Die Stadt Essen beabsichtigt, auf der Grundlage eines durch das Architekturbüro BKR Brüning-Klapp-Rein in Zusammenarbeit mit dem Nutzer erstellten Machbarkeitsstudie (Vorentwurfs), den Umbau des Wirtschaftgebäudes des Schloß Borbeck, Schloßstr. 101, 45355 Essen. 1.) Bauprogramm Die Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes sollen zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes des Kulturzentrums Schloß Borbeck um inhaltliche Elemente wie die historische Station Alter Turm, die Galerie für regionale Positionen zeitgenössischer Kunst, eine Studiobühne mit den notwendigen Nebenräumen und ein integratives Cafe ergänzt werden. Zudem sollen Büroräume für die Bezirksvertretung des Stadtbezirks IV hergerichtet, die Hausmeisterwohnung verlegt und die Unterrichtsräume der Folkwang-Musikschule neu geordnet und saniert werden. Die Belange des Denkmalschutzes sind mit dem Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Essen und dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, 50250 Pulheim, als übergeordnetes Fachamt abzustimmen. 2.) Bauabschnitte Die Gesamtmassnahme gliedert sich in 2 Förderbereiche, die wiederum in einzelne, zeitlich nacheinander durchzuführende Bauabschnitte aufgeteilt werden. Die beiden Förderbereiche sind parallel abzuarbeiten: 2.1.) 1. Förderabschnitt: — Der 1. Bauabschnitt umfasst im rechten Teil des Gebäudes im Dachgeschoss die Hausmeisterwohnung und die vorgelagerten Verwaltungsräume sowie im Obergeschoss- rechter Teil- Unterrichtsräume für die Folgwang-Musikschule, jeweils bis zum Treppenhaus. — Der 2. Bauabschnitt wird durch die Verwaltungs-/ Unterrichtsräume im Dachgeschoss, die Unterrichtsräume und den Tanzsaal mit Nebenräumen im Obergeschoss und den Räumen für ein Cafe'mit Küche, Nebenräumen sowie einem Theater im Erdgeschoss gebildet. 2.2.) 2. Förderabschnitt: — Der 1. Bauabschnitt umfasst die beiden oberen Etagen und das Untergeschoss des historischen Turms und ist bei laufendem Betrieb der Galerie durchzufü+hren. — Der 2. Bauabschnitt betrifft den rückwärtigen Teil der Galerie und den erdgeschossigen Teil des historischen Turms. — Der 3. Bauabschnitt ist der frontseitige Teil der Galerie im Erdgeschoss. 3.) Baukosten Die Gesamtbruttokosten des Umbaus (KG 200-500 und 700) liegen überschlägig bei 3 000 000 EUR. Höhere als die veranschlagten Kosten sind innerhalb des Planungsprozesses durch Kürzungen im Bauprogramm und Standardsenkungen aufzufangen. Die umzubauenden Flächen betragen ca. 1 325 m² Nettogrundfläche. 4.) Verfahren Es ist beabsichtigt nach Abschluss des VOF-Verhandlungsverfahrens Leistungen gemäß § 34 HOAI (Objektplanung für Gebäude und Innenräume) mindestens für die Leistungsphasen 2 bis 4, Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung zu beauftragen. Ein Stufenvertrag nach der Leistungsphase 4 für die LPH 5 bis 8 § 34 HOAI ist beabsichtigt. Die Entscheidung wird nach der Entwurfsphase getroffen. 5.) Planungs- und Bauzeit Die Leistungen sind mit den Leistungsphasen 2 bis 4 des § 34 der HOAI im September 2014 zu beginnen und im Dezember 2014 abzuschließen. Eine anschließende Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 § 34 der HOAI ist abhängig von der Zustimmung des Rates der Stadt Essen sowie des Bau- und Verkehrsausschußes. Für die Ausführung ist ein Zeitraum von Juni 2015 bis Juni 2017 geplant.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-03.
