Umbau und Erweiterung der Friedhofsgebäude und Neubau des Werkhofes
Die Gemeinde Pullach im Isartal beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung ihrer Friedhofsgebäude und den dazugehörigen Neubau eines Werkhofes durchzuführen.
Beschreibung des Auftraggegenstandes.
Das derzeitige Friedhofsgebäude der Gemeinde Pullach im Isartal mit zentraler Aussegnungshalle und seitlichen Flügelbauten stammt aus den Jahren um 1960 und ist prägend für das Ortsbild. Das Gebäude wird derzeit über einen Parkplatz direkt von der Münchener Straße erschlossen. Für die bauliche Anlage besteht kein Denkmalschutz.
Insbesondere die Ansicht zur Münchener Straße zeigt städtebauliche und architektonische Merkmale, welche das gesamte Areal des Friedhofs prägen. Als solches soll es in Grunderscheinungsbild und Bausubstanz weitgehend erhalten bleiben und weiterhin als Friedhofsgebäude genutzt werden.
Hierzu ist es erforderlich eine komplette Sanierung und Modernisierung mit Erweiterungen des gesamten Friedhofsgebäudes inklusive des Werkhofes durchzuführen.
Grundlage für die weitere Bearbeitung (LPh 2 teilweise und LPh 3-9) sind das aktuelle und überarbeitete Raumprogramm sowie der Vorentwurf (LPh 2) des Architekturbüros Holzfurtner + Bahner, welchem Ende 2013 vom Gemeinderat im Grundsatz zugestimmt wurde.
Die weitere Bearbeitung wird in 2 Lose aufgeteilt: Los 1 beinhaltet in Teilen die Leistungsphase 2 und die Leistungsphasen 3-5 und Los 2 die Leistungsphasen 6-9. Jeder Bewerber kann sich für beide Lose oder nur für eines der beiden bewerben. Bei einer Bewerbung für beide Lose müssen 2 vollständig ausgefüllte Bewerbungen eingereicht werden.
Der Vorplatz, inklusive des Parkplatzes, wird hinsichtlich Belag und Grünzonen neu gestaltet werden, dabei müssen auch die Zugangssituationen angepasst werden. Die ausgeschriebenen Freianlagen sind jedoch vom Umfang her untergeordnet und werden deshalb an den beauftragten Architekten vergeben.
Bisheriger Planungsablauf.
2012 wurde von der Gemeinde Pullach im Isartal ein Plangutachten durchgeführt, zu dem 4 Architekturbüros eingeladen wurden. 2 Architekturbüros wurden vom Gemeinderat ausgewählt, ihren Entwurf zu vertiefen. Hieraus ging als Gewinner das Architekturbüro Holzfurtner + Bahner hervor.
Die Kostenschätzung vor Durchführung des Plangutachtens lag unter der Grenze eines VOF-Verfahrens. Aufgrund der neuen HOAI 2013 und einer Erweiterung des Raumprogramms muss für die Architektenleistung der Leistungsphasen 3 bis 9 nun ein VOF-Verfahren durchgeführt werden.
Der prognostizierte Kostenrahmen von 2012 (Holzfurtner + Bahner) lag bei 2,022 Mio. EUR netto, der aktuell prognostizierte Kostenrahmen (KG 300/400) liegt bei etwa 2,15 Mio. EUR netto für die Gebäude.
Der prognostizierte Kostenrahmen für die Freianlagen liegt bei etwa 500 000 EUR netto.
Das Ergebnis (Vorentwurf) des Plangutachtens des Architekturbüros Holzfurtner + Bahner muss in der weiteren Bearbeitung überprüft werden, als Teilleistung der Leistungsphase 2.
Im Grundsatz ist jedoch die weitere Planung ab Leistungsphase 3 auf die vorliegende Vorplanung aufzubauen.
Angaben zu Größen:
Gebäude: BRI ca. 5 000 m³.
Freianlagen: ca. 700 m².
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-27.
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2014-10-27
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Auftragsbekanntmachung
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