Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes der anästhesiogischen Prozessqualität ist die Modernisierung der Anästhesiearbeitsplätze geplant. Der Modernisierungsprozess im perioperativen Bereich umfasst die Anästhesiearbeitsplätze im OP, in den Einleitungen sowie in einem Außenbereich. Zusätzlich ist die Beschaffung eines Reservegerätes geplant. Generell müssen die Geräte für die OP's sowie das Gerät für den Außenbereich und das Ersatzgerät über die gleiche Spezifikation verfügen, um eine größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang schreiben die Märkischen Kliniken GmbH die Lieferung von; 10 Stück Narkosesystemen für den OP-Saal; 8 Stück Narkosesystemen für die Einleitung; 18 Patientenüberwachungsmonitoren; 18 Hämodynamik Modulen (Parametermodul) im Rahmen eines nichtoffenen VOL-Verfahrens aus. Bitte beachten: Im Rahmen des nichtoffenen Ausschreibungsverfahrens findet zunäst ein Teilnahmewettbewerb statt. Interessierte Unternehmen haben sich zunächst mit den geforderten Unterlagen (Vordrucke für die geforderten Eigenerklärungen und Verpflichtungserklärungen sind bitte direkt bei der Vergabestelle anzufordern) für die Ausschreibung zu bewerben (Teilnahmewettbewerb), erst nach Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge, werde die ausgewählten Bieter zur Angebotsabgabe mit Versendung des Leistungsverzeichnisses aufgefordert. Anzubieten sind verschiedenste Finanzierungsmodelle: Kauf, Miete/Mietkauf, Leasing, Pay-per-use, als auch Betreibermodelle.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-17.
Auftragsbekanntmachung (2015-07-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Medizinische Ausrüstungen, Arzneimittel und Körperpflegeprodukte
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Medizinische Ausrüstungen, Arzneimittel und Körperpflegeprodukte📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG
Postanschrift: Paulmannshöher Straße 14
Postleitzahl: 58515
Postort: Lüdenscheid
Kontakt
E-Mail: andreas.dobrowolski@maerkische-kliniken.de📧
Telefon: +49 2351462201📞
Fax: +49 2351463562 📠
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Offizielle Bezeichnung: Lieferung von 10 Anästhesiearbeitsplätzen mit Patientenüberwachung für den Bereich OP-Saal sowie 8 Anästhesiearbeitsplätze mit Patientenüberwachung für den Bereich der Einleitungen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes der anästhesiogischen Prozessqualität ist die Modernisierung der Anästhesiearbeitsplätze geplant.
Der Modernisierungsprozess im perioperativen Bereich umfasst die Anästhesiearbeitsplätze im OP, in den Einleitungen sowie in einem Außenbereich.
Zusätzlich ist die Beschaffung eines Reservegerätes geplant. Generell müssen die Geräte für die OP's sowie das Gerät für den Außenbereich und das Ersatzgerät über die gleiche Spezifikation verfügen, um eine größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen.
In diesem Zusammenhang schreiben die Märkischen Kliniken GmbH die Lieferung von;
10 Stück Narkosesystemen für den OP-Saal;
8 Stück Narkosesystemen für die Einleitung;
18 Patientenüberwachungsmonitoren;
18 Hämodynamik Modulen (Parametermodul)
im Rahmen eines nichtoffenen VOL-Verfahrens aus.
Bitte beachten:
Im Rahmen des nichtoffenen Ausschreibungsverfahrens findet zunäst ein Teilnahmewettbewerb statt.
Interessierte Unternehmen haben sich zunächst mit den geforderten Unterlagen (Vordrucke für die geforderten Eigenerklärungen und Verpflichtungserklärungen sind bitte direkt bei der Vergabestelle anzufordern) für die Ausschreibung zu bewerben (Teilnahmewettbewerb), erst nach Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge, werde die ausgewählten Bieter zur Angebotsabgabe mit Versendung des Leistungsverzeichnisses aufgefordert.
Interessierte Unternehmen haben sich zunächst mit den geforderten Unterlagen (Vordrucke für die geforderten Eigenerklärungen und Verpflichtungserklärungen sind bitte direkt bei der Vergabestelle anzufordern) für die Ausschreibung zu bewerben (Teilnahmewettbewerb), erst nach Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge, werde die ausgewählten Bieter zur Angebotsabgabe mit Versendung des Leistungsverzeichnisses aufgefordert.
Anzubieten sind verschiedenste Finanzierungsmodelle: Kauf, Miete/Mietkauf, Leasing, Pay-per-use, als auch Betreibermodelle.
Referenznummer: EU-VOLA-2015-02
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Märkische Kliniken GmbH, Abteilung Anästhesie, Paulmannshöher Str. 15, 58515 Lüdenscheid.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb nach VOL/A: Sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs beizubringen. Im Hinblick auf die geforderten Eigenerklärungen und Verpflichtungserklärungen, sind die Vordrucke im Rahmen des Teilnehmerwettbewerbs bei der Vergabestelle anzufordern, entsprechend auszufüllen, zu unterschreiben und dem Teilnahmeantrag beizufügen. Für die weiteren unter den Ziffern III.2.1) bis III.2.3) geforderten Bescheinigungen, Unterlagen und Nachweise, ist sofern nicht ausdrücklich etwas anderes gefordert, die Vorlage von Kopien ausreichend. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, Originale der eingereichten Kopien zu fordern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Folgende Unterlagen sind als Teilnahmebedingung unter III.2.1) schriftlich und unterschrieben einzureichen:
Allgemeine Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb nach VOL/A: Sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs beizubringen. Im Hinblick auf die geforderten Eigenerklärungen und Verpflichtungserklärungen, sind die Vordrucke im Rahmen des Teilnehmerwettbewerbs bei der Vergabestelle anzufordern, entsprechend auszufüllen, zu unterschreiben und dem Teilnahmeantrag beizufügen. Für die weiteren unter den Ziffern III.2.1) bis III.2.3) geforderten Bescheinigungen, Unterlagen und Nachweise, ist sofern nicht ausdrücklich etwas anderes gefordert, die Vorlage von Kopien ausreichend. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, Originale der eingereichten Kopien zu fordern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Folgende Unterlagen sind als Teilnahmebedingung unter III.2.1) schriftlich und unterschrieben einzureichen:
a) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Bestandteile: I. Eigenerklärung nach § 6 Abs. 5 VOL/A, II. Eigenerklärung zur Verhütung und Bekämpfung von Korruption, III. Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG, IV. Eigenerklärung nach § 16 Abs. 5 TVgG-NRW);
b) Verpflichtungserklärung zum Mindestlohn;
c) Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung;
d)Verpflichtungserklärung zu ILO-Kernarbeitsnormen;
(a-d = bitte bei der Vergabestelle im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes anfordern).
e) Aktueller (maximal 12 Monate) Auszug aus dem Handelsregister oder entsprechender Auszug aus dem Berufsregister (Kopie ausreichend).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Angaben zu den Gesamtumsätzen (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
b) Angaben zum Bruttoumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegenden ausgeschreibenen Leistungen vergleichbar sind;
c) Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung;
d) Nachweis der ordnungsgemäßen Zahlung der Sozialbeiträge;
e) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Leistungsspezifische Referenzliste mit realisierten Referenzprojekten der letzten 3 Jahre vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung:
— Name, Adresse und Ansprechpartner der betreffenden Klinik;
— Zeitraum der Inbetriebnahme der gelieferten Systeme,
— Umfang und Bezeichnung der gelieferten Systeme/Geräte;
— Darstellung in diesem Zusammenhang erbrachter Leistungen im Hinblick auf die Konzeption eines ganzheitlichen Anästhesie-Systems in einer Klinik.
Mindeststandards:
Mindestens 2 Referenzen über die Ausstattung einer Klinik mit mindestens 10 Anästhesiearbeitsplätzen welche in die EDV des Hauses integriert wurden.
Mindestens 2 Referenzen über die Lieferung eines Patienten-Monitoringsystems mit Patientenmonitoren ähnlicher Menge, welche mit Zentralen vernetzt wurde.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Im Rahmen der Angebotsabgabe sind verschiedene Finanzierungsmodelle anzubieten:
Kauf, Miete/Mietkauf, Leasing, pay-per-use sowie auch Betreibermodelle.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.
Bieter und deren Bevollmächtigte sind zur Angebotseröffnung nicht zugelassen.
Bei der Zuschlagserteilung können nur Firmen berücksichtigt werden, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die notwendige Sicherheit bieten und Aufträge der angegebenen Art schon nachweislich ausgeführt haben. Zum Nachweis der Fachkunde (Eignung) sind grundsätzlich Eigenerklärungen vorzulegen.
Bei der Zuschlagserteilung können nur Firmen berücksichtigt werden, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die notwendige Sicherheit bieten und Aufträge der angegebenen Art schon nachweislich ausgeführt haben. Zum Nachweis der Fachkunde (Eignung) sind grundsätzlich Eigenerklärungen vorzulegen.
Der Bieter hat mit seinem Angebot die den Vergabeunterlagen beigefügten, gesetztlich geforderten Verpflichtungserklärungen gem. §§ 4,18 und 19 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) für sich selbst und – soweit bekannt – seine Nachunternehmer und deren Nachunternehmer vorzulegen.
Der Bieter hat mit seinem Angebot die den Vergabeunterlagen beigefügten, gesetztlich geforderten Verpflichtungserklärungen gem. §§ 4,18 und 19 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) für sich selbst und – soweit bekannt – seine Nachunternehmer und deren Nachunternehmer vorzulegen.
Diese Erklärungen beinhalten Verpflichtungen zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen und zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zum Mindestlohn.
1. Es sind ausschließlich Systeme der neuesten Gerätegeneration anzubieten.
2. Die angebotenen Geräte sind ausführlich zu beschreiben. Prospektmaterial ist beizufügen.
3. Es ist eine aussagekräftige Referenzliste der wesentlichen, in den letzten Jahren erbrachten vergleichbarenLieferungen/Leistungen mit Angabe des Projektumfanges untern Angabe des jeweiligen Auftraggebers, des jeweiligen Auftragvolumens sowie des Ansprechpartners des Auftraggebers mit Angabe der Telefonnummer beizufügen.
3. Es ist eine aussagekräftige Referenzliste der wesentlichen, in den letzten Jahren erbrachten vergleichbarenLieferungen/Leistungen mit Angabe des Projektumfanges untern Angabe des jeweiligen Auftraggebers, des jeweiligen Auftragvolumens sowie des Ansprechpartners des Auftraggebers mit Angabe der Telefonnummer beizufügen.
4. Es ist eine ausdrückliche Erklärung darüber abzugeben, dass der Anbieter tatsächlich und rechtlich Hersteller der angebotenen Geräte ist.
5. Die Lieferung und Inbetriebnahme der Geräte erfolgt nach einem mit dem Auftraggeber (Medizintechnik, Anästhesie) abzustimmenden Konzept.
6. Die Preise sind netto zuzüglich Mehrwertsteuer anzugeben.
7. Die angebotenen Preise sind Festpreise.
8. Die Geräte entsprechen den zurzeit gültigen umwelt- und Unfallverhütungsvorschriften sowie der gültigen EU-Richtlinie zum Stromverbrauch. TÜV, CE, GS oder vergleichbare europäische Zulassungsnormen sind nachzuweisen.
9. Im Falle einer Vermietung eine Erklärung zum Versicherungsschutz/Insolvenzausfallversicherung.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Höchstzahl der Bewerber: 4
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Gesamtpreis/Gesamtkosten/Zahlungsmodelle (60)
2. Funktionalität/Qualität/techn. Konzept (15)
3. Übereinstimmung zu den techn. Leistungskriterien im LV (15)
4. Service/Support (5)
5. Erfahrung/Referenz/Lieferfähigkeit (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: EU-VOLA-2015-02
Zusätzliche Informationen
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Offizielle Bezeichnung: Lieferung von 10 Anästhesiearbeitsplätzen mit Patientenüberwachung für den Bereich OP-Saal sowie 8 Anästhesiearbeitsplätze mit Patientenüberwachung für den Bereich der Einleitungen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de📧
Internetadresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen ist. Mithin muss zur Wahrung der Rechte binnen dieser Frist ein Nachprüfungsantrag eingereicht werden, andernfalls kann dieser nicht mehr auf den gerügten Verstoß gestützt werden. Rügen von angeblichen Vergaberechtsverstößen müssen im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften erklärt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Zudem müssen Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätenstens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Außerdem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Werden diese Vorgaben gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB nicht eingehalten, kann ein Nachprüfungsantrag nicht mit Erfolg auf den betreffenden Verstoß gegen Vergabevorschriften gestützt werden, es sei denn, es handelt sich um einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB; auch bleibt § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB unberührt (siehe § 101 Abs. 3 Satz 2 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen ist. Mithin muss zur Wahrung der Rechte binnen dieser Frist ein Nachprüfungsantrag eingereicht werden, andernfalls kann dieser nicht mehr auf den gerügten Verstoß gestützt werden. Rügen von angeblichen Vergaberechtsverstößen müssen im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften erklärt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Zudem müssen Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätenstens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Außerdem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Werden diese Vorgaben gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB nicht eingehalten, kann ein Nachprüfungsantrag nicht mit Erfolg auf den betreffenden Verstoß gegen Vergabevorschriften gestützt werden, es sei denn, es handelt sich um einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB; auch bleibt § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB unberührt (siehe § 101 Abs. 3 Satz 2 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 139-256193 (2015-07-17)