Anmietung Bürogebäude mit Publikumsverkehr in Zwickau

Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch BA- Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH

Die Agentur für Arbeit Zwickau (nachfolgend auch AA Zwickau) beabsichtigt, Mietflächen in Zwickau anzumieten. Derzeit ist die AA Zwickau auf zwei Standorte verteilt. Ziel ist es, die beiden Lokationen an einem Standort zusammenzuführen. Der Standort des neu anzumietenden Objektes muss sich innerhalb des Stadtgebietes von Zwickau befinden und mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln gut erreichbar sein.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-18.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-09-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Geschäftsgebäuden
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Geschäftsgebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch BA- Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Postanschrift: Lina-Ammon-Str.9
Postleitzahl: 90471
Postort: Nürnberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bi-management.de 🌏
E-Mail: zvst@bi-management.de 📧
Telefon: +49 91198872931 📞
Fax: +49 91198872909 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-18 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 184-333398
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen zu dem zu erteilenden Auftrag und zum Vergabeverfahren sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich. 1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber abzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerberformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerberformular enthalten, werden ausgeschlossen. 2. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 1-10 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbung in Form einer Bietergemeinschaft von jedem Bieter gesondert abzugeben. Das gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten gleichermaßen für verbundene Unternehmen. 3. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 11 bis 13 geforderten Erklärungen und Nachweise können durch die Bietergemeinschaft insgesamt erbracht werden. 6. Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1) angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden. 7. Die Bewerber werden gebeten, ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1)) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weiter gegeben werden können. 8. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Anmietung Bundesagentur für Arbeit/AA „Zwickau“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen. 9. Die maximale Anzahl der Bewerbungsunterlagen soll 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten. 10. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens übersichtlich und geordnet zusammen zu stellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen. 11. Geforderte Erklärungen oder Nachweise sind gesondert zu erbringen; ein alleiniges Ankreuzen im Bewerbungsformular wird nicht als vollständige Erklärung gewertet. 12. Die für die Nummern 1-10 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen. 13. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 bis 10 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Agentur für Arbeit Zwickau (nachfolgend auch AA Zwickau) beabsichtigt, Mietflächen in Zwickau anzumieten. Derzeit ist die AA Zwickau auf zwei Standorte verteilt. Ziel ist es, die beiden Lokationen an einem Standort zusammenzuführen. Der Standort des neu anzumietenden Objektes muss sich innerhalb des Stadtgebietes von Zwickau befinden und mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln gut erreichbar sein.
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Es wird ein Vermieter gesucht, der nach den Vorgaben der AA Zwickau auf Basis eines funktionalen Nutzungskonzeptes, das mit der Aufforderung zur Teilnahme an den Verhandlungen zur Verfügung gestellt wird, die benötigten Flächen in den vorgegebenen Qualitäten schafft und/oder herrichtet und der AA Zwickau auf der Basis eines abzuschließenden Mietvertrages zur zeitlich befristeten Nutzung überlässt.
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Der Abschluss des Mietvertrages ist Gegenstand des Vergabeverfahrens. Die benötigten Mietflächen können in einem Bestandsgebäude, durch Anpassung eines bereits in Planung oder im Bau befindlichen Gebäudes oder durch Errichtung eines Neubaus geschaffen werden. Die anzumietenden Flächen können allerdings nur zusammenhängend und mit jeweils eigenem Zugang auch in Gebäuden angeboten werden, in denen Flächen auch an andere Mieter vermietet worden sind oder werden sollen.
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Das Mietobjekt muss folgende Anforderungen erfüllen:
Es wird eine Gesamtnutzfläche (NGF nach DIN 277:2005) von ca. 9 400 m
In der o.g. Fläche sind u.a. Flächen für die folgend aufgeführten Funktionseinheiten enthalten:
a) Selbstinformationszentrum ( SIE Bereich),
b) Kundeninformationszentrum (KuZ),
c) Berufsinformationszentrum (BIZ) gem. Planungsrichtlinie mit eigenem Zugang und Sanitäreinrichtung,
d) ärztlicher/psychologischer Dienst,
e) sonstiger Raumbedarf: IT Schulungsraume, Besprechungsräume, Gruppenräume, Pausenräume, Lagerflächen, Flächen für Altakten,
f) Kundensteuerung: Zentraler Eingangsbereich mit der Möglichkeit der Kundensteuerung nach Sicherheitskonzept,
g) Organisation der Fachteams: Alle Mitarbeiter eines Teams sollen räumlich zusammenhängend untergebracht werden.
Der angebotene monatliche Mietzins (ohne Nebenkosten) darf einen Betrag in Höhe von 75 000 EUR nicht übersteigen. Angebote, die darüber liegen, werden nicht gewertet.
