Umbau und Erweiterung der Gewerblichen Schulen Dillenburg, Architektenleistungen für Gebäude

Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises

Die Gewerblichen Schulen Dillenburg sind eine berufliche Schule mit den Berufsfeldern Metall-, Fahrzeug-, Elektro-, Bau- und Holztechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Körperpflege und Sozialpädagogik. Neben den klassischen Bildungsgängen einer Berufsschule gehören weitere Fachbereiche zum Bildungsangebot der Schule. Darüber hinaus kann die Mittlere Reife und die Fachhochschulreife erworben werden.
Das Grundstück ist durch die schulische Anlage, die Nebengebäude, sowie durch Parkplätze und Zufahrten dicht bebaut. Der Gebäudekomplex gliedert sich in das Hauptgebäude, das in den 1960er und 1970er Jahren errichtet wurde, in ein angrenzendes, eingeschossiges Werkstattgebäude, sowie den ebenfalls eingeschossigen Baukörper aus den 1970er Jahren, in dem die Friseurfachräume untergebracht sind.
Es ist vorgesehen, einen Werkstatttrakt durch einen 3-geschossigen Neubau zu ersetzen, in dem die industriellen Metallberufe, KFZ-Technik und Anlagenmechaniker, sowie die Elektro- und Holzberufe untergebracht werden sollen, die im Wesentlichen großformatige und flexible Raumstrukturen benötigen.
Das eingeschossige „Friseurgebäude“ soll zurückgebaut werden. Der geplante Ersatzneubau an dieser Stelle ist als 3-geschossiger „Kopfbau“ vorgesehen und soll der Schule eine neue Ansicht verleihen.
Die Maßnahme beinhaltet im Hauptgebäude funktionsübergreifende Umplanungen vorhandener Programmflächen im Bestand, die im laufenden Betrieb unter Bauabschnittsbildung und Neugestaltung der Wege- und Funktionsbeziehungen auszuführen sind. Das Energiekonzept der Wärmeversorgung ist mit Maßnahmendurchführung grundständig zu planen und ökonomisch auszulegen.
Die Objektplanung wird als Stufenauftrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphase 1 bis zum Abschluss der Genehmigungsplanung zu beauftragen. Die Übertragung weiterer Leistungen ist vorgesehen. Nach Erteilung der Baugenehmigung ist die Fortführung des Vorhabens in Bauabschnitten beabsichtigt, eine Entschädigung bei Nichtfortführung entfällt ausdrücklich.
Eine Machbarkeitsprüfung mit Erarbeitung von Grundrisszeichnungen ist durch die Gesellschaft für Umweltplanung, Stuttgart bearbeitet. Diese Unterlage wird den ausgewählten Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellt.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-14.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-02-14 Auftragsbekanntmachung
2014-11-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge