Unterstützungsleistungen für ein Umstellungsprojekt von Lotus Notes auf Exchange/Sharepoint 2013

Bitmarck Technik GmbH

Der Auftraggeber ist ein Unternehmen der BITMARCK-Unternehmensgruppe. BITMARCK ist mit über 1 200 Mitarbeitern und ca. 250 000 000 EUR Umsatz der größte Full-Service-Anbieter im IT-Markt der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und unterstützt Krankenkassen mit ca. 26 000 000 Versicherten. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Entwicklung, Wartung, Überlassung und Betreuung von Informationssystemen in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Gesellschafter bzw. Kunden der Unternehmensgruppe sind Gesetzliche Krankenkassen und deren Verbände.
Im Zusammenhang mit ihrer Aufgabenerledigung als Arbeitsgemeinschaft nach § 94 a SGB X benötigt die BITMARCK Technik GmbH Unterstützungsleistungen bei einem Großprojekt für den Kunden DAK-Gesundheit (DAK-G). Das Ziel des Umstellungsprojektes ist die Ablösung der bestehenden Domino/Notes-Umgebung hin zu einer Microsoft basierenden Lösung auf Basis von Microsoft Exchange Server 2013, Outlook 2013, Lync 2013 und SharePoint 2013 gegründeten Kollaboration-Plattform für alle Mitarbeiter der DAK-G (mehr als 10 000 Mailboxen). Das gesamte Umstellungsprojekt setzt sich aus 2 Teilprojekten zusammen:
— Teilprojekt „Collaboration“ (Wechsel im Bereich der Collaborations-Plattform von IBM No-tes/Domino zu Microsoft SharePoint 2013). Konkret handelt es sich hierbei um die Migration von 11 Notes-Anwendungen hin zu Microsoft SharePoint 2013 sowie die Erstellung von ca. 72 neuen SharePoint-Formularen.
— Teilprojekt „PIM“ (Wechsel im Bereich der PIM-Funktionalitäten von IBM Notes/Domino zu den Microsoft-Produkten Outlook/Exchange 2013 sowie der Wechsel im Bereich Chat, Präsenzinformationen und Webkonferenzen von IBM Notes/Sametime zu Microsoft Lync 2013).
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Konzeptionierung, Implementierung, Test und Roll-Out im Teilprojekt „Collaboration“, sowie beratende Unterstützungsleistungen bei dem Teilprojekt „PIM“ einschließlich der eigenständigen Erstellung eines Migrationskonzeptes und die Implementierung dieses Migrationskonzeptes.
Die Lieferung von Hardware ist nicht Inhalt der Ausschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-13 Auftragsbekanntmachung
2014-12-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-05-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber geht aktuell von einem Gesamtvolumen für den Auftrag von ca. 2 250 Personentagen aus. Der Auftrag beginnt mit Zuschlagserteilung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BITMARCK Technik GmbH
Postanschrift: Hammerbrookstr. 38
Postleitzahl: 20097
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bitmarck.de 🌏
E-Mail: ausschreibung.technik@bitmarck.de 📧
Fax: +49 4023856398997 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-13 📅
Einreichungsfrist: 2014-06-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 092-161832
ABl. S-Ausgabe: 92
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VOL/A (vgl. § 3 Abs. 3 lit. b) und c) EG VOL/A). Diese Vorschrift gestattet vorliegend die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb, da aufgrund der Komplexität des Projektes und der Vielzahl an Schnittstellen zu bestehenden Tools eine erschöpfende Beschreibung der Leistung, die die Bildung einer für alle Unternehmen einheitlichen Gesamtpreisstruktur zulässt, nicht möglich ist. Die Unternehmen sind aufgefordert im Rahmen der Leistungserbringung Konzepte zu erarbeiten und – z. T. in Abstimmung mit dem Auftraggeber – umzusetzen. Bei der Vielzahl der Unwägbarkeiten und Möglichkeiten, auch unter Berücksichtigung möglicher unterschiedlicher konzeptioneller Lösungsansätze der Unternehmen, ist davon auszugehen, dass die Vorstellungen der Unternehmen und des Auftraggebers über die Einzelheiten des beabsichtigten Umstellungsprojektes im Rahmen eines dynamischen Prozesses im Einzelnen festgelegt werden müssen und dass hierüber verhandelt werden muss. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die Ausgestaltung des Verfahrens und die zu erwartenden Bewerbungen bedeuten einen erheblichen Aufwand bei dem Auftraggeber. Dies beschränkt die Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter anhand der unter Ziff. IV.1.2) aufgezeigten Wertung der Eignungsnachweise. 3. Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke (siehe Ziff.III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.3)) sind per schriftlicher Anfrage/E-Mail bei der unter Ziff I.1) genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten. Die Unterlagen werden elektronisch (per E-Mail) an den Interessenten/Bewerber versandt. 4. Die Teilnahmeanträge sind spätestens bis zum 13.6.2014, 10:00 Uhr (Eingang) abzugeben und in einem verschlossenen Umschlag mit dem vorgesehenen Kennzettel (ebenfalls bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle erhältlich) und dieser erneut in einem weiteren Umschlag unter Berücksichtigung der Aufschrift „BM2014110LNEX“ an die unter I.1) genannte Kontaktstelle als Original zu versenden. Eine Verspätung führt zum Ausschluss, wenn der Bewerber nicht nachweisen kann, dass er die Verspätung nicht zu vertreten hat. 5. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb erhalten die ausgewählten Bewerber auf der zweiten Stufe des Verfahrens, dem eigentlichen Angebots- und Verhandlungsverfahren, die Vergabeunterlagen mit der Aufforderung zur Abgabe eines ersten, indikativen Angebotes. 6. Im Anschluss erfolgen Verhandlungen über die Angebote sowie eine Aufforderung des Auftraggebers zur Abgabe verbindlicher, finaler Angebote an drei ausgewählte Bieter. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedarf weitere Verhandlungsrunden durchzuführen und weitere indikative oder finale Angebote abzufragen. 7. Eine nähere Beschreibung des beabsichtigten Ablaufes des Verhandlungsverfahrens einschließlich Terminen erfolgt in den Vergabeunterlagen, die als Teil der Aufforderung zur Angebotsabgabe nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zu einem späteren Zeitpunkt an die ausgewählten Teilnehmer/Bieter versendet werden. 8. Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass die Angebotsfrist für die Abgabe des ersten indikativen Angebotes nach derzeitiger Terminplanung für den 8.8.2014 vorgesehen ist. Rügen im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB über Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen daher spätestens bis zum 8.8.2014 gegenüber dem Auftraggeber erhoben werden; andernfalls wäre ein späterer Nachprüfungsantrag mit Blick auf diese Verstöße präkludiert, siehe auch Ziff. VI.4.2). 9. Der Auftraggeber weist ferner bereits jetzt daraufhin, dass die ausgewählten Bewerber vor Erhalt der Vergabeunterlagen eine vorformulierte Geheimhaltungserklärung zur Unterschrift und Rückversand vom Auftraggeber ausfüllen und an den Auftraggeber zurücksenden müssen. Die unterschriebene Geheimhaltungserklärung ist Voraussetzung für den Versand der Vergabeunterlagen. 10. Das gesamte Verfahren einschließlich der Verhandlungen findet in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Kunden des Auftraggebers, der DAK Gesundheit (Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg) statt. Die am Verfahren beteiligten Personen der DAK Gesundheit können auch an Verhandlungsterminen anwesend sein. Alle am Projekt beteiligten Personen der DAK Gesundheit wurden vom Auftraggeber zur Verschwiegenheit in Bezug auf alle Informationen, die ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens bekannt werden, verpflichtet. 11. Der Auftraggeber behält sich darüber hinaus das Recht vor, eine externe Beratungsgesellschaft zur Prüfung und Wertung der Angebote bzw. Unterstützung bei dem Ausschreibungsverfahren und der Vorbereitung des Umstellungsprojektes im Laufe des Verfahrens hinzuziehen. Sofern der Auftraggeber eine Firma für beratende Tätigkeiten hinzuzieht, wird er den Namen der Firma etwaigen Bewerbern/-innen bzw. Bieter/-innen mitteilen. 12. Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber ist ein Unternehmen der BITMARCK-Unternehmensgruppe. BITMARCK ist mit über 1 200 Mitarbeitern und ca. 250 000 000 EUR Umsatz der größte Full-Service-Anbieter im IT-Markt der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und unterstützt Krankenkassen mit ca. 26 000 000 Versicherten. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Entwicklung, Wartung, Überlassung und Betreuung von Informationssystemen in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Mehr anzeigen
Gesellschafter bzw. Kunden der Unternehmensgruppe sind Gesetzliche Krankenkassen und deren Verbände.
Im Zusammenhang mit ihrer Aufgabenerledigung als Arbeitsgemeinschaft nach § 94 a SGB X benötigt die BITMARCK Technik GmbH Unterstützungsleistungen bei einem Großprojekt für den Kunden DAK-Gesundheit (DAK-G). Das Ziel des Umstellungsprojektes ist die Ablösung der bestehenden Domino/Notes-Umgebung hin zu einer Microsoft basierenden Lösung auf Basis von Microsoft Exchange Server 2013, Outlook 2013, Lync 2013 und SharePoint 2013 gegründeten Kollaboration-Plattform für alle Mitarbeiter der DAK-G (mehr als 10 000 Mailboxen). Das gesamte Umstellungsprojekt setzt sich aus 2 Teilprojekten zusammen:
Mehr anzeigen
— Teilprojekt „Collaboration“ (Wechsel im Bereich der Collaborations-Plattform von IBM No-tes/Domino zu Microsoft SharePoint 2013). Konkret handelt es sich hierbei um die Migration von 11 Notes-Anwendungen hin zu Microsoft SharePoint 2013 sowie die Erstellung von ca. 72 neuen SharePoint-Formularen.
Mehr anzeigen
— Teilprojekt „PIM“ (Wechsel im Bereich der PIM-Funktionalitäten von IBM Notes/Domino zu den Microsoft-Produkten Outlook/Exchange 2013 sowie der Wechsel im Bereich Chat, Präsenzinformationen und Webkonferenzen von IBM Notes/Sametime zu Microsoft Lync 2013).
Mehr anzeigen
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Konzeptionierung, Implementierung, Test und Roll-Out im Teilprojekt „Collaboration“, sowie beratende Unterstützungsleistungen bei dem Teilprojekt „PIM“ einschließlich der eigenständigen Erstellung eines Migrationskonzeptes und die Implementierung dieses Migrationskonzeptes.
Mehr anzeigen
Die Lieferung von Hardware ist nicht Inhalt der Ausschreibung.
Referenznummer: BM2014110LNEX
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter III.2.1) genannten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert durch Ausfüllen des Formulars 2_Eigenerklärung_Grundeignung, das bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle zu erhalten ist, nebst den darin genannten eigenständig beizufügenden Nachweisen und Erklärungen zu erbringen, siehe zum Erhalt des Formulars auch Ziff. VI.3. Das Formular 2_Eigenerklärung_Grundeignung ist am Ende zu unterschreiben. Die Unterschrift gilt für sämtliche Angaben und Erklärungen in diesem Formular. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Diese sind zusätzlich ins Deutsche zu übersetzen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gem. § 19 Abs. 2 EG VOL/A bis zum Ablauf einer noch näher zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung besteht nicht.
Mehr anzeigen
1. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, die Angaben zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. § 6 Abs. 4 und Abs. 6 EG VOL/A enthält, inklusive der Bestätigung des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, die Erklärung auch von Nachunternehmern/Nachunternehmerinnen zu fordern und vor Vertragsschluss bzw. spätestens vor Zustimmung der Auftraggeberin zur Weiterbeauftragung vorzulegen. Von Nachunternehmern, auf deren technische Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft in seinem Teilnahmeantrag beruft, ist die vorstehende Eigenerklärung der Nachunternehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Mehr anzeigen
2. Nachweis der Eintragung in das Berufs-oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (Kopie genügt) bzw. Erklärung, dass das Unternehmen nicht eintragungspflichtig ist. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrages nicht älter sein als 6 Monate.
Mehr anzeigen
3. Allgemeine Darstellung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft mit den jeweiligen Geschäftsbereichen und ggf. der vorgesehenen Nachunternehmen, auf deren technische Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Die Unternehmensdarstellung muss mindestens die folgenden Aspekte beinhalten:
Mehr anzeigen
— Allgemeine Daten und Fakten zum Unternehmen (Hauptsitz, Standort etc.),
— Geschäftszweck, Geschäftsfelder und Darstellung der Unternehmenstätigkeiten,
— Anzahl Mitarbeiter und Entwicklung der Mitarbeiterzahlen im Bereich des Ausschreibungsgegenstandes in den letzten 5 Jahren,
— Größe des IT-Dienstleistungsbereichs,
— Kundenservicestrukturen (z. B. sp. Anzahl und Standort von Niederlassungen, Supportcentern),
Die Beschreibung sollte max. 3 DIN A4 Seiten umfassen. Broschüren, Flyer oder andere Werbematerialien werden nicht berücksichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter III.2.2) genannten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert (wenn nicht ausdrücklich etwas anderes zugelassen ist) durch Ausfüllen des Formulars 2_Eigenerklärung_Grundeignung, das bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle zu erhalten ist, nebst den darin genannten eigenständig beizufügenden Nachweisen und Erklärungen zu erbringen, siehe zum Erhalt des Formulars auch Ziff. VI.3. Das Formular 2_Eigenerklärung_Grundeignung ist am Ende zu unterschreiben. Die Unterschrift gilt für sämtliche Angaben und Erklärungen in diesem Formular. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Diese sind zusätzlich ins Deutsche zu übersetzen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gem. § 19 Abs. 2 EG VOL/A bis zum Ablauf einer noch näher zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung besteht nicht.
Mehr anzeigen
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Nachweis einer aktuellen, branchenüblichen Betriebshaftpflichtversicherung, die auch die Risiken der Verletzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen, insbesondere den Verlust von Daten, mit einschließt und eine Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR pro Jahr für Personen-/Sach- und Vermögensschäden beinhaltet (Kopie der Versicherungsbestätigung genügt) oder alternativ Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Inhalten abzuschließen. Bei Bewerbergemeinschaften genügt es, wenn der Nachweis von dieser als solcher erbracht wird.
Mehr anzeigen
2. Angabe des Gesamtumsatzes in EUR jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013) sowie des mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Umsatzes dieses Zeitraums, eingeteilt in Implementierung einerseits und Migration andererseits. Sofern das Geschäftsjahr 2013 noch nicht abgeschlossen wurde, sind die Angaben für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 zu erbringen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Umsatz je Mitglied der Bewerbergemeinschaft anzugeben.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter III.2.3) genannten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft als solcher durch Ausfüllen des Formulars 2_Eigenerklärung_Grundeignung, das bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle zu erhalten ist, nebst den darin genannten eigenständig beizufügenden Nachweisen und Erklärungen zu erbringen, siehe zum Erhalt des Formulars auch Ziff. VI.3). Das Formular 2_Eigenerklärung_Grundeignung ist am Ende zu unterschreiben. Die Unterschrift gilt für sämtliche Angaben und Erklärungen in diesem Formular. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Diese sind zusätzlich ins Deutsche zu übersetzen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gem. § 19 Abs. 2 EG VOL/A bis zum Ablauf einer noch näher zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung besteht nicht.
Mehr anzeigen
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
A) Referenzen:
1. Nennung von mind. 2 Referenzen mit vergleichbarer Art und Größenordnung der hier ausgeschriebenen Leistungen (Implementierung von Microsoft Exchange/Outlook, Sharepoint und Lync in der Version 2013 in Unternehmen mit mehr als 10 000 Mitarbeitern bzw. Mailboxen). Mindestens eine Referenz muss in ihrer Beschreibung den Nachweis für Entwicklungserfahrung auf Basis des aktuellen Entwicklungsmodells mit Sharepoint 2013 bzw. der neuen Architektur mit Trennung der funktionalen und der infrastrukturellen Ebene darstellen. Werden mehr als 2 Referenzen eingereicht, werden nur die ersten beiden Referenzen, entsprechend der Reihenfolge im Teilnahmeantrag, für die Wertung der Eignung herangezogen. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit sind mindestens folgende Angaben im Formular 2 Eigenerklärung_Grundeignung zu erbringen:
Mehr anzeigen
— Auftraggeber (mit Angabe des Namens, der Anschrift und des Ansprechpartners mit den entsprechenden Kontaktdaten, Anschrift, Telefon und Faxnummer sowie Emailadresse, sofern zulässig),
— Branche des Referenzgebers, Unternehmensgröße des Referenzgebers (Mitarbeiteranzahl oder Anzahl Mailboxen),
— Beschreibung des Projektes (mind. Implementierung von Microsoft Exchange/Outlook, Sharepoint und Lync in der Version 2013),
— Inhaltlicher Umfang des Referenzauftrages, vergleichbar mit ausgeschriebenem Leistungsgegenstand,
— Darstellung der Entwicklungserfahrung auf Basis des aktuellen Entwicklungsmodells mit Sharespoint 2013 bzw. der neuen Architektur mit Trennung der funktionalen und der infrastrukturellen Ebene, die der Bewerber in dem Referenzprojekt gewonnen hat,
— Leistungszeitraum, nicht älter als 3 Jahre, Projekt ist abgeschlossen,
— Auftragswert über die gesamte Laufzeit des Projektes,
— Rolle der Bewerberin/des Bewerbers im Projekt und Angabe, ob Subunternehmen eingesetzt wurden,
— Prozentualer Leistungsanteil des Bewerbers am Projekt.
2. Nennung von mind. 2 Referenzen mit vergleichbarer Art und Größenordnung der hier ausgeschriebenen Leistungen (Ablösung und Migration von Lotus-Notes-Anwendungen in MS Sharepoint 2013 und MS Exchange 2013 in Unternehmen mit mehr als 10 000 Mitarbeitern bzw. Mailboxen). Sofern zutreffend, dürfen die bereits zu Punkt III.2.3) Nr. 1 genannten Referenzen erneut genannt werden. Werden mehr als 2 Referenzen eingereicht, werden nur die ersten beiden Referenzen, entsprechend der Reihenfolge im Teilnahmeantrag, für die Wertung der Eignung herangezogen. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit sind mindestens folgende Angaben im Formular 2 Eigenerklärung_Grundeignung zu erbringen:
Mehr anzeigen
— Beschreibung der Tätigkeiten (Ablösung und Migration von Lotus-Notes-Anwendungen in MS Sharepoint 2013),
B) Beschreibung der Einführungsmethode:
3. Nachweis der Fachkunde bei der Verwendung einer Einführungsmethode bzw. eines Vorgehensmodells für die Einführung von Microsoft Sharepoint 2013 durch allgemeine Beschreibung eines Einführungsszenarios für die Einführung von Microsoft Sharepoint 2013 anhand eines vom Bieter durchgeführten Beispielprojektes. Die Beschreibung darf max. 5 DIN A4-Seiten umfassen und muss mindestens auf die folgende Punkte Bezug nehmen:
Mehr anzeigen
— Ausgangssituation im Beispielprojekt,
— Art der Einführungsmethode bzw. der Vorgehensweise,
— Beschreibung des Einführungsszenarios,
— Details zur Einführungsmethode hinsichtlich Microsoft Sharepoint 2013,
— Beschreibung der Durchführung der Einführung von Microsoft Sharepoint 2013.
Das Beispielprojekt darf mit einer unter A) 1. oder A) 2. aufgeführten Referenzen übereinstimmen.
C) Nachweise:
4. Nachweis einer aktuell (zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs) gültigen Microsoft-Zertifizierung als „Microsoft Gold Partner“ (Kopie genügt) und Erklärung, dass die Microsoft Gold Partner Zertifizierung mindestens die folgenden Kompetenzbereiche abdeckt:
Mehr anzeigen
— Kerninfrastruktur (Devices und Deployment, Identity and Access, Management und Virtualization, Server Platform),
— Anwendungsplattform (Application Development, Application Integration, Application Lifecycle Management),
— Geschäftsproduktivität (Collaboration und Content Communication, Messaging),
— Plattformübergreifende Lösungen (Learning, Mobility, OEM).
5. Nachweis der Qualifikation des Datenschutzbeauftragten gem. § 4 f Abs. 2 BDSG (Zeugnis, Zertifikat o.ä. Nachweis des Datenschutzbeauftragten) (Kopie genügt) sowie Angaben zu den gem. Ziff 7. des Formulars 2_Grundeignung_Eigenerklärung gestellten, Anforderungen zum Datenschutz beim Bewerber/bei der Bewerbergemeinschaft, zum Datenschutz beim Nachunternehmer (nur sofern vorgesehen), zu technischen und organisatorische Maßnahmen zum Schutz von personenbezogenen Daten oder Sozialdaten nach § 9 BDSG bzw. § 78a SGB X (I), zur Nachweisführung, zu zusätzlichen Angaben des Bewerbers (nicht zwingend) sowie eine Verpflichtungserklärung, sämtliche der im Formular 2_Eigenerklärung_Grundeignung Ziff.7 aufgezeigten Maßnahmen und Vorkehrungen im Zuschlagsfall zu treffen und diese auf Verlagen der Auftraggeberin nachzuweisen. (Nur auszufüllen, wenn die unter Ziff. 1) bis 4) abgefragten Maßnahmen gem. Formular 2_Eigenerklärung_Grundeignung nicht vollständig mit „Ja“ beantwortet wurden.
Mehr anzeigen
D) Skill-Profile:
6. Mindestens 2 Skill-Profile potentieller Projektleiter/-innen, die für das ausgeschriebene Projekt vorgesehen sind. Die Skill-Profile müssen mindestens Informationen zu Name, beruflicher Ausbildung, Vorprojekte mit vergleichbaren Leistungen wie den ausge-schriebenen Leistungen sowie fachliche Qualifikationen beinhalten. Beide Projektleiter müs-sen mind. eine ITIL-Zertifizierung und eine Zertifizierung in Projektmanagement, bspw. PRINCE 2, nachweisen. Werden mehr als 2 Skill-Profile eingereicht, werden nur die ersten beiden Skill-Profile, entsprechend der Reihenfolge im Teilnahmeantrag, für die Wertung der Eignung herangezogen.
Mehr anzeigen
7. Mind. 1 Skill-Profil pro Rolle für folgende potentielle Projektmitarbeiter, die für das ausgeschriebene Projekt vorgesehen sind. Die Skill-Profile müssen mindestens Informationen zu Name, beruflicher Ausbildung, Vorprojekte mit vergleichbaren Leistungen wie den ausgeschriebenen Leistungen sowie fachliche Qualifikationen beinhalten mit mindestens Informationen zu Name, beruflicher Ausbildung, Vorprojekte mit vergleichbaren Leistungen wie den ausgeschriebenen Leistungen sowie fachliche Qualifikationen. Wird mehr als ein Skill-Profil pro Projektmitarbeiter eingereicht, wird nur das erste Skill-Profil, entsprechend der Reihenfolge im Teilnahmeantrag, für die Wertung der Eignung herangezogen.
Mehr anzeigen
— IT-Architekt (Gesamtlösungsarchitekt),
— Migrationsspezialist (Notes zu Exchange/Outlook/Sharepoint),
— Business Analyst,
— Konzeptionist,
— Designer für Softwareanwendungen (bspw. Anpassung an Corporate Design),
— Softwareentwickler für die in der Ausschreibung genannten, geplanten Anwendungen (Exchange/Outlook, Sharepoint, Lync),
— Testmanager für Softwareanwendungen, insbesondere Microsoft Exchange/Outlook, Sharepoint, Lync.
8. Mind. 3 Skill-Profile potentieller IT-Systemspezialisten, die für das ausgeschriebene Projekt vorgesehen sind, mindestens für die eingesetzten Technologien:
— Profil IBM Notes Domino V8.5.3 (Quell-System),
— Microsoft Active Directory unter Microsoft Server 2008 R2,
— Microsoft Exchange Server 2013,
— Migration zu Microsoft Exchange Server 2013 von früheren Versionen,
— Microsoft Outlook unter Microsoft Exchange Server 2013,
— Microsoft SharePoint Server 2013 Enterprise Ed.,
— Migration zu SharePoint Server 2013 von früheren Versionen,
— Microsoft Lync 2013.
Die 3 einzureichenden Skill-Profile für Systemspezialisten müssen insgesamt alle o.a., eingesetzten Technologien abdecken, nicht pro Skill-Profil.
Die Skill-Profile müssen mindestens Informationen zu Name, beruflicher Ausbildung, Vorprojekte mit vergleichbaren Leistungen wie den ausgeschriebenen Leistungen sowie fachliche Qualifikationen beinhalten mit mindestens Informationen zu Name, beruflicher Ausbildung, Vorprojekte mit vergleichbaren Leistungen wie den ausgeschriebenen Leistungen sowie fachliche Qualifikationen. Werden mehr als 3 Skill-Profile eingereicht, werden nur die ersten 3 Skill-Profile, entsprechend der Reihenfolge im Teilnahmeantrag, für die Wertung der Eignung herangezogen.
Mehr anzeigen
9. Erklärung, dass sämtliche vorgesehenen Mitarbeiter und Projektleiter wie auch etwaige Mitarbeiter von Subunternehmen der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind und die Verfahrenssprache während des gesamten Projektes Deutsch sein wird.
Mehr anzeigen
10. Soweit sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit auf Nachweise von Nachunternehmern beruft, sind die entsprechenden Teilleistungen und Name und Anschrift der Nachunternehmer zu benennen. Hierfür ist das Formular 4_Nachunternehmererklärung zu verwenden, das bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle zu erhalten ist (siehe auch Ziff. VI.3). Zugleich ist für das jeweilige Nachunternehmen in diesem Fall gesondert das Formular 2_Eigenerklärung_Grundeignung beizufügen, das ebenfalls bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich ist. Auf die Angaben und Nachweise zum Umsatz und zur Betriebshaftpflicht kann seitens des jeweiligen Nachunternehmers verzichtet werden.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines vertretungsberechtigten Mitglieds. Hierfür ist das Formular 03_Bewerbergemeinschaftserklärung zu verwenden, das bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle zu erhalten ist, siehe auch Ziff. VI.3). Darin werden die an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen sowie das federführende Unternehmen benannt und die Bewerbergemeinschaft erklärt die gesamtschuldnerische Haftung sowie die rechtliche Zulässigkeit der Bildung der Bewerbergemeinschaft.
Mehr anzeigen
Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bewerber-/Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bewerber/Bieter oder als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bewerbers/Bieters ist ebenfalls unzulässig, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft nicht spätestens mit seinem/ihrem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bieters bzw. der anderen Bietergemeinschaft erhält.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Unter den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber bis zu max. 5 Bewerber anhand folgender Kriterienaus, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden:
A) Referenzen (Gewichtung 50 %, davon Referenzen zur Implementierung 25 % und Referenzen zur Ablösung und Migration 25 %),
B) Beschreibung der Einführungsmethode (Gewichtung 10 %),
C) Skillprofile (Gewichtung 40 %, davon Projektleiter 10 %, Projektmitarbeiter 15 %, Systemspezialisten 15 %).
Diese Kriterien werden jeweils in Bezug auf ihre Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen, bei der Beschreibung der Einführungsmethode (Kriterium B) 3.)) auch hinsichtlich der Plausibilität und schlüssigen Darstellung der Einführungsmethode, anhand einer Skala von 0 bis 5 Punkten bewertet (0 Punkte = ungenügend, 1 Punkt = mangelhaft, 2 Punkte = ausreichend, 3 Punkte = befriedigend, 4 Punkte = gut, 5 Punkte = sehr gut). Die für das jeweilige Kriterium vorgenommene Bewertung wird sodann mit der dem Kriterium zugewiesenen Gewichtung multipliziert. Daraus ergeben sich die für das jeweilige Kriterium erzielten Leistungspunkte. / Aus der Gesamtpunktzahl wird ein Ranking der Bewerber gebildet. Die Bewerber auf den ersten drei bis max. 5 Rankingplätzen werden zur Abgabe eines Angebotes gem. des unter VI.3) beschriebenen Verfahrensablaufs aufgefordert. Bei gleicher Punktzahl entscheidet die höchste Punktzahl bei dem Kriterium „Referenzen".
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Martina Janssen

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-12-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: BM2014110LNEX
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VOL/A (vgl. § 3 Abs. 3 lit. b) und c) EG VOL/A). Diese Vorschrift gestattet vorliegend die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb, da aufgrund der Komplexität des Projektes und der Vielzahl an Schnittstellen zu bestehenden Tools eine erschöpfende Beschreibung der Leistung, die die Bildung einer für alle Unternehmen einheitlichen Gesamtpreisstruktur zulässt, nicht möglich ist. Die Unternehmen sind aufgefordert im Rahmen der Leistungserbringung Konzepte zu erarbeiten und – z. T. in Abstimmung mit dem Auftraggeber – umzusetzen. Bei der Vielzahl der Unwägbarkeiten und Möglichkeiten, auch unter Berücksichtigung möglicher unterschiedlicher konzeptioneller Lösungsansätze der Unternehmen, ist davon auszugehen, dass die Vorstellungen der Unternehmen und des Auftraggebers über die Einzelheiten des beabsichtigten Umstellungsprojektes im Rahmen eines dynamischen Prozesses im Einzelnen festgelegt werden müssen und dass hierüber verhandelt werden muss. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
Mehr anzeigen
2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die Ausgestaltung des Verfahrens und die zu erwartenden Bewerbungen bedeuten einen erheblichen Aufwand bei dem Auftraggeber. Dies beschränkt die Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter anhand der unter Ziff. IV.1.2) aufgezeigten Wertung der Eignungsnachweise.
Mehr anzeigen
3. Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke (siehe Ziff.III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.3)) sind per schriftlicher Anfrage/E-Mail bei der unter Ziff I.1) genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten. Die Unterlagen werden elektronisch (per E-Mail) an den Interessenten/Bewerber versandt.
Mehr anzeigen
4. Die Teilnahmeanträge sind spätestens bis zum 13.6.2014, 10:00 Uhr (Eingang) abzugeben und in einem verschlossenen Umschlag mit dem vorgesehenen Kennzettel (ebenfalls bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle erhältlich) und dieser erneut in einem weiteren Umschlag unter Berücksichtigung der Aufschrift „BM2014110LNEX“ an die unter I.1) genannte Kontaktstelle als Original zu versenden. Eine Verspätung führt zum Ausschluss, wenn der Bewerber nicht nachweisen kann, dass er die Verspätung nicht zu vertreten hat.
Mehr anzeigen
5. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb erhalten die ausgewählten Bewerber auf der zweiten Stufe des Verfahrens, dem eigentlichen Angebots- und Verhandlungsverfahren, die Vergabeunterlagen mit der Aufforderung zur Abgabe eines ersten, indikativen Angebotes.
Mehr anzeigen
6. Im Anschluss erfolgen Verhandlungen über die Angebote sowie eine Aufforderung des Auftraggebers zur Abgabe verbindlicher, finaler Angebote an drei ausgewählte Bieter. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedarf weitere Verhandlungsrunden durchzuführen und weitere indikative oder finale Angebote abzufragen.
Mehr anzeigen
7. Eine nähere Beschreibung des beabsichtigten Ablaufes des Verhandlungsverfahrens einschließlich Terminen erfolgt in den Vergabeunterlagen, die als Teil der Aufforderung zur Angebotsabgabe nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zu einem späteren Zeitpunkt an die ausgewählten Teilnehmer/Bieter versendet werden.
Mehr anzeigen
8. Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass die Angebotsfrist für die Abgabe des ersten indikativen Angebotes nach derzeitiger Terminplanung für den 8.8.2014 vorgesehen ist. Rügen im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB über Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen daher spätestens bis zum 8.8.2014 gegenüber dem Auftraggeber erhoben werden; andernfalls wäre ein späterer Nachprüfungsantrag mit Blick auf diese Verstöße präkludiert, siehe auch Ziff. VI.4.2).
Mehr anzeigen
9. Der Auftraggeber weist ferner bereits jetzt daraufhin, dass die ausgewählten Bewerber vor Erhalt der Vergabeunterlagen eine vorformulierte Geheimhaltungserklärung zur Unterschrift und Rückversand vom Auftraggeber ausfüllen und an den Auftraggeber zurücksenden müssen. Die unterschriebene Geheimhaltungserklärung ist Voraussetzung für den Versand der Vergabeunterlagen.
Mehr anzeigen
10. Das gesamte Verfahren einschließlich der Verhandlungen findet in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Kunden des Auftraggebers, der DAK Gesundheit (Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg) statt. Die am Verfahren beteiligten Personen der DAK Gesundheit können auch an Verhandlungsterminen anwesend sein. Alle am Projekt beteiligten Personen der DAK Gesundheit wurden vom Auftraggeber zur Verschwiegenheit in Bezug auf alle Informationen, die ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens bekannt werden, verpflichtet.
Mehr anzeigen
11. Der Auftraggeber behält sich darüber hinaus das Recht vor, eine externe Beratungsgesellschaft zur Prüfung und Wertung der Angebote bzw. Unterstützung bei dem Ausschreibungsverfahren und der Vorbereitung des Umstellungsprojektes im Laufe des Verfahrens hinzuziehen. Sofern der Auftraggeber eine Firma für beratende Tätigkeiten hinzuzieht, wird er den Namen der Firma etwaigen Bewerbern/-innen bzw. Bieter/-innen mitteilen.
Mehr anzeigen
12. Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabebestimmungen sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungs-, bzw. Angebotsfrist (siehe auch Ziff. VI.3) Nr. 9). Ergeht eine Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin vor der Vergabekammer schriftlich beantragen. Nach Ablauf dieser Frist in der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2014/S 092-161832 (2014-05-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-12-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bitmarck Technik GmbH

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 245-432702
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 92-161832
ABl. S-Ausgabe: 245

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (55)
2. Qualität (45)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-11-26 📅
Name: Microsoft Deutschland GmbH
Postanschrift: Konrad-Zuse-Straße 1
Postort: Unterschleißheim
Postleitzahl: 85716
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.microsoft.com/germany 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gem. §§ 107 ff GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 107 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat:
„(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Absatz 1 Nummer 2. § 101 a Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt“.
Auf die Frist von 30 Kalendertagen nach § 101 b Abs. 2 GWB wird hingewiesen.
Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 108 GWB).
Quelle: OJS 2014/S 245-432702 (2014-12-17)