Konzeption, Lieferung, Aufbau, Inbetriebnahme, Konfiguration, Dokumentation, Endabnahme und betriebsbereite Übergabe einer auf die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen der Hochschule und die Bedürfnisse in den Bereichen Studium, Lehre, wissenschaftliche und künstlerische Vorhaben und Verwaltung zugeschnittenen IT-Gesamtlösung. Die Lösung muss folgende Grundbestandteile enthalten, die zu einem auf zwei Standorte (Serverräume) verteilten, ausfallsicheren und mit geringem personellen Aufwand administrierbaren Gesamtsystem integriert werden müssen: 1) Virtualisierungsumgebung bestehend aus drei physikalischen Hosts (Dual-Socket, mind. 8 Cores/Socket, mind. 256 GB RAM), performantem, blockbasierten Speicher mit einer Nettokapazität von mind. 19 TiB, sowie der nötigen Virtualisierungssoftware. 2) Scale-out NAS System mit einer Nutzdatenkapazität von mind. 95 TiB, 10 GbE Frontendkonnektivität, granularen Snapshots mit Restoremöglichkeit für Endanwender, Hard- und Softquotas auf Nutzer - und Verzeichnisbasis, und granularer Absicherung gegen Plattendefekte (mind. auf dem Niveau von RAID6) und andere Hardwareausfälle. 3) Datensicherungssystem für die granulare Replikation des NAS Systems und den granularen Backup des blockbasierten Speichers. Sämtliche Haupt- und Nebenkomponenten des Gesamtsystems müssen mit Support und Wartung für 5 Jahre ausgestattet sein.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-18.
Auftragsbekanntmachung (2014-12-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Datenspeicherung
Menge oder Umfang: 358 000
Gesamtwert des Auftrags: 358 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenspeicherung📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hochschule für Musik und Tanz Köln
Postanschrift: Unter Krahnenbäumen 87
Postleitzahl: 50668
Postort: Köln
Kontakt
E-Mail: martina.trappe@hfmt-koeln.de📧
Telefon: +49 221912818263📞
Fax: +49 221912818265 📠
Konzeption, Lieferung, Aufbau, Inbetriebnahme, Konfiguration, Dokumentation, Endabnahme und betriebsbereite Übergabe einer auf die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen der Hochschule und die Bedürfnisse in den Bereichen Studium, Lehre, wissenschaftliche und künstlerische Vorhaben und Verwaltung zugeschnittenen IT-Gesamtlösung. Die Lösung muss folgende Grundbestandteile enthalten, die zu einem auf zwei Standorte (Serverräume) verteilten, ausfallsicheren und mit geringem personellen Aufwand administrierbaren Gesamtsystem integriert werden müssen:
Konzeption, Lieferung, Aufbau, Inbetriebnahme, Konfiguration, Dokumentation, Endabnahme und betriebsbereite Übergabe einer auf die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen der Hochschule und die Bedürfnisse in den Bereichen Studium, Lehre, wissenschaftliche und künstlerische Vorhaben und Verwaltung zugeschnittenen IT-Gesamtlösung. Die Lösung muss folgende Grundbestandteile enthalten, die zu einem auf zwei Standorte (Serverräume) verteilten, ausfallsicheren und mit geringem personellen Aufwand administrierbaren Gesamtsystem integriert werden müssen:
1) Virtualisierungsumgebung bestehend aus drei physikalischen Hosts (Dual-Socket, mind. 8 Cores/Socket, mind. 256 GB RAM), performantem, blockbasierten Speicher mit einer Nettokapazität von mind. 19 TiB, sowie der nötigen Virtualisierungssoftware.
2) Scale-out NAS System mit einer Nutzdatenkapazität von mind. 95 TiB, 10 GbE Frontendkonnektivität, granularen Snapshots mit Restoremöglichkeit für Endanwender, Hard- und Softquotas auf Nutzer - und Verzeichnisbasis, und granularer Absicherung gegen Plattendefekte (mind. auf dem Niveau von RAID6) und andere Hardwareausfälle.
2) Scale-out NAS System mit einer Nutzdatenkapazität von mind. 95 TiB, 10 GbE Frontendkonnektivität, granularen Snapshots mit Restoremöglichkeit für Endanwender, Hard- und Softquotas auf Nutzer - und Verzeichnisbasis, und granularer Absicherung gegen Plattendefekte (mind. auf dem Niveau von RAID6) und andere Hardwareausfälle.
3) Datensicherungssystem für die granulare Replikation des NAS Systems und den granularen Backup des blockbasierten Speichers.
Sämtliche Haupt- und Nebenkomponenten des Gesamtsystems müssen mit Support und Wartung für 5 Jahre ausgestattet sein.
Referenznummer: 350-14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Erklärungen und Nachweise sind einzureichen:
1) Unterschriebene Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 6 EG (4) a)-g) VOL/A vorliegen. Auf Verlangen ist eine Bescheinigung oder Urkunde gemäß § 7 EG (6) VOL/A vorzulegen. Die Erklärung darf nicht älter als 6 Monate sein.
2) Unterschriebene Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 6 EG (6) a)-e) VOL/A vorliegen. Auf Verlangen ist eine Bescheinigung oder Urkunde gemäß § 7 EG (7) VOL/A vorzulegen. Die Erklärung darf nicht älter als 6 Monate sein.
4) Folgende Angaben: Kurze Unternehmensdarstellung (Name, Anschrift, verantwortliche Ansprechperson mit Tel./Fax-Nr. und E-Mail Adresse, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen) unter besonderer Berücksichtigung der für den Leistungsgegenstand (Konzeption und Implementierung komplexer IT-Infrastrukturen für Studium, Lehre und Forschung an Hochschulen oder vergleichbaren Einrichtungen) relevanten Aktivitäten.
4) Folgende Angaben: Kurze Unternehmensdarstellung (Name, Anschrift, verantwortliche Ansprechperson mit Tel./Fax-Nr. und E-Mail Adresse, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen) unter besonderer Berücksichtigung der für den Leistungsgegenstand (Konzeption und Implementierung komplexer IT-Infrastrukturen für Studium, Lehre und Forschung an Hochschulen oder vergleichbaren Einrichtungen) relevanten Aktivitäten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen und Nachweise sind einzureichen:
1) Erklärung zum Gesamtumsatz sowie dem Umsatz bezogen auf den Leistungsgegenstand in den Jahren 2011, 2012 und 2013.
2) Erklärung zur Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter und der fest angestellten Mitarbeiter bezogen auf den Leistungsgegenstand in den Jahren 2011, 2012 und 2013.
Umsatz bezogen auf den Leistungsgegenstand mindestens 1 000 000 EUR/Jahr ohne MwSt.
Mindestens 5 festangestellte Mitarbeiter bezogen auf den Leistungsgegenstand. Mindestens 2 der voraussichtlich für die Auftragserfüllung eingesetzten Mitarbeiter müssen über Projekterfahrung in der Implementierung komplexer IT-Infrastrukturen im Bereich Studium, Lehre und Forschung an Hochschulen oder vergleichbaren Einrichtungen verfügen. Der jeweilige Abschluss des letzten derartigen Projekts unter Beteiligung dieser Mitarbeiter darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen.
Mindestens 5 festangestellte Mitarbeiter bezogen auf den Leistungsgegenstand. Mindestens 2 der voraussichtlich für die Auftragserfüllung eingesetzten Mitarbeiter müssen über Projekterfahrung in der Implementierung komplexer IT-Infrastrukturen im Bereich Studium, Lehre und Forschung an Hochschulen oder vergleichbaren Einrichtungen verfügen. Der jeweilige Abschluss des letzten derartigen Projekts unter Beteiligung dieser Mitarbeiter darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Um zu überprüfen, ob die Bewerber in technischer und fachlicher Hinsicht zur Leistungserbringung in der Lage sind, wird die Einreichung folgender Erklärungen und Unterlagen verlangt:
1) Ein maximal fünf DIN A4 Seiten langes Grobkonzept (einschließlich Projektplan) gemäß der unten ausgeführten „Vorgaben für die Erstellung des Grobkonzepts”.
2) Angabe von 5 in Art und Umfang vergleichbaren Referenzprojekten bei Kunden aus dem Bereich Lehre und Forschung. Zu benennen ist jeweils eine von uns kontaktierbare Ansprechperson beim Referenzgeber inklusive Telefonnummer bzw. weiterer Kommunikationsadressen. Wir legen Wert darauf, keine Herstellerreferenzen genannt zu bekommen. Wir bitten daher darum, nur Projekte aufzuführen, die von dem Bewerber mit eigenen Ressourcen erbracht worden sind und dies in einer gesonderten Erklärung zu bestätigen (s .u.).
2) Angabe von 5 in Art und Umfang vergleichbaren Referenzprojekten bei Kunden aus dem Bereich Lehre und Forschung. Zu benennen ist jeweils eine von uns kontaktierbare Ansprechperson beim Referenzgeber inklusive Telefonnummer bzw. weiterer Kommunikationsadressen. Wir legen Wert darauf, keine Herstellerreferenzen genannt zu bekommen. Wir bitten daher darum, nur Projekte aufzuführen, die von dem Bewerber mit eigenen Ressourcen erbracht worden sind und dies in einer gesonderten Erklärung zu bestätigen (s .u.).
3) Eigenerklärung zu Referenzprojekten: Unterschriebene Bestätigung, dass alle genannten Referenzprojekte von dem sich bewerbenden Unternehmen mit eigenen Ressourcen erbracht worden sind.
4) Nachweise des Partnerstatus für alle im Grobkonzept genannten Hersteller. Zu belegen ist ferner, dass der Bewerber die erforderlichen Qualifikationen und Befähigungen besitzt, alle im Grobkonzept aufgeführten Produkte selbständig zu installieren, z.B. durch den Nachweis eines entsprechend hochwertigen Partnerstatus oder der entsprechenden Produktzertifizierungen der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
4) Nachweise des Partnerstatus für alle im Grobkonzept genannten Hersteller. Zu belegen ist ferner, dass der Bewerber die erforderlichen Qualifikationen und Befähigungen besitzt, alle im Grobkonzept aufgeführten Produkte selbständig zu installieren, z.B. durch den Nachweis eines entsprechend hochwertigen Partnerstatus oder der entsprechenden Produktzertifizierungen der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
5) Mitarbeiterprofile (Ausbildung, Berufserfahrung, Qualifikationen, Zertifizierungen, Projekterfahrung, etc.) der für die Projektleitung geplanten Person sowie zweier weiterer, für die Arbeit an dem Projekt vorgesehenen Mitarbeiter. Dabei ist insbesondere auf Punkte einzugehen, die für die Beurteilung der Qualifikation und Befähigung zur Durchführung des geplanten Projekts relevant sind.
5) Mitarbeiterprofile (Ausbildung, Berufserfahrung, Qualifikationen, Zertifizierungen, Projekterfahrung, etc.) der für die Projektleitung geplanten Person sowie zweier weiterer, für die Arbeit an dem Projekt vorgesehenen Mitarbeiter. Dabei ist insbesondere auf Punkte einzugehen, die für die Beurteilung der Qualifikation und Befähigung zur Durchführung des geplanten Projekts relevant sind.
Vorgaben für die Erstellung des Grobkonzepts
a) Beschreibung der Anforderungen und Rahmenbedingungen
Die Hochschule für Musik und Tanz Köln plant die Erneuerung ihrer IT-Systemumgebung, um die stetig steigenden Anforderungen in Studium und Lehre, wissenschaftlichen und künstlerischen Projekten und in der Hochschulverwaltung abzudecken und ihre Zukunftsfähigkeit im internationalen Wettbewerb sicherzustellen. Eine bestehende VMware Virtualisierungsumgebung soll dabei einschließlich aller Nutzerdaten auf das neue System migriert werden. Die neue Systemumgebung dient der Hochschule für die Produktion von IT-Basisdiensten sowie von spezifischen Services für Studium, Lehre, wissenschaftliche und künstlerische Projekte und Verwaltung und Technik. Benötigt wird eine Gesamtlösung, die auf die technischen und organisatorischen Rahmenbedinungen der Hochschule Rücksicht nimmt und diese bei der Erfüllung ihrer Aufgaben optimal erstützt.
Die Hochschule für Musik und Tanz Köln plant die Erneuerung ihrer IT-Systemumgebung, um die stetig steigenden Anforderungen in Studium und Lehre, wissenschaftlichen und künstlerischen Projekten und in der Hochschulverwaltung abzudecken und ihre Zukunftsfähigkeit im internationalen Wettbewerb sicherzustellen. Eine bestehende VMware Virtualisierungsumgebung soll dabei einschließlich aller Nutzerdaten auf das neue System migriert werden. Die neue Systemumgebung dient der Hochschule für die Produktion von IT-Basisdiensten sowie von spezifischen Services für Studium, Lehre, wissenschaftliche und künstlerische Projekte und Verwaltung und Technik. Benötigt wird eine Gesamtlösung, die auf die technischen und organisatorischen Rahmenbedinungen der Hochschule Rücksicht nimmt und diese bei der Erfüllung ihrer Aufgaben optimal erstützt.
Besonders große Bedeutung kommt dem Datenhaltungssystem (einschließlich Backup und Replikation) zu. An der Hochschule fallen regelmäßig große Datenmengen an (überwiegend Multimediadaten in Form hochaufgelöster Audio- und Videoformate, sowie wissenschaftliche und andere Daten), die derzeit dezentral gespeichert und gesichert werden. Alle Daten sollen künftig auf einem einfach zu administrierenden, gleichzeitig aber auch flexibel und dynamisch an Nutzeranforderungen anpassbaren Scale-out NAS System vorgehalten werden. Der gesamte Speicherplatz muss in einem einzigen Filesystem zur Verfügung gestellt werden. Zur Bewältigung künftigen Datenwachstums muss der Scale-out Storage von einer initialen Nutzkapazität von 95 TiB auf mindestens 500 TiB unterbrechungsfrei in einem einzigen Filesystem skalierbar sein. Das Scale-out NAS System muss mit internen Mitteln auf ein zweites System repliziert werden. Welche Daten auf das Replikationssystem übertragen werden, muss granular (vorzugsweise bis auf Dateiebene) einstellbar sein.
Besonders große Bedeutung kommt dem Datenhaltungssystem (einschließlich Backup und Replikation) zu. An der Hochschule fallen regelmäßig große Datenmengen an (überwiegend Multimediadaten in Form hochaufgelöster Audio- und Videoformate, sowie wissenschaftliche und andere Daten), die derzeit dezentral gespeichert und gesichert werden. Alle Daten sollen künftig auf einem einfach zu administrierenden, gleichzeitig aber auch flexibel und dynamisch an Nutzeranforderungen anpassbaren Scale-out NAS System vorgehalten werden. Der gesamte Speicherplatz muss in einem einzigen Filesystem zur Verfügung gestellt werden. Zur Bewältigung künftigen Datenwachstums muss der Scale-out Storage von einer initialen Nutzkapazität von 95 TiB auf mindestens 500 TiB unterbrechungsfrei in einem einzigen Filesystem skalierbar sein. Das Scale-out NAS System muss mit internen Mitteln auf ein zweites System repliziert werden. Welche Daten auf das Replikationssystem übertragen werden, muss granular (vorzugsweise bis auf Dateiebene) einstellbar sein.
Das Scale-out NAS System muss ferner über granulare Snapshots (möglichst bis auf Dateiebene konfigurierbar), nutzer- und verzeichnisspezifische Hard- und Softquotas, und umfangreiche Ausfallsicherheits- und Redundanzmechanismen verfügen. Die Absicherung gegenüber Plattenausfällen (mindestens auf RAID6 Niveau) und anderen Hardwaredefekten muss granular (im Idealfall bis auf Dateiebene) einstellbar sein. Eine Unterstützung von CIFS, NFSv3 und NFSv4 ist zwingend erforderlich. Um einen performanten Datenzugriff zu ermöglichen, muss das NAS System ein 10 GbE Frontendnetzwerk aufweisen.
Das Scale-out NAS System muss ferner über granulare Snapshots (möglichst bis auf Dateiebene konfigurierbar), nutzer- und verzeichnisspezifische Hard- und Softquotas, und umfangreiche Ausfallsicherheits- und Redundanzmechanismen verfügen. Die Absicherung gegenüber Plattenausfällen (mindestens auf RAID6 Niveau) und anderen Hardwaredefekten muss granular (im Idealfall bis auf Dateiebene) einstellbar sein. Eine Unterstützung von CIFS, NFSv3 und NFSv4 ist zwingend erforderlich. Um einen performanten Datenzugriff zu ermöglichen, muss das NAS System ein 10 GbE Frontendnetzwerk aufweisen.
Für die Unterbringung der Systemkomponenten stehen zwei Serverräume (Hauptserverraum mit verfügbarem Rackspace von 50 HE und Ausfallserverraum mit 25 HE Rackspace) zur Verfügung, die über eine dedizierte LWL Leitung (Multimode, OM4, Entfernung ca. 150 Meter) verbunden sind, wovon 24 Adern exklusiv für die neuen Komponenten genutzt werden können.
Für die Unterbringung der Systemkomponenten stehen zwei Serverräume (Hauptserverraum mit verfügbarem Rackspace von 50 HE und Ausfallserverraum mit 25 HE Rackspace) zur Verfügung, die über eine dedizierte LWL Leitung (Multimode, OM4, Entfernung ca. 150 Meter) verbunden sind, wovon 24 Adern exklusiv für die neuen Komponenten genutzt werden können.
b) Im Konzept zu behandelnde Einzelpunkte
Es ist ein Konzept (maximal fünf DIN A4 Seiten) zu erstellen, in dem ein Lösungsvorschlag für die oben beschriebenen Anforderungen entwickelt wird. Dabei muss insbesondere auf jeden der folgenden Punkte eingegangen werden:
1. Geplante Virtualisierungsserver (ESXi Hosts):
Es werden drei Server (Dual Socket, mind. 8 Cores/Socket, mind. 192 GB RAM) benötigt, die über umfassende Fernwartungsmöglichkeiten verfügen und einen performanten, gesicherten Betrieb der Virtualisierungsumgebung ermöglichen. Anzugeben sind der vorgeschlagene Hersteller mit Begründung sowie Modell und Konfiguration.
Es werden drei Server (Dual Socket, mind. 8 Cores/Socket, mind. 192 GB RAM) benötigt, die über umfassende Fernwartungsmöglichkeiten verfügen und einen performanten, gesicherten Betrieb der Virtualisierungsumgebung ermöglichen. Anzugeben sind der vorgeschlagene Hersteller mit Begründung sowie Modell und Konfiguration.
2. Geplanter blockbasierter Speicher (Nettokapazität mindestens 19 TiB) für die Virtualisierungsumgebung und Begründung für die Wahl von Hersteller, Modell und Konfiguration.
3. Geplante Netzwerkkomponenten (Hersteller und Begründung).
4. Welches Scale-out NAS System wird empfohlen, und aus welchen Gründen? Wie wird sichergestellt, dass
— die Erstellung von Snapshots und die Datenreplikation möglichst granular erfolgt?
— die unterbrechungsfreie Skalierung bis auf 500 TiB Nutzkapazität in einem Filesystem gewährleistet ist?
5. Grundlegender Aufbau der Datensicherung unter Beachtung der betrieblichen Rahmenbedingungen (2 Serverräume, s. o.).
6. Wie soll die Migration der Bestandsdaten in die neue Umgebung erfolgen?
7. Konfigurationsskizze mit allen vorgesehenen Komponenten (Server-, Storage- und Sicherungssysteme, Netzwerk).
8. Projektplan mit Meilensteinen und wesentlichen Arbeitspaketen.
Mindeststandards:
Einreichung eines Grobkonzepts einschließlich Projektplan.
Benennung von 5 Referenzprojekten von Kunden aus dem Bereich Lehre und Forschung.
Eigenerklärung zu den Referenzprojekten.
Nachweise des Partnerstatus aller im Grobkonzept genannten Hersteller.
Vorlage der 3 geforderten Mitarbeiterprofile.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlungen erfolgen gemäß § 17 VOL/B innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug nach Erfüllung der Leistung, erfolgreicher Endabnahme und Eingang einer prüfbaren Schlussrechnung.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erfolgt anhand der eingereichten Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren:
1) Teilnahmeanträge sind elektronisch mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur über den Vergabemarktplatz NRW unter der Internetadresse https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ einzureichen. Um Unterlagen einreichen oder herunterladen zu können, ist eine einmalige und kostenfreie Anmeldung sowie ein Softwarezertifikat für die fortgeschrittene elektronische Signatur erforderlich. Hinweise zum Erwerb des Zertifikats finden sich unter https://www.vergabe.nrw.de/vergabemarktplatz-wirtschaft. Der Auftraggeber akzeptiert auch Teilnahmeanträge mit qualifizierter elektronischer Signatur, die fortgeschrittene elektronische Signatur wird aber als ausreichend betrachtet. Nach Registrierung ist außerdem die elektronische Kommunikation der Interessenten mit der Vergabestelle möglich. Interessentenfragen während der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags sind über den Vergabemarktplatz zu stellen und werden einschließlich der Antworten allen Interessenten zugänglich gemacht.
1) Teilnahmeanträge sind elektronisch mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur über den Vergabemarktplatz NRW unter der Internetadresse https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ einzureichen. Um Unterlagen einreichen oder herunterladen zu können, ist eine einmalige und kostenfreie Anmeldung sowie ein Softwarezertifikat für die fortgeschrittene elektronische Signatur erforderlich. Hinweise zum Erwerb des Zertifikats finden sich unter https://www.vergabe.nrw.de/vergabemarktplatz-wirtschaft. Der Auftraggeber akzeptiert auch Teilnahmeanträge mit qualifizierter elektronischer Signatur, die fortgeschrittene elektronische Signatur wird aber als ausreichend betrachtet. Nach Registrierung ist außerdem die elektronische Kommunikation der Interessenten mit der Vergabestelle möglich. Interessentenfragen während der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags sind über den Vergabemarktplatz zu stellen und werden einschließlich der Antworten allen Interessenten zugänglich gemacht.
Nach Ablauf des Schlusstermins für die Einreichung des Teilnahmeantrags gemäß Ziffer IV.3.4) wird geprüft, ob alle in den Ziffern III.2.1), III.2.2) und III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise vorliegen und vollständig sind sowie die in den Ziffern III.2.2) und III.2.3) geforderten Mindeststandards erfüllt sind. Bewerber, deren Erklärungen und Nachweise nicht vollständig vorliegen oder nicht form- und fristgerecht eingereicht wurden, oder die die geforderten Mindeststandards nicht erfüllen, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Nach Ablauf des Schlusstermins für die Einreichung des Teilnahmeantrags gemäß Ziffer IV.3.4) wird geprüft, ob alle in den Ziffern III.2.1), III.2.2) und III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise vorliegen und vollständig sind sowie die in den Ziffern III.2.2) und III.2.3) geforderten Mindeststandards erfüllt sind. Bewerber, deren Erklärungen und Nachweise nicht vollständig vorliegen oder nicht form- und fristgerecht eingereicht wurden, oder die die geforderten Mindeststandards nicht erfüllen, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Zusammenfassende Übersicht der im Rahmen des Teilnahmeantrags einzureichenden Erklärungen und Nachweise:
— Unterschriebene Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 6 EG…
— Erklärung zum Gesamtumsatz sowie dem Umsatz bezogen auf den Leistungsgegenstand in den Jahren 2011, 2012 und 2013;
— Erklärung zur Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter und der fest angestellten Mitarbeiter bezogen auf den Leistungsgegenstand in den Jahren 2007, 2008 und 2009;
— Angabe von Referenzprojekten gemäß Ziffer III.2.3);
— Eigenerklärung zu Referenzprojekten gemäß Ziffer III.2.3);
— Nachweise Partnerstatus gemäß Ziffer III.2.3);
— Mitarbeiterprofile gemäß Ziffer III.2.3).
2) Im nächsten Schritt werden die genannten Referenzprojekte, die Mitarbeiterprofile und das zu eingereichte Grobkonzept einschließlich Projektplan bewertet. Für die Referenzprojekte und die Mitarbeiterprofile werden maximal jeweils 10 Eignungspunkte vergeben. Für das Grobkonzept einschließlich Projektplan werden maximal 30 Eignungspunkte vergeben. Insgesamt kann ein Teilnahmeantrag also maximal 50 Eignungspunkte erreichen. Das Grobkonzept wird hinsichtlich Aufbau, Verständlichkeit, Ausführlichkeit, Detaillierungsgrad der einzelnen Schritte im Projektplan sowie die Erfüllung der in Ziffer III.2.3) formulierten Anforderungen beurteilt.
2) Im nächsten Schritt werden die genannten Referenzprojekte, die Mitarbeiterprofile und das zu eingereichte Grobkonzept einschließlich Projektplan bewertet. Für die Referenzprojekte und die Mitarbeiterprofile werden maximal jeweils 10 Eignungspunkte vergeben. Für das Grobkonzept einschließlich Projektplan werden maximal 30 Eignungspunkte vergeben. Insgesamt kann ein Teilnahmeantrag also maximal 50 Eignungspunkte erreichen. Das Grobkonzept wird hinsichtlich Aufbau, Verständlichkeit, Ausführlichkeit, Detaillierungsgrad der einzelnen Schritte im Projektplan sowie die Erfüllung der in Ziffer III.2.3) formulierten Anforderungen beurteilt.
Um die Eignungsprüfung erfolgreich zu bestehen, müssen die Bewerber jeweils mindestens die Hälfte der maximalen Eignungspunktzahl in jeder der drei Kategorien Referenzprojekte, Mitarbeiterprofile und Grobkonzept einschließlich Projektplan erreichen, d. h. mindestens jeweils mindestens fünf Eignungspunkte für Referenzprojekte und Mitarbeiterprofile und mindestens 15 Eignungspunkte für Grobkonzept und Projektplan. Bewerber, die in einer oder mehrerer der drei Kategorien weniger als die Hälfte der maximal möglichen Eignungspunktzahl erreichen, werden wegen mangelnder Eignung nicht weiter berücksichtigt.
Um die Eignungsprüfung erfolgreich zu bestehen, müssen die Bewerber jeweils mindestens die Hälfte der maximalen Eignungspunktzahl in jeder der drei Kategorien Referenzprojekte, Mitarbeiterprofile und Grobkonzept einschließlich Projektplan erreichen, d. h. mindestens jeweils mindestens fünf Eignungspunkte für Referenzprojekte und Mitarbeiterprofile und mindestens 15 Eignungspunkte für Grobkonzept und Projektplan. Bewerber, die in einer oder mehrerer der drei Kategorien weniger als die Hälfte der maximal möglichen Eignungspunktzahl erreichen, werden wegen mangelnder Eignung nicht weiter berücksichtigt.
3) Wenn die Anzahl der gemäß obiger Kriterien ermittelten geeigneten Bewerber kleiner oder gleich fünf ist, werden diese Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Andernfalls werden die verbleibenden Bewerber auf Grundlage der ermittelten Eignungspunktzahlen in eine Rangfolge gebracht. Die ersten fünf Bewerber auf der Rangliste werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
3) Wenn die Anzahl der gemäß obiger Kriterien ermittelten geeigneten Bewerber kleiner oder gleich fünf ist, werden diese Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Andernfalls werden die verbleibenden Bewerber auf Grundlage der ermittelten Eignungspunktzahlen in eine Rangfolge gebracht. Die ersten fünf Bewerber auf der Rangliste werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-01-23 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Verstöße gegen Vergabebestimmungen sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebotsfrist. Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabebestimmungen sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebotsfrist. Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden.