Durch das Bauvorhaben „Trassenfreimachung Riederwaldtunnel“ kommt es in weiten Teilen des östlichen Frankfurter Stadtgebiets zu sich ändernden infrastrukturellen Gegebenheiten. Die Baufeldfreimachung für den Tunnelbau bedingt u. a. die Umverlegung bestehender Stromtrassen im Frankfurter Osten. So sind z. B. Leitungen des Hochspannungsbereichs zum Anschluss der Gebiete südlich der Bahnstrecke 3660 an das Umspannwerk Kruppstraße vorzusehen. Weiterhin ist für die regionale Gasversorgung eine Gashochdruckleitung zu verlegen. Im Zuge der näher bezeichneten Vorabmaßnahme für die nachgeordneten Trassenumlegungen wird zunächst die im Bereich der Lahmeyerbrücke herzustellende Gleisquerung realisiert. Hierzu zählt auch der Trassenbau für Kabelschutzrohre sowie der Gashochdruckleitung in den Anschlussbereichen der Bahnquerung. Die Leitungen werden im Zuge der Vorabmaßnahme nicht eingebunden sondern lediglich auf Regeldeckung geführt und abgelegt. Die durch den potentiellen Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen umfassen grundsätzlich die Lieferung und den Einbau / die Montage der Baustoffe bzw. Komponenten. Lediglich die Bauteile und das Rohrbaumaterial für die Gashochdruckleitung werden durch den Auftraggeber zur Montage beigestellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-11.
Auftragsbekanntmachung (2015-08-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze
Menge oder Umfang:
PlanbereichDie näher bezeichnete Verbindung liegt zwischen der Orber Straße (Nord) und der Hanauer Landstraße (Süd). In diesem Bereich verlaufen Eisenbahngleise der Deutschen Bahn sowie der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH (Hafenbahn, kurz: HFM). Die Eisenbahnanlagen werden oberirdisch von der Lahmeyerbrücke (ehem. Hafenbahnbrücke, heute Fußgängerbrücke) gekreuzt.Zur Querung der Bahngleise im Bereich der Lahmeyerbrücke ist die Verlegung eines Stahlbeton-Schutzrohres DN 1600 im geschlossenen Vortrieb zur Aufnahme von zahlreichen Stromleitungen und einer Gasleitung geplant. Die Strecke 3660 von Frankfurt Süd nach Aschaffenburg ist hiervon bei Bahnkilometer 5,234 betroffen. Der geplante Tunnel unterquert weiterhin stillgelegte DB-Gleise nördlich der Strecke 3660 sowie die geplanten Gleise der Nordmainischen S-Bahn.Weitere Informationen zur Lage bzw. zur Örtlichkeit sind dem beiliegenden Stadtplanausschnitt zu entnehmen.Die Maßnahmen im nördlichen Baubereich (Trassenbau, Startbaugrube, Rohrvortrieb, Baustelleneinrichtung) finden auf Privatgelände der Hessischen Industriemüll GmbH (kurz: HIM) statt. Hierbei handelt es sich um einen Entsorgungsbetrieb für Industrie- bzw. Gefahrstoffabfälle, welcher der Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums unterliegt. Der Zugang und der Betrieb der Baustelle bedürfen der vielfältigen Abstimmung mit dem Betreiber. Der Zugang wird seitens der HIM bzw. durch einen externen Wachdienst überprüft, die konkreten Arbeitszeiten müssen daher im Vorfeld mit der NRM abgestimmt werden.Der südliche Baubereich umfasst im Wesentlichen das Gelände und die Zufahrt zur Werkstatt der Hafenbahn.BaugrundZur Erkundung der Bodenschichten wurden im November 2013 drei Bohrungen in Tiefen von bis zu 12 m abgeteuft und Proben zur Bestimmung der Schichtenfolge, Bodenbeschaffenheit und Wasserqualität entnommen.Die Grundwasserstände lagen während der Untersuchungen zwischen – 3,20 m bis – 4,10 m unter GOK.Der Bodenaufbau in den obersten 1,5 – 2,0 Metern besteht aus Auffüllungen. Darunter folgen dicht gelagerte Sand-/Kiesschichten bis in Tiefen von ca. 6,5 – 7,4 m unter GOK. Darunterliegend folgen Tonschichten bis zur maximalen Bohrendtiefe. Beim Rohrvortrieb ist davon auszugehen, dass die Tonschichten teilweise angebohrt werden. Weitergehende, verbindliche Bodeninformationen sind nach Versenden der Ausschreibungsunterlagen dem Bodengutachten zu entnehmen.Start- und ZielbaugrubeDie Baugruben werden gemäß aktueller Planung senkrecht mittels im Schloss dichten Spundbohlen hergestellt. Die Bohlen sind bis mindestens 1,00 m unter Sohlniveau der Baugrube in die abdichtend wirkende Tonschicht einzubringen.Folgende Baugrubenabmessungen sind nach aktuellem Planungsstand für den Rohrvortrieb herzustellen:Startbaugrube: 9,00 m x 5,00 m x 7,70 m (L x B x T)Zielbaugrube: 6,00 m x 4,50 m x 7,50 m (L x B x T)RohrvortriebAls Vortriebsverfahren ist der Mikrotunnelbau mit Spülförderung auf einer Länge von ca. 109 m und einer Überdeckung von 4,60 m bis 6,20 m zur Unterquerung der Gleise vorgesehen. Hierfür wird lediglich am nördlichen Ende, auf dem Betriebsgelände der HIM GmbH, die Startgrube zur Einbringung der Vortriebsrohre und im südlichen Bereich (Hafenbahngelände) die Zielgrube zur Bergung des Bohrkopfes angeordnet.Die gesamte Vortriebsstrecke liegt gemäß der sich einstellenden Grundwasserstände im November 2013 unterhalb des Grundwasserspiegels. Die Start- und Zielbaugrube sind durch geeignete technische Maßnahmen vor Wassereintritt aus der Vortriebsstrecke zu sichern.Die Ortsbrust sowie der sich einstellende Ringraum infolge des Überschnitts der Maschine gegenüber dem Außendurchmesser des Stahlbetonrohres sind während des Vortriebs mit Bentonit als Stütz- bzw. Gleitmittel auszufüllen. Nach Fertigstellung der Querung ist der Ringspalt mit thermisch stabilisiertem Verdämmmaterial zu verpressen.Nach Vorgabe der Deutschen Bahn wird nach Eintritt in den Lastbereich der Bahngleise ein 24-Stunden-Betrieb erforderlich werden.SchutzrohrFür den Vortrieb kommen Stahlbetonrohre gem. DIN EN 1916 zur Anwendung. Die Rohre sind für den konkreten Anwendungsfall statisch zu bemessen.Technische DatenMaterial: Stahlbetonrohr gemäß DIN EN 1916Verbindungsart: SteckverbindungNenndurchmesser: DN 1600Außendurchmesser: DAmin = 1960 mmWandstärke: smin = 180 mmLänge Einzelrohr: l = 3,00 mLänge Gesamt: lGes = 109 m(Anmerkung: Endgültige Werte für da bzw. s in Abhängigkeit der statischen Berechnung der Rohre, vorzulegen durch den Auftragnehmer)Erweiterung Startbaugrube für RohreinzugDie Startbaugrube ist für das Einbringen der verschiedenen Schutz- und Medienrohre zu erweitern. Nach örtlicher Abstimmung kann die Startbaugrube bereits für die Vortriebsarbeiten mit den für den Rohreinzug erforderlichen Abmessungen hergestellt werden. Das Pressenwiderlager ist hierauf entsprechend anzupassen.Rohreinzug-Baugrube: 15,00 m x 5,00 m x 7,70 m (L x B x T)WasserhaltungGemäß den Vorgaben des Bodengutachtens und der aktuellen Planung ist keine geschlossene Wasserhaltung vorgesehen. Durch Einbindung des Baugrubenverbaus (Spundbohlen) in die abdichtende Tonschicht und die im Schloss dichte Spundwand beschränkt sich die offene Wasserhaltung auf eingeschlossene Wassermassen innerhalb der Baugruben sowie anfallende Leckwassermengen.Abschließende Maßnahmen BahnquerungDie Enden des Tunnelprofils sind zu verschließen. Nach derzeitigem Planungsstand wird der verbleibende Ringraum zwischen den Schutz- und Medienrohren und dem Stahlbetonrohr hohlraumfrei verdämmt.TrassenbauDer Rohrbau bzw. die Rohrverlegung sowie der Bau der Schutzrohrtrassen ist ebenfalls Bestandteil der Ausschreibung. Beginnend am nordwestlich gelegenen Bahndamm der stillgelegten Hafenbahn sind auf einer Länge von ca. 115 m zwei PEHD-Schutzrohrtrassen mit 28 Rohren (d 125/ d160) bis zur Einführung in die zu errichtende Gleisquerung zu verlegen. Die Gashochruckleitung (DN 400, PN 70) läuft von der südlichen Grundstücksgrenze des HIM-Geländes auf einer Länge von ca. 20 m im Bogen in die Bahnquerung. Die Trassenlänge innerhalb der Bahnquerung umfasst ca. 109 m. Im Bereich des zur Hanauer Landstraße gelegenen Endes der Bahnquerung werden die Rohre lediglich auf Regelüberdeckung geführt und eingesandet.Zur Belegung der Schutzrohrquerung werden die Gasleitung und die Kabelschutzrohre beginnend in der Startbaugrube im Abstand von 1,5 – 3,0 m auf Stahlrollenringe montiert, verschweißt und kontinuierlich in die Bahnquerung eingeschoben.Allgemeine TiefbauarbeitenVor Baubeginn sind diverse Bestandstrassen unterschiedlicher Art samt etwaiger Schächte umzubauen bzw. umzuverlegen (Gas, Trinkwasser, Strom, Telekommunikation). Nach Bauende sind diese teilweise wieder herzustellen. Im nördlichen und südlichen Baubereich sind teils umfangreiche Ertüchtigungen der Oberflächen erforderlich bzw. provisorische Fahrbahnen für schweren Fahrverkehr herzustellen.Weiterhin sind übliche Oberflächenbeläge aufzubrechen und wiederherzustellen.Die Verfüllung der Kabelschutzrohrtrasse erfolgt mit thermisch stabilisierendem Verfüllmaterial.1 400 000
PlanbereichDie näher bezeichnete Verbindung liegt zwischen der Orber Straße (Nord) und der Hanauer Landstraße (Süd). In diesem Bereich verlaufen Eisenbahngleise der Deutschen Bahn sowie der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH (Hafenbahn, kurz: HFM). Die Eisenbahnanlagen werden oberirdisch von der Lahmeyerbrücke (ehem. Hafenbahnbrücke, heute Fußgängerbrücke) gekreuzt.Zur Querung der Bahngleise im Bereich der Lahmeyerbrücke ist die Verlegung eines Stahlbeton-Schutzrohres DN 1600 im geschlossenen Vortrieb zur Aufnahme von zahlreichen Stromleitungen und einer Gasleitung geplant. Die Strecke 3660 von Frankfurt Süd nach Aschaffenburg ist hiervon bei Bahnkilometer 5,234 betroffen. Der geplante Tunnel unterquert weiterhin stillgelegte DB-Gleise nördlich der Strecke 3660 sowie die geplanten Gleise der Nordmainischen S-Bahn.Weitere Informationen zur Lage bzw. zur Örtlichkeit sind dem beiliegenden Stadtplanausschnitt zu entnehmen.Die Maßnahmen im nördlichen Baubereich (Trassenbau, Startbaugrube, Rohrvortrieb, Baustelleneinrichtung) finden auf Privatgelände der Hessischen Industriemüll GmbH (kurz: HIM) statt. Hierbei handelt es sich um einen Entsorgungsbetrieb für Industrie- bzw. Gefahrstoffabfälle, welcher der Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums unterliegt. Der Zugang und der Betrieb der Baustelle bedürfen der vielfältigen Abstimmung mit dem Betreiber. Der Zugang wird seitens der HIM bzw. durch einen externen Wachdienst überprüft, die konkreten Arbeitszeiten müssen daher im Vorfeld mit der NRM abgestimmt werden.Der südliche Baubereich umfasst im Wesentlichen das Gelände und die Zufahrt zur Werkstatt der Hafenbahn.BaugrundZur Erkundung der Bodenschichten wurden im November 2013 drei Bohrungen in Tiefen von bis zu 12 m abgeteuft und Proben zur Bestimmung der Schichtenfolge, Bodenbeschaffenheit und Wasserqualität entnommen.Die Grundwasserstände lagen während der Untersuchungen zwischen – 3,20 m bis – 4,10 m unter GOK.Der Bodenaufbau in den obersten 1,5 – 2,0 Metern besteht aus Auffüllungen. Darunter folgen dicht gelagerte Sand-/Kiesschichten bis in Tiefen von ca. 6,5 – 7,4 m unter GOK. Darunterliegend folgen Tonschichten bis zur maximalen Bohrendtiefe. Beim Rohrvortrieb ist davon auszugehen, dass die Tonschichten teilweise angebohrt werden. Weitergehende, verbindliche Bodeninformationen sind nach Versenden der Ausschreibungsunterlagen dem Bodengutachten zu entnehmen.Start- und ZielbaugrubeDie Baugruben werden gemäß aktueller Planung senkrecht mittels im Schloss dichten Spundbohlen hergestellt. Die Bohlen sind bis mindestens 1,00 m unter Sohlniveau der Baugrube in die abdichtend wirkende Tonschicht einzubringen.Folgende Baugrubenabmessungen sind nach aktuellem Planungsstand für den Rohrvortrieb herzustellen:Startbaugrube: 9,00 m x 5,00 m x 7,70 m (L x B x T)Zielbaugrube: 6,00 m x 4,50 m x 7,50 m (L x B x T)RohrvortriebAls Vortriebsverfahren ist der Mikrotunnelbau mit Spülförderung auf einer Länge von ca. 109 m und einer Überdeckung von 4,60 m bis 6,20 m zur Unterquerung der Gleise vorgesehen. Hierfür wird lediglich am nördlichen Ende, auf dem Betriebsgelände der HIM GmbH, die Startgrube zur Einbringung der Vortriebsrohre und im südlichen Bereich (Hafenbahngelände) die Zielgrube zur Bergung des Bohrkopfes angeordnet.Die gesamte Vortriebsstrecke liegt gemäß der sich einstellenden Grundwasserstände im November 2013 unterhalb des Grundwasserspiegels. Die Start- und Zielbaugrube sind durch geeignete technische Maßnahmen vor Wassereintritt aus der Vortriebsstrecke zu sichern.Die Ortsbrust sowie der sich einstellende Ringraum infolge des Überschnitts der Maschine gegenüber dem Außendurchmesser des Stahlbetonrohres sind während des Vortriebs mit Bentonit als Stütz- bzw. Gleitmittel auszufüllen. Nach Fertigstellung der Querung ist der Ringspalt mit thermisch stabilisiertem Verdämmmaterial zu verpressen.Nach Vorgabe der Deutschen Bahn wird nach Eintritt in den Lastbereich der Bahngleise ein 24-Stunden-Betrieb erforderlich werden.SchutzrohrFür den Vortrieb kommen Stahlbetonrohre gem. DIN EN 1916 zur Anwendung. Die Rohre sind für den konkreten Anwendungsfall statisch zu bemessen.Technische DatenMaterial: Stahlbetonrohr gemäß DIN EN 1916Verbindungsart: SteckverbindungNenndurchmesser: DN 1600Außendurchmesser: DAmin = 1960 mmWandstärke: smin = 180 mmLänge Einzelrohr: l = 3,00 mLänge Gesamt: lGes = 109 m(Anmerkung: Endgültige Werte für da bzw. s in Abhängigkeit der statischen Berechnung der Rohre, vorzulegen durch den Auftragnehmer)Erweiterung Startbaugrube für RohreinzugDie Startbaugrube ist für das Einbringen der verschiedenen Schutz- und Medienrohre zu erweitern. Nach örtlicher Abstimmung kann die Startbaugrube bereits für die Vortriebsarbeiten mit den für den Rohreinzug erforderlichen Abmessungen hergestellt werden. Das Pressenwiderlager ist hierauf entsprechend anzupassen.Rohreinzug-Baugrube: 15,00 m x 5,00 m x 7,70 m (L x B x T)WasserhaltungGemäß den Vorgaben des Bodengutachtens und der aktuellen Planung