„Zentralisierung des Klinikum Wahrendorff – Das neue Fachkrankenhaus für die Seele Zusammenlegung der dezentralen Fachabteilungen in einem Neubau“; Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI
Das psychiatrische und psychosomatische Fachkrankenhaus Klinikum Wahrendorff ist ein traditionsreicher Komplettanbieter für umfassende Psychiatrieversorgung. Östlich der Landeshauptstadt Hannover gelegen, versorgt es das Umland von Hannover. Die Hauptstandorte des Klinikums befinden sich in den Ortschaften Ilten und Köthenwald. Zum Klinikum gehören das „Fachkrankenhaus für die Seele“ (Akutbereich), bestehend aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Des Weiteren existieren neun Pflegeheimbereiche inkl. Werkstätten und Kreativzentren sowie das Dienstleistungs-/Service-Center. In den klinischen Fachabteilungen werden derzeit jährlich etwa 6 700 Patienten versorgt. Die Aufteilung der klinischen Fachbereiche auf die verschiedenen Einzelstandorte beeinträchtigt erheblich die betrieblichen Abläufe. Die funktionalen und betriebsorganisatorischen Prozesse in Qualität und Wirtschaftlichkeit sind eingeschränkt. Um die Voraussetzungen für eine weiterhin hochwertige und effiziente medizinische Versorgung zu schaffen, beabsichtigt die Klinikum Wahrendorff GmbH, die dezentralen Fachabteilungen in einem Neubau in Köthenwald zusammenzuführen. Hierfür hat der Träger beim Land einen Antrag auf Förderung nach § 9 Abs. 1 KHG gestellt. Gemäß dem mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung abgestimmten Raum- und Funktionsprogramm werden für den Neubau rund 14 000 m² Nutzfläche genehmigt. Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen. Der Kostenrahmen für die voraussichtlich förderfähige Nutzfläche wird mit 32 000 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200-700 benannt. Im Wesentlichen handelt es sich bei der Baumaßnahme um die Erstellung eines medizinisch-pflegerischen Aufnahme- und Untersuchungsbereichs (zentrale Aufnahme sowie Untersuchungs- und Behandlungsbereiche), eines zentralen Therapiebereichs (Physio-, Sport- und Ergotherapie), 5 offener und 3 geschützter Stationen sowie einer zentralen Speiseversorgung. Die maximale Anzahl aufstellbarer Betten beträgt 270 (244 Planbetten + ca. 10 % Reservebetten). Die maximal aufstellbaren Betten sollen gemeinsam in dem Neubau in einem Zuge realisiert werden. Eine später ggf. mögliche Erhöhung über die 270 aufstellbaren Betten hinaus, ist in einem separaten baulichen Entwicklungsschritt vorstellbar. Für die Architektenleistungen gem. § 34 HOAI wurde ein hochbaulicher Wettbewerb durchgeführt der mit der Preisgerichtssitzung am 27.5.2014 abgeschlossen ist. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für 2018 vorgesehen. Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus: — Leistungsphasen 1 bis 2 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI; — Leistungsphasen 3 bis 6 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-19.
Auftragsbekanntmachung (2014-06-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 420 000 EUR inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: www.drost-consult.de
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versendung der Angebotsaufforderung 34. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 37. KW 2014; Verhandlungsgespräche 39./40. KW 2014.
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: www.drost-consult.de
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versendung der Angebotsaufforderung 34. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 37. KW 2014; Verhandlungsgespräche 39./40. KW 2014.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das psychiatrische und psychosomatische Fachkrankenhaus Klinikum Wahrendorff ist ein traditionsreicher Komplettanbieter für umfassende Psychiatrieversorgung. Östlich der Landeshauptstadt Hannover gelegen, versorgt es das Umland von Hannover. Die Hauptstandorte des Klinikums befinden sich in den Ortschaften Ilten und Köthenwald.
Das psychiatrische und psychosomatische Fachkrankenhaus Klinikum Wahrendorff ist ein traditionsreicher Komplettanbieter für umfassende Psychiatrieversorgung. Östlich der Landeshauptstadt Hannover gelegen, versorgt es das Umland von Hannover. Die Hauptstandorte des Klinikums befinden sich in den Ortschaften Ilten und Köthenwald.
Zum Klinikum gehören das „Fachkrankenhaus für die Seele“ (Akutbereich), bestehend aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Des Weiteren existieren neun Pflegeheimbereiche inkl. Werkstätten und Kreativzentren sowie das Dienstleistungs-/Service-Center. In den klinischen Fachabteilungen werden derzeit jährlich etwa 6 700 Patienten versorgt.
Zum Klinikum gehören das „Fachkrankenhaus für die Seele“ (Akutbereich), bestehend aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Des Weiteren existieren neun Pflegeheimbereiche inkl. Werkstätten und Kreativzentren sowie das Dienstleistungs-/Service-Center. In den klinischen Fachabteilungen werden derzeit jährlich etwa 6 700 Patienten versorgt.
Die Aufteilung der klinischen Fachbereiche auf die verschiedenen Einzelstandorte beeinträchtigt erheblich die betrieblichen Abläufe. Die funktionalen und betriebsorganisatorischen Prozesse in Qualität und Wirtschaftlichkeit sind eingeschränkt. Um die Voraussetzungen für eine weiterhin hochwertige und effiziente medizinische Versorgung zu schaffen, beabsichtigt die Klinikum Wahrendorff GmbH, die dezentralen Fachabteilungen in einem Neubau in Köthenwald zusammenzuführen. Hierfür hat der Träger beim Land einen Antrag auf Förderung nach § 9 Abs. 1 KHG gestellt. Gemäß dem mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung abgestimmten Raum- und Funktionsprogramm werden für den Neubau rund 14 000 m² Nutzfläche genehmigt. Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen. Der Kostenrahmen für die voraussichtlich förderfähige Nutzfläche wird mit 32 000 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200-700 benannt.
Die Aufteilung der klinischen Fachbereiche auf die verschiedenen Einzelstandorte beeinträchtigt erheblich die betrieblichen Abläufe. Die funktionalen und betriebsorganisatorischen Prozesse in Qualität und Wirtschaftlichkeit sind eingeschränkt. Um die Voraussetzungen für eine weiterhin hochwertige und effiziente medizinische Versorgung zu schaffen, beabsichtigt die Klinikum Wahrendorff GmbH, die dezentralen Fachabteilungen in einem Neubau in Köthenwald zusammenzuführen. Hierfür hat der Träger beim Land einen Antrag auf Förderung nach § 9 Abs. 1 KHG gestellt. Gemäß dem mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung abgestimmten Raum- und Funktionsprogramm werden für den Neubau rund 14 000 m² Nutzfläche genehmigt. Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen. Der Kostenrahmen für die voraussichtlich förderfähige Nutzfläche wird mit 32 000 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200-700 benannt.
Im Wesentlichen handelt es sich bei der Baumaßnahme um die Erstellung eines medizinisch-pflegerischen Aufnahme- und Untersuchungsbereichs (zentrale Aufnahme sowie Untersuchungs- und Behandlungsbereiche), eines zentralen Therapiebereichs (Physio-, Sport- und Ergotherapie), 5 offener und 3 geschützter Stationen sowie einer zentralen Speiseversorgung.
Im Wesentlichen handelt es sich bei der Baumaßnahme um die Erstellung eines medizinisch-pflegerischen Aufnahme- und Untersuchungsbereichs (zentrale Aufnahme sowie Untersuchungs- und Behandlungsbereiche), eines zentralen Therapiebereichs (Physio-, Sport- und Ergotherapie), 5 offener und 3 geschützter Stationen sowie einer zentralen Speiseversorgung.
Die maximale Anzahl aufstellbarer Betten beträgt 270 (244 Planbetten + ca. 10 % Reservebetten). Die maximal aufstellbaren Betten sollen gemeinsam in dem Neubau in einem Zuge realisiert werden. Eine später ggf. mögliche Erhöhung über die 270 aufstellbaren Betten hinaus, ist in einem separaten baulichen Entwicklungsschritt vorstellbar.
Die maximale Anzahl aufstellbarer Betten beträgt 270 (244 Planbetten + ca. 10 % Reservebetten). Die maximal aufstellbaren Betten sollen gemeinsam in dem Neubau in einem Zuge realisiert werden. Eine später ggf. mögliche Erhöhung über die 270 aufstellbaren Betten hinaus, ist in einem separaten baulichen Entwicklungsschritt vorstellbar.
