Architektenleistungen zu Umbau und Erweiterung der Werkstatt und Neubau einer Aula an der Schule am Staakener Kleeblatt am Standort Brunsbütteler Damm 431-437, 13591 Berlin
Bezirksamt Spandau von Berlin, Serviceeinheit Facility Management, Fachbereich Hochbau
Es sollen Architektenleistungen zu Umbau und Erweiterung der Werkstatt und Neubau einer Aula an der Schule am Staakener Kleeblatt am Standort Brunsbütteler Damm 431-437, 13591 Berlin zur Schaffung räumlicher Voraussetzungen für einen 4zügigen Ober-/Sekundärschulstandort vergeben werden.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-30.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Dienstleistungen von Architekturbüros › Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2015-01-30 | Auftragsbekanntmachung |
| 2015-06-04 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2015-01-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Spandau von Berlin, Serviceeinheit Facility Management, Fachbereich Hochbau
Postanschrift: Carl-Schurz-Str. 2/6
Postleitzahl: 13597
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-spandau 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-30 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 024-040073
ABl. S-Ausgabe: 24
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Menge oder Umfang:
Beschreibung der Optionen:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-05-20 📅
Datum des Endes: 2017-07-31 📅
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 024-040073 (2015-01-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Planung sind Architektenleistungen zu Umbau und Erweiterung der Werkstatt und Neubau einer Aula an der Schule am Staakener Kleeblatt am Standort Brunsbütteler Damm 431-437, 13591 Berlin zur Schaffung räumlicher Voraussetzungen für einen 4zügigen Ober-/Sekundärschulstandort der Schule am Staakener Kleeblatt im Ortsteil Staaken. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2.007 EUR (brutto für die Kostengruppen 100 bis 700 inkl. NK und Unvorhergesehenes). Die anrechenbaren Kosten liegen voraussichtlich bei insgesamt ca. 1 130 000 EUR netto. Den Gebäuden liegen gemäß § 11 Abs. 2 HOAI weitgehend gleichartige Planungsbedingungen zu Grunde, sie werden als Teil einer Gesamtmaßnahme im zeitlichen und örtlichen Zusammenhang geplant und errichtet. Daher ist das Honorar nach der Summe der anrechenbaren Kosten zu berechnen.Die Planungsleistungen entsprechen der Honorarzone III gemäß § 35 HOAI.Da teilweise nicht alle Grundleistungen zu erbringen sind, wird die Bewertung der Leistungen gemäß § 34 HOAI wie folgt vorgenommen:Leistungsphase 4: 2,75 %Leistungsphase 5: 25 %Leistungsphase 6: 8,4 %Leistungsphase 7: 2,6 %Leistungsphase 8: 32 %Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die Leistungsphasen 4 und 5 (Leistungsstufe 2 gemäß ABau, teilweise) beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen besteht nicht.Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Spandau von Berlin, Serviceeinheit Facility Management, Fachbereich Hochbau
Postanschrift: Carl-Schurz-Str. 2/6
Postleitzahl: 13597
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-spandau 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-30 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 024-040073
ABl. S-Ausgabe: 24
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architektenleistungen für die Erweiterung und Sanierung der Schule am Staakener Kleeblatt zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_SSK_Arch.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 4 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 4 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 4 multipliziert.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d.h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister und im Finanzsanktionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren SSK_Arch " gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 23.2.2015 an die unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3 Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sollen Architektenleistungen zu Umbau und Erweiterung der Werkstatt und Neubau einer Aula an der Schule am Staakener Kleeblatt am Standort Brunsbütteler Damm 431-437, 13591 Berlin zur Schaffung räumlicher Voraussetzungen für einen 4zügigen Ober-/Sekundärschulstandort vergeben werden.
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Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung für Gebäude, § 34 HOAI. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 4 bis 8 zu vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die Leistungsphasen 4 und 5 (Leistungsstufe 2 gemäß ABau, teilweise) beauftragt.
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Da bereits eine geprüfte BPU vorliegt, sind die Leistungsphasen 1-3 bereits abgeschlossen.
Im Rahmen der Umsetzung der Schulstrukturreform wurden zum Schuljahr 2010/11 im Bezirk Spandau u.a. die ehemalige Louise-Schröder-Schule (Hauptschule) und die ehemalige Gottfried-Kinkel-Oberschule (Realschule) am Standort Brunsbütteler Damm zur 9. Integrierten Sekundarschule (ISS), der Schule am Staakener Kleeblatt zusammengelegt. Die baulichen Voraussetzungen wurden im Rahmen des Konjunkturpaketes II (KP II) geplant und zum großen Teil auch durchgeführt. Derzeit unterrichtet die Schule am Staakener Kleeblatt ca. 370 Schüler.
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Die Schulanlage besteht aus vier dreigeschossigen Haupthäusern mit gewalmtem Dach, drei jeweils dazwischen liegenden Verbindungstrakten und einer Sporthalle, die sich außerhalb des Schulgeländes befindet. Es handelt sich um verputzte Mauerwerksbauten. Die Dächer bestehen aus einer Holzunterkonstruktion und sind mit Ziegeln gedeckt. Die unter Denkmalschutz (Ensemble und Einzeldenkmal) stehenden Gebäude wurden in den 1930er Jahren errichtet und wurden unter anderem als Kaserne und Krankenhaus genutzt.
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Im Rahmen der KP-II-Maßnahme wurde für die Häuser 4.0, 4.1, 4.2, 5.0 und 5.1. eine BPU aufgestellt. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass die Gesamtmaßnahme die zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem überschreiten würde. Daher wurden nur die Maßnahmen an den Häusern 4.0 und 4.1. realisiert. Für die Häuser 4.2, 5.0 und 5.1. existieren bereits Planungsunterlagen inkl. geprüfter BPU. Für diese Häuser hat die BPU anrechenbare Kosten von ca. 1 140 000 EUR veranschlagt. Auf Grund von Baupreisindexsteigerungen ist aktuell mit anrechenbaren Kosten in Höhe von 1 370 000 EUR zu rechnen.
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Die Realisierung der Häuser 4.2 (Neubau Aula), 5.0 (Umbau Arbeitslehre) und 5.1 (Erweiterungsbau Arbeitslehre) wurde in die I-Planung eingestellt. Für dieses Projekt stehen insgesamt 2.007 EUR zur Verfügung.
Eines der Häuser erhielt zu DDR-Zeiten einen Anbau. Nach der jetzigen Planung soll in Abstimmung mit der Denkmalpflege der Anbau abgerissen werden.
Zwei Häuser sollen jeweils einen eingeschossigen über einen Verbindungsgang angeschlossenen Anbau erhalten. Beide Anbauten wurden eingeschossig mit einer amorphen Grundfläche und einem Flachdach geplant. Der Anbau Aula, ca. 365 m
Im Rahmen der Baumaßnahmen sind die aktuell gültigen Rechtsvorschriften einzuhalten.
Es ist davon auszugehen, dass entsprechend den Kriterien und Anforderungen der aktuellen EnEV das Bestandsgebäude, ehemaliges Haus 5.0 energetisch ertüchtigt werden muss.
Barrierefreiheit ist gemäß den Grundsätzen dem Handbuch „Berlin – Design für all – Öffentlich zugängliche Gebäude“ zu berücksichtigen und in der weiteren Planung umzusetzen.
Für die gesamte Baumaßnahme stehen 2.007 TEUR als Bruttobaukosten einschließlich Baunebenkosten zur Verfügung. Zwischen den Vertragspartnern wird als Baukostenobergrenze 1 805 000 EUR (Bruttogesamtbaukosten ohne Grundstücks- und Finanzirungskosten vereinbart. Sie gilt für den Auftragnehmer und Auftraggeber als Beschaffenheit.
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Für die Planung ist der folgende Zeitrahmen einzuhalten:
Beauftragung des Planers ca. 20.5.2015
Einreichung des vollständigen Bauantrags: 3.7.2015 (während der Erstellung des Bauantrags sind mit allen zu Beteiligenden vorab Abstimmungsgespräche zu führen)
Prüfung durch Bauaufsicht: bis 28.8.2015 einschl. Beteiligung Stadtplanungsamt und Denkmalpflege
Abschluss LPh 5: 11.9.2015
Abschluss LPh 6: 23.10.2015
Abschluss LPh 7: 18.12.2015
Baubeginn: schnellstmöglich; es sollten möglichst viele Bauleistungen noch 2015 erbracht und abgerechnet werden. Vorrangig ist zunächst das Werkstattgebäude fertigzustellen.
Fertigstellung Werkstattgebäude: Mai 2016
Fertigstellung der Baumaßnahme: Juli 2017
Schlussrechnung und Übergabe der Bauakten: September 2017
Die Baumaßnahme ist bei laufendem Betrieb durchzuführen.
Die Projekt- und Kommunikationssprache ist deutsch.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Gegenstand der Planung sind Architektenleistungen zu Umbau und Erweiterung der Werkstatt und Neubau einer Aula an der Schule am Staakener Kleeblatt am Standort Brunsbütteler Damm 431-437, 13591 Berlin zur Schaffung räumlicher Voraussetzungen für einen 4zügigen Ober-/Sekundärschulstandort der Schule am Staakener Kleeblatt im Ortsteil Staaken. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2.007 EUR (brutto für die Kostengruppen 100 bis 700 inkl. NK und Unvorhergesehenes). Die anrechenbaren Kosten liegen voraussichtlich bei insgesamt ca. 1 130 000 EUR netto. Den Gebäuden liegen gemäß § 11 Abs. 2 HOAI weitgehend gleichartige Planungsbedingungen zu Grunde, sie werden als Teil einer Gesamtmaßnahme im zeitlichen und örtlichen Zusammenhang geplant und errichtet. Daher ist das Honorar nach der Summe der anrechenbaren Kosten zu berechnen.
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Die Planungsleistungen entsprechen der Honorarzone III gemäß § 35 HOAI.
Da teilweise nicht alle Grundleistungen zu erbringen sind, wird die Bewertung der Leistungen gemäß § 34 HOAI wie folgt vorgenommen:
Leistungsphase 4: 2,75 %
Leistungsphase 5: 25 %
Leistungsphase 6: 8,4 %
Leistungsphase 7: 2,6 %
Leistungsphase 8: 32 %
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die Leistungsphasen 4 und 5 (Leistungsstufe 2 gemäß ABau, teilweise) beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen besteht nicht.
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Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die weiteren Stufen der Beauftragung sind die Leistungsstufen 3 und 4 gemäß ABau IV 4101.H (entspricht den Leistungsphasen 6 und 7 sowie 8 nach § 34 HOAI).
Ggf. ist die Übernahme besonderer Leistungen vorgesehen.
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Schule am Staakener Kleeblatt, Brunsbütteler Damm 431-437, 13591 Berlin, Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben),
2. Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber /Hauptgesellschafter / bevollmächtigter Vertreter bei juristischen Personen, Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, E-Mail, Homepage (ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu Ziff. III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.),
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3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (ABau IV 305 F in der Anlage zum Bewerberbogen).
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (ABau IV 306 F in der Anlage zum Bewerberbogen),
7. Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3 (ABau IV 307 F in der Anlage zum Bewerberbogen),
8. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen. (Anlage zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einer der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte [1] bis [8] führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
9. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) und,
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei Neu- und Ergänzungsbauten im Hochbau) zu berücksichtigen.
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11. Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen /Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach ABau IV 306 F (in der Anlage zum Bewerberbogen) vorgelegt werden.
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Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
12. Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014), aufgeteilt nach Architekten/innen mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren/innen mit mindestens 5 Berufsjahren, nach Architekten/innen und Ingenieuren/innen mit weniger als 5 Berufsjahren sowie nach sonstigen Mitarbeitern/innen. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten/innen bzw. Ingenieuren/innen mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern/innen zu erfolgen.
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13. Angaben zu den vorgesehenen 2 hauptverantwortlichen Mitarbeitern/innen gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie:
— Name, Vorname;
— Berufsausbildung;
— Qualifikation/Abschlüsse;
— beruflicher Werdegang einschließlich der Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen sowie Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom- oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600, der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang / Leistungsphasen / Leistungszeit) als Nachweis der Planungs- bzw. Baustellenpraxis an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen);
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Angaben für
— eine/n Hauptbearbeiter/in für den Neubau der Aula,
— eine/n Hauptbearbeiter/in für den Umbau und den Erweiterungsbau der Arbeitslehre.
14. Vorstellung von vier Referenzgebäuden mit Architektenleistungen (zwei Referenzen mit dem Neubau einer Aula und zwei Referenzen für Baumaßnahmen im Zusammenhang mit Werkstätten in Schulen) des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft.
— die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,
— die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
— Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
— jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes HOAI § 33-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung),
— in der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 4 bis 8 erbracht worden sein,
— die Bauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 700 müssen mindestens 500 000 EUR (brutto) betragen.
