Anmietung Bürogebäude mit Publikumsverkehr in Köln

Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch BA – Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH

Die Bundesagentur für Arbeit (nachfolgend auch BA) beabsichtigt, Mietflächen in Köln anzumieten. Derzeit sind die Organisationseinheiten der Bundesagentur für Arbeit zu einem großen Teil in der BA-eigenen Liegenschaft in der Luxemburger Str. 121 in Köln untergebracht. Die BA hat den Entschluss gefasst, diese Liegenschaft aufzugeben und zu veräußern und stattdessen den benötigten Flächenbedarf in Form einer Anmietung zu decken.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-16 Auftragsbekanntmachung
2015-12-11 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-11-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Vermietung oder Verkauf von Gebäuden
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Vermietung oder Verkauf von Gebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch BA – Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Postanschrift: Lina-Ammon-Str.9
Postleitzahl: 90471
Postort: Nürnberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bi-management.de 🌏
E-Mail: zvst@bi-management.de 📧
Telefon: +49 91198872952 📞
Fax: +49 91198872909 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-16 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 225-408802
ABl. S-Ausgabe: 225
Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen zu dem zu erteilenden Auftrag und zum Vergabeverfahren sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich. 1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber abzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerberformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerberformular enthalten, werden ausgeschlossen. 2. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 1-9 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbung in Form einer Bietergemeinschaft von jedem Bieter gesondert abzugeben. 3. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 10 bis 13 geforderten Erklärungen und Nachweise können durch die Bietergemeinschaft insgesamt erbracht werden. 6. Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1) angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden. 7. Die Bewerber werden gebeten, ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weiter gegeben werden können. 8. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Anmietung Bundesagentur für Arbeit, Köln“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen. 9. Die maximale Anzahl der Bewerbungsunterlagen soll 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten. 10. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens übersichtlich und geordnet zusammen zu stellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen. 11. Geforderte Erklärungen oder Nachweise sind gesondert zu erbringen; ein alleiniges Ankreuzen im Bewerbungsformular wird nicht als vollständige Erklärung gewertet. 12. Die für die Nummern 1-9 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen. 13. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 bis 9 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesagentur für Arbeit (nachfolgend auch BA) beabsichtigt, Mietflächen in Köln anzumieten. Derzeit sind die Organisationseinheiten der Bundesagentur für Arbeit zu einem großen Teil in der BA-eigenen Liegenschaft in der Luxemburger Str. 121 in Köln untergebracht. Die BA hat den Entschluss gefasst, diese Liegenschaft aufzugeben und zu veräußern und stattdessen den benötigten Flächenbedarf in Form einer Anmietung zu decken.
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Es wird ein Vermieter gesucht, der nach den Vorgaben der BA auf Basis eines funktionalen Nutzungskonzeptes, das mit der Aufforderung zur Teilnahme an den Verhandlungen zur Verfügung gestellt wird, die benötigten Flächen in den vorgegebenen Qualitäten schafft und der Bundesagentur für Arbeit auf der Basis eines separat abzuschließender Mietvertrages zur zeitlich befristeten Nutzung überlässt.
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Der Abschluss des Mietvertrages ist Gegenstand des Vergabeverfahrens. Die benötigten Mietflächen können durch Anpassung eines bereits in Planung oder im Bau befindlichen Gebäudes oder durch Errichtung eines Neubaus geschaffen werden. Die anzumietenden Flächen können allerdings nur zusammenhängend angeboten werden, in denen Flächen auch an andere Mieter vermietet worden sind oder werden sollen.
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Das Mietobjekt muss folgende Anforderungen erfüllen:
Es wird eine Gesamtnutzfläche (NGF nach DIN 277:2005) von ca. 18 300 m
In der o. g. Fläche sind u.a. Flächen für die folgend aufgeführten Funktionseinheiten enthalten:
a) Kundeninformationszentrum (KuZ);
b) Operativer Service (OS);
c) Integration Point;
d) Interner Service (IS);
e) Ärztlicher Dienst (ÄD);
f) Berufspsychologischer Service (BPS);
g) Berufsinformationszentrum (BIZ);
h) Kantine.
Der angebotene monatliche Mietzins darf einen Betrag in Höhe von 340 000 EUR nicht übersteigen. Angebote, die darüber liegen, werden nicht gewertet.
Das bereitzustellende Gebäude muss über eine ÖPNV Anbindung verfügen.
Das gesamte Gebäude muss bei Nutzungsbeginn barrierefrei sein, soweit dies nach DIN 18040-1 gefordert ist.
Das Bauwerk muss es ermöglichen, flexibel auf künftige Entwicklungen und Veränderungen im Flächenbedarf der Bundesagentur für Arbeit reagieren zu können. Die Anforderungen der ab 01.05.2014 gültigen ENEV 2014 sind zu erfüllen. Neben dem zu vermietenden Gebäude sind auf dem Grundstück unmittelbar am Gebäude mindestens 40 Stellplätze für Schwerbehinderte sowie Dienst- und Postfahrzeuge nachzuweisen.
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Weitere Anforderungen an das bereitzustellende Gebäude ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Das künftige Mietobjekt wird von der BA fest für 15 Jahre angemietet. Ferner soll dem Mieter nach Ablauf der Festmietzeit ein zweimaliges Optionsrecht zur Verlängerung der Mietzeit bis zu jeweils 5 Jahren eingeräumt werden. Nach Ablauf des Festmiet- bzw. Optionszeitraums verlängert sich das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit.
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Es soll ferner ein Sonderkündigungsrecht vereinbart werden, welches es der BA ermöglicht, bis zu 30 % der Mietfläche nach Ablauf des zehnten Mietjahres abzumieten.
Sofern das Mietobjekt bzw. Grundstück im Eigentum der öffentlichen Hand steht und/oder von der öffentlichen Hand erworben werden soll, müssen die Vorgaben des EU Beihilferechts erfüllt werden, insbesondere die Anforderungen der „Mitteilung der Kommission betreffend Elemente staatlicher Beihilfe bei Verkäufen von Bauten oder Grundstücken durch die öffentliche Hand“ (97/C 209/03) und des Art. 108 Abs.3 EUV.
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Da die Verfügbarkeit des Mietobjekts bzw. Grundstücks unabdingbare Voraussetzung zur Auftragsausführung ist, werden nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag erklären können, dass sie zur Auftragsausführung über ein geeignetes Grundstück verfügen werden. Den Bewerbern steht offen, mit ihrem Teilnahmeantrag mehrere geeignete Grundstücke zu benennen. Dem Auftragnehmer (Vermieter) ist eine Veräußerung des Mietobjekts nach Mietvertragsabschluss unter Berücksichtigung der §§ 566, 578 BGB zugelassen.
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Spätester Übergabetermin/Mietbeginn: März 2018.
Folgende Eckpunkte sind bei der Gestaltung des Mietvertrages zu berücksichtigen:
1. Der Mieter soll berechtigt sein, nach Abschluss des Mietvertrages vor und während der Planung und Durchführung der Baumaßnahmen bei Vorliegen von noch zu definierenden Voraussetzungen bauliche Änderungen des Mietgegenstandes vom Vermieter zu verlangen, wobei durch Sonderwünsche zusätzlich entstehende Kosten vom Mieter zu übernehmen sind. Einzelheiten sind im Mietvertrag zu vereinbaren.
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2. Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass alle mit Art, Lage und Beschaffenheit des Mietgegenstandes in der von ihm geschuldeten Ausgestaltung zusammenhängenden Genehmigungen (insb. Baugenehmigung) vorliegen, die für den Gebrauch des Mietgegenstandes zu dem vorgesehenen Zweck erforderlich sind. Der Vermieter ist außerdem dafür verantwortlich, dass die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinie zu den baulichen Anforderungen an Arbeitsstätten erfüllt werden.
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3. Sämtliche Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der Mietsache (Gebäude, Außenanlagen, technische Einrichtung) sollen während der Mietzeit durch den Vermieter ausgeführt werden.
4. Die Betriebskosten nach den Nummern 1-14 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) sollen auf den Mieter umlegbar sein. Die Abrechnung der Betriebskosten soll innerhalb eines Jahres nach Ablauf des Abrechnungszeitraums erfolgen. Hierbei soll es sich um eine Ausschlussfrist im Sinne des § 556 Abs. 3 S. 3 BGB handeln. Auf die entstehenden Betriebskosten werden monatliche Vorauszahlungen geleistet.
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6. Bauliche Veränderungen innerhalb der Mietsache sollen durch den Mieter auch ohne Zustimmung des Vermieters möglich sein, soweit davon nur Wände ohne statische Bedeutung betroffen sind. Eine Rückbauverpflichtung soll nicht vereinbart werden.
7. Es ist zu berücksichtigen, dass die Bundesagentur für Arbeit nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.
8. Hinsichtlich der Rückgabe des Mietgegenstandes am Ende des Mietverhältnisses ist eine Endrenovierung vom Mieter vorbehaltlich noch zu verhandelnder Rückgabemodalitäten nicht durchzuführen.
Beschreibung der Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich vor, ein Sonderkündigungsrecht bezüglich Teilflächen bis zu 30 % der Mietfläche geltend zu machen. Das Optionsrecht soll erstmals nach einer Mietvertragslaufzeit von 10 Jahren geltend gemacht werden können.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 180 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bei Bewerbung einer Bietergemeinschaft ist die im Original unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall vorzulegen.
2. Aktueller (beglaubigter) Auszug aus dem Handelsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen Ihres Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
3. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2g) VOB/A („schwere Verfehlung“).
4. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 i) VOB/A ( „Berufsgenossenschaft“)
Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 3-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis zugelassen. Bewerber, die nicht präqualifiziert sind können die unter den Ziffern 3-4 geforderten Nachweise auch durch Eigenerklärungen beibringen. Diese sind dann von den Bewerbern, die in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Bei Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die unter den Ziffern 2-4 genannten Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber (z. B. Objektgesellschaft), gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff. 2-4 genannten Anforderungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
2. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 e) VOB/A (Insolvenzverfahren).
3. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 f) VOB/A (Liquidation).
4. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 h) VOB/A (Zahlung von Abgaben und Steuern sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung).
5. Erklärung, dass der Bewerber zur Auftragsdurchführung über ein geeignetes Grundstück verfügen kann.
Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 1-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis zugelassen. Bei Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die unter den Ziffern 1 -4 genannten Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Bewerber, die nicht präqualifiziert sind können die unter den Ziffern 1-4 geforderten Nachweise auch durch Eigenerklärungen beibringen. Diese sind von den Bewerbern, die in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Für den Fall, dass sich ein Bewerber (z. B. Objektgesellschaft), gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff. 1-4 genannten Anforderungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. Die Erklärung nach Nr. 5 ist entweder vom Bewerber oder von dem Nachunternehmer vorzulegen. Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Nachweis des Bewerbers über von ihm ausgeführte Leistungen in den letzten 3 Jahren anhand der Vorlage von Referenzen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind mit folgenden Angaben:
— Kurzbeschreibung des Vorhabens:
• u. a. Neu- oder Umbau,
• errichtete bzw. hergerichtete NGF,
• Nutzungsart,
• bauliche Konstruktion,
• Architektur,
• technische Gebäudeausrüstung,
• Einordnung des Objekts nach ENEV,
• Beachtung der Vorgaben nach ArbStättV,
• Barrierefreiheit nach DIN 18040-1);
— Angabe des Auftragswerts;
— Angabe des Auftraggebers;
— Angabe des Ansprechpartners;
— Ausführungszeit;
— Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
Gewertet werden maximal 3 Referenzen.
2. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) für die Projektleitung bzw. stellvertretende Projektleitung mit folgenden Angaben:
— Name, Vornahme;
— Berufsausbildung/Qualifikation;
— Dauer der Berufserfahrung;
— Liste von persönlichen Referenzen von vergleichbaren Projekten (gewertet werden maximal 3 Referenzen).
3) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität. Erwartet wird eine Darstellung der im Büro allgemein ergriffenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Darstellung kann durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 9001 ersetzt werden.
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Die zu den Ziffern 1-3 genannten Anforderungen können durch die Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber (z. B. Objektgesellschaft), gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff. 1-3 genannten Anforderungen von dem Nachunternehmer vorzulegen. Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Haftpflichtversicherung und deren Deckungsrisiken und Deckungssummen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Ausreichend ist auch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens, mit der Versicherungsschutz im Auftragsfall zugesichert wird.
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Mindestens nötige Deckung für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden (Sachschaden, Vermögensschäden) 1 000 000 EUR je Schadensereignis. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende unwiderrufliche Absichtserklärung eines Versicherungsgebers beizubringen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherungsgebers beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbergemeinschaftsmitglieds als Partner einer ARGE zu den o. g. Bedingungen erfüllt.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten und den bevollmächtigten Vertreter benennen. Erforderlich ist die Vorlage einer im Original unterschriebenen Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Darlegung der besonderen Bedingungen: Das Mietobjekt muss die Vorgaben der ab 1.5.2014 gültigen ENEV 2014 erfüllen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes werden die 3 bis 5 am besten geeigneten Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert. Der Teilnahmeantrag wird nach folgenden Kriterien bewertet:
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1. Nachweis des Bewerbers über von ihm ausgeführte Leistungen in den letzten 3 Jahren:
Gesamtpunktzahl: 135, Gewichtung 5.
Maximal 45 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine Kurzbeschreibung des Objekts mit den zu III.2.3) Ziffer 3 geforderten Angaben und einer NGF von mindestens 20 000 m².
Maximal 40 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine Kurzbeschreibung des Objekts mit den zu III.2.3 Ziffer 3 geforderten Angaben und einer NGF von mindestens 15 000 m².
Maximal 35 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine Kurzbeschreibung des Objekts mit den zu III.2.3) Ziffer 3 geforderten Angaben und einer NGF von mindestens 10 000 m².
Gewertet werden maximal 3 Referenzen. Für jede der zu III.2.3) Ziffer 3 geforderten Kriterien werden bei Angabe jeweils 2 Punkte vergeben. Das Kriterium errichtete, bzw. hergerichtete NGF wird wie folgt bewertet:
NGF > 18 000 m²: 19 Punkte;
NGF > 12 000 m² < 18 000 m²: 14 Punkte;
NGF > 8 000 m² < 12 000 m²: 9 Punkte.
2. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) für die Projektleitung bzw. stellvertretende Projektleitung:
Gesamtpunktzahl: 92, Gewichtung: 3, Maximale Punktzahle nach Gewichtung 27692 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, wenn Angaben zu allen unter Punkt 2 gemachten Kriterien für Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter gemacht werden und 3 Referenzen gewertet werden.
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Die Dauer der Berufserfahrung wird folgendermaßen gewertet: Berufserfahrung > 10 Jahre: 20 Punkte; Berufserfahrung > 7 Jahre und < 10 Jahre: 15 Punkte; Berufserfahrung > 3 Jahre und < 7 Jahre: 10 Punkte; Angaben zu den Kriterien Name/Vorname; Berufsausbildung/Qualifikation werden jeweils mit einem Punkt bewertet.
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Angaben zu den Kriterien Art des Projektes, Projektvolumen, verantwortliche Position, Dauer des Projekts werden jeweils mit 2 Punkten bewertet. Es werden maximal 3 Referenzen gewertet. 3. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität
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Gesamtpunktzahl: 30, Gewichtung: 330 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine sehr gute, erschöpfende und in die Tiefe gehende Darstellung der allgemeinen Maßnahmen, die zur Qualitätssicherung eingesetzt werden.
20 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine gute und ausführliche, jedoch nicht erschöpfende Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für punktuelle Angaben zu Qualitätssicherungsmaßnahmen.
30 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag bei Vorlage einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grund gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-12-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Herrn Majer
Internetadresse: www.bi-management.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen zu dem zu erteilenden Auftrag und zum Vergabeverfahren sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich.
1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber abzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerberformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerberformular enthalten, werden ausgeschlossen.
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2. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 1-9 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbung in Form einer Bietergemeinschaft von jedem Bieter gesondert abzugeben.
3. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 10 bis 13 geforderten Erklärungen und Nachweise können durch die Bietergemeinschaft insgesamt erbracht werden.
6. Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1) angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden.
7. Die Bewerber werden gebeten, ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weiter gegeben werden können.
8. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Anmietung Bundesagentur für Arbeit, Köln“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen.
9. Die maximale Anzahl der Bewerbungsunterlagen soll 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
10. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens übersichtlich und geordnet zusammen zu stellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen.
11. Geforderte Erklärungen oder Nachweise sind gesondert zu erbringen; ein alleiniges Ankreuzen im Bewerbungsformular wird nicht als vollständige Erklärung gewertet.
12. Die für die Nummern 1-9 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen.
13. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 bis 9 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird auf die Rügeobliegenheit gemäß § 107 Abs.3 GWB hingewiesen. Insbesondere haben die Bieter zu beachten, dass ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3, 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: BA – Gebäude-, Bau- und Immobilienmangement GmbH – Justiziariat
Postanschrift: Lina-Ammon-Str. 9
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90471
Telefon: +49 91198872952 📞
Internetadresse: http://bi-management.de 🌏
Fax: +49 91198872909 📠
Quelle: OJS 2015/S 225-408802 (2015-11-16)
Ergänzende Angaben (2015-12-11)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-11 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 243-440542
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 225-408802
ABl. S-Ausgabe: 243
Quelle: OJS 2015/S 243-440542 (2015-12-11)