15-037 Umlegung Wasserleitung DN 500 GGG Kronenstraße
Die bestehende Wasserleitung GGG DN500 verläuft innerhalb der geplanten Straßenbahnlinie und muss deshalb am nördlichen Fahrbahnrand neu verlegt werden. Bei der Leitung handelt es sich um eine reine Transportleitung, welche für die Dauer der Einbindung der neuen Leitung außer Betrieb genommen werden kann.
Für die Neutrassierung der Wasserleitung ist der Kronenmühlenbach zu unterqueren. Für den hier geplanten Stahlmantelvortrieb sind die entsprechenden Start- und Zielgruben herzustellen. Hierbei ist für den Verbau der Startgrube zu beachten, dass dieser so ausgeführt wird, dass die im Zuge der Vortriebsarbeiten anfallenden Presskräfte schadlos aufgenommen werden können bzw. an den anstehenden Boden weitergeleitet werden. Unmittelbar nach Fertigstellung der Start- und Zielgrube sind die Vortriebsarbeiten durchzuführen. In das vorgepresste Stahlmantelrohr sind nach Entnahme des Bodenmaterials das GGG-Rohr DN 500 lagesicher einzuziehen.
Zu Beginn der offenen Bauweise sind mittels Suchgräben die genaue Lage, Rohrleitungstiefe, das nächstgelegene Rohrende, die Ausrichtung der Muffe und der Muffentyp der Bestandsleitungen zu erkunden.
Für die Umlegung der Wasserleitung in offener Bauweise ist dann der Leitungsgraben herzustellen. Die neuen Rohrleitungen sind an den Rohrleitungsbestand anzuschließen. Nach Einbau des Kiessand-Bettes (0/32) sind die Wasserleitungsrohre in den Graben zu verlegen.
Anschließend sind die Leitungen mit Kiessand zu umhüllen und der Grabenrückbau durchzuführen. Es ist zu berücksichtigen, dass innerhalb der Start- und Zielgrube sowohl der Höhenversatz von der offenen zur geschlossenen Bauweise angeglichen wird, wie auch Richtungsänderungen umzusetzen sind.
Die neuen Rohrleitungen werden von der regioDATA eingemessen. Der AN hat für die entsprechende Zugänglichkeit der Formstücke und Abwinkelungen sorge zu tragen. Ebenso ist er für die rechtzeitige Benachrichtigung und Koordination mit der regioDATA verantwortlich.
Die Leitungsenden der außer Betrieb genommenen Wasserleitung sind zu verschließen und mit Dämmermaterial zu verfüllen. Dies gilt auch für den Ringraum zwischen dem Stahlmantelrohr und der Wasserleitung im Bereich des herzustellenden Dükers.
Am Ende der Kronenstraße ist ein Schieberkreuz herzustellen und die neue Leitung an die bestehende Leitung DN 500 bzw. DN 200 anzuschließen. Im Querungsbereich der Leitung mit der zukünftigen Straßenbahnlinie wird die Wasserleitung in ein Schutzrohr aus GFK DN 800 verlegt.
Die parallel verlaufende Gasleitung muss ebenfalls in einer Länge von ca. 10 m in ein Schutzrohr aus PP DN 300 verlegt werden. Die Schutzrohre sowie sämtliche Wasserleitungsrohre, Formstücke, Gasrohre werden vom AG gestellt. Ausgenommen das Stahlschutzrohr ist vom AN zu liefern.
Die Straßenwiederherstellung erfolgt sukzessive im Nachgang zu den Leitungsbauarbeiten. Der Ablauf hierzu ist gesondert beschrieben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2015-08-07
|
Auftragsbekanntmachung
|
2015-10-26
|
Bekanntmachung über vergebene Aufträge
|