15D0523 – Falckenstein-Kaserne Koblenz/Neubau SanitätsVersorgungsZentrum (SanVersZ) Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verteidigung, dieses vertreten durch das Amt für Bundesbau

In der Falckenstein-Kaserne Koblenz (militärischer Sicherheitsbereich) soll ein Sanitätsversorgungszentrum mit einer Gesamtfläche von ca. 950 qm errichtet werden. Dabei sind die gültigen Gesetze und Vorschriften nach dem Stand der Technik, wie auch die bundeswehreigenen Auflagen (wie z. B.: BFR; zutreffende Grundsätzliche Militärische Infrastrukturforderungen und Allgemeine Umdrucke) zu beachten.
Der Raumbedarf wurde bauseits festgelegt. Dieser sieht insbesondere folgende Funktionsbereiche gem. dem vordefinierten Funktionsschema vor:
— Zentraler Bereich u. a. mit Eingangshalle,
— Diagnostik/Behandlung u. a. mit klinisch/chemischen Labor, Sterilisation reine/Sterilisation unreine Seite, Physikalische Therapie, Radiologische Diagnostik, Eingriffsraum sept./ Eingriffsraum asept., Audiometrie/Sehtest Raum, Entsorgungsraum, EKG/Ergometrie/Lungenfunktion, Sonografie,
— Pflege,
— Zahnarztgruppe u. a. mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, zahntechnischem Labor, Röntgenraum, Zentralraum Desinfektion/Sterilisation, Eingriffsraum Oralchirurgie, Aufwachraum,
— Fachärztliche Untersuchung, Behandlung und Begutachtung,
— Führung/Unterstützung,
— Ver-/Entsorgung,
— Ausbildung/Übung/Rettungsdienst,
— Zusätzliche ärztliche Funktionsstellen,
— Sozialräume/Sanitäre Anlagen,
— Lagerraum brennbare Flüssigkeiten, Lagerraum medizinische Gase, Lagerraum Sonderbekleidung, Waffenkammer, Lagerraum 1 und 2 Versorgung (stehen in keinem funktionalen Zusammenhang zu anderen Bereichen),
— Außenanlagen.
In dem vorgesehenen Baufeld befinden sich zurzeit 2 Bestandgebäude. Das Herrichten des Grundstücks durch den Rückbau wird im Vorfeld bauseits erbracht. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt durch Anschluss an die vorhandene Infrastruktur der Liegenschaft.
Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung des Sanitätsversorgungszentrums sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens Nachhaltiges Bauen (BNB) zu beachten und eine lebenszyklusorientierte Optimierung der Kosten zu berücksichtigen.
Im Vorfeld der Maßnahme wurde im Juli 2014 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung gestellt wird.
Die Bauleistungen für den Neubau werden in Form von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen aufgestellt. Die geschätzten Baukosten (KG 300-500 DIN 276) für den Neubau des SanVersZ betragen ca. 3 540 000 EUR -brutto-.
Leistungszeiträume für die Leistungen des Auftragnehmers:
— Erstellung der erweiterten ES-Bau: 02-08/2016
— Erstellung der AFU-Bau: 01-08/2017,
— Angestrebter Baubeginn: ab September 2017,
— geplante Fertigstellung: im Dezember 2019.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-10 Auftragsbekanntmachung
2016-02-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-09-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013, für den Neubau des SanVersZ in der Falckenstein-Kaserne Koblenz, Lph. 2-6, 8 u. 9, sowie Teile der Lph. 7 gem. § 34 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere:— Aufstellen eines Raumbuches als Bedarfsraumbuch und Fortschreibung zum Bestandsraumbuch,— Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation nach Abschnitt H RBBau,— Bestandsdokumentation gemäß Baufachlichen Richtlinien (BFR),— Erstellen aller für eine Konformitätsprüfung gem. nachhaltigem Bauen erforderlichen Unterlagen,— Die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.Der Auftraggeber (AG) hat im Vorfeld der Maßnahme eine Machbarkeitsstudie mit einer Variantenbetrachtung erarbeitet, die dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung gestellt wird.Aufbauend auf den übergebenen Unterlagen erarbeitet der AN die Unterlagen einer ES-Bau (Entscheidungsunterlage-Bau-) in Qualität einer EW-Bau (Entwurfsunterlage -Bau-) nach RBBau (erweiterte ES-Bau, Lph. 2-4) und legt diese dem AG zur Prüfung und Genehmigung vor. Nach Freigabe der erweiterten ES -Bau- erarbeitet der AN für den Neubau des Sanitätsversorgungszentrums die Ausführungsplanung (Lph. 5) und erstellt die Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen (Lph.6).Im Rahmen der Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 7) unterstützt er den AG bei der Prüfung und Wertung der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis durch die Erstellung von Fachbeiträgen.Er überwacht die Leistungen des bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (Lph. 8).Im Rahmen der Objektbetreuung (Lph. 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, einschließlich notwendiger Begehungen des Objektes, die Pflicht der Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen, die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der ES-Bau in Qualität einer EW-Bau, dies sind die Leistungen der Lph. 2-4 gem. § 34 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 u. 9 sowie Teilen der Lph. 7, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Es werden die aktuellen Vertragsmuster der RBBau zugrunde gelegt. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.Ein Stamm von Bearbeitern hat während der gesamten Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent zu sein, dass ein zügiger Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle, bis zur Übergabe / Abrechnung des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein Büro nach Vorgabe des AG's zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verteidigung, dieses vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Hofstraße 257a
Postleitzahl: 56077
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 26197010 📞
Fax: +49 2619701444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-10 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 178-323827
ABl. S-Ausgabe: 178
Zusätzliche Informationen
1) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Die benannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B. 2) Zu Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sowohl des Einzelbewerbers als auch aller betroffenen Bewerbergemeinschaften. Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. 3) Zu Unteraufträgen: Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag: Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung des Vordruckes des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. 5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb: Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Falckenstein-Kaserne Koblenz (militärischer Sicherheitsbereich) soll ein Sanitätsversorgungszentrum mit einer Gesamtfläche von ca. 950 qm errichtet werden. Dabei sind die gültigen Gesetze und Vorschriften nach dem Stand der Technik, wie auch die bundeswehreigenen Auflagen (wie z. B.: BFR; zutreffende Grundsätzliche Militärische Infrastrukturforderungen und Allgemeine Umdrucke) zu beachten.
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Der Raumbedarf wurde bauseits festgelegt. Dieser sieht insbesondere folgende Funktionsbereiche gem. dem vordefinierten Funktionsschema vor:
— Zentraler Bereich u. a. mit Eingangshalle,
— Diagnostik/Behandlung u. a. mit klinisch/chemischen Labor, Sterilisation reine/Sterilisation unreine Seite, Physikalische Therapie, Radiologische Diagnostik, Eingriffsraum sept./ Eingriffsraum asept., Audiometrie/Sehtest Raum, Entsorgungsraum, EKG/Ergometrie/Lungenfunktion, Sonografie,
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— Pflege,
— Zahnarztgruppe u. a. mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen, zahntechnischem Labor, Röntgenraum, Zentralraum Desinfektion/Sterilisation, Eingriffsraum Oralchirurgie, Aufwachraum,
— Fachärztliche Untersuchung, Behandlung und Begutachtung,
— Führung/Unterstützung,
— Ver-/Entsorgung,
— Ausbildung/Übung/Rettungsdienst,
— Zusätzliche ärztliche Funktionsstellen,
— Sozialräume/Sanitäre Anlagen,
— Lagerraum brennbare Flüssigkeiten, Lagerraum medizinische Gase, Lagerraum Sonderbekleidung, Waffenkammer, Lagerraum 1 und 2 Versorgung (stehen in keinem funktionalen Zusammenhang zu anderen Bereichen),
— Außenanlagen.
In dem vorgesehenen Baufeld befinden sich zurzeit 2 Bestandgebäude. Das Herrichten des Grundstücks durch den Rückbau wird im Vorfeld bauseits erbracht. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt durch Anschluss an die vorhandene Infrastruktur der Liegenschaft.
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Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung des Sanitätsversorgungszentrums sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens Nachhaltiges Bauen (BNB) zu beachten und eine lebenszyklusorientierte Optimierung der Kosten zu berücksichtigen.
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Im Vorfeld der Maßnahme wurde im Juli 2014 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung gestellt wird.
Die Bauleistungen für den Neubau werden in Form von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen aufgestellt. Die geschätzten Baukosten (KG 300-500 DIN 276) für den Neubau des SanVersZ betragen ca. 3 540 000 EUR -brutto-.
Leistungszeiträume für die Leistungen des Auftragnehmers:
— Erstellung der erweiterten ES-Bau: 02-08/2016
— Erstellung der AFU-Bau: 01-08/2017,
— Angestrebter Baubeginn: ab September 2017,
— geplante Fertigstellung: im Dezember 2019.
Menge oder Umfang:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013, für den Neubau des SanVersZ in der Falckenstein-Kaserne Koblenz, Lph. 2-6, 8 u. 9, sowie Teile der Lph. 7 gem. § 34 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere:
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— Aufstellen eines Raumbuches als Bedarfsraumbuch und Fortschreibung zum Bestandsraumbuch,
— Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation nach Abschnitt H RBBau,
— Bestandsdokumentation gemäß Baufachlichen Richtlinien (BFR),
— Erstellen aller für eine Konformitätsprüfung gem. nachhaltigem Bauen erforderlichen Unterlagen,
— Die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Der Auftraggeber (AG) hat im Vorfeld der Maßnahme eine Machbarkeitsstudie mit einer Variantenbetrachtung erarbeitet, die dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung gestellt wird.
Aufbauend auf den übergebenen Unterlagen erarbeitet der AN die Unterlagen einer ES-Bau (Entscheidungsunterlage-Bau-) in Qualität einer EW-Bau (Entwurfsunterlage -Bau-) nach RBBau (erweiterte ES-Bau, Lph. 2-4) und legt diese dem AG zur Prüfung und Genehmigung vor. Nach Freigabe der erweiterten ES -Bau- erarbeitet der AN für den Neubau des Sanitätsversorgungszentrums die Ausführungsplanung (Lph. 5) und erstellt die Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen (Lph.6).
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Im Rahmen der Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 7) unterstützt er den AG bei der Prüfung und Wertung der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis durch die Erstellung von Fachbeiträgen.
Er überwacht die Leistungen des bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (Lph. 8).
Im Rahmen der Objektbetreuung (Lph. 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, einschließlich notwendiger Begehungen des Objektes, die Pflicht der Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen, die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.
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Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der ES-Bau in Qualität einer EW-Bau, dies sind die Leistungen der Lph. 2-4 gem. § 34 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 u. 9 sowie Teilen der Lph. 7, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Es werden die aktuellen Vertragsmuster der RBBau zugrunde gelegt. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
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Ein Stamm von Bearbeitern hat während der gesamten Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent zu sein, dass ein zügiger Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle, bis zur Übergabe / Abrechnung des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein Büro nach Vorgabe des AG's zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
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Beschreibung der Optionen:
Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der ES-Bau in Qualität einer EW-Bau, dies sind die Leistungen der Lph. 2-4 gem. § 34 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 u. 9 sowie Teilen der Lph. 7, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Es werden die aktuellen Vertragsmuster der RBBau zugrunde gelegt. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
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Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 43 Monate
Dauer: 43 Monate
Referenznummer: Vergabe-Nr. 15D0523 00 – Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Koblenz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei juristischen Personen Vorlage des aktuellen Handeslregisterauszugs. Bei Partnerschaften Vorlage des aktuellen Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach PartG.
Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (gem. § 4 Abs. 2 VOF 2009), als Eigenerklärung.
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Erklärung, dass keine der nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF 2009 vorliegen, als Eigenerklärung:
§ 4 (6) Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen),
§ 129b StGB (kriminelle und te rroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftatgegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung in ternationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhender Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
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§ 4 (9) Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden,
a) die sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzel staatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich
festgestellt wurde,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
e) die sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft/des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 1 500 000 EUR für Personenschäden und von min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden im Auftragsfall (zur Anforderung siehe III.1.1) – Geforderte Kautionen und Sicherheiten).
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Eigenerklärung über:
1) den Gesamtumsatz brutto (Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
2) den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen brutto (Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI im Bereich Gebäude der Gesundheitsversorgung) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Der Gesamtumsatz gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009. muss min. 150 000 EUR pro Jahr betragen.
Der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009. muss min. 100 000 EUR pro Jahr betragen.
Der Gesamtumsatz und der Umsatz für entsprechnde Dienstleistungen der Mitglieder einer BG bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistung tatsächlich erbringen, wird aufaddiert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis gem. § 5 Abs. 5 lit. a, b, c, d, e, f und h VOF 2009, wie nachfolgend näher beschrieben einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Der Bewerber hat mindestens die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Personen des Projektteams gem. § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu bennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter (PL),
— der/die verantwortliche Projektbearbeiter(in) Planung (PB),
— der Bauleiter (BL),
— Projektkoordinator(in) BNB oder DGNB,
— 1 Person, welche die Planvorlageberechtigung besitzt.
Der Nachweis der fachlichen Eignung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung), durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
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Der PL muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. TU/TH/FH, bzw. Master, Bachelor), oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren in seiner jeweiligen Fachrichtung nachweisen.
Der PB muss mindestens den Abschluss als staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Hochbau, oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen.
Der BL muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. TU/TH/FH, bzw. Master, Bachelor), oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine angemessene Baustellenpraxis von min. 3 Jahren in seiner jeweiligen Fachrichtung nachweisen.
Der/Die Projektkoordinator (in) BNB/DGNB muss den Nachweis führen, die Ausbildung zum DGNB-Auditor oder BNB Koordinator abgeschlossen und bestanden zu haben, durch Vorlage des entsprechenden Ausbildungsnachweises.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den PL, und den BL sind aussagekräftige, projektbezogene Referenzunterlagen einzureichen. Diese müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Referenzen der zurückliegenden 8 Jahre (Beginn der Lph. 2 gem. § 34 HOAI nicht vor 08/2007), über die erbrachten Leistungen im Leistungsbild der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI für den Neubau eines Gebäudes der Gesundheitsversorgung von min. 500m2 NFa, z. B. Allgemeinarztpraxen, Facharztpraxen Gemeinschaftspraxen, Krankenhäuser oder vergleichbar, jedoch keine physiotherapeutischen Einrichtungen. Aktueller Leistungsstand der Referenz min. Inbetriebnahme oder Bauausführung abgeschlossen.
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Allgemeine Angaben zu den Referenzen (die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern – Bewerbungsbogen/Referenzobjekte Detail – zu machen):
— Bezeichnung des Projekts/der Baumaßnahme,
— Ort der Ausführung,
— Auftraggeber mit Angabe des verfügbaren Ansprechpartners und der Telefon-Nr. (eine mögliche Anfrage, innerhalb des Wertungszeitraums, ist dem Ansprechpartner anzukündigen),
— Art der Aufgabenstellung (Neubau, Allgemeinarztpraxen, Facharztpraxen Gemeinschaftspraxen, Krankenhäuser etc.),
— Angabe der Funktionsbereiche und Funktionsstellen in Anlehnung an DIN 13080 (hier: 5 Funktionsbereiche),
— Leistungszeit,
— erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen im Leistungsbild Objektplanung Gebäude u. Innenräume (Angabe in Prozentpunkten),
— Planungsdaten: BGF/BRI gem. DIN 277,
— Baukosten/Rechnungswert (Honorar),
— textliche Kurzbeschreibung der Referenzen nach Aufgabenstellung
Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) u. § 5 (5) c VOF) einzureichen.
Er hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten gesamt, Beschäftigten der Fachrichtung Objektplanung Gebäude und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist (§ 5 (5) d VOF) hervorgeht.
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Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten
gesamt inkl. der Führungskräfte muss min. 3 Beschäftigte betragen.
der Fachrichtung Objektplanung Gebäude muss min. 2 Beschäftigte betragen.
Der Bewerber oder Bieter hat eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht über welche Ausstattung, welches Gerät und welche technische Ausstattung er für die Dienstleistung verfügt. Die Erklärung muss darüber hinaus mindestens Angaben über EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (min. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (min. GAEB 1990) enthalten.
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Der Bewerber oder Bieter hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu beschreiben (§ 5 (5) f VOF) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 5 (5) h VOF).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vorlage der aktuellen Versicherungspolice aus 2015 oder einer Zusage der Versicherung ohne Vorbehalte, nicht älter als 12 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag.
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Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft/des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 1 500 000 EUR für Personenschäden und von min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden im Auftragsfall bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Die Arbeitsgemeinschaft / der Auftragnehmer muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI), sowie den „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ gem. RBBau.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M.Sc.“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
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Dies gilt für den Projektleiter (PL) und den Bauleiter (BL).
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise, auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. .Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle
E-Mail: postfach@abb-rlp.de 📧
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vergabe-Nr. 15D0523 00 – Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI
Zusätzliche Informationen
1) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Die benannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
2) Zu Bewerbergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sowohl des Einzelbewerbers als auch aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
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Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
3) Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
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Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung des Vordruckes des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
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Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau -ABB-
Postanschrift: Wallstraße 1
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Telefon: +49 6131140880 📞
Internetadresse: http://www.abb-rlp.de 🌏
Fax: +49 61311408810 📠
Quelle: OJS 2015/S 178-323827 (2015-09-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verteidigung, dieses vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-; dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Kontakt
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 261-9701-0 📞
Fax: +49 261-9701-444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 024-038736
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 178-323827
ABl. S-Ausgabe: 24

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Vorstellung des Büro durch den Büroinhaber / Führungskraft in Bezug die konkrete Auftragsabwicklung (15)
2. Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und Konzeptionelle Vorgehensweise, Vortrag Projektleiter und Bauleiter (25)
3. Vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme (Lageplan, Raumprogramm und ein Betriebsbeschreibung zur konkreten Maßnahme werden zur Verfügung gestellt), (Vortrag Projektleiter / Bauleiter) (35)
4. Qualität der Präsentation (10)
5. Honorar (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-14 📅
Name: Architekten BDA Naujack Rind Hof
Postanschrift: Bahnhofplatz 7
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56068
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 des Gesetzesgegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
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Quelle: OJS 2016/S 024-038736 (2016-02-01)