Für die Architektenleistungen gem. § 34 HOAI wurde ein hochbaulicher Wettbewerb durchgeführt der mit der Preisgerichtssitzung am 27.5.2014 abgeschlossen ist. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für 2018 vorgesehen.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphasen 1 bis 2 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— Leistungsphasen 3 bis 6 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphasen 3 bis 6 für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Dauer: 48 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köthenwald.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2), (3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2), (3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— ausgefüllter Bewerberbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie);
— Anlage 1B: Erklärungen darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck);
— Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
— Anlage 1D: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
— Anlage 1E: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
— Anlage 1F: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
— Anlage 1G: Erklärung des Bewerbers über Tariftreue sowie zur Zahlung eines Mindestlohns gem. § 5 Abs. 1 NTVergG (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1) genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.1). Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1);
— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie);
— Anlage 3B: Liste von Referenzprojekten (siehe III.2.3)).
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen. Die Seiten bitte durchgehend nummerieren.
Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie ein Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese können auf der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros D & K drost consult GmbH heruntergeladen werden (www.drost-consult.de). Für den Zugang zu diesen Unterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der E-Mail-Adresse auf der Internetseite www.drost-consult.de notwendig (über die Projektsuche: VOF Zentralisierung Klinikum Wahrendorff – TWP).
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie ein Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese können auf der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros D & K drost consult GmbH heruntergeladen werden (www.drost-consult.de). Für den Zugang zu diesen Unterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der E-Mail-Adresse auf der Internetseite www.drost-consult.de notwendig (über die Projektsuche: VOF Zentralisierung Klinikum Wahrendorff – TWP).
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(A) Ein aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 500 000 EUR für sonstige Schäden).
(B) Der durchschnittliche Jahresteilumsatz für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2011, 2012; 2013) mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(A) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013).
Für die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI sind mind. 4 Ingenieure/innen nachzuweisen.
(B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen:
— Ingenieur/in für die Leistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI.
Liste der wesentlichen in den letzten max. 6 Jahren (Stichtag: 1.1.2008) erbrachten Leistungen unter Angabe:
— Projektbezeichnung,
— Kosten der Kostengruppe 300 + 400 (in EUR; netto),
— Größe (BGF gem. DIN 277),
— (öffentlichen/privaten) Auftraggeber (inkl. Nennung des Ansprechpartners mit Kontaktdaten),
— Leistungszeitraum,
— ausgeführte Leistungsphasen,
— ggf. Besonderheiten wie z. B. Neubau, Sanierung.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Mit den Referenzen zwingend eine Erfahrung mit öffentlich geförderten Bauvorhaben nachzuweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber/in insofern seine bzw. ihre Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend).
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber/in insofern seine bzw. ihre Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 19 VOF.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen gem. § 51 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Auswahlkriterien für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (gewertet werden die Projekte aus der Referenzliste):
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Auswahlkriterien für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (gewertet werden die Projekte aus der Referenzliste):
1) Leistungsphasen 2-5 wurden erbracht: kein Projekt = 0 Punkte; 1 Projekt = 1 Punkt; 2 Projekte = 2 Punkte, 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).
2) Projekt mit Kosten der KG 300 + 400 mind. 15 000 000 EUR (netto): kein Projekt = 0 Punkte; 1 Projekt = 1 Punkt; 2 Projekte = 2 Punkte; 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).
3) Projekt ist ein Neubau = 0 Punkte; 1 Projekt = 1 Punkt; 2 Projekte = 2 Punkte; 3 oder mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).
Insgesamt sind maximal 9 Punkte zu erzielen. Der Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien steht den Bewerbern mit dem Bewerbungsbogen zur Information als Download zur Verfügung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
Insgesamt sind maximal 9 Punkte zu erzielen. Der Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien steht den Bewerbern mit dem Bewerbungsbogen zur Information als Download zur Verfügung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Cornelia Schwiegk
Name: D & K drost consult GmbH
Postanschrift: Kajen 10
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20459
Kontaktperson: Frau Christine Holewa
Telefon: +49 4036098427📞
E-Mail: c.holewa@drost-consult.de📧
Fax: +49 4036098411 📠
URL für weitere Informationen: www.drost-consult.de🌏
URL der Dokumente: www.drost-consult.de🌏
URL der Teilnahme: www.drost-consult.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: www.drost-consult.de
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versendung der Angebotsaufforderung 34. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 37. KW 2014; Verhandlungsgespräche 39./40. KW 2014.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versendung der Angebotsaufforderung 34. KW 2014; Einreichung der Honorarangebote 37. KW 2014; Verhandlungsgespräche 39./40. KW 2014.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr; Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334📞
Internetadresse: http://www.mw.niedersachsen.de🌏
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 118-210063 (2014-06-19)
Ergänzende Angaben (2014-06-24) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben