Abriss und Neubau „Talbau“ am St. Vincenz Krankenhaus Limburg

Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH

Das St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg ist ein allgemein gemeinnütziges Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Justus-Liebig-Universität Gießen mit derzeit 514 Betten. Im Jahresdurchschnitt werden hier rund 22.000 Patienten stationär sowie 33.000 Patienten ambulant behandelt. Die medizintechnische Ausstattung ist auf modernstem Niveau: Linearbeschleuniger, SPECT, Herzkatheter-Messplatz, Digitale Subtraktionsangiographie, Laser und modernste Ultraschallgeräte, CT und MRT der neuesten Generation, RIS PACS.
Der Baubestand des St. Vincenz-Krankenhauses in Limburg besteht aus vielen Einzelbauteilen, die ab den 1950-iger Jahren auf dem Schafsberg entstanden sind. Dabei wurde im Laufe der Zeit die Bebaubarkeit des Grundstückes ausgereizt. Zur Umsetzung der notwendigen baulichen Veränderung, besonders im Bereich der zentralen Notaufnahme (ZNA) wird ein Abbruch des Talbaus forciert.
Aufgrund der hohen Ausnutzung des Grundstückes, muss der zu planende Neubau an selber Stelle errichtet werden. Die erforderliche Schaffung einer Interimslösung wird durch den Bauherren selbst geplant und organisiert.
Der zu planende Neubau erstreckt sich über 2. Untergeschosse, das Erdgeschoss und 3. Obergeschosse, wobei das 3. Obergeschoss nur als erweiterter Rohbau ausgebildet werden soll. Die Anbindung über den Bestand ist über eine Magistrale vorgesehen. Für das Projekt wurden Fördermittel beantragt. Im Rahmen der Fördermittelbeantragung wurden die Lph. 1-3 für die Bereiche Objektplanung und Technische Gebäudeausrüstung, sowie die Lph. 1-3 für den Bereich Tragwerksplanung bereits generalplanerisch erbracht. Die zu vergebende Generalplanerleistung erfolgt demnach jeweils ab der folgenden Leistungsphase. Die Ergebnisse aus dem bereits beauftragen Leistungsumfang werden dem im Anschluss an dieses Verfahren beauftragten Generalplaner selbstverständlich zur Verfügung gestellt und dienen als Arbeitsgrundlage.
Anstoß für die bauliche Maßnahme sind vordergründig die Missstände in der Notaufnahme.
Seit der Eröffnung der Zentralen Notaufnahme und nach Beginn der Planungsarbeiten im Jahr 2002, den Umbauarbeiten im Erdgeschoss und schließlich dem Bezug der neuen Räume im Jahr 2006 haben sich aus baulichen Gründen keine wesentlichen Veränderungen der ursprünglichen Raumkonzeption realisieren lassen. Die „Umfassung“ der ZNA durch andere wichtige Funktionsbereiche (Patientenempfang, Pforte, Zentraler Aufzugsbereich/Treppenhaus, Radiologie, OP-Bereich) lassen eine Erweiterung der zur Verfügung stehenden Grundfläche von ca. 300 m² nicht zu. In den ursprünglichen Betrachtungen zur Bedarfsplanung war seinerzeit von einem zu erwartenden Patientenaufkommen von ca. 16 000 Patientenkontakten pro Jahr ausgegangen worden. Bei der Berechnung des Raumbedarfs wurde dort mit einem Behandlungsplatz pro 2000 Patienten/Jahr gerechnet. Zusätzlich zu den so zu erstellenden acht Einzel-Behandlungsräumen (inkl. Wundversorgung und Gipsraum) wurde ein Gruppenraum mit vier Behandlungsplätzen eingeplant, der ursprünglich als Chest-Pain-Unit dienen sollte. Bereits in der ersten vollständigen Jahresauswertung im Jahr 2007 war jedoch eine Anzahl von rund 21 000 Patientenkontakten festzustellen, so dass das ursprüngliche Raumkonzept abgeändert werden musste. Die für die Chest-Pain-Unit vorgesehenen 4 Behandlungsplätze, auf denen sich bereits aufgenommene und anbehandelte Patienten aufhalten sollten, mussten in den Bereich der Akutbehandlungsplätze eingebunden werden, um dem Raumbedarf gerecht zu werden. Trotz kontinuierlich steigenden Patientenzahlen findet die Notfallversorgung weiterhin in den gleichen Räumlichkeiten statt, die ursprünglich für weniger als die Hälfte der Patientenkontakte geplant wurden. Die Betrachtung der Anzahl der Patientenkontakte pro Jahr zeigt eine kontinuierliche Steigerung. Seit der ersten vollständigen Erfassung im Jahr 2007 war im Vergleich zu 2013 eine Steigerung um 33 % zu verzeichnen. Bei der Betrachtung der aktuellen Monatszahlen musste alleine im April 2014 eine Steigerung um 8,6 % im Vergleich zum April 2013 festgestellt werden. In einer Leistungs- und Kapazitätsprognose, die im Juli 2013 vorgestellt wurde, wird unter Berücksichtigung von regionalen und demografischen Faktoren von einer weiteren Steigerung der Patientenzahlen um 3 % bis 2017 und danach um jährlich 0,5 % ausgegangen, so dass für das Jahr 2023 eine Patientenzahl von 35.500 Patienten prognostiziert wird.
Bei der Berechnung des zukünftigen Raumbedarfs spielen neben der aktuellen und prognostizierten Zahl der Patientenkontakte auch Überlegungen zum Prozessmanagement in der ZNA eine wichtige Rolle. Durch eine besondere personelle, räumliche und materielle Ausstattung sowie durch die besondere Lage soll die ZNA für Notfallpatienten als erste Anlaufstelle eines Krankenhauses eine schnellstmögliche, effiziente und reibungslose Untersuchung, Behandlung und Weiterleitung garantieren. Die Anordnung der Behandlungsräume wird dabei auch den unterschiedlichen Behandlungsdringlichkeiten der Patienten und der Versorgungsart (stationär, kurzstationär, vorstationär, nach Behandlung entlassbar) Rechnung tragen. In der Zentralen Notaufnahme des St. Vincenz-Krankenhauses erfolgt grundsätzlich eine Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit nach dem Manchester-Triage-System.
Eine besondere Einrichtung ist die Zentrale Aufnahmestation, die sich derzeit außerhalb des Kernbereichs der ZNA befindet. Die baulichen Gegebenheiten sind unbefriedigend, da es sich um einen ausgewiesenen Teilbereich einer Station handelt. Eine weitere Herausforderung ist die Versorgung von Patienten mit isolierpflichtigen Erkrankungen in der Zentralen Notaufnahme. Hierzu zählen nicht nur Patienten mit akut aufgetretenen Infektionen sondern vor allem auch solche mit bekannten oder vermuteten multiresistenten Erregern. Diese Patienten müssen in der Zentralen Notaufnahme mit erhöhtem organisatorischem und personellem Aufwand versorgt werden. Die Notwendigkeit der Raumsperrung für Desinfektionsmaßnahmen nach Abschluss der Behandlung muss in die Planungen für den Raumbedarf Eingang finden. Ebenso sollte in der ZNA auf Gemeinschafträume mit mehreren Behandlungsplätzen verzichtet werden. Die Aufnahme einer Isoliereinheit oder eines Isolierbereiches in die Zentrale Notaufnahme ist nach heutigem Standard unerlässlich.
Neben der baulichen Umsetzung der Notaufnahme im EG des Neubaus, ist für den Neubau folgendes Raumkonzept vorgesehen:
2. UG:
— Liegendanfahrt für die NEF-Fahrzeuge mit insgesamt 7 Stellplätzen;
— separater Aufzug mit direkter Anbindung an das EG;
— technische Abteilung mit Büros, Umkleiden, Schlosserei und Lager;
— Nebengebäude mit Teilen des Zentrallabors mit Mikrobiologie, Spülraum, Umkleiden, Büros und Aufenthaltsraum;
1. UG:
— Pathologisches Institut;
— Nebengebäude mit operativem Bereich des Labors mit Hämatologie, Klinische Chemie und Annahme;
EG:
— ZNA mit Aufnahmeplätzen, Ersteinschätzungsplätzen, Wartebereich und Untersuchungsräumen;
— Notfall-Radiologie mit CT, Schockraum mit Buggy-Arbeitsplatz;
— 2 internistische Schockräume mit angeschlossenem Sonographieraum;
— Betteneinheit mit insgesamt 9 Betten mit Schleusenausbildung zum u. a. Infeketionsscreening;
1. OG:
— Pflegestation mit 30 Betten, aufgeteilt in 2- und 1-Bettzimmer;
— 1-Bettzimmer mit einer Schleusenbildung für infektiöse Patienten;
— die Station soll der Unterbringung von Stroke-Unit-Patienten sowie Phase-B-Patienten dienen;
— Umkleide- und Sanitärräume für die Mitarbeiter;
— Lagerbereiche;
— Administration;
— sowie weitere erforderliche Nebenräume;
2. OG:
— Pflegestation mit 32 Bette, überwiegend zur Unterbringung neurologischer Patienten;
— Umkleide- und Sanitärräume für die Mitarbeiter;
— Lagerbereiche;
— Administration;
— sowie weitere erforderliche Nebenräume;
3. OG
— erweiterter Rohbau.
Die Grobkostenschätzung (KGR 200-600 gem. DIN 276) beläuft sich auf ca. 18 650 000 EUR netto (ohne Indexsteigerung).
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von:
— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 10); Leistungsphasen 4-9;
— Freianlagenplanung (§§ 38 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 11); Leistungsphasen 1-9;
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 14); Leistungsphasen 4-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen);
— Planung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 15) Anlagengruppen 1-6 + 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI (ausschließlich Medizintechnik); Leistungsphasen 4-9;
— Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI 2013: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, soweit erforderlich;
— Beratungsleistungen, Leistungen nach der Energieeinsparverordnung (AHO Nr. 23 Stand: Dez. 2008).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-01-22 Auftragsbekanntmachung
2015-01-30 Ergänzende Angaben
2015-07-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-01-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von:— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 10); Leistungsphasen 4-9;— Freianlagenplanung (§§ 38 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 11); Leistungsphasen 1-9;— Tragwerksplanung (§§ 49 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 14); Leistungsphasen 4-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen);— Planung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 15) Anlagengruppen 1-6+8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI (ausschließlich Medizintechnik); Leistungsphasen 4-9;— Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI 2013: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, soweit erforderlich;— Beratungsleistungen, Leistungen nach der Energieeinsparverordnung (AHO Nr. 23 Stand: Dez. 2008).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH
Postanschrift: Auf dem Schafsberg
Postleitzahl: 65549
Postort: Limburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.st-vincenz.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-22 📅
Einreichungsfrist: 2015-02-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 018-029160
ABl. S-Ausgabe: 18
Zusätzliche Informationen
(1) Die Bewerbung um die Teilnahme am Verfahren (Teilnahmeantrag) ist nur mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformular möglich. Teilnahmeanträge, für die das Bewerbungsformular nicht verwendet wurde, werden vom Verfahren ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der unter I.1) genannten Stelle per E-Mail abzufordern. (2) Der Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Unterschrift von jedem Mitglied zu leisten. (3) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden an die Bewerber keine weiteren Unterlagen versendet. (4) Rückfragen zum Verfahren sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Mündliche oder Fernmündliche Anfragen werden nicht entgegengenommen. Es können nur Rückfragen beantwortert werden, die bis zum 16.2.2015, 12:00 Uhr der unter I.1) genannten Stelle vorliegen. (5) Der Teilnahmeantrag ist bei der unter I.1) genannten Stelle fristgerecht und in einem verschlossenen, gekennzeichnetem Umschlag in Papierform sowie als pdf.-Datei auf einem digitalen Datenträger einzureichen. Das Datum des Poststempels ist nicht maßgebend. (6) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Unteralgen, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist, beim Bewerber nachzufordern (§ 5 Abs. 3 VOF). Ein Anspruch darauf hat der Bewerber jedoch nicht. (7) Ein unvollständig eingereichter Teilnahmeantrag führt zum Anschluss am Verfahren, sofern der Auftraggeber nicht von der Nachforderungsmöglichkeit gebraucht macht, oder die Unterlagen im Rahmen der gesetzten Nachfrist durch den Bewerber nicht eingereicht werden. (8) Teilnahmeanträge, die auf elektronischem Wege übersendet werden, finden keine Berücksichtigung. (9) Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. (10) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig. Dies gilt sowohl für Einzelbewerber und deren Niederlassungen als auch für Mitglieder von Bewerbergemeinschaften. (11) Angaben des Bewerbers, die nicht wahrheitsgemäß getroffen sind, führen zum Ausschluss am Verfahren. (12) Die Verfahrenssprache ist deutsch (13) Das Leistungsbild der HOAI 2013 ist für alle Bewerber bindend Nachr. HAD-Ref.: 3479/59 Nachr. V-Nr/AKZ: KHLM/GP.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg ist ein allgemein gemeinnütziges Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Justus-Liebig-Universität Gießen mit derzeit 514 Betten. Im Jahresdurchschnitt werden hier rund 22.000 Patienten stationär sowie 33.000 Patienten ambulant behandelt. Die medizintechnische Ausstattung ist auf modernstem Niveau: Linearbeschleuniger, SPECT, Herzkatheter-Messplatz, Digitale Subtraktionsangiographie, Laser und modernste Ultraschallgeräte, CT und MRT der neuesten Generation, RIS PACS.
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Der Baubestand des St. Vincenz-Krankenhauses in Limburg besteht aus vielen Einzelbauteilen, die ab den 1950-iger Jahren auf dem Schafsberg entstanden sind. Dabei wurde im Laufe der Zeit die Bebaubarkeit des Grundstückes ausgereizt. Zur Umsetzung der notwendigen baulichen Veränderung, besonders im Bereich der zentralen Notaufnahme (ZNA) wird ein Abbruch des Talbaus forciert.
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Aufgrund der hohen Ausnutzung des Grundstückes, muss der zu planende Neubau an selber Stelle errichtet werden. Die erforderliche Schaffung einer Interimslösung wird durch den Bauherren selbst geplant und organisiert.
Der zu planende Neubau erstreckt sich über 2. Untergeschosse, das Erdgeschoss und 3. Obergeschosse, wobei das 3. Obergeschoss nur als erweiterter Rohbau ausgebildet werden soll. Die Anbindung über den Bestand ist über eine Magistrale vorgesehen. Für das Projekt wurden Fördermittel beantragt. Im Rahmen der Fördermittelbeantragung wurden die Lph. 1-3 für die Bereiche Objektplanung und Technische Gebäudeausrüstung, sowie die Lph. 1-3 für den Bereich Tragwerksplanung bereits generalplanerisch erbracht. Die zu vergebende Generalplanerleistung erfolgt demnach jeweils ab der folgenden Leistungsphase. Die Ergebnisse aus dem bereits beauftragen Leistungsumfang werden dem im Anschluss an dieses Verfahren beauftragten Generalplaner selbstverständlich zur Verfügung gestellt und dienen als Arbeitsgrundlage.
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Anstoß für die bauliche Maßnahme sind vordergründig die Missstände in der Notaufnahme.
Seit der Eröffnung der Zentralen Notaufnahme und nach Beginn der Planungsarbeiten im Jahr 2002, den Umbauarbeiten im Erdgeschoss und schließlich dem Bezug der neuen Räume im Jahr 2006 haben sich aus baulichen Gründen keine wesentlichen Veränderungen der ursprünglichen Raumkonzeption realisieren lassen. Die „Umfassung“ der ZNA durch andere wichtige Funktionsbereiche (Patientenempfang, Pforte, Zentraler Aufzugsbereich/Treppenhaus, Radiologie, OP-Bereich) lassen eine Erweiterung der zur Verfügung stehenden Grundfläche von ca. 300 m² nicht zu. In den ursprünglichen Betrachtungen zur Bedarfsplanung war seinerzeit von einem zu erwartenden Patientenaufkommen von ca. 16 000 Patientenkontakten pro Jahr ausgegangen worden. Bei der Berechnung des Raumbedarfs wurde dort mit einem Behandlungsplatz pro 2000 Patienten/Jahr gerechnet. Zusätzlich zu den so zu erstellenden acht Einzel-Behandlungsräumen (inkl. Wundversorgung und Gipsraum) wurde ein Gruppenraum mit vier Behandlungsplätzen eingeplant, der ursprünglich als Chest-Pain-Unit dienen sollte. Bereits in der ersten vollständigen Jahresauswertung im Jahr 2007 war jedoch eine Anzahl von rund 21 000 Patientenkontakten festzustellen, so dass das ursprüngliche Raumkonzept abgeändert werden musste. Die für die Chest-Pain-Unit vorgesehenen 4 Behandlungsplätze, auf denen sich bereits aufgenommene und anbehandelte Patienten aufhalten sollten, mussten in den Bereich der Akutbehandlungsplätze eingebunden werden, um dem Raumbedarf gerecht zu werden. Trotz kontinuierlich steigenden Patientenzahlen findet die Notfallversorgung weiterhin in den gleichen Räumlichkeiten statt, die ursprünglich für weniger als die Hälfte der Patientenkontakte geplant wurden. Die Betrachtung der Anzahl der Patientenkontakte pro Jahr zeigt eine kontinuierliche Steigerung. Seit der ersten vollständigen Erfassung im Jahr 2007 war im Vergleich zu 2013 eine Steigerung um 33 % zu verzeichnen. Bei der Betrachtung der aktuellen Monatszahlen musste alleine im April 2014 eine Steigerung um 8,6 % im Vergleich zum April 2013 festgestellt werden. In einer Leistungs- und Kapazitätsprognose, die im Juli 2013 vorgestellt wurde, wird unter Berücksichtigung von regionalen und demografischen Faktoren von einer weiteren Steigerung der Patientenzahlen um 3 % bis 2017 und danach um jährlich 0,5 % ausgegangen, so dass für das Jahr 2023 eine Patientenzahl von 35.500 Patienten prognostiziert wird.
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Bei der Berechnung des zukünftigen Raumbedarfs spielen neben der aktuellen und prognostizierten Zahl der Patientenkontakte auch Überlegungen zum Prozessmanagement in der ZNA eine wichtige Rolle. Durch eine besondere personelle, räumliche und materielle Ausstattung sowie durch die besondere Lage soll die ZNA für Notfallpatienten als erste Anlaufstelle eines Krankenhauses eine schnellstmögliche, effiziente und reibungslose Untersuchung, Behandlung und Weiterleitung garantieren. Die Anordnung der Behandlungsräume wird dabei auch den unterschiedlichen Behandlungsdringlichkeiten der Patienten und der Versorgungsart (stationär, kurzstationär, vorstationär, nach Behandlung entlassbar) Rechnung tragen. In der Zentralen Notaufnahme des St. Vincenz-Krankenhauses erfolgt grundsätzlich eine Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit nach dem Manchester-Triage-System.
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Eine besondere Einrichtung ist die Zentrale Aufnahmestation, die sich derzeit außerhalb des Kernbereichs der ZNA befindet. Die baulichen Gegebenheiten sind unbefriedigend, da es sich um einen ausgewiesenen Teilbereich einer Station handelt. Eine weitere Herausforderung ist die Versorgung von Patienten mit isolierpflichtigen Erkrankungen in der Zentralen Notaufnahme. Hierzu zählen nicht nur Patienten mit akut aufgetretenen Infektionen sondern vor allem auch solche mit bekannten oder vermuteten multiresistenten Erregern. Diese Patienten müssen in der Zentralen Notaufnahme mit erhöhtem organisatorischem und personellem Aufwand versorgt werden. Die Notwendigkeit der Raumsperrung für Desinfektionsmaßnahmen nach Abschluss der Behandlung muss in die Planungen für den Raumbedarf Eingang finden. Ebenso sollte in der ZNA auf Gemeinschafträume mit mehreren Behandlungsplätzen verzichtet werden. Die Aufnahme einer Isoliereinheit oder eines Isolierbereiches in die Zentrale Notaufnahme ist nach heutigem Standard unerlässlich.
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Neben der baulichen Umsetzung der Notaufnahme im EG des Neubaus, ist für den Neubau folgendes Raumkonzept vorgesehen:
2. UG:
— Liegendanfahrt für die NEF-Fahrzeuge mit insgesamt 7 Stellplätzen;
— separater Aufzug mit direkter Anbindung an das EG;
— technische Abteilung mit Büros, Umkleiden, Schlosserei und Lager;
— Nebengebäude mit Teilen des Zentrallabors mit Mikrobiologie, Spülraum, Umkleiden, Büros und Aufenthaltsraum;
1. UG:
— Pathologisches Institut;
— Nebengebäude mit operativem Bereich des Labors mit Hämatologie, Klinische Chemie und Annahme;
EG:
— ZNA mit Aufnahmeplätzen, Ersteinschätzungsplätzen, Wartebereich und Untersuchungsräumen;
— Notfall-Radiologie mit CT, Schockraum mit Buggy-Arbeitsplatz;
— 2 internistische Schockräume mit angeschlossenem Sonographieraum;
— Betteneinheit mit insgesamt 9 Betten mit Schleusenausbildung zum u. a. Infeketionsscreening;
1. OG:
— Pflegestation mit 30 Betten, aufgeteilt in 2- und 1-Bettzimmer;
— 1-Bettzimmer mit einer Schleusenbildung für infektiöse Patienten;
— die Station soll der Unterbringung von Stroke-Unit-Patienten sowie Phase-B-Patienten dienen;
— Umkleide- und Sanitärräume für die Mitarbeiter;
— Lagerbereiche;
— Administration;
— sowie weitere erforderliche Nebenräume;
2. OG:
— Pflegestation mit 32 Bette, überwiegend zur Unterbringung neurologischer Patienten;
3. OG
— erweiterter Rohbau.
Die Grobkostenschätzung (KGR 200-600 gem. DIN 276) beläuft sich auf ca. 18 650 000 EUR netto (ohne Indexsteigerung).
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von:
— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 10); Leistungsphasen 4-9;
— Freianlagenplanung (§§ 38 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 11); Leistungsphasen 1-9;
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 14); Leistungsphasen 4-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen);
— Planung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 15) Anlagengruppen 1-6 + 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI (ausschließlich Medizintechnik); Leistungsphasen 4-9;
— Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI 2013: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, soweit erforderlich;
— Beratungsleistungen, Leistungen nach der Energieeinsparverordnung (AHO Nr. 23 Stand: Dez. 2008).
Menge oder Umfang:
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von:
— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 10); Leistungsphasen 4-9;
— Freianlagenplanung (§§ 38 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 11); Leistungsphasen 1-9;
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 14); Leistungsphasen 4-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen);
— Planung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff HOAI 2013 i. V. m. Anlage 15) Anlagengruppen 1-6+8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI (ausschließlich Medizintechnik); Leistungsphasen 4-9;
— Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI 2013: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, soweit erforderlich;
— Beratungsleistungen, Leistungen nach der Energieeinsparverordnung (AHO Nr. 23 Stand: Dez. 2008).
Referenznummer: Khlm/gp
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Auf dem Schafsberg, 65549 Limburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrags zwingend zu leisten:
(1) Ergibt sich aus der Rechtsform des Bewerbers bzw. aus der Rechtsform der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eine Eintragungspflicht in einem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister, oder einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, so ist ein Auszug über die Eintragung beizufügen.
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(2) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden.
(3) Eigenerklärung ob und auf welche Weise der Bewerber/die Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist.
(4) Eigenerklärung, dass gegen den Bewerber/die Bewerber keine Ausschlusskriterien gem. § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen.
(5) Eigenerklärung, dass gegen den Bewerber/die Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 9 lit. a)-e) vorliegen
Sofern im Teilnahmebogen nicht anders gefordert, können die Eigenerklärungen mit Unterschrift des selbigen geleistet werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrags zwingend zu leisten:
(1) Entsprechend Ziffer III.1.1) geforderter Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung.
(2) Eigenerklärung über den Umsatz für Dienstleistungen als Generalplaner gem. § 5 Abs. 4c VOF innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahre (2009-2013) in EUR netto. Ermittelt wird entsprechend der beigefügten Wertungsmatrix der Umsatz für Dienstleistungen als Generalplaner im Mittel. Ein Mindestumsatz im Mittel von 500 000 EUR netto ist zwingend gefordert. Bewerbergemeinschaften können den Umsatz addieren. Gewertet werden für einen Umsatz für Dienstleistungen als Generalplaner von = 500 000 EUR netto bis 700 000 EUR netto = 1 Punkt. Es können maximal 5 Punkte für einen Umsatz > 1 500 000 EUR netto erzielt werden.
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Der gefordert Umsatz im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2011-2013) ist zwingend als Mindestanforderungen zu erbringen. Wird die Mindestanforderung nicht erbracht, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrags zwingend zu leisten:
(1) Eigenerklärung für das jährliche Mittel an Mitarbeitern (Büroinhaber/Gesellschafter/NIederlassungsleiter/Geschäftsführer/Ingenieure/Architekten/Techniker) innerhalb der letzten 5 Jahre (2010-2014). Eine Mindestzahl im Mittel von neun Mitarbeitern ist zwingend gefordert. Bewerbergemeinschaften können die Mitarbeiteranzahl addieren. Gewertet werden für eine Mitarbeiterzahl von =9 bis 12 Mitarbieter = 1 Punkt. Es können maximal 5 Punkte für eine Anzahl von Mitarbeitern > 25 Mitarbeitern erzielt werden.
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(2) Nachweis über nachfolgend näher beschriebene Referenzprojekte:
— Objektplanung:
mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte mit Fertigstellung innerhalb der letzten 5 Jahre (1/2010-12/2014);
— Neubau oder Sanierung von Bettenhäusern mit medizinisch-technischer Einrichtung oder Krankenhäuser
Die Baukosten für die KGR 300 + 400 werden gewertet. Der Mindestwert muss netto 5 000 000 EUR betragen. Verfügt das Referenzprojekt über eine Zentrale Notaufnahme, eine Stroke-Unit/Intensivstation, Hämatologie (Blutbank)/Laborbereich, Radiologie, so werden Zusatzpunkte gewertet. Maximal können je Referenz 15 Punkte erreicht werden. Für Nettokosten in EURO der KGR 300 + 400 von 5 000 000 EUR-6 000 000 EUR wird = 1 Punkt gewertet. Es werden maximal 7 Punkte für Nettokosten in EURO der KGR 300 + 400 > 13 000 000 EUR gewertet. Je vollständig erbrachter Leistungphase der Leistungphasen 1-8 innerhalb der letzten 5 Jahre werden 0,5 Punkte gewertet, sodass maximal 4 Punkte erzielt werden können. Umfasst das Projekt die Funktionsbereiche Zentrale Notaufnahme und/oder Stroke-Unit/Intensivstation und/oder Hämatologie (Blutbank)/Laborbereiche und/oder Radiologie, wird für jeden Funktionsbereich = 1 Punkt gewertet, sodass maximal 4 Punkte erreicht werden können. Ergibt in Summe eine max. Punktzahl je Referenz von 15 Punkten.
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— Tragwerksplanung:
— Neubau oder Sanierung eines Bettenhauses mit medizinisch-technischer Einrichtung, Krankenhaus oder Laborgebäude als Rahmen- oder Skelettbau.
Die Baukosten für die KGR 300 + 400 werden entsprechend gewertet. Der Mindestwert muss netto 4 000 000 EUR betragen. Erfolgte die Gründung bei der benannten Referenz auf Bohrpfählen, werden entsprechende Zusatzpunkte gewertet. Es können maximal 15 Punkte erreicht werden. Für Nettokosten in EURO der KGR 300 + 400 von 4 000 000 EUR + 4 500 000 EUR wird = 1 Punkt gewertet. Es werden maximal 7 Punkte für Nettokosten in EUR für die KGR 300 + 400 > 7 000 000 EUR gewertet. Je vollständig erbrachter Leistunsphase der Leistungsphasen 1-6 wird 1 Punkte gewertet, sodass max. 6 Punkte erzielt werden können. Erfolgte die Gründung des Referenzobjektes auf Bohrpfählen werden 2 Punkte gewertet, sodass je Referenz max. 15 Punkte erzielt werden können.
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— Technische Gebäudeausrüstung Anlagengruppe 1-3 und Anlagengruppe 4-6:
mindestens 1 Referenzprojekt, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte für die Anlagengruppe 1-3 und 4-6 mit Fertigstellung innerhalb der letzten 5 Jahre (1/2010-12/2014);
— Neubau oder Sanierung jeweils eines Bettenhauses mit medizinisch-technischer Einrichtung oder Krankenhaus.
Die Baukosten für die KGR 400 werden entsprechend gewertet. Der Mindestwert muss netto 2.000.000,- EUR betragen. Verfügt das Referenzprojekt über eine Zentral Notaufnahme, eine Stroke-Unit/Intensivstation, Hämatologie (Blutbank)/Laborbereich, Radiologie, so werden Zusatzpunkte gewertet. Maximal können je Referenz 15 Punkte erreicht werden. Für Nettokosten in EUR der KGR 400 von 2 000 000 EUR-2 500 000 EUR wird = 1 Punkt gewertet. Es werden maximal 7 Punkte für Nettokosten in EURO der KGR 400 > 5 000 000 EUR gewertet. Je vollständig erbrachter Leistungsphase der Leistungsphasen 1-8 werden 0,5 Punkte gewertet, sodass maximal 4 Punkte erreicht werden können. Verfügt das Referenzprojekt über eine Zentral Notaufnahme, eine Stroke-Unit/Intensivstation, Hämatologie (Blutbank)/Laborbereich, Radiologie, so werden Zusatzpunkte gewertet. Maximal können je Referenz 15 Punkte erreicht werden.
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Sofern es sich bei dem Bewerber um einen Bewerbergemeinschaft handelt, muss klar erkennbar sein, von welchem Mitglied die Referenz erbracht worden ist. Es werden nur die Referenzen gewertet, die in den entsprechenden Anlagen des zwingend zu verwendenden Teilnahmebogens benannt sind. Je Referenz ist maximal ein zusätzliches DIN-A4 Blatt zulässig. Unterlagen, die darüber hinausgehend eingereicht werden, werden der Wertung nicht zugeführt. Die geforderten Mindestwerte in EUR für die benannten Kostengruppen sind zwingend. Werden diese nicht erreicht, wird die Referenz der Wertung nicht zugeführt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 5 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mind. das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen. Sofern zum Zeitpunkt der Bewerbung keine Berufshaftpflichtversicherung mit der entsprechenden Deckungssumme besteht, muss eine Erklärung eines entsprechenden Versicherungsunternehmens vorgelegt werden, dass im Falle der Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit der geforderten Deckungssumme abgeschlossen wird.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen werden für nachgewiesene vertragsmäßige Leistungen nach HOAI und Vertrag geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Um den Auftrag können sich Bewerber bewerben, die als Generalpalner alle Leistungen nach II.2.1) erbringen, oder eine Bewerbergemeinschaft, deren Mitglieder alle Leistungen nach II.2.1) abdecken (der Einsatz von Nachunternehmern ist möglich).
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben,
— mit der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind;
— mit der, der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter benannt ist;
— mit der, die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall versichert wird;
— die bestätigt, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen, beispielsweise als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros oder mehrere Mitglieder ständiger Büro- und/oder Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Architekten und Ingenieure nach § 19 VOF unter Verweis auf die einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Die drei bis sieben Bewerber, die alle benannten Mindestanforderungen nach den Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.3) erfüllen und die entsprechend der beigefügten Wertungsmatrix und der unter Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung die höchste Punktzahl erreichen, werden zu Verhandlungen aufgefordert. Sofern mehr als maximal sieben Bewerber mit geeignert Punktzahl aus dem Teilnahmewettbewerb hervorgehen, entscheidet das Los (§ 10 Abs. 3 VOF) aus der Gruppe der Bewerber mit gleicher Punktzahl. Je nach Spreizung der erreichten Wertungspunkte behält sich der Auftraggeber vor, entsprechend der angegebenen geplanten mindest und höchst Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Teilnehmern Gebrauch zu machen. Sollten weniger als drei geeignete Bewerber aus dem Teilnahmewettbewerb hervorgehen, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: Bauwert Projekt Consult GmbH
Postanschrift: Diezerstr. 50
Kontaktperson: Frau Hederer
Telefon: +49 64315909970 📞
E-Mail: hederer@bauwert.biz 📧
Fax: +49 64315909979 📠
URL für weitere Informationen: http://www.bauwert.biz 🌏
URL der Dokumente: http://www.bauwert.biz 🌏
URL der Teilnahme: http://www.bauwert.biz 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Khlm/gp
Zusätzliche Informationen
(1) Die Bewerbung um die Teilnahme am Verfahren (Teilnahmeantrag) ist nur mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformular möglich. Teilnahmeanträge, für die das Bewerbungsformular nicht verwendet wurde, werden vom Verfahren ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der unter I.1) genannten Stelle per E-Mail abzufordern.
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(2) Der Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Unterschrift von jedem Mitglied zu leisten.
(3) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden an die Bewerber keine weiteren Unterlagen versendet.
(4) Rückfragen zum Verfahren sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Mündliche oder Fernmündliche Anfragen werden nicht entgegengenommen. Es können nur Rückfragen beantwortert werden, die bis zum 16.2.2015, 12:00 Uhr der unter I.1) genannten Stelle vorliegen.
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(5) Der Teilnahmeantrag ist bei der unter I.1) genannten Stelle fristgerecht und in einem verschlossenen, gekennzeichnetem Umschlag in Papierform sowie als pdf.-Datei auf einem digitalen Datenträger einzureichen. Das Datum des Poststempels ist nicht maßgebend.
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(6) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Unteralgen, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist, beim Bewerber nachzufordern (§ 5 Abs. 3 VOF). Ein Anspruch darauf hat der Bewerber jedoch nicht.
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(7) Ein unvollständig eingereichter Teilnahmeantrag führt zum Anschluss am Verfahren, sofern der Auftraggeber nicht von der Nachforderungsmöglichkeit gebraucht macht, oder die Unterlagen im Rahmen der gesetzten Nachfrist durch den Bewerber nicht eingereicht werden.
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(8) Teilnahmeanträge, die auf elektronischem Wege übersendet werden, finden keine Berücksichtigung.
(9) Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet.
(10) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig. Dies gilt sowohl für Einzelbewerber und deren Niederlassungen als auch für Mitglieder von Bewerbergemeinschaften.
(11) Angaben des Bewerbers, die nicht wahrheitsgemäß getroffen sind, führen zum Ausschluss am Verfahren.
(12) Die Verfahrenssprache ist deutsch
(13) Das Leistungsbild der HOAI 2013 ist für alle Bewerber bindend
Nachr. HAD-Ref.: 3479/59
Nachr. V-Nr/AKZ: KHLM/GP.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 018-029160 (2015-01-22)
Ergänzende Angaben (2015-01-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 024-039893
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 18-029160
ABl. S-Ausgabe: 24
Quelle: OJS 2015/S 024-039893 (2015-01-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-07-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 136-251023
ABl. S-Ausgabe: 136
Zusätzliche Informationen
(1) Die Bewerbung um die Teilnahme am Verfahren (Teilnahmeantrag) ist nur mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformular möglich. Teilnahmeanträge, für die das Bewerbungsformular nicht verwendet wurde, werden vom Verfahren ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der unter I.1) genannten Stelle per E-Mail abzufordern. (2) Der Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Unterschrift von jedem Mitglied zu leisten. (3) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden an die Bewerber keine weiteren Unterlagen versendet. (4) Rückfragen zum Verfahren sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Mündliche oder Fernmündliche Anfragen werden nicht entgegengenommen. Es können nur Rückfragen beantwortet werden, die bis zum 16.2.2015, 12:00 Uhr der unter I.1) genannten Stelle vorliegen. (5) Der Teilnahmeantrag ist bei der unter I.1) genannten Stelle fristgerecht und in einem verschlossenen, gekennzeichnetem Umschlag in Papierform sowie als pdf.-Datei auf einem digitalen Datenträger einzureichen. Das Datum des Poststempels ist nicht maßgebend. (6) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Unteralgen, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist, beim Bewerber nachzufordern (§ 5 Abs. 3 VOF). Ein Anspruch darauf hat der Bewerber jedoch nicht. (7) Ein unvollständig eingereichter Teilnahmeantrag führt zum Anschluss am Verfahren, sofern der Auftraggeber nicht von der Nachforderungsmöglichkeit gebrauch macht, oder die Unterlagen im Rahmen der gesetzten Nachrist durch den Bewerber nicht eingereicht werden. (8) Teilnahmeanträge, die auf elektronischem Wege übersendet werden, finden keine Berücksichtigung. (9) Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. (10) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig. Dies gilt sowohl für Einzelbewerber und deren Niederlassungen als auch für Mitglieder von Bewerbergemeinschaften. (11) Angaben des Bewerbers, die nicht wahrheitsgemäß getroffen sind, führen zum Ausschluss am Verfahren. (12) Die Verfahrenssprache ist deutsch (13) Das Leistungsbild der HOAI 2013 ist für alle Bewerber bindend Nachr. HAD-Ref.: 3479/66. Nachr. V-Nr/AKZ: KHLM/GP.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Personaleinsatzkonzept (25)
2. Terminplanung (15)
3. Kostenplanung (15)
4. Art des Vortrags (15)
5. Honorarangebot (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-07-13 📅
Name: Bewerbergemeinschaft Architekturbüro Hamm+Partner/R&P Ruffert/IB Scheithauer/IB Dörflinger
Postanschrift: Rudolf-Dietz-Str. 13
Postort: Bad Camberg
Postleitzahl: 65520
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 136-251023 (2015-07-13)