Beschaffung von Niederflurstraßenbahnen

Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder)

Herstellung und Lieferung von Straßenbahnfahrzeugen (Niederflur) nebst allen dazugehörigen Hilfs- und Nebenleistungen.
Die Straßenbahnfahrzeuge müssen für den Einsatz in Frankfurt (Oder) geeignet sein.
Aus diesem Grund müssen sie mindestens folgende wesentliche Anforderungen erfüllen:
— Fahrzeugart: Schienenfahrzeug;
— Fahrzeugbauart: Straßenbahn-Gelenkwagen (Einrichter);
— Wagenkastenrohbau: Korrosionsarmer Stahl geschweißt;
— Niederfluranteil: mind. 60 % bezogen auf die Nutzlänge des Fahrgastraumes;
— Fahrzeugbreite: 2 300 mm;
— Fahrzeuglänge: max. 28 000 mm;
— Bodenfreiheit: ≥ 70 mm;
— Fahrleitungsspannung: 600 V DC, umrüstbar auf 750 V DC;
— Kleinster Gleisbogenradius: 21,2 m;
— Streckenneigung: 5,5 %;
— Spurweite: 1 000 mm;
— Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h;
— Radsatzlast (Achslast): ≤ 10,5 t;
— Fahrwerksbauart: Drehgestell- oder Einzelgelenkwagen;
— Achsabstand in den Drehgestellen ≤ 2 000 mm;
— Einstiegshöhe ≤ 300 mm;
— Fahrgasttüren: Außenschwenkschiebetüren;
— Kuppelbarkeit mechanisch: für den Bergefall mit dem Bestandsfuhrpark (KT4D und GT6M);
— Geplante Nutzungsdauer: mindestens 32 Jahre;
— jährliche Laufleistung: ca. 50 000 km;
— Hüllkurven: Innerhalb der Hüllkurven der Bestandsfahrzeuge (KT4D und GT6M);
— Konformität mit Zulassungsverfahren nach deutschem Recht, insbesondere:
a. Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab), Schriften/Mitteilungen Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV),
b. Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI),
c. Richtlinien des Verbandes Deutscher Elektroingenieure(VDE),
d. Europäische Norm (EN) oder gleichwertig
e. Deutsche Industrienorm (DIN) oder gleichwertig.
Im Zweifel gilt die höherwertige Norm. Die genaue Angabe der geltenden Normen ist später den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Die Inbetriebnahme des ersten Fahrzeuges soll im Dezember 2017 abgeschlossen sein.
Eine detaillierte Leistungsbeschreibung samt Bewertungskriterien erhalten die Teilnehmer mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-18.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-18 Auftragsbekanntmachung
2015-05-27 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-05-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Straßenbahnpersonenwagen
Menge oder Umfang:
13 Fahrzeuge, optional zusätzlich 2: Die Ausschreibung umfasst 13 Fahrzeuge. Optional werden 2 zusätzliche Fahrzeuge bestellt, also insgesamt bis zu 15 Straßenbahnen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Straßenbahnpersonenwagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder)
Postanschrift: Böttnerstraße 1
Postleitzahl: 15232
Postort: Frankfurt (Oder)
Kontakt
Internetadresse: http://svf-ffo.de 🌏
E-Mail: tramffo2017@svf-ffo.de 📧
Telefon: +49 3355648666 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-18 📅
Einreichungsfrist: 2015-06-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 097-176238
ABl. S-Ausgabe: 97
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber verzichtet aus technischen und wirtschaftlichen Gründen auf eine Aufteilung in Lose. Die Leistung wird im Verhandlungsverfahren nach SektVO vergeben, mit vorgeschaltetem, offenen Aufruf zum Teilnahmewettbewerb in dem die Eignung, also die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit geprüft und bewertet wird. Die genauen Bewertungskriterien samt Gewichtung sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche nach Aufforderung zugesandt werden. Es werden bis zu 5 Teilnehmer aufgefordert ein zunächst indikatives Angebot abzugeben. Nach Eingang dieser Angebote werden diese auf Vollständigkeit geprüft und gegebenenfalls Unterlagen nachgefordert. Anschließend werden nicht ausgeschlossene oder ausgeschiedene Bieter zu ggf. mehreren Verhandlungsrunden eingeladen. Das wirtschaftlichste Angebot bzw. Endangebot erhält den Zuschlag. Die Inbetriebnahme des ersten Fahrzeuges soll im Dezember 2017 abgeschlossen sein. Die genauen Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb samt allen auszufüllenden Formblättern als Anlagen sind bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle anzufordern. Sie werden dann den potentiellen Bewerbern per E-Mail zugeschickt. Teilnahmeanträge samt Anlagen sind zwingend unter Verwendung der zugesandten Formblätter zu erstellen. Bei den Formularen handelt es sich um ausfüllbare PDF-Formate. Im Falle von auftretenden Widersprüchen, Lücken zwischen den übermittelten Vordrucken und dem Bewerber abgegebenen Exemplar ist ausschließlich die von den Auftraggebern überreichte Fassung der Vordrucke maßgeblich. Die Formulare zum Teilnahmeantrag sind auszufüllen zu speichern und auszudrucken. Sie werden in schriftlicher Form bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle eingereicht. Zur besseren Bearbeitung werden die Bewerber/Bewerbergemeinschaften gebeten den schriftlichen Unterlagen einen Datenträger mit der elektronischen Form der ausgefüllten Formulare beizufügen. Der Teilnahmeantrag mit allen Erklärungen ist in deutscher Sprache abzufassen. Sämtliche Kommunikation, d. h., Schriftverkehr sowie Gespräche und Verhandlungen im Rahmen des Vergabeverfahrens und der Vertragsdurchführung, werden ausschließlich in deutscher Sprache geführt. Urkunden in anderen Sprachen sind in deutscher, amtlicher Übersetzung vorzulegen. Eine Kostenerstattung für die Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote findet nicht statt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Herstellung und Lieferung von Straßenbahnfahrzeugen (Niederflur) nebst allen dazugehörigen Hilfs- und Nebenleistungen.
Die Straßenbahnfahrzeuge müssen für den Einsatz in Frankfurt (Oder) geeignet sein.
Aus diesem Grund müssen sie mindestens folgende wesentliche Anforderungen erfüllen:
— Fahrzeugart: Schienenfahrzeug;
— Fahrzeugbauart: Straßenbahn-Gelenkwagen (Einrichter);
— Wagenkastenrohbau: Korrosionsarmer Stahl geschweißt;
— Niederfluranteil: mind. 60 % bezogen auf die Nutzlänge des Fahrgastraumes;
— Fahrzeugbreite: 2 300 mm;
— Fahrzeuglänge: max. 28 000 mm;
— Bodenfreiheit: ≥ 70 mm;
— Fahrleitungsspannung: 600 V DC, umrüstbar auf 750 V DC;
— Kleinster Gleisbogenradius: 21,2 m;
— Streckenneigung: 5,5 %;
— Spurweite: 1 000 mm;
— Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h;
— Radsatzlast (Achslast): ≤ 10,5 t;
— Fahrwerksbauart: Drehgestell- oder Einzelgelenkwagen;
— Achsabstand in den Drehgestellen ≤ 2 000 mm;
— Einstiegshöhe ≤ 300 mm;
— Fahrgasttüren: Außenschwenkschiebetüren;
— Kuppelbarkeit mechanisch: für den Bergefall mit dem Bestandsfuhrpark (KT4D und GT6M);
— Geplante Nutzungsdauer: mindestens 32 Jahre;
— jährliche Laufleistung: ca. 50 000 km;
— Hüllkurven: Innerhalb der Hüllkurven der Bestandsfahrzeuge (KT4D und GT6M);
— Konformität mit Zulassungsverfahren nach deutschem Recht, insbesondere:
a. Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab), Schriften/Mitteilungen Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV),
b. Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI),
c. Richtlinien des Verbandes Deutscher Elektroingenieure(VDE),
d. Europäische Norm (EN) oder gleichwertig
e. Deutsche Industrienorm (DIN) oder gleichwertig.
Im Zweifel gilt die höherwertige Norm. Die genaue Angabe der geltenden Normen ist später den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Die Inbetriebnahme des ersten Fahrzeuges soll im Dezember 2017 abgeschlossen sein.
Eine detaillierte Leistungsbeschreibung samt Bewertungskriterien erhalten die Teilnehmer mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Beschreibung der Optionen:
Soweit das Verkehrsaufkommen dies notwendig macht, werden bis zu 2 weitere Straßenbahnen bestellt.
Referenznummer: 01/15/TRAMFFO2017
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt (Oder).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen von jedem Bewerber, Bewerbergemeinschaft vorzulegen:
— Eigenerklärung zur Abwicklung in deutscher Sprache (Mindestkriterium);
— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied auszufüllen und zu unterschreiben) – Gesetzestreue iSd § 21 SektVO, Liquidität und ordnungsgemäße Beitragsentrichtung sind Mindestvoraussetzungen der Eignung;
— Aktueller Auszug (nicht älter als 2014) aus dem Handelsregister oder dem Berufsregister (ausländische Bewerber legen eine gleichwertige Bescheinigung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde des Heimatstaates mit amtlich anerkannter Übersetzung vor);
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— Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft eine Bewerbergemeinschaftserklärung;
— eine Erklärung über den Einsatz von Nachunternehmen oder Eigenerbringung;
— Aktueller Auszug (nicht älter als 2014) aus dem Handelsregister oder dem Berufsregister (ausländische Bewerber legen eine gleichwertige Bescheinigung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde des Heimatstaates mit amtlich anerkannter Übersetzung vor).
