Verkehrsplanung und Infrastrukturplanung Reaktivierung von Bahnstrecken/Standardisierte Bewertung

Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG)

In einem mehrstufigen Konzept hat das Land Niedersachsen acht Schienenstrecken ausgewählt, die für eine Reaktivierung in Frage kommen könnten. Für die Strecken:
1) Bad Bentheim – Neuenhaus,
2) Aurich – Abelitz,
3) Rinteln – Stadthagen,
4) Maschen – Buchholz,
5) Lüneburg – Soltau,
6) Braunschweig-Gliesmarode – Harvesse,
7) Salzgitter-Lebenstedt – Salzgitter-Fredenberg,
8) Einbeck-Salzderhelden – Einbeck
soll nun jeweils eine Nutzen-Kosten-Untersuchung nach der „Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des ÖPNV, Version 2006“ durchgeführt werden. Derzeit wird durch einen externen Sachverständigen eine Bestandsaufnahme der erforderlichen Daten durchgeführt. In Abhängigkeit vom Ergebnis dieser Bestandsanalyse wird bei einzelnen Strecken eventuell eine ergänzende Datenerhebung bzw. Modellierung von Daten erforderlich. Die in der standardisierten Bewertung vorgesehene Folgekostenrechnung wird nur für die Strecken mit einem erfolgsversprechenden gesamtwirtschaftlichen Beurteilungsindikator durchgeführt und ist daher als Option vorgesehen.
Für die Strecken sind:
— bei Bedarf Daten zur Verkehrsnachfrage zu generieren bzw. zu erheben,
— verkehrliche Wirkungen zu ermitteln und
— eine gesamtwirtschaftliche Bewertung durchzuführen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-05-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG)
Postanschrift: Kurt-Schumacher-Straße 5
Postleitzahl: 30159
Postort: Hannover
Kontakt
Internetadresse: http://www.lnvg.de 🌏
E-Mail: ebinger@lnvg.de 📧
Telefon: +49 511533330 📞
Fax: +49 51153333299 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-14 📅
Einreichungsfrist: 2014-06-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 094-164816
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Für die Teilnahmeanträge werden keine Unterlagen oder Formulare zur Verfügung gestellt. 2. Soweit sachdienliche Auskünfte zum Teilnahmewettbewerb erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an Herrn Ebinger (LNVG) unter dem Betreff „Teilnahmewettbewerb Reaktivierung von Bahnstrecken“ an die unter Ziffer I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Fragen sind spätestens 10 Kalendertage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist zu stellen. Sie sollen möglichst frühzeitig gestellt werden. 3. Der Bewerber hat in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, für welche(s) der drei Lose er sich bewirbt. Eine Bewerbung für alle drei Lose ist grundsätzlich zulässig. In diesem Fall ist vom Bewerber besonders darzulegen, dass er über ausreichende Kapazitäten verfügt, um die jeweiligen standardisieren Bewertungen innerhalb der dafür vorgesehenen Zeit durchzuführen. 4. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in deutscher Sprache in einem verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Teilnahmeantrag Reaktivierung von Bahnstrecken – Poststelle nicht öffnen“ bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (LNVG) einzureichen. Zudem ist ein ungeheftetes Kopierexemplar des Teilnahmeantrags einzureichen. 5. Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per Telefax oder in elektronischer Form ist nicht zulässig. 6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. 7. Es wird angestrebt, die Standardisierte Bewertung bis Dezember 2014 abzuschließen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In einem mehrstufigen Konzept hat das Land Niedersachsen acht Schienenstrecken ausgewählt, die für eine Reaktivierung in Frage kommen könnten. Für die Strecken:
1) Bad Bentheim – Neuenhaus,
2) Aurich – Abelitz,
3) Rinteln – Stadthagen,
4) Maschen – Buchholz,
5) Lüneburg – Soltau,
6) Braunschweig-Gliesmarode – Harvesse,
7) Salzgitter-Lebenstedt – Salzgitter-Fredenberg,
8) Einbeck-Salzderhelden – Einbeck
soll nun jeweils eine Nutzen-Kosten-Untersuchung nach der „Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des ÖPNV, Version 2006“ durchgeführt werden. Derzeit wird durch einen externen Sachverständigen eine Bestandsaufnahme der erforderlichen Daten durchgeführt. In Abhängigkeit vom Ergebnis dieser Bestandsanalyse wird bei einzelnen Strecken eventuell eine ergänzende Datenerhebung bzw. Modellierung von Daten erforderlich. Die in der standardisierten Bewertung vorgesehene Folgekostenrechnung wird nur für die Strecken mit einem erfolgsversprechenden gesamtwirtschaftlichen Beurteilungsindikator durchgeführt und ist daher als Option vorgesehen.
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Für die Strecken sind:
— bei Bedarf Daten zur Verkehrsnachfrage zu generieren bzw. zu erheben,
— verkehrliche Wirkungen zu ermitteln und
— eine gesamtwirtschaftliche Bewertung durchzuführen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Strecken Bad Bentheim – Neuenhaus, Aurich – Abelitz, Rinteln – Stadthagen
Zusätzliche Angaben zu den Losen: S. Hinweis unter VI.3), Ziffer 3.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Strecken Maschen – Buchholz, Lüneburg – Soltau
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Strecken Braunschweig-Gliesmarode – Harvesse, Salzgitter-Lebenstedt – Salzgitter-Fredenberg, Einbeck-Salzderhelden – Einbeck
Beschreibung der Optionen:
1) Für jedes Los Durchführung von Erhebungen im ÖPNV.
2) Für jedes Los Durchführung einer Folgekostenrechnung (in Abhängigkeit vom gesamtwirtschaftlichen Beurteilungsindikator).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Niedersachsen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Sie sind in deutscher Sprache einzureichen. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes gefordert ist, ist die Vorlage von Kopien ausreichend. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, Originale der eingereichten Kopien zu fordern. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen.
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Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall sind im Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen zu nennen. Zudem ist ein bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht vorzulegen.
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Folgende Nachweise sind vorzulegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzeln):
— Erklärung nach § 4 Abs. 2 VOF. Von dem Bewerber sind Auskünfte zu erteilen, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen bestehen.
— aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als vom 1.11.2013 (Kopie), soweit eine Eintragung nach den für den jeweiligen Bewerber geltenden Rechtsvorschriften vorgeschrieben ist, bzw. gleichwertige Bescheinigung bei ausländischen Bewerbern,
— folgende Eigenerklärung: „Ich/wir erkläre(n), dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 a) bis g) VOF und nach § 4 Abs. 9 a) bis d) VOF vorliegen“,
— Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise sind vorzulegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzeln):
— Angabe des Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
— Nachweis einer Haftpflichtversicherung durch Kopie des Versicherungsscheines oder durch Kopie eines Bestätigungsschreibens (nicht älter als vom 1.11.2013) des Versicherungsgebers.
Mindeststandards:
— Mindestens 500 000 EUR Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (bei Bietergemeinschaften Gesamtsumme aller Mitglieder),
— Haftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 1 000 000 EUR für Personen-, Sach- und sonstige Schäden. Die Versicherung muss mindestens 2 Schadensfälle pro Jahr abdecken.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber gilt als fachlich leistungsfähig, wenn anzunehmen ist, dass er über die speziellen Sachkenntnisse verfügt, die zur Durchführung der geforderten Leistungen erforderlich sind.
Folgende aktuelle Nachweise sind vorzulegen (bei Bietergemeinschaften mindestens von einem Mitglied, wenn nicht anders vermerkt):
— Nachweis der Erfahrungen und fachlichen Expertise für:
— — Nutzen-Kosten-Untersuchungen für Nahverkehrsprojekte (Wirtschaftlichkeitsbewertung im vereinfachten Verfahren und Standardisierte Bewertung),
— — (Vor-)Planung von ÖPNV-Anlagen, insbesondere SPNV-Strecken,
— — Einsatz von Verkehrsmodellen im MIV und ÖPNV,
— — Zusammenarbeit mit Kommunen oder anderen öffentlichen Auftraggebern.
Der Nachweis ist zu führen durch eine Liste der Projekterfahrungen. Dabei sind:
— — Maßnahme,
— — Zeitraum,
— — Auftraggeber mit Kontaktperson inkl. Tel.-Nr. sowie
— — Auftragsvolumen anzugeben.
Ausgewählte Projekte der letzten 3 Jahre können auf jeweils maximal einer Seite ausführlicher dargestellt werden. Dabei sind für die genannten vier Bereiche (wirtschaftliche Bewertung, ÖPNV-Planung, Verkehrsmodellierung und Zusammenarbeit mit öffentlicher Hand) jeweils maximal 5 Projekte auszuweisen. Hier sind insbesondere die Herausforderungen und gewählten Lösungsansätze darzustellen.
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— Darstellung der Ausbildung und Erfahrungen des Projektleiters und von mindestens zwei weiteren für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter/innen,
— Darstellung der EDV-Ausstattung (Hard- und Software), die zur Erfüllung der Aufgabenstellung eingesetzt werden kann (alle Mitglieder).
Mindeststandards:
Mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren über eine Standardisierte Bewertung für ein ÖPNV-/SPNV-Projekt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: S. Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: S. Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen: S. Vergabeunterlagen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 12
Objektive Auswahlkriterien:
— Erfahrungen mit Nutzen-Kosten-Untersuchungen für Nahverkehrsprojekte (40 %),
— Erfahrungen mit der Planung von SPNV-Strecken, die hinsichtlich Größe, Komplexität und Systemanforderungen vergleichbar sind (10 %),
— Erfahrung mit dem Umgang von Verkehrsmodellen im MIV und ÖPNV (30 %),
— Erfahrungen mit Leistungen für öffentliche Auftraggeber (10 %),
— Qualifikation und Anzahl der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (10 %).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Joachim Ebinger
Internetadresse: www.lnvg.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-07-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Für die Teilnahmeanträge werden keine Unterlagen oder Formulare zur Verfügung gestellt.
2. Soweit sachdienliche Auskünfte zum Teilnahmewettbewerb erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an Herrn Ebinger (LNVG) unter dem Betreff „Teilnahmewettbewerb Reaktivierung von Bahnstrecken“ an die unter Ziffer I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Fragen sind spätestens 10 Kalendertage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist zu stellen. Sie sollen möglichst frühzeitig gestellt werden.
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3. Der Bewerber hat in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, für welche(s) der drei Lose er sich bewirbt. Eine Bewerbung für alle drei Lose ist grundsätzlich zulässig. In diesem Fall ist vom Bewerber besonders darzulegen, dass er über ausreichende Kapazitäten verfügt, um die jeweiligen standardisieren Bewertungen innerhalb der dafür vorgesehenen Zeit durchzuführen.
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4. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in deutscher Sprache in einem verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Teilnahmeantrag Reaktivierung von Bahnstrecken – Poststelle nicht öffnen“ bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (LNVG) einzureichen. Zudem ist ein ungeheftetes Kopierexemplar des Teilnahmeantrags einzureichen.
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5. Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per Telefax oder in elektronischer Form ist nicht zulässig.
6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
7. Es wird angestrebt, die Standardisierte Bewertung bis Dezember 2014 abzuschließen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 102 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 107 ff. GWB wird hingewiesen, insbesondere auf die Regelung des § 107 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat:
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„(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt“.
Quelle: OJS 2014/S 094-164816 (2014-05-14)