Umbau und Erweiterung der Gewerblichen Schulen Dillenburg, Fachplanerleistungen Elektrotechnik

Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises

Die Gewerblichen Schulen Dillenburg sind eine berufliche Schule mit den Berufsfeldern Metall-, Fahrzeug-, Elektro-, Bau- und Holztechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Körperpflege und Sozialpädagogik. Darüber hinaus Berufsvorbereitung, Berufsfachschule, Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz, Fachoberschule, sowie Fachschulen für Technik, Sozialpädagogik und Sozialwirtschaft.
Das Grundstück ist durch die schulische Anlage, die Nebengebäude, sowie durch Parkplätze und Zufahrten dicht bebaut. Der Gebäudekomplex gliedert sich in das Hauptgebäude, das in den 1970er Jahren errichtet wurde, in ein angrenzendes, eingeschossiges Werkstattgebäude, sowie den ebenfalls eingeschossigen Baukörper aus den 1960er Jahren, in dem die Friseurfachräume untergebracht sind. Derzeit werden ca. 2 100 Schüler und Studierende in etwa 40 Berufen auf ca. 9 100 m² NF beschult.
Die Maßnahme beinhaltet einen Ersatzneubau des Werkstattgebäudes, einen „Kopfbau“ anstelle des jetzigen „Friseurgebäudes“ und funktionsübergreifende Umplanungen vorhandener Programmflächen im Bestand, die im laufenden Betrieb unter Bauabschnittsbildung auszuführen sind.
Das Energiekonzept der Wärmeversorgung ist mit Maßnahmendurchführung grundständig zu planen und ökonomisch auszulegen. Die derzeitige Wärmeversorgung wird komplett über eine Erdgasversorgung sichergestellt.
Die allgemeine Stromversorgung der Bestandsbauten wird über einen Trafo (etwa 1975) sichergestellt, der in dem benachbarten Gebäudekomplex der Kaufmännischen Schulen aufgestellt ist. Im Jahr 2010/11 wurde dieser durch einen neuen Trafo für die Küchenbereiche im Hauptgebäude der Gewerblichen Schulen ergänzt. Die Auslegung und Versorgung mit elektrischer Leistung ist mit Maßnahmenbeginn zu überprüfen. Das Leitungsnetz, sowie die fehlende Notstromversorgung und die bislang auf den Fluchtwegbereich ausgelegte Brandmeldeanlage sind sachgerecht zu ergänzen bzw. bei Erfordernis grundlegend neu aufzubauen.
Flächenangaben der Gesamtmaßnahme:
— Abbruch und Rückbau: ca. 2 100 m²,
— Ersatzneubau „Werkstatttrakt“: ca. 3 750 m²,
— Ersatzneubau „Kopfbau“: ca. 1 500 m²,
— Sanierung und Umbau: ca. 12 150 m².
Die Fachplanung Elektrotechnik wird als Stufenauftrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphase 1 bis zum Abschluss der Genehmigungsplanung zu beauftragen. Die Übertragung weiterer Leistungen ist vorgesehen. Nach Erteilung der Baugenehmigung ist die Fortführung des Vorhabens in Bauabschnitten beabsichtigt, eine Entschädigung bei Nichtfortführung entfällt ausdrücklich.
Eine Machbarkeitsprüfung mit Erarbeitung von Grundrisszeichnungen ist durch die Gesellschaft für Umweltplanung Stuttgart bearbeitet. Diese Unterlage wird den ausgewählten Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-06-11 Auftragsbekanntmachung
2015-03-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-06-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Die zu vergebenen Leistungen umfassen Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für Elektrotechnik gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI. Es erfolgt eine stufen- und abschnittsweise Beauftragung der Leistung:Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-3 für die Anlagengruppen 4 und 6 bzw. HOAI Leistungsphasen 1-4 für die Anlagengruppe 5),Stufe 2 (HOAI Leistungsphasen 5-8).Es ist beabsichtigt, die Stufe 1 für die Gesamtmaßnahme zu beauftragen und die Stufe 2 Bauabschnittsweise.Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen zur Stufe 2 besteht, auch bei Bedarf, nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Postanschrift: Wilhelmstraße 16
Postleitzahl: 35683
Postort: Dillenburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lahn-dill-kreis.de 🌏
E-Mail: patrick.staecker@lahn-dill-kreis.de 📧
Telefon: +49 2771407671 📞
Fax: +49 2771407807 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-06-11 📅
Einreichungsfrist: 2014-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 113-199083
ABl. S-Ausgabe: 113
Zusätzliche Informationen
Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich schriftlich vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Für sämtliche unter III.2.1) bis III.2.3) genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der im „Bewerbungsformular“ enthaltenen Formblätter zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Unterlagen sind in digitaler Form bei der in Anhang A, Punkt II) genannten Kontaktadresse erhältlich. Eine Anforderung per E-Mail mit Angabe der Verfahrensnummer und der Kontaktinformationen ist ausreichend. Somit ist sicher gestellt, dass der Auftraggeber etwaige zusätzliche Auskünfte allen Bewerbern zugänglich machen kann. Sofern nicht anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierenden Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen ist von jedem Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 (5) h oder § 5 (6) auszufüllen und einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gewerblichen Schulen Dillenburg sind eine berufliche Schule mit den Berufsfeldern Metall-, Fahrzeug-, Elektro-, Bau- und Holztechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Körperpflege und Sozialpädagogik. Darüber hinaus Berufsvorbereitung, Berufsfachschule, Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz, Fachoberschule, sowie Fachschulen für Technik, Sozialpädagogik und Sozialwirtschaft.
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Das Grundstück ist durch die schulische Anlage, die Nebengebäude, sowie durch Parkplätze und Zufahrten dicht bebaut. Der Gebäudekomplex gliedert sich in das Hauptgebäude, das in den 1970er Jahren errichtet wurde, in ein angrenzendes, eingeschossiges Werkstattgebäude, sowie den ebenfalls eingeschossigen Baukörper aus den 1960er Jahren, in dem die Friseurfachräume untergebracht sind. Derzeit werden ca. 2 100 Schüler und Studierende in etwa 40 Berufen auf ca. 9 100 m² NF beschult.
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Die Maßnahme beinhaltet einen Ersatzneubau des Werkstattgebäudes, einen „Kopfbau“ anstelle des jetzigen „Friseurgebäudes“ und funktionsübergreifende Umplanungen vorhandener Programmflächen im Bestand, die im laufenden Betrieb unter Bauabschnittsbildung auszuführen sind.
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Das Energiekonzept der Wärmeversorgung ist mit Maßnahmendurchführung grundständig zu planen und ökonomisch auszulegen. Die derzeitige Wärmeversorgung wird komplett über eine Erdgasversorgung sichergestellt.
Die allgemeine Stromversorgung der Bestandsbauten wird über einen Trafo (etwa 1975) sichergestellt, der in dem benachbarten Gebäudekomplex der Kaufmännischen Schulen aufgestellt ist. Im Jahr 2010/11 wurde dieser durch einen neuen Trafo für die Küchenbereiche im Hauptgebäude der Gewerblichen Schulen ergänzt. Die Auslegung und Versorgung mit elektrischer Leistung ist mit Maßnahmenbeginn zu überprüfen. Das Leitungsnetz, sowie die fehlende Notstromversorgung und die bislang auf den Fluchtwegbereich ausgelegte Brandmeldeanlage sind sachgerecht zu ergänzen bzw. bei Erfordernis grundlegend neu aufzubauen.
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Flächenangaben der Gesamtmaßnahme:
— Abbruch und Rückbau: ca. 2 100 m²,
— Ersatzneubau „Werkstatttrakt“: ca. 3 750 m²,
— Ersatzneubau „Kopfbau“: ca. 1 500 m²,
— Sanierung und Umbau: ca. 12 150 m².
Die Fachplanung Elektrotechnik wird als Stufenauftrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphase 1 bis zum Abschluss der Genehmigungsplanung zu beauftragen. Die Übertragung weiterer Leistungen ist vorgesehen. Nach Erteilung der Baugenehmigung ist die Fortführung des Vorhabens in Bauabschnitten beabsichtigt, eine Entschädigung bei Nichtfortführung entfällt ausdrücklich.
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Eine Machbarkeitsprüfung mit Erarbeitung von Grundrisszeichnungen ist durch die Gesellschaft für Umweltplanung Stuttgart bearbeitet. Diese Unterlage wird den ausgewählten Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellt.
Menge oder Umfang:
Die zu vergebenen Leistungen umfassen Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für Elektrotechnik gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI. Es erfolgt eine stufen- und abschnittsweise Beauftragung der Leistung:
Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-3 für die Anlagengruppen 4 und 6 bzw. HOAI Leistungsphasen 1-4 für die Anlagengruppe 5),
Stufe 2 (HOAI Leistungsphasen 5-8).
Es ist beabsichtigt, die Stufe 1 für die Gesamtmaßnahme zu beauftragen und die Stufe 2 Bauabschnittsweise.
Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen zur Stufe 2 besteht, auch bei Bedarf, nicht.
