Wasserstoffofen
Wasserstoffofen:
Der Ofen soll so ausgelegt sein, dass der effektive Nutzraum für seltenerdhaltige Proben 20 L beträgt. Vor dem Einlass von Wasserstoffgas muss der Ofen auf einen Druck von 5*10-3mbar evakuiert werden, um eine sauerstofffreie Atmosphäre zu erreichen. Daraufhin soll ein Arbeitsdruck von max. 10 bar Wasserstoff dafür sorgen, dass die Proben pulverisiert werden. Zusätzlich soll der Probenraum geheizt werden, so dass eine Probentemperatur von 500 °C erreicht werden kann. Eine Regelsteuerung muss den Wasserstoffdruck bei dem eingestellten Druck (max. 10 bar) konstant halten, da Wasserstoff durch das Probenmaterial absorbiert wird. Zusätzlich muss eine Kühlung des Behälters und der Dichtungen vorgesehen werden, da die Wasserstoffaufnahme der Proben ein stark exothermer Prozess ist. Die Anlage muss so konzipiert werden, dass das pulverisierte Pulvermaterial im Ofenraum von nicht pulverisiertem Material getrennt und unter Ausschluss von Sauerstoff in eine ca. 5 L große Transportkammer überführt werden kann. Als Prozessgas soll neben Wasserstoff auch Argon eingesetzt werden. Es ist darauf zu achten, dass eine einfache Reinigung des Ofenraums möglich ist, um Querkontaminationen unterschiedlicher Probenchargen zu verhindern.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2014-05-23
|
Auftragsbekanntmachung
|
2014-08-13
|
Bekanntmachung über vergebene Aufträge
|