ist keine geschlossene Wasserhaltung vorgesehen. Durch Einbindung des Baugrubenverbaus (Spundbohlen) in die abdichtende Tonschicht und die im Schloss dichte Spundwand beschränkt sich die offene Wasserhaltung auf eingeschlossene Wassermassen innerhalb der Baugruben sowie anfallende Leckwassermengen.Abschließende Maßnahmen BahnquerungDie Enden des Tunnelprofils sind zu verschließen. Nach derzeitigem Planungsstand wird der verbleibende Ringraum zwischen den Schutz- und Medienrohren und dem Stahlbetonrohr hohlraumfrei verdämmt.TrassenbauDer Rohrbau bzw. die Rohrverlegung sowie der Bau der Schutzrohrtrassen ist ebenfalls Bestandteil der Ausschreibung. Beginnend am nordwestlich gelegenen Bahndamm der stillgelegten Hafenbahn sind auf einer Länge von ca. 115 m zwei PEHD-Schutzrohrtrassen mit 28 Rohren (d 125/ d160) bis zur Einführung in die zu errichtende Gleisquerung zu verlegen. Die Gashochruckleitung (DN 400, PN 70) läuft von der südlichen Grundstücksgrenze des HIM-Geländes auf einer Länge von ca. 20 m im Bogen in die Bahnquerung. Die Trassenlänge innerhalb der Bahnquerung umfasst ca. 109 m. Im Bereich des zur Hanauer Landstraße gelegenen Endes der Bahnquerung werden die Rohre lediglich auf Regelüberdeckung geführt und eingesandet.Zur Belegung der Schutzrohrquerung werden die Gasleitung und die Kabelschutzrohre beginnend in der Startbaugrube im Abstand von 1,5 – 3,0 m auf Stahlrollenringe montiert, verschweißt und kontinuierlich in die Bahnquerung eingeschoben.Allgemeine TiefbauarbeitenVor Baubeginn sind diverse Bestandstrassen unterschiedlicher Art samt etwaiger Schächte umzubauen bzw. umzuverlegen (Gas, Trinkwasser, Strom, Telekommunikation). Nach Bauende sind diese teilweise wieder herzustellen. Im nördlichen und südlichen Baubereich sind teils umfangreiche Ertüchtigungen der Oberflächen erforderlich bzw. provisorische Fahrbahnen für schweren Fahrverkehr herzustellen.Weiterhin sind übliche Oberflächenbeläge aufzubrechen und wiederherzustellen.Die Verfüllung der Kabelschutzrohrtrasse erfolgt mit thermisch stabilisierendem Verfüllmaterial.1 400 000
Gesamtwert des Auftrags: 1 400 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Mainova AG im Auftrag der Netzdienste Rhein-Main GmbH
Postanschrift: Solmstraße 38
Postleitzahl: 60623
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.mainova.de🌏
E-Mail: j.schramm@mainova.de📧
Telefon: +49 6921325290📞
Fax: +49 692139625290 📠
1) Die Teilnahmeanträge und Bewerbungsunterlagen sind schriftlich, in deutscher Sprache und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen (die Übermittlung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, reicht nicht aus).
Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen zu verlangen.
2) Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/ Mittel der Nachunternehmer zu verweisen, so muss der Bewerber die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Nachweise/
Erklärungen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer nachweisen.
3) Es darf nur ein Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle betroffenen Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
4) Die den Bewerbungsunterlagen beiliegende Eigenerklärung zum gesetzlichen Mindestlohn ist vom Bieter, bei Bietergemeinschaften von allen Bewerbern sowie von sämtlichen Nachunternehmern auszufüllen und zu unterzeichnen.
1) Die Teilnahmeanträge und Bewerbungsunterlagen sind schriftlich, in deutscher Sprache und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen (die Übermittlung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, reicht nicht aus).
Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen zu verlangen.
2) Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/ Mittel der Nachunternehmer zu verweisen, so muss der Bewerber die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Nachweise/
Erklärungen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer nachweisen.
3) Es darf nur ein Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle betroffenen Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
4) Die den Bewerbungsunterlagen beiliegende Eigenerklärung zum gesetzlichen Mindestlohn ist vom Bieter, bei Bietergemeinschaften von allen Bewerbern sowie von sämtlichen Nachunternehmern auszufüllen und zu unterzeichnen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durch das Bauvorhaben „Trassenfreimachung Riederwaldtunnel“ kommt es in weiten Teilen des östlichen Frankfurter Stadtgebiets zu sich ändernden infrastrukturellen Gegebenheiten.
Die Baufeldfreimachung für den Tunnelbau bedingt u. a. die Umverlegung bestehender Stromtrassen im Frankfurter Osten. So sind z. B. Leitungen des Hochspannungsbereichs zum Anschluss der Gebiete südlich der Bahnstrecke 3660 an das Umspannwerk Kruppstraße vorzusehen. Weiterhin ist für die regionale Gasversorgung eine Gashochdruckleitung zu verlegen.
Die Baufeldfreimachung für den Tunnelbau bedingt u. a. die Umverlegung bestehender Stromtrassen im Frankfurter Osten. So sind z. B. Leitungen des Hochspannungsbereichs zum Anschluss der Gebiete südlich der Bahnstrecke 3660 an das Umspannwerk Kruppstraße vorzusehen. Weiterhin ist für die regionale Gasversorgung eine Gashochdruckleitung zu verlegen.
Im Zuge der näher bezeichneten Vorabmaßnahme für die nachgeordneten Trassenumlegungen wird zunächst die im Bereich der Lahmeyerbrücke herzustellende Gleisquerung realisiert. Hierzu zählt auch der Trassenbau für Kabelschutzrohre sowie der Gashochdruckleitung in den Anschlussbereichen der Bahnquerung. Die Leitungen werden im Zuge der Vorabmaßnahme nicht eingebunden sondern lediglich auf Regeldeckung geführt und abgelegt.
Im Zuge der näher bezeichneten Vorabmaßnahme für die nachgeordneten Trassenumlegungen wird zunächst die im Bereich der Lahmeyerbrücke herzustellende Gleisquerung realisiert. Hierzu zählt auch der Trassenbau für Kabelschutzrohre sowie der Gashochdruckleitung in den Anschlussbereichen der Bahnquerung. Die Leitungen werden im Zuge der Vorabmaßnahme nicht eingebunden sondern lediglich auf Regeldeckung geführt und abgelegt.
Die durch den potentiellen Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen umfassen grundsätzlich die Lieferung und den Einbau / die Montage der Baustoffe bzw. Komponenten. Lediglich die Bauteile und das Rohrbaumaterial für die Gashochdruckleitung werden durch den Auftraggeber zur Montage beigestellt.
Die durch den potentiellen Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen umfassen grundsätzlich die Lieferung und den Einbau / die Montage der Baustoffe bzw. Komponenten. Lediglich die Bauteile und das Rohrbaumaterial für die Gashochdruckleitung werden durch den Auftraggeber zur Montage beigestellt.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
Planbereich
Die näher bezeichnete Verbindung liegt zwischen der Orber Straße (Nord) und der Hanauer Landstraße (Süd). In diesem Bereich verlaufen Eisenbahngleise der Deutschen Bahn sowie der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH (Hafenbahn, kurz: HFM). Die Eisenbahnanlagen werden oberirdisch von der Lahmeyerbrücke (ehem. Hafenbahnbrücke, heute Fußgängerbrücke) gekreuzt.
Die näher bezeichnete Verbindung liegt zwischen der Orber Straße (Nord) und der Hanauer Landstraße (Süd). In diesem Bereich verlaufen Eisenbahngleise der Deutschen Bahn sowie der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH (Hafenbahn, kurz: HFM). Die Eisenbahnanlagen werden oberirdisch von der Lahmeyerbrücke (ehem. Hafenbahnbrücke, heute Fußgängerbrücke) gekreuzt.
Zur Querung der Bahngleise im Bereich der Lahmeyerbrücke ist die Verlegung eines Stahlbeton-Schutzrohres DN 1600 im geschlossenen Vortrieb zur Aufnahme von zahlreichen Stromleitungen und einer Gasleitung geplant. Die Strecke 3660 von Frankfurt Süd nach Aschaffenburg ist hiervon bei Bahnkilometer 5,234 betroffen. Der geplante Tunnel unterquert weiterhin stillgelegte DB-Gleise nördlich der Strecke 3660 sowie die geplanten Gleise der Nordmainischen S-Bahn.
Zur Querung der Bahngleise im Bereich der Lahmeyerbrücke ist die Verlegung eines Stahlbeton-Schutzrohres DN 1600 im geschlossenen Vortrieb zur Aufnahme von zahlreichen Stromleitungen und einer Gasleitung geplant. Die Strecke 3660 von Frankfurt Süd nach Aschaffenburg ist hiervon bei Bahnkilometer 5,234 betroffen. Der geplante Tunnel unterquert weiterhin stillgelegte DB-Gleise nördlich der Strecke 3660 sowie die geplanten Gleise der Nordmainischen S-Bahn.
Weitere Informationen zur Lage bzw. zur Örtlichkeit sind dem beiliegenden Stadtplanausschnitt zu entnehmen.
Die Maßnahmen im nördlichen Baubereich (Trassenbau, Startbaugrube, Rohrvortrieb, Baustelleneinrichtung) finden auf Privatgelände der Hessischen Industriemüll GmbH (kurz: HIM) statt. Hierbei handelt es sich um einen Entsorgungsbetrieb für Industrie- bzw. Gefahrstoffabfälle, welcher der Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums unterliegt. Der Zugang und der Betrieb der Baustelle bedürfen der vielfältigen Abstimmung mit dem Betreiber. Der Zugang wird seitens der HIM bzw. durch einen externen Wachdienst überprüft, die konkreten Arbeitszeiten müssen daher im Vorfeld mit der NRM abgestimmt werden.