Das gesamte Gebäude muss bei Nutzungsbeginn barrierefrei sein, soweit dies nach DIN 18040-1 gefordert ist.
Das Bauwerk muss ermöglichen, flexibel auf künftige Entwicklungen und Veränderungen im Flächenbedarf der AA Zwickau reagieren zu können. Die Anforderungen der ab 1.5.2014 gültigen ENEV 2014 sind zu erfüllen; ein Bestandsgebäude ist insoweit zu ertüchtigen. Neben dem zu vermietenden Gebäude sind auf dem Grundstück unmittelbar am Gebäude mindestens 164 PKW Stellplätze sowie mindestens 6 Behindertenstellplätze zu errichten.
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Weitere Anforderungen an das bereitzustellende Gebäude ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Das künftige Mietobjekt wird von der AA Zwickau fest für 10 Jahre angemietet. Ferner soll dem Mieter nach Ablauf der Festmietzeit ein zweimaliges Optionsrecht zur Verlängerung der Mietzeit bis zu jeweils 5 Jahren eingeräumt werden. Nach Ablauf des Festmiet- bzw. Optionszeitraums verlängert sich das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit. Es soll ferner ein Sonderkündigungsrecht vereinbart werden, welches es der AA Zwickau ermöglicht, Teile der Mietfläche in einer noch zu bestimmenden Größenordnung abzumieten.
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Sofern das Mietobjekt bzw. Grundstück im Eigentum der öffentlichen Hand steht und/oder von der öffentlichen Hand erworben werden soll, müssen die Vorgaben des EU Beihilferechts erfüllt werden, insbesondere die Anforderungen der „Mitteilung der Kommission betreffend Elemente staatlicher Beihilfe bei Verkäufen von Bauten oder Grundstücken durch die öffentliche Hand“ (97/C 209/03) und des Art. 108 Abs.3 EUV.
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Da die Verfügbarkeit des Mietobjekts bzw. Grundstücks unabdingbare Voraussetzung zur Auftragsausführung ist, werden nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag erklären können, dass sie zur Auftragsausführung über ein geeignetes Grundstück bzw. Mietobjekt verfügen werden. Den Bewerbern steht offen, mit ihrem Teilnahmeantrag mehrere geeignete Grundstücke bzw. Mietobjekte zu benennen. Dem Auftragnehmer (Vermieter) ist eine Veräußerung des Mietobjekts nach Mietvertragsabschluss unter Berücksichtigung der §§ 566, 578 BGB zugelassen.
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Geplanter Mietbeginn ist der 1.12.2017.
Folgende Eckpunkte sind bei der Gestaltung des Mietvertrages zu berücksichtigen:
1. Für den Fall, dass sich der vereinbarte Übergabetermin um mehr als 1 Monat verzögert, kann der Mieter von dem Vertrag entschädigungslos zurücktreten. Weitergehende Schadensersatzansprüche des Mieters bleiben davon unberührt.
2. Der Mieter soll berechtigt sein, nach Abschluss des Mietvertrages vor und während der Planung und Durchführung eventueller Baumaßnahmen bei Vorliegen von noch zu definierenden Voraussetzungen bauliche Änderungen des Mietgegenstandes vom Vermieter zu verlangen, wobei durch Sonderwünsche zusätzlich entstehende Kosten vom Mieter zu übernehmen sind. Einzelheiten sind im Mietvertrag zu vereinbaren.
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3. Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass alle mit Art, Lage und Beschaffenheit des Mietgegenstandes in der von ihm geschuldeten Ausgestaltung zusammenhängenden Genehmigungen (insb. Baugenehmigung) vorliegen, die für den Gebrauch des Mietgegenstandes zu dem vorgesehenen Zweck erforderlich sind. Der Vermieter ist außerdem dafür verantwortlich, dass die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinie zu den baulichen Anforderungen an Arbeitsstätten erfüllt werden, soweit diese vom Mieter gefordert werden.
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4. Sämtliche Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der Mietsache (Gebäude, Außenanlagen, technische Einrichtung) sollen während der Mietzeit durch den Vermieter ausgeführt werden.
5. Die Betriebskosten nach den Nummern 1-14 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) sollen auf den Mieter umlegbar sein. Die Abrechnung der Betriebskosten soll innerhalb eines Jahres nach Ablauf des Abrechnungszeitraums erfolgen. Hierbei soll es sich um eine Ausschlussfrist im Sinne des § 556 Abs.3 S.3 BGB handeln. Auf die entstehenden Betriebskosten werden monatliche Vorauszahlungen geleistet.
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6. Bauliche Veränderungen innerhalb der Mietsache sollen durch den Mieter auch ohne Zustimmung des Vermieters möglich sein, soweit davon nur Wände ohne statische Bedeutung betroffen sind. Eine Rückbauverpflichtung soll nicht vereinbart werden.
7. Es ist zu berücksichtigen, dass die AA Zwickau nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.
8. Hinsichtlich der Rückgabe des Mietgegenstandes am Ende des Mietverhältnisses ist eine Endrenovierung vom Mieter vorbehaltlich noch zu verhandelnder Rückgabemodalitäten nicht durchzuführen.
Beschreibung der Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich vor, ein Sonderkündigungsrecht bezüglich Teilflächen in einer noch zu verhandelnden Größenordnung geltend zu machen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 120 Monate
Referenznummer: 503200
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Zwickau.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bei Bewerbung einer Bietergemeinschaft ist die im Original unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall vorzulegen.
2. Aktueller (beglaubigter) Auszug aus dem Handelsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen Ihres Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
3. Erklärung nach § 6 EG Abs.3 Nr.2g) VOB/A („schwere Verfehlung“).
4. Erklärung nach § 6 EG Abs.3 Nr.2 i) VOB/A ( „Berufsgenossenschaft“).
Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 3-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis zugelassen. Bewerber, die nicht präqualifiziert sind, können die unter den Ziffern 3-4 geforderten Nachweise auch durch Eigenerklärungen beibringen. Diese sind dann von den Bewerbern, die in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Bei Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die unter den Ziffern 2-4 genannten Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber, gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff. 2-4 genannten Anforderungen von diesem Unternehmen vorzulegen. Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 3-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen. Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
2. Erklärung nach § 6 EG Abs.3 Nr.2 e) VOB/A (Insolvenzverfahren).
3. Erklärung nach § 6 EG Abs.3 Nr.2 f) VOB/A (Liquidation).
4. Erklärung nach § 6 EG Abs.3 Nr.2 h) VOB/A (Zahlung von Abgaben und Steuern sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung).
Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 1-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis zugelassen. Bei Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die unter den Ziffern 1-4 genannten Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Bewerber, die nicht präqualifiziert sind können die unter den Ziffern 1-4 geforderten Nachweise auch durch Eigenerklärungen beibringen. Diese sind von den Bewerbern, die in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Für den Fall, dass sich ein Bewerber, gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff. 1-4 genannten Anforderungen von diesem Unternehmen vorzulegen. Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 1-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.
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5. Erklärung, dass Bewerber zur Auftragsdurchführung über ein geeignetes Grundstück bzw. Mietobjekt verfügen kann.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Nachweis des Bewerbers über von ihm ausgeführte Leistungen in den letzten 3 Jahren anhand der Vorlage von Referenzen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mit folgenden Angaben:
— Kurzbeschreibung des Vorhabens
• u.a. Neu- oder Umbau, Revitalisierung,
• errichtete bzw. hergerichtete NGF,
• Nutzungsart,
• bauliche Konstruktion,
• Architektur,
v technische Gebäudeausrüstung,
• Einordnung des Objekts nach ENEV,
• Beachtung der Vorgaben nach ArbStättV,
• Barrierefreiheit nach DIN 18040-1);
— Angabe des Auftragswerts;
— Angabe des Auftraggebers;
— Angabe des Ansprechpartners des Auftraggebers;
— Angabe der Art der vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, Projektentwickler, ARGE Partner oder Nachunternehmer;
— Ausführungszeit;
— Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
Gewertet werden maximal 3 Referenzen.
2. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) für die Projektleitung bzw. stellvertretende Projektleitung mit folgenden Angaben:
— Name, Vornahme;
— Berufsausbildung/Qualifikation;
— Dauer der Berufserfahrung;
— Liste von persönlichen Referenzen von vergleichbaren Projekten (gewertet werden maximal 3 Referenzen) mit folgenden Angaben:
• Art des Projektes,
• Projektvolumen,
• Verantwortliche Position,
• Dauer des Projektes.
3) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität. Erwartet wird eine Darstellung der im Büro allgemein ergriffenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Darstellung kann durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 9001 ersetzt werden.
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Die zu den Ziffern 1-3 genannten Anforderungen können durch die Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber, gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff.1-3 genannten Anforderungen von diesem Unternehmen vorzulegen. Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Haftpflichtversicherung und deren Deckungsrisiken und Deckungssummen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Ausreichend ist auch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens, mit der Versicherungsschutz im Auftragsfall zugesichert wird.
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Mindestens nötige Deckung für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden (Sachschaden, Vermögensschäden) 1 000 000 EUR je Schadensereignis. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende unwiderrufliche Absichtserklärung eines Versicherungsgebers beizubringen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherungsgebers beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbergemeinschaftsmitglieds als Partner einer ARGE zu den o. g. Bedingungen erfüllt.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten und den bevollmächtigten Vertreter benennen. Erforderlich ist die Vorlage einer im Original unterschriebenen Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Darlegung der besonderen Bedingungen: Das Mietobjekt muss die Vorgaben der ab 1.5.2014 gültigen ENEV 2014 erfüllen; ein Bestandsgebäude ist ggf. insoweit zu ertüchtigen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes werden die 3 bis 5 am besten geeigneten Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert. Der Teilnahmeantrag wird nach folgenden Kriterien bewertet:
1. Nachweis des Bewerbers über von ihm ausgeführte Leistungen in den letzten 3 Jahren Gesamtpunktzahl: 135, Gewichtung 5; maximale Gesamtpunktzahl nach Gewichtung: 675 Maximal 45 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine Kurzbeschreibung des Objekts mit den zu III.2.3) Ziffer 1 geforderten Angaben und einer NGF von mindestens 9 000 m².Maximal 40 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine Kurzbeschreibung des Objekts mit den zu III.2.3) Ziffer 3 2 geforderten Angaben und einer NGF von mindestens 6 000 m².Maximal 35 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine Kurzbeschreibung des Objekts mit den zu III.2.3) Ziffer 3 geforderten Angaben und einer NGF von mindestens 3 500 m².Gewertet werden maximal 3 Referenzen. Für jede der zu III.2.3) Ziffer 3 geforderten Kriterien (bei dem erstem Kriterium jeweils die Unterpunkte) werden bei Angabe jeweils 2 Punkte vergeben. Das Kriterium errichtete, bzw. hergerichtete NGF wird wie folgt bewertet: NGF > 9 000 m²: 17 Punkte NGF > 6 000 m² < 9 000 m²: 12 Punkte NGF > 3 500 m² < 6 000 m²: 7 Punkte.
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2. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max.2) für die Projektleitung bzw. stellvertretende Projektleitung Gesamtpunktzahl: 90, Gewichtung: 3; maximale Gesamtpunktzahl nach Gewichtung: 27 030 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, wenn Angaben zu allen unter Punkt 2 gemachten Kriterien für Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter gemacht werden. Die Dauer der Berufserfahrung wird folgendermaßen gewertet:Berufserfahrung > 10 Jahre: 20 Punkte Berufserfahrung > 7 Jahre und < 10 Jahre: 15 Punkte Berufserfahrung > 3 Jahre und < 7 Jahre: 10 Punkte Angaben zu den Kriterien Name/Vorname, Berufsausbildung/Qualifikation werden jeweils mit einem Punkt bewertet. Angaben zu den Kriterien Art des Projektes, Projektvolumen, Verantwortliche Position, Dauer des Projekts werden jeweils mit 2 Punkten bewertet. Es werden maximal 3 Referenzen gewertet.
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3. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität Gesamtpunktzahl: 30, Gewichtung: 3; maximale Gesamtpunktzahl nach Gewichtung: 9030 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine sehr gute, erschöpfende und in die Tiefe gehende Darstellung der allgemeinen Maßnahmen, die zur Qualitätssicherung eingesetzt werden. 20 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für eine gute und ausführliche, jedoch nicht erschöpfende Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung. 10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag für punktuelle Angaben zu Qualitätssicherungsmaßnahmen. 30 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag bei Vorlage einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grund gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Herrn Jacob
Internetadresse: www.bi-management.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 503200
Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen zu dem zu erteilenden Auftrag und zum Vergabeverfahren sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich.
1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber abzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerberformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerberformular enthalten, werden ausgeschlossen.
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2. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 1-10 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbung in Form einer Bietergemeinschaft von jedem Bieter gesondert abzugeben. Das gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten gleichermaßen für verbundene Unternehmen.
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3. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 11 bis 13 geforderten Erklärungen und Nachweise können durch die Bietergemeinschaft insgesamt erbracht werden.
6. Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1) angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden.
7. Die Bewerber werden gebeten, ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1)) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weiter gegeben werden können.
8. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Anmietung Bundesagentur für Arbeit/AA „Zwickau“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen.
9. Die maximale Anzahl der Bewerbungsunterlagen soll 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
10. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens übersichtlich und geordnet zusammen zu stellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen.
11. Geforderte Erklärungen oder Nachweise sind gesondert zu erbringen; ein alleiniges Ankreuzen im Bewerbungsformular wird nicht als vollständige Erklärung gewertet.
12. Die für die Nummern 1-10 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen.
13. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 bis 10 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf die Rügeobliegenheit gemäß § 107 Abs.3 GWB hingewiesen. Insbesondere haben die Bieter zu beachten, dass ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 S.1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: BA – Gebäude-, Bau- und Immobilienmangement GmbH – Justiziariat
Postanschrift: Lina-Ammon-Str. 9
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90471
Telefon: +49 91198872941 📞
Internetadresse: http://bi-management.de 🌏
Fax: +49 91198872299 📠
Quelle: OJS 2015/S 184-333398 (2015-09-18)