Autobahndeckel BAB 7 Abschnitt Stellingen, Hamburg – Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI

Autobahndeckel BAB 7 Abschnitt Stellingen, Hamburg

Die Bundesrepublik Deutschland plant den Ausbau der BAB 7 zwischen Elbtunnel und Bordesholmer Dreieck. Die in diesem Zusammenhang gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen sollen zum Teil in Form einer Überdeckelung der BAB 7 erfüllt werden. Insgesamt sollen drei Deckelabschnitte, Stellingen, Schnelsen und Othmarschen errichtet werden (www.hamburger-deckel.de).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-26 Auftragsbekanntmachung
2016-05-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 545 000 EUR netto inklusive Nebenkosten geschätzt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Autobahndeckel BAB 7 Abschnitt Stellingen, Hamburg
Postanschrift: Freie und Hansestadt Hamburg
Postleitzahl: 20144
Postort: Hamburg
Kontakt
E-Mail: deckelbab@eimsbuettel.hamburg.de 📧
Fax: +49 40427903991 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-26 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 210-381431
ABl. S-Ausgabe: 210
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung per Mail an alle Bewerber verschickt. Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versendung der Angebotsaufforderung 51. KW 2015; Einreichung der Honorarangebote 02. KW 2016; Verhandlungsgespräche 03. KW 2016.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesrepublik Deutschland plant den Ausbau der BAB 7 zwischen Elbtunnel und Bordesholmer Dreieck. Die in diesem Zusammenhang gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen sollen zum Teil in Form einer Überdeckelung der BAB 7 erfüllt werden. Insgesamt sollen drei Deckelabschnitte, Stellingen, Schnelsen und Othmarschen errichtet werden (www.hamburger-deckel.de).
Mehr anzeigen
Das Großprojekt „Hamburger Deckel“ wird von den Hamburger Behörden für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) sowie für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bearbeitet und vorangebracht. Das Amt für Verkehr und Straßenwesen der BWVI als Auftragsverwaltung des Bundes hat die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) mit der Gesamtplanung und Bauausführung beauftragt (aus: http://www.hamburg.de/fernstrassen/projektpartner/).
Mehr anzeigen
Die Aufgabe der Begrünung der Deckel übernimmt die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) in enger Abstimmung mit der DEGES. Als Projektsteuerer für die Freianlagenplanung auf den BAB-7-Deckelbauwerken wurde im Bezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Management des öffentlichen Raumes (E/MR) eine Realisierungsgruppe „Parkanlagen Hamburger Deckel“ eingesetzt. In dieser Tätigkeit ist die Realisierungsgruppe „Parkanlagen Hamburger Deckel“ mit der Weiterentwicklung der Entwürfe für die Parks und Kleingärten zur baureifen Planung und der anschließenden Steuerung der baulichen Umsetzung betraut.
Mehr anzeigen
Die Realisierungsgruppe „Parkanlagen Hamburger Deckel“ beabsichtigt als Bauherrnvertreter, das Leistungsbild Objektplanung für Freianlagen gem. § 39 HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9, sowie anteilig Lph 3, für den Neubau der Park- und Kleingartenanlage auf und neben dem BAB-7-Tunnelbauwerk, Abschnitt Stellingen, zu vergeben.
Mehr anzeigen
Die Überdeckelung der BAB7 für den Abschnitt Stellingen ist auf einer Länge von 900 m geplant. Auf diesem „Deckel“ sollen öffentliche und halböffentliche Grünflächen (Parkanlagen und Kleingärten) entwickelt werden. Diese haben eine Gesamtfläche von 54.306 m
Mehr anzeigen
Die Grünanlage setzt sich demnach im Wesentlichen aus folgenden Hauptbestandteilen zusammen:
— Kleingartenparzellen: ca. 11 300 m²;
— Pflanzflächen: ca. 12 300 m²;
— Rasen- und Wiesenflächen mit lockeren Baumhainen: ca. 18 100 m²;
— Platz- und Wegflächen: ca. 11 000 m²;
— Spielflächen: 350 m²;
— sowie Treppen- und Rampenanlagen.
Die Netto-Baukosten für diese Grünanlage wurden nach gegenwärtigem Planungsstand auf 3,6 Mio. Euro geschätzt.
Die Park- und Kleingartenanlage ist umgeben von bebauten, überwiegend privaten Flächen (überwiegend Wohnungsbau und Gewerbefläche) sowie einem Schulgelände und Verkehrsflächen.
Der Hauptteil der Park- und Kleingartenanlage (ca. 4,4 ha) befindet sich auf dem technischen Bauwerk des Autobahntunnels. Dieses Bauwerk ist nicht flach in das umgebende Gelände eingebettet, sondern hat zum einen an- und absteigende Zonen (Aufwölbung für Tunneltechnik) und zum anderen ragt es wegen des hohen Grundwasserstandes teilweise bis zu 5 m aus dem Gelände heraus.
Mehr anzeigen
Für die Herstellung der Park- und Kleingartenanlage auf dem Tunnelbauwerk wird ein Bodenaufbau in Höhe von ca. 1,20 m sowie in Teilbereichen von ca. 0,60 m Höhe aufgetragen. Die Tunneleindeckung mit Boden wird im Rahmen der Baumaßnahme der DEGES vorgenommen. Hierfür wurde basierend auf dem Entwurf von Weidinger Landschaftsarchitekten die Fachplanung Boden- und Entwässerung von dem Ingenieurbüro melchior+wittpohl erstellt, die bei der weiteren Planung ebenfalls zu berücksichtigen ist.
Mehr anzeigen
Die Baumaßnahme (und entsprechend die Planung) für die Park- und Kleingartenanlage auf und neben dem Tunnelbauwerk läuft in enger Abstimmung mit der Baumaßnahme (und entsprechend der jeweiligen Fachplanungen) zum BAB7-Tunnelbauwerk der DEGES. Die Einhaltung und Umsetzung der besonderen technischen Vorgaben (insbesondere Lastannahmen) im Zusammenhang mit dem Tunnelbauwerk ist für alle Leistungsphasen maßgebend. Eine statische Untersuchung für den vorliegenden Entwurf sowie für die Aspekte des Baubetriebs und der späteren angestrebten Nutzung liegt vor.
Mehr anzeigen
Die neu herzustellenden Grünanlagen haben die grundsätzlichen ökologischen und ökonomischen Anforderungen, wie u. a. an Nachhaltigkeit, Langlebigkeit, Barrierefreiheit, ansprechende Gestaltung, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und geringem Unterhaltungsaufwand zu erfüllen.
Mehr anzeigen
Im ersten Schritt der zu beauftragenden Planungsleistung ist der vorliegende Entwurf unter Beibehaltung der gefundenen funktionalen und gestalterischen Lösung an die geänderten Planungsgrundlagen (u.a. Änderung der Tunnelplanung der DEGES mit geänderter Bauwerksabmessung, aber unveränderter Höhenentwicklung der Bauwerksoberfläche) anzupassen bzw. einzuarbeiten. Hierbei sind in Teilbereichen (bspw. Treppen- und Rampenanlagen) neue Lösungen zu entwickeln oder auszu¬arbeiten bzw. zu konkretisieren.
Mehr anzeigen
Der Baubeginn für das Tunnelbauwerk (DEGES) ist voraussichtlich Anfang 2017. Der Baubeginn der Tunneleindeckung (u. a. Bodenauftrag) durch die DEGES ist bisher für Anfang 2020 geplant. Der Baubeginn für den Neubau der Park- und Kleingartenanlage soll im Anschluss (ca. ab Oktober 2020) erfolgen.
Mehr anzeigen
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphase 3 (teilweise) und 5-7 Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI (Anpassung des Entwurfs),
— Leistungsphasen 8-9 Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI als optionale Beauftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen,
— Besondere Leistungen (bspw. Pflegeplan) in allen Leistungsphasen Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI als optionale Beauftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen.
Vertreter aus dem behördlichen Kontext werden ggf. in beratender Funktion an den Angebotsverhandlungen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Beschreibung der Optionen:
— Leistungsphase 8-9 Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen,
— Besondere Leistungen (bspw. Pflegeplan) in allen Leistungsphasen Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI als optionale Beauftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen.
Dauer: 82 Monate
Referenznummer: VOF 014/2015

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2), (3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
Mehr anzeigen
— ausgefüllter Bewerberbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie);
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck);
— Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
— Anlage 1D: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
— Anlage 1E: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck);
— Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
— Anlage 1G: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
— Anlage 1H: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1) genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.1). Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1;
— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie);
— Anlage 3B: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten (siehe III.2.3) sowie IV.1.2)).
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein.
Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Mehr anzeigen
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
Mehr anzeigen
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen. Die Seiten sind durchgehend zu nummerieren.
Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der Email marlies.thiele@eimsbuettel.hamburg.de anzufordern.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbungsbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(A) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils mind. 2-Fach maximiert).
Mehr anzeigen
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2012, 2013; 2014). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 300 000 EUR (netto) erreichen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Mehr anzeigen
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmens-gründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nach-gewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(A) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (je Jahr 2012, 2013, 2014).
Hiervon sind im Leistungsbereich Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI mind. 3 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen. Bietergemeinschaften und Bewerber mit Unterauftragnehmern können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
(B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die Leistung vorgesehenen Personen:
— Landschaftsarchitekt/in für die Leistung Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI.
(C) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich gem. § 39 HOAI.
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2007) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 500 gem. DIN 276), der Nennung des Projektleiters und der beteiligten Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenz-schreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
Mehr anzeigen
Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern nachzuweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber insofern seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend).
Mehr anzeigen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Mehr anzeigen
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.08.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Mehr anzeigen
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 19 VOF.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Landschaftsarchitekt/in für die Leistungen gem. § 39 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formalen Kriterien und Mindestanforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-3,5 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-3 Punkte), Qualität (0-4 Punkte) und die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Bauherren (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 27 Punkte erreicht werden.Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
Mehr anzeigen
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachlicher Wert (25)
2. Qualität (30)
3. Kundendienst (15)
4. Ausführungszeitraum (10)
5. Preis/Honorar (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Freie und Hansestadt Hamburg
Martin Scheiner
Name: Autobahndeckel BAB 7 Abschnitt Stellingen, Hamburg
Postanschrift: Grindelberg 62-66
Kontaktperson: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Eimsbüttel, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt,Geschäftsstelle
Frau Marlies Thiele
E-Mail: dezernat4submission@eimsbuettel.hamburg.de 📧
Fax: +49 40427903067 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF 014/2015
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung per Mail an alle Bewerber verschickt.
Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.
Mehr anzeigen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versendung der Angebotsaufforderung 51. KW 2015; Einreichung der Honorarangebote 02. KW 2016; Verhandlungsgespräche 03. KW 2016.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
Mehr anzeigen
Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bezirksamt Eimsbüttel, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt, D4 Baudezernat
Postanschrift: Grindelberg 62-66
Postleitzahl: 20144
Quelle: OJS 2015/S 210-381431 (2015-10-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 319 217,50 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Eimsbüttel
Postanschrift: Grindelberg 62-66
Kontakt
Telefon: +49 40428012656 📞
Fax: +49 4027903991 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 089-158694
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 210-381431
ABl. S-Ausgabe: 89

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 5. Preis / Honorar (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-29 📅
Name: Planorama Landschaftsarchitektur
Postanschrift: Marienburger Straße 28
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10405
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@planorama.eu 📧
Internetadresse: www.planorama.eu 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Anne Layer

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg
Quelle: OJS 2016/S 089-158694 (2016-05-04)