Die Stadt Gehrden plant die Erschließung und Vermarktung des Neubaugebietes „Großes Neddernholz“ im Südosten von Gehrden. Da im östlichen Teil des Plangebietes eine archäologische Fundstelle (Gehrden FStNr. 43) bekannt war, wurde das Areal im Spätsommer/ Herbst 2013 sondiert, um zu überprüfen, ob bzw. inwieweit Bodendenkmale vorhanden sind. Als Sondageraster dienten die Erschließungstrassen des zukünftigen Neubaugebietes. Im Rahmen der Sondagen wurde zwei prähistorische Siedlungen angeschnitten: eine kleinere im äußersten Nordosten des Neubaugebietes (Gehrden FStNr. 43) und eine ausgedehntere, die den mittleren und westlichen Bereich des Neubaugebietes (Gehrden FStNr. 44) einnimmt. Beide Fundstellen werden durch einen etwa Nordost-Südwest verlaufenden befundfreien Streifen voneinander getrennt. Aufgrund der bisherigen Untersuchungen ist im Bereich der beiden Fundstellen von einer überwiegend mittleren, in einigen Teilbereichen auch erhöhten Befunddichte auszugehen. Daneben ist kleinräumig immer wieder mit komplett befundfreien Bereichen zu rechnen. Bei den Befunden handelt es sich überwiegend um Pfostengruben (~ 75%) und Siedlungsgruben bzw. Grubenkomplexe. Grubenhäuser und Brunnen/ Wasserentnahmestellen sind bislang nicht belegt. Die Befunderhaltung ist mit 0,3 m bis über 1 m unter Planum 1 als gut bis sehr gut zu bewerten. Aus den untersuchten Befunden ließ sich Fundmaterial bergen, dass in die späte Bronzezeit und vorrömische Eisenzeit datiert werden kann. Eine Fortdauer der Besiedlungstätigkeit bis in die frühe römische Kaiserzeit ist sehr wahrscheinlich. Die beiden Fundstellen liegen in der Calenberger Lössbörde, die durch eine bis zu 2 m mächtige Lössauflage geprägt wird. Die hiesigen Böden setzen sich überwiegend aus Parabraunerden und deren Übergangsformen zusammen. Die Mächtigkeit des Oberbodens liegt im Bereich der beiden Fundstellen bei durchschnittlich 0,5 m. Auf den bauvorbereitend noch archäologisch zu untersuchenden Flächen (insgesamt bis zu 45 000 m²) sind an Befunden weitere Siedlungsreste v.a. in Form von Siedlungs- und Pfostengruben zu erwarten; für das Vorhandensein von Gräbern gibt es bislang keine Hinweise. Die archäologische Projektleitung liegt bei der Unteren Denkmalschutzbehörde/ Archäologische Denkmalpflege der Region Hannover, die örtliche Grabungsleitung übernimmt der Auftragnehmer. Die ständige Anwesenheit der örtlichen Grabungsleitung auf der Ausgrabung ist zwingend erforderlich.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-14.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-01-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Archäologische Untersuchungen
Menge oder Umfang:
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der bauvorbereitenden archäologischen Maßnahme mit nachfolgender Ausgrabung und Dokumentation:— Begleitung des Mutterbodenabtrages der o. g. Fläche durch archäologisches Fachpersonal,— Wissenschaftliche Dokumentation (Plana und Profile) und Bergung evtl. auftretender Befunde und Funde nach anerkannten Standards (vgl. „Grabungsstandards des Verbandes der Landesarchäologen der Bundesrepublik Deutschland“ – Stand: 04/2006; ergänzend gelten die Dokumentationsrichtlinien der Region Hannover, Archäologische Denkmalpflege – Stand: 01/2012),— tachymetrische Einmessung der Befunde,— archivgerechte Aufbereitung der Grabungsdokumentation (inkl. Einpflegen der Vermessungsdaten in den bereits bestehenden Grabungsplan (ACAD 2004), Benennen/ Beschriften der Digital-/ Analogfotos nach den Vorgaben der UDSchB),— magazingerechte Verpackung der Funde (inkl. Beschriften nach den Vorgaben der UDSchB),— Vorlage eines Grabungsberichtes.
