Das Amtsgericht Kelheim besteht aus einem 2-geschossigen Baudenkmal aus dem Jahr 1901 und einem 1979 errichteten 2-geschossigen Neubau. Diese beiden Gebäude sind über einen zentralen Eingangsbereich miteinander verbunden.
Aufgabe ist es, den Neubau aus dem Jahr 1979 energetisch zu sanieren.
Das Gebäude ist 2-geschossig mit Mansarddach mit Sparrenkonstruktion und teilweise als "Sargdeckel" in Beton. Die Bruttogeschoßfläche beträgt 3 242 m².
Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen durchzuführen:
— Erneuerung des Daches der Sitzungssäle (Stahl-Glas-Konstruktion),
— Dämmung des Daches einschl. Erneuerung der Dachhaut,
— Dämmung der Außenwände einschl. Erneuerung der Hülle,
— Austausch der Fenster,
— Sanierung der Sanitär- und Elektroanlagen sowie der Lüftung der Sitzungssäle (fachtechnische Leistungen sind nicht Gegenstand des Auftrags).
Besondere Anforderungen in Bezug auf Gestaltung, Baukonstruktion, Bauphysik und Wirtschaftlichkeit sind zu erfüllen.
Die Sanierungs- und Umbauarbeiten müssen im laufenden Betrieb erfolgen.
Lediglich 2 Sitzungssäle im Erdgeschoss werden während der Bauzeit in ein Provisorium ausgelagert. Die Planung des Provisoriums ist nicht Gegenstand des Auftrags.
Es wird mit anrechenbaren Kosten von voraussichtlich ca. 1 900 000 EUR gerechnet.
Beauftragt werden gem. HOAI § 34 die Leistungsphasen 2-9, ggf. auch in Teilen.
Eine energetische Voruntersuchung wurde von einem Planungsbüro durchgeführt.
Es ist damit zu rechnen, dass sich ein vorbefasster Bewerber für diese Leistungen bewerben wird.
Termine:
Die Planungen sind unmittelbar nach der Auftragserteilung zu beginnen, voraussichtlich ab Frühjahr 2015.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-02-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
“Der zu sanierende Teil des Amtsgerichts hat eine BGF von 3 242 m². Die Gesamtkosten werden auf voraussichtlich 2 670 000 EUR...”
Menge oder Umfang
Der zu sanierende Teil des Amtsgerichts hat eine BGF von 3 242 m². Die Gesamtkosten werden auf voraussichtlich 2 670 000 EUR geschätzt.Beauftragungsstufen:Der Auftraggeber beabsichtigt, Architektenleistungen gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-9, ggf. in Teilen, zu vergeben, die Vergabe der Leistungen erfolgt stufenweise nach Leistungsphasen.Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche geltend gemacht werden. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Mehr anzeigen Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatliches Bauamt Landshut
Postanschrift: Innere Regensburger Straße 7-8
Postleitzahl: 84034
Postort: Landshut
Kontakt
Internetadresse: http://www.stbala.bayern.de🌏
E-Mail: martin.geiger@stbala.bayern.de📧
E-Mail: kathy.doerr@stbala.bayern.de📧
Telefon: +49 8719254250📞
Fax: +49 8719254200 📠