Die Stadtwerke Essen AG ist Betreiber des Essener Hafens. Der Hafen Essen liegt am Rhein-Herne-Kanal bei Kanal km 16,085 bis 16,700 am rechten Ufer und besteht aus einem Stichhafenbecken und einem Parallelhafen. Der zu sanierende Bereich dieser Maßnahme ist der Parallelhafen. Dieser besteht aus einer in etwa parallel zur Kanalachse verlaufenden durchlaufenden Spundwand mit einer Gesamtlänge von ca. 520 m. Die Uferlinie verfolgt dabei ungefähr einen Verlauf in West-Ost-Richtung. Sie schließt im Westen an ein ungenutztes schräg abgehendes Stichhafenbecken und im Osten an den genutzten Stichhafen des Stadthafens Essen an. Im Rahmen einer Ertüchtigungsmaßnahme wurde festgestellt, dass die vorhandene Uferwand (Spundwandkonstruktion) für die derzeitige Nutzung nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht. Der Auftraggeber hat sich deshalb zur Sanierung der Uferwand durch Vorrammung einer neuen niedrigen, einfach rückverankerten Spundwand einschließlich integrierter Festmachedalben mit Stahlbetongurt entschieden. Diese soll die Nutzungsmöglichkeiten des Hafens erhalten und erweitern, so dass auch größere Schiffstypen als bisher den Hafen nutzen können. Die Ausführung der erforderlichen Arbeiten zur Sanierung der Spundwand (Spundwandrammung, Bohr-/Ankerarbeiten, Stahlbeton- und Stahlbauarbeiten) erfolgt wegen der örtlichen Rahmenbedingungen zwingend von der Wasserseite aus (Wasserbaumaßnahme). Wegen z.T. besonders schwingungs-/setzungsempfindlicher Bauwerke (nahegelegenes Tanklager) bzw. Bauteile (u.a. Bahngleise unmittelbar hinter der vorhandenen Uferwand) bei, gemäß dem Bodengutachten, „…zur Umlagerung neigenden Bodenverhältnissen…“, ist bei den auszuführenden Rammarbeiten ein besonders erschütterungsarmes Verfahren anzuwenden. Weiterhin hat wegen des oberhalb der Ankeransatzpunkte anstehenden drückenden Grundwassers (Wasserüberdruck bis ca. 3,80 m) hinter der zu durchbohrenden vorhandenen Spundwand, aber ebenfalls wegen der vorgenannten Setzungsempfindlichkeiten das Bohren für die geplanten Anker sowie deren Einbau zwingend abgedichtet zu erfolgen (Einsatz von „Dichtkonstruktionen“ am Bohransatzpunkt, abgedichtetes Bohrrohr etc.). Wegen des großen Umfangs der Maßnahme werden die Leistungen in zwei Lose (östlicher und westlicher Wandabschnitt) geteilt. Genauere Informationen zu der Losaufteilung und den auszuführenden Arbeiten sind dem Anhang B zu entnehmen. Für den hiermit bekanntgegebenen Teilnahmewettbewerb hat der Auftraggeber eine Unterlage gefertigt, die aus weiteren Informationen besteht und Formulare enthält, die zur Einreichung des Teilnahmeantrags dienen sollen. Auf die zusätzlichen Angaben nach Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung wird ausdrücklich verwiesen. Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb ist unentgeltlich und kann ab sofort bei der benannten Kontaktstelle abgerufen werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-07-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Wasserbauarbeiten
Menge oder Umfang: Es wird auf die Angaben zu den Losen in Anhang B verwiesen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Wasserbauarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Essen AG
Postanschrift: Rüttenscheider Straße 27-37
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-essen.de🌏
E-Mail: stefan.mager@aulinger.eu📧
Telefon: +49 201959860📞
Fax: +49 2019598699 📠
1. Auftraggeber:
Die Stadtwerke Essen AG ist öffentlicher Auftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) und wird in dieses Vergabeverfahren nach Maßgabe der Verordnung über die Vergabe von Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung (Sektorenverordnung –SektVO) ausgestalten.
2. Vergabeverfahren:
Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, ihre Eignung nachzuweisen. Im Anschluss an die Auswertung der von den Bewerbern eingereichten Teilnahmeanträge erhalten als geeignet festgestellte Bewerber die Vergabeunterlagen, in denen der Auftraggeber den Auftragsgegenstand und die Vertragsbedingungen präzisiert. Auf der Grundlage der Vergabeunterlagen fordert der Auftraggeber den Bieterkreis auf, Angebote einzureichen. Nach Abgabe der ersten Angebote wird der Auftraggeber eine Reduzierung der Anzahl der Bieter /Bietergemeinschaften vornehmen, mit denen das Verfahren fortgesetzt werden soll. Die Kriterien hierzu werden in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
3. Unterlage zum Teilnahmewettbewerb:
Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke sind in der zum Teilnahmewettbewerb erstellten Unterlage enthalten. Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb wird den interessierten Unternehmen auf schriftliche Anforderung von der unter Abschnitt I.1 benannten Kontaktstelle zur Verfügung gestellt.
4. Abgabe der Teilnahmeanträge:
Die Teilnahmeanträge sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4 genannten „Schlusstermin für den Eingang der Anträge auf Teilnahme“ in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „[Teilnahmeantrag – Vergabeverfahren ‚Sanierung Spundwand im Parallelhafen Essen‘ – Nicht öffnen!!!]“ bei der in Abschnitt I.1 genannten Einreichungsstelle, an die die Teilnahmeanträge zu richten sind, als Original (Papierfassung) sowie einfach auf einem digitalen Speichermedium als pdf-Dokument einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
5. Ausschluss:
Bewerber werden vom Teilnahmewettbewerb und vom weiteren Vergabeverfahren als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Teilnahmebedingungen (vgl. Abschnitte III.2.1 bis III.2.3) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bewerber eine schwere Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des Bewerbers im Ermessen des Auftraggebers. Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern.
6. Verhandlungs-, Vertrags- und Vertragsabwicklungssprache:
Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt.
7. Auskunftsersuchen:
Auskunftsersuchen der interessierten Unternehmen/Bewerber zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1 genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
8. Auftragsausführung:
Die beiden Lose werden je nach Ergebnis des Vergabeverfahrens einzeln oder zusammen ausgeführt. Für den Fall, dass zwei unterschiedliche Bieter bzw. Bietergemeinschaften den Zuschlag für die Lose erhalten, finden die Arbeiten der beiden Bauabschnitte zeitlich getrennt voneinander statt. Für den Fall eines Gesamtgewinns beider Lose wird in Rücksprache mit dem Auftraggeber und mit dessen Zustimmung eine gemeinsame/durchgehende Leistungserbringung möglich sein.
Die Stadtwerke Essen AG ist öffentlicher Auftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) und wird in dieses Vergabeverfahren nach Maßgabe der Verordnung über die Vergabe von Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung (Sektorenverordnung –SektVO) ausgestalten.
2. Vergabeverfahren:
Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, ihre Eignung nachzuweisen. Im Anschluss an die Auswertung der von den Bewerbern eingereichten Teilnahmeanträge erhalten als geeignet festgestellte Bewerber die Vergabeunterlagen, in denen der Auftraggeber den Auftragsgegenstand und die Vertragsbedingungen präzisiert. Auf der Grundlage der Vergabeunterlagen fordert der Auftraggeber den Bieterkreis auf, Angebote einzureichen. Nach Abgabe der ersten Angebote wird der Auftraggeber eine Reduzierung der Anzahl der Bieter /Bietergemeinschaften vornehmen, mit denen das Verfahren fortgesetzt werden soll. Die Kriterien hierzu werden in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
3. Unterlage zum Teilnahmewettbewerb:
Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke sind in der zum Teilnahmewettbewerb erstellten Unterlage enthalten. Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb wird den interessierten Unternehmen auf schriftliche Anforderung von der unter Abschnitt I.1 benannten Kontaktstelle zur Verfügung gestellt.
4. Abgabe der Teilnahmeanträge:
Die Teilnahmeanträge sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4 genannten „Schlusstermin für den Eingang der Anträge auf Teilnahme“ in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „[Teilnahmeantrag – Vergabeverfahren ‚Sanierung Spundwand im Parallelhafen Essen‘ – Nicht öffnen!!!]“ bei der in Abschnitt I.1 genannten Einreichungsstelle, an die die Teilnahmeanträge zu richten sind, als Original (Papierfassung) sowie einfach auf einem digitalen Speichermedium als pdf-Dokument einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
5. Ausschluss:
Bewerber werden vom Teilnahmewettbewerb und vom weiteren Vergabeverfahren als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Teilnahmebedingungen (vgl. Abschnitte III.2.1 bis III.2.3) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bewerber eine schwere Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des Bewerbers im Ermessen des Auftraggebers. Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern.
6. Verhandlungs-, Vertrags- und Vertragsabwicklungssprache:
Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt.
7. Auskunftsersuchen:
Auskunftsersuchen der interessierten Unternehmen/Bewerber zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1 genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
8. Auftragsausführung:
Die beiden Lose werden je nach Ergebnis des Vergabeverfahrens einzeln oder zusammen ausgeführt. Für den Fall, dass zwei unterschiedliche Bieter bzw. Bietergemeinschaften den Zuschlag für die Lose erhalten, finden die Arbeiten der beiden Bauabschnitte zeitlich getrennt voneinander statt. Für den Fall eines Gesamtgewinns beider Lose wird in Rücksprache mit dem Auftraggeber und mit dessen Zustimmung eine gemeinsame/durchgehende Leistungserbringung möglich sein.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Essen AG ist Betreiber des Essener Hafens. Der Hafen Essen liegt am Rhein-Herne-Kanal bei Kanal km 16,085 bis 16,700 am rechten Ufer und besteht aus einem Stichhafenbecken und einem Parallelhafen. Der zu sanierende Bereich dieser Maßnahme ist der Parallelhafen. Dieser besteht aus einer in etwa parallel zur Kanalachse verlaufenden durchlaufenden Spundwand mit einer Gesamtlänge von ca. 520 m. Die Uferlinie verfolgt dabei ungefähr einen Verlauf in West-Ost-Richtung. Sie schließt im Westen an ein ungenutztes schräg abgehendes Stichhafenbecken und im Osten an den genutzten Stichhafen des Stadthafens Essen an.
Die Stadtwerke Essen AG ist Betreiber des Essener Hafens. Der Hafen Essen liegt am Rhein-Herne-Kanal bei Kanal km 16,085 bis 16,700 am rechten Ufer und besteht aus einem Stichhafenbecken und einem Parallelhafen. Der zu sanierende Bereich dieser Maßnahme ist der Parallelhafen. Dieser besteht aus einer in etwa parallel zur Kanalachse verlaufenden durchlaufenden Spundwand mit einer Gesamtlänge von ca. 520 m. Die Uferlinie verfolgt dabei ungefähr einen Verlauf in West-Ost-Richtung. Sie schließt im Westen an ein ungenutztes schräg abgehendes Stichhafenbecken und im Osten an den genutzten Stichhafen des Stadthafens Essen an.
Im Rahmen einer Ertüchtigungsmaßnahme wurde festgestellt, dass die vorhandene Uferwand (Spundwandkonstruktion) für die derzeitige Nutzung nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht. Der Auftraggeber hat sich deshalb zur Sanierung der Uferwand durch Vorrammung einer neuen niedrigen, einfach rückverankerten Spundwand einschließlich integrierter Festmachedalben mit Stahlbetongurt entschieden. Diese soll die Nutzungsmöglichkeiten des Hafens erhalten und erweitern, so dass auch größere Schiffstypen als bisher den Hafen nutzen können.
Im Rahmen einer Ertüchtigungsmaßnahme wurde festgestellt, dass die vorhandene Uferwand (Spundwandkonstruktion) für die derzeitige Nutzung nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht. Der Auftraggeber hat sich deshalb zur Sanierung der Uferwand durch Vorrammung einer neuen niedrigen, einfach rückverankerten Spundwand einschließlich integrierter Festmachedalben mit Stahlbetongurt entschieden. Diese soll die Nutzungsmöglichkeiten des Hafens erhalten und erweitern, so dass auch größere Schiffstypen als bisher den Hafen nutzen können.
Die Ausführung der erforderlichen Arbeiten zur Sanierung der Spundwand (Spundwandrammung, Bohr-/Ankerarbeiten, Stahlbeton- und Stahlbauarbeiten) erfolgt wegen der örtlichen Rahmenbedingungen zwingend von der Wasserseite aus (Wasserbaumaßnahme). Wegen z.T. besonders schwingungs-/setzungsempfindlicher Bauwerke (nahegelegenes Tanklager) bzw. Bauteile (u.a. Bahngleise unmittelbar hinter der vorhandenen Uferwand) bei, gemäß dem Bodengutachten, „…zur Umlagerung neigenden Bodenverhältnissen…“, ist bei den auszuführenden Rammarbeiten ein besonders erschütterungsarmes Verfahren anzuwenden. Weiterhin hat wegen des oberhalb der Ankeransatzpunkte anstehenden drückenden Grundwassers (Wasserüberdruck bis ca. 3,80 m) hinter der zu durchbohrenden vorhandenen Spundwand, aber ebenfalls wegen der vorgenannten Setzungsempfindlichkeiten das Bohren für die geplanten Anker sowie deren Einbau zwingend abgedichtet zu erfolgen (Einsatz von „Dichtkonstruktionen“ am Bohransatzpunkt, abgedichtetes Bohrrohr etc.).
Die Ausführung der erforderlichen Arbeiten zur Sanierung der Spundwand (Spundwandrammung, Bohr-/Ankerarbeiten, Stahlbeton- und Stahlbauarbeiten) erfolgt wegen der örtlichen Rahmenbedingungen zwingend von der Wasserseite aus (Wasserbaumaßnahme). Wegen z.T. besonders schwingungs-/setzungsempfindlicher Bauwerke (nahegelegenes Tanklager) bzw. Bauteile (u.a. Bahngleise unmittelbar hinter der vorhandenen Uferwand) bei, gemäß dem Bodengutachten, „…zur Umlagerung neigenden Bodenverhältnissen…“, ist bei den auszuführenden Rammarbeiten ein besonders erschütterungsarmes Verfahren anzuwenden. Weiterhin hat wegen des oberhalb der Ankeransatzpunkte anstehenden drückenden Grundwassers (Wasserüberdruck bis ca. 3,80 m) hinter der zu durchbohrenden vorhandenen Spundwand, aber ebenfalls wegen der vorgenannten Setzungsempfindlichkeiten das Bohren für die geplanten Anker sowie deren Einbau zwingend abgedichtet zu erfolgen (Einsatz von „Dichtkonstruktionen“ am Bohransatzpunkt, abgedichtetes Bohrrohr etc.).
Wegen des großen Umfangs der Maßnahme werden die Leistungen in zwei Lose (östlicher und westlicher Wandabschnitt) geteilt. Genauere Informationen zu der Losaufteilung und den auszuführenden Arbeiten sind dem Anhang B zu entnehmen.
Für den hiermit bekanntgegebenen Teilnahmewettbewerb hat der Auftraggeber eine Unterlage gefertigt, die aus weiteren Informationen besteht und Formulare enthält, die zur Einreichung des Teilnahmeantrags dienen sollen. Auf die zusätzlichen Angaben nach Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung wird ausdrücklich verwiesen. Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb ist unentgeltlich und kann ab sofort bei der benannten Kontaktstelle abgerufen werden.
Für den hiermit bekanntgegebenen Teilnahmewettbewerb hat der Auftraggeber eine Unterlage gefertigt, die aus weiteren Informationen besteht und Formulare enthält, die zur Einreichung des Teilnahmeantrags dienen sollen. Auf die zusätzlichen Angaben nach Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung wird ausdrücklich verwiesen. Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb ist unentgeltlich und kann ab sofort bei der benannten Kontaktstelle abgerufen werden.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Westlicher Wandabschnitt
Kurze Beschreibung:
Das Los 1 umfasst alle Leistungen der im Pkt. II.1.5 beschriebenen Spundwandsanierung am westlichen Wandstück einschließlich der zugehörigen Ausrüstung (Steigeleitern und Treppen, Poller, Übersteigschutz, zusätzliche Querwand zu Los 2) sowie der besonderen Ausführung im Bereich von vier Treppennischen. Die Länge dieses Teilstücks beträgt ca. 335 m und betrifft den Bereich des Tanklagers und einen Teilbereich der Feststoffverladung.
Das Los 1 umfasst alle Leistungen der im Pkt. II.1.5 beschriebenen Spundwandsanierung am westlichen Wandstück einschließlich der zugehörigen Ausrüstung (Steigeleitern und Treppen, Poller, Übersteigschutz, zusätzliche Querwand zu Los 2) sowie der besonderen Ausführung im Bereich von vier Treppennischen. Die Länge dieses Teilstücks beträgt ca. 335 m und betrifft den Bereich des Tanklagers und einen Teilbereich der Feststoffverladung.
Menge oder Umfang:
Ca. 4 St. temporäre Anlegedalben rammen und wieder ziehen
ca. 115 St. Gewi-Pfähle 63,5 mm gegen drückendes Wasser herstellen, verlängern und wieder einkürzen
ca. 335 m Spundwand herstellen (640 to, 3500 m
ca. 12 St. integrierte Dalben mit je 3 St. Pollern liefern und einbringen
ca. 3 600 m
ca. 1 St. Anlegedalben als Einzeldalben incl. 6 Seitenpoller einbauen
zzgl. verschiedener Sonderkonstruktionen als Stahlbeton- und/oder Stahlkonstruktion im Bereich von Treppennischen, Auflagerpfähle, Aufstiegshilfen (3 St. Treppen, 24 St. Steigeleitern).
Dauer: 7 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Das Los 1 wird je nach Ergebnis des Vergabeverfahrens einzeln oder zusammen mit dem Los 2 ausgeführt.
Für den Fall, dass 2 unterschiedliche Bieter bzw. Bietergemeinschaften den Zuschlag für die beiden Lose erhalten, finden die Arbeiten der beiden Bauabschnitte zeitlich getrennt voneinander statt. Für den Fall eines Gesamtgewinns beider Lose wird in Rücksprache mit dem Auftraggeber und mit dessen Zustimmung eine gemeinsame/durchgehende Leistungserbringung möglich sein.
Für den Fall, dass 2 unterschiedliche Bieter bzw. Bietergemeinschaften den Zuschlag für die beiden Lose erhalten, finden die Arbeiten der beiden Bauabschnitte zeitlich getrennt voneinander statt. Für den Fall eines Gesamtgewinns beider Lose wird in Rücksprache mit dem Auftraggeber und mit dessen Zustimmung eine gemeinsame/durchgehende Leistungserbringung möglich sein.
Die Durchführung des Loses 1 ist mit einem Baubeginn am 2.11.2015 und einer geplanten Bauzeit von maximal ca. 7 Monate vorgesehen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Östlicher Wandabschnitt
Kurze Beschreibung:
Das Los 2 umfasst alle Leistungen der im Pkt. II.1.5 beschriebenen Spundwandsanierung am östlichen Wandstück einschließlich der zugehörigen Ausrüstung (Steigeleitern, Poller) sowie der besonderen Ausführung im Bereich von zwei Treppennischen. Die Länge dieses Teilstücks beträgt ca. 185 m und betrifft den restlichen Teilbereich der Feststoffverladung.
Das Los 2 umfasst alle Leistungen der im Pkt. II.1.5 beschriebenen Spundwandsanierung am östlichen Wandstück einschließlich der zugehörigen Ausrüstung (Steigeleitern, Poller) sowie der besonderen Ausführung im Bereich von zwei Treppennischen. Die Länge dieses Teilstücks beträgt ca. 185 m und betrifft den restlichen Teilbereich der Feststoffverladung.
Menge oder Umfang:
Ca. 64 St. Gewi-Pfähle 63,5 mm gegen drückendes Wasser herstellen, verlängern und wieder einkürzen
ca. 185 m Spundwand herstellen (350 to, 1850 m
ca. 6 St. integrierte Dalben mit je 3 St. Pollern liefern und einbringen
ca. 1 900 m
zzgl. verschiedener Sonderkonstruktionen als Stahlbeton- und/oder Stahlkonstruktion im Bereich von Treppennischen, Auflagerpfähle, Aufstiegshilfen (12 St. Steigeleitern).
Dauer: 4 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Das Los 2 wird je nach Ergebnis des Vergabeverfahrens einzeln oder zusammen mit dem Los 1 ausgeführt.
Für den Fall, dass zwei unterschiedliche Bieter bzw. Bietergemeinschaften den Zuschlag für die beiden Lose erhalten, finden die Arbeiten der beiden Bauabschnitte zeitlich getrennt voneinander statt. Für den Fall eines Gesamtgewinns beider Lose wird in Rücksprache mit dem Auftraggeber und mit dessen Zustimmung eine gemeinsame/durchgehende Leistungserbringung möglich sein.
Für den Fall, dass zwei unterschiedliche Bieter bzw. Bietergemeinschaften den Zuschlag für die beiden Lose erhalten, finden die Arbeiten der beiden Bauabschnitte zeitlich getrennt voneinander statt. Für den Fall eines Gesamtgewinns beider Lose wird in Rücksprache mit dem Auftraggeber und mit dessen Zustimmung eine gemeinsame/durchgehende Leistungserbringung möglich sein.
Bei zeitlicher Trennung der Bauausführung beider Lose ist die Durchführung der Maßnahme mit einem Baubeginn am 03.09.2017 und einer geplanten Bauzeit von maximal ca. 4 Monate vorgesehen.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: TEN-T Förderung.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
1. Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation.
2. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit
3. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung.
Die Erklärungen der Ziffern 1 bis 3 können durch die Abgabe des der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ erbracht werden.
Ergänzend sind folgende weitere Nachweise vorzulegen:
4. Aktuelle Darstellung der Unternehmensstruktur sowie der gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen. Hierfür ist das Formular III „Eigenerklärung zum Unternehmen“ zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
4. Aktuelle Darstellung der Unternehmensstruktur sowie der gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen. Hierfür ist das Formular III „Eigenerklärung zum Unternehmen“ zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
5. Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das gleichnamige Formular IV zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
6. Aktueller Ausdruck aus dem Handels- oder Berufsregister oder einem gleichwertigen Verzeichnis.
7. Nachweis über aktuelle Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
8. Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 für den Bereich Tief- und Wasserbau.
9. Nachweis der werkseigenen Produktionskontrolle nach DIN EN 1090 für die Herstellung von Stahltragwerken bis EXC3.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EUR bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014), Angabe sowohl des Gesamtumsatzes als auch des Umsatzes, der mit Leistungen erzielt wurde, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (ausschließlich Wasserbaumaßnahmen). Sofern das Geschäftsjahr 2014 noch nicht abgeschlossen wurde, geben Sie den Umsatz bitte bezogen auf die Geschäftsjahre 2011, 2012 und 2013 an. Hierfür ist das Formular V zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EUR bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014), Angabe sowohl des Gesamtumsatzes als auch des Umsatzes, der mit Leistungen erzielt wurde, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (ausschließlich Wasserbaumaßnahmen). Sofern das Geschäftsjahr 2014 noch nicht abgeschlossen wurde, geben Sie den Umsatz bitte bezogen auf die Geschäftsjahre 2011, 2012 und 2013 an. Hierfür ist das Formular V zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 10 000 000 EUR für Personenschäden und 10 000 000 EUR für Sachschäden (beide jeweils zweifach maximiert) sowie EUR 10 Mio. für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 10 000 000 EUR für Personenschäden und 10 000 000 EUR für Sachschäden (beide jeweils zweifach maximiert) sowie EUR 10 Mio. für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
Hinweis:
Zu Ziffer 1 gilt: Der Bewerber wird nur dann als geeignet angesehen, wenn er in jedem der 3 letzten, abgeschlossenen Geschäftsjahre im Hinblick auf den Gesamtumsatz einen Mindestumsatz von 6 Mio. EUR erreicht hat.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter III.2.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied beizubringen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter, der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Die unter III.2.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied beizubringen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter, der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Geforderte Nachweise sind:
1. Nennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten aus den letzten fünf Geschäftsjahren 2010 bis 2014 mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung inklusive Angabe des Projektvolumens/Objektwertes jeweils mit einer aussagefähigen Kurzbeschreibung der Leistungsanteile des Bewerbers.
1. Nennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten aus den letzten fünf Geschäftsjahren 2010 bis 2014 mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung inklusive Angabe des Projektvolumens/Objektwertes jeweils mit einer aussagefähigen Kurzbeschreibung der Leistungsanteile des Bewerbers.
Insbesondere sind mit den vorgelegten Referenzen folgende besondere Kenntnisse/Qualifikationen nachzuweisen:
a) Rammarbeiten: Rammarbeiten in einer schwingungsempfindlichen Umgebung (schwingungs-/setzungsempfindliche nahegelegene Bebauung, setzungsempfindliche Bodenverhältnisse, s. auch Pkt. II.1.5).
b) Bohrarbeiten: abgedichtetes Bohren gegen drückendes Grundwasser, verrohrtes Bohren unterhalb setzungsempfindlicher Bauwerke/Anlagen (s. auch Pkt. II.1.5).
Es werden nur Referenzen gewertet, die bautechnisch fertiggestellt sind. Bei jeder Referenz sind anzugeben: Adresse, Abteilung/Fachbereich, Ansprechpartner, Telefon- und Telefaxnummer, ggf. E-Mail-Anschrift des Ansprechpartners.
Hierfür ist das Formular VI zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
2. Vorlage eines Schweißzertifikats für die Ausführungsklasse EXC 3 nach DIN EN 1090-1:2010-07 oder die Herstellerqualifikation mind. der Klasse D (großer Eignungsnachweis) nach DIN 18800-7 für die Durchführung der Schweißarbeiten.
3. Eigenerklärung darüber, dass der vorgesehene Auftragsbetreuer über gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügt. Hierfür ist das Formular VIII zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
3. Eigenerklärung darüber, dass der vorgesehene Auftragsbetreuer über gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügt. Hierfür ist das Formular VIII zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
4. Eigenerklärung zur vorhandenen technischen Ausstattung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft durch Vorlage einer Geräteliste der eigenen Geräte. Dabei sind insbesondere die verfügbaren Wasserbaueinheiten sowie die zur Verfügung stehenden Rammgeräte für die unter Pkt. II.1.5 beschriebene besondere Anforderung infolge des schwingungs-/setzungsempfindlichen Umfeldes (Hochfrequenzvibrationsgeräte) auszuweisen. Hierfür ist das Formular IX zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
4. Eigenerklärung zur vorhandenen technischen Ausstattung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft durch Vorlage einer Geräteliste der eigenen Geräte. Dabei sind insbesondere die verfügbaren Wasserbaueinheiten sowie die zur Verfügung stehenden Rammgeräte für die unter Pkt. II.1.5 beschriebene besondere Anforderung infolge des schwingungs-/setzungsempfindlichen Umfeldes (Hochfrequenzvibrationsgeräte) auszuweisen. Hierfür ist das Formular IX zu verwenden und vollständig auszufüllen, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
5. Soweit ein Bewerber Nachunternehmer einsetzen will, müssen die Teilleistungen, die von einem Nachunternehmer erbracht werden sollen, im Formular X eingetragen werden.
6. Die Firma des Nachunternehmers muss nur dann bereits bei der Abgabe des Teilnahmeantrags benannt werden, wenn eine Berufung auf Referenzen oder sonstige Erklärungen/Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers für diese Teilleistung erforderlich ist. Nur in diesem Fall müssen also die betreffenden Nachunternehmen und deren Teilleistungen benannt werden. Dies gilt bspw. für den Nachweis zu den Ramm- und Bohrarbeiten. Zusätzlich muss von jedem Nachunternehmer, auf dessen technische Leistungsfähigkeit sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beruft, gesondert das Formular VII bezogen auf seine Teilleistung sowie das Formular II ausgefüllt werden.
6. Die Firma des Nachunternehmers muss nur dann bereits bei der Abgabe des Teilnahmeantrags benannt werden, wenn eine Berufung auf Referenzen oder sonstige Erklärungen/Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers für diese Teilleistung erforderlich ist. Nur in diesem Fall müssen also die betreffenden Nachunternehmen und deren Teilleistungen benannt werden. Dies gilt bspw. für den Nachweis zu den Ramm- und Bohrarbeiten. Zusätzlich muss von jedem Nachunternehmer, auf dessen technische Leistungsfähigkeit sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beruft, gesondert das Formular VII bezogen auf seine Teilleistung sowie das Formular II ausgefüllt werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt sein wird.
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt sein wird.
Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5,0 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars Bürgschaftserklärung für Mängelansprüche auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt sein wird.
Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5,0 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars Bürgschaftserklärung für Mängelansprüche auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt sein wird.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung auf Abschlagsrechnungen und Schlussrechnung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bewerber-/Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bewerber/Bieter oder als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bewerbers/Bieters oder einer anderen Bewerber-/Bietergemeinschaft ist ebenfalls unzulässig, wenn der Bewerber/Bieter oder die Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht spätestens mit seinem/ihrem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bewerbers/Bieters bzw. der anderen Bewerber-/Bietergemeinschaft erhält.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bewerber-/Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bewerber/Bieter oder als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bewerbers/Bieters oder einer anderen Bewerber-/Bietergemeinschaft ist ebenfalls unzulässig, wenn der Bewerber/Bieter oder die Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht spätestens mit seinem/ihrem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bewerbers/Bieters bzw. der anderen Bewerber-/Bietergemeinschaft erhält.
Für die Abgabe der Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung ist das Formular I „Eigenerklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft“ zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
Sonstige besondere Bedingungen:
Folgende Unterlagen werden mit dem Angebot (d. h. nicht schon mit dem Teilnahmeantrag) einzureichen sein.
1. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – NRW – TVgG-NRW).
1. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – NRW – TVgG-NRW).
2. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW.
3. Es gilt die „Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormenfestgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen.
3. Es gilt die „Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormenfestgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen.
4. Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Aulinger Rechtsanwälte | Notare, Frankenstraße 348, 45133 Essen
Rechtsanwalt Dr. Stefan Mager
Name: Aulinger Rechtsanwälte | Notare
Postanschrift: Frankenstraße 348
Postleitzahl: 45133
URL für weitere Informationen: www.aulinger.eu🌏
URL der Dokumente: www.aulinger.eu🌏
URL der Teilnahme: www.aulinger.eu🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Düsseldorf über Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: angelika.nauels@brd.nrw.de📧
Telefon: +49 2114753131📞
Internetadresse: http://www.brd.nrw.de/wirtschaft/vergabekammer/index.jsp🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Quelle: OJS 2015/S 129-238390 (2015-07-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-03) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 201-95986-0📞
Fax: +49 201-95986-99 📠