Universitätsklinikum Münster – Erweiterung und Teilsanierung am Zentralklinikum – Leistungen zur Objektplanung – Bauleitung

Universitätsklinikum Münster – Anstalt des öffentlichen Rechts

Das UKM beabsichtigt auf dem Campus des Klinikgeländes die Erweiterung und Teilsanierung am Zentralkinikum. Der Leistungsumfang beinhaltet die Leistungen zur Objektplanung des Gebäudes für die Lph 8 HOAI. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 85 000 000 EUR brutto (KGR 200-600).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-11-14 Auftragsbekanntmachung
2015-06-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-11-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in Abhängigkeit der Finanzierung bzw. Förderung des Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidungen von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens. Liegen diese Bedingungen nicht vor, kann keine Beauftragung erfolgen. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Leistungen der Objektüberwachung (LP 8) gem. § 34 HOAI auf Grundlage der Ergebnisse der Leistungsphasen 1-7.Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung hinsichtlich verschiedener Gebäudeteile vor.Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe und Leistungsabruf wahrzunehmen.Weitere Angaben in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die präqualifizierten Bewerber versandt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Münster – Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D5
Postleitzahl: 48149
Postort: Münster
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum.uni-muenster.de 🌏
E-Mail: jan.thyssen@ukmuenster.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-14 📅
Einreichungsfrist: 2014-12-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 222-392519
ABl. S-Ausgabe: 222
Zusätzliche Informationen
(1) Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 15.12.2014, 12:00 Uhr, schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Teilnahmeantrag Objektplanung – Bauleitung – Erweiterung und Teilsanierung am Zentralklinikum, nicht öffnen.“ in zweifacher Ausfertigung (ein Original, eine Kopie) sowie zusätzlich in elektronischer Fassung auf CD oder DVD (der Teilnahmeantrag nebst allen geforderten Erklärungen und Unterlagen ebenfalls im PDF-Format) an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden. Zusammen mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber dem Auftraggeber eine Person und deren Stellvertreter nebst Kontaktdaten (vor allem E-Mail-Adresse und Telefonnummer) zu benennen (bei Bewerbergemeinschaften möglichst u.a. vom bevollmächtigten Vertreter), welche während des Vergabeverfahrens als Kontaktperson des Auftraggebers – auch für die Entgegennahme von Erklärungen – zur Verfügung steht. (2) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der Auftraggeber die betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung erfolgt entsprechend den unter Ziffer IV.1.2) geschilderten Schritten 2 und 3. Der Auftraggeber behält sich außerdem vor, von den ausgewählten Bewerbern zusätzlich Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern. (3) Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die von ihm in diesem Vergabeverfahren verlangten Unterlagen (Erläuterungen, Erklärungen, Nachweise etc.) keiner gesetzlichen Gebühren- oder Honorarordnung unterliegen und damit nicht vergütungspflichtig sind. (4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung. (5) Enthält die Bekanntmachung Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung der Bewerber gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich und in Textform (per E-Mail) darauf hinzuweisen bzw. etwaige Fragen zu stellen. Fragen können bis zum 8.12.2014, 12:00 Uhr an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle in Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt voraussichtlich in Textform (per E-Mail). Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet. (6) Vorliegend handelt es sich um ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das UKM beabsichtigt auf dem Campus des Klinikgeländes die Erweiterung und Teilsanierung am Zentralkinikum. Der Leistungsumfang beinhaltet die Leistungen zur Objektplanung des Gebäudes für die Lph 8 HOAI. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 85 000 000 EUR brutto (KGR 200-600).
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Menge oder Umfang:
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in Abhängigkeit der Finanzierung bzw. Förderung des Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidungen von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens. Liegen diese Bedingungen nicht vor, kann keine Beauftragung erfolgen. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Leistungen der Objektüberwachung (LP 8) gem. § 34 HOAI auf Grundlage der Ergebnisse der Leistungsphasen 1-7.
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Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung hinsichtlich verschiedener Gebäudeteile vor.
Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe und Leistungsabruf wahrzunehmen.
