Der Auftraggeber plant im Bereich des Blexer Bogens (Weser) in Bremerhaven den Bau eines Hafens für den Umschlag von Bauelementen für Offshore-Windenergieanlagen („Offshore-Terminal Bremerhaven“ - OTB). In diesem Zusammenhang sind umfangreiche Kompensationsmaßnahmen u.a. nach § 15 Abs. 2 BNatSchG umzusetzen, wofür bereits Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorliegen. Zu vergeben ist eine Planungsleistung gemäß § 39 (3) HOAI in Verbindung mit Anlage 11 für Kompensationsmaßnahmen am Fließgewässer Lune: Objektplanung Freianlagen; Lph. 5: Ausführungsplanung sowie Lph. 6: Vorbereitung der Vergabe und Lph. 7: Mitwirkung bei der Vergabe, mit einer Option zur Durchführung der Lph. 8: Objektüberwachung und 9: Objektbetreuung. Ausführungsplanung für: - Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzone der Lune: Uferabflachungen mit Anlage von Flutrinnen und Flachwasserbermen, Anlage eines Nebengewässers, Uferrückverlegungen, etc. Informationen zum Vorhaben sind unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen zu finden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-03-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgestaltung
Menge oder Umfang:
Ausführungsplanung zur Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen:- Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzone der Lune in 7 Uferabschnitten auf einer Gesamtlänge von 5.373 m; Gesamtplanungsbereich von ca. 21,9 ha, Bodenabtrag ca. 130.000 m3. Der Gewässerbereich der Lune liegt in einem FFH-Gebiet.- Aufgrund von Anforderungen aus dem Planfeststellungsverfahren Offshore-Terminal Bremerhaven kann eine abschnittsweise bauliche Umsetzung der Planungen erforderlich werden.Mit Vertragsabschluss erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 in Anlehnung an § 39 (3) HOAI. Optional bleibt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen der HOAI vorbehalten (Lph. 8 und 9).
Ausführungsplanung zur Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen:- Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzone der Lune in 7 Uferabschnitten auf einer Gesamtlänge von 5.373 m; Gesamtplanungsbereich von ca. 21,9 ha, Bodenabtrag ca. 130.000 m3. Der Gewässerbereich der Lune liegt in einem FFH-Gebiet.- Aufgrund von Anforderungen aus dem Planfeststellungsverfahren Offshore-Terminal Bremerhaven kann eine abschnittsweise bauliche Umsetzung der Planungen erforderlich werden.Mit Vertragsabschluss erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 in Anlehnung an § 39 (3) HOAI. Optional bleibt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen der HOAI vorbehalten (Lph. 8 und 9).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgestaltung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges Sondervermögen Fischereihafen des Landes Bremen, vertreten durch den Senator für Wirtschaft Arbeit und Häfen, dieser vertreten durch die bremenports GmbH & Co. KG
Postanschrift: Am Strom 2
Postleitzahl: 27568
Postort: Bremerhaven
Kontakt
Internetadresse: http://www.bremenports.de🌏
E-Mail: thomas.wieland@bremenports.de📧
Fax: +49 47130901529 📠
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren geführt. Mit dieser Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet.
Unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen ist ein Formblatt für diesen Wettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag, insbesondere für die Darstellung der Referenzen, zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Formblatt ist mit den übrigen Teilnahmeunterlagen innerhalb der Bewerbungsfrist einzureichen.
Die Auswahl der Teilnehmer wird gemäß den nachfolgend aufgeführten Kriterien durchgeführt. Dabei wird der Auftraggeber ggf. von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Anzahl der Teilnehmer zu verringern. Hierzu wird der Auftraggeber folgendermaßen vorgehen:
Der Auftraggeber wird zunächst im Rahmen der formellen Eignungsprüfung feststellen, ob der Bewerber sämtliche geforderten Angaben und Nachweise gemäß III.2 in der geforderten Form vorgelegt hat. Bewerbungen, die dieser Anforderung nicht entsprechen, werden ausgeschlossen.
Bei den verbleibenden Bewerbungen wird im Rahmen der materiellen Eignungsprüfung anhand der nachfolgend genannten Kriterien festgestellt, ob der Bewerber nach Überzeugung des Auftraggebers für den Auftrag die erforderliche Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit besitzt.
- Als Mindestanforderung gilt dabei, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft ein Planungsteam von mindestens 2 Ingenieuren/Planern zur Verfügung stellen kann und durch seine Referenzen praktische Erfahrung bei der Planung von Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung von Uferzonen von Flüssen, insbesondere von Marschengewässern der norddeutschen Tiefebene nachweisen kann.
Verbleiben hiernach mehr als 4 geeignete Bewerber, wird der Auftraggeber eine Rangfolge der geeigneten Bewerber erstellen. Für diese Rangfolge werden die folgenden Kriterien herangezogen:
1. Qualifikation des Projektleiters (Vita) (10 %)
2. Qualifikation des/der weiteren Projektbearbeiter (Vita) (10 %)
3. Nachgewiesene Erfahrung der Projektbearbeiter bei der Planung von Maßnahmen an norddeutschen Marschengewässern (70 %), davon
a. Landschaftsplanerische Leistung zur naturnahen Gestaltung der Uferzonen von Flüssen, insbesondere Marschengewässern der norddeutschen Tiefebene (20 %),
b. Erfahrung mit der Anlage von gewässerparallelen Flutrinnen und Flachwasserbermen (10 %),
c. Erfahrung mit Vegetationsentwicklungen nach der Herstellung oder Renaturierung von Marschengewässern (20 %),
d. Leistungen zur Ingenieurplanung von Entwässerungsbauwerken in Gräben (20 %).
4. Qualität der eingereichten Unterlagen (10 %).
Die Bewertung erfolgt anhand der gemäß Ziffer III.2.3 vorzulegenden Nachweise. Jedes Unter¬kriterium wird mit Punkten von 1 bis 10 bewertet. Lässt die nachgewiesene Erfahrung eine durch¬schnittliche Leistung erwarten, so erhält der Bewerber 5 Punkte. Soweit sich aus den Unterlagen eine höhere oder niedrigere Erfahrung ergibt, wird dies in Zu- oder Abschlägen ausgedrückt. Die einzelnen Unterkriterien fließen mit der angegebenen Gewichtung in die Auswahlentscheidung ein.
Die vier Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Teilnahme zugelassen.
Die zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer erhalten eine Aufforderung zur Angebotsabgabe, in der das weitere Verfahren mit den einzuhaltenden Bedingungen beschrieben wird.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren geführt. Mit dieser Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet.
Unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen ist ein Formblatt für diesen Wettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag, insbesondere für die Darstellung der Referenzen, zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Formblatt ist mit den übrigen Teilnahmeunterlagen innerhalb der Bewerbungsfrist einzureichen.
Die Auswahl der Teilnehmer wird gemäß den nachfolgend aufgeführten Kriterien durchgeführt. Dabei wird der Auftraggeber ggf. von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Anzahl der Teilnehmer zu verringern. Hierzu wird der Auftraggeber folgendermaßen vorgehen:
Der Auftraggeber wird zunächst im Rahmen der formellen Eignungsprüfung feststellen, ob der Bewerber sämtliche geforderten Angaben und Nachweise gemäß III.2 in der geforderten Form vorgelegt hat. Bewerbungen, die dieser Anforderung nicht entsprechen, werden ausgeschlossen.
Bei den verbleibenden Bewerbungen wird im Rahmen der materiellen Eignungsprüfung anhand der nachfolgend genannten Kriterien festgestellt, ob der Bewerber nach Überzeugung des Auftraggebers für den Auftrag die erforderliche Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit besitzt.
- Als Mindestanforderung gilt dabei, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft ein Planungsteam von mindestens 2 Ingenieuren/Planern zur Verfügung stellen kann und durch seine Referenzen praktische Erfahrung bei der Planung von Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung von Uferzonen von Flüssen, insbesondere von Marschengewässern der norddeutschen Tiefebene nachweisen kann.
Verbleiben hiernach mehr als 4 geeignete Bewerber, wird der Auftraggeber eine Rangfolge der geeigneten Bewerber erstellen. Für diese Rangfolge werden die folgenden Kriterien herangezogen:
1. Qualifikation des Projektleiters (Vita) (10 %)
2. Qualifikation des/der weiteren Projektbearbeiter (Vita) (10 %)
3. Nachgewiesene Erfahrung der Projektbearbeiter bei der Planung von Maßnahmen an norddeutschen Marschengewässern (70 %), davon
a. Landschaftsplanerische Leistung zur naturnahen Gestaltung der Uferzonen von Flüssen, insbesondere Marschengewässern der norddeutschen Tiefebene (20 %),
b. Erfahrung mit der Anlage von gewässerparallelen Flutrinnen und Flachwasserbermen (10 %),
c. Erfahrung mit Vegetationsentwicklungen nach der Herstellung oder Renaturierung von Marschengewässern (20 %),
d. Leistungen zur Ingenieurplanung von Entwässerungsbauwerken in Gräben (20 %).
4. Qualität der eingereichten Unterlagen (10 %).
Die Bewertung erfolgt anhand der gemäß Ziffer III.2.3 vorzulegenden Nachweise. Jedes Unter¬kriterium wird mit Punkten von 1 bis 10 bewertet. Lässt die nachgewiesene Erfahrung eine durch¬schnittliche Leistung erwarten, so erhält der Bewerber 5 Punkte. Soweit sich aus den Unterlagen eine höhere oder niedrigere Erfahrung ergibt, wird dies in Zu- oder Abschlägen ausgedrückt. Die einzelnen Unterkriterien fließen mit der angegebenen Gewichtung in die Auswahlentscheidung ein.
Die vier Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Teilnahme zugelassen.
Die zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer erhalten eine Aufforderung zur Angebotsabgabe, in der das weitere Verfahren mit den einzuhaltenden Bedingungen beschrieben wird.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber plant im Bereich des Blexer Bogens (Weser) in Bremerhaven den Bau eines Hafens für den Umschlag von Bauelementen für Offshore-Windenergieanlagen („Offshore-Terminal Bremerhaven“ - OTB). In diesem Zusammenhang sind umfangreiche Kompensationsmaßnahmen u.a. nach § 15 Abs. 2 BNatSchG umzusetzen, wofür bereits Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorliegen.
Der Auftraggeber plant im Bereich des Blexer Bogens (Weser) in Bremerhaven den Bau eines Hafens für den Umschlag von Bauelementen für Offshore-Windenergieanlagen („Offshore-Terminal Bremerhaven“ - OTB). In diesem Zusammenhang sind umfangreiche Kompensationsmaßnahmen u.a. nach § 15 Abs. 2 BNatSchG umzusetzen, wofür bereits Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorliegen.
Zu vergeben ist eine Planungsleistung gemäß § 39 (3) HOAI in Verbindung mit Anlage 11 für Kompensationsmaßnahmen am Fließgewässer Lune:
Objektplanung Freianlagen; Lph. 5: Ausführungsplanung sowie Lph. 6: Vorbereitung der Vergabe und Lph. 7: Mitwirkung bei der Vergabe, mit einer Option zur Durchführung der Lph. 8: Objektüberwachung und 9: Objektbetreuung.
Ausführungsplanung für:
- Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzone der Lune: Uferabflachungen mit Anlage von Flutrinnen und Flachwasserbermen, Anlage eines Nebengewässers, Uferrückverlegungen, etc.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
Ausführungsplanung zur Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen:
- Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzone der Lune in 7 Uferabschnitten auf einer Gesamtlänge von 5.373 m; Gesamtplanungsbereich von ca. 21,9 ha, Bodenabtrag ca. 130.000 m
- Aufgrund von Anforderungen aus dem Planfeststellungsverfahren Offshore-Terminal Bremerhaven kann eine abschnittsweise bauliche Umsetzung der Planungen erforderlich werden.
Mit Vertragsabschluss erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 in Anlehnung an § 39 (3) HOAI. Optional bleibt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen der HOAI vorbehalten (Lph. 8 und 9).
Beschreibung der Optionen:
Optional bleibt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen der HOAI vorbehalten (Lph. 8 und 9).
Dauer: 12 Monate
Referenznummer: 2015/072
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bremerhaven.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber / Mitglied einer Bewerbergemeinschaft verbindlich folgende
Angaben zu machen:
Eigenerklärung gemäß § 20 (3) SektVO: Auskunft darüber, ob und in welcher Art der Bewerber wirtschaftlich
mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit
anderen zusammen arbeitet.
Eigenerklärung gemäß § 21 (1) SektVO: Erklärung, dass keine Person, die dem Unternehmen des Bewerbers
zuzurechnen ist, rechtskräftig aus den in § 21 (1) aufgeführten Gründen verurteilt ist.
Eigenerklärung gemäß § 21 (4) SektVO: Erklärung, dass keiner der in § 21 (4) aufgeführten Tatbestände
zutrifft.
Nachweis des Vorliegens einer Berufshaftpflichtversicherung,
Formlose Erklärung, dass eine Eintragung im Berufs- und Handelsregister vorliegt,
Erklärung ob und ggf. welche Eintragungen im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine
geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Bestätigung der in den Eigenerklärungen gemachten Angaben Nachweise
zu verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber / Mitglied einer Bewerbergemeinschaft verbindlich folgende Angaben zu machen:
- Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens,
- Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz für vergleichbare Leistungen, jeweils für die letzten 5 Jahre. Vergleichbare Leistungen sind Entwurfs- oder Ausführungsplanungen im Zusammenhang mit der Planung von Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzonen von Flüssen, insbesondere Marschengewässern der norddeutschen Tiefebene,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz für vergleichbare Leistungen, jeweils für die letzten 5 Jahre. Vergleichbare Leistungen sind Entwurfs- oder Ausführungsplanungen im Zusammenhang mit der Planung von Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzonen von Flüssen, insbesondere Marschengewässern der norddeutschen Tiefebene,
- Angabe zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Aufgabenbereichen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber verbindlich die folgenden Angaben zu machen. Dabei müssen die im Folgenden genannten Anforderungen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Gesamtheit beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber verbindlich die folgenden Angaben zu machen. Dabei müssen die im Folgenden genannten Anforderungen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Gesamtheit beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
Für die Benennung der Referenzen (maximal 3) ist zwingend das vom Auftraggeber unter http://www.bremenports.de/ausschreibungen zur Verfügung gestellte Formblatt zu beachten. Die Übersendung darüber hinausgehender Unterlagen ist nicht erwünscht.
1. Benennung von Referenzen aus den vergangenen 10 Jahren hinsichtlich
- der Planung von Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung der Uferzonen von Flüssen, insbesondere Marschengewässern der norddeutschen Tiefebene (Entwurfsplanung / Ausführungsplanung / Objektüberwachung),
- der besonderen Fachkunde hinsichtlich der Anlage von gewässerparallelen Flutrinnen und Flachwasserbermen (Entwurfsplanung / Ausführungsplanung / Objektüberwachung),
- der besonderen Fachkunde hinsichtlich der Vegetationsentwicklungen nach der Herstellung oder Renaturierung von Marschengewässern (Pflege- und Entwicklungsplanung / Entwurfsplanung),
- der Ingenieurplanung von Entwässerungsbauwerken (regelbare Staubauwerke in Gräben).
2. Eigenerklärung gemäß § 20 (4) SektVO mit Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters mit Darstellung der beruflichen Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen.
Der Projektleiter muss über eigene Projekterfahrung / Referenzen aus den vergangenen 10 Jahren hinsichtlich der Erbringung der o.g. Planungsleistungen verfügen.
3. Benennung des sonstigen für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals mit Darstellung der beruflichen Qualifikation, fachbezogenen Erfahrungen und Referenzen.
Die Leistungen sind mit eigenem Personal des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungen werden gemäß § 15 Abs. 1 und 2 HOAI geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die Erklärung der Bewerbergemeinschaft muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Postanschrift: Contrescarpe 72
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de📧
Telefon: +49 4213616407📞
Internetadresse: http://www.bau.bremen.de🌏
Fax: +49 4214966407 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Diese Frist ist eingehalten, wenn die Rüge
innerhalb einer Frist von 14 Kalendertagen ab Kenntnis vom Verstoß eingehalten ist, spätere Rügen sind
verspätet.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis Ablauf der vorstehend benannten Frist zur Abgabe von Teilnahmeanträgen gegenüber dem Auftraggeber
gerügt
werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 062-109790 (2015-03-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-09-17) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge