Gegenstand der Ausschreibung ist es, einen Dienstleister zu erhalten, der in Form einer Machbarkeitsstudie ein wissenschaftliches Gutachten zur praktischen Anwendung erstellt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll das Potential von Umweltstreifen zur Verbesserung der Luftqualität unter Berücksichtigung von Belangen wie Umsetzbarkeit, Wirksamkeit hinsichtlich der Schadstoffminderung und Kontrollmöglichkeiten ermittelt werden. Zu erbringen ist diese für die Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit den dortigen Akteuren (Landeshauptstadt, Verband Region Stuttgart, soweit betroffen weiteren Städten und Landkreisen). Untersucht werden sollen die Möglichkeiten und Auswirkungen zur Privilegierung eines Fahrstreifens auf mehrstreifigen Straßen („Umweltstreifen/Blaue Fahrstreifen“). Zur Privilegierung in Frage kommen dabei besonders schadstoffarmer Kraftfahrzeuge (Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge sowie Kfz der SchadstoffnormEuro 6/VI), mehrfach besetzter Kraftfahrzeuge (inkl. Busse). Das Ziel hierbei ist die Verminderung der Luftbelastung durch eine Reduzierung des Fahrzeugaufkommens und eine Änderung der Flottenzusammensetzung. Hierzu gehören u. a. eine geometrische Untersuchung des vorhandenen Straßennetzes, Ermittlung von Anforderungen an auszuwählende Strecken (z. B. Zahl der Streifen, Kreuzungsabstände), Auswahl von Strecken für die nähere Untersuchung, Analyse der Flottenzusammensetzung und des Besetzungsgrades der Pkw, Entwicklung plausibler Annahmen zum Potenzial von Umweltstreifen zur Veränderung des Verhaltens und der Fahrzeugausstattung von VerkehrsteilnehmerInnen (verstärkte Bildung von Fahrgemeinschaften, Modernisierung Pkw-Flotte), Entwicklung möglicher Szenarien und Abstimmung der Annahmen in Expertengesprächen, Umsetzung der Szenarien in ein Verkehrsmodell, Modellierung der Auswirkungen eines oder mehrerer Umweltstreifens auf die Verkehrsmenge, den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit; Berechnung der Auswirkungen auf die Schadstoffemissionen am betroffenen Straßenabschnitt und darüber hinaus auf Ebene der Stadt und auf Ebene der Region. Es sollen weiterhin Möglichkeiten zur Darstellung der Wirkungen auf Immissionsseite aufgezeigt werden, gefolgt von einer Entwicklung von Vorschlägen zur Umsetzung sowie zur Kontrolle der korrekten Benutzung der Umweltstreifen. Die Ergebnisse sind in einem Zwischen- und einem Endbericht zu dokumentieren. Sie werden in der zweiten Phase des Projekts auf bis zu zwei vom Auftragnehmer zu organisierenden Veranstaltungen öffentlich präsentiert.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-04-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-04-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH
Postanschrift: Wilhelmsplatz 11
Postleitzahl: 70182
Postort: Stuttgart
Kontakt
E-Mail: krauss@nvbw.de📧
Der Vertrag kommt mit dem Zuschlag zustande. Vertragsbestandteile werden kumulativ:
— die Ausschreibungsbedingungen aus diesen Verdingungsunterlagen;
— die Leistungsbeschreibung aus dem Angebot des Bieters.
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Bieter werden nicht akzeptiert und führen zum Ausschluss. Im Zweifel gehen die Anforderungen aus der Ausschreibung den Ausführungen im Angebot vor, sofern nichts gesondert vereinbart wird.
Es gelten die Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) (siehe Teilnahmeunterlagen).
Die Vertragslaufzeit beginnt mit der Auftragserteilung. Für die Erstellung des Gutachtens wird mit ca. 18 Monaten gerechnet, wobei die Hauptarbeiten innerhalb von sechs Monaten zu erbringen sind. In der zweiten Phase von 12 Monaten ist die Kommunikation und ggf. Anpassung der Ergebnisse vorgesehen.
Ort der Leistungserbringung ist Stuttgart.
Der Antrag muss vollständig, in deutscher Sprache und von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben bis zum Dienstag, 26.5.2015, 12:00 Uhr
in dreifacher identischer Ausführung in Papierform sowie einfach in digitaler Form bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH – Vergabestelle, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart vorliegen.
Der Antrag muss verschlossen und von außen als solche kenntlich („Ausschreibung Machbarkeitsstudie Umweltstreifen – nicht öffnen“) gemacht sein. Anträge, die zu diesem Zeitpunkt nicht in vollständiger Form vorliegen, werden nicht berücksichtigt.
Die Eröffnung erfolgt am selben Tag um 14:00 Uhr bei der NVBW. Bieter sind bei der Eröffnung nicht zugelassen.
Die Anträge werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen vertraulich behandelt. Die von den Bietern erbetenen personenbedingten Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert.
Enthalten diese Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich den Auftraggeber vor Angebotsabgabe in schriftlicher oder fernschriftlicher Form (Brief, Fax, E-Mail) darauf hinzuweisen.
Fragen müssen ausschließlich schriftlich in deutscher Sprache bis zum Montag, 18.5.2015, 12:00 Uhr bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Herrn Krauß,, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart, krauss@nvbw.de, Fax 0711/23991-23 eingereicht werden.
Die Antworten werden ebenfalls schriftlich gegeben. Sowohl Fragen als auch Antworten werden, soweit sie von allgemeinem Interesse sind, in anonymisierter Form an alle Bewerber bekannt gegeben.
Nebenangebote und Änderungsvorschläge sind nicht zulässig.
Aufwendungen, die bei der Antrags-/Angebotserstellung und im weiteren Verlauf des Ausschreibungsvorgangs entstehen, werden nicht erstattet.
Die ausgewählten Bieter, die nach Kapitel 3.1 zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, ein vollständiges Angebot abgeben und nicht den Zuschlag erhalten, erhalten eine Aufwandentschädigung von bis zu 5 000 EUR (brutto).
Konzept zur Machbarkeitsstudie:
Der Bieter soll für die Leistungserbringung ein erstes Konzept erstellen. Dieses soll höchstens 3 DIN-A 4 - Seiten umfassen und auf folgendes eingehen: siehe Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sind anzufordern unter Kontaktstelle.
Der Vertrag kommt mit dem Zuschlag zustande. Vertragsbestandteile werden kumulativ:
— die Ausschreibungsbedingungen aus diesen Verdingungsunterlagen;
— die Leistungsbeschreibung aus dem Angebot des Bieters.
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Bieter werden nicht akzeptiert und führen zum Ausschluss. Im Zweifel gehen die Anforderungen aus der Ausschreibung den Ausführungen im Angebot vor, sofern nichts gesondert vereinbart wird.
Es gelten die Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) (siehe Teilnahmeunterlagen).
Die Vertragslaufzeit beginnt mit der Auftragserteilung. Für die Erstellung des Gutachtens wird mit ca. 18 Monaten gerechnet, wobei die Hauptarbeiten innerhalb von sechs Monaten zu erbringen sind. In der zweiten Phase von 12 Monaten ist die Kommunikation und ggf. Anpassung der Ergebnisse vorgesehen.
Ort der Leistungserbringung ist Stuttgart.
Der Antrag muss vollständig, in deutscher Sprache und von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben bis zum Dienstag, 26.5.2015, 12:00 Uhr
in dreifacher identischer Ausführung in Papierform sowie einfach in digitaler Form bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH – Vergabestelle, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart vorliegen.
Der Antrag muss verschlossen und von außen als solche kenntlich („Ausschreibung Machbarkeitsstudie Umweltstreifen – nicht öffnen“) gemacht sein. Anträge, die zu diesem Zeitpunkt nicht in vollständiger Form vorliegen, werden nicht berücksichtigt.
Die Eröffnung erfolgt am selben Tag um 14:00 Uhr bei der NVBW. Bieter sind bei der Eröffnung nicht zugelassen.
Die Anträge werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen vertraulich behandelt. Die von den Bietern erbetenen personenbedingten Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert.
Enthalten diese Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich den Auftraggeber vor Angebotsabgabe in schriftlicher oder fernschriftlicher Form (Brief, Fax, E-Mail) darauf hinzuweisen.
Fragen müssen ausschließlich schriftlich in deutscher Sprache bis zum Montag, 18.5.2015, 12:00 Uhr bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Herrn Krauß,, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart, krauss@nvbw.de, Fax 0711/23991-23 eingereicht werden.
Die Antworten werden ebenfalls schriftlich gegeben. Sowohl Fragen als auch Antworten werden, soweit sie von allgemeinem Interesse sind, in anonymisierter Form an alle Bewerber bekannt gegeben.
Nebenangebote und Änderungsvorschläge sind nicht zulässig.
Aufwendungen, die bei der Antrags-/Angebotserstellung und im weiteren Verlauf des Ausschreibungsvorgangs entstehen, werden nicht erstattet.
Die ausgewählten Bieter, die nach Kapitel 3.1 zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, ein vollständiges Angebot abgeben und nicht den Zuschlag erhalten, erhalten eine Aufwandentschädigung von bis zu 5 000 EUR (brutto).
Konzept zur Machbarkeitsstudie:
Der Bieter soll für die Leistungserbringung ein erstes Konzept erstellen. Dieses soll höchstens 3 DIN-A 4 - Seiten umfassen und auf folgendes eingehen: siehe Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sind anzufordern unter Kontaktstelle.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist es, einen Dienstleister zu erhalten, der in Form einer Machbarkeitsstudie ein wissenschaftliches Gutachten zur praktischen Anwendung erstellt.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll das Potential von Umweltstreifen zur Verbesserung der Luftqualität unter Berücksichtigung von Belangen wie Umsetzbarkeit, Wirksamkeit hinsichtlich der Schadstoffminderung und Kontrollmöglichkeiten ermittelt werden.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll das Potential von Umweltstreifen zur Verbesserung der Luftqualität unter Berücksichtigung von Belangen wie Umsetzbarkeit, Wirksamkeit hinsichtlich der Schadstoffminderung und Kontrollmöglichkeiten ermittelt werden.
Zu erbringen ist diese für die Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit den dortigen Akteuren (Landeshauptstadt, Verband Region Stuttgart, soweit betroffen weiteren Städten und Landkreisen). Untersucht werden sollen die Möglichkeiten und Auswirkungen zur Privilegierung eines Fahrstreifens auf mehrstreifigen Straßen („Umweltstreifen/Blaue Fahrstreifen“). Zur Privilegierung in Frage kommen dabei besonders schadstoffarmer Kraftfahrzeuge (Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge sowie Kfz der SchadstoffnormEuro 6/VI), mehrfach besetzter Kraftfahrzeuge (inkl. Busse). Das Ziel hierbei ist die Verminderung der Luftbelastung durch eine Reduzierung des Fahrzeugaufkommens und eine Änderung der Flottenzusammensetzung.
Zu erbringen ist diese für die Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit den dortigen Akteuren (Landeshauptstadt, Verband Region Stuttgart, soweit betroffen weiteren Städten und Landkreisen). Untersucht werden sollen die Möglichkeiten und Auswirkungen zur Privilegierung eines Fahrstreifens auf mehrstreifigen Straßen („Umweltstreifen/Blaue Fahrstreifen“). Zur Privilegierung in Frage kommen dabei besonders schadstoffarmer Kraftfahrzeuge (Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge sowie Kfz der SchadstoffnormEuro 6/VI), mehrfach besetzter Kraftfahrzeuge (inkl. Busse). Das Ziel hierbei ist die Verminderung der Luftbelastung durch eine Reduzierung des Fahrzeugaufkommens und eine Änderung der Flottenzusammensetzung.