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Qualifizierte Nachunternehmer müssen die Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit sowie eine Erklärung zum Unternehmen samt Verfügbarkeitserklärung abgeben. Daneben müssen sie auch einen aktuellen Auszug (nicht älter als 2014) aus dem Handelsregister oder dem Berufsregister vorlegen. Ausländische Nachunternehmer legen eine gleichwertige Bescheinigung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde des Heimatstaates mit amtlich beglaubigter Übersetzung vor.
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Formulare für dem Antrag und die Eigenerklärungen sind den Teilnahmebedingungen zu entnehmen, welche der potentielle Bewerber von der unter Punkt I.1) genannten Kontaktstelle auf Anforderung per E-Mail zugesandt bekommt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Um die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Bewerber festzustellen hat der Bewerber eine Erklärung zu Unternehmenskennzahlen abzugeben. Neben den allgemeinen Angaben zur Unternehmensvorstellung ist dort der Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre zu benennen, sowie Angaben zu Versicherungen und künftigen notwendigen Bürgschaften zu machen. Als Mindestkriterien gelten Deckungssummen von 30 000 000 EUR für die Produkthaftpflicht- und 20 000 000 EUR für die Umwelthaftpflichtversicherung.
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Ein Formularmuster hierzu ist den Teilnahmebedingungen zu entnehmen, welche der potentielle Bewerber von der unter Punkt I.1) genannten Kontaktstelle auf Anforderung per E-Mail zugesandt bekommt.
Bei Bewerbergemeinschaften ist sie von jedem Mitglied auszufüllen und zu unterschreiben, wobei die geforderte Deckungssumme für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorliegen muss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische Leistungsfähigkeit wird der Bewerber durch die Vorlage mindestens einer Referenz für ein vergleichbares Projekt belegen können, welche nicht älter als 15 Jahre sein darf gemessen am Zulassungszeitpunkt. Dies ist eine Mindestvoraussetzung.
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Die Leistung soll an die technisch leistungsfähigsten Bewerber bzw. Bieter vergeben werden. Aus diesem Grund werden alle vom Bewerber vorgelegten Referenzen bewertet.
Es ist jeweils das Referenzprojekt anzugeben und kurz zu beschreiben unter Nennung der Gesamtanzahl der gelieferten Schienenfahrzeuge, davon der Anzahl der 1-Meterspur-Fahrzeuge ebenso wie der Anzahl der Fahrzeuge, welche nach BO-Strab zugelassen wurden. Zu Benennen ist auch der durchschnittliche Zeitraum zwischen Lieferung und Inbetriebnahme der Schienenfahrzeuge und die Netto-Abrechungssumme für das gesamte Referenzprojekt.
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Einzelheiten und Erläuterungen zu den Bewertungskriterien und ihrer Gewichtung sowie das diesbezüglich auszufüllendes Formular sind den Teilnahmebedingungen zu entnehmen welche der potentielle Bewerber von der unter Punkt I.1) genannten Kontaktstelle auf Anforderung per E-Mail zugesandt bekommt.
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Daneben ist eine Zertifizierung nach nach EN ISO 9001, DIN EN 15085-2 und EN ISO 14001 erforderlich. Diese Zertifikate sind in Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen Die Originale sind auf Aufforderung der SVF zu Einsicht vorzulegen.
Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten können gleichwertige Nachweise vorlegen.
Die Zertifikate hat jeder Einzelbewerber vorzuweisen, Bewerbergemeinschaften nur insgesamt. Qualifizierte Nachunternehmer müssen sie nicht vorweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle eines Vertragabschlusses hat der Auftragnehmer zum Vertragsschluss eine Vertragserfüllungsbürgschaft sowie eine Mängelanspruchsbürgschaft dem Auftraggeber vorzulegen. Diese sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe verschickt werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Diese sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe verschickt werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Kuke

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661719 📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen die Vergabevorschriften hat ein am Auftrag interessiertes Unternehmen nach der Erkennung dieser unverzüglich dem Auftraggeber gegenüber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
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Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so ist ein Antrag für ein Nachprüfungsverfahren binnen von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung zu stellen. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 101b Abs. 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2015/S 097-176238 (2015-05-18)
Ergänzende Angaben (2015-05-27)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 101-184641
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 97-176238
ABl. S-Ausgabe: 101
Quelle: OJS 2015/S 101-184641 (2015-05-27)