Ausschreibung Beratungsunternehmen für die Projektsteuerung und Umsetzung von Maßnahmen im Geschäftsbereich Wohnen

f & w fördern und wohnen AöR

Fördern und wohnen ist eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) und betreibt im Auftrag der FHH Wohnunterkünfte, Übernachtungsstätten, Mietwohnungen, spezielle Wohnprojekte, Angebote für Frauen mit besonderem Unterstützungsbedarf sowie Seniorenwohnungen mit Betreuung.
Des Weiteren betreibt fördern und wohnen 5 Einrichtungen der Eingliederungshilfe für erwachsene Menschen mit psychischen, psychosozialen oder geistigen Beeinträchtigungen.
Von September 2013 bis März 2014 fand durch ein externes Beratungsunternehmen eine Studie zu den Ursachen und Folgen von psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz statt. Es wurde eine Mitarbeiterbefragung in Form eines standardisierten Fragebogens sowie durch ergänzende Interviews durchgeführt. Dadurch sollte die psychosoziale Belastung ermittelt, ihre unterschiedliche Verteilung auf die Funktionsgruppen festgestellt und Ursachen identifiziert werden.
Die aus den Ergebnissen abzuleitenden Maßnahmen sollen jetzt von einem externen Beratungsunternehmen konzeptionell erarbeitet und umgesetzt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-30.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-01-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-01-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: f & w fördern und wohnen AöR
Postanschrift: Grüner Deich 17
Postleitzahl: 20097
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.foerdernundwohnen.de 🌏
E-Mail: a.zipoll@heuking.de 📧
Telefon: +49 4035528086 📞
Fax: +49 4035528080 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-30 📅
Einreichungsfrist: 2015-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 024-040010
ABl. S-Ausgabe: 24

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Fördern und wohnen ist eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) und betreibt im Auftrag der FHH Wohnunterkünfte, Übernachtungsstätten, Mietwohnungen, spezielle Wohnprojekte, Angebote für Frauen mit besonderem Unterstützungsbedarf sowie Seniorenwohnungen mit Betreuung.
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Des Weiteren betreibt fördern und wohnen 5 Einrichtungen der Eingliederungshilfe für erwachsene Menschen mit psychischen, psychosozialen oder geistigen Beeinträchtigungen.
Von September 2013 bis März 2014 fand durch ein externes Beratungsunternehmen eine Studie zu den Ursachen und Folgen von psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz statt. Es wurde eine Mitarbeiterbefragung in Form eines standardisierten Fragebogens sowie durch ergänzende Interviews durchgeführt. Dadurch sollte die psychosoziale Belastung ermittelt, ihre unterschiedliche Verteilung auf die Funktionsgruppen festgestellt und Ursachen identifiziert werden.
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Die aus den Ergebnissen abzuleitenden Maßnahmen sollen jetzt von einem externen Beratungsunternehmen konzeptionell erarbeitet und umgesetzt werden.
Dauer: 12 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag ist auf dem Formular des Auftraggebers einzureichen. Es ist abrufbar unter der E-Mail-Adresse a.zipoll@heuking.de. Das Formular enthält Vorlagen für die erforderlichen Erklärungen, darunter die Integritätserklärung sowie die Erklärung gemäß III.2.2) und III.2.3).
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Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag adressiert an Heuking Kühn Lüer Wojtek, z. Hd. Frau Anja Zipoll, Neuer Wall 63, 20354 Hamburg mit dem Vermerk „Vergabeunterlagen Mitarbeiterbefragung! bitte nicht öffnen!“ einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung (Personenschäden mind. 500 000 EUR, sonstige Schäden mind. 1 000 000 EUR (§ 7 Abs. 2 VOL/A)).
2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3 Jahre. (Siehe Formular unter III.2.1)), mind. 800 000 EUR erforderlich (§ 7 Abs. 2 VOL/A).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen aus dem sozialen Dienstleistungsbereich der letzten 5 Jahre, die dem zu erbringenden Auftrag insbesondere bzgl. Inhalt und Umfang ähneln. Hierbei sollten insbesondere Kenntnisse und langjährige Erfahrungen in folgenden Bereichen vorgewiesen werden können:
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— Begleitung von betrieblichen Veränderungsprozessen,
— Projektmanagement (Projektleitung und -Steuerung),
— Beratung und Moderation,
— Planung und Durchführung von Coachings und Workshops,
— Personal- und Organisationsentwicklung sowie
— Erfahrungen in der Beratung und Betreuung von sozialen Dienstleistungsunternehmen.
Auftragswert, Leistungszeit sowie jeweiliger Auftraggeber mit entsprechender Bescheinigung bzw. Angabe der Telefonnummer eines Ansprechpartners beim jeweiligen Auftraggeber sind zu den einzelnen Referenzen ebenfalls anzugeben.
2) Profil des für den Auftrag vorgesehenen Projektverantwortlichen.
3) Angabe über Erfahrungen des Projektverantwortlichen sowie der Projektmitglieder in den Bereichen Arbeitspsychologie, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei einer Bietergemeinschaft ist Nennung aller Mitglieder und eines Gesamtbevollmächtigten erforderlich, der in Vertretung und auf Rechnung aller handeln kann. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber bildet eine Rangliste nach Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem vorliegenden Projekt, wobei eine Referenz als umso vergleichbarer beurteilt wird, je stärker ihr Bezug zu den in III.2.3.1) und III.2.3.3) der Auftragsbekanntmachung aufgeführten Kriterien ist. Zusätzlich positiv bewertet werden Kenntnisse der Verhältnisse der FHH.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Heuking Kühn Lüer Wojtek
Anja Zipoll
E-Mail: dieter.carmesin@fb.hamburg.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: dieter.carmesin@fb.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428231448 📞
Fax: +49 40428232020 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der Unternehmen/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
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§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewertung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 1 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 024-040010 (2015-01-30)