Verhandlungsverfahren nach VOF für den Neubau der Energieversorgung, sowie den Umbau des Gebäudes der Wärmeversorgung des Städtischen Klinikums Karlsruhe, Technische Ausrüstung- für die Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß HOAI § 53ff., Vervollständigen der Lph 3, Lph 4 für Teilanlagen sowie Lph 5-8
Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI – Technische Ausrüstung – für die Anlagengruppen 1 bis 8 nach § 53 Abs. 2 HOAI für das Städtische Klinikum Karlsruhe – Energieversorgung. Das Städtische Klinikum Karlsruhe ist das größte Krankenhaus in der Region Mittlerer Oberrhein. Es ist im Krankenhausbedarfsplan des Landes Baden-Württemberg als Haus der Maximalversorgung für die Region „Mittlerer Oberrhein“ ausgewiesen und Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg. Um dauerhaft leistungs- und auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, beabsichtigt die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH die Umsetzung einer Zielplanung. Die daraus abgeleiteten Neubauvorhaben Haus M (Betten- und Funktionshaus), Haus I1/I2 (Institutszentrum) sowie Haus F2 (Produktionsküche) prägen das gesamte Klinikareal und beinhalten weitere bauliche Maßnahmen wie z. B. Anschlüsse an und Übergänge zu Bestandsbauten mit den dazugehörigen unterirdischen Tunnelverbindungen sowie vorbereitende Maßnahmen und Provisorien. Diese baulichen Veränderungen greifen in die bestehende Infrastruktur ein und verändern durch die Neubauten den bisherigen Energie- und Medienbedarf wesentlich. Die zu beauftragende Leistung sieht die Planung der Energieversorgung für die oben genannten Neubauten, aber auch für die Gebäude im Bestand vor. Der Auftraggeber hat den Förderantrag zur Objektplanung, sowie die Planung der technischen Ausrüstung für die geplante Maßnahme bereits erstellen lassen. Die Unterlagen wurden im März 2014 beim Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg eingereicht. Das Projekt setzt sich aus folgenden Teilprojekten zusammen: 1. Wärmezentrale Haus G. 2. Kältezentrale Haus G2. 3. Infrastruktur. 4. Interimsmaßnahmen und Provisorien. Beschreibung Teilprojekt 1 – Wärmezentrale Haus G. Das bestehende denkmalgeschützte Kesselhaus soll neben der neuen Fernwärmestation mit 12 000 kW Leistung und den 2 BHKWs mit jeweils 500 kW Leistung eine Mittelspannungsverteilstation aufnehmen. Des Weiteren werden zwei neue Dampfkessel in dieses Gebäude integriert. Um diese neue Technik sinnvoll unterzubringen und die notwendigen Wartungsflächen und Zugänge sicherzustellen, ist der nachfolgend beschrieben Umbau des denkmalgeschützten Kesselhauses notwendig. Beschreibung Teilprojekt 2 – Kältezentrale Haus G2. Die am Standort der jetzigen Pforte als Neubau geplante Kältezentrale soll drei Kältemaschinen mit jeweils 2 000 kW Leistung und ein dazugehöriges Netzersatzaggregat unterbringen. Des Weiteren ist die Integration einer neu zu schaffenden Mittelspannungsverteilstation in diesem Gebäude geplant. Beschreibung Teilprojekt 3 – Infrastruktur. Die Versorgung des Klinikums auf dem Areal Moltkestraße 90 mit zentralen Medien erfolgt über weit verzweigte Medientrassen im Logistiktunnel, im Tunnelsystem und über Rohrkeller sowie über Verbindungsbauwerke zwischen den einzelnen Baukörpern und Gebäuden. Im Rahmen der Errichtung der Neubauten Haus I1, F2 und M müssen zentrale Medientrassen erweitert, zurückgebaut und umverlegt werden. Hierbei sind die erforderlichen Leistungen der Bestands- und Neubauten, der Zustand der aktuellen Medientrassen sowie die logistischen Möglichkeiten im Logistiktunnelsystem berücksichtigt. Dieses wird teilweise für Patiententransporte sowie Materialtransporte durch Zugfahrzeugen mit durchschnittlich 4 Anhängern genutzt. Beschreibung Teilprojekt 4 – Interimsmaßnahmen und Provisorien. Im Teilprojekt Interimsmaßnahmen und Provisorien sind die Maßnahmen angesiedelt, welche sich aus der geplanten Bauetappierung ableiten. Diese sind im Speziellen: Umlegung der Gasstation, Umlegung der Pforte, Provisorische Medienversorgung für die Umbauphase Haus G (Wärmezentrale), Provisorische Kälteleitung für die Versorgung der Bestandskälte „Rampe“ und Provisorische Mittelspannungsversorgung für Haus D und Haus E. Die Planung umfasst, neben der Planung der für die jeweiligen Gebäude notwendigen technischen Ausrüstung, hauptsächlich folgende zentrale technische Anlagen. AG 1 – Trinkwasserversorgung der Häuser M, I1/I2 und F. AG 2 – BHKWs, Nahwärmenetz, Dampferzeugung und -verteilung. AG 3 – Kälteerzeugung. AG 4 – Aufbau und Modernisierung des klinikinternen 20 kV Netz. AG 5 – Umzug der Feuerwehranlaufstelle in der Pforte. AG 6 – Scherenhubtisch zur Erschließung von Haus G2. AG 7 – Medizinische Gase. AG 8 – MSR-Technik und Gebäudeautomation für o. g. Anlagen und Aufschaltung auf vorhandene Anlage.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-08-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Neubau Energiezentrale mit Fachplanung Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung HOAI für die Anlagengruppen 1-8.Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen.Die Baukosten nach DIN 276 werden auf ca. 30 000 000 EUR brutto geschätzt, für die Kostengruppe 400 auf ca. 17 200 000 EUR brutto.Aufteilung der KG 400 in die verschiedenen Teilprojekte1. Haus G – Wärmezentrale – ca. 4 400 000 EUR, brutto;2. Haus G2 – Kältezentrale – ca. 5 100 000 EUR, brutto;3. Infrastruktur – ca. 6 300 000 EUR;4. Interimsmaßnahmen und Provisorien 1 400 000 EUR, brutto.
Neubau Energiezentrale mit Fachplanung Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung HOAI für die Anlagengruppen 1-8.Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen.Die Baukosten nach DIN 276 werden auf ca. 30 000 000 EUR brutto geschätzt, für die Kostengruppe 400 auf ca. 17 200 000 EUR brutto.Aufteilung der KG 400 in die verschiedenen Teilprojekte1. Haus G – Wärmezentrale – ca. 4 400 000 EUR, brutto;2. Haus G2 – Kältezentrale – ca. 5 100 000 EUR, brutto;3. Infrastruktur – ca. 6 300 000 EUR;4. Interimsmaßnahmen und Provisorien 1 400 000 EUR, brutto.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH, Geschäftsbereich 6
Postanschrift: Moltkestraße 90
Postleitzahl: 76133
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-karlsruhe.de🌏
E-Mail: gb6-vergabe@klinikum-karlsruhe.de📧
Telefon: +49 7219741540📞
Fax: +49 7219741509 📠
Die geforderten Nachweise und Unterlagen sind in Form eines Teilnahmeantrages zusammengefasst. Der Teilnahmeantrag ist bei der in Ziffer I.1.) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) schriftlich abzufordern und wird dann per E-Mail, bzw. bei Bedarf in Papierform zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind nur mit dem anzufordernden Teilnahmeformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt! Fehlen geforderte Erklärungen bzw. sind diese unvollständig, führt dies zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung. Die Bewerbung ist einfach in Papierform in einem verschlossenen Umschlag bei dem unter I.1) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) einzureichen und zusätzlich einfach in digitaler Form als PDF auf CD oder DVD zur Verfügung zu stellen.
Mündliche, per Telefax oder digitale bzw. elektronische Bewerbungen sind nicht zugelassen.
