VOF Umbau und Sanierung des Gymnasium Christianeum am Standort Otto-Ernst-Straße 34, Hamburg - Los 1: Objektplanung gem. § 34 HOAI - Los 2: Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI

Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß §26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m² und die Haupt-nutzungsfläche etwa 3 100 000 m².
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit dem Umbau und der Sanierung des Gymnasiums Christianeum am Standort Otto-Ernst-Straße 34 in Hamburg beauftragt.
Das städtische altsprachliche Gymnasium Christianeum liegt in Hamburg im Stadtteil Othmarschen in relativ zentraler Lage, unweit des S-Bahn-Anschlusses. Es ist umgeben von einer starken einzelhausdominierten Bebauung. Das Denkmalmalschutzamt stuft das Gebäude als eines der bedeutendsten Schuldenkmäler Hamburgs ein. Der Architekt Arne Jacobsen errichtete den kompakten Schulkomplex in den Jahren 1968 – 1971 in einer für ihn typischen Formen- und Detailsprache, nach vorausgegangenem Wettbewerb 1965. Nicht nur der Baukörper, die Außenanlagen, sondern die gesamte Innenarchitektur /Einrichtung sind Entwürfe von Arne Jacobsen. Bemerkenswert ist die Flexibilität des Baukörpers. Arne Jacobsen plante die Zukunft – d. h. spätere Erweiterungen des komplexen Gebäudes konnten in die Hochkeller eingeplant werden, die höhengleich mit dem Erdgeschoss ausbildet sind. So konnte bisher eine Veränderung der Struktur des Baukörpers vermieden werden.
Das Christianeum beinhaltet eine historische Bibliothek, die bis ins Gründungsjahr 1738 zurückgreift. Zudem ist eine Lehrerbibliothek (ca.29.000 Bände) mit wissenschaftlichen Sammlungscharakter, die Bestände werden seit 1850 in Form einer systematischen Präsenzaufstellung erfasst, integraler Bestandteil des Christianeums ebenfalls seit 1738.
Die Außenanlagen, nicht nur die Schulhofflächen im 1. OG, sondern auch die Beschaffenheit der Sportanlagen und Freiflächen im EG, stehen unter Denkmalschutz.
Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2017 vorgesehen.
Die Maßnahme umfasst die innere Sanierung (alle Innenräume, Gebäudetechnik und übrige WC-Anlagen, insg. ca.7 990 m² Mietfläche) sowie den Umbau zur Realisierung eines um vier Räume erhöhten Bedarfs an allg. Unterrichtsräumen. Hierbei sind Klassenräume in einem Gesamtumfang von insg. ca. 780 m² Mietfläche umzubauen.
Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze für die Sanierung und die Umbaumaßnahme in Höhe von ca. 4 840 000 EUR (Bruttobaukosten KG 200 bis 700 gem. DIN 276, inkl. MWSt.).
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
LOS 1:
— Leistungsphase 2 und 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 1 (teilweise), sowie 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
LOS 2:
— Leistungsphase 1 (teilweise) sowie Leistungsphase 2 und 3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. §53 (2) HOAI
— Leistungsphasen 4 bis 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. §53 (2) HOAI , als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
An dem Standort war ein Architekturbüro mit einer Variantenuntersuchung möglicher Realisierung ergänzender Unterrichtsräume im Bestand sowie eine begleitende Projektsteuerung bei bereits abgeschossenen Maßnahmen (insb. GBS) involviert. Die Variantenuntersuchung wird (ggf. in Auszügen) allen Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Diese sind von der Teilnahme am Verhandlungsverfahren nicht ausgeschlossen.
Die Schulleitung nimmt ggf. in beratender Funktion an den Angebotsverhandlungen teil. Ggf. werden weitere Vertreter aus behördlichem Kontext in beratender Funktion teilnehmen (Denkmalschutz).
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-05 Auftragsbekanntmachung
2016-12-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-09-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 370 000 EUR für LOS 1 (Objektplanung) und ca. 210.000 EURO für LOS 2 (Technische Ausrüstung) inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.580 000
Gesamtwert des Auftrags: 580 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg
Postanschrift: U 40 Einkauf/Vergabe, An der Stadthausbrücke 1, 20355 Hamburg
Postleitzahl: 20355
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg.de/schulbau/ 🌏
E-Mail: vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428236268 📞
Fax: +49 40427310143 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-05 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 175-309135
ABl. S-Ausgabe: 175
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/ Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: LOS 1: Versendung der Angebotsaufforderung 44. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 47. KW 2014; Verhandlungsgespräche 48. KW 2014. LOS 2: Versendung der Angebotsaufforderung 44. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 47. KW 2014; Verhandlungsgespräche 49. KW 2014. Die zu schließenden Verträge unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß §26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m² und die Haupt-nutzungsfläche etwa 3 100 000 m².
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In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit dem Umbau und der Sanierung des Gymnasiums Christianeum am Standort Otto-Ernst-Straße 34 in Hamburg beauftragt.
Das städtische altsprachliche Gymnasium Christianeum liegt in Hamburg im Stadtteil Othmarschen in relativ zentraler Lage, unweit des S-Bahn-Anschlusses. Es ist umgeben von einer starken einzelhausdominierten Bebauung. Das Denkmalmalschutzamt stuft das Gebäude als eines der bedeutendsten Schuldenkmäler Hamburgs ein. Der Architekt Arne Jacobsen errichtete den kompakten Schulkomplex in den Jahren 1968 – 1971 in einer für ihn typischen Formen- und Detailsprache, nach vorausgegangenem Wettbewerb 1965. Nicht nur der Baukörper, die Außenanlagen, sondern die gesamte Innenarchitektur /Einrichtung sind Entwürfe von Arne Jacobsen. Bemerkenswert ist die Flexibilität des Baukörpers. Arne Jacobsen plante die Zukunft – d. h. spätere Erweiterungen des komplexen Gebäudes konnten in die Hochkeller eingeplant werden, die höhengleich mit dem Erdgeschoss ausbildet sind. So konnte bisher eine Veränderung der Struktur des Baukörpers vermieden werden.
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Das Christianeum beinhaltet eine historische Bibliothek, die bis ins Gründungsjahr 1738 zurückgreift. Zudem ist eine Lehrerbibliothek (ca.29.000 Bände) mit wissenschaftlichen Sammlungscharakter, die Bestände werden seit 1850 in Form einer systematischen Präsenzaufstellung erfasst, integraler Bestandteil des Christianeums ebenfalls seit 1738.
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Die Außenanlagen, nicht nur die Schulhofflächen im 1. OG, sondern auch die Beschaffenheit der Sportanlagen und Freiflächen im EG, stehen unter Denkmalschutz.
Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2017 vorgesehen.
Die Maßnahme umfasst die innere Sanierung (alle Innenräume, Gebäudetechnik und übrige WC-Anlagen, insg. ca.7 990 m² Mietfläche) sowie den Umbau zur Realisierung eines um vier Räume erhöhten Bedarfs an allg. Unterrichtsräumen. Hierbei sind Klassenräume in einem Gesamtumfang von insg. ca. 780 m² Mietfläche umzubauen.
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Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze für die Sanierung und die Umbaumaßnahme in Höhe von ca. 4 840 000 EUR (Bruttobaukosten KG 200 bis 700 gem. DIN 276, inkl. MWSt.).
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
LOS 1:
— Leistungsphase 2 und 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 1 (teilweise), sowie 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
LOS 2:
— Leistungsphase 1 (teilweise) sowie Leistungsphase 2 und 3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. §53 (2) HOAI
— Leistungsphasen 4 bis 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. §53 (2) HOAI , als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
An dem Standort war ein Architekturbüro mit einer Variantenuntersuchung möglicher Realisierung ergänzender Unterrichtsräume im Bestand sowie eine begleitende Projektsteuerung bei bereits abgeschossenen Maßnahmen (insb. GBS) involviert. Die Variantenuntersuchung wird (ggf. in Auszügen) allen Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Diese sind von der Teilnahme am Verhandlungsverfahren nicht ausgeschlossen.
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Die Schulleitung nimmt ggf. in beratender Funktion an den Angebotsverhandlungen teil. Ggf. werden weitere Vertreter aus behördlichem Kontext in beratender Funktion teilnehmen (Denkmalschutz).
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Cristianeum Otto-Ernst-Str. 34 - Objektplanung
Kurze Beschreibung:
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß §26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m² und die Haupt-nutzungsfläche etwa 3 100 000 m².In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit dem Umbau und der Sanierung des Gymnasiums Christianeum am Standort Otto-Ernst-Straße 34 in Hamburg beauftragt.Das städtische altsprachliche Gymnasium Christianeum liegt in Hamburg im Stadtteil Othmarschen in relativ zentraler Lage, unweit des S-Bahn-Anschlusses. Es ist umgeben von einer starken einzelhausdominierten Bebauung. Das Denkmalmalschutzamt stuft das Gebäude als eines der bedeutendsten Schuldenkmäler Hamburgs ein. Der Architekt Arne Jacobsen errichtete den kompakten Schulkomplex in den Jahren 1968 – 1971 in einer für ihn typischen Formen- und Detailsprache, nach vorausgegangenem Wettbewerb 1965. Nicht nur der Baukörper, die Außenanlagen, sondern die gesamte Innenarchitektur /Einrichtung sind Entwürfe von Arne Jacobsen. Bemerkenswert ist die Flexibilität des Baukörpers. Arne Jacobsen plante die Zukunft – d. h. spätere Erweiterungen des komplexen Gebäudes konnten in die Hochkeller eingeplant werden, die höhengleich mit dem Erdgeschoss ausbildet sind. So konnte bisher eine Veränderung der Struktur des Baukörpers vermieden werden.Das Christianeum beinhaltet eine historische Bibliothek, die bis ins Gründungsjahr 1738 zurückgreift. Zudem ist eine Lehrerbibliothek (ca.29.000 Bände) mit wissenschaftlichen Sammlungscharakter, die Bestände werden seit 1850 in Form einer systematischen Präsenzaufstellung erfasst, integraler Bestandteil des Christianeums ebenfalls seit 1738.Die Außenanlagen, nicht nur die Schulhofflächen im 1. OG, sondern auch die Beschaffenheit der Sportanlagen und Freiflächen im EG, stehen unter Denkmalschutz.Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2017 vorgesehen.Die Maßnahme umfasst die innere Sanierung (alle Innenräume, Gebäudetechnik und übrige WC-Anlagen, insg. ca.7 990 m² Mietfläche) sowie den Umbau zur Realisierung eines um vier Räume erhöhten Bedarfs an allg. Unterrichtsräumen. Hierbei sind Klassenräume in einem Gesamtumfang von insg. ca. 780 m² Mietfläche umzubauen.Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze für die Sanierung und die Umbaumaßnahme in Höhe von ca. 4 840 000 EUR (Bruttobaukosten KG 200 bis 700 gem. DIN 276, inkl. MWSt.).Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:LOS 1:— Leistungsphase 2 und 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI;— Leistungsphasen 1 (teilweise), sowie 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).An dem Standort war ein Architekturbüro mit einer Variantenuntersuchung möglicher Realisierung ergänzender Unterrichtsräume im Bestand sowie eine begleitende Projektsteuerung bei bereits abgeschossenen Maßnahmen (insb. GBS) involviert. Die Variantenuntersuchung wird (ggf. in Auszügen) allen Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Diese sind von der Teilnahme am Verhandlungsverfahren nicht ausgeschlossen.Die Schulleitung nimmt ggf. in beratender Funktion an den Angebotsverhandlungen teil. Ggf. werden weitere Vertreter aus behördlichem Kontext in beratender Funktion teilnehmen (Denkmalschutz).Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
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Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze für die Sanierung und die Umbaumaßnahme in Höhe von ca. 4 840 000 EUR (Bruttobaukosten KG 200 bis 700 gem. DIN 276, inkl. MWSt.).
