Vakuumsystem für die Strahlführung von Hochleistungslaserpulsen

Ludwig-Maximilians-Universität München

Am Forschungscampus Garching b. München entsteht in den nächsten Jahren die medizinisch-physikalische Forschungseinrichtung CALA (Centre for Advanced Laser Applications), die sich zum Ziel gesetzt hat, die Diagnostik und Behandlung von Tumoren wesentlich zu verbessern, ja vielleicht sogar zu revolutionieren.
Ein wesentlicher Bestandteil von CALA ist das Hochleistungslasersystem ATLAS-3000 (benannt nach der angestrebten Spitzenleistung des Gesamtsystems in Terawatt). ATLAS-3000 ist ein CPA-Ultrakurzpuls-Ti:Sa-Laser und soll Laserpulse mit einer Energie von 2.5 J auf eine Gesamtenergie von bis zu 90 J verstärken.
Die Laserstrahlen mit einem Durchmesser von 25 cm müssen mit Hilfe eines entsprechenden Zubringersystems, der sogenannten LBD (Laser Beam Delivery), von ATLAS oder auch anderen Laserquellen zu den dafür vorgesehenen Experimentierplätzen mit Hilfe von großen Präzisionsspiegeln (30 cm x 42 cm x 8 cm) innerhalb eines Vakuumsystems geführt werden.
Gegenstand des Auftrags ist die Konstruktion, Fertigung, Lieferung und Vorort-Installation dieses Vakuumsystems (insbesondere einschließlich Vakuumpumpen inklusive Zubehör, Vakuumkammern und Rohren, jedoch ohne die optischen Aufbauten im Inneren). Es durchzieht den Doppelboden des CALA-Gebäudes und setzt sich zusammen aus 18 Kammern (7 verschiedene Bauarten), einem rund 200-300 m langen Vakuumrohrsystem (DN320) inklusive Membranbälgen, Schieberventilen, 9 Vorpumpen, 15 Turbopumpen, Zubehör und einem Steuerungssystem. Die Installation vor Ort, Inbetriebnahme und eine Unterweisung Mitte 2016 ist ebenfalls Teil des Auftrags und muss mit einer Reihe anderer Gewerke koordiniert werden.
Auch wenn sich das LBD-System rein funktional in Vakuumpumpen inklusive Zubehör und Vakuumkammern und Rohre unterteilen ließe, erfolgt keine Aufteilung in Lose. Hintergrund ist die Tatsache, dass Design und Konzeptionierung und entsprechende Umsetzung der Schnittstellen zwischen Vakuumpumpen und Kammern und Rohren als wesentlicher Auftragsbestandteil durch den Auftragnehmer zu erfolgen haben, um die wirtschaftlichste und funktionsgerechteste Lösung für ein an den Verwendungszweck optimiertes System zu etablieren. Der Auftraggeber wird im Vergabeverfahren nur ein Grobkonzept des Vakuumsystems (insbesondere Pump-Leistungen und Größen der Kammern) basierend auf 3D-CAD-Zeichnungen vorgeben, nicht aber die technische Realisierung im Detail, insbesondere an den Schnittstellen (z. B. Pumpen/Kammern, Steuerung etc.). Im Zuge des Vergabeverfahrens sollen die Bieter entsprechende Angaben zu Design und Konzeption unterbreiten. Diese werden Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sein. Aufgabe des Auftragnehmers und somit Gegenstand des Auftrags wird es sein, dieses Konzept zu detaillieren und so auszuarbeiten, dass am Ende ein im Hinblick auf Funktion und Wirtschaftlichkeit optimiertes Gesamtsystem entsteht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-17 Auftragsbekanntmachung
2015-11-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-09-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Vakuumpumpen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Vakuumpumpen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ludwig-Maximilians-Universität München
Postanschrift: Am Coulombwall 1
Postleitzahl: 85748
Postort: Garching
Kontakt
Internetadresse: http://www.lmu.de 🌏
E-Mail: m.baeuerle@physik.uni-muenchen.de 📧
Fax: +49 8928914059 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-17 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 181-318836
ABl. S-Ausgabe: 181
Zusätzliche Informationen
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. (2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Das Bewerbungsformular ist bei der o. g. Kontaktstelle, per E-Mail anzufordern. (3) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und des Bewerbungsformulars keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer ausgegeben. (4) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen. (5) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend). (6) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderungsfrist fruchtlos abgelaufen ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. (7) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. (8) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. (9) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (10) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. (11) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Am Forschungscampus Garching b. München entsteht in den nächsten Jahren die medizinisch-physikalische Forschungseinrichtung CALA (Centre for Advanced Laser Applications), die sich zum Ziel gesetzt hat, die Diagnostik und Behandlung von Tumoren wesentlich zu verbessern, ja vielleicht sogar zu revolutionieren.
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Ein wesentlicher Bestandteil von CALA ist das Hochleistungslasersystem ATLAS-3000 (benannt nach der angestrebten Spitzenleistung des Gesamtsystems in Terawatt). ATLAS-3000 ist ein CPA-Ultrakurzpuls-Ti:Sa-Laser und soll Laserpulse mit einer Energie von 2.5 J auf eine Gesamtenergie von bis zu 90 J verstärken.
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Die Laserstrahlen mit einem Durchmesser von 25 cm müssen mit Hilfe eines entsprechenden Zubringersystems, der sogenannten LBD (Laser Beam Delivery), von ATLAS oder auch anderen Laserquellen zu den dafür vorgesehenen Experimentierplätzen mit Hilfe von großen Präzisionsspiegeln (30 cm x 42 cm x 8 cm) innerhalb eines Vakuumsystems geführt werden.
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Gegenstand des Auftrags ist die Konstruktion, Fertigung, Lieferung und Vorort-Installation dieses Vakuumsystems (insbesondere einschließlich Vakuumpumpen inklusive Zubehör, Vakuumkammern und Rohren, jedoch ohne die optischen Aufbauten im Inneren). Es durchzieht den Doppelboden des CALA-Gebäudes und setzt sich zusammen aus 18 Kammern (7 verschiedene Bauarten), einem rund 200-300 m langen Vakuumrohrsystem (DN320) inklusive Membranbälgen, Schieberventilen, 9 Vorpumpen, 15 Turbopumpen, Zubehör und einem Steuerungssystem. Die Installation vor Ort, Inbetriebnahme und eine Unterweisung Mitte 2016 ist ebenfalls Teil des Auftrags und muss mit einer Reihe anderer Gewerke koordiniert werden.
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Auch wenn sich das LBD-System rein funktional in Vakuumpumpen inklusive Zubehör und Vakuumkammern und Rohre unterteilen ließe, erfolgt keine Aufteilung in Lose. Hintergrund ist die Tatsache, dass Design und Konzeptionierung und entsprechende Umsetzung der Schnittstellen zwischen Vakuumpumpen und Kammern und Rohren als wesentlicher Auftragsbestandteil durch den Auftragnehmer zu erfolgen haben, um die wirtschaftlichste und funktionsgerechteste Lösung für ein an den Verwendungszweck optimiertes System zu etablieren. Der Auftraggeber wird im Vergabeverfahren nur ein Grobkonzept des Vakuumsystems (insbesondere Pump-Leistungen und Größen der Kammern) basierend auf 3D-CAD-Zeichnungen vorgeben, nicht aber die technische Realisierung im Detail, insbesondere an den Schnittstellen (z. B. Pumpen/Kammern, Steuerung etc.). Im Zuge des Vergabeverfahrens sollen die Bieter entsprechende Angaben zu Design und Konzeption unterbreiten. Diese werden Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sein. Aufgabe des Auftragnehmers und somit Gegenstand des Auftrags wird es sein, dieses Konzept zu detaillieren und so auszuarbeiten, dass am Ende ein im Hinblick auf Funktion und Wirtschaftlichkeit optimiertes Gesamtsystem entsteht.
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Dauer: 24 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Garching.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft:
(1) Eigenerklärung, dass – weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde,
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— sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet,
— nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
(2) Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht wegen Verstoßes gegen einer der folgenden Vorschriften oder entsprechender Strafnormen anderer Staaten verurteilt worden ist:
— § 129 des Strafgesetzbuches – StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
— § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
— § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
— § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
— § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen- Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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— Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
— § 299 StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr),
— § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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(3) Eigenerklärung zum Unternehmen; Darstellung des Unternehmens oder des Unternehmensteils, der für die Leistungserbringung vorgesehen ist, mit mindestens folgenden Angaben (max. 2 DIN A4 Seiten):
— Inhaber;
— Gesellschaftsform;
— Hauptgeschäftsbereich;
— Organisationsstruktur;
— Betriebstätten.
Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, die Bestätigung der vorgenannten Eigenerklärungen des Bieters durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu fordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise und Erklärungen des Bewerbers sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft:
(4) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu unter II.1.5) beschriebenen Leistung vergleichbar ist, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(5) Eigenerklärung über mindestens 3 und maximal 5 in den letzten 5 Jahren (rückgerechnet vom Tag des Ablaufs der Frist für Teilnahmeanträge) vom Bewerber fertig gestellte Referenzprojekte (terminlich und strategisch abgestimmte Einbauten von Vakuumsystemen in großen Forschungsbauten), die mit der unter II.1.5) beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind, mit Angabe des Rechnungswertes, des Leistungszeitraums sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber.
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Die Eigenerklärung muss jeweils die Bezeichnung des Referenzprojekts, des Auftraggebers (Name, Adresse, Telefon, Ansprechpartner), des Rechnungswerts für die vom Bewerber erbrachte Lieferung/Leistung, des Orts der Ausführung, der Leistungszeit (von-bis mit Datumsangabe) und eine stichwortartige Beschreibung der erbrachten Leistungen nach Art und Umfang, sowie Leistungsdaten (Anzahl und Art der Vor- und Turbo-Pumpen, Enddruck in der Anlage, Gesamtfläche der Anlage, Anzahl der Vakuumkammern, Art des Steuersystems) beinhalten. Anzugeben ist jeweils ferner, ob und wann das Vakuumsystem installiert und als funktionsfähig getestet und nachgewiesen wurde.
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(6) Eigenerklärung mit Beschreibung der dem Bewerber für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehenden technische Ausrüstung einschließlich des zur Verfügung stehenden Maschinenparks,
(7) Eigenerklärung mit Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Leistungen vor allem im Hinblick auf die zu konstruierenden Vakuumkammern und -pumpen einschließlich der Untersuchungsmöglichkeiten des Bewerbers (z. B. Vakuum-Tests, Vor-Ort-Aufbau etc.),
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(8) Eigenerklärung mit Beschreibung der beruflichen Qualifikationen und der einschlägigen Berufserfahrung der für die Lieferungen und Leistungen verantwortlichen Personen,
(9) Eigenerklärung mit Beschreibung der vorgesehenen technischen Leitung/Koordination der Einzelleistungen, insbesondere der Vakuumkammern und Vakuumpumpen,
(10) Eigenerklärung mit Beschreibung der Erfahrung des Bewerbers mit Steuerungssystem-Entwicklung und deren Integration in SPS-Systeme.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
(1) Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
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(2) Sicherheit für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen aus dem Vertrag in Höhe von 5 % der Brutto- Auftragssumme.
(3) Sicherheit für die Erfüllung sämtlicher Mängelansprüche in Höhe von 3 % der Brutto- Schlussrechnungssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen nach Vertragsfortschritt und Zahlungsplan.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— mit der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind,
— mit der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers oder mehrerer Mitglieder ständiger Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die 3 Bewerber, die alle Anforderungen nach den Ziffern III.2.1), III.2.2) und III.2.3) dieser Bekanntmachung erfüllen, und für die nach Ziffer III.2.3)(5)-(10) der Bekanntmachung bezeichneten Eigenerklärungen nach folgender Maßgabe die meisten Punkte erzielt haben, werden zu Verhandlungen aufgefordert: Unter III.2.3)(5) dieser Bekanntmachung wird jedes die Anforderungen erfüllende, vergleichbare Referenzprojekt wie folgt bepunktet:
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0 Punkte: nicht vergleichbar,
1 Punkt: im Wesentlichen vergleichbar,
2 Punkte: gut vergleichbar;
3 Punkte: sehr gut vergleichbar;
die Punkte werden für alle angegebenen Referenzprojekte addiert und durch die Zahl der angegebenen Referenzprojekte geteilt; im Fall von vier jeweils mit mindestens 1 Punkt bewertete Referenzprojekten werden zusätzlich 0,5 Punkte vergeben, im Fall von fünf jeweils mit mindestens 1 Punkt bewerteten Referenzprojekten zusätzlich 1 Punkt (Höchstpunktzahl also bei 5 mit 3 Punkten bewerteten Referenzen: 3+1=4). Die übrigen nach III.2.3)(6)-(10) dieser Bekanntmachung geforderten Eigenerklärungen werden jeweils wie folgt bepunktet:
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0 Punkte: ungenügende Darstellung,
1 Punkt: befriedigende Darstellung,
2 Punkte: gute Darstellung;
3 Punkte: sehr gute Darstellung.
Im Anschluss werden die Gesamtpunkte jeweils gewichtet (Gewichungsfaktor für III.2.3(5): 0,3; für III.2.3(6): 0,3; für III.2.3(7): 0,1; für III.2.3(8): 0,1; für III.2.3(9): 0,1; für III.2.3(10): 0,1) und die gewichteten Punkte addiert.
Die 3 Bewerber mit der höchsten gewichteten Gesamtpunktzahl werden zu Verhandlungen aufgefordert.Ergeben sich auf dieser Basis keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3 Teilnehmer ab Platz 2 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal Platz 2 und dann erst wieder Platz 5: die Plätze 2 und 3 werden dann zwischen diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fakultät für Physik, CALA Projektbüro
Michael Bäuerle
: n.ismail@physik.uni-muenchen.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
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(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Das Bewerbungsformular ist bei der o. g. Kontaktstelle, per E-Mail anzufordern.
(3) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und des Bewerbungsformulars keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer ausgegeben.
(4) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(5) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
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(6) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderungsfrist fruchtlos abgelaufen ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(7) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(8) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(9) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(10) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(11) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilanstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, § 107 Abs. 3 GWB, wenn:
1. der Antragsteller den im Nachprüfungsverfahren gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
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3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
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4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 181-318836 (2014-09-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-11-03)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 215-392324
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 181-318836
ABl. S-Ausgabe: 215
Zusätzliche Informationen
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. (2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Das Bewerbungsformular ist bei der o. g. Kontaktstelle, per E-Mail anzufordern. (3) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und des Bewerbungsformulars keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer ausgegeben. (4) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen. (5) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend). (6) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderungsfrist fruchtlos abgelaufen ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. (7) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. (8) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. (9) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (10) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. (11) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. 7 Kriterien gemäß Wertungsmatrix (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-09-21 📅
Name: Pfeiffer Vacuum GmbH
Postanschrift: Berliner Straße 43
Postort: Asslar
Postleitzahl: 35614
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2015/S 215-392324 (2015-11-03)