Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) ist die IT-Dienstleisterin für die Hessische Landesverwaltung. Das Rechenzentrum am Standort Wiesbaden wurde in den 1970er Jahren errichtet und in den Folgejahren erweitert und mehrfach umgebaut. Rechenzentrum und Infrastrukturflächen umfassen eine Gesamtfläche von rd. 3.600 m2. Durch die technologische Entwicklung der letzten Jahre bedingt, erfüllt insbesondere die technische Infrastruktur nicht mehr die Anforderungen an einen ausfallsicheren und energieeffizienten Betrieb. Die erfolgte Inbetriebnahme eines ausgelagerten Rechenzentrums ermöglicht jetzt die notwendige Sanierung der Räume und der Infrastrukturanlagen. In Vorstudien wurde ein Konzept zur Sanierung entwickelt; es ist Grundlage der hier ausgeschriebenen Leistungen und wird den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens zur Kenntnis gegeben. Die Maßnahme konzentriert sich auf die Neuordnung der baulichen und infrastrukturellen Ausstattung der IT-Module und der dafür notwendigen TGA Bereiche (technische Gebäudeanlagen). Die Verwaltungsbereiche im Hauptgebäude sowie die Nebengebäude sind nicht Bestandteil der Sanierungsmaßnahme; deren Funktion sowie der Betrieb der hierfür erforderlichen Gebäudetechnik muss jederzeit aufrechterhalten bleiben. Baumaßnahmenübergreifende Leistungen sind durch benannte Schnittstellen abgegrenzt. Teil der Aufgabenstellung ist eine technische Bestandsaufnahme sowie eine Bewertung vorhandener Komponenten innerhalb der Systemplanung. Mit der Neudefinition der Funktionsbereiche ist es möglich, die Anzahl von derzeit neun RZ-Bereichen auf zukünftig nur noch fünf zu reduzieren. Entsprechend vermindern sich die notwendige TGA-Gesamtleistung und damit die Verbrauchs- und Betriebskosten für die vorgehaltene und zu betreibende Anlagenleistung. Die Auslastung der einzelnen Anlagen muss im Verbund erhöht werden. Die Energieeffizienz muss entsprechend den Forderungen des Landesprogramms zur CO2-Reduzierung (Come) erhöht werden. Ziel der TGA-Sanierung ist die Herstellung eines langfristig sicheren und effizienten Betriebs in der HZD. Voraussetzungen sind eine konsequente bauliche Separation der Anlagen und die redundante Auslegung der Versorgungsleistung. Eine Zertifizierung nach BSI 27001 wird angestrebt, entsprechende Kenntnisse sollten vorhanden sein. Die zukünftige räumliche RZ-Ausprägung sieht zwei IT-Module im 2. Untergeschoss und zwei IT-Module im Erdgeschoss vor. Die für den Betrieb dieser Module notwendigen TGA-Bereiche werden neu geordnet und optimiert. Der Flächenbedarf stellt sich wie folgt dar: Rechenzentrum/Serverfläche 1.300 m2 Fläche für technische Infrastruktur 2.000 m2 Rüst- und Lagerfläche 300 m2 Bürofläche 200 m2. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme KG300+KG400+KG600 belaufen sich auf rd. 8,0 Mio. Euro brutto; der Anteil der KG300 hieran beträgt rd. 10 %. Die Fertigstellung muss bis zum 31.12.2017 erfolgen. Die Sanierung der baulichen sowie technischen Infrastruktur der Rechenzentren im laufenden Betrieb birgt Risiken, die durch eine Aufteilung in Bauabschnitte reduziert werden; zur Minimierung der Risiken muss eine intensive, kontinuierliche und dokumentierte Zusammenarbeit aller Verfahrensbeteiligten stattfinden. Der Fähigkeit des zu beauftragenden Generalplaners, solche Prozesse zu steuern und zu überwachen, kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Ein Brandschutzgutachten für das Gesamtgebäude der HZD wird extern erstellt und als Grundlage der Sanierung zur Verfügung gestellt. Die für das Rechenzentrum zu planende Löschanlage muss sich in dieses Gesamtkonzept einfügen. Gegenstand der ausgeschriebenen Generalplanungsleistungen sind im einzelnen: - Objektplanung Gebäude nach HOAI §34 inkl. baulicher Bestandsaufnahme sowie die - Fachplanungen Technische Ausrüstung Anlagengruppe 3-5 und Anlagengruppe 7 nach HOAI § 55 inkl. technischer Bestandsaufnahmen. Der Umfang der Leistungen zur Objektplanung Gebäude ist hierbei deutlich untergeordnet. Die Bewertung der Honorarzonen nach den Maßgaben der HOAI 2013 ergibt eine Einordnung in die Honorarzonen III für Fachplanung Technische Ausrüstung bzw. IV für Objektplanung Gebäude.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-12-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: 1 100 000
Gesamtwert des Auftrags: 1 100 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de📧
Telefon: +49 60311670📞
Fax: +49 6031167126 📠
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 22.01.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=I7WD7S7JCG03AP00
nachr. HAD-Ref. : 39/5509
nachr. V-Nr/AKZ: A.0428.132102 HZD-RZ.
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 22.01.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) ist die IT-Dienstleisterin für die Hessische Landesverwaltung. Das Rechenzentrum am Standort Wiesbaden wurde in den 1970er Jahren errichtet und in den Folgejahren erweitert und mehrfach umgebaut. Rechenzentrum und Infrastrukturflächen umfassen eine Gesamtfläche von rd. 3.600 m2. Durch die technologische Entwicklung der letzten Jahre bedingt, erfüllt insbesondere die technische Infrastruktur nicht mehr die Anforderungen an einen ausfallsicheren und energieeffizienten Betrieb. Die erfolgte Inbetriebnahme eines ausgelagerten Rechenzentrums ermöglicht jetzt die notwendige Sanierung der Räume und der Infrastrukturanlagen. In Vorstudien wurde ein Konzept zur Sanierung entwickelt; es ist Grundlage der hier ausgeschriebenen Leistungen und wird den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens zur Kenntnis gegeben. Die Maßnahme konzentriert sich auf die Neuordnung der baulichen und infrastrukturellen Ausstattung der IT-Module und der dafür notwendigen TGA Bereiche (technische Gebäudeanlagen). Die Verwaltungsbereiche im Hauptgebäude sowie die Nebengebäude sind nicht Bestandteil der Sanierungsmaßnahme; deren Funktion sowie der Betrieb der hierfür erforderlichen Gebäudetechnik muss jederzeit aufrechterhalten bleiben. Baumaßnahmenübergreifende Leistungen sind durch benannte Schnittstellen abgegrenzt. Teil der Aufgabenstellung ist eine technische Bestandsaufnahme sowie eine Bewertung vorhandener Komponenten innerhalb der Systemplanung. Mit der Neudefinition der Funktionsbereiche ist es möglich, die Anzahl von derzeit neun RZ-Bereichen auf zukünftig nur noch fünf zu reduzieren. Entsprechend vermindern sich die notwendige TGA-Gesamtleistung und damit die Verbrauchs- und Betriebskosten für die vorgehaltene und zu betreibende Anlagenleistung. Die Auslastung der einzelnen Anlagen muss im Verbund erhöht werden. Die Energieeffizienz muss entsprechend den Forderungen des Landesprogramms zur CO2-Reduzierung (Come) erhöht werden. Ziel der TGA-Sanierung ist die Herstellung eines langfristig sicheren und effizienten Betriebs in der HZD. Voraussetzungen sind eine konsequente bauliche Separation der Anlagen und die redundante Auslegung der Versorgungsleistung. Eine Zertifizierung nach BSI 27001 wird angestrebt, entsprechende Kenntnisse sollten vorhanden sein. Die zukünftige räumliche RZ-Ausprägung sieht zwei IT-Module im 2. Untergeschoss und zwei IT-Module im Erdgeschoss vor. Die für den Betrieb dieser Module notwendigen TGA-Bereiche werden neu geordnet und optimiert.
Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) ist die IT-Dienstleisterin für die Hessische Landesverwaltung. Das Rechenzentrum am Standort Wiesbaden wurde in den 1970er Jahren errichtet und in den Folgejahren erweitert und mehrfach umgebaut. Rechenzentrum und Infrastrukturflächen umfassen eine Gesamtfläche von rd. 3.600 m2. Durch die technologische Entwicklung der letzten Jahre bedingt, erfüllt insbesondere die technische Infrastruktur nicht mehr die Anforderungen an einen ausfallsicheren und energieeffizienten Betrieb. Die erfolgte Inbetriebnahme eines ausgelagerten Rechenzentrums ermöglicht jetzt die notwendige Sanierung der Räume und der Infrastrukturanlagen. In Vorstudien wurde ein Konzept zur Sanierung entwickelt; es ist Grundlage der hier ausgeschriebenen Leistungen und wird den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens zur Kenntnis gegeben. Die Maßnahme konzentriert sich auf die Neuordnung der baulichen und infrastrukturellen Ausstattung der IT-Module und der dafür notwendigen TGA Bereiche (technische Gebäudeanlagen). Die Verwaltungsbereiche im Hauptgebäude sowie die Nebengebäude sind nicht Bestandteil der Sanierungsmaßnahme; deren Funktion sowie der Betrieb der hierfür erforderlichen Gebäudetechnik muss jederzeit aufrechterhalten bleiben. Baumaßnahmenübergreifende Leistungen sind durch benannte Schnittstellen abgegrenzt. Teil der Aufgabenstellung ist eine technische Bestandsaufnahme sowie eine Bewertung vorhandener Komponenten innerhalb der Systemplanung. Mit der Neudefinition der Funktionsbereiche ist es möglich, die Anzahl von derzeit neun RZ-Bereichen auf zukünftig nur noch fünf zu reduzieren. Entsprechend vermindern sich die notwendige TGA-Gesamtleistung und damit die Verbrauchs- und Betriebskosten für die vorgehaltene und zu betreibende Anlagenleistung. Die Auslastung der einzelnen Anlagen muss im Verbund erhöht werden. Die Energieeffizienz muss entsprechend den Forderungen des Landesprogramms zur CO2-Reduzierung (Come) erhöht werden. Ziel der TGA-Sanierung ist die Herstellung eines langfristig sicheren und effizienten Betriebs in der HZD. Voraussetzungen sind eine konsequente bauliche Separation der Anlagen und die redundante Auslegung der Versorgungsleistung. Eine Zertifizierung nach BSI 27001 wird angestrebt, entsprechende Kenntnisse sollten vorhanden sein. Die zukünftige räumliche RZ-Ausprägung sieht zwei IT-Module im 2. Untergeschoss und zwei IT-Module im Erdgeschoss vor. Die für den Betrieb dieser Module notwendigen TGA-Bereiche werden neu geordnet und optimiert.
Der Flächenbedarf stellt sich wie folgt dar:
Rechenzentrum/Serverfläche 1.300 m2
Fläche für technische Infrastruktur 2.000 m2
Rüst- und Lagerfläche 300 m2
Bürofläche 200 m2.
Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme KG300+KG400+KG600 belaufen sich auf rd. 8,0 Mio. Euro brutto; der Anteil der KG300 hieran beträgt rd. 10 %. Die Fertigstellung muss bis zum 31.12.2017 erfolgen. Die Sanierung der baulichen sowie technischen Infrastruktur der Rechenzentren im laufenden Betrieb birgt Risiken, die durch eine Aufteilung in Bauabschnitte reduziert werden; zur Minimierung der Risiken muss eine intensive, kontinuierliche und dokumentierte Zusammenarbeit aller Verfahrensbeteiligten stattfinden. Der Fähigkeit des zu beauftragenden Generalplaners, solche Prozesse zu steuern und zu überwachen, kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Ein Brandschutzgutachten für das Gesamtgebäude der HZD wird extern erstellt und als Grundlage der Sanierung zur Verfügung gestellt. Die für das Rechenzentrum zu planende Löschanlage muss sich in dieses Gesamtkonzept einfügen.
Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme KG300+KG400+KG600 belaufen sich auf rd. 8,0 Mio. Euro brutto; der Anteil der KG300 hieran beträgt rd. 10 %. Die Fertigstellung muss bis zum 31.12.2017 erfolgen. Die Sanierung der baulichen sowie technischen Infrastruktur der Rechenzentren im laufenden Betrieb birgt Risiken, die durch eine Aufteilung in Bauabschnitte reduziert werden; zur Minimierung der Risiken muss eine intensive, kontinuierliche und dokumentierte Zusammenarbeit aller Verfahrensbeteiligten stattfinden. Der Fähigkeit des zu beauftragenden Generalplaners, solche Prozesse zu steuern und zu überwachen, kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Ein Brandschutzgutachten für das Gesamtgebäude der HZD wird extern erstellt und als Grundlage der Sanierung zur Verfügung gestellt. Die für das Rechenzentrum zu planende Löschanlage muss sich in dieses Gesamtkonzept einfügen.
Gegenstand der ausgeschriebenen Generalplanungsleistungen sind im einzelnen:
- Objektplanung Gebäude nach HOAI §34 inkl. baulicher Bestandsaufnahme sowie die
- Fachplanungen Technische Ausrüstung Anlagengruppe 3-5 und Anlagengruppe 7 nach HOAI § 55 inkl. technischer Bestandsaufnahmen.
