Architekten- und Ingenieurleistungen für den Umbau eines Geschäftshaus zu einem Wohnhaus, Hinterhaus Mainzer Str. 25 in 10247 Berlin

WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH

Die WBM plant den Bestand des hinteren Gebäudes in der Mainzer Str. 25 auf dem Flurstück 398 unter Ausnutzung bauordnungsrechtlicher Möglichkeiten umzubauen. Es handelt sich hierbei im Bestand um ein Hinterhaus mit Gewerbenutzung. Hier soll eine Umnutzung zu einem reinen Wohngebäude erfolgen. Folgende Prämissen des Bauherren werden für die Planung vorgegeben:

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-01-15 Auftragsbekanntmachung
2015-04-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-01-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang: Geplant 20 WE, Grundstücksfläche 885 m², s. auch Pkt. II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH
Postanschrift: Dircksenstraße 38
Postleitzahl: 10178
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.wbm.de 🌏
E-Mail: vergabe@wbm.de 📧
Fax: +49 3024713670 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-15 📅
Einreichungsfrist: 2015-02-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 013-019344
ABl. S-Ausgabe: 13
Zusätzliche Informationen
1. Anfragen werden nur beantwortet, wenn sie bis zum 9.2.2015 schriftlich per Fax oder E-Mail beim Auftraggeber eingehen. 2. Der Teilnahmeantrag ist als Erklärung auf der abschließenden Liste rechtsverbindlich zu unterzeichnen. 3. Der Bewerber muss sämtliche Erklärungen zwingend auf den vorgegebenen Vordrucken der WBM abgeben. Die Verwendung der Vordrucke dient der besseren Vergleichbarkeit und soll dem Auftraggeber die Auswahl erleichtern. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht sachgerecht in den Rubriken enthaltene Angaben nicht zu würdigen. 4. Für die Erklärungen unter III.2) sind die Vordrucke der WBM auf der Homepage der WBM hinterlegt und können nach schriftlicher Anfrage mittels eines Passwortes heruntergeladen werden. 5. Bewerber, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, können die abgeforderten Nachweise, Erklärungen und Qualifikationen für natürliche und juristische Personen in vergleichbarer Form nach den Erfordernissen ihres Herkunftslandes nachweisen. Der Nachweis hat in deutscher Sprache zu erfolgen, ggf. sind Dokumente zu übersetzen. Die Übersetzung ist zu beglaubigen. 6. Auf Anforderung des Auftraggebers sind Nachweise zu den Eigenerklärungen einzureichen. 7. Sämtliche Nachweise, Bescheinigungen bzw. Erklärungen sind auf Verlangen des Auftraggebers auch für Nachunternehmer zu erbringen. Diese Anforderung gilt auch für Nachunternehmer von Bewerbern aus dem EU-Ausland. 8. Die Angaben zu Umsatz und Personal von Bewerbern und Nachunternehmern bzw. Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft können addiert werden. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen Umsatz und Personal gemäß Ziffer III.2.2) auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.2) Punkt 8 und 10 auch für den Dritten/die Nachunternehmer vorzulegen. Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmers vorzulegen, wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen, finanzielle Mittel oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen. 9. Der Auftraggeber ist ein fachkundiger Bauherr, der Teilleistungen der HOAI selbst erbringt (Angaben dazu sind in den Vergabeunterlagen zu finden). 10. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in der Reihenfolge gemäß Ziffer III.2) spätestens zur Abgabe der Anträge auf Teilnahme einzureichen. 11. Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte Drittunternehmen, wie Nachunternehmer, verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zum Nachweis seiner Eignung berufen hat.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die WBM plant den Bestand des hinteren Gebäudes in der Mainzer Str. 25 auf dem Flurstück 398 unter Ausnutzung bauordnungsrechtlicher Möglichkeiten umzubauen. Es handelt sich hierbei im Bestand um ein Hinterhaus mit Gewerbenutzung. Hier soll eine Umnutzung zu einem reinen Wohngebäude erfolgen. Folgende Prämissen des Bauherren werden für die Planung vorgegeben:
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— Ausführung der Regelgeschosse als Vierspänner;
— Erstellung von insgesamt 20 WE mit einer Durchschnittswohnfläche von 65 m
Es ist der Ausbau des DG (angelehnt an die Nachbarbebauung) vorzusehen, da ein Ausbau des vorhandenen Dachgeschosses im Sinne der Bauordnung nicht möglich ist. Hier ist eine Entwurfsplanung zu erarbeiten, die, aus der Sicht der Wirtschaftlichkeit, die Varianten des Ausbaus des Dachgeschosses mit dem Bestand vergleicht. Grundsätzlich ist die Planung auf eine Minimierung der Baukosten auszurichten, um bezahlbare Mieten anbieten zu können. Die vorhandene Haustechnik ist den Ansprüchen der neuen Situation anzupassen. Dazu sind die bestehenden Technikräume und der Keller zu nutzen, ebenfalls auch für die Abstellräume der Mieter.
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Planungsbestandteile:
Gesucht ist ein Generalplaner, der Leistungen
— für die Objektplanung nach § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI,
— für die Technische Ausrüstung nach§ 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15 HOAI,
— für die Tragwerksplanung nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 HOAI,
— für die Freianlagenplanung nach § 39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 HOAI
erbringt.
Weiterhin sollen folgende Leistungen Gegenstand der Beauftragung sein:
— Bestandserfassung,
— Bauzustandsanalyse einschl. Holzschutzguchtachten,
— Nachweis gem. EnEV und EEWärmeG, erforderliche bauphysikalische Nachweise,
— brandschutztechnische Planung, Brandschutzkonzept,
— Lüftungskonzept,
— Schallschutztechnische Berechnungen,
— SiGeKo-Leistungen gemäß Baustellenverordnung,
— Müllkonzept,
— Mitwirkung bei der Einwerbung von Fördermitteln und deren Abrechnung,
— Die Planung der Aufzüge soll durch einen Fachplaner für Fördertechnik erfolgen.
Termine:
Stufe 1 (LP 1-3): bis 15.7.2015 und optional,
Stufe 2 (LP 4-6): bis 30.9.2015,
Stufe 3 (LP 7-9): Baudurchführung 1.11.2015 bis 31.10.216.
Beschreibung der Optionen:
Die Bauftragung erfolgt zunächst für die Stufe 1 (Leistungsphasen 1 bis 3), optional für die Stufe 2 (Leistungsphasen 4 bis 6) und die Stufe 3 (Leistungsphasen 7 bis 9).
Eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen wird vorbehalten.
Referenznummer: OV 1254-12-2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainzer Str. 25 in 10247 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorlage einer Eigenerklärung, nach Vordruck WBM.
2. Eigenerklärung zu VOF § 4, nach Vordruck WBM.
3. Erklärung zur Einhaltung des Berliner Vergabegesetzes (Frauenförderung, BVB -BV), nach Vordruck WBM.
4. Erklärung zu Leistungen für den AG in der Vergangenheit und für in Aussicht gestellte Leistungen, nach Vordruck WBM.
5. Nachweis Bauvorlageberechtigung gem. § 66 Landesbauordnung Berlin.
6. Nachweis energetische Gebäudeplanung gem. § 21 EnEV.
7. Ansprechpartner, nach Vordruck WBM.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
8. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft von 300 000 EUR/Jahr; nach Vordruck WBM, Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
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9. Darstellung der Maßnahmen des internen und externen Qualitätsmanagements und Qualitätsmesssystems. Wenn keine Zertifizierung vorliegt, dann hat der Bieter seine QM-Systeme vorzustellen (Dokumentation/Beschreibung z. B. durch Protokolle, Kontrollmechanismus durch Firmenchef, Organigramm, Ablauforganisation bei Übernahme und während des Leistungserbringungszeitraumes). Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
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10. Angaben zur Mitarbeiterzahl, bewertet werden die Durchschnittszahlen der letzten 3 Jahre (Angaben pro Jahr), nach Vordruck WBM, Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
11. Nachweis einer gültigen Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung, Im Auftragsfall ist der Nachweis einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2 500 000 EUR für Personenschäden; 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden; 2-fach maximiert, sowie die Mitversicherung von Bearbeitungsschäden mit einer Mindestdeckungssumme von 20 000 EUR und der Versicherungsschutz nach dem Umweltschadensgesetz jährlich zu erbringen. Im Auftragsfall ist nachzuweisen, dass die beauftragten Leistungen auch dem im Versicherungsvertrag beschriebenen Berufsbild bzw. aufgeführten Tätigkeiten entsprechen. Darüberhinaus ist der Nachweis zu erbringen, dass folgende Einschlüsse im Versicherungsumfang enthalten sind: Betriebshaftpflicht, Umweltschäden, Schäden am Bauwerk. Die Nachhaftung des Vertrages muss mindestens 5 Jahre betragen, inklusive der Erweiterungsklausel (unbegrenzte Deckung für unverschuldet versäumte Meldung).
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Mindeststandards:
8. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft von 300 000 EUR/Jahr; nach Vordruck WBM.
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10. Angaben zur Mitarbeiterzahl, bewertet werden die Durchschnittszahlen der letzten 3 Jahre (Angaben pro Jahr), nach Vordruck WBM.
11. Nachweis einer gültigen Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung, Im Auftragsfall ist der Nachweis einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2 500 000 EUR für Personenschäden; 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden; 2-fach maximiert, sowie die Mitversicherung von Bearbeitungsschäden mit einer Mindestdeckungssumme von 20 000 EUR und der Versicherungsschutz nach dem Umweltschadensgesetz jährlich zu erbringen. Im Auftragsfall ist nachzuweisen, dass die beauftragten Leistungen auch dem im Versicherungsvertrag beschriebenen Berufsbild bzw. aufgeführten Tätigkeiten entsprechen. Darüberhinaus ist der Nachweis zu erbringen, dass folgende Einschlüsse im Versicherungsumfang enthalten sind: Betriebshaftpflicht, Umweltschäden, Schäden am Bauwerk. Die Nachhaftung des Vertrages muss mindestens 5 Jahre betragen, inklusive der Erweiterungsklausel (unbegrenzte Deckung für unverschuldet versäumte Meldung).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
12. Anzahl und wirtschaftliches Volumen von Referenzen, Der Bewerber hat vergleichbare Leistungen (Umnutzung von Gewerbe in Wohnungen bzw. Sanierung von Wohnungen) der letzten 8 abgeschlossenen Geschäftsjahre, Ausführung mind. der Leistungsphasen 3 bis 8 HOAI für Objektplanung Gebäude und Technische Ausrüstung, nachzuweisen. Die WBM erwartet jeweils mindestens 2 Referenzen, gewertet werden maximal 3 Referenzen je Leistungsbild, nach Vordruck WBM. Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
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13. Angaben über technische Leitung gemäß § 5 Abs. 5 VOF, nach Vordruck WBM.
14. Erklärung, dass die Auftrags-/Vertragsabwicklung in deutscher Sprache erfolgt, nach Vordruck WBM.
15. Ausführungen zu dem Betriebskonzept und zur Infrastruktur des Bewerbers, u. a. zu der bei dem Bewerber vorhandenen Ausrüstung (z. B. verwendete Software) und zu dem für den Einsatz in dem Projekt der WBM vorgesehenen Projektteam (Fachkunde, Angabe zur Qualifikation der am Projekt vorgesehenen Beteiligten in einer tabellarischen Auflistung mit Angabe der Berufserfahrung in Jahren), nach Vordrucken WBM. Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
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Mindeststandards:
12. Anzahl und wirtschaftliches Volumen von Referenzen, Der Bewerber hat vergleichbare Leistungen (Umnutzung von Gewerbe in Wohnungen bzw. Sanierung von Wohnungen) der letzten 8 abgeschlossenen Geschäftsjahre, Ausführung mind. der Leistungsphasen 3 bis 8 HOAI für Objektplanung Gebäude und Technische Ausrüstung, nachzuweisen. Die WBM erwartet jeweils mindestens 2 Referenzen, gewertet werden maximal 3 Referenzen je Leistungsbild, nach Vordruck WBM.
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13. Angaben über technische Leitung gemäß § 5 Abs. 5 VOF, nach Vordruck WBM.
14. Erklärung, dass die Auftrags-/Vertragsabwicklung in deutscher Sprache erfolgt, nach Vordruck WBM.
15. Ausführungen zu dem Betriebskonzept und zur Infrastruktur des Bewerbers, u. a. zu der bei dem Bewerber vorhandenen Ausrüstung (z. B. verwendete Software) und zu dem für den Einsatz in dem Projekt der WBM vorgesehenen Projektteam (Fachkunde, Angabe zur Qualifikation der am Projekt vorgesehenen Beteiligten in einer tabellarischen Auflistung mit Angabe der Berufserfahrung in Jahren), nach Vordrucken WBM.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall: Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung einer Versicherungsgesellschaft mit Firmensitz in der EU mit Mindestdeckungssummen von 2 500 000 EUR für Personenschäden (2-fach maximiert) und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden (2-fach maximiert) sowie die Mitversicherung von Bearbeitungsschäden mit einer Mindestdeckungssumme von 20 000 EUR und der Versicherungsschutz nach dem Umweltschadensgesetz ist jährlich zu erbringen.
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Die beauftragte Tätigkeit muss nachweislich im Deckungsumfang enthalten sein. Darüber hinaus ist der Nachweis zu erbringen, dass folgende Einschlüsse im Versicherungsumfang enthalten sind: Betriebshaftpflicht, Umweltschäden, Schäden am Bauwerk. Die Nachhaftung des Vertrages muss mindestens 5 Jahre betragen, inklusive der Erweiterungsklausel (unbegrenzte Deckung für unverschuldet versäumte Meldung). Ausreichend ist auch die Vorlage einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Versicherung in oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Der AG behält sich eine ggf. objektbezogene Versicherung für Personen und sonstige Schäden als Forderung vor.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß § 15 HOAI in der derzeit gültigen Fassung, siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Eine Bewerbergemeinschaft hat mit der Bewerbung eine von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Original unterzeichnete Erklärung (Vordruck WBM) abzugeben,
— dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft benannt sind,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Architekten und Ingenieure nach § 19 VOF, Bauvorlageberechtigung für Berlin nach LBO.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Studie mit Lösungsansätzen (35)
2. Kostencheck anhand von Referenzobjekten (10)
3. Konzept der fachlichen, technischen und organisatorischen Umsetzung der beschriebenen Aufgabe an Hand eines Referenzobjektes (15)
4. Gesamteindruck der Präsentation (10)
5. Honorar (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: WBF Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain mbH
Postanschrift: Dircksenstr. 38
Kontakt
Kontaktperson: Susanne Ernst
Internetadresse: www.wbm.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: OV 1254-12-2014
Zusätzliche Informationen
1. Anfragen werden nur beantwortet, wenn sie bis zum 9.2.2015 schriftlich per Fax oder E-Mail beim Auftraggeber eingehen.
2. Der Teilnahmeantrag ist als Erklärung auf der abschließenden Liste rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
3. Der Bewerber muss sämtliche Erklärungen zwingend auf den vorgegebenen Vordrucken der WBM abgeben.
Die Verwendung der Vordrucke dient der besseren Vergleichbarkeit und soll dem Auftraggeber die Auswahl erleichtern. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht sachgerecht in den Rubriken enthaltene Angaben nicht zu würdigen.
4. Für die Erklärungen unter III.2) sind die Vordrucke der WBM auf der Homepage der WBM hinterlegt und können nach schriftlicher Anfrage mittels eines Passwortes heruntergeladen werden.
5. Bewerber, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, können die abgeforderten Nachweise, Erklärungen und Qualifikationen für natürliche und juristische Personen in vergleichbarer Form nach den Erfordernissen ihres Herkunftslandes nachweisen. Der Nachweis hat in deutscher Sprache zu erfolgen, ggf. sind Dokumente zu übersetzen. Die Übersetzung ist zu beglaubigen.
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6. Auf Anforderung des Auftraggebers sind Nachweise zu den Eigenerklärungen einzureichen.
7. Sämtliche Nachweise, Bescheinigungen bzw. Erklärungen sind auf Verlangen des Auftraggebers auch für Nachunternehmer zu erbringen. Diese Anforderung gilt auch für Nachunternehmer von Bewerbern aus dem EU-Ausland.
8. Die Angaben zu Umsatz und Personal von Bewerbern und Nachunternehmern bzw. Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft können addiert werden. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen Umsatz und Personal gemäß Ziffer III.2.2) auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.2) Punkt 8 und 10 auch für den Dritten/die Nachunternehmer vorzulegen. Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmers vorzulegen, wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen, finanzielle Mittel oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen.
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9. Der Auftraggeber ist ein fachkundiger Bauherr, der Teilleistungen der HOAI selbst erbringt (Angaben dazu sind in den Vergabeunterlagen zu finden).
10. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in der Reihenfolge gemäß Ziffer III.2) spätestens zur Abgabe der Anträge auf Teilnahme einzureichen.
11. Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte Drittunternehmen, wie Nachunternehmer, verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zum Nachweis seiner Eignung berufen hat.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle unverzüglich zu rügen. Bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-2 GWB).
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Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 013-019344 (2015-01-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 086-156066
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 13-019344
ABl. S-Ausgabe: 86

Auftragsvergabe
Name: Gneise Planungs- und Beratungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Kiefholzstraße 176
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12437
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 086-156066 (2015-04-30)