Auftragsbekanntmachung (2014-06-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Die Gesamtbruttokosten des Umbaus (KG 200-500 und 700) ohne Grundstück liegen überschlägig bei 3 000 000 EUR.2 521 000
Gesamtwert des Auftrags: 2 521 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Essen, Immobilienwirtschaft, Einkauf, Vergabe, Recht
Postanschrift: Lindenallee 67
Postleitzahl: 45127
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://essen.de🌏
E-Mail: sabine.ulmann@immo.essen.de📧
Telefon: +49 2018860135📞
Fax: +49 2018860136 📠
1. Ausschließlich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Dazu sind eine kostenlose Registrierung sowie ein Internetzugang und eine Emailadresse erforderlich, über die auch die gesamte Kommunikation im Verfahren abgewickelt wird.
2. Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
— Bewerbungsbogen,
— Anlage 2 zum Bewerbungsbogen (Eigenerklärung nach § 2 (3) und § 4 Abs. 2 VOF),
— Anlage 4 zum Bewerbungsbogen (Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF),
— Adressaufkleber,
— Machbarkeitsstudie (Vorentwurf).
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYLYDQU
1. Ausschließlich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Dazu sind eine kostenlose Registrierung sowie ein Internetzugang und eine Emailadresse erforderlich, über die auch die gesamte Kommunikation im Verfahren abgewickelt wird.
2. Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
— Bewerbungsbogen,
— Anlage 2 zum Bewerbungsbogen (Eigenerklärung nach § 2 (3) und § 4 Abs. 2 VOF),
— Anlage 4 zum Bewerbungsbogen (Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF),
— Adressaufkleber,
— Machbarkeitsstudie (Vorentwurf).
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYLYDQU
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Essen beabsichtigt, auf der Grundlage eines durch das Architekturbüro BKR Brüning-Klapp-Rein in Zusammenarbeit mit dem Nutzer erstellten Machbarkeitsstudie (Vorentwurfs), den Umbau des Wirtschaftgebäudes des Schloß Borbeck, Schloßstr. 101, 45355 Essen.
Die Stadt Essen beabsichtigt, auf der Grundlage eines durch das Architekturbüro BKR Brüning-Klapp-Rein in Zusammenarbeit mit dem Nutzer erstellten Machbarkeitsstudie (Vorentwurfs), den Umbau des Wirtschaftgebäudes des Schloß Borbeck, Schloßstr. 101, 45355 Essen.
1.) Bauprogramm
Die Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes sollen zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes des Kulturzentrums Schloß Borbeck um inhaltliche Elemente wie die historische Station Alter Turm, die Galerie für regionale Positionen zeitgenössischer Kunst, eine Studiobühne mit den notwendigen Nebenräumen und ein integratives Cafe ergänzt werden. Zudem sollen Büroräume für die Bezirksvertretung des Stadtbezirks IV hergerichtet, die Hausmeisterwohnung verlegt und die Unterrichtsräume der Folkwang-Musikschule neu geordnet und saniert werden.
Die Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes sollen zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes des Kulturzentrums Schloß Borbeck um inhaltliche Elemente wie die historische Station Alter Turm, die Galerie für regionale Positionen zeitgenössischer Kunst, eine Studiobühne mit den notwendigen Nebenräumen und ein integratives Cafe ergänzt werden. Zudem sollen Büroräume für die Bezirksvertretung des Stadtbezirks IV hergerichtet, die Hausmeisterwohnung verlegt und die Unterrichtsräume der Folkwang-Musikschule neu geordnet und saniert werden.
Die Belange des Denkmalschutzes sind mit dem Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Essen und dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, 50250 Pulheim, als übergeordnetes Fachamt abzustimmen.