Der Umfang der Leistungen zur Objektplanung Gebäude ist hierbei deutlich untergeordnet.
Die Bewertung der Honorarzonen nach den Maßgaben der HOAI 2013 ergibt eine Einordnung in die Honorarzonen III für Fachplanung Technische Ausrüstung bzw. IV für Objektplanung Gebäude.
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:
Mit Vertragsabschluss werden die Leistungsphasen 2-4 beauftragt.
Zur Option stehen die Leistungsphasen 5-8 und 9.
Referenznummer: A.0428.132102 HZD-RZ
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainzer Straße 29, 65185 Wiesbaden.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Siehe zu verwendender Bewerbungsbogen (Bewerbungen ohne ausgefüllten
Bewerbungsbogen werden ausgeschlossen).
a) Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß VOF §4 Abs.6 und Abs.9
vorliegen (gilt auch für Nachunternehmer).
b) Eigenerklärung nach VOF §4 Abs.2 über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen
(gilt auch für Nachunternehmer).
c) Nachweis der Teilnahmeberechtigung nach III.3.1) (gilt auch für Nachunternehmer)
d) Gegebenenfalls Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer/s mit
Ansprechpartner und Leistungsteil.
e) Gegebenenfalls Erklärung von Bewerber-/Bietergemeinschaften zur
gesamtschuldnerischen Haftung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe zu verwendender Bewerbungsbogen (Bewerbungen ohne ausgefüllten Bewerbungsbogen werden ausgeschlossen):
a) Nachweis nach VOF §5 Abs.4.a) - Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, Deckungssummen Personenschäden mind. 3 000 000 Euro und Sonstige Schäden mind. 2 000 000 EUR bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut, oder die urschriftliche Erklärung eines entsprechenden Haftpflichtversicherers, dass er mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in gleicher Höhe abzuschließen bereit ist. Der Nachweis ist im Falle von Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft separat zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis nach VOF §5 Abs.4.a) - Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, Deckungssummen Personenschäden mind. 3 000 000 Euro und Sonstige Schäden mind. 2 000 000 EUR bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut, oder die urschriftliche Erklärung eines entsprechenden Haftpflichtversicherers, dass er mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in gleicher Höhe abzuschließen bereit ist. Der Nachweis ist im Falle von Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft separat zu erbringen.
b) Angabe der Gesamtumsätze der letzten drei Geschäftsjahre (2011 - 2013) für Planungsleistungen nach HOAI §34 und §55; Nachunternehmerumsätze werden nicht berücksichtigt.
Mindeststandards:
Es werden nur Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften mit einem Mindestgesamtumsatz von 1,0 Mio. Euro für entsprechende Planungsleistungen im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2011 - 2013) berücksichtigt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Übersicht der in den letzten 5 Jahren wesentlichen erbrachten Leistungen im Bereich Objektplanung Gebäude und Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 3-5 und 7);erforderlich sind jeweils die Angabe von Projektgegenstand, Bauherr, Ansprechpartner mit Telefonnummer bzw. eMail-Adresse, Name des Projektleiters, erbrachte LP, Leistungszeitraum und Baukosten (brutto; getrennt für KG 300 und KG 400)
Übersicht der in den letzten 5 Jahren wesentlichen erbrachten Leistungen im Bereich Objektplanung Gebäude und Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 3-5 und 7);erforderlich sind jeweils die Angabe von Projektgegenstand, Bauherr, Ansprechpartner mit Telefonnummer bzw. eMail-Adresse, Name des Projektleiters, erbrachte LP, Leistungszeitraum und Baukosten (brutto; getrennt für KG 300 und KG 400)
Nachweis von mindestens zwei in den letzten 10 Jahren erbrachten, vergleichbaren Leistungen (Referenzprojekte) je Planungsbereich; Planungsbereiche sind:
Als vergleichbar gelten Planungsleistungen für den Umbau von Rechenzentren im laufenden Betrieb oder Umbauten ähnlicher Schwierigkeit.
Erforderlich sind jeweils die Angabe von Projektgegenstand, Bauherr, Ansprechpartner mit Telefonnummer bzw. eMail-Adresse, Name des Projektleiters, erbrachte LP, Leistungszeitraum und Baukosten (brutto; getrennt für KG 300 und KG 400).
