Beschaffung von elektrischen Fahrzeugen und ggf. dazugehörige Dienstleistung für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr

SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft

Die SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (eine 100 %-ige Tochtergesellschaft des Landes Baden-Württemberg) erbringt Verkehrsleistungen für die öffentlichen Verkehrsträger im Netz Baden-Württemberg. Für die Leistungserbringung, insb. im Netz 3b Gäu-Murr, beabsichtigt die SWEG, die Beschaffung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zzgl. entsprechender Optionen und ggf. der dazugehörigen Dienstleistung für den Einsatz im o. g. Netz zu vergeben. Ein vom Aufgabenträger vorgegebenes Finanzierungsmodell wird Anwendung finden.
— Spurweite: 1 435 mm,
— Höchstgeschwindigkeit: bis zu 160 km/h,
— die Einstiegshöhe der Fahrzeuge ist auf 760 mm über Schienenoberkante zu optimieren,
— Bahnsteige von 380 mm bis 960 mm Höhe müssen anfahrbar sein.
Die Bekanntmachung bzw. die Vergabe über die Beschaffung steht unter dem Vorbehalt der Beauftragung der entsprechenden Verkehrsleistung durch den Aufgabenträger.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-26 Auftragsbekanntmachung
2015-05-28 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-05-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Schienenfahrzeuge
Menge oder Umfang: 15 bis 25 Fahrzeuge zzgl. Optionen bis zu 5 weiteren Fahrzeugen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Schienenfahrzeuge 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft
Postanschrift: Rheinstraße 8
Postleitzahl: 77933
Postort: Lahr
Kontakt
Internetadresse: http://www.sweg.de 🌏
E-Mail: klaus.kucsera@sweg.de 📧
Telefon: +49 7821270280 📞
Fax: +49 7821270225 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-26 📅
Einreichungsfrist: 2015-06-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 101-184650
ABl. S-Ausgabe: 101
Zusätzliche Informationen
Zusätzlich zu den in Abschnitt III) geforderten Erklärungen und Nachweisen hat der Bewerber zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung (Vordruck der der SWEG AG) an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu übersenden. In der Erklärung verpflichtet sich der Bewerber dazu, die ihm im Rahmen des Vergabeverfahrens bereitgestellten Informationen vertraulich zu behandeln und nur für den vorgesehenen Zweck zu verwenden. Der Vordruck kann per E-Mail bei der Kontaktstelle gem. I.1) angefordert werden. Die Übersendung der unterzeichneten Erklärung durch den Bewerber, zusammen mit dem Teilnahmeantrag, ist Voraussetzung für den Erhalt der Verdingungsunterlagen. Der Teilnahmeantrag ist im verschlossenen Umschlag an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu senden, das Aktenzeichen Beschaffung Schienenfahrzeuge 01 – 2015 und der Zusatz „Teilnahmeantrag – nicht öffnen" sind auf dem Umschlag zu vermerken. Geforderte Erklärungen und Nachweise gemäß III.2) die bis zum Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag nicht von dem Bewerber vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist nachgefordert werden. Dies gilt auch für die genannte Verpflichtungserklärung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (eine 100 %-ige Tochtergesellschaft des Landes Baden-Württemberg) erbringt Verkehrsleistungen für die öffentlichen Verkehrsträger im Netz Baden-Württemberg. Für die Leistungserbringung, insb. im Netz 3b Gäu-Murr, beabsichtigt die SWEG, die Beschaffung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zzgl. entsprechender Optionen und ggf. der dazugehörigen Dienstleistung für den Einsatz im o. g. Netz zu vergeben. Ein vom Aufgabenträger vorgegebenes Finanzierungsmodell wird Anwendung finden.
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— Spurweite: 1 435 mm,
— Höchstgeschwindigkeit: bis zu 160 km/h,
— die Einstiegshöhe der Fahrzeuge ist auf 760 mm über Schienenoberkante zu optimieren,
— Bahnsteige von 380 mm bis 960 mm Höhe müssen anfahrbar sein.
Die Bekanntmachung bzw. die Vergabe über die Beschaffung steht unter dem Vorbehalt der Beauftragung der entsprechenden Verkehrsleistung durch den Aufgabenträger.
Beschreibung der Optionen: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Referenznummer: Beschaffung Schienenfahrzeuge 01 - 2015

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Anforderung, die für Angaben und Nachweisen nach III.2.1), III.2.2) und III.2.3) gelten: Bewerbergemeinschaften haben in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter III.2.1) und III.2.2) geforderten Angaben und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.3) geforderten Angaben und Nachweise sind mindestens von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen.
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Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, und zwar jeweils im Original, wenn die Vorlage einer Kopie nicht ausdrücklich zugelassen ist.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers haben die Bewerber und Bewerbergemeinschaften vom Auftraggeber geforderte Bescheinigungen und Nachweise für ihre Angaben und Eigenerklärungen vorzulegen.
Geforderte Nachweise zur Zuverlässigkeit des Bewerbers:
1. Selbstdarstellung des Bewerbers anhand aussagekräftiger Historie inkl. Unternehmensprofil im Hinblick auf die Lieferung und Instandhaltung von elektrischen Triebzügen (max. 5 Seiten);
2. Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 Abs. 1 und 2 SektVO;
3. Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 Abs. 4 SektVO;
4. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister für den Bewerber (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands des Bewerbers in deutscher Sprache (ggf. Original und beglaubigte Übersetzung);
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5. Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister für den Bewerber (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands des Bewerbers in deutscher Sprache (ggf. Original und beglaubigte Übersetzung); Sofern ein Verfahren anhängig ist, dass zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister oder in einem vergleichbaren Register führen kann, hat der Bewerber sich diesbezüglich zu erklären.
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6. Eigenerklärung, dass im Zuge der Vergabe keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden getroffen wurden bzw. zu treffen.
Ein Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (III.2.2) und III.2.3)) anderer Unternehmen bedienen (vgl. § 20 Abs. 3 SektVO). In diesem Fall sind die o. g. Angaben und Nachweise auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Angaben und Nachweise auch für Unterauftragnehmer zu einem späteren Zeitpunkt zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Kopien testierter Jahresabschlüsse mit Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen für die letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahre;
2. Angaben zum Umsatz mit Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen in Ziffer II.1.5) vergleichbar sind, mindestens mit Angaben zum Umsatz mit elektrischen Triebzügen und mit Instandhaltung elektrischer Triebzüge, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahre; Mindestumsatz mit elektrischen Triebzügen in den letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahren in Höhe 150 000 000 EUR.
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3. Sofern die unter Ziffer 1 und 2 verlangten Erklärungen nicht beigebracht werden können, hat der Bewerber zu erklären, dass spätestens zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses eine Vertragserfüllungsbürgschaft einer in Europa zugelassenen Bank (mit einem Mindestrating A+/A1) in Höhe von 10 % des Wertes des Auftragswertes er beibringt. Dieses gilt nicht, wenn im Falle einer Bietergemeinschaft der Bewerber die unter Ziffer 1 und 2 geforderten Nachweise für den mehrheitlichen Gesellschafter (größer/gleich 50 % Gesellschaftsanteil an der Bietergemeinschaft) oder alle Gesellschafter vorlegt.
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4. Bankauskunft mit Angaben mindestens zur bestehenden Geschäftsbeziehung zum Bewerber und zur gegenwärtigen Finanz- und Liquiditätslage des Bewerbers (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate), in deutscher Sprache (ggf. Original und beglaubigte Übersetzung).
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5. Der Bewerber erklärt, dass während der Laufzeit des Vertrages sein zur Verfügung stehendes Haftungskapital mindestens 1 000 000 EUR betragen wird.
Will sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 20 Abs. 3 SektVO), sind die o. g. Angaben und Nachweise für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen finanziellen Mittel des Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzliste über mit den Leistungen in Ziffer II.1.5) vergleichbare Lieferaufträge über elektrische Triebzüge. Ein Lieferauftrag ist vergleichbar, wenn er mindestens 100 elektrische Triebzüge umfasst, die der Bewerberentwickelt, hergestellt, produziert, beim Eisenbahnbundesamt oder einer vergleichbaren Aufsichtsbehörde in den Mitgliedstaaten der EU zugelassen und an den Referenzauftraggeber in den letzten 6 Jahren vor Ablauf der Bewerbungsfrist ausgeliefert hat. In der Referenzliste sind zu diesen Merkmalen, insbesondere zur Anzahl der Fahrzeuge und zum Auslieferungszeitraum, ausdrücklich Angaben zu machen.
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2. Referenzliste über mit den Leistungen in Ziffer II.1.5) vergleichbare Wartungs- und Instandhaltungsaufträge über elektrische Triebzüge mit Wartung und/oder Instandhaltung in den letzten 6 Jahren vor Ablauf der Bewerbungsfrist, pro Referenz mit einer Flottengröße von mindestens 100 elektrischen Triebzügen.
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3. Angaben zur Erfahrung mit der Zulassung von elektrischen Triebzügen beim Eisenbahnbundesamt (EBA).
4. Angaben zur für die Leistungen in Ziffer II.1.5) vorhandenen technischnen Ausrüstung des Bewerbers,insbesondere zur Produktionsfähigkeit und Instandhaltung der elektrischen Triebzüge innerhalb der nächsten 4 Jahre nach Ablauf der Bewerbungsfrist.
5. Angaben zum unternehmensbezogenen Qualitätsmanagement mit Beschreibung der Maßnahmen und Prozesse zur Sicherstellung der Qualität, insbesondere zu Meilensteinen im Rahmen der Produktion und Lieferung. Kopien entsprechender Zertifizierungen (ISO 9001 oder gleichwertig) sind vorzulegen.
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Will sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 20 Abs. 3 SektVO), sind die o. g. Angaben und Nachweise für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen des Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistung und haben in den Angeboten sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und den Vertrag zu bezeichnen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrages gelten die besonderen Bedingungen im Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Tariftreue- und Mindestlohngesetz LTMG) vom 16.4.2013, GBI. 2013, 50.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Kucsera
Internetadresse: www.sweg.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-08-01 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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Quelle: OJS 2015/S 101-184650 (2015-05-26)
Ergänzende Angaben (2015-05-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 104-189733
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 101-184650
ABl. S-Ausgabe: 104
Quelle: OJS 2015/S 104-189733 (2015-05-28)