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Umbau, Modernisierung, Sanierung, Neubau etc.),
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 700 in EUR brutto,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes,
— Angaben zum Status hinsichtlich Denkmalschutz,
— Angaben zur Einhaltung einer Baukostenobergrenze,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung, (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Angaben, ob die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines mit dem Teilnahmeantrag.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben, http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/.
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(keine abschließende Auflistung).
Bewerbergemeinschaften, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung gemäß ABau IV 307 F (Anlage zum Bewerberbogen) abzugeben,
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— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben,
— nach der im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft gebildet wird,
— nach der im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— in der der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— nach der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498).
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBL.S.159 vom 16.6.2012).
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1. Dezember 2010 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010).
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO,
— BVB zur Beachtung zu Umweltschutzanforderungen bei der Planung (ABau IV 404 F).
Hinweis: Weiteres siehe Ziff.VI.3).
Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt/in.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Ziff. III.2.2 / § 5 (4c) VOF): max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) in Höhe von mindestens 150.000 EUR (netto) ausweist. 1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Neu-/Umbau von Bildungsbauten) der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) in Höhe von mindestens 100 000 EUR (netto) ausweist.2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (Ziff. III.2.3 / § 5 (5d) VOF): — max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 2.1 und 2.2 bewertet:2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) mindestens 4 Architekten/innen nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen), davon mindestens 50 % der Architekten/innen mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.2.2 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) mindestens 4 Architekten/innen, jedoch nicht weniger als 50 % der Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen, ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern/innen (Ziff. III.2.2 / § 4(3) § 5(5c) VOF): — max. 14 Pkt.Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen (Hauptbearbeiter, stellvertretende Bearbeiter) nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Werden die Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3 bewertet:3.1 — 5 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in für den Neubau der Aula, wenn er/sie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung mit dem Neubau/Ergänzungsbau von Bildungsbauten nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 3 persönliche Referenzen, davon mind. eine Referenz für den Neubau/Ergänzungsbau eines Schulgebäudes –oder- — 3 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in für den Neubau der Aula, wenn er/sie über 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung mit dem Neubau/Ergänzungsbau von Bildungsbauten nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen, davon mind. eine Referenz von einem öffentlichen Auftraggeber gemäß § 98 GWB –oder- — 2 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in für den Neubau der Aula, wenn er/sie über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit dem Neubau/Ergänzungsbau von Bildungsbauten nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen. 3.2 — 5 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in für den Umbau und den Erweiterungsbau der Arbeitslehre, wenn er/sie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung mit dem Neubau/Ergänzungsbau von Bildungsbauten nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 3 persönliche Referenzen, davon mind. eine Referenz für den Neubau/Ergänzungsbau eines Schulgebäudes und eine Referenz für den Umbau eines Schulgebäudes.–oder- — 3 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in für den Umbau und den Erweiterungsbau der Arbeitslehre, wenn er/sie über 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung mit dem Neubau/Ergänzungsbau von Bildungsbauten nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen, davon mind. eine Referenz von einem öffentlichen Auftraggeber gemäß § 98 GWB –oder- — 2 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in für den Umbau und den Erweiterungsbau der Arbeitslehre, wenn er/sie über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit dem Neubau/Ergänzungsbau von Bildungsbauten nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen.3.3 — 4 Pkt. erhält die Bewerbung, wenn durch die vorgesehenen Projektmitarbeiter insgesamt ein Nachweis sowohl über Planungserfahrung als auch über Baustellenerfahrung (Bauleitung) erbracht wird (Aussagen über Leistungsumfang bzw. Leistungsphasen in den persönlichen Referenzen sind maßgeblich!)4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziffer III.2.3: max. 112 Pkt. (4x28 Pkt.) Jedes der vier Referenzprojekte (zwei Referenzen mit dem Neubau einer Aula und zwei Referenzen für Baumaßnahmen im Zusammenhang mit Werkstätten in Schulen) wird mit bis zu 28 Pkt. bewertet. Sofern mehr als 4 Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen angegebenen Referenzprojekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 4 (Anzahl der geforderten Referenzprojekte) multipliziert, so dass maximal 112 Punkte erreicht werden können. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle nachstehend aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind: a) die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,b) die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,c) Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,d) jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes HOAI § 33-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung.),e) in der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 4 bis 8 erbracht worden sein,f) die Bauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 700 müssen mindestens 500 000 EUR (brutto) betragen.Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: Die nachfolgenden Kriterien gelten für alle vier Referenzobjekte:4.1 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-700 mindestens 1,0 Mio. EUR betragen.4.2 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Lehr-, Schul- oder Hochschulgebäude handelt.4.3 — 2 Pkt. zusätzlich erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Schulgebäude, d.h. allgemeinbildende Schulen, berufliche Schulen oder Sonderschulen handelt.4.4 — 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Abstimmungen mit dem Denkmalschutz stattgefunden haben. 4.5 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt mit einer Baukostenobergrenze.4.6 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Abstimmungen mit weiteren Baumaßnahmen auf dem Baugrundstück erforderlich waren.4.7 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der/die Hauptbearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, maßgeblich, d.h. mit einem Arbeitszeitaufwand von durchschnittlich mind. 20 Wochenstunden über die Projektlaufzeit am Referenzprojekt tätig war. 4.8 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist.4.9 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden ist.Das nachfolgende Kriterium gilt nur für die zwei Referenzen mit dem Neubau einer Aula:4.10 — 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Neubau für ein bestehendes Gebäude handelt.Das nachfolgende Kriterium gilt nur für die zwei Referenzen für Baumaßnahmen im Zusammenhang mit Werkstätten in Schulen:4.11 — 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Umbau oder eine Erweiterung für ein bestehendes Gebäude handelt und in der Summe der beiden Referenzen ein Umbau und eine Erweiterung nachgewiesen werden.In der Summe aller Kriterien werden maximal 146 Punkte vergeben.
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Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-05-20 📅
Datum des Endes: 2017-07-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architektenleistungen für die Erweiterung und Sanierung der Schule am Staakener Kleeblatt zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_SSK_Arch.
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Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 4 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 4 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 4 multipliziert.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d.h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister und im Finanzsanktionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren SSK_Arch " gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 23.2.2015 an die unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3 Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
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11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 024-040073 (2015-01-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 109-198519
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 24-040073
ABl. S-Ausgabe: 109
Zusätzliche Informationen
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung zur Sicherstellung der Einhaltung der Terminvorgaben; Darstellung eines Personaleinsatzplanes (10)
2. Darstellung zur Sicherstellung der Einhaltung von Kosten (10)
3. Darstellung der besonderen Anforderungen an die geplanten Maßnahmen einschließlich der Erörterung von Lösungsideen, u. a. zu den Anforderungen der Denkmalpflege, architektonische Gestaltung und Anschluss an das Bestandsgebäude (5)
4. Darstellung der Berücksichtigung des Bauens bei laufendem Betrieb (5)
5. Darstellung der Herangehensweise an die besonderen Leistungen der Überprüfung der vorliegenden Unterlagen (10)
6. Umgang mit Rückfragen (5)
7. Gesamteindruck der Präsentation (5)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-15 📅
Name: Maedebach & Redeleit Gesellschaft von Architekten mbH
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2015/S 109-198519 (2015-06-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 109-198519
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 24-040073
ABl. S-Ausgabe: 109
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architektenleistungen für die Erweiterung und Sanierung der Schule am Staakener Kleeblatt zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_SSK_Arch.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 4 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 4 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 4 multipliziert.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d. h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister und im Finanzsanktionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren SSK_Arch“ gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 23.2.2015 an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3) Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung zur Sicherstellung der Einhaltung der Terminvorgaben; Darstellung eines Personaleinsatzplanes (10)
2. Darstellung zur Sicherstellung der Einhaltung von Kosten (10)
3. Darstellung der besonderen Anforderungen an die geplanten Maßnahmen einschließlich der Erörterung von Lösungsideen, u. a. zu den Anforderungen der Denkmalpflege, architektonische Gestaltung und Anschluss an das Bestandsgebäude (5)
4. Darstellung der Berücksichtigung des Bauens bei laufendem Betrieb (5)
5. Darstellung der Herangehensweise an die besonderen Leistungen der Überprüfung der vorliegenden Unterlagen (10)
6. Umgang mit Rückfragen (5)
7. Gesamteindruck der Präsentation (5)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-15 📅
Name: Maedebach & Redeleit Gesellschaft von Architekten mbH
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2015/S 109-198519 (2015-06-04)
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- Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen (1)
- Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen (1)
- Kalkulation und Überwachung der Kosten (3)
- Planentwürfe (Systeme und Integration) (2)
- Projektaufsicht und Dokumentation (4)