Die Justus-Liebig-Universität Gießen plant im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 Investitionsphase III die Sanierung von Teilen des Lehr- und Hörsaalgebäudes A im Philosophikum II. Das Gebäude A enthält mit dem Audimax den größten Hörsaal der JLU mit rund 700m und 1000 Sitzplätzen und ist zentral im Campus Kultur- und Geisteswissenschaften mit rund 10.000 Studierenden gelegen. Erweitert werden die Hörsaalkapazitäten im Gebäude A um die Hörsäle 025 (ca. 400m und 520 Sitzplätze), sowie drei weitere Hörsäle (mit jeweils ca. 215m und 200 Sitzplätze).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-14.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-08-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Objektplanungsleistungen Gebäude gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10, Leistungsphasen 2-8. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, zunächst erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 2, 3 und 4.Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht.
Objektplanungsleistungen Gebäude gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10, Leistungsphasen 2-8. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, zunächst erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 2, 3 und 4.Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de📧
Telefon: +49 60311670📞
Fax: +49 6031167126 📠
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 1-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 07.09.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=H52WYC7XCEILW1R7
nachr. HAD-Ref. : 39/5784
nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.151502.
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 1-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 07.09.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Die Justus-Liebig-Universität Gießen plant im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 Investitionsphase III die Sanierung von Teilen des Lehr- und Hörsaalgebäudes A im Philosophikum II. Das Gebäude A enthält mit dem Audimax den größten Hörsaal der JLU mit rund 700m
Die Justus-Liebig-Universität Gießen plant im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 Investitionsphase III die Sanierung von Teilen des Lehr- und Hörsaalgebäudes A im Philosophikum II. Das Gebäude A enthält mit dem Audimax den größten Hörsaal der JLU mit rund 700m
Das Haus A ist Bestandteil eines Campusensembles aus den 1960er Jahren. Zur Sicherung der Lehre sind Brandschutz- und Modernisierungsmaßnahmen geplant. Dies beinhaltet zum Einen die Ertüchtigung der Hörsäle selber aber auch die Ertüchtigung der Technischen Ausrüstung. Geplant ist auch die Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen. Die Maßnahmen umfassen unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Budgets von 5.000.000 EUR (Bauwerkskosten KG 300 + 400 brutto gemäß DIN 276) das Audimax und weitere Hörsäle. Das Gebäude A umfasst neben den Lehrräumen in einem weiteren Gebäudeteil auch Institutsflächen, die während der Sanierungsmaßnahme in Nutzung bleiben.
Das Haus A ist Bestandteil eines Campusensembles aus den 1960er Jahren. Zur Sicherung der Lehre sind Brandschutz- und Modernisierungsmaßnahmen geplant. Dies beinhaltet zum Einen die Ertüchtigung der Hörsäle selber aber auch die Ertüchtigung der Technischen Ausrüstung. Geplant ist auch die Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen. Die Maßnahmen umfassen unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Budgets von 5.000.000 EUR (Bauwerkskosten KG 300 + 400 brutto gemäß DIN 276) das Audimax und weitere Hörsäle. Das Gebäude A umfasst neben den Lehrräumen in einem weiteren Gebäudeteil auch Institutsflächen, die während der Sanierungsmaßnahme in Nutzung bleiben.
Ziel ist eine umfassende Qualitätsverbesserung der Umfeldbedingungen vor dem Hintergrund der deutlich intensiveren Nutzung (Anwesenheits- und Auslastungszeiten sowie Studierendenzahlen), damit die Nutzungszeiten sichergestellt und ausgeweitet werden können. Die Modernisierung dient somit der Aufwuchsbewältigung und der Nachhaltigkeit: Adäquate Studienbedingungen für erhöhte Studierendenzahlen ermöglichen und nachhaltige Absicherung der Ressource.
Ziel ist eine umfassende Qualitätsverbesserung der Umfeldbedingungen vor dem Hintergrund der deutlich intensiveren Nutzung (Anwesenheits- und Auslastungszeiten sowie Studierendenzahlen), damit die Nutzungszeiten sichergestellt und ausgeweitet werden können. Die Modernisierung dient somit der Aufwuchsbewältigung und der Nachhaltigkeit: Adäquate Studienbedingungen für erhöhte Studierendenzahlen ermöglichen und nachhaltige Absicherung der Ressource.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen 2 bis 8.
Menge oder Umfang:
Objektplanungsleistungen Gebäude gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10, Leistungsphasen 2-8. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, zunächst erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 2, 3 und 4.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht.
Referenznummer: A.0421.151502
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Karl-Glöckner-Str., 35394 Gießen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1.1 Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium); sowie als PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD;
2.1.2 Verbindliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
2.1.2 Verbindliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
2.1.3 Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen (Ausschlusskriterium);
2.1.4 Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014 (Anlage „Tariftreueerklärung“, Ausschlusskriterium);
2.1.5 Nachweis der Berufszulassung des Geschäftsführers oder des vorgesehenen Projektleiters durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „beratender Ingenieur/in“ führen zu dürfen; es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1) (Ausschlusskriterium).
2.1.5 Nachweis der Berufszulassung des Geschäftsführers oder des vorgesehenen Projektleiters durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „beratender Ingenieur/in“ führen zu dürfen; es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1) (Ausschlusskriterium).
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF und gemäß III.1.1) (Ausschlusskriterium);
Angabe des Gesamtumsatzes (netto) der letzten drei Jahre und Angabe des Umsatzes für die angegebene Dienstleistung bezogen auf die letzten drei Jahre
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mindeststandards:
Zu 2.2.1 Deckungssummen jeweils 2.000.000 EUR für Personenschäden und 2.000.000. EUR für sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiert
zu 2.2.2 Mindestanforderung Objektplanung Gebäude (Ausschlusskriterium): 250.000,00 EUR Jahresumsatz;
Angaben der Beschäftigten insgesamt, der Führungskräfte sowie der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure in den letzten 3 Jahren im Mittel;
2.3.2 Nachweis der beruflichen Befähigung der Führungskräfte gemäß § 5 Abs.5a VOF;
2.3.3 Angaben zur beruflichen Befähigung und Qualifikation der für die Projektleitung und die Objektüberwachung vorgesehenen Personen gemäß § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 5c VOF. Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie dem Auftraggeber in Ausübung ihrer Tätigkeit kurzfristig jederzeit zur Verfügung stehen können;
2.3.3 Angaben zur beruflichen Befähigung und Qualifikation der für die Projektleitung und die Objektüberwachung vorgesehenen Personen gemäß § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 5c VOF. Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie dem Auftraggeber in Ausübung ihrer Tätigkeit kurzfristig jederzeit zur Verfügung stehen können;
2.3.4 Angaben zur Gewährleistung der Qualität gemäß § 5 Abs. 5f VOF;
2.3.5 Darstellung nach § 5 Abs. 5b VOF der in den letzten 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen für bis zu 3 Referenzen mit jeweiliger Kurzbeschreibung
Es werden bis zu 3 Referenzprojekte gewertet, die darüber hinausgehende Zahl wird nicht gewertet. Es ist möglich, die Mindestanforderungen auch mit nur einer Referenz zu erfüllen.
Anforderungen an die Referenzen (Ausschlusskriterien):
— der Referenzbogen ist für jede Referenz vollständig auszufüllen und geforderte Anlagen sind beizulegen.
— Die Referenzen müssen in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z.B. Projektbroschüren).
— Die Referenzen müssen in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z.B. Projektbroschüren).
— Angabe der Nutzfläche, der Bruttogrundfläche und der Bauwerkskosten (KG 300 + 400)
— Angabe der beauftragten Leistungsphasen
— Angabe von Leistungszeitraum des Bewerbers, Bauzeit und Übergabe an Nutzer
Zusätzliche Anforderungen an die Referenzen (Auswahlkriterien):
— Bei der Referenz handelt es sich um einen Umbau
— Bei der Referenz handelt es sich um einen Sonderbau
— Bei der Referenz handelt es sich um eine Versammlungsstätte
— Bei der Referenz wurde auch eine Schadstoffsanierung durchgeführt (nicht notwendigerweise im eigenen Leistungsumfang)
— Angaben der Größe und Sitzplatzzahl des größten Raums
— Angaben, ob Gegenstand der Referenz auch Brandschutzmaßnahmen im eigenen Leistungsumfang sind (Bewerber o. Bewerbergemeinschaft o. Bewerber mit Nachunternehmer)
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners– vollständig mitzuteilen.
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners– vollständig mitzuteilen.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mindeststandards:
Zu 2.3.1 Mindestanforderung (Ausschlusskriterium) 6 Beschäftigte, davon 4 festangestellte mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure;
(Auswahlkriterium, Wichtung 8 %);
zu 2.3.2 Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „beratender Ingenieur“ mit Bauvorlageberechtigung
zu 2.3.3 Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/ FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder eine vergleichbare Berufserfahrung aufweisen, sie dürfen sich durch entsprechend qualifizierte vertreten lassen. Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mindestens 3 Jahren Voraussetzung. Sofern die Führungskräfte (vgl. III.2.3.2) nicht berechtigt sind die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „beratender Ingenieur/in“ zu tragen muss die für die Projektleitung vorgesehene Person zusätzlich zu den Anforderungen der Fachausbildung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „beratender Ingenieur/in“ berechtigt sein (Ausschlusskriterium)
zu 2.3.3 Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/ FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder eine vergleichbare Berufserfahrung aufweisen, sie dürfen sich durch entsprechend qualifizierte vertreten lassen. Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mindestens 3 Jahren Voraussetzung. Sofern die Führungskräfte (vgl. III.2.3.2) nicht berechtigt sind die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „beratender Ingenieur/in“ zu tragen muss die für die Projektleitung vorgesehene Person zusätzlich zu den Anforderungen der Fachausbildung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „beratender Ingenieur/in“ berechtigt sein (Ausschlusskriterium)
(Auswahlkriterium, Wichtung 18 %)
zu 2.3.4 Auswahlkriterium, Wichtung 2 %
zu 2.3.5 Referenzen aus dem Bereich Objektplanung Gebäude gemäß § 34 i.V.m. Anlage 10 HOAI
(Wichtung 20 % je Referenz, maximal 3 x 20 % = 60 %)
Anforderungen an die Referenzen (Ausschlusskriterien):
— Bei allen Referenzen muss die Bruttogrundfläche (BGF) größer als 1.000m
— die Referenzen dürfen nicht älter als fünf Jahre sein, d.h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 31.07.2010 erfolgt sein.
— bei allen Referenzen muss der Auftraggeber öffentlicher Auftraggeber (öAG) i.S.v. § 98 GWB sein.
— für alle Referenzen müssen Bescheinigungen des öffentlichen Auftraggebers vorliegen.
— bei mind. einer Referenz hatte die für Projektleitung vorgesehene Person die Projektleitung inne
— bei mind. einer Referenz hatte die für die Objektüberwachung vorgesehene Person die Objektüberwachung inne
— mind. eine Referenz ist eine Versammlungsstätte i.S.v. § 2 Abs. 1 Muster-Versammlungsstättenverordnung
— für mindestens eine Referenz muss der erbrachte Leistungsumfang Lph 2 bis 8 gemäß HOAI nachgewiesen werden und die Lph 8 muss begonnen sein (Kriterium: Teilleistung der Lph 8 gem. Anlage 10 wird/ wurde erbracht durch Bewerber o. Bewerbergemeinschaft o. Bewerber mit Nachunternehmer)
— für mindestens eine Referenz muss der erbrachte Leistungsumfang Lph 2 bis 8 gemäß HOAI nachgewiesen werden und die Lph 8 muss begonnen sein (Kriterium: Teilleistung der Lph 8 gem. Anlage 10 wird/ wurde erbracht durch Bewerber o. Bewerbergemeinschaft o. Bewerber mit Nachunternehmer)
— bei mind. einer Referenz muss es sich um einen…
… Umbau i.S.v. § 2 Abs. 5 HOAI 2013 handeln. Die beiden weiteren Referenzen können Neubauten oder Umbauten sein.
… Sonderbau i.S.v. § 2 Abs. 8 HBO o. vglb. LBOen handeln. Die beiden weiteren Referenzen können Regelbauten oder Sonderbauten sein.
— mind. eine Referenz enthält Hör-, Konzert- o. Theatersäle (Hörsaalgebäude, Audimax, Konzertgebäude, Theater), Größe und Sitzplatzzahl des größten Raums sind anzugeben.
— bei mind. einer Referenz wurde eine Schadstoffsanierung durchgeführt (nicht notwendigerweise im eigenen Leistungsumfang).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Deckungssummen jeweils 2.000.000 EUR für Personenschäden und 2.000.000. EUR für sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiert. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Deckungssummen jeweils 2.000.000 EUR für Personenschäden und 2.000.000. EUR für sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiert. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es handelt sich um preisrechtlich geregelte Leistungen im Anwendungsbereich der HOAI. Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Teil 3 Anlage 1/1 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Es handelt sich um preisrechtlich geregelte Leistungen im Anwendungsbereich der HOAI. Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Teil 3 Anlage 1/1 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bewerbergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bewerbergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für die Objektplanung Gebäude sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des…
… Architekten gemäß § 19 Abs. 1 VOF nachweisen können.
… Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können und über eine Bauvorlageberechtigung verfügen.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Siehe III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Die Wertung und deren Gewichtung ist darüber hinaus der den Bewerbungsunterlagen beigefügten Wertungsmatrix zu entnehmen.
Gewichtung
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (netto) der letzten drei Jahre 12,0 %
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten sowie der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betraute Ingenieure in den letzten drei Jahren sowie Qualifikation des für die Ausführung vorgesehenen Personals und Maßnahmen zur Qualitätssicherung: 28,0 %
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten sowie der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betraute Ingenieure in den letzten drei Jahren sowie Qualifikation des für die Ausführung vorgesehenen Personals und Maßnahmen zur Qualitätssicherung: 28,0 %
Referenzen:
Je 20 %, also maximal 3 x 20 % = 60 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2019-02-28 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0421.151502
Zusätzliche Informationen
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 1-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 07.09.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 159-292667 (2015-08-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 707 016,20 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
Telefon: +49 6031167-0📞