: Rhein-Main Deponie GmbH, Steinmühlenweg 5 in 65439 Flörsheim-Wicker, einzureichen.
Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telefax, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Aufforderung von der unter I.1) (Büro encowin) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telefax, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Aufforderung von der unter I.1) (Büro encowin) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
nachr. HAD-Ref.: 4855/45
nachr. V-Nr/AKZ: BGA-BRH-2014/07
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816/6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 216-381715 (2014-11-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-07-31) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Fax: +49 614592604511 📠
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-06-18 📅
Name: Waste Treatment Technologies Netherlands B. V.
Postanschrift: Bedrijvenpark Twente 412
Postort: KM Almelo
Postleitzahl: 7602
Land: Niederlande 🇳🇱 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 149-274746 (2015-07-31)