Vor dem Hintergrund des erweiterten Aufgabenspektrums der Bundeswehr und des damit verbundenen Einsatzes der örtlichen militärischen Flugsicherung bekommt die intensive einsatzvorbereitende Ausbildung des Flugverkehrskontrollpersonals zur Einbindung in die Einsatzkontingente der Bundeswehr wachsende Bedeutung. Darüber hinaus sind für das Flugverkehrskontrollpersonal zusätzliche Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung im Rahmen des Kompetenzerhalts und des Trainings von Notfallsituationen (Emergency Training) vorgeschrieben. Auf den Flugplätzen der Bundeswehr ist es erforderlich, zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für Flugverkehrskontrollleiter- Anwärter im Rahmen der Ausbildung am Arbeitsplatz zu schaffen. Diesen neuen Ausbildungserfordernissen ist vor dem Hintergrund der sinkenden Flugverkehrszahlen auf den Flugplätzen der Bundeswehr nur mit Nutzung moderner Simulationsanlagen Rechnung zu tragen, die es ermöglichen, praktische Fertigkeiten in der Flugplatzkontrolle anzutrainieren und zu erhalten. Insbesondere die einsatzvorbereitende Ausbildung fordert eine möglichst realitätsnahe Abbildung der zu erwartenden Einsatzumgebung, die mittels Simulatoren erreicht werden kann. Die örtliche militärische Flugsicherung benötigt daher dezentrale, an den Flugplätzen der Bundeswehr eingerichtete Simulationsanlagen. Als Nebenaufgabe ist das Training für alle Arbeitsplätze der Radaranflugkontrolle zu realisieren. Es sollen 14 Ausbildungsausstattungen Simulator Flugsicherung Platzkontrolle II (ASFP II) mit je 20 Datenbasen (19 Flugplätze der Bundeswehr in Deutschland und Mazar-e Sharif) beschafft werden. Komponenten der Simulationsanlage: — Darstellung der Towersicht bestehend aus Projektoren und den zugehörigen Bildgeneratoren; — Arbeitsplatz Kontrollleiter; — Arbeitsplatz Koordinator; — Arbeitsplatz Übungsbearbeitung; — Sprachsteuerungsrechner. Geplanter Projektablauf: — Abgabetermin Teilnahmeantrag – 5.1.2016, 14:00 Uhr; — Versendung der Vergabeunterlagen – 21.1.2016; — Ortsbesichtigung (Termin) – voraussichtlich KW 04; — Fristende für die Hereingabe der Bieterfragen – 19.2.2016; — Angebotsschlusstermin – 9.3.2016, 14:00 Uhr; — Vertragsschluss – 4.2016; — Projektbeginn – 4.2016; — Projektende – 9.2017.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-26.
Auftragsbekanntmachung (2015-11-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Übungssimulatoren
Menge oder Umfang: 2 941 176
Gesamtwert des Auftrags: 2 941 176 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Übungssimulatoren📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
E-Mail: baainbwu2.4@bundeswehr.org📧
Fax: +49 26140018208 📠
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
14
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 04.2016;
Abschluss: 09.2017.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge (mit Nachweisen) in deutscher Sprache, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind.
Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Der Umschlag ist ausschließlich an die im Abschnitt I.1) unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichen:
Nicht Öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Q/U2DA/FA142/9B257,
Schlusstermin: 5.1.2016.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 04.2016;
Abschluss: 09.2017.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge (mit Nachweisen) in deutscher Sprache, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind.
Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Der Umschlag ist ausschließlich an die im Abschnitt I.1) unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichen:
Nicht Öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Q/U2DA/FA142/9B257,
Schlusstermin: 5.1.2016.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vor dem Hintergrund des erweiterten Aufgabenspektrums der Bundeswehr und des damit verbundenen Einsatzes der örtlichen militärischen Flugsicherung bekommt die intensive einsatzvorbereitende Ausbildung des Flugverkehrskontrollpersonals zur Einbindung in die Einsatzkontingente der Bundeswehr wachsende Bedeutung.
Vor dem Hintergrund des erweiterten Aufgabenspektrums der Bundeswehr und des damit verbundenen Einsatzes der örtlichen militärischen Flugsicherung bekommt die intensive einsatzvorbereitende Ausbildung des Flugverkehrskontrollpersonals zur Einbindung in die Einsatzkontingente der Bundeswehr wachsende Bedeutung.
Darüber hinaus sind für das Flugverkehrskontrollpersonal zusätzliche Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung im Rahmen des Kompetenzerhalts und des Trainings von Notfallsituationen (Emergency Training) vorgeschrieben.
Auf den Flugplätzen der Bundeswehr ist es erforderlich, zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für Flugverkehrskontrollleiter- Anwärter im Rahmen der Ausbildung am Arbeitsplatz zu schaffen.
Diesen neuen Ausbildungserfordernissen ist vor dem Hintergrund der sinkenden Flugverkehrszahlen auf den Flugplätzen der Bundeswehr nur mit Nutzung moderner Simulationsanlagen Rechnung zu tragen, die es ermöglichen, praktische Fertigkeiten in der Flugplatzkontrolle anzutrainieren und zu erhalten.
Diesen neuen Ausbildungserfordernissen ist vor dem Hintergrund der sinkenden Flugverkehrszahlen auf den Flugplätzen der Bundeswehr nur mit Nutzung moderner Simulationsanlagen Rechnung zu tragen, die es ermöglichen, praktische Fertigkeiten in der Flugplatzkontrolle anzutrainieren und zu erhalten.
Insbesondere die einsatzvorbereitende Ausbildung fordert eine möglichst realitätsnahe Abbildung der zu erwartenden Einsatzumgebung, die mittels Simulatoren erreicht werden kann.
Die örtliche militärische Flugsicherung benötigt daher dezentrale, an den Flugplätzen der Bundeswehr eingerichtete Simulationsanlagen.
Als Nebenaufgabe ist das Training für alle Arbeitsplätze der Radaranflugkontrolle zu realisieren.
Es sollen 14 Ausbildungsausstattungen Simulator Flugsicherung Platzkontrolle II (ASFP II) mit je 20 Datenbasen (19 Flugplätze der Bundeswehr in Deutschland und Mazar-e Sharif) beschafft werden.
Komponenten der Simulationsanlage:
— Darstellung der Towersicht bestehend aus Projektoren und den zugehörigen Bildgeneratoren;
— Fristende für die Hereingabe der Bieterfragen – 19.2.2016;
— Angebotsschlusstermin – 9.3.2016, 14:00 Uhr;
— Vertragsschluss – 4.2016;
— Projektbeginn – 4.2016;
— Projektende – 9.2017.
Referenznummer: Q/U2DA/FA142/9B257
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 14 Flugplätze von Luftwaffe, Heer und Marine.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Nachweise gem. Ziffer III.2.2) und III.2.3) sind mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen einer formlosen Bewerbung einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Formlose Bankerklärung über die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers, Angaben zum Jahresumsatz und zur Beschäftigtenzahl des Bewerbers, Ausgefülltes Formular „BAAINBw – B 013c/06.2015 Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“. Dieses Formular ist aus dem Internet unter www.baain.de, Rubrik „Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe“ zu beziehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Formlose Bankerklärung über die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers, Angaben zum Jahresumsatz und zur Beschäftigtenzahl des Bewerbers, Ausgefülltes Formular „BAAINBw – B 013c/06.2015 Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“. Dieses Formular ist aus dem Internet unter www.baain.de, Rubrik „Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe“ zu beziehen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Umfangreiche und langjährige Erfahrungen mit:
— der Planung und dem Bau virtueller Simulationssysteme und Verfahrenstrainer,
— mehrkanaligen Sichtsystemen,
— der Erstellung von Datenbasen und Datengenerierstationen,
— der Programmierung einer prozeduralen Hochsprache (z. B. JAVA, Ada, C++),
— der Einweisung von Administratoren und Lehrpersonal,
— der Integration von Verfahrenstrainer in bestehende Infrastruktur,
— dem Betrieb und der Wartung virtueller Simulatoren und Simulationstechnik,
— der Bundeswehr oder vergleichbaren öffentlichen Auftraggebern,
— der zivilen und/oder militärischen Flugverkehrskontrolle,
— gängigsten Vorschriften der militärischen Flugverkehrskontrolle.
Zum Nachweis sind Projekte aufzuzeigen, die die o. g. Erfahrungen erfordern.
Daüber hinaus sind Referenzpersonen anzugeben, die bereit sind, Auskünfte zu erteilen.
Der Bieter muss durch geeignete Dokumente nachweisen, dass er über ein Qualitätssicherungssystem gemäß NATO Standard (AQAP) oder ISO 9001 verfügt.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es werden keine Vorauszahlungen geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei der Bietergemeinschaft muss jedes Bietergemeinschaftsmitglied die Nachweise gemäß Abschnitt III.2) vorlegen.
Verfahren Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2016-01-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: BAAINBw U2.4
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
der Bundeswehr (BAAINBw)
Kontaktperson: BAAINBw U6.3
Herrn Ehrenfried
Telefon: +49 26140018692📞
E-Mail: baainbwu6.3@bundeswehr.org📧
Fax: +49 26140018695 📠
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der
Bundeswehr (BAAINBw)
Kontaktperson: BAAINBw E1.1 – Angebotssammelstelle
Referenz Zusätzliche Informationen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
14
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 04.2016;
Abschluss: 09.2017.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge (mit Nachweisen) in deutscher Sprache, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind.
Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Der Umschlag ist ausschließlich an die im Abschnitt I.1) unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichen:
Nicht Öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Q/U2DA/FA142/9B257,
Schlusstermin: 5.1.2016.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
„Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Verzögern, bei der unter I.1) genannten Stelle rügen.
Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden“.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden“.
Quelle: OJS 2015/S 237-430399 (2015-11-26)
Ergänzende Angaben (2016-02-26) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben