Wohnhausgruppen 066, 106, 140, 703 - Architekten- und Ingenieurleistungen für die komplexe Sanierung von bewohnten Wohnhäusern

Gesobau AG

1. Objektbeschreibungen und beabsichtigte Maßnahmen
Die GESOBAU plant in den Wohnhausgruppen WHG 066, WHG 106, WHG 140 und WHG 703 in Berlin-Wedding im bewohnten Zustand komplexe Sanierungen und Modernisierungen durchzuführen.
Zu den Wohnhausgruppen gehören Gebäude mit folgenden Anschriften:
WHG 066 – Soldiner Straße 10 in 13359 Berlin,
WHG 106 – Turiner Straße 7 in 13347 Berlin,
WHG 140 -– Reinickendorfer Str. 44, 45, 46 in 13347 Berlin,
WHG 703 – Sparrstraße 23 in 13353 Berlin.
WHG 066 – Soldiner Straße 10 in 13359 Berlin.
Es handelt sich um ein 5-geschossiges Haus aus dem Jahr um 1900. Das Gebäude umfasst einen Aufgang mit insgesamt 8 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 500 m² und 2 Gewerbeeinheiten mit rd. 100 m². Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
— Die Gebäude sollen energetisch modernisiert werden. Hierbei sind Variantenuntersuchungen (WDVS, Fassaden-Teildämmung, Innendämmung) unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen vorzunehmen. Die endgültige Überprüfung und Festlegung der Wirtschaftlichkeitskriterien liegt beim Auftraggeber,
— Die Fenster des Hauses sind zu erneuern,
— Die 8 Stk. Bestandsbalkone werden instandgesetzt,
— Das vorhandene Weichdach ist zu sanieren. Nicht mehr genutzte Schornsteine sind unter Dach zurückzubauen,
— Dach- und Kellerdeckendämmung ist nach Erfordernis der ENEV vorzusehen. Schwammsanierung ist soweit erforderlich zu berücksichtigen. Kellertrockenlegungen sind zu berücksichtigen,
— Weiterhin soll eine komplette Strangsanierung für sämtliche haustechnischen Installationen (Sanitär, Lüftung, Elektrosteiger und Installationen in Bädern und Küchen) inkl. Folgeleistungen sowie eine bauliche Erneuerung der Bäder gemäß GESOBAU Standard „Standard“ ist vorgesehen. Es ist zudem geplant, die Heizungsinstallation zu erneuern (einschl. hydraulischer Abgleich). Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird dabei favorisiert. Alternative Varianten sind jedoch ebenfalls zu betrachten und zu berücksichtigen. Der Einsatz von regenerativen Energien ist unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit zu prüfen und umzusetzen,
— Weiterhin ist eine Sanierung der Grundleitungen und der Hausanschlüsse nach Notwendigkeit vorgesehen,
— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 4 WE),
— Falls technisch möglich ist in der Leerwohnungsmodernisierung der „50+ Standard“ der GESOBAU für seniorenfreundliches Wohnen zu realisieren (bodengleiche Duschen, barrierearmer Balkonzugang, Verbreiterung der Türöffnungen, etc.),
— Allgemeinbereiche (Eingänge, Treppenhäuser, Flure, Keller) sollen aufgewertet, überarbeitet und modernisiert werden. Das Treppenhaus (einschl. Fenster- und Türelemente) soll mit einem neuen Gestaltungskonzept überarbeitet und aufgewertet werden. Die Klingel- und Briefkastenanlage ist zu erneuern. Der Eingangsbereich ist zu optimieren und gegebenenfalls aufzuwerten,
— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z.B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen,
— Grundrissoptimierungen bzw. Grundrissänderungen sollen untersucht werden. Außen-WC's sind zurückzubauen und in die Wohnungen zu integrieren.
Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 21 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 066 von ca. 515 605 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 5 683 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 312 712 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 107 985 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 45 067 EUR brutto
Kostengruppe 500 - Freianlagen: 44 158 EUR brutto.
WHG 106 – Turiner Straße 7 in 13347 Berlin.
Es handelt sich um ein 5-geschossiges Haus aus dem Jahr 1906. Das Gebäude umfasst einen Aufgang mit insgesamt 33 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 2 075 m² und 1 Gewerbeeinheit mit rd. 56 m². Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
— Die Gebäude sollen energetisch modernisiert werden. Hierbei sind Variantenuntersuchungen (WDVS, Fassaden-Teildämmung, Innendämmung) unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen vorzunehmen. Die endgültige Überprüfung und Festlegung der Wirtschaftlichkeitskriterien liegt beim Auftraggeber,
— Die Fenster des Hauses sind zu erneuern,
— Die 18 Stk. Bestandsbalkone werden instandgesetzt,
— Die Dächer sollen soweit erforderlich erneuert werden. Nicht mehr genutzte Schornsteine sind unter Dach zurückzubauen,
— Dach- und Kellerdeckendämmung ist nach Erfordernis der ENEV vorzusehen. Schwammsanierung ist soweit erforderlich zu berücksichtigen. Kellertrockenlegungen sind zu berücksichtigen.
— Weiterhin soll eine komplette Strangsanierung für sämtliche haustechnischen Installationen (Sanitär, Lüftung, Elektrosteiger und Installationen in Bädern und Küchen) inkl. Folgeleistungen sowie eine bauliche Erneuerung der Bäder gemäß GESOBAU Standard „Standard“ ist vorgesehen. Dabei sollen in 11 Wohnungen Duschen eingebaut werden. Es ist zudem geplant, die Heizungsinstallation zu erneuern (einschl. hydraulischer Abgleich). Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird dabei favorisiert. Alternative Varianten sind jedoch ebenfalls zu betrachten und zu berücksichtigen. Der Einsatz von regenerativen Energien ist unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit zu prüfen und umzusetzen.
— Weiterhin ist eine Sanierung der Grundleitungen und der Hausanschlüsse nach Notwendigkeit vorgesehen,
— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 17 WE),
— Falls technisch möglich ist in der Leerwohnungsmodernisierung der „50+ Standard“ der GESOBAU für seniorenfreundliches Wohnen zu realisieren (bodengleiche Duschen, barrierearmer Balkonzugang, Verbreiterung der Türöffnungen, etc.),
— Allgemeinbereiche (Eingänge, Treppenhäuser, Flure, Keller) sollen aufgewertet, überarbeitet und modernisiert werden. Das Treppenhaus (einschl. Fenster- und Türelemente) soll mit einem neuen Gestaltungskonzept überarbeitet und aufgewertet werden. Die Klingel- und Briefkastenanlage ist zu erneuern. Der Eingangsbereich ist zu optimieren und gegebenenfalls aufzuwerten,
— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z. B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen. Der erste Innenhof ist zu entsiegeln,
— Grundrissoptimierungen bzw. Grundrissänderungen sollen untersucht werden. Außen-WC's sind zurückzubauen und in die Wohnungen zu integrieren.
Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 30 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 106 von ca. 2 046 225 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 23 561 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 1 340 347 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 447 657 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 159 778 EUR brutto
Kostengruppe 500 – Freianlagen: 74 882 EUR brutto.
WHG 140 – Reinickendorfer Str. 44, 45, 46 in 13347 Berlin.
Es handelt sich um 5-geschossige Häuser aus dem Jahr um 1900. Die Gebäude umfassen drei Aufgänge mit insgesamt 47 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 3 550 m² und 14 Gewerbeeinheiten mit rd. 1 440 m². Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz.
— Die Gebäude sollen energetisch modernisiert werden. Hierbei sind Variantenuntersuchungen (WDVS, Fassaden-Teildämmung, Innendämmung) unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen vorzunehmen. Die endgültige Überprüfung und Festlegung der Wirtschaftlichkeitskriterien liegt beim Auftraggeber,
— Die Fenster des Hauses sind zu erneuern,
— Die 3 Stk. Bestandsbalkone werden instandgesetzt,
— Die Dächer sollen soweit erforderlich erneuert werden. Nicht mehr genutzte Schornsteine sind unter Dach zurückzubauen,
— Dach- und Kellerdeckendämmung ist nach Erfordernis der ENEV vorzusehen. Schwammsanierung ist soweit erforderlich zu berücksichtigen. Kellertrockenlegungen sind zu berücksichtigen,
— Weiterhin soll eine komplette Strangsanierung für sämtliche haustechnischen Installationen (Sanitär, Lüftung, Elektrosteiger und Installationen in Bädern und Küchen) inkl. Folgeleistungen sowie eine bauliche Erneuerung der Bäder gemäß GESOBAU Standard „Standard“ ist vorgesehen. Es ist zudem geplant, die Heizungsinstallation zu erneuern (einschl. hydraulischer Abgleich). Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird dabei favorisiert. Alternative Varianten sind jedoch ebenfalls zu betrachten und zu berücksichtigen. Der Einsatz von regenerativen Energien ist unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit zu prüfen und umzusetzen,
— Weiterhin ist eine Sanierung der Grundleitungen und der Hausanschlüsse nach Notwendigkeit vorgesehen,
— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 24 WE),
— Falls technisch möglich ist in der Leerwohnungsmodernisierung der „50+ Standard“ der GESOBAU für seniorenfreundliches Wohnen zu realisieren (bodengleiche Duschen, barrierearmer Balkonzugang, Verbreiterung der Türöffnungen, etc.),
— Allgemeinbereiche (Eingänge, Treppenhäuser, Flure, Keller) sollen aufgewertet, überarbeitet und modernisiert werden. Das Treppenhaus (einschl. Fenster- und Türelemente) soll mit einem neuen Gestaltungskonzept überarbeitet und aufgewertet werden. Die Klingel- und Briefkastenanlage ist zu erneuern. Der Eingangsbereich ist zu optimieren und gegebenenfalls aufzuwerten,
— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z. B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen,
— Grundrissoptimierungen bzw. Grundrissänderungen sollen untersucht werden. Außen-WC's sind zurückzubauen und in die Wohnungen zu integrieren.
Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 33 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 140 von ca. 3 716 541 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 32 900 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 2 515 151 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 625 119 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 374 398 EUR brutto
Kostengruppe 500 – Freianlagen: 168 973 EUR brutto.
WHG 703 – Sparrstraße 23 in 13353 Berlin.
Es handelt sich um ein 5-geschossiges Haus aus dem Jahr um 1900. Das Gebäude umfasst einen Aufgang mit insgesamt 22 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 1 615 m². Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
— Die Gebäude sollen energetisch modernisiert werden. Hierbei sind Variantenuntersuchungen (WDVS, Fassaden-Teildämmung, Innendämmung) unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen vorzunehmen. Die endgültige Überprüfung und Festlegung der Wirtschaftlichkeitskriterien liegt beim Auftraggeber,
— Die Fenster des Hauses sind zu erneuern,
— Die 3 Stk. Bestandsbalkone werden instandgesetzt,
— Die Dächer sollen soweit erforderlich erneuert werden. Nicht mehr genutzte Schornsteine sind unter Dach zurückzubauen,
— Dach- und Kellerdeckendämmung ist nach Erfordernis der ENEV vorzusehen. Schwammsanierung ist soweit erforderlich zu berücksichtigen. Kellertrockenlegungen sind zu berücksichtigen,
— Weiterhin soll eine komplette Strangsanierung für sämtliche haustechnischen Installationen (Sanitär, Lüftung, Elektrosteiger und Installationen in Bädern und Küchen) inkl. Folgeleistungen sowie eine bauliche Erneuerung der Bäder gemäß GESOBAU Standard „Standard“ ist vorgesehen. In 10 Wohnungen im Quergebäude sollen Duschen eingebaut werden. Es ist zudem geplant, die Heizungsinstallation zu erneuern (einschl. hydraulischer Abgleich). Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird dabei favorisiert. Alternative Varianten sind jedoch ebenfalls zu betrachten und zu berücksichtigen. Der Einsatz von regenerativen Energien ist unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit zu prüfen und umzusetzen,
— Weiterhin ist eine Sanierung der Grundleitungen und der Hausanschlüsse nach Notwendigkeit vorgesehen,
— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 11 WE),
— Falls technisch möglich ist in der Leerwohnungsmodernisierung der „50+ Standard“ der GESOBAU für seniorenfreundliches Wohnen zu realisieren (bodengleiche Duschen, barrierearmer Balkonzugang, Verbreiterung der Türöffnungen, etc.),
— Allgemeinbereiche (Eingänge, Treppenhäuser, Flure, Keller) sollen aufgewertet, überarbeitet und modernisiert werden. Das Treppenhaus (einschl. Fenster- und Türelemente) soll mit einem neuen Gestaltungskonzept überarbeitet und aufgewertet werden. Die Klingel- und Briefkastenanlage ist zu erneuern. Der Eingangsbereich ist zu optimieren und gegebenenfalls aufzuwerten,
— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z. B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen. Der Innenhof ist zu entsiegeln,
— Grundrissoptimierungen bzw. Grundrissänderungen sollen untersucht werden. Außen-WC's sind zurückzubauen und in die Wohnungen zu integrieren.
Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 25 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 703 von ca. 1 422 932 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 15 642 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 970 112 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 297 205 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 121 058 EUR brutto
Kostengruppe 500 – Freianlagen: 18 915 EUR brutto.
2. Generelle Sanierungsstrategie
Die generelle Sanierungsstrategie der GESOBAU verfolgt bei komplexen Modernisierungsprojekten insbesondere folgende Zielstellungen:
— Schaffung eines nachhaltigen Produktes im Segment Mietwohnungsbau,
— Solide technische Lösungen mit einer hohen Dauerhaftigkeit,
— Einhaltung der Budgetgrenzen als Kriterium zukünftiger Marktfähigkeit,
— Optimales Verhältnis zwischen Wirtschaftlichkeit und den anzustrebenden maximalen Qualitätsstandards,
— Geringer Ansatz im Bereich zukünftiger Wartungskosten und im Bereich der regelmäßigen Instandhaltung,
— Geringer Ansatz im Bereich der warmen Betriebskosten (unter Marktniveau),
— Prüfung des Einsatzes regenerativer Energien,
— Prüfung und Darstellung von Varianten zur energetischen Gebäudesanierung. Hierbei sind Variantenuntersuchungen (mit und ohne WDVS, Fassadenteildämmung, Innendämmung) unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen vorzunehmen,
— Die Vorgaben der KfW für die in Frage kommenden Förderprogramme und alle damit verbundenen Auflagen sollen untersucht werden, um eine unter Abwägung der Gesamtwirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen bzw. des Gesamtprojekts optimierte Lösung zu realisieren,
— Prüfung der Möglichkeiten für altersgerechtes Wohnen.
3. Leistungsumfang
Die Planung und Ausführung soll so erfolgen, dass der Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöht wird und die allgemeinen Wohnverhältnisse sich auf Dauer verbessern wobei der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten vor Drittmittelabzug zwischen 21 % und 33 % (siehe einzelne Objektbeschreibungen) der Gesamtkosten erreichen soll, da dies wesentlicher Bestandteil der Finanzierung ist.
Die Leistungen des Auftragnehmers erstrecken sich insbesondere auf folgende Fachdisziplinen (Grundleistungen):
— Objektplanung Gebäude und Innenräume,
— Freianlagen,
— Technische Ausrüstung,
— Abwasser, Wasser, Gasanlagen,
— Wärmeversorgungsanlagen,
— Lufttechnische Anlagen,
— Starkstromanlagen,
— Fernmeldeanlagen und informationstechnische Anlagen,
— Förderanlagen,
— sonstige Anlagen,
— Tragwerksplanung, soweit erforderlich.
Neben den Fachdisziplinen (Grundleistungen) sind insbesondere folgende Leistungen zu erbringen:
— Koordination der Planungsbeteiligten,
— Vorklärung der örtlichen Lage und Leistungsfähigkeit von vorhandenen Ver- und Entsorgungsanlagen und Anschluss-/Einleitmöglichkeiten,
— Bestandsaufnahme des Objektes, Wohnungsweise inklusive Gemeinschaftsflächen, nach GESOBAU-Standardformular,
— zeichnerische Darstellung des Bestandes,
— Fotodokumentation des Bestandes,
— Leistungen der Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik, Raumakustik), soweit im Rahmen der durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen für das Projekt erforderlich,
— Erstellung eines Brandschutzkonzepts, soweit im Rahmen der durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen für das Projekt erforderlich,
— Bewertung, Beratung, Ausschreibung und Vorbereitung der Vergabe für Leistungen im Rahmen des Holzschutzes und baustofflicher Untersuchungen, soweit im Rahmen der durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen für das Projekt erforderlich,
— Erstellung einer Lüftungskonzeption nach DIN 1946-6 für jeden Grundrisstyp,
— Ornithologische Begleitung: Begutachtung und ornithologische Stellungnahme, notwendige behördliche Absprachen,
— Erstellung einer Gebäudethermographie für sämtliche Fassaden, vor und nach Modernisierung,
— Wohnflächenberechnung,
— Erarbeitung eines Modernisierungskonzeptes mit Variantenbetrachtung zur energetischen Sanierung. Bei der Planung von Dämmmaßnahmen sind die Anforderungen der einzelnen KfW-Programme zu untersuchen und die jeweils erforderlichen Maßnahmen dem Auftragnehmer zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit vorzulegen,
— Überprüfung der planerischen Voraussetzungen für ein dachgeschossausbau und gegebenenfalls Aufzugsanbau,
— Nachweis der Reduktion von CO2,
— Ausweisen des Energiepasses nach EnEV, zu Beginn der Konzeptphase, Planungsphase und Projektabschluss,
— Zuarbeit zur Beantragung von Fördermöglichkeiten und Darlehen (z.B. KfW-Mittel), die optimale Förderung ist zu ermitteln,
— Ausschreibung, Einholung und Auswertung von Angeboten für die gesetzlich vorgeschriebenen SIGEKO-Leistungen,
— Ausschreibung, Einholung und Auswertung von Angeboten für die Leistungen eines Prüfsachverständigen für energetische Gebäudeplanung nach EnEV-Durchführungsverordnung Berlin,
— Ausschreibung der erforderlichen Wartungsverträge als Anhang an die LV's,
— Einstellen der finalen Vergabeunterlagen von der Vergabeplattform in das PKM,
— Realisierung des 50+ Standards der GESOBAU AG; angestrebt wird hierbei eine Quote von 15 %,
— Koordinierung der Installation der Verbrauchszähler Heizung, Warm- und Kaltwasser durch ein von der GESOBAU AG gebundenes Unternehmen,
— Die gesamte Nachweisführung für gefährliche und nichtgefährliche Abfälle ist durch den Generalplaner als Bevollmächtigter der GESOBAU AG elektronisch über die Plattform ZEDAL zu führen, dementsprechend hat sich der Generalplaner bei ZEDAL anzumelden und zu registrieren,
— Kontrolle und Koordination der Mängelabarbeitung während und nach der Baumaßnahme. Hierzu ist ein Mitarbeiter seitens des Auftragnehmers zu benennen,
— Erstellung von Vermarktungsgrundrissen, Übergabe der Unterlagen erfolgt im pdf-Format und im dxf-Format,
— Vorlage des monatlichen Mittelabflusses bis zum 28. eines Monats nach Vorgabe des Auftraggebers,
— Abwicklung des gesamten Projektes in einem von der GESOBAU AG eingerichteten virtuellen Projektraum (Projektmanagement System PKM).
Bestandteil des Leistungsumfangs der Generalplanerleistung ist weiterhin die Betreuung der Mieter in den zu modernisierenden Objekten. Bei der Planung und Durchführung der Maßnahmen ist sicherzustellen, dass Mieterbeeinträchtigungen minimiert und auf das unvermeidliche Maß reduziert werden.
Schwerpunkte der Mieterbetreuung sind:
— Teilnahme an Mieterversammlungen mit Projektvorstellung
— Mieterbetreuung: Koordination der individuell erforderlichen Mietertermine, Abhalten von Mietersprechstunden inkl. Einer technischen Mieterbetreuung mindestens 2 x wöchentlich, ab ca. 6 Monate vor Baubeginn.
— Notwendige Zuarbeit für die Ankündigung und Abrechnung der Modernisierungsleistungen. Die Zuarbeit für die Ankündigung der Modernisierungsleistungen muss mieterkonkret erfolgen.
— Koordination der individuell erforderlichen Mietertermine,
— Vorzeitige termingenaue Ankündigung aller Mieterbelange,
— Erfassen von mietminderungsberechtigten Umständen,
— Schriftverkehr mit Mietern in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Zuarbeit zu Anfragen, Versicherungsfällen, sonstige Streitigkeiten etc.),
— Gewährleistung eines mietergerechten Baustellenzustandes,
— Gewährleistung der externen bezirksamtlichen Mieterberatung und der Ergebnisse aus den Beratungsgesprächen.
Mängelmeldungen im Zuge der Gewährleistung erfolgen über SAP. Hierfür bekommt der beauftragte Generalplaner für den Gewährleistungszeitraum einen Zugang zu den notwendigen Bereichen des SAP zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Gewährleistungsmanagements sind vom Auftragnehmer Mängellisten zu führen. Diese Listen sind stets zu aktualisieren und mindestens einmal monatlich der GESOBAU zu übermitteln.
Die Mängellisten sind auf Grundlage der Mangelmeldungen aus dem SAP-basierten Handwerkerportal zu erstellen.
Dabei sind folgende Mindestangaben einzuhalten:
— MM-Nr. (Mangelmeldungsnummer),
— Technischer Platz,
— Straße,
— Mietername,
— Tel.-Nr.,
— Mangelbeschreibung,
— Verantwortliche Firma,
— Meldungsdatum,
— Abarbeitungsfrist,
— Nachfrist,
— Freimeldung.
4. Zeitschiene:
Projektbeginn für alle Projekte: September 2014
Erarbeitung und Abstimmung Modernisierungskonzepte inkl. Kostenberechnung: September 2014 bis April 2015
Vorbereitung und Versand der Ausschreibungsunterlagen: September 2015
Baubeginn: März 2016
Bauende: November 2016
Projektende: April 2017.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-03-06 Auftragsbekanntmachung
2014-08-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Leistungen siehe II.1.5) dieser Veröffentlichung.Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:Abschnitt 1: Das sind die Leistungen der Bestandsaufnahme und Planung bis zur Erarbeitung einer Vorplanung.Abschnitt 2: Das sind die Leistungen zur Erarbeitung einer Entwurfsplanung einschließlich Modernisierungskonzept und Kostenberechnung.Abschnitt 3: Das sind die Leistungen bis zur Herbeiführung einer Baugenehmigung, soweit erforderlich.Abschnitt 4: Das sind die Leistungen zur Erarbeitung der Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe.Abschnitt 5: Das sind die Leistungen zur Mitwirkung bei der Vergabe.Abschnitt 6: Das sind die Leistungen zur Objektüberwachung.Abschnitt 7: Das sind die Leistungen der Objektbetreuung und Dokumentation.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau AG
Postanschrift: Wilhelmsruher Damm 142
Postleitzahl: 13439
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gesobau.de 🌏
E-Mail: matthias.brinker@gesobau.de 📧
Telefon: +49 3040731772 📞
Fax: +49 3040731788 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-06 📅
Einreichungsfrist: 2014-04-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 049-081965
ABl. S-Ausgabe: 49
Zusätzliche Informationen
1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschl. Anlagen) zulässig, der beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1) schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. 2. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben in einem Umschlag mit der gut lesbaren Aufschrift „VOF Vergabeverfahren - GP/066/2014“ einzureichen. 3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. 4. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie mindestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Objektbeschreibungen und beabsichtigte Maßnahmen
Die GESOBAU plant in den Wohnhausgruppen WHG 066, WHG 106, WHG 140 und WHG 703 in Berlin-Wedding im bewohnten Zustand komplexe Sanierungen und Modernisierungen durchzuführen.
Zu den Wohnhausgruppen gehören Gebäude mit folgenden Anschriften:
WHG 066 – Soldiner Straße 10 in 13359 Berlin,
WHG 106 – Turiner Straße 7 in 13347 Berlin,
WHG 140 -– Reinickendorfer Str. 44, 45, 46 in 13347 Berlin,
WHG 703 – Sparrstraße 23 in 13353 Berlin.
WHG 066 – Soldiner Straße 10 in 13359 Berlin.
Es handelt sich um ein 5-geschossiges Haus aus dem Jahr um 1900. Das Gebäude umfasst einen Aufgang mit insgesamt 8 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 500 m² und 2 Gewerbeeinheiten mit rd. 100 m². Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
— Die Gebäude sollen energetisch modernisiert werden. Hierbei sind Variantenuntersuchungen (WDVS, Fassaden-Teildämmung, Innendämmung) unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen vorzunehmen. Die endgültige Überprüfung und Festlegung der Wirtschaftlichkeitskriterien liegt beim Auftraggeber,
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— Die Fenster des Hauses sind zu erneuern,
— Die 8 Stk. Bestandsbalkone werden instandgesetzt,
— Das vorhandene Weichdach ist zu sanieren. Nicht mehr genutzte Schornsteine sind unter Dach zurückzubauen,
— Dach- und Kellerdeckendämmung ist nach Erfordernis der ENEV vorzusehen. Schwammsanierung ist soweit erforderlich zu berücksichtigen. Kellertrockenlegungen sind zu berücksichtigen,
— Weiterhin soll eine komplette Strangsanierung für sämtliche haustechnischen Installationen (Sanitär, Lüftung, Elektrosteiger und Installationen in Bädern und Küchen) inkl. Folgeleistungen sowie eine bauliche Erneuerung der Bäder gemäß GESOBAU Standard „Standard“ ist vorgesehen. Es ist zudem geplant, die Heizungsinstallation zu erneuern (einschl. hydraulischer Abgleich). Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird dabei favorisiert. Alternative Varianten sind jedoch ebenfalls zu betrachten und zu berücksichtigen. Der Einsatz von regenerativen Energien ist unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit zu prüfen und umzusetzen,
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— Weiterhin ist eine Sanierung der Grundleitungen und der Hausanschlüsse nach Notwendigkeit vorgesehen,
— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 4 WE),
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— Falls technisch möglich ist in der Leerwohnungsmodernisierung der „50+ Standard“ der GESOBAU für seniorenfreundliches Wohnen zu realisieren (bodengleiche Duschen, barrierearmer Balkonzugang, Verbreiterung der Türöffnungen, etc.),
— Allgemeinbereiche (Eingänge, Treppenhäuser, Flure, Keller) sollen aufgewertet, überarbeitet und modernisiert werden. Das Treppenhaus (einschl. Fenster- und Türelemente) soll mit einem neuen Gestaltungskonzept überarbeitet und aufgewertet werden. Die Klingel- und Briefkastenanlage ist zu erneuern. Der Eingangsbereich ist zu optimieren und gegebenenfalls aufzuwerten,
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— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z.B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen,
— Grundrissoptimierungen bzw. Grundrissänderungen sollen untersucht werden. Außen-WC's sind zurückzubauen und in die Wohnungen zu integrieren.
Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 21 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 066 von ca. 515 605 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 5 683 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 312 712 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 107 985 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 45 067 EUR brutto
Kostengruppe 500 - Freianlagen: 44 158 EUR brutto.
WHG 106 – Turiner Straße 7 in 13347 Berlin.
Es handelt sich um ein 5-geschossiges Haus aus dem Jahr 1906. Das Gebäude umfasst einen Aufgang mit insgesamt 33 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 2 075 m² und 1 Gewerbeeinheit mit rd. 56 m². Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
— Die 18 Stk. Bestandsbalkone werden instandgesetzt,
— Die Dächer sollen soweit erforderlich erneuert werden. Nicht mehr genutzte Schornsteine sind unter Dach zurückzubauen,
— Dach- und Kellerdeckendämmung ist nach Erfordernis der ENEV vorzusehen. Schwammsanierung ist soweit erforderlich zu berücksichtigen. Kellertrockenlegungen sind zu berücksichtigen.
— Weiterhin soll eine komplette Strangsanierung für sämtliche haustechnischen Installationen (Sanitär, Lüftung, Elektrosteiger und Installationen in Bädern und Küchen) inkl. Folgeleistungen sowie eine bauliche Erneuerung der Bäder gemäß GESOBAU Standard „Standard“ ist vorgesehen. Dabei sollen in 11 Wohnungen Duschen eingebaut werden. Es ist zudem geplant, die Heizungsinstallation zu erneuern (einschl. hydraulischer Abgleich). Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird dabei favorisiert. Alternative Varianten sind jedoch ebenfalls zu betrachten und zu berücksichtigen. Der Einsatz von regenerativen Energien ist unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit zu prüfen und umzusetzen.
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— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 17 WE),
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— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z. B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen. Der erste Innenhof ist zu entsiegeln,
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Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 30 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 106 von ca. 2 046 225 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 23 561 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 1 340 347 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 447 657 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 159 778 EUR brutto
Kostengruppe 500 – Freianlagen: 74 882 EUR brutto.
WHG 140 – Reinickendorfer Str. 44, 45, 46 in 13347 Berlin.
Es handelt sich um 5-geschossige Häuser aus dem Jahr um 1900. Die Gebäude umfassen drei Aufgänge mit insgesamt 47 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 3 550 m² und 14 Gewerbeeinheiten mit rd. 1 440 m². Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz.
— Die 3 Stk. Bestandsbalkone werden instandgesetzt,
— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 24 WE),
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— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z. B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen,
Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 33 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 140 von ca. 3 716 541 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 32 900 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 2 515 151 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 625 119 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 374 398 EUR brutto
Kostengruppe 500 – Freianlagen: 168 973 EUR brutto.
