Vertriebs- und Zutrittskontrollsystem für das Ticketing mehrerer Berliner Parkanlagen (ca. 3,5 Mio. Besuche/Jahr)

Grün Berlin GmbH

Die Grün Berlin GmbH betreibt in Berlin die eintrittspflichtigen Parkanlagen „Britzer Garten“, „Gärten der Welt“, „Naturpark Schöneberger Südgelände“ und den „Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow“. Des Weiteren wird Berlin im Jahr 2017 die Internationale Gartenausstellung (IGA) ausrichten. Die insgesamt 103 ha umfassende IGA-Ausstellungsfläche im Bezirk Marzahn-Hellersdorf umfasst die bereits bestehenden Gärten der Welt, das weitläufige Wuhletal sowie den Kienberg. Für die Entwicklung der Internationalen Gartenausstellung ist die IGA Berlin 2017 GmbH zuständig, eine Tochtergesellschaft der Grün Berlin GmbH.
Die Grün Berlin GmbH beabsichtigt mit dem vorliegenden Ausschreibungsverfahren, ein parkübergreifendes, zentral verwaltetes, einheitliches elektronisches Kassen- und Zugangskontrollsystem zu beschaffen, das die nachfolgend umschriebenen Zielsetzungen umsetzt. Das Ticketing für den Britzer Garten und die Gärten der Welt soll ab 2014 effizient und revisionssicher abgewickelt werden. Die technischen Kerninfrastrukturen sowie die personellen Qualifikationen und Kompetenzen für das Ticketing der IGA 2017 sollen bereits im Rahmen der Vorlaufphase (2014 bis 2016) aufgebaut werden. Der lokale und regionale Markt soll bereits in der Vorlaufphase an innovative, alternative Vertriebswege und die Zutrittskontrollen herangeführt werden, um diese dann während der IGA erfolgreich zu nutzen. Beispiele hierfür wären das „Mobile Ticketing“ und der Automatenverkauf. Der Vertriebskanal „Wiederverkäufer/Partner“ mit den Produkten „Britzer Garten“ und „Gärten der Welt“ ist bereits im Vorlauf zur IGA aufzubauen, um stabile Kundenbeziehungen zu etablieren, die eine hohe Schlagkraft bereits in der Anfangsphase der IGA 2017 gewährleistet. Wiederverkäufer und Partner sollen in der Vorlaufphase zur Akzeptanz und Nutzung effizienter Distributionswege motiviert werden. Insgesamt soll der Betrieb des Ticketings für die IGA 2017 auf Basis einer erprobten Lösung und der temporären Ergänzung zusätzlicher Infrastrukturen sichergestellt werden. Das bedeutet, dass notwendige „Lernphasen“ bezüglich der Bedienung der Vertriebswege und der korrespondierenden Abrechnungsprozesse sowie der Administration des laufenden Betriebes zum Beginn der IGA 2017 abgeschlossen sein müssen. Ziel ist ferner die nachhaltige Nutzung der Lösung für die eintrittspflichtigen Parks in Berlin nach 2017.
Britzer Garten und Gärten der Welt haben jährlich jeweils ca. 1 Mio. Besuche ( = Zutritte). Für die IGA 2017 sind 2,4 Mio. Besuche ( = Zutritte) projektiert. Der Britzer Garten hat 6 Eingangsbereiche, die Gärten der Welt haben drei Eingangsbereiche. Für die IGA 2017 sind 4 Eingangsbereiche geplant.
Gegenstand dieses Ausschreibungsverfahren ist die Entwicklung und Zurverfügungstellung eines übergreifenden Vertriebs- und Zutrittskontrollsystems für das Ticketing des Britzer Gartens und der Gärten der Welt mit den Bestandteilen Kassensysteme, Zutrittssysteme, Netzwerkkomponenten, Softwaresysteme, Installationsvorgaben und Installationsplanung, Installation, Konfiguration, Schulung, Support und Wartung. Das Vertriebssystem muss die Vertriebskanäle Tageskasse, Web-Shop, Wiederverkäufer und Partnershop als Vertriebskanäle für Eintrittskarten, Dauerkarten und Gutscheine abdecken. Das Ticketing muss eine agile Vermarktung der Grün Berlin-Leistungen per Packaging, Aktionen und Couponing unterstützen. Dauerkarten sollen per Foto personalisiert und sowohl für einzelne Kalenderjahre als auch im Abonnement verkauft werden. Das Zutrittskontrollsystem muss zusätzlich auch Tickets aus Drittsystemen akzeptieren, wie beispielsweise aus überregionalen Vertriebsnetzen und aus regionalen Automatennetzen, beispielsweise der BVG. Über die Zutrittskontrolle muss außerdem der limitierte Zutritt zu den Themenparks innerhalb definierter Zeitfenster abgewickelt werden können. Für den Britzer Garten und den Gärten der Welt wird der bedienerlose Zutritt implementiert, d. h. zu Tagesrandzeiten oder in der schwachfrequentierten Nebensaison soll an allen Eingängen der Ticket-Verkauf per Automat erfolgen und der kontrollierte Zutritt sowie der Austritt über Drehkreuze und Schwenktüren.
Die Administration des Systems und die Abrechnungen sollen zentral seitens der Grün Berlin GmbH erfolgen. Im Jahr 2016 und 2017 wird das System temporär erweitert, um auch das Ticketing der IGA 2017 abzudecken, d. h. einzelne Komponenten, wie zusätzliche Kassen, werden für eine Laufzeit von sieben Monaten auf Mietbasis betrieben. Im Rahmen der Nachnutzung und im Anschluss an die IGA werden über das Vertriebssystem und die Zutrittskontrolle auch die Leistungen eines weiteren, eigenständigen Leistungsanbieters (Betreiber der Seilbahn auf dem Kienberg) abgewickelt. Insofern muss das hier ausgeschriebene System mandantenfähig sein. Der Verkauf von Tickets und Gutscheinen an der Abendkasse sowie die Zutrittskontrolle muss fortlaufend gewährleistet sein. Dies bedeutet, dass die Kassen und die Kontrolleinheiten im Notbetrieb mit reduzierter Funktionalität standalone-fähig sein müssen. Alle revisions- und abrechnungsrelevanten Daten werden gepuffert und später mit den Servern synchronisiert. Im Sinne eines gesicherten Betriebes während der Öffnungszeiten der Parks ist eine Support-Bereitschaft des Anbieters (täglich 9.00 bis 18.00 Uhr) mit einer Reaktionszeit von einer Stunde gefordert. Bei allen Funktionen des Systems wird die Ergonomie und die intuitive Bedienbarkeit der Anwendung priorisiert. Dies erfolgt unter der Prämisse, dass die Lösung mit minimalen personellen Ressourcen im Bereich der Systembetreuung eingesetzt wird. Für die Übergabe der Daten an die Fibu wird die Schnittstelle Datev genutzt. Es wird vorausgesetzt, dass die gesamte Lösung den Anforderungen GoB Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, IDW PS 880 Institut der Wirtschaftsprüfer, Prüfungsstandard für die Prüfung von Softwareprodukten und GDPdU Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen genügt. Der Betrieb der Lösung muss für mindestens 10 Jahre gewährleistet sein. In diesem Sinne gelten folgende Anforderungen:
Die Lösung setzt auf Standardplattformen auf, deren langfristige Existenz und Weiterentwicklung im Markt abgesichert erscheint. Die Beschaffung von tauglichen Ersatzgeräten während der Betriebsphase wird gewährleistet, indem möglichst standardisierte Produkte eingesetzt werden.
Derzeit sind ca. folgende Massen für das Projekt kalkuliert:
9 bedienerlose Eingänge, einschließlich Drehkreuz, Türen, Ticketleser, Automaten, Video- und Gegensprechanlagen, ein bedienerloser Eingang ohne Drehkreuz, 23 stationäre Kassen, 7 Dauerkartenverkaufe, 5 mobile Handkassen, 30 Drehsperren inkl. Ticketleser, 4 Schwenktüren inkl. Ticketleser, 11 Handscanner, 5 Ausgangszähler, 29 Router/Switches sowie 13 WLAN Hotspots.
Während des IGA-Zeitraums im Jahr 2017 sollen weitere Komponenten (stationäre Kassen, Dauerkartenverkaufe, Drehsperren, Handscanner, Router und WLAN-Hotspots) vom Auftragnehmer angemietet werden.
Die ausgeschriebenen Leistungen werden stufenweise, nach einzelnen Phasen beauftragt. Mit der Zuschlagserteilung in diesem Verfahren wird ausschließlich die erste Phase beauftragt. Die weiteren Phasen sind optional. Das Projekt gliedert sich in folgende Phasen:
1. Verkauf und Zutritt für Britzer Garten/Gärten der Welt bis zum 1.10.2014:
Ticketverkauf per elektronischer Kasse in allen Eingangsbereichen; Dauerkartenverkauf an zentraler Kasse je Park, zusätzlich an jeweils einer Kasse im Naturpark Schöneberger Südgelände und botanischer Volkspark Blankenfelde/Pankow; automatisierte Zugangskontrolle in allen Eingängen, die vorhandene Personenvereinzelung am Kienberg Süd für den bedienerlosen Zutritt ausstatten; die Verkaufsdaten aller Kassen müssen zeitnah für Auswertungen, Abrechnungen und die Folgeverarbeitung im Rechnungswesen zur Verfügung stehen. Durch die Leistungen in der Phase 1 müssen beide Parks komplett auf den EDV-gestützten Verkauf und die automatisierte Zugangskontrolle umgestellt werden. Gleichzeitig kann am Eingang Kienberg Süd der bedienerlose Zutritt pilotiert werden und ggf. konzeptionelle Verbesserungen in der Praxis erarbeitet werden.
2. Bedienerloser Zutritt für Britzer Garten/Gärten der Welt bis 10.2015:
Die restlichen Eingänge werden dann mit den entsprechenden Komponenten für den bedienerlosen Zutritt ausgestattet.
3. Webshop und Vertrieb Wiederverkäufer/Busunternehmen und automatengestützter Vertrieb für Britzer Garten/Gärten der Welt, ferner IGA 2017 Office bis 3.2016:
Zu diesem Zeitpunkt sind dann die entsprechenden Shops und Abrechnungsfunktionen zu aktivieren. Tickets, die über ein externes Vertriebsnetz (z.B. Automaten) vertrieben werden, müssen von der Zutrittskontrolle akzeptiert werden. Die Back-office Installation für die IGA 2017 muss zur Verfügung stehen, ferner der Dauerkartenverkauf für die IGA 2017 installiert sein. Der Webshop IGA muss aktiviert sein. Hierdurch sollen die Kunden bereits im Sommer 2016 an die zusätzlichen Vertriebswege gewöhnt werden.
4. Maßnahmen für die IGA 2017 bis 1.2017:
Hier sind dann die zusätzlichen Kassen zu installieren, die bestehenden Kassen sollen für den Dauerkartenverkauf aufgerüstet werden und die Zutrittskontrollen auf dem IGA-Gelände installiert werden.
5. Nachnutzung ab 10.2017:
Hier sind dann die zusätzlichen Kassen und Zutrittskontrollen für die Gärten der Welt abzubauen und zusätzliche Kassen und Zutrittskontrollen an der Seilbahnanlage zu installieren.
Einzelheiten können der funktionalen Leistungsbeschreibung entnommen werden, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist, die den nach diesem Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt wird. Die Vergabestelle legt Wert darauf, dass die Ansprechpartner sowohl im Soft- und Hardwarebereich als auch das Personal für die spätere Wartung deutsch spricht. Einzelheiten hierzu finden sich in den Vergabeunterlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-01-31 Auftragsbekanntmachung
2014-08-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-01-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwarepaket für POS-Kassenterminals
Menge oder Umfang: 1 200 000
Gesamtwert des Auftrags: 1 200 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwarepaket für POS-Kassenterminals 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Grün Berlin GmbH
Postanschrift: Columbiadamm 10, Turm 7
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gruen-berlin.de 🌏
E-Mail: r.walter@iga-berlin-2017.de 📧
Telefon: +49 30700906322 📞
Fax: +49 307009069322 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-31 📅
Einreichungsfrist: 2014-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 025-039111
ABl. S-Ausgabe: 25
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren gemäß EG-VOL/A mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Die Bewerber sind zunächst auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert ( = 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten von der Vergabestelle dann die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt ( = 2. Stufe), verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben. Danach finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Anfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu richten. Fragen nach dem 20.2.2014 können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden. Die Vergabestelle bittet darum, dass Nachfragen ausschließlich schriftlich oder per E-Mail an die unter I.1 genannte Kontaktadresse werden. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Vergabeverfahren Ticketing“ an die Vergabestelle per Post zu schicken. Formblätter und weitere Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb ( = 1. Stufe des Ausschreibungsverfahrens) und die Bewerbung gibt es nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Grün Berlin GmbH betreibt in Berlin die eintrittspflichtigen Parkanlagen „Britzer Garten“, „Gärten der Welt“, „Naturpark Schöneberger Südgelände“ und den „Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow“. Des Weiteren wird Berlin im Jahr 2017 die Internationale Gartenausstellung (IGA) ausrichten. Die insgesamt 103 ha umfassende IGA-Ausstellungsfläche im Bezirk Marzahn-Hellersdorf umfasst die bereits bestehenden Gärten der Welt, das weitläufige Wuhletal sowie den Kienberg. Für die Entwicklung der Internationalen Gartenausstellung ist die IGA Berlin 2017 GmbH zuständig, eine Tochtergesellschaft der Grün Berlin GmbH.
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Die Grün Berlin GmbH beabsichtigt mit dem vorliegenden Ausschreibungsverfahren, ein parkübergreifendes, zentral verwaltetes, einheitliches elektronisches Kassen- und Zugangskontrollsystem zu beschaffen, das die nachfolgend umschriebenen Zielsetzungen umsetzt. Das Ticketing für den Britzer Garten und die Gärten der Welt soll ab 2014 effizient und revisionssicher abgewickelt werden. Die technischen Kerninfrastrukturen sowie die personellen Qualifikationen und Kompetenzen für das Ticketing der IGA 2017 sollen bereits im Rahmen der Vorlaufphase (2014 bis 2016) aufgebaut werden. Der lokale und regionale Markt soll bereits in der Vorlaufphase an innovative, alternative Vertriebswege und die Zutrittskontrollen herangeführt werden, um diese dann während der IGA erfolgreich zu nutzen. Beispiele hierfür wären das „Mobile Ticketing“ und der Automatenverkauf. Der Vertriebskanal „Wiederverkäufer/Partner“ mit den Produkten „Britzer Garten“ und „Gärten der Welt“ ist bereits im Vorlauf zur IGA aufzubauen, um stabile Kundenbeziehungen zu etablieren, die eine hohe Schlagkraft bereits in der Anfangsphase der IGA 2017 gewährleistet. Wiederverkäufer und Partner sollen in der Vorlaufphase zur Akzeptanz und Nutzung effizienter Distributionswege motiviert werden. Insgesamt soll der Betrieb des Ticketings für die IGA 2017 auf Basis einer erprobten Lösung und der temporären Ergänzung zusätzlicher Infrastrukturen sichergestellt werden. Das bedeutet, dass notwendige „Lernphasen“ bezüglich der Bedienung der Vertriebswege und der korrespondierenden Abrechnungsprozesse sowie der Administration des laufenden Betriebes zum Beginn der IGA 2017 abgeschlossen sein müssen. Ziel ist ferner die nachhaltige Nutzung der Lösung für die eintrittspflichtigen Parks in Berlin nach 2017.
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Britzer Garten und Gärten der Welt haben jährlich jeweils ca. 1 Mio. Besuche ( = Zutritte). Für die IGA 2017 sind 2,4 Mio. Besuche ( = Zutritte) projektiert. Der Britzer Garten hat 6 Eingangsbereiche, die Gärten der Welt haben drei Eingangsbereiche. Für die IGA 2017 sind 4 Eingangsbereiche geplant.