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der bauvorbereitenden archäologischen Maßnahme mit nachfolgender Ausgrabung und Dokumentation:— Begleitung des Mutterbodenabtrages der o. g. Fläche durch archäologisches Fachpersonal,— Wissenschaftliche Dokumentation (Plana und Profile) und Bergung evtl. auftretender Befunde und Funde nach anerkannten Standards (vgl. „Grabungsstandards des Verbandes der Landesarchäologen der Bundesrepublik Deutschland“ – Stand: 04/2006; ergänzend gelten die Dokumentationsrichtlinien der Region Hannover, Archäologische Denkmalpflege – Stand: 01/2012),— tachymetrische Einmessung der Befunde,— archivgerechte Aufbereitung der Grabungsdokumentation (inkl. Einpflegen der Vermessungsdaten in den bereits bestehenden Grabungsplan (ACAD 2004), Benennen/ Beschriften der Digital-/ Analogfotos nach den Vorgaben der UDSchB),— magazingerechte Verpackung der Funde (inkl. Beschriften nach den Vorgaben der UDSchB),— Vorlage eines Grabungsberichtes.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Unbestimmt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Archäologische Untersuchungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Gehrden
Postanschrift: Kirchstraße 1-3
Postleitzahl: 30989
Postort: Gehrden
Der Teilnahmeantrag ist von der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV. 3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes den Auftraggeber darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Der Teilnahmeantrag ist von der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV. 3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes den Auftraggeber darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Gehrden plant die Erschließung und Vermarktung des Neubaugebietes „Großes Neddernholz“ im Südosten von Gehrden. Da im östlichen Teil des Plangebietes eine archäologische Fundstelle (Gehrden FStNr. 43) bekannt war, wurde das Areal im Spätsommer/ Herbst 2013 sondiert, um zu überprüfen, ob bzw. inwieweit Bodendenkmale vorhanden sind. Als Sondageraster dienten die Erschließungstrassen des zukünftigen Neubaugebietes. Im Rahmen der Sondagen wurde zwei prähistorische Siedlungen angeschnitten: eine kleinere im äußersten Nordosten des Neubaugebietes (Gehrden FStNr. 43) und eine ausgedehntere, die den mittleren und westlichen Bereich des Neubaugebietes (Gehrden FStNr. 44) einnimmt. Beide Fundstellen werden durch einen etwa Nordost-Südwest verlaufenden befundfreien Streifen voneinander getrennt.
Die Stadt Gehrden plant die Erschließung und Vermarktung des Neubaugebietes „Großes Neddernholz“ im Südosten von Gehrden. Da im östlichen Teil des Plangebietes eine archäologische Fundstelle (Gehrden FStNr. 43) bekannt war, wurde das Areal im Spätsommer/ Herbst 2013 sondiert, um zu überprüfen, ob bzw. inwieweit Bodendenkmale vorhanden sind. Als Sondageraster dienten die Erschließungstrassen des zukünftigen Neubaugebietes. Im Rahmen der Sondagen wurde zwei prähistorische Siedlungen angeschnitten: eine kleinere im äußersten Nordosten des Neubaugebietes (Gehrden FStNr. 43) und eine ausgedehntere, die den mittleren und westlichen Bereich des Neubaugebietes (Gehrden FStNr. 44) einnimmt. Beide Fundstellen werden durch einen etwa Nordost-Südwest verlaufenden befundfreien Streifen voneinander getrennt.
Aufgrund der bisherigen Untersuchungen ist im Bereich der beiden Fundstellen von einer überwiegend mittleren, in einigen Teilbereichen auch erhöhten Befunddichte auszugehen. Daneben ist kleinräumig immer wieder mit komplett befundfreien Bereichen zu rechnen. Bei den Befunden handelt es sich überwiegend um Pfostengruben (~ 75%) und Siedlungsgruben bzw. Grubenkomplexe. Grubenhäuser und Brunnen/ Wasserentnahmestellen sind bislang nicht belegt. Die Befunderhaltung ist mit 0,3 m bis über 1 m unter Planum 1 als gut bis sehr gut zu bewerten. Aus den untersuchten Befunden ließ sich Fundmaterial bergen, dass in die späte Bronzezeit und vorrömische Eisenzeit datiert werden kann. Eine Fortdauer der Besiedlungstätigkeit bis in die frühe römische Kaiserzeit ist sehr wahrscheinlich.
Aufgrund der bisherigen Untersuchungen ist im Bereich der beiden Fundstellen von einer überwiegend mittleren, in einigen Teilbereichen auch erhöhten Befunddichte auszugehen. Daneben ist kleinräumig immer wieder mit komplett befundfreien Bereichen zu rechnen. Bei den Befunden handelt es sich überwiegend um Pfostengruben (~ 75%) und Siedlungsgruben bzw. Grubenkomplexe. Grubenhäuser und Brunnen/ Wasserentnahmestellen sind bislang nicht belegt. Die Befunderhaltung ist mit 0,3 m bis über 1 m unter Planum 1 als gut bis sehr gut zu bewerten. Aus den untersuchten Befunden ließ sich Fundmaterial bergen, dass in die späte Bronzezeit und vorrömische Eisenzeit datiert werden kann. Eine Fortdauer der Besiedlungstätigkeit bis in die frühe römische Kaiserzeit ist sehr wahrscheinlich.
Die beiden Fundstellen liegen in der Calenberger Lössbörde, die durch eine bis zu 2 m mächtige Lössauflage geprägt wird. Die hiesigen Böden setzen sich überwiegend aus Parabraunerden und deren Übergangsformen zusammen. Die Mächtigkeit des Oberbodens liegt im Bereich der beiden Fundstellen bei durchschnittlich 0,5 m.
Die beiden Fundstellen liegen in der Calenberger Lössbörde, die durch eine bis zu 2 m mächtige Lössauflage geprägt wird. Die hiesigen Böden setzen sich überwiegend aus Parabraunerden und deren Übergangsformen zusammen. Die Mächtigkeit des Oberbodens liegt im Bereich der beiden Fundstellen bei durchschnittlich 0,5 m.
Auf den bauvorbereitend noch archäologisch zu untersuchenden Flächen (insgesamt bis zu 45 000 m²) sind an Befunden weitere Siedlungsreste v.a. in Form von Siedlungs- und Pfostengruben zu erwarten; für das Vorhandensein von Gräbern gibt es bislang keine Hinweise.
Auf den bauvorbereitend noch archäologisch zu untersuchenden Flächen (insgesamt bis zu 45 000 m²) sind an Befunden weitere Siedlungsreste v.a. in Form von Siedlungs- und Pfostengruben zu erwarten; für das Vorhandensein von Gräbern gibt es bislang keine Hinweise.
Die archäologische Projektleitung liegt bei der Unteren Denkmalschutzbehörde/ Archäologische Denkmalpflege der Region Hannover, die örtliche Grabungsleitung übernimmt der Auftragnehmer. Die ständige Anwesenheit der örtlichen Grabungsleitung auf der Ausgrabung ist zwingend erforderlich.
Die archäologische Projektleitung liegt bei der Unteren Denkmalschutzbehörde/ Archäologische Denkmalpflege der Region Hannover, die örtliche Grabungsleitung übernimmt der Auftragnehmer. Die ständige Anwesenheit der örtlichen Grabungsleitung auf der Ausgrabung ist zwingend erforderlich.
Menge oder Umfang:
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der bauvorbereitenden archäologischen Maßnahme mit nachfolgender Ausgrabung und Dokumentation:
— Begleitung des Mutterbodenabtrages der o. g. Fläche durch archäologisches Fachpersonal,
— Wissenschaftliche Dokumentation (Plana und Profile) und Bergung evtl. auftretender Befunde und Funde nach anerkannten Standards (vgl. „Grabungsstandards des Verbandes der Landesarchäologen der Bundesrepublik Deutschland“ – Stand: 04/2006; ergänzend gelten die Dokumentationsrichtlinien der Region Hannover, Archäologische Denkmalpflege – Stand: 01/2012),
— Wissenschaftliche Dokumentation (Plana und Profile) und Bergung evtl. auftretender Befunde und Funde nach anerkannten Standards (vgl. „Grabungsstandards des Verbandes der Landesarchäologen der Bundesrepublik Deutschland“ – Stand: 04/2006; ergänzend gelten die Dokumentationsrichtlinien der Region Hannover, Archäologische Denkmalpflege – Stand: 01/2012),
— tachymetrische Einmessung der Befunde,
— archivgerechte Aufbereitung der Grabungsdokumentation (inkl. Einpflegen der Vermessungsdaten in den bereits bestehenden Grabungsplan (ACAD 2004), Benennen/ Beschriften der Digital-/ Analogfotos nach den Vorgaben der UDSchB),
— magazingerechte Verpackung der Funde (inkl. Beschriften nach den Vorgaben der UDSchB),
— Vorlage eines Grabungsberichtes.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag ist unter der in I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern.
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise(Mindestanforderungen) abzugeben:
3. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Ziffer a) – g) VOF.
4. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9 Ziffer a) – e) VOF.
5. Erklärung, dass das eingesetzte Personal für die Grabungsarbeiten Deutsch in Wort und Schrift beherrscht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/ Unterlagen beizufügen:
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/ Unterlagen beizufügen:
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2011, 2012, 2013) ersichtlich ist, gegliedert in:
— Führungskräfte/ Büroinhaber,
— Archäologen mit Hochschulabschluss,
— Diplomingenieure für Grabungstechnik,
— Staatlich geprüfte Grabungstechniker,
— Weitere Disziplinen z. B. Archäologentechniker, Biologen, Geologen, Graphiker etc.,
— Vermessungstechniker,
— Grabungsmitarbeiter,
— sonstige Mitarbeiter.
2. Angaben zur technischen Ausstattung im Hinblick auf Vermessungs- und Dokumentationstechnologie (Anzahl der Tachymeter, Kameras, Vermessungsgeräte, Metallsuchgeräte, Bohrstöcke, sonstige technische Ausstattung).
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der fachlichen Eignung des Bewerbers folgende Erklärungen/ Unterlagen beizufügen:
1. Benennung der/ des mit der örtlichen wissenschaftlichen Grabungsleitung betrauten Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall. Die/ Der mit der örtlichen wissenschaftlichen Grabungsleitung benannte Projektverantwortliche und ihr(e)/ sein(e) Stellvertreter/in müssen einen Hochschulabschluss in Vor- und Frühgeschichte und mindestens 12 Monate Grabungserfahrung in leitender Position haben.
1. Benennung der/ des mit der örtlichen wissenschaftlichen Grabungsleitung betrauten Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall. Die/ Der mit der örtlichen wissenschaftlichen Grabungsleitung benannte Projektverantwortliche und ihr(e)/ sein(e) Stellvertreter/in müssen einen Hochschulabschluss in Vor- und Frühgeschichte und mindestens 12 Monate Grabungserfahrung in leitender Position haben.
Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch
a) Nachweis der beruflichen Qualifikation,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c) Benennung mindestens 3 personenspezifischer, vergleichbarer Referenzprojekte innerhalb der letzten 5 Jahre, welche im Hinblick auf die Anforderungen an die vorliegenden Maßnahmen vergleichbar sind, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können maximal 8 Referenzprojekte angegeben werden.
c) Benennung mindestens 3 personenspezifischer, vergleichbarer Referenzprojekte innerhalb der letzten 5 Jahre, welche im Hinblick auf die Anforderungen an die vorliegenden Maßnahmen vergleichbar sind, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können maximal 8 Referenzprojekte angegeben werden.
2. Benennung der/ des Grabungstechniker(s)/in und stellvertretende(n) Grabungstechniker(s)/in für den Auftragsfall. Die/ Der Grabungstechniker/in und ihr(e)/sein(e) Stellvertreter/in müssen eine fachspezifische Qualifikation (Diplomingenieur/in für Grabungstechnik oder Staatlich geprüfte(r) Grabungstechniker/in) mit mindestens 12 Monaten Berufserfahrung nach Erwerb der Qualifikation haben.
2. Benennung der/ des Grabungstechniker(s)/in und stellvertretende(n) Grabungstechniker(s)/in für den Auftragsfall. Die/ Der Grabungstechniker/in und ihr(e)/sein(e) Stellvertreter/in müssen eine fachspezifische Qualifikation (Diplomingenieur/in für Grabungstechnik oder Staatlich geprüfte(r) Grabungstechniker/in) mit mindestens 12 Monaten Berufserfahrung nach Erwerb der Qualifikation haben.
d) Nachweis der beruflichen Qualifikation,
e) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
f) Benennung mindestens 3 personenspezifischer, vergleichbarer Referenzprojekte innerhalb der letzten 5 Jahre, welche im Hinblick auf die Anforderungen an die vorliegenden Maßnahmen vergleichbar sind, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können maximal 8 Referenzprojekte angegeben werden.
f) Benennung mindestens 3 personenspezifischer, vergleichbarer Referenzprojekte innerhalb der letzten 5 Jahre, welche im Hinblick auf die Anforderungen an die vorliegenden Maßnahmen vergleichbar sind, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können maximal 8 Referenzprojekte angegeben werden.
3. Erfahrungsnachweis des Büros in Form der Benennung mindestens 3 Referenzprojekte innerhalb der letzten 5 Jahre, welche im Hinblick auf die vorliegenden Maßnahmen vergleichbar sind. Es können maximal 8 Referenzprojekte angegeben werden.
4. Soweit vergleichbare Referenzprojekte gemäß Ziffer 1. bis 3. gefordert werden, sind nur Referenzprojekte zugelassen, die folgende Anforderungen erfüllen:
Die tatsächlich dokumentierte Fläche muss mindestens 20 000 m² betragen.
Es muss sich um eine Ausgrabung auf bronze-/ eisenzeitlichen oder kaiserzeitlichen Siedlungsfundplatz auf Lössboden handeln.
Die Grabungsdokumentation muss bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde vorliegen.
Im Rahmen der Benennung der vergleichbaren Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Projektzeitraum (Beginn und Abschluss der Grabungen, Abgabe der Dokumentation),
— Projektkosten (netto),
— Größe der tatsächlich dokumentierten Fläche,
— Bodenverhältnisse,
— Anzahl der dokumentierten Befunde,
— Zeitstellung der dokumentierten Befunde,
— Art der dokumentierten Befunde,
— angewandte Grabungsmethodik,
— angewandte Dokumentationsmethodik.
Hinweis: Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung mit aufgenommen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Siehe Vergabeunterlagen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Archäologe/ Archäologin und Grabungstechniker/ Grabungstechnikerin berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Archäologe/ Archäologin und Grabungstechniker/ Grabungstechnikerin berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 3-stufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
3. Schließlich wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/ Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen
3. Schließlich wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/ Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen
Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet: Gesamtumsatz = 5 % Anzahl Beschäftigter = 5 % technische Ausstattung = 5 % Projektverantwortliche(r) = 20 % Stv. Projektverantwortliche(r) = 15 % Grabungstechniker/in = 20 % Stv. Grabungstechniker/in = 10 % Referenzprojekte Büro = 20 %.
Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet: Gesamtumsatz = 5 % Anzahl Beschäftigter = 5 % technische Ausstattung = 5 % Projektverantwortliche(r) = 20 % Stv. Projektverantwortliche(r) = 15 % Grabungstechniker/in = 20 % Stv. Grabungstechniker/in = 10 % Referenzprojekte Büro = 20 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Fachdienst 52, Tiefbau
Name: bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Postanschrift: Theaterstraße 16
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30159
Kontaktperson: Dr. Dietrich Borchert
Telefon: +49 5112200740📞
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de📧
Fax: +49 51122007499 📠
Name: Stadt Gehrden
Kontaktperson: Fachdienst 52 Tiefbau
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr - Regierungsvertretung Lüneburg -
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Telefon: +49 4131151334📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften gemäß § 107 Abs. 3 GWB zu rügen. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften gemäß § 107 Abs. 3 GWB zu rügen. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Quelle: OJS 2014/S 011-015308 (2014-01-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-05) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektteam und Projektorganisation (20)
2. Darstellung der Projektumsetzung (30)
3. Honorarangebot (50)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-04-11 📅
Name: Arcontor Projekt GmbH
Postanschrift: Rosenwall 3 A
Postort: Wolfenbüttel
Postleitzahl: 38300
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr -Regierungsvertretung Lüneburg-
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 088-154144 (2014-05-05)