2.) Bauabschnitte
Die Gesamtmassnahme gliedert sich in 2 Förderbereiche, die wiederum in einzelne, zeitlich nacheinander durchzuführende Bauabschnitte aufgeteilt werden. Die beiden Förderbereiche sind parallel abzuarbeiten:
2.1.) 1. Förderabschnitt:
— Der 1. Bauabschnitt umfasst im rechten Teil des Gebäudes im Dachgeschoss die Hausmeisterwohnung und die vorgelagerten Verwaltungsräume sowie im Obergeschoss- rechter Teil- Unterrichtsräume für die Folgwang-Musikschule, jeweils bis zum Treppenhaus.
— Der 2. Bauabschnitt wird durch die Verwaltungs-/ Unterrichtsräume im Dachgeschoss, die Unterrichtsräume und den Tanzsaal mit Nebenräumen im Obergeschoss und den Räumen für ein Cafe'mit Küche, Nebenräumen sowie einem Theater im Erdgeschoss gebildet.
— Der 2. Bauabschnitt wird durch die Verwaltungs-/ Unterrichtsräume im Dachgeschoss, die Unterrichtsräume und den Tanzsaal mit Nebenräumen im Obergeschoss und den Räumen für ein Cafe'mit Küche, Nebenräumen sowie einem Theater im Erdgeschoss gebildet.
2.2.) 2. Förderabschnitt:
— Der 1. Bauabschnitt umfasst die beiden oberen Etagen und das Untergeschoss des historischen Turms und ist bei laufendem Betrieb der Galerie durchzufü+hren.
— Der 2. Bauabschnitt betrifft den rückwärtigen Teil der Galerie und den erdgeschossigen Teil des historischen Turms.
— Der 3. Bauabschnitt ist der frontseitige Teil der Galerie im Erdgeschoss.
3.) Baukosten
Die Gesamtbruttokosten des Umbaus (KG 200-500 und 700) liegen überschlägig bei 3 000 000 EUR. Höhere als die veranschlagten Kosten sind innerhalb des Planungsprozesses durch Kürzungen im Bauprogramm und Standardsenkungen aufzufangen. Die umzubauenden Flächen betragen ca. 1 325 m² Nettogrundfläche.
Die Gesamtbruttokosten des Umbaus (KG 200-500 und 700) liegen überschlägig bei 3 000 000 EUR. Höhere als die veranschlagten Kosten sind innerhalb des Planungsprozesses durch Kürzungen im Bauprogramm und Standardsenkungen aufzufangen. Die umzubauenden Flächen betragen ca. 1 325 m² Nettogrundfläche.
4.) Verfahren
Es ist beabsichtigt nach Abschluss des VOF-Verhandlungsverfahrens Leistungen gemäß § 34 HOAI (Objektplanung für Gebäude und Innenräume) mindestens für die Leistungsphasen 2 bis 4, Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung zu beauftragen.
Ein Stufenvertrag nach der Leistungsphase 4 für die LPH 5 bis 8 § 34 HOAI ist beabsichtigt. Die Entscheidung wird nach der Entwurfsphase getroffen.
5.) Planungs- und Bauzeit
Die Leistungen sind mit den Leistungsphasen 2 bis 4 des § 34 der HOAI im September 2014 zu beginnen und im Dezember 2014 abzuschließen.
Eine anschließende Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 § 34 der HOAI ist abhängig von der Zustimmung des Rates der Stadt Essen sowie des Bau- und Verkehrsausschußes. Für die Ausführung ist ein Zeitraum von Juni 2015 bis Juni 2017 geplant.
Menge oder Umfang:
Die Gesamtbruttokosten des Umbaus (KG 200-500 und 700) ohne Grundstück liegen überschlägig bei 3 000 000 EUR.
Referenznummer: 60-1-3/ P 1/ 2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wirtschaftsgebäude Schloß Borbeck, Schloßstr. 101, 45355 Essen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgend in III.2.1), III.2.2) sowie III.2.3) unter 1.-5. und 7.-11. und III.3.1) genannten Unterlagen/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung einzureichen. Es erfolgt keine Nachforderung nicht eingereichter Unterlagen. Unvollständige Bewerbungen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Es wird dafür ein entsprechender Bewerbungsbogen, der zwingend auszufüllen ist, unter dem in Abschnitt I dieser Bekannmachung genannten Beschaffungsportal (http://www.evergabe.nrw.de- s. Inhaltsverzeichnis, Vergabeunterlagen, vom Unternehmer auszufüllende Dokumente) zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend in III.2.1), III.2.2) sowie III.2.3) unter 1.-5. und 7.-11. und III.3.1) genannten Unterlagen/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung einzureichen. Es erfolgt keine Nachforderung nicht eingereichter Unterlagen. Unvollständige Bewerbungen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Es wird dafür ein entsprechender Bewerbungsbogen, der zwingend auszufüllen ist, unter dem in Abschnitt I dieser Bekannmachung genannten Beschaffungsportal (http://www.evergabe.nrw.de- s. Inhaltsverzeichnis, Vergabeunterlagen, vom Unternehmer auszufüllende Dokumente) zur Verfügung gestellt.
1.) Angaben zum Büro/zur Person des Bewerbers, zur Rechtsform des Bewerbers einschl. Handelsregisterauszug (oder gleichwertig) sowie zum bevollmächtigten Vertreter (falls zutreffend),
2.) Nachweis Angaben zu einem Berufsstand gem. III.3.1) (z.B. Mitgliedschaft in einer Architektenkammer) dieser Vergabebekanntmachung,
3.) Nachweis oder Eigenerklärung zu § 2 Abs. 3 VOF über die Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferanteninteressen sowie Auskunft nach § 4 Abs. 2 VOF zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferanteninteressen verfolgen,
3.) Nachweis oder Eigenerklärung zu § 2 Abs. 3 VOF über die Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferanteninteressen sowie Auskunft nach § 4 Abs. 2 VOF zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferanteninteressen verfolgen,
4.) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF.
5.) Erklärung über Bietergemeinschaft (soweit zutreffend).
Der Teilnahmeantrag ist im Original rechtsverbindlich von der Geschäftsführung oder einem/r Bevollmächtigtem/n unterschrieben einzureichen. Bei Arbeitsgemeinschaften sind die Angaben zu III.2.1) von jedem ARGE-Mitglied gefordert. Mehrfachbeteiligungen einzelner Bieter einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Bietergemeinschaften sind erlaubt, jedoch keine Pflicht. Im Falle von Bietergemeinschaften ist mit der Bewerbung eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung abzugeben (Mindestvoraussetzung, falls zutreffend). Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet.
Der Teilnahmeantrag ist im Original rechtsverbindlich von der Geschäftsführung oder einem/r Bevollmächtigtem/n unterschrieben einzureichen. Bei Arbeitsgemeinschaften sind die Angaben zu III.2.1) von jedem ARGE-Mitglied gefordert. Mehrfachbeteiligungen einzelner Bieter einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Bietergemeinschaften sind erlaubt, jedoch keine Pflicht. Im Falle von Bietergemeinschaften ist mit der Bewerbung eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung abzugeben (Mindestvoraussetzung, falls zutreffend). Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
6.) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, deren Deckungssummen mindestens 2.500.00 EUR für Personenschäden und mindestens 1000 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils je Schadensfall, betragen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen gemäß III.1.1), die Vorlage dieses Nachweises wird vor Auftragserteilung nachgefordert,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
6.) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, deren Deckungssummen mindestens 2.500.00 EUR für Personenschäden und mindestens 1000 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils je Schadensfall, betragen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen gemäß III.1.1), die Vorlage dieses Nachweises wird vor Auftragserteilung nachgefordert,
7.) Angaben zum Umsatz für Architekturdienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2011, 2012, 2013),
8.) Falls auf Kapazitäten anderer Firmen zurückgegriffen wird, ist eine Verpflichtungserklärung gemäß § 5 Abs. 6 VOF vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
9.1.) Nachweis von einer Referenz aus dem Bereich Gebäudeplanung: Bei dem Referenzprojekt ist nachzuweisen, dass es sich jeweils um den Umbau eines denkmalgeschützten Hochbaugebäudes handelt und gemäß § 34 HOAI 2013 Leistungsbild Gebäude und Innenräume inkl. der Anlage 10 zu § 34, mindestens der Honorarzone III zuzuordnen ist. Die Fertigstellungskosten (KG 300+400) betragen mindestens 500 000 EUR brutto.
9.1.) Nachweis von einer Referenz aus dem Bereich Gebäudeplanung: Bei dem Referenzprojekt ist nachzuweisen, dass es sich jeweils um den Umbau eines denkmalgeschützten Hochbaugebäudes handelt und gemäß § 34 HOAI 2013 Leistungsbild Gebäude und Innenräume inkl. der Anlage 10 zu § 34, mindestens der Honorarzone III zuzuordnen ist. Die Fertigstellungskosten (KG 300+400) betragen mindestens 500 000 EUR brutto.
Bei dem Referenzobjekt müssen mindestens 50 % der ausgeführten Leistungen innerhalb des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes nachgewiesen werden. Maximal 50 % der ausgeführten Leistungen dürfen durch weitere Massnahmen z.B. durch Anbauten an das denkmalgeschütze Gebäude nachgewiesen werden. Diese Leistungen müssen stets im Zusammenhang mit dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude erfolgt sein.
Bei dem Referenzobjekt müssen mindestens 50 % der ausgeführten Leistungen innerhalb des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes nachgewiesen werden. Maximal 50 % der ausgeführten Leistungen dürfen durch weitere Massnahmen z.B. durch Anbauten an das denkmalgeschütze Gebäude nachgewiesen werden. Diese Leistungen müssen stets im Zusammenhang mit dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude erfolgt sein.
Es wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 gemäß § 33 HOAI 2009 Honorarzone III oder § 34 HOAI 2013 Honorarzone III ( inkl. Anlage 10) erbracht.
Die Referenz muss enthalten:
Bescheinigung des Auftraggebers zu den erbrachten Leistungen mit einer Aussage zu den handelnden Personen und der Qualität der Leistung. Zur Prüfung der Angaben sind die bauherrenseitigen Ansprechpartner zu benennen (Name, Anschrift, Telefonnummer, Emailadresse). Die Projektbeschreibung in Wort und Bild darf je Referenz max. 4 DIN A4 Seiten (oder max. 2 DIN A3 Seiten, gefaltet auf DIN A4) umfassen. Die eingesetzten Mitarbeiter/innen und Projektleiter/innen sind zu benennen. Gewertet werden nur solche Projekte, bei denen die Leistung des Bewerbers abgeschlossen ist und vorgenannte Angaben vollständig vorliegen.
Bescheinigung des Auftraggebers zu den erbrachten Leistungen mit einer Aussage zu den handelnden Personen und der Qualität der Leistung. Zur Prüfung der Angaben sind die bauherrenseitigen Ansprechpartner zu benennen (Name, Anschrift, Telefonnummer, Emailadresse). Die Projektbeschreibung in Wort und Bild darf je Referenz max. 4 DIN A4 Seiten (oder max. 2 DIN A3 Seiten, gefaltet auf DIN A4) umfassen. Die eingesetzten Mitarbeiter/innen und Projektleiter/innen sind zu benennen. Gewertet werden nur solche Projekte, bei denen die Leistung des Bewerbers abgeschlossen ist und vorgenannte Angaben vollständig vorliegen.
Eine weitere Referenz unter den o.g. Bedingungen kann eingereicht werden, s. Pkt 9.2) .
9.2.) Eine zusätzliche Referenz wie vor beschrieben (Kriterien s. Hauptreferenz) wird, ab Brutto-Herstellungskosten von 500 000 EUR, mit einem Bonus bewertet; das Fehlen der weiteren Referenz führt nicht zum Ausschluss. Die Fertigstellung des jeweiligen Referenzgebäudes muss nach dem 01.01.2009 erfolgt sein.
9.2.) Eine zusätzliche Referenz wie vor beschrieben (Kriterien s. Hauptreferenz) wird, ab Brutto-Herstellungskosten von 500 000 EUR, mit einem Bonus bewertet; das Fehlen der weiteren Referenz führt nicht zum Ausschluss. Die Fertigstellung des jeweiligen Referenzgebäudes muss nach dem 01.01.2009 erfolgt sein.
10. Eigenerklärung zur Anzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre (aufgeteilt nach Architekt/innen, und Dipl.-Ing./BA/MA) für Dienstleistungen, die der anstehenden Aufgabe entsprechen,
11. Eigenerklärung zur technischen Ausrüstung, Büroausstattung, Computerhard- und -software.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer muss eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen. Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. Die Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers müssen mindestens für Personenschäden 2 500 000 EUR, für Sachschäden 1 000 000 EUR, jeweils je Schadensfall, betragen.
Der Auftragnehmer muss eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen. Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. Die Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers müssen mindestens für Personenschäden 2 500 000 EUR, für Sachschäden 1 000 000 EUR, jeweils je Schadensfall, betragen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
1. Allgemeine Vertragsbedingungen für Verträge mit freiberuflich Tätigen bei der Durchführung von Bauaufgaben der Stadt Essen.
2. Zahlungen erfolgen bargeldlos in Euro.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt/in" zu tragen und über die erforderlichen Nachweise zu verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF. Der Nachweis (z.B. Mitgliedschaft in einer Architektenkammer) ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Es erfolgt keine Nachforderung nicht eingereichter Unterlagen. Unvollständige Bewerbungen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Auswärtige BewerberInnen mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und sie eine/e verantwortliche/n Berufsangehörige/n im vorstehenden Sinne benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt/in" zu tragen und über die erforderlichen Nachweise zu verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF. Der Nachweis (z.B. Mitgliedschaft in einer Architektenkammer) ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Es erfolgt keine Nachforderung nicht eingereichter Unterlagen. Unvollständige Bewerbungen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Auswärtige BewerberInnen mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und sie eine/e verantwortliche/n Berufsangehörige/n im vorstehenden Sinne benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Eignungskriterien Wichtung
— Umsatz für Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2011, 2012, 2013) 15 %,
— Anzahl der Mitarbeiter/Innen der letzten 3 Jahre 15 %,
— Technische Ausstattung des Büros (Computer Hard- und Software, Plotter, Drucker) 10 %,
— Übersichtlichkeit der Bewerbungsunterlagen 10 %.
Hinweis: Bei der Auswahl der Bewerber kommt das Losverfahren im Fall von gleichwertigen Bewerbern zum Einsatz.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Stadt Essen, Immobilienwirtschaft, Einkauf, Vergabe, Recht
Fr. Ulmann
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-09-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 60-1-3/ P 1/ 2014
Zusätzliche Informationen
1. Ausschließlich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Dazu sind eine kostenlose Registrierung sowie ein Internetzugang und eine Emailadresse erforderlich, über die auch die gesamte Kommunikation im Verfahren abgewickelt wird.
1. Ausschließlich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Dazu sind eine kostenlose Registrierung sowie ein Internetzugang und eine Emailadresse erforderlich, über die auch die gesamte Kommunikation im Verfahren abgewickelt wird.
2. Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
— Bewerbungsbogen,
— Anlage 2 zum Bewerbungsbogen (Eigenerklärung nach § 2 (3) und § 4 Abs. 2 VOF),
— Anlage 4 zum Bewerbungsbogen (Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF),
— Adressaufkleber,
— Machbarkeitsstudie (Vorentwurf).
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYLYDQU
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de📧
Telefon: +49 2114753131📞
Internetadresse: http://brd.nrw.de🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.
§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.