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Gegenstand dieses Ausschreibungsverfahren ist die Entwicklung und Zurverfügungstellung eines übergreifenden Vertriebs- und Zutrittskontrollsystems für das Ticketing des Britzer Gartens und der Gärten der Welt mit den Bestandteilen Kassensysteme, Zutrittssysteme, Netzwerkkomponenten, Softwaresysteme, Installationsvorgaben und Installationsplanung, Installation, Konfiguration, Schulung, Support und Wartung. Das Vertriebssystem muss die Vertriebskanäle Tageskasse, Web-Shop, Wiederverkäufer und Partnershop als Vertriebskanäle für Eintrittskarten, Dauerkarten und Gutscheine abdecken. Das Ticketing muss eine agile Vermarktung der Grün Berlin-Leistungen per Packaging, Aktionen und Couponing unterstützen. Dauerkarten sollen per Foto personalisiert und sowohl für einzelne Kalenderjahre als auch im Abonnement verkauft werden. Das Zutrittskontrollsystem muss zusätzlich auch Tickets aus Drittsystemen akzeptieren, wie beispielsweise aus überregionalen Vertriebsnetzen und aus regionalen Automatennetzen, beispielsweise der BVG. Über die Zutrittskontrolle muss außerdem der limitierte Zutritt zu den Themenparks innerhalb definierter Zeitfenster abgewickelt werden können. Für den Britzer Garten und den Gärten der Welt wird der bedienerlose Zutritt implementiert, d. h. zu Tagesrandzeiten oder in der schwachfrequentierten Nebensaison soll an allen Eingängen der Ticket-Verkauf per Automat erfolgen und der kontrollierte Zutritt sowie der Austritt über Drehkreuze und Schwenktüren.
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Die Administration des Systems und die Abrechnungen sollen zentral seitens der Grün Berlin GmbH erfolgen. Im Jahr 2016 und 2017 wird das System temporär erweitert, um auch das Ticketing der IGA 2017 abzudecken, d. h. einzelne Komponenten, wie zusätzliche Kassen, werden für eine Laufzeit von sieben Monaten auf Mietbasis betrieben. Im Rahmen der Nachnutzung und im Anschluss an die IGA werden über das Vertriebssystem und die Zutrittskontrolle auch die Leistungen eines weiteren, eigenständigen Leistungsanbieters (Betreiber der Seilbahn auf dem Kienberg) abgewickelt. Insofern muss das hier ausgeschriebene System mandantenfähig sein. Der Verkauf von Tickets und Gutscheinen an der Abendkasse sowie die Zutrittskontrolle muss fortlaufend gewährleistet sein. Dies bedeutet, dass die Kassen und die Kontrolleinheiten im Notbetrieb mit reduzierter Funktionalität standalone-fähig sein müssen. Alle revisions- und abrechnungsrelevanten Daten werden gepuffert und später mit den Servern synchronisiert. Im Sinne eines gesicherten Betriebes während der Öffnungszeiten der Parks ist eine Support-Bereitschaft des Anbieters (täglich 9.00 bis 18.00 Uhr) mit einer Reaktionszeit von einer Stunde gefordert. Bei allen Funktionen des Systems wird die Ergonomie und die intuitive Bedienbarkeit der Anwendung priorisiert. Dies erfolgt unter der Prämisse, dass die Lösung mit minimalen personellen Ressourcen im Bereich der Systembetreuung eingesetzt wird. Für die Übergabe der Daten an die Fibu wird die Schnittstelle Datev genutzt. Es wird vorausgesetzt, dass die gesamte Lösung den Anforderungen GoB Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, IDW PS 880 Institut der Wirtschaftsprüfer, Prüfungsstandard für die Prüfung von Softwareprodukten und GDPdU Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen genügt. Der Betrieb der Lösung muss für mindestens 10 Jahre gewährleistet sein. In diesem Sinne gelten folgende Anforderungen:
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Die Lösung setzt auf Standardplattformen auf, deren langfristige Existenz und Weiterentwicklung im Markt abgesichert erscheint. Die Beschaffung von tauglichen Ersatzgeräten während der Betriebsphase wird gewährleistet, indem möglichst standardisierte Produkte eingesetzt werden.
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Derzeit sind ca. folgende Massen für das Projekt kalkuliert:
9 bedienerlose Eingänge, einschließlich Drehkreuz, Türen, Ticketleser, Automaten, Video- und Gegensprechanlagen, ein bedienerloser Eingang ohne Drehkreuz, 23 stationäre Kassen, 7 Dauerkartenverkaufe, 5 mobile Handkassen, 30 Drehsperren inkl. Ticketleser, 4 Schwenktüren inkl. Ticketleser, 11 Handscanner, 5 Ausgangszähler, 29 Router/Switches sowie 13 WLAN Hotspots.
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Während des IGA-Zeitraums im Jahr 2017 sollen weitere Komponenten (stationäre Kassen, Dauerkartenverkaufe, Drehsperren, Handscanner, Router und WLAN-Hotspots) vom Auftragnehmer angemietet werden.
Die ausgeschriebenen Leistungen werden stufenweise, nach einzelnen Phasen beauftragt. Mit der Zuschlagserteilung in diesem Verfahren wird ausschließlich die erste Phase beauftragt. Die weiteren Phasen sind optional. Das Projekt gliedert sich in folgende Phasen:
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1. Verkauf und Zutritt für Britzer Garten/Gärten der Welt bis zum 1.10.2014:
Ticketverkauf per elektronischer Kasse in allen Eingangsbereichen; Dauerkartenverkauf an zentraler Kasse je Park, zusätzlich an jeweils einer Kasse im Naturpark Schöneberger Südgelände und botanischer Volkspark Blankenfelde/Pankow; automatisierte Zugangskontrolle in allen Eingängen, die vorhandene Personenvereinzelung am Kienberg Süd für den bedienerlosen Zutritt ausstatten; die Verkaufsdaten aller Kassen müssen zeitnah für Auswertungen, Abrechnungen und die Folgeverarbeitung im Rechnungswesen zur Verfügung stehen. Durch die Leistungen in der Phase 1 müssen beide Parks komplett auf den EDV-gestützten Verkauf und die automatisierte Zugangskontrolle umgestellt werden. Gleichzeitig kann am Eingang Kienberg Süd der bedienerlose Zutritt pilotiert werden und ggf. konzeptionelle Verbesserungen in der Praxis erarbeitet werden.
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2. Bedienerloser Zutritt für Britzer Garten/Gärten der Welt bis 10.2015:
Die restlichen Eingänge werden dann mit den entsprechenden Komponenten für den bedienerlosen Zutritt ausgestattet.
3. Webshop und Vertrieb Wiederverkäufer/Busunternehmen und automatengestützter Vertrieb für Britzer Garten/Gärten der Welt, ferner IGA 2017 Office bis 3.2016:
Zu diesem Zeitpunkt sind dann die entsprechenden Shops und Abrechnungsfunktionen zu aktivieren. Tickets, die über ein externes Vertriebsnetz (z.B. Automaten) vertrieben werden, müssen von der Zutrittskontrolle akzeptiert werden. Die Back-office Installation für die IGA 2017 muss zur Verfügung stehen, ferner der Dauerkartenverkauf für die IGA 2017 installiert sein. Der Webshop IGA muss aktiviert sein. Hierdurch sollen die Kunden bereits im Sommer 2016 an die zusätzlichen Vertriebswege gewöhnt werden.
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4. Maßnahmen für die IGA 2017 bis 1.2017:
Hier sind dann die zusätzlichen Kassen zu installieren, die bestehenden Kassen sollen für den Dauerkartenverkauf aufgerüstet werden und die Zutrittskontrollen auf dem IGA-Gelände installiert werden.
5. Nachnutzung ab 10.2017:
Hier sind dann die zusätzlichen Kassen und Zutrittskontrollen für die Gärten der Welt abzubauen und zusätzliche Kassen und Zutrittskontrollen an der Seilbahnanlage zu installieren.
Einzelheiten können der funktionalen Leistungsbeschreibung entnommen werden, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist, die den nach diesem Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt wird. Die Vergabestelle legt Wert darauf, dass die Ansprechpartner sowohl im Soft- und Hardwarebereich als auch das Personal für die spätere Wartung deutsch spricht. Einzelheiten hierzu finden sich in den Vergabeunterlagen.
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Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Referenznummer: Verg. Ticketing
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnortes nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates, in dem der Bieter ansässig ist, nicht älter als 6 Monate,
— Vorlage eines Auszuges aus dem Gewerbezentralregister oder vergleichsbares Dokument nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates, in dem der Bieter ansässig ist, nicht älter als 6 Monate,
— Nachweis der ordnungsgemäßen Erfüllung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung durch eine entsprechende Bescheinigung des Wirtschaftsprüfers,
— Eigenerklärung des Bewerbers im Original, dass über sein Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung beantragt oder dieses mangels Masse abgelehnt wurde; er sich nicht in Liquidation befindet; er keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen; er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat; er im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
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— Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedsstaaten sind in einer Übersetzung beizulegen. Soweit im Zusammenhang amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Bitte berücksichtigen Sie, dass die vorgenannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedsstaaten auch für die Darlegung und zur wirtschaftlichen und finanziellen wie zur technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedsstaaten nach Maßgabe von III.2.2 und III.2.3 gelten. Der Teilnahmeantrag ist im Original einzureichen. Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu III.2.1, III.2.2 und III.2.3 nichts anderes ergibt, auch als Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen. Die unter III.2.1 geforderten Dokumente und Informationen sind von jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben über den Umsatz des Bewerbers oder den einzelnen Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen und unter Angabe des Rechnungswertes, der jeweiligen Laufzeit der Verträge und der Benennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers, Telefonnummer und/oder Einzelerklärungen der jeweiligen Auftraggeber, aus denen sich die Leistung, die Angabe des Rechnungswertes, die Laufzeit des Vertrages und eine Telefonnummer entnehmen lässt.
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Mindeststandards:
Mindestbedingung ist ein Nettomindestumsatz des Bewerbers von jährlich mindestens 2 Mio. EUR, nachzuweisen durch Eigenerklärung mit entsprechender Bestätigung des Wirtschaftsprüfers. Bei Bewerbergemeinschaften/Bietergemeinschaften kann dieser Umsatz insgesamt, also durch Addition der einzelnen Umsätze, erbracht werden. Hierbei handelt es sich um eine vergaberechtliche Mindestbedingung. Ferner verlangt die Vergabestelle den Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Versicherungssummen wie in III.1.1 beziffert. Sollten die Summen niedriger als unter III.1.1 ausgeführt sein, so ist zunächst in diesem Verfahren nur eine Bereitstellungserklärung der Versicherung über die verlangten Versicherungssummen vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben zur grundsätzlichen, personellen Ausstattung beim Bewerber oder der Bewerbergemeinschaft, insbesondere Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Kräfte, gegliedert nach den Segmenten Softwareentwicklung und Softwarewartung. Ferner bitten wir um Erläuterung, seit wann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in dem ausgeschriebenen Marktsegment aktiv ist und in welcher Form die Installationen durchgeführt werden und Schulungen angeboten werden können.
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2. Eine namentliche Beschreibung des vorgesehenen Projektteams für das konkrete Projekt, auch Anzahl der Mitarbeiter zu Startzeitpunkt einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, insbesondere des oder der Projektleiter, aus denen deren Qualifikationen für die ausgeschriebenen Leistungen hervorgehen und der Zeitraum, seit dem die Mitarbeiter mit der ausgeschriebenen Materie beschäftigt sind und deren Sprachkenntnisse.
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3. Eigenerklärung zu abgeschlossenen Referenzprojekten über mit der Maßnahme vergleichbare Leistungen innerhalb der letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Angabe des Rechnungswertes, der jeweiligen Laufzeit der Verträge und der Benennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers einschließlich Telefonnummer. Hierbei müssen Branche, Dimension der Maßnahme und Funktionalität vergleichbar sein. Die Dimensionen der Referenzen sollten sich an dem Mengengerüst des ausgeschriebenen Projekts (9 Kassenautomaten, 23 Kassen, 9 Drehkreuze, 30 Drehsperren, 11 Handscanner und Zutritte von etwa 2,0 Mio. Besuchern pro Jahr) orientieren. Die geforderte, vergleichbare Funktionalität ergibt sich aus der Projektbeschreibung gemäß II.1.5 dieser Auftragsbekanntmachung; zudem ist zu berücksichtigen, dass mehrere Lokationen/Parks über ein System abgewickelt werden müssen, ferner die Mandantenfähigkeit gegeben ist.
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Mindeststandards:
Als Mindestbedingung (Mindeststandards) wird die Durchführung von mindestens drei Projekten über mit der Maßnahme vergleichbaren Leistungen innerhalb der letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahre gefordert. Bewerber, welche diese Mindestbedingung nicht erfüllen, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragsnehmer muss dem Auftraggeber mit Vertragsschluss eine gültige Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 2 Mio. EUR für Personenschäden sowie 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden nachweisen. Diese Versicherungssummen müssen jeweils für mindestens zwei Haftungsfälle pro Jahr zur Verfügung stehen (2-fache Maximierung).
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Die vertraglichen Sicherheiten werden Gegenstand der Verhandlungsgespräche in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens sein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Nur die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig. Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, müssen sie im Teilnahmeantrag jeweils ihre Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss sowie die Durchführung des Vertrages benennen und sich verpflichten, gesamtschuldnerisch zu haften.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 001
Höchstzahl der Bewerber: 004
Objektive Auswahlkriterien:
Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe. Bei den nach dieser Prüfung verbleibenden Bewerbern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob sie die unter III.2.2 und III.2.3 aufgeführten Mindeststandards (Mindestbedingungen) erfüllen. Bewerber, die diese nicht erfüllen, scheiden aus. Unter den dann noch verbleibenden Bewerbern findet eine Bewertung in der Weise statt, dass die Vergabestelle aus der Gesamtheit aller Angaben und Unterlagen des Bewerbers bewertet, ob sie die Bewerber für fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig hält.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Ralf Walter

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-08-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Verg. Ticketing
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren gemäß EG-VOL/A mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Die Bewerber sind zunächst auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert ( = 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten von der Vergabestelle dann die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt ( = 2. Stufe), verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben. Danach finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Anfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu richten. Fragen nach dem 20.2.2014 können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden. Die Vergabestelle bittet darum, dass Nachfragen ausschließlich schriftlich oder per E-Mail an die unter I.1 genannte Kontaktadresse werden.
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Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Vergabeverfahren Ticketing“ an die Vergabestelle per Post zu schicken. Formblätter und weitere Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb ( = 1. Stufe des Ausschreibungsverfahrens) und die Bewerbung gibt es nicht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005; zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 62 Gesetz zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntmachungen sowie der ZPO, des EG ZPO und der AO vom 22.12.2011 (BGBl. I S. 3044) Anwendung. Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit:
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1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der von der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Unverzüglich im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens 7 Tage nach Kenntnis des Vergaberechtsverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfspflichten und Präklusionsvorschriften nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten.
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Quelle: OJS 2014/S 025-039111 (2014-01-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-08-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 446 877,40 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: ticketing@iga-berlin-2017.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 154-276564
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 25-039111
ABl. S-Ausgabe: 154

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität Lösungskonzept Ticketing (250)
2. Qualität Lösungskonzept Nachnutzung des Systems (50)
3. Sonstige angebotene Leistungen des AN (200)
4. Qualität Havarie-Konzept (50)
5. Vertragliche Regelungen (100)
6. Kosten gemäß Preisblatt (350)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-05 📅
Name: Beckerbillet GmbH
Postanschrift: Fangdieckstraße 61
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22547
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: moritz.kaestner@beckerbillet.de 📧
Internetadresse: www.beckerbillett.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 002

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Rafal Borzyszkowski, Herrn Ralf Walter
Quelle: OJS 2014/S 154-276564 (2014-08-08)