400144301 u. 400144302 – Zielausbau des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz – Neubau Funktional/OP-Gebäude (1. BA) u. Neubau Pflegestationen (2. BA) – Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI 2013

Bundesrepublik Deutschland, vertr. d. d. Bundesminesterium der Verteidigung, dieses vertr. d. d. Amt für Bundesbau -ABB-, dieses

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit traumatologischer Notfallversorgung, Zentrum für interdisziplinäre Gefäßmedizin und Herzchirurgie, Kopf-Zentrum und onkologischem Zentrum. Die Liegenschaft liegt an der L52, Rübenacher Straße 170 im Stadteil Koblenz-Metternich.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-28 Auftragsbekanntmachung
2017-01-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-05-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
1. BA mit BGF von ca. 32 860 m2, 7 Fachabteilungen, ca. 60 Betten. Stufenweise Beauftragung 1. BA (Leistungsumfang siehe Ziff. II.1.5)).2. BA mit BGF von ca. 29 169 m2, 9 Fachabteilungen, ca. 220 Betten. Erstellung der ES-Bau (Leistungsumfang siehe Ziff. II.1.5)).Abbruch und Rückbau leergezogener Gebäude mit einer BGF der Gebäude E von ca. 24 000 m2 (2. BA zugeordnet).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertr. d. d. Bundesminesterium der Verteidigung, dieses vertr. d. d. Amt für Bundesbau -ABB-, dieses vertr. d. d. Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, vertr. d. d. Niederlassungsleiterin
Postanschrift: Hofstraße 257a
Postleitzahl: 56077
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 26197010 📞
Fax: +49 2619701444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-28 📅
Einreichungsfrist: 2015-06-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 103-187684
ABl. S-Ausgabe: 103
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Anfragen, Nachfragen etc. sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziff. IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit traumatologischer Notfallversorgung, Zentrum für interdisziplinäre Gefäßmedizin und Herzchirurgie, Kopf-Zentrum und onkologischem Zentrum. Die Liegenschaft liegt an der L52, Rübenacher Straße 170 im Stadteil Koblenz-Metternich.
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Die Liegenschaft hat eine Gesamtgröße von ca. 180 000 m
Auf Basis der vorliegenden Masterplanung über die gesamte Liegenschaft aus dem Jahr 2013/2014 soll in einem 1. Bauabschnitt ein neues Funktionsgebäude (OP-Trakt, Highcare-Bereich, Notaufnahme) mit ca. 32 860 m
Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnitts wird das alte Funktionsgebäude (Gebäude E), als Baufeld für den 2. BA mit ca. 29 169 m
Gegenstand des Auftrags für den 1. BA sind die Leistungen aus dem Leistungsbild Tragwerksplanung (Leistungsphasen 2-6 und 8), § 51 HOAI i. V. m. Anl. 14 sowie:
— Abbruchplanung im Zuge der Abrissarbeiten,
— Anpassung bzw. Erweiterung der Infrastrukturanlagen einschließlich AWT-Tunnelanlagen,
— Baugrubensicherung,
— notwendige Interimslösungen und Anbindung an die vorhandenen und neuen Gebäude.
Weiterhin werden die folgende Besonderen Leistungen beauftragt:
— Lph. 8 – Objektüberwachung (ingenieurtechnische Kontrolle); eine tägliche Präsenz vor Ort in der Rohbauphase ist erforderlich,
— Lastenplan,
— vorläufige nachprüfbare Berechnung der Gründung,
— Mehraufwand bei Sonderbauweisen oder Sonderkonstruktionen, z. B. Klärung von Konstruktionsdetails (AWT, Krangründung),
— Nachweis Erdbebensicherung,
— Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, soweit erforderlich unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung),
— Statische Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörende Konstruktionen (z. B. Fassade, Großgeräte),
— Rohbauzeichnungen Stahlbetonbau, die auf der Baustelle nicht der Ergänzung durch die Pläne des Objektplaners bedürfen,
— der detaillierte Wirtschaftlichkeitsnachweis, bezogen auf Varianten des Tragwerks.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Hinsichtlich des beabsichtigten 2. Bauabschnitts (Verknüpfung des Klinikums des 1. Bauabschnittes mit den verbleibenden Gebäuden des alten Klinikums über eine Nord-Süd verlaufende Magistrale) ist die Erstellung einer ES-Bau (Vorplanung – Teile der Lph. 2) Tragwerksplanung, § 51 HOAI zu erbringen. Gegenstand der ES-Bau 2. BA ist auch der Rückbau des bestehenden OP-Gebäudes E mit einer BGF von ca. 24 000 m². Hierbei sind insbesondere auch die speziellen Anforderungen und kostenrelevanten Elemente zum Gegenstand der ES-Bau zu machen.
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Bei der Planung und Bauausführung des 1. und 2. BA's sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens „Nachhaltiges Bauen“ (BNB) zu beachten. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im lfd. Betrieb des Klinikums. Der Betrieb des Klinikums muss über die gesamte Bauzeit sichergestellt sein und darf durch den Baubetrieb nicht beeinträchtigt werden.
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Der Auftraggeber beabsichtigt, den Datenaustausch und die Kommunikation aller Projektbeteiligten in einem internetbasierten virtuellen Projektraum (VPR) des Auftraggebers abzuwickeln.
Vorrangiges Ziel des 1. BA ist die Inbetriebnahme des neuen Funktionsgebäudes mit OP Betrieb.
Vorgesehener Abschluss Lph. 8: Ende 2024.
Menge oder Umfang:
1. BA mit BGF von ca. 32 860 m
2. BA mit BGF von ca. 29 169 m
Abbruch und Rückbau leergezogener Gebäude mit einer BGF der Gebäude E von ca. 24 000 m
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung 1. BA (siehe Ziff. II.1.5)). Es werden die aktuellen Vertragsmuster der RBBau zugrunde gelegt.
Dauer: 113 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Koblenz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei juristischen Personen Vorlage des Handeslregisterauszugs (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung). Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung). Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärungen über:
1.) den Gesamtumsatz brutto (Fachingenieurleistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung) im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
2.) positives Geschäftsergebnis in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise gem. § 5 Abs. 5 VOF; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind gem. § 4 Abs. 3 VOF namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung), durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen. Zu den jeweiligen Referenzprojekten sind entsprechende Referenzbescheinigungen der Auftraggeber vorzulegen. Die Referenzen des Bewerbers (Büro) können mit den Referenzen des Projektleiters / des "Oberbauleiters" übereinstimmen. Leistungen bei Tragwerken der HZ IV u. zusätzlich Hubschrauberlandeplatz auf der Dachebene werden im Portfolio höher gewichtet.
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Eigenerklärungen über:
A.) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Anzahl Planer (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung).
B.) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern – Bewerbungsbogen/Referenzobjekte Detail – zu machen):
1.) Referenzportfolio Bewerber gesamt (Hochbauten – Gebäude – Neubau oder einem Neubau vergleichbarer Umbau) der letzten 5 Jahre (Beginn der Lph. 2 zwischen 1.5.2010 und 30.4.2015) mit Angaben zu:
a.) Art der Aufgabenstellung (allg. Hochbau, Schwierigkeitsgrad der Tragwerke – HZ IV – Hubschrauberlandeplatz auf der Dachebene),
b.) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen im Leistungsbild Tragwerksplanung (Angabe in Prozentpunkten),
c.) Auftraggeber,
d.) Größenordnung des Projekts:
— Quadratmeter BGF (hier: 32 860 m
e.) Bauen im lfd. Betrieb (liegenschaftsbezogen),
f.) Projekte mit Spezialtiefgründungen (z. B. Bohrpfahlgründung) einschließlich Baugrubenverbau u. Wasserhaltung.
2.) Referenzportfolio Projektleiter (Hochbauten – Gebäude – Neubau oder einem Neubau vergleichbarer Umbau)) der letzten 5 Jahre (Beginn der Lph. 2 zwischen 1.5.2010 und 30.4.2015) mit Angaben zu:
a.) Art der Aufgabenstellung (allg.. Hochbau, Schwierigkeitsgrad der Tragwerke – HZ IV – Hubschrauberlandeplatz auf der Dachebene),
3.) Referenzportfolio Bauleiter (Hochbauten – Gebäude – Neubau oder einem Neubau vergleichbarer Umbau) der letzten 5 Jahre (Erbringung von Leistungen der Lph. 8 im Leistungsbild Tragwerksplanung zwischen 1.5.2010 und 30.4.2015) mit Angaben zu:
b.) erbrachten Leistungen in der Leistungsphase 8 im Leistungsbild Tragwerksplanung (Angabe in Prozentpunkten),
C.) Angaben zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Personals:
1.) Angabe zur Berufserfahrung des Projektleiters,
2.) Angabe zur Berufserfahrung des des für das konkrete Projekt für die ingenieurtechnische Kontrolle vorgesehenen Verantwortlichen („Oberbauleiter“).
Mindeststandards:
Der Bearbeitungszeitraum der Referenzobjekte gemäß Ziff.
B.1.) und B.2.) erstreckt sich auf den Zeitraum 1.5.2010-30.4.2015. Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als mit der Leistungsphase 2 nach dem 1.5.2010 begonnen wurde.
B.3.) erstreckt sich auf den Zeitraum 1.5.2010-30.4.2015. Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als Leistungen der Leistungsphase 8 in diesem Zeitraum erbracht wurden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag. Nicht älter als 2 Monate.
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 6 000 000 EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro ersicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung, soweit der Auftragnehmer/die ARGE seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bunderepublik Deutschland aus erbracht werden, sowie die „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ – AVB – gem. RBBau.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ingenieure; LBauO Rheinland-Pfalz.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
I. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:
1.) Gesamtumsatz: 5 %.
II. fachliche Eignung:
1.) Personalstärke:
a.) Ingenieure (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH,Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung): 5 %,
b.) Mitarbeiter des Büros, die ausschließlich oder hauptsächlich mit der Objektüberwachung betraut werden („Bauleiter“): 5 %;
2.) Referenzen:
a.) Referenzportfolio Bewerber gesamt: 55 %,
b.) Referenzportfolio Projektleiter: 15 %,
c.) Referenzportfolio des für das konkrete Projekt für die ingenieurtechnische Kontrolle (Objektüberwachung) vorgesehenen Verantwortlichen („Oberbauleiter“): 10 %;
3.) Berufserfahrung der am Projekt konkret Beteiligten im Krankenhausbau:
a.) Projektleitung (PL): 5 %,
b.) der für das konkrete Projekt für die ingenieurtechnische Kontrolle (Objektüberwachung) vorgesehene Verantwortliche („Oberbauleiter“): 5 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Nl. Koblenz, Competence Center VOF
Name: Bundesrepublik Deutschland, vertr. d.d. Bundesminesterium der Verteidigung, dieses vertr. d.d. Amt für Bundesbau -ABB-, dieses vertr. d.d. Landesbaubetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, vertr. d.d. Niederlassungsleiterin
URL für weitere Informationen: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: postfach@abb-rlp.de 📧
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig.
Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Anfragen, Nachfragen etc. sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziff. IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2278488163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 107 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau -ABB-
Postanschrift: Wallstraße 1
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Telefon: +49 6131140880 📞
Internetadresse: http://www.abb-rlp.de 🌏
Fax: +49 61311408810 📠
Quelle: OJS 2015/S 103-187684 (2015-05-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-03)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 261-9701-0 📞
Fax: +49 261-9701-444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 002-002838
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 103-187684
ABl. S-Ausgabe: 2

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-09-30 📅
Name: R & P Ruffert Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Ring 50
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56068
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Internetadresse: http://www.bundesartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig(§ 107 Abs. 3 GWB), soweit:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau – ABB -
Quelle: OJS 2017/S 002-002838 (2017-01-03)