Abfallabfuhr von Rest- und Biomüll sowie von Altpapier (PPK) incl. Behälterbewirtschaftung der Eigentumsgefäße des AG (Los 1), Abfuhr von sperrigen Abfällen (Restsperrmüll, Altholz, Altmetall, E-Geräte) incl. Verwertungsleistungen (Los 2), Vermarktung/Verwertung von PPK (Los 3)

Kommunalunternehmen des Landkreises Bad Kissingen – Anstalt des öffentlichen Rechts (AdöR)

Los 1:
Abfuhr Rest- und Biomüll 14-tägig alternierend, Restmüll 1 100 l und 5 000 l teilweise 2-mal wöchentlich, wöchentlich, 4- und 8-wöchentlich bzw. auf Abruf.
Abfuhr von PPK 4-wöchentlich, 5 000 l-Gefäße tlw. auf Abruf.
Restmüllmenge: ca. 10 700 Mg/a.
Bioabfallmenge: ca. 7 000 Mg/a; Mengenaufkommen schwankend.
Menge PPK: ca. 6 400 Mg/a.
Behälterbewirtschaftung der Eigentumsgefäße des AG ist Sache des AN.
Gestellung und Entleerung von Restmüllsäcken, ca. 16 000 Restmüllsäcke/a. Mengenaufkommen stark schwankend.
Andienung der gesammelten Abfälle an das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Wirmsthal.
Entleerung der Eigentumsgefäße des AG.
— ca. 26 300 MGB 60 l-5 000 l Restmüll, darin enthalten ca. 385 4-Rad-Gefäße.
— ca. 22 600 MGB 60 l-240 l Biomüll.
— ca. 25 400 MGB 240 l-5 000 l PPK, darin enthalten ca. 544 4-Rad-Gefäße.
Los 2:
Abfuhr von sperrigen Abfällen nach dem Abrufsystem. Der AN ist zur Entgegennahme und Verarbeitung der Anmeldedaten verpflichtet. Die Anmeldungen erfolgen per Telefon, Webportal, Karte.
Getrennte Abfuhr von Restsperrmüll und Altholz oder gemeinsame Abfuhr mit Nachsortierung (Altholzentnahme) sowie Sammlung von E-Altgeräten der Gruppe 1 sowie Altmetall.
— ca. 920 Mg/a Restsperrmüll.
— ca. 1 100 Mg/a Altholz.
— ca. 140 Mg/a Altmetall/E-Geräte.
Mengenaufkommen marktüblich tlw. deutlich schwankend.
Andienung des Restsperrmülls an die Kreismülldeponie Rothmühle (Landkreis Schweinfurt).
Verwertung von Altholz und Altmetall/E-Geräte durch den AN.
Es gehen jedoch unabhängig von der Zusammensetzung 55 % der Gesamtmenge des Restsperrmülls und Altholzes in das Eigentum des AN über.
Im Fall der gemeinsamen Sammlung von Restsperrmüll und Altholz mit nachgeschalteter Sortierung müssen 45 % der Gesamtmenge der Deponie Rothmühle angedient werden.
Los 3:
Verwertung/Vermarktung von PPK incl. Abholung von der Umschlagstelle des Abfallwirtschaftszentrums (AWZ) Wirmsthal. Übernahme des PPK vom AWZ unverpresst und unsortiert.
Menge: ca. 6 400 Mg/a (Gesamtmenge), ggf. eine geringere Menge für den Fall, wenn der AG Eigentumsansprüchen von z. B. Dualen Systemen nachkommen muss.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-04 Auftragsbekanntmachung
2016-04-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalunternehmen des Landkreises Bad Kissingen – Anstalt des öffentlichen Rechts (AdöR)
Postanschrift: Münchner Str. 1
Postleitzahl: 97688
Postort: Bad Kissingen
Kontakt
E-Mail: abfallwirtschaft@ku-kg.de 📧
Telefon: +49 9718016071 📞
Fax: +49 9718016666 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-04 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 216-394343
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 153-282520
ABl. S-Ausgabe: 216
Zusätzliche Informationen
Soweit Eignungsnachweise identisch für die Lose 1 bis 3 abgefordert werden und der Bieter Angebote für mehrere Lose abgibt, genügt die einmalige Vorlage dieser Nachweise, d. h. Nachweise, die in einem Angebot enthalten sind, gelten auch für das Angebot des Bieters für die jeweils anderen Lose. Gleiches gilt, wenn der Auftraggeber von seinem Recht zur Nachforderung fehlender Unterlagen und Angaben Gebrauch macht, d. h. nachgeforderte Unterlagen und Angaben, die für ein Los eingereicht werden, gelten für die anderen Lose als ein- bzw. nachgereicht, sofern sie identisch sind. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 19 EG Abs. 3 lit a) VOL/A Angebote, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, ausgeschlossen werden. Die Bieter können nicht darauf vertrauen, dass fehlende Erklärungen und Nachweise vom Auftraggeber nach § 19 EG Abs. 2 VOL/A nachgefordert werden. Fordert jedoch der Auftraggeber fehlende Erklärungen und Nachweise nach und liefert der Bieter diese nicht binnen der von dem Auftraggeber gesetzten Frist ordnungsgemäß und vollständig ab, wird das Angebot ausgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Los 1:
Abfuhr Rest- und Biomüll 14-tägig alternierend, Restmüll 1 100 l und 5 000 l teilweise 2-mal wöchentlich, wöchentlich, 4- und 8-wöchentlich bzw. auf Abruf.
Abfuhr von PPK 4-wöchentlich, 5 000 l-Gefäße tlw. auf Abruf.
Restmüllmenge: ca. 10 700 Mg/a.
Bioabfallmenge: ca. 7 000 Mg/a; Mengenaufkommen schwankend.
Menge PPK: ca. 6 400 Mg/a.
Behälterbewirtschaftung der Eigentumsgefäße des AG ist Sache des AN.
Gestellung und Entleerung von Restmüllsäcken, ca. 16 000 Restmüllsäcke/a. Mengenaufkommen stark schwankend.
Andienung der gesammelten Abfälle an das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Wirmsthal.
Entleerung der Eigentumsgefäße des AG.
— ca. 26 300 MGB 60 l-5 000 l Restmüll, darin enthalten ca. 385 4-Rad-Gefäße.
— ca. 22 600 MGB 60 l-240 l Biomüll.
— ca. 25 400 MGB 240 l-5 000 l PPK, darin enthalten ca. 544 4-Rad-Gefäße.
Los 2:
Abfuhr von sperrigen Abfällen nach dem Abrufsystem. Der AN ist zur Entgegennahme und Verarbeitung der Anmeldedaten verpflichtet. Die Anmeldungen erfolgen per Telefon, Webportal, Karte.
Getrennte Abfuhr von Restsperrmüll und Altholz oder gemeinsame Abfuhr mit Nachsortierung (Altholzentnahme) sowie Sammlung von E-Altgeräten der Gruppe 1 sowie Altmetall.
— ca. 920 Mg/a Restsperrmüll.
— ca. 1 100 Mg/a Altholz.
— ca. 140 Mg/a Altmetall/E-Geräte.
Mengenaufkommen marktüblich tlw. deutlich schwankend.
Andienung des Restsperrmülls an die Kreismülldeponie Rothmühle (Landkreis Schweinfurt).
Verwertung von Altholz und Altmetall/E-Geräte durch den AN.
Es gehen jedoch unabhängig von der Zusammensetzung 55 % der Gesamtmenge des Restsperrmülls und Altholzes in das Eigentum des AN über.
Im Fall der gemeinsamen Sammlung von Restsperrmüll und Altholz mit nachgeschalteter Sortierung müssen 45 % der Gesamtmenge der Deponie Rothmühle angedient werden.
Los 3:
Verwertung/Vermarktung von PPK incl. Abholung von der Umschlagstelle des Abfallwirtschaftszentrums (AWZ) Wirmsthal. Übernahme des PPK vom AWZ unverpresst und unsortiert.
Menge: ca. 6 400 Mg/a (Gesamtmenge), ggf. eine geringere Menge für den Fall, wenn der AG Eigentumsansprüchen von z. B. Dualen Systemen nachkommen muss.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Abfuhr von Rest-, Biomüll und Altpapier (PPK) mit Behälteränderungsdienst
Kurze Beschreibung:
Abfuhr Rest- und Biomüll 14t-ägig alternierend, Restmüll 1 100 l und 5 000 l teilweise 2-mal wöchentlich, wöchentlich, 4- und 8-wöchentlich bzw. auf
Abruf.Abfuhr von PPK 4-wöchentlich, 5 000 l-Gefäße tlw. auf Abruf.Bewirtschaftung des Gefäßbestands des AG (Behältermanagment).
Abruf.
Bewirtschaftung des Gefäßbestands des AG (Behältermanagment).
Menge oder Umfang: Abfuhr Rest- und Biomüll 14-tägig alternierend, Restmüll 1 100 l und 5 000 l teilweise 2-mal wöchentlich, wöchentlich, 4- und 8-wöchentlich bzw. auf Abruf.Abfuhr von PPK 4wöchentlich, 5 000 l-Gefäße tlw. auf Abruf.Restmüllmenge: ca. 10 700 Mg/a.Bioabfallmenge: ca. 7 000 Mg/a; Mengenaufkommen schwankend.Menge PPK: ca. 6 400 Mg/a.Änderungsdienst: ca. 2 300 Vorgänge/aGestellung und Entleerung von Restmüllsäcken, ca. 16 000 Restmüllsäcke/a. Mengenaufkommen stark schwankend.Andienung der gesammelten Abfälle an das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Wirmsthal.Entleerung der Eigentumsgefäße des AG.— ca. 26 300 MGB 60 l-5 000 l Restmüll, darin enthalten ca. 385 4-Rad-Gefäße.— ca. 22 600 MGB 60 l-240 l Biomüll.— ca. 25 400 MGB 240 l-5 000 l PPK, darin enthalten ca. 544 4-Rad-Gefäße.
Abfuhr Rest- und Biomüll 14-tägig alternierend, Restmüll 1 100 l und 5 000 l teilweise 2-mal wöchentlich, wöchentlich, 4- und 8-wöchentlich bzw. auf Abruf.
Abfuhr von PPK 4wöchentlich, 5 000 l-Gefäße tlw. auf Abruf.
Restmüllmenge: ca. 10 700 Mg/a.
Bioabfallmenge: ca. 7 000 Mg/a; Mengenaufkommen schwankend.
Menge PPK: ca. 6 400 Mg/a.
Änderungsdienst: ca. 2 300 Vorgänge/a
Gestellung und Entleerung von Restmüllsäcken, ca. 16 000 Restmüllsäcke/a. Mengenaufkommen stark schwankend.
Andienung der gesammelten Abfälle an das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Wirmsthal.
Entleerung der Eigentumsgefäße des AG.
— ca. 26 300 MGB 60 l-5 000 l Restmüll, darin enthalten ca. 385 4-Rad-Gefäße.
— ca. 22 600 MGB 60 l-240 l Biomüll.
— ca. 25 400 MGB 240 l-5 000 l PPK, darin enthalten ca. 544 4-Rad-Gefäße.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Abfuhr sperriger Abfälle mit Verwertungsleistungen
Kurze Beschreibung:
Abfuhr von sperrigen Abfällen nach dem Abrufsystem. Der AN ist zur Entgegennahme und Verarbeitung der Anmeldedaten verpflichtet. Die Anmeldungen erfolgen per Telefon, Webportal, Karte. Installation und Betrieb des Webportals durch den
AN.Getrennte Abfuhr von Restsperrmüll und Altholz oder gemeinsame Abfuhr mit Nachsortierung (Altholzentnahme) sowie Sammlung von E-Altgeräten der Gruppe 1 sowie Altmetall. 55 % der Gesamtmenge Restsperrmüll und Altholz (entspricht ungefähr dem Altholzanteil) sowie das Altmetall und E-Geräte gehen in das Eigentum des AN über. Verwertung des Altholzes und Altmetalls/E-Geräte ist Sache des AN.Andienung des Restsperrmülls an die Kreismülldeponie Rothmühle (Landkreis Schweinfurt).
AN.
Getrennte Abfuhr von Restsperrmüll und Altholz oder gemeinsame Abfuhr mit Nachsortierung (Altholzentnahme) sowie Sammlung von E-Altgeräten der Gruppe 1 sowie Altmetall. 55 % der Gesamtmenge Restsperrmüll und Altholz (entspricht ungefähr dem Altholzanteil) sowie das Altmetall und E-Geräte gehen in das Eigentum des AN über. Verwertung des Altholzes und Altmetalls/E-Geräte ist Sache des AN.
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Menge oder Umfang: — ca. 920 Mg/a Restsperrmüll.— ca. 1 100 Mg/a Altholz.— ca. 140 Mg/a Altmetall/E-Geräte.Mengenaufkommen marktüblich tlw. deutlich schwankend.
— ca. 920 Mg/a Restsperrmüll.
— ca. 1 100 Mg/a Altholz.
— ca. 140 Mg/a Altmetall/E-Geräte.
Mengenaufkommen marktüblich tlw. deutlich schwankend.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Verwertung/Vermarktung von PPK
Kurze Beschreibung:
Vermarktung/Verwertung von PPK incl. Abholung an der Umschlagstelle Abfallwirtschaftszentrum Wirmsthal
(AWZ).
Menge oder Umfang: — ca. 6 400 Mg/a.
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Max. 2 Verlängerungsoptionen für je 1 Jahr.
Beschreibung der Optionen: Vertragsverlängerungsoptionen für 2-mal je 1 Jahr bezogen auf Los 3.
Referenznummer: KU 01/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Bad Kissingen ohne Stadt Bad Kissingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Los 1-3: Aktuell gültige Zertifizierung nach EfbV (§ 56 KrWG), für ausländische Bieter ein gleichwertiger Nachweis. Bezogen auf Los 3 ist anstatt eines EfbV-Zertifikats eines nach ISO zulässig und gleichwertig.
Will sich ein Bieter auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit (nicht möglich bezüglich der Zuverlässigkeit) eines anderen Unternehmens (z. B. eines konzernverbundenen Unternehmens, eines Partnerunternehmens in einer Bietergemeinschaft, eines Nachunternehmers o. ä.) berufen (Eignungsleihe), so hat er dies im Angebot darzulegen und nachzuweisen, dass ihm die entsprechenden Mittel des anderen Unternehmens bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen (vgl. § 7 EG Abs. 9 VOL/A).
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 1 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Nachweis der Zuverlässigkeit:
Abgabe von Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit (vgl. § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A) gemäß Angebotsschreiben (Nr. 4 des Angebotsschreibens), für Angebote mit NU und im Fall von Bietergemeinschaften muss jedes Unternehmen eine entsprechende Erklärung einreichen (Formular Eigenerklärung nach Angebotsschreiben, Beilage der Verdingungsunterlagen auf CD-R). Die Eigenerklärung des Bieters ist mit seiner Unterschrift unter dem Angebotsschreiben abgegeben, dieses gilt auch für Angebote von Bietergemeinschaften, wenn der Bevollmächtigte der BG unterschreibt oder jedes Mitglied der BG auf dem Angebotsschreiben unterschrieben hat.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Los 1-3: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens und des Umsatzes bezüglich der Durchführung der Abfalleinsammlung (Los 1 + 2) bzw. PPK-Vermarktung (Los 3) bezogen auf die jeweils letzten drei Geschäftsjahre. Dazu sind die betreffenden und den Verdingungsunterlagen beigefügten Formulare Umsatzangaben (auf CD-R) zu verwenden. Die Angaben können gerundet angegeben werden. Grundlage der Angaben müssen keine zertifizierten Abschlüsse sein.
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Los 1-3: Mindestens eine Erklärung durch ein Kreditinstitut oder eines Kreditversicherers, die dem Bieter finanziell geordnete Verhältnisse bescheinigen. Der AG kann bei Zweifeln an der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vom Bieter zusätzliche Nachweise verlangen. Auf gesonderte schriftliche Anforderung des AG eine Erklärung eines Kreditinstituts oder vergleichbare Einrichtung (s. o.), dass im Auftragsfall die geforderte Bürgschaft übernommen wird, vorzulegen.
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Zur Eignungsleihe: wie unter III.2.1) aufgeführt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Los 1: Vorlage von mindestens einer Referenz nach dem Formular „Formular Referenzen Abfallabfuhr MGB Los 1.doc“ (Beilage der Verdingungsunterlagen auf CD-R) über die vergangenen 3 Jahre (zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe) bezüglich der Leistungen der Einsammlung von Abfällen durch Behälterentleerung (MGB oder DU oder beides) mit Benennung des jeweiligen Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Der Bieter muss nachweisen, dass er mindestens Sammelgebiete mit einem Behälterbestand einer Fraktion von mindestens 15 000 MGB (oder DU) pro Sammelgebiet (= Referenz) logistisch beherrscht. Das heißt, dass er in den vergangenen 3 Jahren die Behälterentleerung selbst in dem benannten Gebiet durchgeführt haben muss, wobei das Sammelgebiet von einem Standort des Bieters (z. B. Niederlassung) aus logistisch überplant und der Fahrzeugeinsatz von dort aus disponiert wird. Kann der Bieter das Kriterium mit einer Referenz nicht erfüllen, so können mehrere Referenzen angegeben werden, bei denen in der Summe die angegebene Mindestbehälteranzahl von 15 000 MGB einer Fraktion erreicht oder überschritten wird. Die Sammelgebiete müssen hierbei nicht räumlich unmittelbar aneinandergrenzen. Dem AG kommt es bei den Referenznachweisen darauf an, dass der Bieter über die erforderliche Erfahrung in der logistischen Überplanung und Durchführung der Abfallabfuhr in entsprechenden Sammelgebieten verfügt, wobei das Sammelgebiet, welches vom Bieter abgefahren wird, ebenfalls die bestimmte Mindestgröße – hier gemessen an der Anzahl der Behälter einer Fraktion im Gebiet – haben muss. Es gelten die Erläuterungen im Formblatt „Referenzen Abfallabfuhr MGB Los 1“
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Los 2: Vorlage von mindestens einer Referenz nach dem Formular „Formular Referenzen Sperrmüllabfuhr Los 2.doc“ (Beilage der Verdingungsunterlagen auf CD-R) der vergangenen 3 Jahre (zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe) bezüglich der Leistungen der Einsammlung von sperrigen Abfällen (Restsperrmüll, Altholz usw.) mit Benennung des jeweiligen Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefon-Nr. Der Bieter muss nachweisen, dass analog zu den vorangehenden Referenzanforderungen bezogen auf Los 1 er in den vergangenen 3 Jahren mindestens sperrige Abfälle in einer Mindestmenge von 1 000 Mg/a im Durchschnitt pro Jahr über alle Referenzen abgefahren hat. Es gelten die Erläuterungen im Formblatt „Referenzen Sperrmüllabfuhr.doc“.
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Los 3: Vorlage von mindestens einem aktuellen Referenzprojekt über die vergangenen 3 Jahre – zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe – mit einer Verwertungsmenge von mindestens 5 000 Mg/a bezüglich der Vermarktung / Verwertung von Altpapier aus der kommunalen und/oder gewerblichen Sammlung. Als gleichwertig zur voranstehenden Anforderung gilt, wenn der Bieter über mehrere Referenzprojekte eine Gesamt-Verwertungsmenge von insgesamt mindestens 5 000 Mg/a nachweist. Der AG behält sich vor, die Angaben des Bieters zu verifizieren. Dazu ist das auf CD-R befindliche Formular (Beilage der Verdingungsunterlagen) zu verwenden. Der jeweilige Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer muss benannt sein, ebenfalls die Verwertungsmenge(n). Die Angaben können auf 1 000 Mg/a gerundet angegeben werden. Ein Aufrunden ist dann unzulässig, wenn die Verwertungsmenge eines Referenzprojekts weniger als 5 000 Mg/a beträgt.
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Zur Eignungsleihe: wie unter III.2.1) aufgeführt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mindeststandards:
Los 1: Darstellung des für die ausgeschriebene Leistung erforderlichen Fahrzeug- und Personaleinsatzes einschließlich Benennung der Sammelleistungen, die der Angebotskalkulation zugrunde liegen. Aus den Angaben und Darlegungen muss hervorgehen, dass die Leistung entsprechend den Anforderungen der Verdingungsunterlagen sicher zu erbringen ist (Kapazitätsnachweis). Los 1: Die anzugebenden Sammelleistungen beziehen sich auf die anzugebende durchschnittliche Behälterentleerungszahl pro Fahrzeug und Tag, der Sammelzeit sowie der Gesamtzeitbedarf incl. Zeitbedarf für die An- und Abfahrt in das Sammelgebiet sowie die Angabe der erforderlichen Anzahl an Sammelfahrzeugen. Hierzu ist das beigefügte Formular „Kapazitätsnachweis Los 1“ (Beilage der Verdingungsunterlagen auf CD-R) zu verwenden.
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Los 2: Die Ausführungen gelten sinngemäß, für den Kapazitätsnachweis zu Los 2 liegt ebenfalls ein Formular auf CD-R bei.
Zur Eignungsleihe: wie unter III.2.1) aufgeführt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bankbürgschaft in Höhe von 5 % der Gesamtauftragssumme (Summe der Jahresvergütungen) bezogen auf die Lose 1 und 2, 90 000 EUR bei Los 3.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Monatliche Abrechnung der erbrachten Leistung, bezogen auf Los 3 monatliche Gutschriften über die vom AG übernommenen PPK-Mengen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mit dem Angebot hat die Bietergemeinschaft die Gründe und Motive für die Zusammenarbeit darzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit des Zusammenschlusses nach §1 GWB belegen.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Überweisung des Erstattungsbetrags für Verdingungsunterlagen in Höhe von 32 EUR für Los 1, 27 EUR für Los 2, 18 EUR für Los 3 zuzüglich 16 EUR für CD-R (CD-R ist nur einmal erforderlich, da sie für alle 3 Lose die entsprechenden Informationen enthält) auf das Konto PAW Dipl. Ing. Dietmar Kuhs, Ko-Nr. 0953651600 BLZ 820 800 00 oder IBAN DE76 8208 0000 0953651600, BIC DRESDEFF827. Eine Anforderung von einzelnen Losen ist möglich und zugelassen. Nachweis der Einzahlung durch bankbestätigtem Überweisungsträger oder ähnliches. Nachweise, die per Fax oder E-Mail eingehen, werden als Einzahlungsnachweise akzeptiert. Der Betrag wird quittiert.
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Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-01-29 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-12-04 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Schlereth, Herrn Sandwall
Adresse des Käuferprofils: http://www.abfall-scout.de 🌏
Name: PAW Dipl. Ing. Dietmar Kuhs
Postanschrift: Auf dem Wassergraben 18
Postort: Bad Sooden-Allendorf
Postleitzahl: 37242
Kontaktperson: Paw
Dipl. Ing. Dietmar Kuhs
Telefon: +49 565291627 📞
E-Mail: mail@paw-kuhs.de 📧
Fax: +49 565291629 📠
URL für weitere Informationen: http://www.paw-kuhs.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.paw-kuhs.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-01-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
2024-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-11 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KU 01/15
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 153-282520
Zusätzliche Informationen
Soweit Eignungsnachweise identisch für die Lose 1 bis 3 abgefordert werden und der Bieter Angebote für mehrere Lose abgibt, genügt die einmalige Vorlage dieser Nachweise, d. h. Nachweise, die in einem Angebot enthalten sind, gelten auch für das Angebot des Bieters für die jeweils anderen Lose.
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Gleiches gilt, wenn der Auftraggeber von seinem Recht zur Nachforderung fehlender Unterlagen und Angaben Gebrauch macht, d. h. nachgeforderte Unterlagen und Angaben, die für ein Los eingereicht werden, gelten für die anderen Lose als ein- bzw. nachgereicht, sofern sie identisch sind.
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Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 19 EG Abs. 3 lit a) VOL/A Angebote, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, ausgeschlossen werden. Die Bieter können nicht darauf vertrauen, dass fehlende Erklärungen und Nachweise vom Auftraggeber nach § 19 EG Abs. 2 VOL/A nachgefordert werden. Fordert jedoch der Auftraggeber fehlende Erklärungen und Nachweise nach und liefert der Bieter diese nicht binnen der von dem Auftraggeber gesetzten Frist ordnungsgemäß und vollständig ab, wird das Angebot ausgeschlossen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Telefon: +49 981531277 📞
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nachfolgend ist der Wortlaut im Auszug von § 107 GWB wiedergegeben. Insbesondere wird auf Abs. 3 Nr. 4 hingewiesen.
§ 107 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Adresse der Vergabekammer und Faxnummer ist Nr. VI 4.1) zu entnehmen.
Quelle: OJS 2015/S 216-394343 (2015-11-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 075-132353
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 216-394343
ABl. S-Ausgabe: 75

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-01-18 📅
Name: Seger Transporte GmbH & Co. KG
Postanschrift: Zentstr. 2
Postort: Münnerstadt
Postleitzahl: 97702
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co. KG
Postanschrift: Ferdinand-Knettenbrech-Weg 10a
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65205

3️⃣
Name: Waste Paper Trade C.V.
Postanschrift: Zeefbaan 22
Postort: Winschoten
Postleitzahl: 9672 BN
Land: Niederlande 🇳🇱

Ergänzende Informationen
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Quelle: OJS 2016/S 075-132353 (2016-04-12)