Die Maßnahmen im nördlichen Baubereich (Trassenbau, Startbaugrube, Rohrvortrieb, Baustelleneinrichtung) finden auf Privatgelände der Hessischen Industriemüll GmbH (kurz: HIM) statt. Hierbei handelt es sich um einen Entsorgungsbetrieb für Industrie- bzw. Gefahrstoffabfälle, welcher der Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums unterliegt. Der Zugang und der Betrieb der Baustelle bedürfen der vielfältigen Abstimmung mit dem Betreiber. Der Zugang wird seitens der HIM bzw. durch einen externen Wachdienst überprüft, die konkreten Arbeitszeiten müssen daher im Vorfeld mit der NRM abgestimmt werden.
Der südliche Baubereich umfasst im Wesentlichen das Gelände und die Zufahrt zur Werkstatt der Hafenbahn.
Baugrund
Zur Erkundung der Bodenschichten wurden im November 2013 drei Bohrungen in Tiefen von bis zu 12 m abgeteuft und Proben zur Bestimmung der Schichtenfolge, Bodenbeschaffenheit und Wasserqualität entnommen.
Die Grundwasserstände lagen während der Untersuchungen zwischen – 3,20 m bis – 4,10 m unter GOK.
Der Bodenaufbau in den obersten 1,5 – 2,0 Metern besteht aus Auffüllungen. Darunter folgen dicht gelagerte Sand-/Kiesschichten bis in Tiefen von ca. 6,5 – 7,4 m unter GOK. Darunterliegend folgen Tonschichten bis zur maximalen Bohrendtiefe. Beim Rohrvortrieb ist davon auszugehen, dass die Tonschichten teilweise angebohrt werden. Weitergehende, verbindliche Bodeninformationen sind nach Versenden der Ausschreibungsunterlagen dem Bodengutachten zu entnehmen.
Der Bodenaufbau in den obersten 1,5 – 2,0 Metern besteht aus Auffüllungen. Darunter folgen dicht gelagerte Sand-/Kiesschichten bis in Tiefen von ca. 6,5 – 7,4 m unter GOK. Darunterliegend folgen Tonschichten bis zur maximalen Bohrendtiefe. Beim Rohrvortrieb ist davon auszugehen, dass die Tonschichten teilweise angebohrt werden. Weitergehende, verbindliche Bodeninformationen sind nach Versenden der Ausschreibungsunterlagen dem Bodengutachten zu entnehmen.
Start- und Zielbaugrube
Die Baugruben werden gemäß aktueller Planung senkrecht mittels im Schloss dichten Spundbohlen hergestellt. Die Bohlen sind bis mindestens 1,00 m unter Sohlniveau der Baugrube in die abdichtend wirkende Tonschicht einzubringen.
Folgende Baugrubenabmessungen sind nach aktuellem Planungsstand für den Rohrvortrieb herzustellen:
Startbaugrube: 9,00 m x 5,00 m x 7,70 m (L x B x T)
Zielbaugrube: 6,00 m x 4,50 m x 7,50 m (L x B x T)
Rohrvortrieb
Als Vortriebsverfahren ist der Mikrotunnelbau mit Spülförderung auf einer Länge von ca. 109 m und einer Überdeckung von 4,60 m bis 6,20 m zur Unterquerung der Gleise vorgesehen. Hierfür wird lediglich am nördlichen Ende, auf dem Betriebsgelände der HIM GmbH, die Startgrube zur Einbringung der Vortriebsrohre und im südlichen Bereich (Hafenbahngelände) die Zielgrube zur Bergung des Bohrkopfes angeordnet.
Als Vortriebsverfahren ist der Mikrotunnelbau mit Spülförderung auf einer Länge von ca. 109 m und einer Überdeckung von 4,60 m bis 6,20 m zur Unterquerung der Gleise vorgesehen. Hierfür wird lediglich am nördlichen Ende, auf dem Betriebsgelände der HIM GmbH, die Startgrube zur Einbringung der Vortriebsrohre und im südlichen Bereich (Hafenbahngelände) die Zielgrube zur Bergung des Bohrkopfes angeordnet.
Die gesamte Vortriebsstrecke liegt gemäß der sich einstellenden Grundwasserstände im November 2013 unterhalb des Grundwasserspiegels. Die Start- und Zielbaugrube sind durch geeignete technische Maßnahmen vor Wassereintritt aus der Vortriebsstrecke zu sichern.
Die gesamte Vortriebsstrecke liegt gemäß der sich einstellenden Grundwasserstände im November 2013 unterhalb des Grundwasserspiegels. Die Start- und Zielbaugrube sind durch geeignete technische Maßnahmen vor Wassereintritt aus der Vortriebsstrecke zu sichern.
Die Ortsbrust sowie der sich einstellende Ringraum infolge des Überschnitts der Maschine gegenüber dem Außendurchmesser des Stahlbetonrohres sind während des Vortriebs mit Bentonit als Stütz- bzw. Gleitmittel auszufüllen. Nach Fertigstellung der Querung ist der Ringspalt mit thermisch stabilisiertem Verdämmmaterial zu verpressen.