Die Bewerbungen werden nicht an die Bewerber zurückgesendet.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) Anwendung findet. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere beim Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind zu beachten. Insbesondere müssen die Bieter bei Angebotsabgabe für sich sowie die bei Angebotsabgabe bereits bekannten Nachunternehmer und Verleihunternehmer die erforderlichen Verpflichtungserklärungen einreichen, vgl. § 5 Abs. 1 LTMG.
Die geforderten Nachweise und Unterlagen sind in Form eines Teilnahmeantrages zusammengefasst. Der Teilnahmeantrag ist bei der in Ziffer I.1.) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) schriftlich abzufordern und wird dann per E-Mail, bzw. bei Bedarf in Papierform zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind nur mit dem anzufordernden Teilnahmeformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt! Fehlen geforderte Erklärungen bzw. sind diese unvollständig, führt dies zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung. Die Bewerbung ist einfach in Papierform in einem verschlossenen Umschlag bei dem unter I.1) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) einzureichen und zusätzlich einfach in digitaler Form als PDF auf CD oder DVD zur Verfügung zu stellen.
Mündliche, per Telefax oder digitale bzw. elektronische Bewerbungen sind nicht zugelassen.
Die Bewerbungen werden nicht an die Bewerber zurückgesendet.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) Anwendung findet. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere beim Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind zu beachten. Insbesondere müssen die Bieter bei Angebotsabgabe für sich sowie die bei Angebotsabgabe bereits bekannten Nachunternehmer und Verleihunternehmer die erforderlichen Verpflichtungserklärungen einreichen, vgl. § 5 Abs. 1 LTMG.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI – Technische Ausrüstung – für die Anlagengruppen 1 bis 8 nach § 53 Abs. 2 HOAI für das Städtische Klinikum Karlsruhe – Energieversorgung.
Das Städtische Klinikum Karlsruhe ist das größte Krankenhaus in der Region Mittlerer Oberrhein. Es ist im Krankenhausbedarfsplan des Landes Baden-Württemberg als Haus der Maximalversorgung für die Region „Mittlerer Oberrhein“ ausgewiesen und Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg. Um dauerhaft leistungs- und auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, beabsichtigt die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH die Umsetzung einer Zielplanung. Die daraus abgeleiteten Neubauvorhaben Haus M (Betten- und Funktionshaus), Haus I1/I2 (Institutszentrum) sowie Haus F2 (Produktionsküche) prägen das gesamte Klinikareal und beinhalten weitere bauliche Maßnahmen wie z. B. Anschlüsse an und Übergänge zu Bestandsbauten mit den dazugehörigen unterirdischen Tunnelverbindungen sowie vorbereitende Maßnahmen und Provisorien. Diese baulichen Veränderungen greifen in die bestehende Infrastruktur ein und verändern durch die Neubauten den bisherigen Energie- und Medienbedarf wesentlich.
Das Städtische Klinikum Karlsruhe ist das größte Krankenhaus in der Region Mittlerer Oberrhein. Es ist im Krankenhausbedarfsplan des Landes Baden-Württemberg als Haus der Maximalversorgung für die Region „Mittlerer Oberrhein“ ausgewiesen und Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg. Um dauerhaft leistungs- und auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, beabsichtigt die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH die Umsetzung einer Zielplanung. Die daraus abgeleiteten Neubauvorhaben Haus M (Betten- und Funktionshaus), Haus I1/I2 (Institutszentrum) sowie Haus F2 (Produktionsküche) prägen das gesamte Klinikareal und beinhalten weitere bauliche Maßnahmen wie z. B. Anschlüsse an und Übergänge zu Bestandsbauten mit den dazugehörigen unterirdischen Tunnelverbindungen sowie vorbereitende Maßnahmen und Provisorien. Diese baulichen Veränderungen greifen in die bestehende Infrastruktur ein und verändern durch die Neubauten den bisherigen Energie- und Medienbedarf wesentlich.
Die zu beauftragende Leistung sieht die Planung der Energieversorgung für die oben genannten Neubauten, aber auch für die Gebäude im Bestand vor. Der Auftraggeber hat den Förderantrag zur Objektplanung, sowie die Planung der technischen Ausrüstung für die geplante Maßnahme bereits erstellen lassen. Die Unterlagen wurden im März 2014 beim Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg eingereicht.
Die zu beauftragende Leistung sieht die Planung der Energieversorgung für die oben genannten Neubauten, aber auch für die Gebäude im Bestand vor. Der Auftraggeber hat den Förderantrag zur Objektplanung, sowie die Planung der technischen Ausrüstung für die geplante Maßnahme bereits erstellen lassen. Die Unterlagen wurden im März 2014 beim Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg eingereicht.
Das Projekt setzt sich aus folgenden Teilprojekten zusammen:
1. Wärmezentrale Haus G.
2. Kältezentrale Haus G2.
3. Infrastruktur.
4. Interimsmaßnahmen und Provisorien.
Beschreibung Teilprojekt 1 – Wärmezentrale Haus G.
Das bestehende denkmalgeschützte Kesselhaus soll neben der neuen Fernwärmestation mit 12 000 kW Leistung und den 2 BHKWs mit jeweils 500 kW Leistung eine Mittelspannungsverteilstation aufnehmen. Des Weiteren werden zwei neue Dampfkessel in dieses Gebäude integriert. Um diese neue Technik sinnvoll unterzubringen und die notwendigen Wartungsflächen und Zugänge sicherzustellen, ist der nachfolgend beschrieben Umbau des denkmalgeschützten Kesselhauses notwendig.
Das bestehende denkmalgeschützte Kesselhaus soll neben der neuen Fernwärmestation mit 12 000 kW Leistung und den 2 BHKWs mit jeweils 500 kW Leistung eine Mittelspannungsverteilstation aufnehmen. Des Weiteren werden zwei neue Dampfkessel in dieses Gebäude integriert. Um diese neue Technik sinnvoll unterzubringen und die notwendigen Wartungsflächen und Zugänge sicherzustellen, ist der nachfolgend beschrieben Umbau des denkmalgeschützten Kesselhauses notwendig.
Beschreibung Teilprojekt 2 – Kältezentrale Haus G2.
Die am Standort der jetzigen Pforte als Neubau geplante Kältezentrale soll drei Kältemaschinen mit jeweils 2 000 kW Leistung und ein dazugehöriges Netzersatzaggregat unterbringen. Des Weiteren ist die Integration einer neu zu schaffenden Mittelspannungsverteilstation in diesem Gebäude geplant.
Die am Standort der jetzigen Pforte als Neubau geplante Kältezentrale soll drei Kältemaschinen mit jeweils 2 000 kW Leistung und ein dazugehöriges Netzersatzaggregat unterbringen. Des Weiteren ist die Integration einer neu zu schaffenden Mittelspannungsverteilstation in diesem Gebäude geplant.
Beschreibung Teilprojekt 3 – Infrastruktur.
Die Versorgung des Klinikums auf dem Areal Moltkestraße 90 mit zentralen Medien erfolgt über weit verzweigte Medientrassen im Logistiktunnel, im Tunnelsystem und über Rohrkeller sowie über Verbindungsbauwerke zwischen den einzelnen Baukörpern und Gebäuden. Im Rahmen der Errichtung der Neubauten Haus I1, F2 und M müssen zentrale Medientrassen erweitert, zurückgebaut und umverlegt werden. Hierbei sind die erforderlichen Leistungen der Bestands- und Neubauten, der Zustand der aktuellen Medientrassen sowie die logistischen Möglichkeiten im Logistiktunnelsystem berücksichtigt. Dieses wird teilweise für Patiententransporte sowie Materialtransporte durch Zugfahrzeugen mit durchschnittlich 4 Anhängern genutzt.
Die Versorgung des Klinikums auf dem Areal Moltkestraße 90 mit zentralen Medien erfolgt über weit verzweigte Medientrassen im Logistiktunnel, im Tunnelsystem und über Rohrkeller sowie über Verbindungsbauwerke zwischen den einzelnen Baukörpern und Gebäuden. Im Rahmen der Errichtung der Neubauten Haus I1, F2 und M müssen zentrale Medientrassen erweitert, zurückgebaut und umverlegt werden. Hierbei sind die erforderlichen Leistungen der Bestands- und Neubauten, der Zustand der aktuellen Medientrassen sowie die logistischen Möglichkeiten im Logistiktunnelsystem berücksichtigt. Dieses wird teilweise für Patiententransporte sowie Materialtransporte durch Zugfahrzeugen mit durchschnittlich 4 Anhängern genutzt.
Beschreibung Teilprojekt 4 – Interimsmaßnahmen und Provisorien.
Im Teilprojekt Interimsmaßnahmen und Provisorien sind die Maßnahmen angesiedelt, welche sich aus der geplanten Bauetappierung ableiten. Diese sind im Speziellen: Umlegung der Gasstation, Umlegung der Pforte, Provisorische Medienversorgung für die Umbauphase Haus G (Wärmezentrale), Provisorische Kälteleitung für die Versorgung der Bestandskälte „Rampe“ und Provisorische Mittelspannungsversorgung für Haus D und Haus E.
Im Teilprojekt Interimsmaßnahmen und Provisorien sind die Maßnahmen angesiedelt, welche sich aus der geplanten Bauetappierung ableiten. Diese sind im Speziellen: Umlegung der Gasstation, Umlegung der Pforte, Provisorische Medienversorgung für die Umbauphase Haus G (Wärmezentrale), Provisorische Kälteleitung für die Versorgung der Bestandskälte „Rampe“ und Provisorische Mittelspannungsversorgung für Haus D und Haus E.
Die Planung umfasst, neben der Planung der für die jeweiligen Gebäude notwendigen technischen Ausrüstung, hauptsächlich folgende zentrale technische Anlagen.
AG 1 – Trinkwasserversorgung der Häuser M, I1/I2 und F.
AG 2 – BHKWs, Nahwärmenetz, Dampferzeugung und -verteilung.
AG 3 – Kälteerzeugung.
AG 4 – Aufbau und Modernisierung des klinikinternen 20 kV Netz.
AG 5 – Umzug der Feuerwehranlaufstelle in der Pforte.
AG 6 – Scherenhubtisch zur Erschließung von Haus G2.
AG 7 – Medizinische Gase.
AG 8 – MSR-Technik und Gebäudeautomation für o. g. Anlagen und Aufschaltung auf vorhandene Anlage.
Menge oder Umfang:
Neubau Energiezentrale mit Fachplanung Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung HOAI für die Anlagengruppen 1-8.
Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen.
Die Baukosten nach DIN 276 werden auf ca. 30 000 000 EUR brutto geschätzt, für die Kostengruppe 400 auf ca. 17 200 000 EUR brutto.
Aufteilung der KG 400 in die verschiedenen Teilprojekte
1. Haus G – Wärmezentrale – ca. 4 400 000 EUR, brutto;
2. Haus G2 – Kältezentrale – ca. 5 100 000 EUR, brutto;
3. Infrastruktur – ca. 6 300 000 EUR;
4. Interimsmaßnahmen und Provisorien 1 400 000 EUR, brutto.
Beschreibung der Optionen:
Es ist beabsichtigt zunächst die Vervollständigung der Leistungsphase 3 HOAI zu beauftragen. Die Leistungsphasen 4 bis 8 nach HOAI werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: VOF-2021-14-01
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben.
Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Angebots nicht beigefügte Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden nachgeforderte Unterlagen jedoch nicht fristgemäß vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Angebots nicht beigefügte Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden nachgeforderte Unterlagen jedoch nicht fristgemäß vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
Bei der Einbindung von Unterauftragnehmern ist die Zuverlässigkeit der Unterauftragnehmer nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nachzuweisen. Der Bieter hat zudem nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er beispielsweise eine entsprechende Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt (§ 5 Abs. 6 VOF).
Bei der Einbindung von Unterauftragnehmern ist die Zuverlässigkeit der Unterauftragnehmer nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nachzuweisen. Der Bieter hat zudem nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er beispielsweise eine entsprechende Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt (§ 5 Abs. 6 VOF).
Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach - sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer - an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden.
Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden in Ziffern III.2.1) bis III.2.3) angegebenen Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden in Ziffern III.2.1) bis III.2.3) angegebenen Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
Nachweis über die fachliche Eignung durch Nachweis der Berufszulassung (Zulassung zum Tragen der Berufsbezeichnung "Ingenieur" und Vorlage der Bauvorlagenberechtigung bzw. für ausländische Bewerber vergleichbare Nachweise unter Beachtung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG. Bei Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen. (s. Angaben im Teilnahmeformular)
Nachweis über die fachliche Eignung durch Nachweis der Berufszulassung (Zulassung zum Tragen der Berufsbezeichnung "Ingenieur" und Vorlage der Bauvorlagenberechtigung bzw. für ausländische Bewerber vergleichbare Nachweise unter Beachtung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG. Bei Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen. (s. Angaben im Teilnahmeformular)
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen und dass nach § 2 Abs. 3 VOF keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferadressen bestehen (durch verbindliche Unterschrift auf dem ausgedruckten Bewerbungsbogen)
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen und dass nach § 2 Abs. 3 VOF keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferadressen bestehen (durch verbindliche Unterschrift auf dem ausgedruckten Bewerbungsbogen)
Eigenerklärung zur Verknüpfung bzw. Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (auftragsbezogen nach § 4 Abs. 2 VOF durch Angabe auf Bewerbungsbogen)
Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung oder schriftliche Erklärung des Versicherers in der die Versicherungsabsicht gem. III.1.1) für den Auftragsfall bestätigt wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz sowie zum Umsatz mit vergleichbaren Projekten der letzten 3 Jahre sind nachzuweisen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft eine Erklärung abzugeben.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sachschäden in Kopie oder eine verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft über die Abschlussbereitschaft der vorgenannten Versicherung im Auftragsfall.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sachschäden in Kopie oder eine verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft über die Abschlussbereitschaft der vorgenannten Versicherung im Auftragsfall.
Mindeststandards:
Der durchschnittliche Jahresumsatz (netto) der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) muss im Bereich der Planung der technischen Ausrüstung insgesamt im Mittel mindestens 1 500 000 EUR betragen.
Der durchschnittliche Jahresumsatz (netto) mit vergleichbaren Projekten im Bereich der Planung der technischen Ausrüstung muss im Mittel der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) insgesamt mindestens 750 000 EUR betragen.
Ein vergleichbares Projekt ist eine Energiezentrale mit Herstellkosten der KG 400 von mindestens 5 000 000 EUR, brutto.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis über die fachliche Eignung durch Nachweis der Berufszulassung. Bei Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen.
Es sind fünf Referenzen, davon zwei im Gesundheitswesen, mit jeweils einem beplanten Technikvolumen von mindestens 5 000 000 EUR, brutto dar zu stellen.
Die Referenzen sind durch eine ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung des Auftraggebers (öffentliche oder private Auftraggeber) entsprechend nachzuweisen. Ist eine derartige Bescheinigung von privaten Auftraggebern nicht erhältlich so ist ein Nachweis des Bewerbers nach § 5 Abs. 5 b) Spiegelstrich 2 VOF zu erbringen.
Die Referenzen sind durch eine ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung des Auftraggebers (öffentliche oder private Auftraggeber) entsprechend nachzuweisen. Ist eine derartige Bescheinigung von privaten Auftraggebern nicht erhältlich so ist ein Nachweis des Bewerbers nach § 5 Abs. 5 b) Spiegelstrich 2 VOF zu erbringen.
Gemäß den Richtlinien und Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen in der Stadt Karlsruhe (März 2012) dürfen Planung und Projektierung der Brandmeldeanlagen nur durch zertifizierte Planer nach DIN 14675 erfolgen (Vgl. Punkt 1.5 der Anschlussbedingungen). Daher sind folgende Nachweise zwingend erforderlich:
Gemäß den Richtlinien und Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen in der Stadt Karlsruhe (März 2012) dürfen Planung und Projektierung der Brandmeldeanlagen nur durch zertifizierte Planer nach DIN 14675 erfolgen (Vgl. Punkt 1.5 der Anschlussbedingungen). Daher sind folgende Nachweise zwingend erforderlich:
Nachweis einer Zertifizierung nach DIN 14675.
Nachweis einer unabhängigen Stelle über das Bestehen von Qualitätssicherungsmaßnahmen durch Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder eine gleichwertige Bescheinigung über Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Mindeststandards:
Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (fest angestellt) der letzten 3 (2011, 2012, 2013) Geschäftsjahre muss mindestens 20 betragen. Davon muss die Anzahl der fest angestellten Dipl.-Ing. (TH/FH oder MSc-Versorgungstechnik/Gebäudemanagement/Heizung, Klima, Sanitär oder vergleichbare Studienrichtung - mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 5 betragen.
Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (fest angestellt) der letzten 3 (2011, 2012, 2013) Geschäftsjahre muss mindestens 20 betragen. Davon muss die Anzahl der fest angestellten Dipl.-Ing. (TH/FH oder MSc-Versorgungstechnik/Gebäudemanagement/Heizung, Klima, Sanitär oder vergleichbare Studienrichtung - mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 5 betragen.
Vorstellung des Projektteams und Nachweis mindestens eines Dipl.-Ing. Versorgungstechnik und mindestens eines Dipl.-Ing. Elektrotechnik innerhalb des vorgesehenen Projektteams. Die benannten Ingenieure sind nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaats zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt. Zudem verfügt mindestens einer der Ingenieure bzw. Architekten über die Bauvorlagenberechtigung nach § 49 Abs. 3 LBO Baden-Württemberg. Bei ausländischen Bewerbern erfolgt der Nachweis gemäß Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005.
Vorstellung des Projektteams und Nachweis mindestens eines Dipl.-Ing. Versorgungstechnik und mindestens eines Dipl.-Ing. Elektrotechnik innerhalb des vorgesehenen Projektteams. Die benannten Ingenieure sind nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaats zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt. Zudem verfügt mindestens einer der Ingenieure bzw. Architekten über die Bauvorlagenberechtigung nach § 49 Abs. 3 LBO Baden-Württemberg. Bei ausländischen Bewerbern erfolgt der Nachweis gemäß Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005.
Nennung von mindestens drei mit der Bauaufgabe vergleichbaren, realisierten Referenzprojekten mit einem jeweils beplanten Technikvolumen (KG 400) von mindestens 5 000 000 EUR, brutto und von mindestens zwei weiteren Bauvorhaben für Bauten des Gesundheitswesens mit einem jeweils beplanten Technikvolumen (KG 400) von mindestens 5 000 000 EUR, brutto. Die Realisierung der Referenzen darf maximal 5 Jahre zurückliegen. Für die Referenz muss zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags mindestens die Lph 5 abgeschlossen sein.
Nennung von mindestens drei mit der Bauaufgabe vergleichbaren, realisierten Referenzprojekten mit einem jeweils beplanten Technikvolumen (KG 400) von mindestens 5 000 000 EUR, brutto und von mindestens zwei weiteren Bauvorhaben für Bauten des Gesundheitswesens mit einem jeweils beplanten Technikvolumen (KG 400) von mindestens 5 000 000 EUR, brutto. Die Realisierung der Referenzen darf maximal 5 Jahre zurückliegen. Für die Referenz muss zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags mindestens die Lph 5 abgeschlossen sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 5 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sachschäden nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Handbuchs für kommunale Verträge und Vergabeverfahren nach VOF.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich ist die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder sowie die Benennung eines geschäftsführenden Mitglieds, dass die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt (s. Formblattanlagen im Teilnahmeformular). Die Gründung der Bewerbergemeinschaft muss begründet werden. Es darf kein Ausschlussgrund aufgrund eines Verstoßes gegen § 1 GWB vorliegen. Das Risiko trägt die Bietergemeinschaft selbst. (Vgl. hierzu auch Urteil OLG Düsseldorf VII-Verg 2/14, vom 17.2.2014).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich ist die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder sowie die Benennung eines geschäftsführenden Mitglieds, dass die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt (s. Formblattanlagen im Teilnahmeformular). Die Gründung der Bewerbergemeinschaft muss begründet werden. Es darf kein Ausschlussgrund aufgrund eines Verstoßes gegen § 1 GWB vorliegen. Das Risiko trägt die Bietergemeinschaft selbst. (Vgl. hierzu auch Urteil OLG Düsseldorf VII-Verg 2/14, vom 17.2.2014).
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftraggeber setzt ein Projektkommunikationssystem ein, welches vom Auftragnehmer zu nutzen ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Es sind natürliche und juristische Personen, sowie Bewerbergemeinschaften zugelassen, die gemäß § 19 Abs. 2 VOF nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Es sind natürliche und juristische Personen, sowie Bewerbergemeinschaften zugelassen, die gemäß § 19 Abs. 2 VOF nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt (2.), ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand einer inhaltlichen Bewertung der vorgelegten Referenzen beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern auf Grundlage der in den Teilnahmeunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt (2.), ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand einer inhaltlichen Bewertung der vorgelegten Referenzen beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern auf Grundlage der in den Teilnahmeunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH, GB 6
Frau Keilus
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-11-14 📅
Datum des Endes: 2017-02-20 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF-2021-14-01
Zusätzliche Informationen
Die geforderten Nachweise und Unterlagen sind in Form eines Teilnahmeantrages zusammengefasst. Der Teilnahmeantrag ist bei der in Ziffer I.1.) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) schriftlich abzufordern und wird dann per E-Mail, bzw. bei Bedarf in Papierform zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind nur mit dem anzufordernden Teilnahmeformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt! Fehlen geforderte Erklärungen bzw. sind diese unvollständig, führt dies zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung. Die Bewerbung ist einfach in Papierform in einem verschlossenen Umschlag bei dem unter I.1) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) einzureichen und zusätzlich einfach in digitaler Form als PDF auf CD oder DVD zur Verfügung zu stellen.
Die geforderten Nachweise und Unterlagen sind in Form eines Teilnahmeantrages zusammengefasst. Der Teilnahmeantrag ist bei der in Ziffer I.1.) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) schriftlich abzufordern und wird dann per E-Mail, bzw. bei Bedarf in Papierform zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind nur mit dem anzufordernden Teilnahmeformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt! Fehlen geforderte Erklärungen bzw. sind diese unvollständig, führt dies zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung. Die Bewerbung ist einfach in Papierform in einem verschlossenen Umschlag bei dem unter I.1) genannten Kontaktstelle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH) einzureichen und zusätzlich einfach in digitaler Form als PDF auf CD oder DVD zur Verfügung zu stellen.
Mündliche, per Telefax oder digitale bzw. elektronische Bewerbungen sind nicht zugelassen.
Die Bewerbungen werden nicht an die Bewerber zurückgesendet.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) Anwendung findet. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere beim Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind zu beachten. Insbesondere müssen die Bieter bei Angebotsabgabe für sich sowie die bei Angebotsabgabe bereits bekannten Nachunternehmer und Verleihunternehmer die erforderlichen Verpflichtungserklärungen einreichen, vgl. § 5 Abs. 1 LTMG.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) Anwendung findet. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere beim Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind zu beachten. Insbesondere müssen die Bieter bei Angebotsabgabe für sich sowie die bei Angebotsabgabe bereits bekannten Nachunternehmer und Verleihunternehmer die erforderlichen Verpflichtungserklärungen einreichen, vgl. § 5 Abs. 1 LTMG.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 26.6.2013 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).
Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a GWB Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
— § 107 Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 151-271699 (2014-08-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-01-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 516 531,58 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 2 516 531,58 💰
27 438 338,86 💰
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Termine (5)
2. Kosten (5)
3. Qualitäten (5)
4. Interne und externe Kommunikations- und Organisationsstrukturen des Projektleiters und des Projektteams (5)
5. Honorarangebot (30)
6. Erläuterung der Projektumsetzung (30)
7. Verständnis der projektspezifischen Besonderheiten und Beantwortung der fachlichen Fragen (15)
8. Plausibilität der Präsentationsinhalte (5)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-11-20 📅
Name: Arge tga
Postanschrift: Rathausstraße 75-79
Postort: Völklingen
Postleitzahl: 66333
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@arge-tga.de📧
Internetadresse: www.arge-tga.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2015/S 010-012978 (2015-01-12)