Es handelt sich um ein 5-geschossiges Haus aus dem Jahr um 1900. Das Gebäude umfasst einen Aufgang mit insgesamt 22 Wohnungen und einer Wohnfläche von rd. 1 615 m². Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
— Weiterhin soll eine komplette Strangsanierung für sämtliche haustechnischen Installationen (Sanitär, Lüftung, Elektrosteiger und Installationen in Bädern und Küchen) inkl. Folgeleistungen sowie eine bauliche Erneuerung der Bäder gemäß GESOBAU Standard „Standard“ ist vorgesehen. In 10 Wohnungen im Quergebäude sollen Duschen eingebaut werden. Es ist zudem geplant, die Heizungsinstallation zu erneuern (einschl. hydraulischer Abgleich). Der Anschluss an die Fernwärmeversorgung wird dabei favorisiert. Alternative Varianten sind jedoch ebenfalls zu betrachten und zu berücksichtigen. Der Einsatz von regenerativen Energien ist unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit zu prüfen und umzusetzen,
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— Das Projekt umfasst weiterhin die komplette Leerwohnungssanierung (Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, neue Beläge für Wände, Decken und Böden; Überarbeitung der Türen) von ca. 50 % der Wohnungen nach GESOBAU-Standard „Standard“ (entspricht 11 WE),
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— Die Außenanlagen sollen aufgewertet und in Teilen ergänzt werden (z. B. zusätzliche Fahrradstellplätze, Erneuerung von Wegflächen mit Kleinpflaster, Überarbeitung Müllplatz, etc.). Die hausnahen Bereiche sind wiederherzustellen. Der Innenhof ist zu entsiegeln,
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Der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten soll vor Drittmittelabzug mindestens 25 % der Gesamtkosten erreichen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) für die WHG 703 von ca. 1 422 932 EUR brutto ausgegangen.
Kostengruppe 200 – Herrichten und Erschließen: 15 642 EUR brutto
Kostengruppe 300 – Bauwerk: 970 112 EUR brutto
Kostengruppe 410-430 – Heizung/Lüftung/Sanitär: 297 205 EUR brutto
Kostengruppe 440-450 – Elektroanlagen: 121 058 EUR brutto
Kostengruppe 500 – Freianlagen: 18 915 EUR brutto.
2. Generelle Sanierungsstrategie
Die generelle Sanierungsstrategie der GESOBAU verfolgt bei komplexen Modernisierungsprojekten insbesondere folgende Zielstellungen:
— Schaffung eines nachhaltigen Produktes im Segment Mietwohnungsbau,
— Solide technische Lösungen mit einer hohen Dauerhaftigkeit,
— Einhaltung der Budgetgrenzen als Kriterium zukünftiger Marktfähigkeit,
— Optimales Verhältnis zwischen Wirtschaftlichkeit und den anzustrebenden maximalen Qualitätsstandards,
— Geringer Ansatz im Bereich zukünftiger Wartungskosten und im Bereich der regelmäßigen Instandhaltung,
— Geringer Ansatz im Bereich der warmen Betriebskosten (unter Marktniveau),
— Prüfung des Einsatzes regenerativer Energien,
— Prüfung und Darstellung von Varianten zur energetischen Gebäudesanierung. Hierbei sind Variantenuntersuchungen (mit und ohne WDVS, Fassadenteildämmung, Innendämmung) unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen vorzunehmen,
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— Die Vorgaben der KfW für die in Frage kommenden Förderprogramme und alle damit verbundenen Auflagen sollen untersucht werden, um eine unter Abwägung der Gesamtwirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen bzw. des Gesamtprojekts optimierte Lösung zu realisieren,
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— Prüfung der Möglichkeiten für altersgerechtes Wohnen.
3. Leistungsumfang
Die Planung und Ausführung soll so erfolgen, dass der Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöht wird und die allgemeinen Wohnverhältnisse sich auf Dauer verbessern wobei der Anteil der umlagefähigen Modernisierungskosten vor Drittmittelabzug zwischen 21 % und 33 % (siehe einzelne Objektbeschreibungen) der Gesamtkosten erreichen soll, da dies wesentlicher Bestandteil der Finanzierung ist.
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Die Leistungen des Auftragnehmers erstrecken sich insbesondere auf folgende Fachdisziplinen (Grundleistungen):
— Objektplanung Gebäude und Innenräume,
— Freianlagen,
— Technische Ausrüstung,
— Abwasser, Wasser, Gasanlagen,
— Wärmeversorgungsanlagen,
— Lufttechnische Anlagen,
— Starkstromanlagen,
— Fernmeldeanlagen und informationstechnische Anlagen,
— Förderanlagen,
— sonstige Anlagen,
— Tragwerksplanung, soweit erforderlich.
Neben den Fachdisziplinen (Grundleistungen) sind insbesondere folgende Leistungen zu erbringen:
— Koordination der Planungsbeteiligten,
— Vorklärung der örtlichen Lage und Leistungsfähigkeit von vorhandenen Ver- und Entsorgungsanlagen und Anschluss-/Einleitmöglichkeiten,
— Bestandsaufnahme des Objektes, Wohnungsweise inklusive Gemeinschaftsflächen, nach GESOBAU-Standardformular,
— zeichnerische Darstellung des Bestandes,
— Fotodokumentation des Bestandes,
— Leistungen der Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik, Raumakustik), soweit im Rahmen der durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen für das Projekt erforderlich,
— Erstellung eines Brandschutzkonzepts, soweit im Rahmen der durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen für das Projekt erforderlich,
— Bewertung, Beratung, Ausschreibung und Vorbereitung der Vergabe für Leistungen im Rahmen des Holzschutzes und baustofflicher Untersuchungen, soweit im Rahmen der durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen für das Projekt erforderlich,
— Erstellung einer Lüftungskonzeption nach DIN 1946-6 für jeden Grundrisstyp,
— Ornithologische Begleitung: Begutachtung und ornithologische Stellungnahme, notwendige behördliche Absprachen,
— Erstellung einer Gebäudethermographie für sämtliche Fassaden, vor und nach Modernisierung,
— Wohnflächenberechnung,
— Erarbeitung eines Modernisierungskonzeptes mit Variantenbetrachtung zur energetischen Sanierung. Bei der Planung von Dämmmaßnahmen sind die Anforderungen der einzelnen KfW-Programme zu untersuchen und die jeweils erforderlichen Maßnahmen dem Auftragnehmer zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit vorzulegen,
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— Überprüfung der planerischen Voraussetzungen für ein dachgeschossausbau und gegebenenfalls Aufzugsanbau,
— Nachweis der Reduktion von CO2,
— Ausweisen des Energiepasses nach EnEV, zu Beginn der Konzeptphase, Planungsphase und Projektabschluss,
— Zuarbeit zur Beantragung von Fördermöglichkeiten und Darlehen (z.B. KfW-Mittel), die optimale Förderung ist zu ermitteln,
— Ausschreibung, Einholung und Auswertung von Angeboten für die
gesetzlich vorgeschriebenen SIGEKO-Leistungen,
Leistungen eines Prüfsachverständigen für energetische Gebäudeplanung nach EnEV-Durchführungsverordnung Berlin,
— Ausschreibung der erforderlichen Wartungsverträge als Anhang an die LV's,
— Einstellen der finalen Vergabeunterlagen von der Vergabeplattform in das PKM,
— Realisierung des 50+ Standards der GESOBAU AG; angestrebt wird hierbei eine Quote von 15 %,
— Koordinierung der Installation der Verbrauchszähler Heizung, Warm- und Kaltwasser durch ein von der GESOBAU AG gebundenes Unternehmen,
— Die gesamte Nachweisführung für gefährliche und nichtgefährliche Abfälle ist durch den Generalplaner als Bevollmächtigter der GESOBAU AG elektronisch über die Plattform ZEDAL zu führen, dementsprechend hat sich der Generalplaner bei ZEDAL anzumelden und zu registrieren,
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— Kontrolle und Koordination der Mängelabarbeitung während und nach der Baumaßnahme. Hierzu ist ein Mitarbeiter seitens des Auftragnehmers zu benennen,
— Erstellung von Vermarktungsgrundrissen, Übergabe der Unterlagen erfolgt im pdf-Format und im dxf-Format,
— Vorlage des monatlichen Mittelabflusses bis zum 28. eines Monats nach Vorgabe des Auftraggebers,
— Abwicklung des gesamten Projektes in einem von der GESOBAU AG eingerichteten virtuellen Projektraum (Projektmanagement System PKM).
Bestandteil des Leistungsumfangs der Generalplanerleistung ist weiterhin die Betreuung der Mieter in den zu modernisierenden Objekten. Bei der Planung und Durchführung der Maßnahmen ist sicherzustellen, dass Mieterbeeinträchtigungen minimiert und auf das unvermeidliche Maß reduziert werden.
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Schwerpunkte der Mieterbetreuung sind:
— Teilnahme an Mieterversammlungen mit Projektvorstellung
— Mieterbetreuung: Koordination der individuell erforderlichen Mietertermine, Abhalten von Mietersprechstunden inkl. Einer technischen Mieterbetreuung mindestens 2 x wöchentlich, ab ca. 6 Monate vor Baubeginn.
— Notwendige Zuarbeit für die Ankündigung und Abrechnung der Modernisierungsleistungen. Die Zuarbeit für die Ankündigung der Modernisierungsleistungen muss mieterkonkret erfolgen.
— Koordination der individuell erforderlichen Mietertermine,
— Vorzeitige termingenaue Ankündigung aller Mieterbelange,
— Erfassen von mietminderungsberechtigten Umständen,
— Schriftverkehr mit Mietern in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Zuarbeit zu Anfragen, Versicherungsfällen, sonstige Streitigkeiten etc.),
— Gewährleistung eines mietergerechten Baustellenzustandes,
— Gewährleistung der externen bezirksamtlichen Mieterberatung und der Ergebnisse aus den Beratungsgesprächen.
Mängelmeldungen im Zuge der Gewährleistung erfolgen über SAP. Hierfür bekommt der beauftragte Generalplaner für den Gewährleistungszeitraum einen Zugang zu den notwendigen Bereichen des SAP zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Gewährleistungsmanagements sind vom Auftragnehmer Mängellisten zu führen. Diese Listen sind stets zu aktualisieren und mindestens einmal monatlich der GESOBAU zu übermitteln.
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Die Mängellisten sind auf Grundlage der Mangelmeldungen aus dem SAP-basierten Handwerkerportal zu erstellen.
Dabei sind folgende Mindestangaben einzuhalten:
— MM-Nr. (Mangelmeldungsnummer),
— Technischer Platz,
— Straße,
— Mietername,
— Tel.-Nr.,
— Mangelbeschreibung,
— Verantwortliche Firma,
— Meldungsdatum,
— Abarbeitungsfrist,
— Nachfrist,
— Freimeldung.
4. Zeitschiene:
Projektbeginn für alle Projekte: September 2014
Erarbeitung und Abstimmung Modernisierungskonzepte inkl. Kostenberechnung: September 2014 bis April 2015
Vorbereitung und Versand der Ausschreibungsunterlagen: September 2015
Baubeginn: März 2016
Bauende: November 2016
Projektende: April 2017.
Menge oder Umfang:
Leistungen siehe II.1.5) dieser Veröffentlichung.
Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:
Abschnitt 1: Das sind die Leistungen der Bestandsaufnahme und Planung bis zur Erarbeitung einer Vorplanung.
Abschnitt 2: Das sind die Leistungen zur Erarbeitung einer Entwurfsplanung einschließlich Modernisierungskonzept und Kostenberechnung.
Abschnitt 3: Das sind die Leistungen bis zur Herbeiführung einer Baugenehmigung, soweit erforderlich.
Abschnitt 4: Das sind die Leistungen zur Erarbeitung der Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe.
Abschnitt 5: Das sind die Leistungen zur Mitwirkung bei der Vergabe.
Abschnitt 6: Das sind die Leistungen zur Objektüberwachung.
Abschnitt 7: Das sind die Leistungen der Objektbetreuung und Dokumentation.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung umfasst zunächst nur den Abschnitt 1.
Die Übertragung einzelner nachfolgender Abschnitte ist für den Auftraggeber optional.
Referenznummer: GP/066/2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Informationen:
Die in den Ziffern III.2.1) (Punkte 1. bis 6.), III.2.2) (Punkte 7. bis 9.) und III.2.3) (Punkte 10. bis 12.) aufgeführten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind zwingend gefordert. Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gem. Ziff. III.2.3 dieser Bekanntmachung können zum Ausschluss oder zu einer Abwertung im Rahmen der Bewerberauswahl führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht.
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Die nachstehend unter III.2.1), III.2.2) und III.2.3) geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und für etwaige Nachunternehmer auf einem separaten Bewerbungsbogen einzureichen. Soweit sich der Bewerber hinsichtlich seiner Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers bezieht, ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt. Gleiches gilt für verbundene Unternehmen.
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1. Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit der Bewerber im Handelsregister eingetragen ist; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens (z. B Architektenkammer).
2. Auskunftserklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
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3. Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
4. Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
5. Eigenerklärung, dass der Bewerber gem. § 66 Landesbauordnung Berlin bauvorlageberechtigt ist [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
6. Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung, gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
8. Angaben zum Gesamtumsatz der abgeschlossenen Geschäftsjahre 2010, 2011, 2012 [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
9. Angaben zum Umsatz in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2010, 2011, 2012 mit den Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
Technische und berufliche Fähigkeiten:
10. Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten, welche im Zeitraum 1.1.2007 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber) [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
11. Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bieters hinsichtlich des ingenieurtechnischen Personals insgesamt [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
12. Angaben zu den vorgesehenen Projektbeteiligten des Bewerbers (ingenieurtechnisches Personal) für die zu vergebenen Leistungen [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung].
Mindeststandards:
Zu 10. Mindestens 1 Referenz für die Leistungsphasen 1-9 §§ 34, 55 HOAI und Leistungsphasen 1-6 § 51 HOAI.
Zu 11. Mindestens 2 Mitarbeiter (ingenieurtechnisches Personal).
Zu 12. Mindestens 2 Projektbeteiligte (ingenieurtechnisches Personal).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mindestdeckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung:
— für Personenschäden 2 500 000 EUR,
— für sonstige Schäden 2 500 000 EUR.
Unterschreitet die vorhandene Betriebshaftpflichtversicherung die vor genannten Mindestdeckungssummen, so ist bei Vertragsabschluss eine Versicherung mit den geforderten Werten nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Anlage 3 zum Bewerbungsbogen VOF) abzugeben,
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— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen sind grundsätzlich unzulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, es sei denn die betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften weisen nach Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Aufforderung substantiiert und nachvollziehbar nach, dass eine Verletzung vergabe- und wettbewerbsrechtlicher Grundsätze durch die Mehrfachbewerbung insbesondere im Hinblick auf eine etwaige Teilnahme an den Vergabeverhandlungen ausgeschlossen ist. Eine Mehrfachbewerbung liegt beispielsweise vor, wenn einzelne Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sich zusätzlich als Einzelbewerber oder an mehr als einer Bewerbergemeinschaft beteiligen. Auch eine Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers ist eine Mehrfachbewerbung.
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Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte Drittunternehmen, wie Nachunternehmer, verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zum Nachweis seiner Eignung berufen hat.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebots eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Der Bieter (einschließlich eventueller Drittunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestelle.
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Die zu Vergabeverhandlungen aufgeforderten Bieter haben sich zu verpflichten, im Fall der Auftragserteilung einen Integritätsvertrag mit der GESOBAU AG abzuschließen. Auf Angebote von Bietern, die den Abschluss einer derartigen Vereinbarung verweigern, kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten - und Ingenieure gem. § 19 VOF.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.2) der Bekanntmachung;
2. Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe;
3. Prüfung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollten danach mehr als fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektive Kriterien anwenden: *1) Vergleichbare Referenzen und deren wirtschaftliches Volumen, welche im Zeitraum 1.1.2007 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber) [50 Pkt.] a) Anzahl der Referenzen [5 Pkt.], b) wirtschaftliches Volumen [45 Pkt.]; *2) Personelle Ausstattung des Bewerbers [50 Pkt.] a) Anzahl der derzeitigen Mitarbeiter (ingenieurtechnisches Personal) insgesamt [15 Pkt.], b) Anzahl der vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) für die zu vergebende Leistung [15 Pkt.], c) Berufsjahre nach Abschluss der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt [20 Pkt.]. Die Auswahlmatrix kann auf www.gesobau.de/unternehmen/ausschreibungen/weitere-vergabeverfahren eingesehen werden.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Matthias Brinker
Internetadresse: www.gesobau.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-08-18 📅
Datum des Endes: 2017-04-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: GP/066/2014
Zusätzliche Informationen
1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschl. Anlagen) zulässig, der beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1) schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse.
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2. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben in einem Umschlag mit der gut lesbaren Aufschrift „VOF Vergabeverfahren - GP/066/2014“ einzureichen.
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3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie mindestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Verfahren vor der Vergabekammer nach den §§ 107 ff GWB muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, beantragt werden (§ 107 Abs. 3, Satz 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2014/S 049-081965 (2014-03-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-08-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau ag

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 154-277267
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 49-081965
ABl. S-Ausgabe: 154

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualitätssicherung Planung (25)
2. Qualitätssicherung Bauphase (25)
3. Terminsteuerung (25)
4. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes (25)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-06-30 📅
Name: SPP Property-Project-Consult GmbH
Postanschrift: Bausdorfstraße 21
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12621
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2014/S 154-277267 (2014-08-08)