Hierzu gehören u. a. eine geometrische Untersuchung des vorhandenen Straßennetzes, Ermittlung von Anforderungen an auszuwählende Strecken (z. B. Zahl der Streifen, Kreuzungsabstände), Auswahl von Strecken für die nähere Untersuchung, Analyse der Flottenzusammensetzung und des Besetzungsgrades der Pkw, Entwicklung plausibler Annahmen zum Potenzial von Umweltstreifen zur Veränderung des Verhaltens und der Fahrzeugausstattung von VerkehrsteilnehmerInnen (verstärkte Bildung von Fahrgemeinschaften, Modernisierung Pkw-Flotte), Entwicklung möglicher Szenarien und Abstimmung der Annahmen in Expertengesprächen, Umsetzung der Szenarien in ein Verkehrsmodell, Modellierung der Auswirkungen eines oder mehrerer Umweltstreifens auf die Verkehrsmenge, den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit; Berechnung der Auswirkungen auf die Schadstoffemissionen am betroffenen Straßenabschnitt und darüber hinaus auf Ebene der Stadt und auf Ebene der Region. Es sollen weiterhin Möglichkeiten zur Darstellung der Wirkungen auf Immissionsseite aufgezeigt werden, gefolgt von einer Entwicklung von Vorschlägen zur Umsetzung sowie zur Kontrolle der korrekten Benutzung der Umweltstreifen. Die Ergebnisse sind in einem Zwischen- und einem Endbericht zu dokumentieren. Sie werden in der zweiten Phase des Projekts auf bis zu zwei vom Auftragnehmer zu organisierenden Veranstaltungen öffentlich präsentiert.
Hierzu gehören u. a. eine geometrische Untersuchung des vorhandenen Straßennetzes, Ermittlung von Anforderungen an auszuwählende Strecken (z. B. Zahl der Streifen, Kreuzungsabstände), Auswahl von Strecken für die nähere Untersuchung, Analyse der Flottenzusammensetzung und des Besetzungsgrades der Pkw, Entwicklung plausibler Annahmen zum Potenzial von Umweltstreifen zur Veränderung des Verhaltens und der Fahrzeugausstattung von VerkehrsteilnehmerInnen (verstärkte Bildung von Fahrgemeinschaften, Modernisierung Pkw-Flotte), Entwicklung möglicher Szenarien und Abstimmung der Annahmen in Expertengesprächen, Umsetzung der Szenarien in ein Verkehrsmodell, Modellierung der Auswirkungen eines oder mehrerer Umweltstreifens auf die Verkehrsmenge, den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit; Berechnung der Auswirkungen auf die Schadstoffemissionen am betroffenen Straßenabschnitt und darüber hinaus auf Ebene der Stadt und auf Ebene der Region. Es sollen weiterhin Möglichkeiten zur Darstellung der Wirkungen auf Immissionsseite aufgezeigt werden, gefolgt von einer Entwicklung von Vorschlägen zur Umsetzung sowie zur Kontrolle der korrekten Benutzung der Umweltstreifen. Die Ergebnisse sind in einem Zwischen- und einem Endbericht zu dokumentieren. Sie werden in der zweiten Phase des Projekts auf bis zu zwei vom Auftragnehmer zu organisierenden Veranstaltungen öffentlich präsentiert.
Dauer: 30 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Prüfung der Eignung muss der Bieter erklären, dass die unter § 4 Absatz 9 VOF genannten Fälle auf ihn nicht zutreffen. Der Auftraggeber kann hierzu geeignete Nachweise nachfordern. Von der Teilnahme am Vergabeverfahren werden Bieter ausgeschlossen, die aufgrund eines der in Artikel 57 Absatz 1 der Richtlinie 2014/24/EU genannten Gründe rechtskräftig verurteilt worden sind. Des Weiteren können Bieter ausgeschlossen werden, die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben.
Zur Prüfung der Eignung muss der Bieter erklären, dass die unter § 4 Absatz 9 VOF genannten Fälle auf ihn nicht zutreffen. Der Auftraggeber kann hierzu geeignete Nachweise nachfordern. Von der Teilnahme am Vergabeverfahren werden Bieter ausgeschlossen, die aufgrund eines der in Artikel 57 Absatz 1 der Richtlinie 2014/24/EU genannten Gründe rechtskräftig verurteilt worden sind. Des Weiteren können Bieter ausgeschlossen werden, die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bieters hat dieser den Geschäftsbericht des letzten Kalender- oder Wirtschaftsjahres, aus dem auch die Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse hervorgehen. Falls durch einen Bieter kein eigener Geschäftsbericht herausgegeben wird, ist die Vorlage des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und ggf. des Lageberichts) sowie eine Erklärung über die aktuellen Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse ausreichend. Diese Unterlagen sind zwingend für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Zur Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bieters hat dieser den Geschäftsbericht des letzten Kalender- oder Wirtschaftsjahres, aus dem auch die Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse hervorgehen. Falls durch einen Bieter kein eigener Geschäftsbericht herausgegeben wird, ist die Vorlage des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und ggf. des Lageberichts) sowie eine Erklärung über die aktuellen Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse ausreichend. Diese Unterlagen sind zwingend für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Beurteilung der für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, sind vom Bieter Referenzen über bisher erbrachte Leistungen vorzulegen. Der Bieter hat sich mit den Akteuren aus der Region kurzzuschließen, daher wird Reisebereitschaft und die Fähigkeit einer guten Vernetzung vorausgesetzt.
Zur Beurteilung der für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, sind vom Bieter Referenzen über bisher erbrachte Leistungen vorzulegen. Der Bieter hat sich mit den Akteuren aus der Region kurzzuschließen, daher wird Reisebereitschaft und die Fähigkeit einer guten Vernetzung vorausgesetzt.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt zu den vereinbarten Preisen nach Leistungserbringung auf Rechnungsstellung. Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist auszuweisen. Die Vergütung wird wie folgt fällig:
1. Teilzahlung bei Vertragsabschluss 30 % der Auftragssumme,
2. Teilzahlung bei Vorlage des ersten Zwischenberichts 30 % der Auftragssumme,
3. Teilzahlung bei Vorlage des zweiten Zwischenberichts 20 % der Auftragssumme,
4. Abschlusszahlung nach Ende des Auftrags 20 % der Auftragssumme.
Ergänzende Aufträge werden auf Stunden- bzw. Tagessatzbasis abgerechnet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Teilnahmeantrag muss im Original von einer zeichnungsberechtigten Person rechtsverbindlich unterschrieben sein. Bei einer Bietergemeinschaft gilt dies für alle Beteiligten. Fehlt die Unterschrift eines Mitgliedes, so liegt kein rechtsverbindliches Angebot der Bietergemeinschaft vor. Das Angebot ist in einem solchen Fall von der Wertung auszuschließen. Kommt jedoch einem Mitglied aufgrund eines rechtsgültigen Gesellschaftsvertrages zum Zeitpunkt der Angebotseröffnung Alleingeschäftsführerbefugnis zu oder ist er aufgrund entsprechender Erklärung aller Bieter für alle bevollmächtigt, so genügt die Unterschrift dieses Mitglieds. Die Alleingeschäftsführerbefugnis ist in diesem Fall nachzuweisen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Der Teilnahmeantrag muss im Original von einer zeichnungsberechtigten Person rechtsverbindlich unterschrieben sein. Bei einer Bietergemeinschaft gilt dies für alle Beteiligten. Fehlt die Unterschrift eines Mitgliedes, so liegt kein rechtsverbindliches Angebot der Bietergemeinschaft vor. Das Angebot ist in einem solchen Fall von der Wertung auszuschließen. Kommt jedoch einem Mitglied aufgrund eines rechtsgültigen Gesellschaftsvertrages zum Zeitpunkt der Angebotseröffnung Alleingeschäftsführerbefugnis zu oder ist er aufgrund entsprechender Erklärung aller Bieter für alle bevollmächtigt, so genügt die Unterschrift dieses Mitglieds. Die Alleingeschäftsführerbefugnis ist in diesem Fall nachzuweisen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Objektive Auswahlkriterien:
1. Qualität des Konzeptes 35 % – Die Bieter haben ein Konzept vorzulegen, wie die in der Beschreibung benannten Punkte untersucht werden sollen. Darin sind sowohl die voraussichtlich durch Analyse bestehenden Materials zu generierenden Erkenntnisse als auch die erforderlichen Neu-Untersuchungen und die dabei anzuwendenden Methoden darzustellen.
1. Qualität des Konzeptes 35 % – Die Bieter haben ein Konzept vorzulegen, wie die in der Beschreibung benannten Punkte untersucht werden sollen. Darin sind sowohl die voraussichtlich durch Analyse bestehenden Materials zu generierenden Erkenntnisse als auch die erforderlichen Neu-Untersuchungen und die dabei anzuwendenden Methoden darzustellen.
2. Erfahrungen mit vergleichbaren Studien 20 % – Vom Bieter werden Erfahrungen mit der Durchführung von Forschungsprojekten im Verkehrsbereich insbesondere für Bundes- oder Landesbehörden erwartet, bei denen Recherche und Auswertung bestehender Informationen sowie Entwicklung und Bearbeitung eigener Forschungsdesigns mit unterschiedlichen Methoden zum Aufgabenspektrum gehörte. Die entsprechenden Forschungsvorhaben sind unter Benennung der eingesetzten Methoden durch entsprechende Referenzen nachzuweisen.
2. Erfahrungen mit vergleichbaren Studien 20 % – Vom Bieter werden Erfahrungen mit der Durchführung von Forschungsprojekten im Verkehrsbereich insbesondere für Bundes- oder Landesbehörden erwartet, bei denen Recherche und Auswertung bestehender Informationen sowie Entwicklung und Bearbeitung eigener Forschungsdesigns mit unterschiedlichen Methoden zum Aufgabenspektrum gehörte. Die entsprechenden Forschungsvorhaben sind unter Benennung der eingesetzten Methoden durch entsprechende Referenzen nachzuweisen.
3. Fachliche Leistungsfähigkeit durch Angaben zur Qualifikation des Personals 15 % – Die Bieter haben durch entsprechende Referenzen nachzuweisen, dass sie über ausreichend in den im Rahmen der Ausschreibung geforderten Aufgabenbereichen erfahrenes Personal verfügen. Sie haben die Projektmitarbeiter zu benennen und deren einschlägige Erfahrungen aufzuzeigen.
3. Fachliche Leistungsfähigkeit durch Angaben zur Qualifikation des Personals 15 % – Die Bieter haben durch entsprechende Referenzen nachzuweisen, dass sie über ausreichend in den im Rahmen der Ausschreibung geforderten Aufgabenbereichen erfahrenes Personal verfügen. Sie haben die Projektmitarbeiter zu benennen und deren einschlägige Erfahrungen aufzuzeigen.
4. Preis des ersten Angebots 30 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg
Postanschrift: Hauptstätter Straße 67
Postleitzahl: 70178
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Andreas Krauß
Referenz Zusätzliche Informationen
Der Vertrag kommt mit dem Zuschlag zustande. Vertragsbestandteile werden kumulativ:
— die Ausschreibungsbedingungen aus diesen Verdingungsunterlagen;
— die Leistungsbeschreibung aus dem Angebot des Bieters.
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Bieter werden nicht akzeptiert und führen zum Ausschluss. Im Zweifel gehen die Anforderungen aus der Ausschreibung den Ausführungen im Angebot vor, sofern nichts gesondert vereinbart wird.
Es gelten die Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) (siehe Teilnahmeunterlagen).
Es gelten die Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) (siehe Teilnahmeunterlagen).
Die Vertragslaufzeit beginnt mit der Auftragserteilung. Für die Erstellung des Gutachtens wird mit ca. 18 Monaten gerechnet, wobei die Hauptarbeiten innerhalb von sechs Monaten zu erbringen sind. In der zweiten Phase von 12 Monaten ist die Kommunikation und ggf. Anpassung der Ergebnisse vorgesehen.
Die Vertragslaufzeit beginnt mit der Auftragserteilung. Für die Erstellung des Gutachtens wird mit ca. 18 Monaten gerechnet, wobei die Hauptarbeiten innerhalb von sechs Monaten zu erbringen sind. In der zweiten Phase von 12 Monaten ist die Kommunikation und ggf. Anpassung der Ergebnisse vorgesehen.
Ort der Leistungserbringung ist Stuttgart.
Der Antrag muss vollständig, in deutscher Sprache und von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben bis zum Dienstag, 26.5.2015, 12:00 Uhr
in dreifacher identischer Ausführung in Papierform sowie einfach in digitaler Form bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH – Vergabestelle, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart vorliegen.
Der Antrag muss verschlossen und von außen als solche kenntlich („Ausschreibung Machbarkeitsstudie Umweltstreifen – nicht öffnen“) gemacht sein. Anträge, die zu diesem Zeitpunkt nicht in vollständiger Form vorliegen, werden nicht berücksichtigt.
Die Eröffnung erfolgt am selben Tag um 14:00 Uhr bei der NVBW. Bieter sind bei der Eröffnung nicht zugelassen.
Die Anträge werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen vertraulich behandelt. Die von den Bietern erbetenen personenbedingten Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert.
Enthalten diese Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich den Auftraggeber vor Angebotsabgabe in schriftlicher oder fernschriftlicher Form (Brief, Fax, E-Mail) darauf hinzuweisen.
Fragen müssen ausschließlich schriftlich in deutscher Sprache bis zum Montag, 18.5.2015, 12:00 Uhr bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Herrn Krauß,, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart, krauss@nvbw.de, Fax 0711/23991-23 eingereicht werden.
Fragen müssen ausschließlich schriftlich in deutscher Sprache bis zum Montag, 18.5.2015, 12:00 Uhr bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Herrn Krauß,, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart, krauss@nvbw.de, Fax 0711/23991-23 eingereicht werden.
Die Antworten werden ebenfalls schriftlich gegeben. Sowohl Fragen als auch Antworten werden, soweit sie von allgemeinem Interesse sind, in anonymisierter Form an alle Bewerber bekannt gegeben.
Nebenangebote und Änderungsvorschläge sind nicht zulässig.
Aufwendungen, die bei der Antrags-/Angebotserstellung und im weiteren Verlauf des Ausschreibungsvorgangs entstehen, werden nicht erstattet.
Die ausgewählten Bieter, die nach Kapitel 3.1 zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, ein vollständiges Angebot abgeben und nicht den Zuschlag erhalten, erhalten eine Aufwandentschädigung von bis zu 5 000 EUR (brutto).
Konzept zur Machbarkeitsstudie:
Der Bieter soll für die Leistungserbringung ein erstes Konzept erstellen. Dieses soll höchstens 3 DIN-A 4 - Seiten umfassen und auf folgendes eingehen: siehe Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sind anzufordern unter Kontaktstelle.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Etwaige Vergabeverstöße muss der Bieter gem. § 107 Abs. 3 GWB unverzüglich rügen. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung der Auftraggeber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Etwaige Vergabeverstöße muss der Bieter gem. § 107 Abs. 3 GWB unverzüglich rügen. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung der Auftraggeber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2015/S 083-147929 (2015-04-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-09-14) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-31 📅
Name: Universität Stuttgart Institut für Straßen- und Verkehrswesen Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik
Postanschrift: Pfaffenwaldring 7
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70569
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 180-326995 (2015-09-14)