Universität zu Lübeck, Neubau eines Laborgebäudes für das ZMSZ
Fachplanung der Technischen Ausrüstung für die Errichtung eines Anbaus an das Isotopenlabor/Radionuklidlabor als Teil des Zentrums für medizinische Struktur- und Zellbiologie (ZMSZ) für die Universität zu Lübeck. Mit dem Isotopenlabor soll ein weiterer Baustein in der Realisierung der Zielplanung auf dem Gelände der Universität zu Lübeck entstehen. Die Nutzfläche NF 1-6 des Anbaus beträgt 314 m². Der Anbau ist in die vorhandenen Funktionsabhängigkeiten und Arbeitsabläufe zu integrieren.
Mit dem Anbau soll eine Erweiterung des bestehenden Isotopenlabors vorgenommen werden. Die Erweiterungsfläche für das Isotopenlabor soll als separater Baukörper erstellt und nur über einen Erschließungsbereich mit dem bestehenden Labor verbunden werden. Dadurch soll auch gewährleistet werden, dass während der Bauzeit im bestehenden Laborteil weiter gearbeitet werden kann und keine Interimsmaßnahmen notwendig werden. Grundlagen der Planung sind das genehmigte Raumprogramm und das technische Raumprogramm.
Es ist beabsichtigt, den Auftragnehmer nach Projektfortschritt mit den weiteren Leistungsphasen nach HOAI bis einschließlich der Leistungsphase 9 zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.
Die Universität wird darüber hinaus in einem weiteren Bauabschnitt um zusätzliche rd. 4 400 m² NF für das Zentrum für medizinische Struktur- und Zellbiologie (ZMSZ) erweitert.
Grundlagen der Planung sind die Bauliche Zielplanung der Universität zu Lübeck, das Raumprogramm, das technische Raumprogramm und die Funktionsstrukturplanung.
Der Bauherr bekennt sich zu den Prinzipien des nachhaltigen Bauens, wie sie beispielhaft im Leitfaden des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung niedergelegt sind. Die geplante Gebäudenutzung beinhaltet überwiegend standardisierte Labore für analytisch-/präparativ-chemische Arbeitsweisen der Sicherheitsstufen S1und S2 nach GenTSV, individualisierten Geräteraumzonen mit z.B. Kühlzellen, Mikroskopierräumen und Spülküchen sowie zugehörigen Büroraumen und Aufenthaltsbereichen. Für die unterzubringenden wissenschaftlichen Einrichtungen sind die jeweiligen besonderen Anforderungen an die Raumlufttechnik, Hygiene und S1 und S2 Standard nach GenTSV zu berücksichtigen.
Vor Beginn der Ausführung ist mit der Aufsichtsbehörde zu klären, welche Normen bzw. Normenentwürfe für die Planung der einzelnen Räume zu Grunde gelegt werden sollen. Dies betrifft besonders:
E DIN 25422:2012 Aufbewahrung Radioaktiver Stoffe
E DIN 25425-1:2011 Radionuklidlaboratorien - Teil 1: Regeln für die Auslegung
E DIN 25425-3:2011 Radionuklidlaboratorien - Teil 3: Regeln für den vorbeugenden Brandschutz
E DIN 25425-4:2011 Radionuklidlaboratorien - Teil 4: Regeln für den Personenschutz
DIN 25425-5:2011 Radionuklidlaboratorien - Teil 5: Regeln zur Dekontamination von Oberflächen
Projekttermine:
FU Bau bis Mitte 2015
Baubeginn Anfang 2016
Fertigstellung des Gebäudes 2017
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2014-06-02
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Auftragsbekanntmachung
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2015-01-14
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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