Menge oder Umfang: Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 370 000 EUR für LOS 1 (Objektplanung) inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die Angebotsabgabe ist möglich für ein oder zwei Lose. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag für ein oder zwei Lose zu erteilen, sofern ein Angebot für beide Lose unterbreitet wird.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Christianeum - Otto-Ernst-Str. 34 - Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI
Kurze Beschreibung:
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß §26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m² und die Haupt-nutzungsfläche etwa 3 100 000 m².In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit dem Umbau und der Sanierung des Gymnasiums Christianeum am Standort Otto-Ernst-Straße 34 in Hamburg beauftragt.Das städtische altsprachliche Gymnasium Christianeum liegt in Hamburg im Stadtteil Othmarschen in relativ zentraler Lage, unweit des S-Bahn-Anschlusses. Es ist umgeben von einer starken einzelhausdominierten Bebauung. Das Denkmalmalschutzamt stuft das Gebäude als eines der bedeutendsten Schuldenkmäler Hamburgs ein. Der Architekt Arne Jacobsen errichtete den kompakten Schulkomplex in den Jahren 1968 – 1971 in einer für ihn typischen Formen- und Detailsprache, nach vorausgegangenem Wettbewerb 1965. Nicht nur der Baukörper, die Außenanlagen, sondern die gesamte Innenarchitektur /Einrichtung sind Entwürfe von Arne Jacobsen. Bemerkenswert ist die Flexibilität des Baukörpers. Arne Jacobsen plante die Zukunft – d. h. spätere Erweiterungen des komplexen Gebäudes konnten in die Hochkeller eingeplant werden, die höhengleich mit dem Erdgeschoss ausbildet sind. So konnte bisher eine Veränderung der Struktur des Baukörpers vermieden werden.Das Christianeum beinhaltet eine historische Bibliothek, die bis ins Gründungsjahr 1738 zurückgreift. Zudem ist eine Lehrerbibliothek (ca.29.000 Bände) mit wissenschaftlichen Sammlungscharakter, die Bestände werden seit 1850 in Form einer systematischen Präsenzaufstellung erfasst, integraler Bestandteil des Christianeums ebenfalls seit 1738.Die Außenanlagen, nicht nur die Schulhofflächen im 1. OG, sondern auch die Beschaffenheit der Sportanlagen und Freiflächen im EG, stehen unter Denkmalschutz.Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2017 vorgesehen.Die Maßnahme umfasst die innere Sanierung (alle Innenräume, Gebäudetechnik und übrige WC-Anlagen, insg. ca.7 990 m² Mietfläche) sowie den Umbau zur Realisierung eines um vier Räume erhöhten Bedarfs an allg. Unterrichtsräumen. Hierbei sind Klassenräume in einem Gesamtumfang von insg. ca. 780 m² Mietfläche umzubauen.Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze für die Sanierung und die Umbaumaßnahme in Höhe von ca. 4 840 000 EUR (Bruttobaukosten KG 200 bis 700 gem. DIN 276, inkl. MWSt.).Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:LOS 2:— Leistungsphase 1 (teilweise) sowie Leistungsphase 2 und 3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. §53 (2) HOAI— Leistungsphasen 4 bis 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. §53 (2) HOAI , als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).An dem Standort war ein Architekturbüro mit einer Variantenuntersuchung möglicher Realisierung ergänzender Unterrichtsräume im Bestand sowie eine begleitende Projektsteuerung bei bereits abgeschossenen Maßnahmen (insb. GBS) involviert. Die Variantenuntersuchung wird (ggf. in Auszügen) allen Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Diese sind von der Teilnahme am Verhandlungsverfahren nicht ausgeschlossen.Die Schulleitung nimmt ggf. in beratender Funktion an den Angebotsverhandlungen teil. Ggf. werden weitere Vertreter aus behördlichem Kontext in beratender Funktion teilnehmen (Denkmalschutz).Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
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Menge oder Umfang: Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 210 000 EUR für LOS 2 (Technische Ausrüstung) inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 370 000 EUR für LOS 1 (Objektplanung) und ca. 210.000 EURO für LOS 2 (Technische Ausrüstung) inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.
Beschreibung der Optionen:
LOS 1:
Leistungsphasen 1 (teilweise) 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
LOS 2:
Leistungsphasen 4 bis 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. §53 (2) HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: SBH VOF 026/2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben der Bewerber gemäß VOF §4 (2),(3); §4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); §5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. §2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind pro LOS folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
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— ausgefüllter Bewerberbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie);
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck);
— Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
— Anlage 1D: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
— Anlage 1E: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
— Anlage 1G: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
—Anlage 1H: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß §3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1 genannten Deckungssummen (in Kopie) und die schriftliche Erklärung der Bereitschaft einer etwaigen Anhebung gemäß Ziffer III.1.1. Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1;
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— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie);
— Anlage 3B: LOS 1: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen gem. §34 HOAI (siehe III.2.3) mit Referenzschreiben.
— Anlage 3B: LOS 2: Liste von Referenzprojekten (siehe III.2.3).
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben), nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
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Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
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Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen.
Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist für jedes LOS separat in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen für jedes LOS gesondert auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der Email vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de anzufordern. Es wird bei der Abforderung der Unterlagen darum gebeten, die Losnummer anzugeben, für dessen Leistung die Bewerbungsunterlagen benötigt werden. Eine Bewerbung ist für ein oder zwei LOSE möglich. Die Nachweise und Erklärungen sind für jedes LOS separat einzureichen.
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Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(A) Pro LOS ein aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden; jeweils 2-fach maximiert).
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(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §34 HOAI (LOS 1) in den letzten drei Geschäftsjahren (je Jahr; 2011, 2012; 2013). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 350 000 EUR (netto) erreichen.
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Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §55 (LOS 2) in den letzten drei Geschäftsjahren (je Jahr; 2011, 2012; 2013). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 200 000 EUR (netto) erreichen.
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Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht §5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z.B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z.B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier für LOS 1:
— Architekt/in für die Leistung Objektplanung gem. §34 HOAI
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier für LOS 2:
— Ingenieur/in für die Leistung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI
(HLS, Anlagengruppen 1-3) oder (ELT, Anlagengruppen 4+5),
(B) Für LOS 1: Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §34 HOAI.
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 01.01.2006) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276), der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
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Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und mit Erfahrung von Objekten unter Denkmalschutz nachzuweisen.
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Für LOS 2: Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI.
Leistungsübersicht: Liste der wesentlichen in den vergangenen max. 6 Jahren (Stichtag 1.1.2008; die Projekte müssen mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein) erbrachten Leistungen unter Angabe:
— Projektbezeichnung
— Kosten der Kostengruppe 400 (in EUR; netto)
—Größe (BGF)
— (öffentlichen/privaten) Auftraggebers (inkl. Nennung des Ansprechpartners mit Kontaktdaten)
— Leistungszeitraum
— ausgeführte Leistungsphasen und Anlagengruppen
— ggf. Besonderheiten wie z.B. Bauen im Bestand, Bauen im laufenden Betrieb, Sanierung, etc.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern nachzuweisen.
(C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten drei Jahre (je Jahr 2011, 2012, 2013).
Für LOS 1: Im Bereich Objektplanung gem. §34 HOAI sind mind. 4 Ingenieure/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
Für LOS 2: Im Bereich Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI (HLS, Anlagegruppen 1-3) sind mind. 2 Ingenieure/innen, im Bereich Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI (ELT, Anlagegruppen 4+5) sind mind. 2 Ingenieure/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht pro LOS: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist pro LOS der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber/in insofern seine bzw. ihre Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.)
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der jeweilige Auftragnehmer pro LOS sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 02.03.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.08.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
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Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß §3 Hamburgisches Vergabegesetz.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Geforderte Berufsqualifikation gem. §19 VOF.
Als Berufsqualifikation werden für LOS 1 der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. §34 HOAI und für LOS 2 der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen gem. §55 HOAI (HLS + ELT) gefordert.
Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die geplanten Mindest- und Höchstzahlen gelten jeweils für LOS 1 und LOS 2. Die Bewerbung ist für ein oder zwei Lose möglich. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Auswahl für ein oder zwei Lose zu treffen, sofern eine Bewerbung für beide Lose unterbreitet wird.Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl für LOS 1 erfolgt anhand von zwei Referenzen für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. §34 HOAI jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-1 Punkt), vergleichbare Bauaufgabe (0-3 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-1 Punkte) und die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Bauherren (0-1 Punkt).Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 16 Punkte für LOS 1 erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens. Die Auswahl für LOS 2 erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der technischen gem. §55 HOAI eingereichten zwei Referenzliste. Auswahlkriterien (gewertet werden die Projekte aus der Referenzliste):1.) Die Projektkosten in der KG 400 erreichen mind. 600 000 EUR (netto):kein Projekt = 0 Punkte; 1 Projekt =1 Punkt; 2 Projekte = 2 Punkte, 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).2.) Leistungsphasen 2 bis 8 wurden (durchgängig) erbracht:kein Projekt = 0 Punkte, 1 Projekt = 1 Punkt; 2 Projekte =2 Punkte, 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).3.) Die Bereiche HLS und ELT wurden bearbeitet:kein Projekt = 0 Punkte; 1 Projekt = 1 Punkt; 2 Projekte = 2 Punkte; 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).4.) Bei dem Projekt handelt es sich um eine Sanierungs- oder Umbaumaßnahme:kein Projekt = 0 Punkte; 1 Projekt = 1 Punkt; 2 Projekte = 2 Punkte; 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).5.) Das Projekt wurde im laufenden Betrieb durchgeführt:kein Projekt = 0 Punkte; 1 Projekt = 1 Punkt; 2 Projekte = 2 Punkte; 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).Insgesamt sind max. 15 Punkte für LOS 2 zu erzielen.Der dabei je LOS verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen für das jeweilige LOS versandt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien in einem LOS oder in beiden LOSEN zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl je LOS zu erhöhen oder gem. §10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachlicher Wert (20)
2. Qualität (30)
3. Kundendienst (10)
4. Ausführungszeitraum (10)
5. Preis/Honorar (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kirsten Spann

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SBH VOF 026/2014
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
LOS 1: Versendung der Angebotsaufforderung 44. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 47. KW 2014; Verhandlungsgespräche 48. KW 2014.
LOS 2: Versendung der Angebotsaufforderung 44. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 47. KW 2014; Verhandlungsgespräche 49. KW 2014.
Die zu schließenden Verträge unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß §107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
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Des Weiteren ist gemäß §107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: SBH | Schulbau Hamburg, Rechtsabteilung U 1
Postanschrift: An der Stadthausbrücke 1
Postleitzahl: 20355
Fax: +49 40427310143 📠
Quelle: OJS 2014/S 175-309135 (2014-09-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-12-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: U 40 Einkauf / Vergabe, An der Stadthausbrücke 1

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 252-465299
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 175-309135
ABl. S-Ausgabe: 252

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-08 📅
Name: lup architekten
Postanschrift: Borselstraße 7
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22765
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-06-16 📅
Name: RMN Ingenieure GmbH
Postanschrift: Johannisbollwerk 6-8
Postleitzahl: 20459

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs.3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
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Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: SBH | Schulbau Hamburg, Rechtsabteilung (U 1)
Quelle: OJS 2016/S 252-465299 (2016-12-28)