Weitere Angaben in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die präqualifizierten Bewerber versandt werden.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Objektüberwachungsleistungen für die einzelnen Bauteile wird stufenweise erfolgen. Weitere Angaben in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die präqualifizierten Bewerber versandt werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Münster in Westfalen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert (Ausnahme: Referenzen, die auch für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden können) – sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen vorzulegen:
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(1) Unterschriebene Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen, (Formblatt: Anlage A),
(2) Unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Schwarzarbeit stattfindet, (die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen),
(3) Unterschriebene Erklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie etwaiger notwendiger Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen ist, (Die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen),
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(4) Unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen),
(5) Unterschriebene Verpflichtungserklärung, dass das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW vom 10.1.2012 (TVgG NRW) eingehalten wird (Sofern der Bewerber mit dem Einsatz von Nachunternehmern plant, ist in der Verpflichtungserklärung anzugeben, dass auch die Nachunternehmer entsprechend verpflichtet werden (vgl. § 9 TVgG NRW). Auf die weiteren Pflichten nach § 9 Abs. 3 TVgG NRW wird ausdrücklich hingewiesen.); der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern zu einem späteren Verfahrenszeitpunkt alle erforderlichen Erklärungen nach dem TVgG NRW gesondert einzuholen und abzufragen, (Formblätter: Anlage E),
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(6) Nachweis der Vertretungsmacht desjenigen, der den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft vertritt (z. B. durch Kopie des Handelsregisterauszuges oder durch Vollmacht der Partner einer Gesellschaft)(die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen).
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Die geforderten Nachweise und Erklärungen können mit dem Teilnahmeantrag angefordert werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert (Ausnahme: Referenzen, die auch für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden können) – sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen vorzulegen:
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(7) Unterschriebene Eigenerklärung über den Umsatz (netto): Erklärung über den Umsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (mindestens 1 500 000 EUR/Geschäftsjahr), soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Objektplanung – vergleichbarer Gesamtumsatz). (Die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen),
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(8) Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung:
Nachweis über das Bestehen und die Höhe einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) durch Vorlage geeigneter Unterlagen (z. B. durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice). Der Bewerber gilt für den Auftrag nur als geeignet, wenn seine Versicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist (a), mindestens 2
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Schadensfälle je Kalenderjahr abgedeckt sind (b) und die Deckungssummen je Schadensfall mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden betragen (c).
Mindeststandards:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Sind bei den jeweiligen Nachweisen angegeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert (Ausnahme: Referenzen, die auch für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden können) – sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen vorzulegen:
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(9) Darstellung des Projektteams: Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer (Projektteam) mit Angabe ihrer Funktion, insbesondere Projektleitung und stellv. Projektleitung im Auftragsfall (Darstellung in Form eines Organigramms),
(10) Leistungsfähigkeit des Büros: Aufstellung der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne freie Mitarbeiter; Mindestforderung: 15 Mitarbeiter). Die Beschäftigten sind zu gliedern in Führungskräfte/Büroinhaber (a), Architekten/Ingenieure (einschl. Bachelor und Master) (b) (die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen),
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(11) Fachliche Qualifikation der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung: Zu der benannten Projektleitung ist der Nachweis der fachlichen Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung (a), durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren (Mindestforderung: 10 Jahre) (b), durch Darstellung der Bürozugehörigkeit in Jahren (c) sowie durch Referenzen, für die jeweils ein Referenzansprechpartner unter Angabe einer Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu nennen ist (d), zu führen. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist für die stellvertretende Projektleitung ebenfalls entsprechend zu führen. Ebenfalls ist die Erfahrung des stellvertretenden Projektleiters mit dem Projektleiter im Team auf Basis der gemeinsam abgewickelten Projekte darzustellen (e). Bei der Beschreibung der personenspezifischen Referenzen ist auch die Funktion in der Referenz zu benennen (Projektleiter, stellv. Projektleiter, Sachbearbeiter etc.) (die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen).
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Art der geforderten personenspezifischen Referenzen: Durch Bestätigung des Auftraggebers nachgewiesene Referenzen mit folgenden Mindestanforderungen: Es werden min. 3 Referenzen verlangt, von denen mind. 3 Referenzen für Leistungen der Objektplanung, in denen Leistungen mindestens von Lph 8 beauftragt wurden. Die Referenzen müssen im Zeitraum vom 1.1.2011 bis 31.8.2014 abgeschlossen sein (Beendigung der Lph 8). Die Referenzen müssen mit der zu beauftragenden Leistung vergleichbar sein (siehe oben). Für die Darstellung ist das Formular Anlage C zu verwenden, außerdem sind die Referenzen durch Ausführungen und Bilder zu ergänzen, ferner ist für jede Referenz ein Ansprechpartner beim Auftraggeber dieser Referenz unter Angabe der Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu benennen.
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Es werden Referenzen aus den Bereichen geförderte Maßnahmen und öffentliche Bauherren (a), Neubauten und Erweiterungsbauten (b), Umbau im laufenden Betrieb (c) sowie Baumaßnahmen im beengten Umfeld (d) gefordert, nach Möglichkeit mit einem Investitionsvolumen von > 85 000 000 EUR.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Ergänzend siehe Abschnitt III.2.2)
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI in der zur Beauftragung gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bietergemeinschaftserklärung ist dafür zwingend im Original vorzulegen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden.
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Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden.
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Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende
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Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z. B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die im Sinne von § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Kriterien für die Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge ergeben sich aus den geforderten Angaben in Abschnitt III. (Ziffer 2.1 bis 2.3). Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt in 3 Schritten:
1. Summarische Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen und ggf. Nachforderung (vgl. § 5 Abs. 3 VOF),
2. Vorliegen der Mindestanforderungen an die Eignung: als geeignet gelten Bewerber, die die geforderten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben, bei denen keine Ausschlussgründe nach §§ 4 Abs. 6 und/oder 9 VOF vorliegen, die ihre finanzielle Leistungsfähigkeit plausibel dargelegt haben, den Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen sowie die mindestens geforderten wertungsfähigen Referenzen nachweisen und dokumentiert haben, dass sie über die notwendige personelle Ausstattung für den Auftrag verfügen. Gewertet werden nur die Angaben aus den Teilnahmeanträgen.
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3. Sollten mehr als 3 Bewerber oder Bewerbergemeinschaften die Mindestanforderungen erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet gelten, wird der Auftraggeber die für die Verhandlungsrunde auszuwählenden Bewerber anhand der nachfolgenden Kriterien und der prozentual angegebenen Gewichtung bestimmen. Für diese vergleichende Wertung sind die von den Bewerbern genannten Nachweise wie folgt maßgeblich:
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— Erklärung über den Umsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Mindestforderung: 1 500 000 EUR/Geschäftsjahr) (7): 10 %,
— Aufstellung der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne freie Mitarbeiter, Mindestforderung: 15 Mitarbeiter) (10): 20 %,
— Fachliche Qualifikation der Projektleitung (55 %) und der stellvertretenden Projektleitung (11) (15 %): 70 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: UKM Infrastruktur Management GmbH
Postanschrift: Hüfferstraße 73-79

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 15.12.2014, 12:00 Uhr, schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Teilnahmeantrag Objektplanung – Bauleitung – Erweiterung und Teilsanierung am Zentralklinikum, nicht öffnen.“ in zweifacher Ausfertigung (ein Original, eine Kopie) sowie zusätzlich in elektronischer Fassung auf CD oder DVD (der Teilnahmeantrag nebst allen geforderten Erklärungen und Unterlagen ebenfalls im PDF-Format) an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden. Zusammen mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber dem Auftraggeber eine Person und deren Stellvertreter nebst Kontaktdaten (vor allem E-Mail-Adresse und Telefonnummer) zu benennen (bei Bewerbergemeinschaften möglichst u.a. vom bevollmächtigten Vertreter), welche während des Vergabeverfahrens als Kontaktperson des Auftraggebers – auch für die Entgegennahme von Erklärungen – zur Verfügung steht.
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(2) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der Auftraggeber die betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung erfolgt entsprechend den unter Ziffer IV.1.2) geschilderten Schritten 2 und 3. Der Auftraggeber behält sich außerdem vor, von den ausgewählten Bewerbern zusätzlich Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern.
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(3) Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die von ihm in diesem Vergabeverfahren verlangten Unterlagen (Erläuterungen, Erklärungen, Nachweise etc.) keiner gesetzlichen Gebühren- oder Honorarordnung unterliegen und damit nicht vergütungspflichtig sind.
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(4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung.
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(5) Enthält die Bekanntmachung Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung der Bewerber gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich und in Textform (per E-Mail) darauf hinzuweisen bzw. etwaige Fragen zu stellen. Fragen können bis zum 8.12.2014, 12:00 Uhr an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle in Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt voraussichtlich in Textform (per E-Mail). Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
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(6) Vorliegend handelt es sich um ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Telefon: +49 2514111691 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de 🌏
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.
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Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 222-392519 (2014-11-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-09)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 112-203201
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 222-392519
ABl. S-Ausgabe: 112

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Umsatz des Bewerbers (10)
2. Mitarbeiteranzahl (Durchschnitt der letzte 3 Jahre) (20)
3. Fachliche Qualifikation PL und Stv. PL (70)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-03-24 📅
Name: Schütt Ingenieurbau GmbH & Co. KG
Postanschrift: Martin-Luther-King-Weg 26
Postort: Münster
Postleitzahl: 48155
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 112-203201 (2015-06-09)