Bereitstellung von gemanagten Netzwerkservices auf Basis der MPLS-Technologie

Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH

Die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, federführend für die mit Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG), Regionalverkehr Münsterland (RVM), Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) und Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) gebildete Ausschreibungsgemeinschaft, beabsichtigt die Bereitstellung eines gemanagten MPLS-Datennetzes mit zugehörigen Serviceleistungen zur Verbindung der Betriebsstandorte zu beauftragen. Erforderlich ist dabei die Anbindung von 21 Standorten mit Bandbreiten zwischen 2 MBIT und 34 MBIT. Hinzu kommt die Bereitstellung von Backuplösungen zwischen 2 und 6 MBIT SDSL für die Standorte, die nicht über ADSL angeschlossen sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-19 Auftragsbekanntmachung
2015-11-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-06-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verwaltung von Datennetzen
Menge oder Umfang: Anbindung von 21 Standorten mit Bandbreiten zwischen 2 MBIT und 34 MBIT.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verwaltung von Datennetzen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
Postanschrift: Krögerweg 11
Postleitzahl: 48155
Postort: Münster
Kontakt
Internetadresse: http://www.wvg-online.de 🌏
E-Mail: david.oelkers@wvg-online.de 📧
Telefon: +49 2516270140 📞
Fax: +49 2516270105 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-19 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 119-218533
ABl. S-Ausgabe: 119
Zusätzliche Informationen
(1) Aus dem Kreis der Bewerber, die die formellen und materiellen Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 97 Abs. 4 S. 1 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) erfüllen, werden nicht mehr als 5 bis 8 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 20 Abs. 2 SektVO). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an (formell und materiell) geeigneten Bewerbern vorhanden ist (die Vergabestelle behält sich insoweit auch die Aufforderung von weniger als 5 Bewerbern zur Angebotsaufforderung ausdrücklich vor; auf § 20 Abs. 2 Satz 2 SektVO wird dabei hingewiesen). Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr als 5 Bewerber grundsätzlich die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, wird die Vergabestelle diejenigen Bewerber zur Abgabe eines Angebots auffordern, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der unter Abschnitt III.2.2 Nr. (1) und Abschnitt III.2.3) Nr. (4) genannten Kriterien. Hierbei sind insgesamt maximal 100 Punkte zu erreichen. Folgende Punkte sind im Einzelnen zu erreichen: (i) bzgl. Abschnitt III.2.2) Nr. (1): 50 Punkte, wenn der durchschnittliche jährliche Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Tätigkeiten insgesamt mehr als 10 000 000 EUR beträgt. Wenn der durchschnittliche jährliche Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Tätigkeiten insgesamt weniger als 10 000 000 EUR, aber mehr als 3 000 000 EUR beträgt, findet zur Ermittlung der Bepunktung eine lineare Interpolation statt. (ii) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (4): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (drei) hinausgehenden und die genannten Anforderungen erfüllenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50. Bei Punktgleichheit findet ein Losentscheid statt. (2) Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sollen die von der Vergabestelle vorgesehenen Vordrucke verwendet werden, die über die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu beziehen sind. (3) Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung des Vordrucks 10.0 als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag Bereitstellung von gemanagten Netzwerkservices auf Basis der MPLS-Technologie. Nicht öffnen“) und bis zu der unter Ziffer IV.3.4) genannten Frist bei der unter Anhang A. III benannten Kontaktstelle, für die Einreichung der Teilnahmeanträge in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. (4) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter, ungebundener Kopie (in Papierform) ohne Heftung und Klammerung als auch auf CD-Rom inkl. aller Anlagen (in den üblichen Office-Formaten: z. B. Original PDF, Textdateien in Original PDF, Bilddateien in Original PDF oder JPEG) einzureichen. (5) Rückfragen zu dieser Ausschreibung sind ausschließlich an die unter Anhang A.I benannte Kontaktstelle per E-Mail zu richten. Fragen und Antworten werden zur Einsicht für alle Bewerber bereitgestellt, sofern diese ihre Kontaktdaten gegenüber der Vergabestelle kommuniziert haben. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. (6) Die Vergabestelle weist rein vorsorglich ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie der Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Ein Antrag auf Nachprüfung ist danach u. a. insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (7) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt. (8) Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern übermittelt werden, die anhand der bekannt gemachten Auswahlkriterien ausgewählt und zur Angebotsabgabe durch die Vergabestelle aufgefordert werden. (9) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 5
Kurze Beschreibung:
Die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, federführend für die mit Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG), Regionalverkehr Münsterland (RVM), Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) und Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) gebildete Ausschreibungsgemeinschaft, beabsichtigt die Bereitstellung eines gemanagten MPLS-Datennetzes mit zugehörigen Serviceleistungen zur Verbindung der Betriebsstandorte zu beauftragen. Erforderlich ist dabei die Anbindung von 21 Standorten mit Bandbreiten zwischen 2 MBIT und 34 MBIT. Hinzu kommt die Bereitstellung von Backuplösungen zwischen 2 und 6 MBIT SDSL für die Standorte, die nicht über ADSL angeschlossen sind.
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Referenznummer: Text

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags müssen die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke verwendet werden. Die Vordrucke sowie die unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) geforderten Unterlagen müssen dem Teilnahmeantrag vollständig beigefügt werden. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (keine Kopie/Scan/Fax) einzureichen; geforderte Unterschriften sind eigenhändig zu leisten.
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Die Vergabestelle behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, von der Nachforderungspflicht aus § 19 SektVO einen Gebrauch zu machen.
Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie zugelassen ist, im Original einzureichen.
Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung (gemäß Vordruck 4.0) (i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen, (ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und (iii) anzugeben, dass die Bildung einer Bewerbergemeinschaft durch die benannten Mitglieder rechtlich, insbesondere kartell-, wettbewerbs- und vergaberechtlich, zulässig ist.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (4) und unter Abschnitt III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Darüber hinaus hat die Bewerbergemeinschaft eine erforderliche Bewerbergemeinschaftserklärung (gemäß Vordruck 4.0) vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
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Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritten) in seinem Teilnahmeantrag mit Name und Anschrift zu benennen (gemäß Vordruck 1.1) und die unter Abschnitt III.2.2) und Abschnitt III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die unter Abschnitt III.2.1 Nr. (1) bis (4) aufgeführten Unterlagen nebst einer unterschriebenen Verpflichtungserklärung (gemäß Vordruck 1.2) jeweils auch von den benannten Dritten beizubringen. Die Bewerber werden gebeten, vor der Einreichung des Teilnahmeantrags die Rechtsprechung des OLG München (Beschl. v. 15.3.2012 – Verg 2/12) zu den Möglichkeiten einer Eignungsleihe – sofern eine solche vorgesehen ist – sorgfältig zu prüfen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nach der Rechtsprechung nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 15.3.2012, Verg 2/12, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.6.2010, VII-Verg 13/10).
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Ist beabsichtigt, Teile der Leistung von Nachunternehmern (Unterauftragnehmer/Subunternehmer; keine Lieferanten/Vorlieferanten) ausführen zu lassen, müssen die Bieter/Bietergemeinschaften in ihrem Angebot die Art und den Umfang der von dem/den Nachunternehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben.
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Es wird darauf hingewiesen, dass ein Nachunternehmer für die von ihm zu übernehmenden Teile der Leistung in fachlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht denselben Eignungsanforderungen zu genügen hat, wie der Bieter für jenen Leistungsteil. Weiterhin sind folgende Vorgaben zu beachten: Auf Aufforderung des Auftraggebers sind Name und Anschrift des Nachunternehmers sowie die von dem Auftraggeber ausdrücklich genannten Eignungsnachweise (unter Bezugnahme auf die im Folgenden unter Abschnitt III.2.2) und die in Abschnitt III.2.3) aufgeführten Nachweise) für sämtliche Nachunternehmer bezogen auf deren Leistungsanteil vorzulegen. Ferner haben die Bieter/Bietergemeinschaften auf Aufforderung des Auftraggebers insbesondere die im Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (4) genannten Nachweise auch für die benannten Nachunternehmer abzugeben. Schließlich sind auf Verlangen der Vergabestelle bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der benannten Nachunternehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Nachunternehmer zugreifen kann.
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Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzusteigen. Hiervon ist insbesondere das Recht umfasst, von den Bewerbern/Bietern solche Nachweise zu verlangen, mit denen die Richtigkeit der zum Nachweis der Eignung vorgelegten Unterlagen belegt wird.
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B. Die geforderten Eignungsunterlagen (bzgl. Ziffer III.2.1)) im Einzelnen:
(1) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens (gemäß Vordruck 2.0), dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 1 SektVO wegen Unzuverlässigkeit einer Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach § 21 Abs.2 SektVO zuzurechnen ist, wegen des Verstoßes gegen eine der folgenden Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist:
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— §§ 129, 129 a oder 129b des Strafgesetzbuches,
— § 333 oder § 334 des Strafgesetzbuches, auch in Verbindung mit Artikel 2 § 1 des EU-Bestechungsgesetzes vom 10. September 1998 (BGBl. 1998 II S. 2340), das zuletzt durch Artikel 6 Absatz 1 des Gesetzes vom 21.7.2004 (BGBl. I S. 1763) geändert worden ist, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung Internationaler Bestechung vom 10.9.1998 (BGBl. 1998 II S. 2327; 1999 II S. 87), § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 2008 (BGBl. I S. 490), § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes vom 21.6.2002 (BGBl. I S. 2144, 2162),
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— § 299 des Strafgesetzbuches,
— Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung,
— § 108e des Strafgesetzbuches,
— § 264 des Strafgesetzbuches,
— § 261 des Strafgesetzbuches.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften stehen Verstöße gegen vergleichbare Straftatbestände anderer Staaten gleich.
(2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens,
a) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO (gemäß Vordruck 3.1);
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b) dass es sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO (gemäß Vordruck 3.2);
c) dass es die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO (gemäß Vordruck 3.3);
d) dass es keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO (gemäß Vordruck 3.4);
e) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die nach § 21 Abs. 2 SektVO für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO (gemäß Vordruck 3.5); ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO.
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(3) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (nicht älter als 6 Monate, eine Kopie ist ausreichend, maßgebend ist der Schlusstermin der vorliegenden Bekanntmachung gemäß Abschnitt IV.3.4 dieser Bekanntmachung). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen.
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(4) Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der Konzernverbundenheit/-angehörigkeit mit anderen Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (gemäß Vordruck 5.0). Mindestanforderung: Der Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren stets größer sein als 3 000 000 EUR.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), jeweils gegliedert nach Berufsgruppen (i) Projektleiter technisch/kommerziell, (ii) Entwickler/Programmierer/Ingenieure, (iii) Mitarbeiter im Support/Servicedesk/Hotline/Kundenschulung, (iv) Mitarbeiter in Produktion die entsprechend der geforderten Leistungsart mit den Produkten und Geschäftsfeldern betraut sind (gemäß Vordruck 6.0).
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(2) Nachweis der Zertifizierung des Unternehmens nach ISO 27001 oder auf Basis des IT-Grundschutzes des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) in unbeglaubigter Kopie (Mindestanforderung).
(3) Darstellung eines Qualitätsmanagements des Unternehmens (Mindestanforderung) (gemäß Vordruck 7.0); der Nachweis kann auch durch Vorlage eines Zertifikats nach ISO 9001 oder gleichwertig (in unbeglaubigter Kopie) erbracht werden.
(4) Angabe (gemäß Vordruck 8.0) von mindestens 3 nicht vor dem 1.1.2012 abgenommenen und sich im produktiven Einsatz befindlichen Referenzprojekten, die mit dem Gegenstand dieser Vergabe vergleichbar sind, mit einem Auftragsvolumen von jeweils mehr als 500 000 EUR (netto) unter Angabe von (i) Name und Adresse des Auftraggebers sowie eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Ansprechpartners, (ii) Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts mit Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen und Angaben zur Projektgröße (wie z. B. Anzahl der Teilsysteme), (iii) Benennung der Auftragssumme, (iv) Zeitraum der Leistungserbringung, (v) Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie Angabe des Eigenleistungsanteils bei einer Zusammenarbeit mit derartigen Dritten.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß den Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß den Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Darlegung der besonderen Bedingungen:
Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bewerber sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits zu Beginn des Teilnahmewettbewerbs bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
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a) zur Tariftreue und Mindestentlohnung (Vordruck 9.1),
b) zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (Vordruck 9.2),
c) zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Vordruck 9.3),
mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Die „Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung“ sowie die „Besonderen vertraglichen Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer“ werden den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU)
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH
Postanschrift: Beckumer Straße 70, 59555 Lippstadt
Postort: Beckum
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG)
Postanschrift: Altenbürener Str. 49
Postort: Brilon
Postleitzahl: 59929
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
Postanschrift: Münsterstraße 58a
Postort: Lengerich
Postleitzahl: 49525
Kontakt
Kontaktperson: Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, federführend für die mit Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG), Regionalverkehr Münsterland (RVM), Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU), Verkehrsbetrieb Kipp GmbH und Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) gebildete Ausschreibungsgemeinschaft
David Oelkers
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-04-01 📅
Datum des Endes: 2021-03-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Telefon: +49 2514111691 📞
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 119-218533 (2015-06-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-11-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 232-422625
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 119-218533
ABl. S-Ausgabe: 232

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Beckumer Straße 70, Beckum
Postort: Lippstadt
Postleitzahl: 59555
Quelle: OJS 2015/S 232-422625 (2015-11-26)