Es werden je Planungsbereich zwei Referenzprojekte zur Wertung herangezogen. Mehrfachnennung von Projekten in mehreren Planungsbereichen ist zulässig. Die Prüfung von Referenzen erfolgt durch die Vergabestelle. die Vorlage von Referenzschreiben und/oder Bescheinigungen ist daher nicht nötig. Es werden für die Planungsbereiche Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 3 (lufttechnische Anlagen) und Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) je drei Referenzen geprüft und zusammengefasst zur Wertung herangezogen.
Es werden je Planungsbereich zwei Referenzprojekte zur Wertung herangezogen. Mehrfachnennung von Projekten in mehreren Planungsbereichen ist zulässig. Die Prüfung von Referenzen erfolgt durch die Vergabestelle. die Vorlage von Referenzschreiben und/oder Bescheinigungen ist daher nicht nötig. Es werden für die Planungsbereiche Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 3 (lufttechnische Anlagen) und Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) je drei Referenzen geprüft und zusammengefasst zur Wertung herangezogen.
Anmerkung: Bei Nennung eines Referenzprojekts für mehrere Fachplanungsbereiche (Mehrfachnennung) wird die Referenzabfrage entsprechend differenziert bewertet.
Referenzliste der letzten 3 Jahre für Bauten für die öffentliche Hand.
Erfahrungsnachweise im Bereich energieoptimiertes Planen in den Anlagengruppen TGA 3 und TGA 4; Nachweise können z.B. sein: ausgeführte Bauten, Forschungsaufträge, Fortbildungen. Die Nachweise müssen durch Anlagen belegt und unmittelbar nachvollziehbar sein.
Erfahrungsnachweise im Bereich energieoptimiertes Planen in den Anlagengruppen TGA 3 und TGA 4; Nachweise können z.B. sein: ausgeführte Bauten, Forschungsaufträge, Fortbildungen. Die Nachweise müssen durch Anlagen belegt und unmittelbar nachvollziehbar sein.
Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren.
Durchschnittliche Dauer der Berufserfahrung der festangestellten Mitarbeiter (ohne Führungskräfte).
Mindeststandards:
Bei Referenzprojekten:
- beauftragt sein müssen mind. die Leistungsphasen 2 - 8; die Leistungsphase 8 muss begonnen sein.
- Technikanteil an den Baukosten KG300+400 > 50 %.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3.000.000 Euro für Personenschäden und 2.000.000 Euro für sonstige Schäden nachzuweisen jeweils zweifach maximiert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der derzeit gültigen HOAI in Verbindung mit der RBBau. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich Tätige aus Anhang 10 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der derzeit gültigen HOAI in Verbindung mit der RBBau. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich Tätige aus Anhang 10 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zulässig. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Auftragsfall erfolgt eine Sicherheitsprüfung nach dem Hessischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (HSÜG). Die Anerkennung der Bestimmungen der HSÜG ist entsprechend zwingende Auftragsvoraussetzung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für die Objektplanung Gebäude sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Architekten gemäß § 19 Abs. 1 VOF nachweisen können.
Teilnahmeberechtigt für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertung erfolgt Schrittweise:
Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen
Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen
Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen
Prüfung und Bewertung der Leistungsfähigkeit und der Kapazitäten
Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich fachlicher Eignung
Siehe III.2.1), III.2.2), und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen:
Technische Leistungsfähigkeit (Anzahl der Mitarbeiter 1,0 % und Berufserfahrung 4,0 %): 5,0 %
Fachliche Eignung nach Referenzliste: 10,0 %
Fachliche Eignung nach Referenzprojekten: 50,0 %
Referenzabfragung: 20,0 %
Referenzliste der öffentlichen Hand: 5,0 %
Nachweise Energieoptimiertes Planen: 10,0 %.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-03-27 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-04-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0428.132102 HZD-RZ
Zusätzliche Informationen
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 22.01.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Name: Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main - Referat Ld II 2
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Postfach 111431
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60049
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2014/S 250-444842 (2014-12-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-07-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 410 501,34 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektanalyse und Präsentation (40)
2. Qualifikation, Referenzen, Vorstellung und Auftritt Gesamt-Projektleiter (20)
3. Projektbezogene Personalstruktur, Qualifikation und Referenzen Projektteam (15)
4. Vorhabenbezogenes Projektmanagement und Projektkommunikation (15)
5. Honorar (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-21 📅
Name: Planer Allianz GmbH & Co. KG
Postanschrift: Buchholzer Straße 38a
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30629
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Name: Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main – Referat Ld II 2
Quelle: OJS 2015/S 137-253276 (2015-07-14)