Beschreibung der Optionen:
Es wird beabsichtigt die Vergabe der Fachplanerleistungen stufenweise zu beauftragen:
Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-3 für die Anlagengruppen 4 und 6 bzw. HOAI Leistungsphasen 1-4 für die Anlagengruppe 5),
Stufe 2 (HOAI Leistungsphasen 5-8).
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht. Voraussichtlicher Zeitraum für den Rückgriff auf diese Optionen: 6 Monate (ab Auftragsvergabe).
Referenznummer: 2475_Gewerbliche Schulen Dillenburg
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Herwigstraße 32, 35683 Dillenburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung des Bewerbungsformulars (siehe hierzu auch VI.3)) einzureichen. Die Erklärungen sind, wo gefordert, rechtsverbindlich zu unterschreiben. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Die Nachweise und die jeweiligen zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der in den Hinweisen zur Bearbeitung des Bewerbungsbogens aufgeführten Reihenfolge einzureichen. Eingereichte Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Folgende Nachweise sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare mit der Bewerbung einzureichen:
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a) Angaben zum Unternehmen mit Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Ingenieurs zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (vom Erbringer des Leistungsbildes Fachplanung Elektrotechnik) sowie Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Ingenieurs zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur oder beratender Ingenieur (vom Erbringer sonstiger Leistungsbilder).
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b) Erklärung zu § 2 (3) VOF (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen) – Anlage 1,
c) Erklärung zu § 4 (2) VOF (Wirtschaftliche Verknüpfungen) – Anlage 2 a,
d) Erklärung zu § 4 (6) VOF (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten a, b, c, d, e, f und g des § 4 (6) VOF vorliegen) – Anlage 3,
e) Erklärung, zu § 4 (9) VOF (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten a, b, c, d und e des § 4 (9) VOF vorliegen) – Anlage 4.
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
f) Nachweis über die erforderlichen Fachkenntnisse, Fortbildungen und Bestätigungen zur Planung sicherheitstechnischer Einrichtungen mit Aufschaltung auf die zentrale Leitstelle der Brandschutzdienststelle. – Anlage 10.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 (4) a VOF einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von – Anlage 5:
2 000 000 EUR für Personenschäden sowie,
1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
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b) Erklärung des Bewerbers gemäß § 5 (4) c VOF über den Gesamtumsatz (Honorare für Fachplanungsleistungen der Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. § 53 Abs. 2 HOAI) netto in EUR in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012 und 2013). Mindestumsatz für entsprechende Leistungen (Fachplanungsleistungen der Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. § 53 Abs. 2 HOAI) in den letzten 3 Jahren: 150 000 EUR/Jahr – Anlage 6.
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c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 5 (5) d VOF über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2011, 2012 und 2013) – Anlage 7.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind die entsprechenden Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmens bzw. Freiberufler ermöglichen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Erklärung des Bewerbers gemäß § 5 (5) b, die sich auf wesentliche in den letzten 5 Jahren (Fertigstellung LPH 8 ab 06/2009) erbrachten und abgeschlossenen Leistungen vergleichbarer Projekte beziehen. Es werden nur Referenzen berücksichtigt, bei denen ein Ansprechpartner des Auftraggebers/Kunden genannt wird, der im Rahmen der Prüfung des Teilnahmeantrages kontaktiert werden kann. Es sind mindestens 3 Referenzen beizufügen, von denen mindestens 2 aus dem Bereich des Schul- und Bildungsbaus stammen – Anlage 9.
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Für den Fall dass der Bewerber mehr als die geforderten 3 Referenzen einreicht, hat der Bewerber anzugeben, welche 3 Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 eingereichten Referenzen seiner Auswahl zugrunde legen. Im Hinblick auf die Erfüllung der Mindestanforderung wird der Auftraggeber hingegen in diesem Fall alle eingereichten Referenzen prüfen.
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In der Referenzliste sind zwingend folgende Angaben zu machen:
— Projektbezeichnung und Ort,
— Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten,
— Art des Auftraggebers,
— Ausführungszeitraum,
— erbrachte Leistungsphasen,
— Vergabeart,
— Art der Baumaßnahme,
— Gebäudetyp und Nutzungsart,
— Inbetriebnahmetermin,
— Netto-Baukosten,
— Referenzschreiben oder Eigenerklärung, soweit vorhanden.
b) Erklärung des Bewerbers über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens gemäß § 5 (5) a insbesondere der für die zu vergebende Dienstleistung verantwortlichen Personen; Anlage 8.1 des vorgesehenen Projektleiters und Anlage 8.2 des verantwortlichen Mitarbeiters für die örtliche Bauüberwachung.
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Gefordert sind Angaben/Nachweise und Referenzen der Projektmitarbeiter:
Name, berufliche Qualifikation (Ingenieur mit Nachweis), Anzahl der Berufsjahre, es sind mindestens drei Referenzobjekte für vergleichbare Projekte beizufügen, mindestens eine Referenz muss aus dem Bereich des Schulbaus stammen.
Zu den Referenzen sind noch folgende Angaben zu machen:
Objektbezeichnung, Projektgröße in m² BGF und anrechenbare Baukosten netto, Angabe der vollständigen Adresse einschließlich Telefonnummer des Ansprechpartners.
Bewerbungen ohne wertbare Referenzen werden nicht berücksichtigt.
c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 5 (5) f durch eine Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten (z. B. Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden) – Anlage 8.3
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d) Nachweis zur Planung sicherheitstechnischer Einrichtungen (Brandmeldeanlagen) – Anlage 10
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. anzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unernehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit Mindestdeckungssummen:
2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen erhöht werden. Die Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist nicht ausreichend.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richtet sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige – AVB – gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Baumaßnahmen des Bundes, Anhang 19.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner gegenüber benannt und mit uneingeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Die Erklärung der Bietergemeinschaft (falls Bewerbung als Bietergemeinschaft erfolgt) als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter ist vorzulegen. (siehe hierzu auch III.2.1)).
Sonstige besondere Bedingungen: Leitlinien wirtschaftliches Bauen Lahn-Dill-Kreis.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß § 19 VOF Ausgabe 2009 berechtigt sind.
Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
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Juristische Personen werden gemäß § 4 (1) VOF zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden, werden ebenfalls zugelassen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Gemittelter Jahresumsatz der letzten 3 Jahre (2011 bis 2013) § 5 (4) c, ~ 4 %, Referenzliste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Dienstleistungen des Bewerbers insgesamt § 5 (5) b, ~ 59 %, Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Projektleiters mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen § 5 (5) a, ~ 13 %, Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Bauleiters mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen § 5 (5) a, ~ 13 %, Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 5 Jahren mit Angabe der Führungskräfte § 5 (5) d, ~ 3 %, Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistungen § 5 (5) f, ~ 3 %, Erklärung zur Schadensfreiheit ~ 4 %. Im Hinblick auf die Unterkriterien zu diesen Auswahlkriterien sowie deren Gewichtung verweist der Auftraggeber auf den Bewertungsbogen, der über die unter Anhang A, Punkt II) genannte Kontaktadresse bezogen werden kann.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-08-08 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Patrick Stäcker
Name: ACP Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Burger Landstraße 23a
Postort: Herborn
Postleitzahl: 35745
Kontaktperson: Herrn Dominic Hartmann
Telefon: +49 2772574324 📞
E-Mail: dominic.hartmann@acpmanagement.de 📧
Fax: +49 2772574325 📠
URL für weitere Informationen: http://www.acpmanagement.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.acpmanagement.de 🌏
Name: Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
URL der Teilnahme: http://www.lahn-dill-kreis.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-09-30 📅
Datum des Endes: 2016-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2475_Gewerbliche Schulen Dillenburg
Zusätzliche Informationen
Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich schriftlich vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Für sämtliche unter III.2.1) bis III.2.3) genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der im „Bewerbungsformular“ enthaltenen Formblätter zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
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Die Unterlagen sind in digitaler Form bei der in Anhang A, Punkt II) genannten Kontaktadresse erhältlich. Eine Anforderung per E-Mail mit Angabe der Verfahrensnummer und der Kontaktinformationen ist ausreichend. Somit ist sicher gestellt, dass der Auftraggeber etwaige zusätzliche Auskünfte allen Bewerbern zugänglich machen kann.
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Sofern nicht anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierenden Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen ist von jedem Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 (5) h oder § 5 (6) auszufüllen und einzureichen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3, Fristenbruefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151125816 📞
Fax: +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2014/S 113-199083 (2014-06-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 87 779,51 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 058-102340
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 113-199083
ABl. S-Ausgabe: 58

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Konzeptstudie (10)
2. Organisationskonzept (5)
3. Ablaufkonzept (5)
4. Örtliche Präsenz (10)
5. Gesamteindruck im Präsentationsgespräch (20)
6. Honorarangebot (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-10-15 📅
Name: Ingenieurbüro Assman GmbH & Co. KG
Postanschrift: Bitzenstraße 11b
Postort: Haiger
Postleitzahl: 35708
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@ib-assmann.eu 📧
Internetadresse: www.ib-assmann.eu 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2015/S 058-102340 (2015-03-19)