Aktenauslagerung-304

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Gegenstand der Ausschreibung ist die Übernahme des bereits ausgelagerten Aktenbestandes, die Übernahme von Neuakten aus dem Haus des Auftraggebers zur Einlagerung beim Auftragnehmer, die Erfassung und Katalogisierung der Bestände – als Eventualposition auch die Digitalisierung von Akten- sowie die permanente Aktenanforderung und -rückführung mit eigenverantwortlichen Kurierdienstleistungen und eigenen Transpotbehältnissen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-08-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen der Verwaltung
Menge oder Umfang:
Der Gesamtaktenbestand des Auftraggebers beläuft sich auf ca. 280 000 Akten.Davon befinden sich ca. 180 000 in dem Bestand des externen Lagers in Großbeeren und ca. 50 000 befinden sich in den Räumlichkeiten des Auftraggebers.Bis Ende 2015 werden schrittweise alle hausintern gelagerten Akten an den Auftragnehmer ausgelagert.Der Aktenzuwachs beträgt ca. 8 000 Akten pro Jahr.Die Aktenvernichtung 2015 bis 2016 wird sich auf 50 000 Akten konzentrieren. Ein Aktenvernichtungskonzept ab 2017 existiert noch nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen der Verwaltung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Postanschrift: Steinstr. 104-106
Postleitzahl: 14480
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.ilb.de 🌏
E-Mail: vergabe@ilb.de 📧
Telefon: +49 3316601182 📞
Fax: +49 3316601555 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-28 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 174-316809
ABl. S-Ausgabe: 174
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YD1YLNM.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Übernahme des bereits ausgelagerten Aktenbestandes, die Übernahme von Neuakten aus dem Haus des Auftraggebers zur Einlagerung beim Auftragnehmer, die Erfassung und Katalogisierung der Bestände – als Eventualposition auch die Digitalisierung von Akten- sowie die permanente Aktenanforderung und -rückführung mit eigenverantwortlichen Kurierdienstleistungen und eigenen Transpotbehältnissen.
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Menge oder Umfang:
Der Gesamtaktenbestand des Auftraggebers beläuft sich auf ca. 280 000 Akten.
Davon befinden sich ca. 180 000 in dem Bestand des externen Lagers in Großbeeren und ca. 50 000 befinden sich in den Räumlichkeiten des Auftraggebers.
Bis Ende 2015 werden schrittweise alle hausintern gelagerten Akten an den Auftragnehmer ausgelagert.
Der Aktenzuwachs beträgt ca. 8 000 Akten pro Jahr.
Die Aktenvernichtung 2015 bis 2016 wird sich auf 50 000 Akten konzentrieren. Ein Aktenvernichtungskonzept ab 2017 existiert noch nicht.
Beschreibung der Optionen:
Als Option wird die Aktenvernichtung ausgeschrieben, die unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und mindestens nach Sicherheitsstufe 3 der DIN 32757 zu kalkulieren ist.
Referenznummer: ILB - Verg-/Aktenauslagerung-304
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Aktenauslagerung und Archivierung, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam.
Sonstige Angaben zum Leistungsort:
Die Leistungen werden überwiegend am Ort des Auftragnehmers erbracht.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Kurzdarstellung des Unternehmens mit Angaben zur Unternehmensorganisation, zum Leistungsspektrum und den Schwerpunkten der Geschäftstätigkeit (Bieterdarstellung);
— Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbaren Register;
— Eigenerklärung, dass beim Bieter keine Ausschlussgründe gemäß § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A vorliegen (Formblatt, Teil D der Vergabeunterlagen);
— Eigenerklärung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formblatt, Teil D der Vergabeunterlagen;
— ggf. Bietergemeinschaftserklärung (Formblatt);
— ggf. Verpflichtungserklärung Dritter (Nachunternehmer) (Formblatt).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme 1 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie mit einer Mindestversicherungssumme 5 000 000 EUR für Vermögensschäden, die jeweils mindestens für 2 Haftungsfälle im Jahr zur Verfügung stehen (2-fache Maximierung) oder eine entsprechende Bereitstellungserklärung der Versicherung.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl des beschäftigten Personals in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt),
— Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt),
— Eigenerklärung zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu erbingenden Leistungen in diesem Ausschreibungsverfahren vergleichbar sind (Formblatt),
— Nachweis der Zertifizierung von Unternehmen und Mitarbeiter nach dem BDSG,
— Nachweis, dass Unternehmen ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb ist,
— Nachweis der Einhaltung eines an „best practice“-Maßnahmen ausgerichteten Sicherheitsstandards,
— Angabe von mindestens 3 Referenzen, die mit dem Leistungsgegenstand vergleichbar sind (Formblatt) (erforderliche Angaben siehe Teil A der Vergabeunterlagen, Ziffer 7.1.11).
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus Teil C „Besondere Vertragsbedingungen“ der Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages.
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
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Mehrfachbenennungen einzelner Mitglieder der Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren. Außerdem ist mit dem Angebot anzugeben, für welche Teilbereiche der Leistung die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft verantwortlich sind.
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Sonstige besondere Bedingungen: Die Bestimmungen des Brandenburger Vergabegesetzes sind einzuhalten.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-12-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Ute Brylka
Internetadresse: www.ilb.de 🌏
URL der Dokumente: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-02-01 📅
Datum des Endes: 2026-01-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ILB - Verg-/Aktenauslagerung-304

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@mwe.brandenburg.de 📧
Telefon: +49 3318661617 📞
Internetadresse: http://mwe.brandenburg.de 🌏
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag bei der Vergabekammer unzulässig ist, sofern ein Verstoß nicht unverzüglich bei der Vergabestelle gerügt wird (§ 107 Abs. 3 GWB). Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, wenn es nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten.
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Quelle: OJS 2015/S 174-316809 (2015-08-28)