Die Ortsbrust sowie der sich einstellende Ringraum infolge des Überschnitts der Maschine gegenüber dem Außendurchmesser des Stahlbetonrohres sind während des Vortriebs mit Bentonit als Stütz- bzw. Gleitmittel auszufüllen. Nach Fertigstellung der Querung ist der Ringspalt mit thermisch stabilisiertem Verdämmmaterial zu verpressen.
Nach Vorgabe der Deutschen Bahn wird nach Eintritt in den Lastbereich der Bahngleise ein 24-Stunden-Betrieb erforderlich werden.
Schutzrohr
Für den Vortrieb kommen Stahlbetonrohre gem. DIN EN 1916 zur Anwendung. Die Rohre sind für den konkreten Anwendungsfall statisch zu bemessen.
Technische Daten
Material: Stahlbetonrohr gemäß DIN EN 1916
Verbindungsart: Steckverbindung
Nenndurchmesser: DN 1600
Außendurchmesser: DAmin = 1960 mm
Wandstärke: smin = 180 mm
Länge Einzelrohr: l = 3,00 m
Länge Gesamt: lGes = 109 m
(Anmerkung: Endgültige Werte für da bzw. s in Abhängigkeit der statischen Berechnung der Rohre, vorzulegen durch den Auftragnehmer)
Erweiterung Startbaugrube für Rohreinzug
Die Startbaugrube ist für das Einbringen der verschiedenen Schutz- und Medienrohre zu erweitern. Nach örtlicher Abstimmung kann die Startbaugrube bereits für die Vortriebsarbeiten mit den für den Rohreinzug erforderlichen Abmessungen hergestellt werden. Das Pressenwiderlager ist hierauf entsprechend anzupassen.
Die Startbaugrube ist für das Einbringen der verschiedenen Schutz- und Medienrohre zu erweitern. Nach örtlicher Abstimmung kann die Startbaugrube bereits für die Vortriebsarbeiten mit den für den Rohreinzug erforderlichen Abmessungen hergestellt werden. Das Pressenwiderlager ist hierauf entsprechend anzupassen.
Rohreinzug-Baugrube: 15,00 m x 5,00 m x 7,70 m (L x B x T)
Wasserhaltung
Gemäß den Vorgaben des Bodengutachtens und der aktuellen Planung ist keine geschlossene Wasserhaltung vorgesehen. Durch Einbindung des Baugrubenverbaus (Spundbohlen) in die abdichtende Tonschicht und die im Schloss dichte Spundwand beschränkt sich die offene Wasserhaltung auf eingeschlossene Wassermassen innerhalb der Baugruben sowie anfallende Leckwassermengen.
Gemäß den Vorgaben des Bodengutachtens und der aktuellen Planung ist keine geschlossene Wasserhaltung vorgesehen. Durch Einbindung des Baugrubenverbaus (Spundbohlen) in die abdichtende Tonschicht und die im Schloss dichte Spundwand beschränkt sich die offene Wasserhaltung auf eingeschlossene Wassermassen innerhalb der Baugruben sowie anfallende Leckwassermengen.
Abschließende Maßnahmen Bahnquerung
Die Enden des Tunnelprofils sind zu verschließen. Nach derzeitigem Planungsstand wird der verbleibende Ringraum zwischen den Schutz- und Medienrohren und dem Stahlbetonrohr hohlraumfrei verdämmt.
Trassenbau
Der Rohrbau bzw. die Rohrverlegung sowie der Bau der Schutzrohrtrassen ist ebenfalls Bestandteil der Ausschreibung. Beginnend am nordwestlich gelegenen Bahndamm der stillgelegten Hafenbahn sind auf einer Länge von ca. 115 m zwei PEHD-Schutzrohrtrassen mit 28 Rohren (d 125/ d160) bis zur Einführung in die zu errichtende Gleisquerung zu verlegen. Die Gashochruckleitung (DN 400, PN 70) läuft von der südlichen Grundstücksgrenze des HIM-Geländes auf einer Länge von ca. 20 m im Bogen in die Bahnquerung. Die Trassenlänge innerhalb der Bahnquerung umfasst ca. 109 m. Im Bereich des zur Hanauer Landstraße gelegenen Endes der Bahnquerung werden die Rohre lediglich auf Regelüberdeckung geführt und eingesandet.
Der Rohrbau bzw. die Rohrverlegung sowie der Bau der Schutzrohrtrassen ist ebenfalls Bestandteil der Ausschreibung. Beginnend am nordwestlich gelegenen Bahndamm der stillgelegten Hafenbahn sind auf einer Länge von ca. 115 m zwei PEHD-Schutzrohrtrassen mit 28 Rohren (d 125/ d160) bis zur Einführung in die zu errichtende Gleisquerung zu verlegen. Die Gashochruckleitung (DN 400, PN 70) läuft von der südlichen Grundstücksgrenze des HIM-Geländes auf einer Länge von ca. 20 m im Bogen in die Bahnquerung. Die Trassenlänge innerhalb der Bahnquerung umfasst ca. 109 m. Im Bereich des zur Hanauer Landstraße gelegenen Endes der Bahnquerung werden die Rohre lediglich auf Regelüberdeckung geführt und eingesandet.
Zur Belegung der Schutzrohrquerung werden die Gasleitung und die Kabelschutzrohre beginnend in der Startbaugrube im Abstand von 1,5 – 3,0 m auf Stahlrollenringe montiert, verschweißt und kontinuierlich in die Bahnquerung eingeschoben.
Allgemeine Tiefbauarbeiten
Vor Baubeginn sind diverse Bestandstrassen unterschiedlicher Art samt etwaiger Schächte umzubauen bzw. umzuverlegen (Gas, Trinkwasser, Strom, Telekommunikation). Nach Bauende sind diese teilweise wieder herzustellen. Im nördlichen und südlichen Baubereich sind teils umfangreiche Ertüchtigungen der Oberflächen erforderlich bzw. provisorische Fahrbahnen für schweren Fahrverkehr herzustellen.
Vor Baubeginn sind diverse Bestandstrassen unterschiedlicher Art samt etwaiger Schächte umzubauen bzw. umzuverlegen (Gas, Trinkwasser, Strom, Telekommunikation). Nach Bauende sind diese teilweise wieder herzustellen. Im nördlichen und südlichen Baubereich sind teils umfangreiche Ertüchtigungen der Oberflächen erforderlich bzw. provisorische Fahrbahnen für schweren Fahrverkehr herzustellen.
Weiterhin sind übliche Oberflächenbeläge aufzubrechen und wiederherzustellen.
Die Verfüllung der Kabelschutzrohrtrasse erfolgt mit thermisch stabilisierendem Verfüllmaterial.
Dauer: 6 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt/Main.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Hinweise zu III.2.1 bis III.2.3:
Die folgenden Nachweise/Erklärungen sind – bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern – mit dem Teilnahmeantrag gemäß dem Frage- und Bewertungskatalog sowie den Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle abgerufen werden können.
Die folgenden Nachweise/Erklärungen sind – bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern – mit dem Teilnahmeantrag gemäß dem Frage- und Bewertungskatalog sowie den Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle abgerufen werden können.
Der Auftraggeber behält sich vor, unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes fehlende oder unzureichende Angaben mit einmaliger Fristsetzung nachzufordern. Bei Angaben mit Ausschlussandrohung ( s. Bewertungskatalog) erfolgt ein automatischer Ausschluss des Teilnahmeantrags, wenn die fehlenden Angaben nicht innerhalb der Nachforderungsfrist nachgereicht werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes fehlende oder unzureichende Angaben mit einmaliger Fristsetzung nachzufordern. Bei Angaben mit Ausschlussandrohung ( s. Bewertungskatalog) erfolgt ein automatischer Ausschluss des Teilnahmeantrags, wenn die fehlenden Angaben nicht innerhalb der Nachforderungsfrist nachgereicht werden.
— Allgemeine Angaben zum Unternehmen, wie Adresse, Beteiligungen, Eigentumsverhältnisse, Muttergesellschaften, Firmengründung, Fluktuation
— Angaben zur Rechtslage des Unternehmens, wie Berufsregister, behördliche Genehmigungen, Insolvenzverfahren, Liquidation, Verfehlungen, Zahlung von Steuern und Abgaben, Sozialversicherung, Beteiligung an Kartellen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Angaben über Eigen- und Fremdkapital, Personalzusammensetzung und Deckungsgrenzen der Haftpflichtversicherung
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Angaben zu Zertifizierungen, Qualitätsmanagement, Referenzprojekten, Fahrzeuge- und Maschinenpark, Nachunternehmerleistungen, Präsenz am Erfüllungsort und Information über notwendige Gesetze und Verordnungen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftraggeber ist berechtigt, Sicherheitsleistung zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung und/oder zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche zu verlangen. Die Sicherheitsleistung
zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung beträgt 10 v. H. der Gesamtvergütung, die Sicherheitsleistung zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche beträgt 5 v. H. der Gesamtvergütung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung: Nach Rechnungsstellung auf Basis geprüfter Aufmaße.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen.
Erforderliche Rechtsform bei der Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischen Recht vergleichbaren Rechtsform.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung ist abzugeben,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften,
— dass die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist.
Ansonsten wird die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertrags-/ Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die Projektdokumentation sind nach den Vorgaben des AG in Deutsch zu führen.
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-11-13 📅
Öffnungsort: Frankfurt/Main
Ort des Eröffnungstermins: Frankfurt/Main
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Joachim Schramm
Referenz Zusätzliche Informationen
1) Die Teilnahmeanträge und Bewerbungsunterlagen sind schriftlich, in deutscher Sprache und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen (die Übermittlung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, reicht nicht aus).
Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen zu verlangen.
Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen zu verlangen.
2) Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/ Mittel der Nachunternehmer zu verweisen, so muss der Bewerber die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Nachweise/
Erklärungen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer nachweisen.
3) Es darf nur ein Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle betroffenen Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
3) Es darf nur ein Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle betroffenen Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
4) Die den Bewerbungsunterlagen beiliegende Eigenerklärung zum gesetzlichen Mindestlohn ist vom Bieter, bei Bietergemeinschaften von allen Bewerbern sowie von sämtlichen Nachunternehmern auszufüllen und zu unterzeichnen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen, beim Regierungspräsidium
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64278
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 157-287766 (2015-08-11)
Ergänzende Angaben (2015-08-26) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben