BLB Münster/Münster/Westfälische Wilhelms-Universität/Institutsgruppe 1/Forschungsbau: Generalplanung
Leistungen der Generalplanung in Stufen/Leistungspaketen LP 1-9 für Hochschulbau, Institutsgruppe 1 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.
Der BLB beabsichtigt einen Ersatzneubau für das Lehr- und Forschungsgebäude der Institutsgruppe 1 (Physik) in Münster zu errichten.
Ziel ist es, für die beteiligten Forschungsgruppen aus dem Bestandgebäude zukünftig ein Gebäude zur Verfügung zu stellen, welches sämtliche Forschungsgruppen des Forschungsschwerpunktes Nanophysik des Fachbereiches Physik und weitere Institute (z. B. Institut für Planetologie) und Gruppen aus anderen Fachbereichen beherbergen soll. Hierbei bedarf es sowohl besonderer bautechnischer Gegebenheiten, um die durch die Forschungsthematik bedingten sehr hohen Anforderungen an die technische Infrastruktur sicher erfüllen zu können (z. B. Vibrationsfreiheit des Gebäudes, vorgegebene Klimabedingungen, Staubfreiheit, etc.). Für nanophysikalische Experimente ist es zwingend erforderlich, dass die Labore schwingsfrei sind und Vibrationen weder von innen noch von außen eingekoppelt werden. Um Arbeiten und Arbeitsabläufe, sowie die Kommunikation zwischen Forschenden, Lehrenden und Studierenden gestalten zu können sind die funktionalen Abläufe zu berücksichtigen.
Der Ersatzneubau soll: Büroräume, Werkstätten (Feinmechanik und Elektronik), Seminarräume, Hörsäle, Fachbereichsbibliothek, Leserräume, Besprechungs-/Sozialräume; Praktikumsräume, Fotolabor, Chemie- und Physiklabore, Computerräume/CIP-Pools, Serverräume, eine Experimentierhalle mit Montageraum, Radioisotopenlabore, Reinsträume für Physik und Planetologie, Massenspektrometrie-, Elektronenmikroskopie- und Laserlabore erhalten.
Gesamtfläche HNF/NF 1-6 rd. 14 400 m².
Der BLB NRW/die Westfälische Wilhelms-Universität Münster beabsichtigen im Vorfeld eine städtebauliche Strukturuntersuchung/Machbarkeit zum Projekt erstellen zu lassen.
Vorgesehener Baubeginn 4. Quartal 2017, geplanter Bezug/Beginn Nutzung Ende 2019.
Gemäß den Richtwerten ergeben sich Baukosten (Kostengruppe 300-500) in Höhe von ca. 75 000 000 EUR (netto) zzgl. MwSt.
Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix werden bis zu 5 Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen. Mit dem Angebot sind Entwurfskonzepte mit Kostenaufstellung gem. DIN 276 einzureichen, die mit 20 000 EUR brutto (pro Bewerber) pauschal honoriert werden. Die Honorierung in Höhe von 20 000 EUR brutto wird auf die Honorarleistung des Auftragnehmers angerechnet.
Bitte das Dokument „Zusätzliche Verfahrensangaben“ beachten.
Weitere Unterlagen werden zur Verfügung gestellt, sie können unter
http://www.evergabe.nrw.de heruntergeladen werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-04.
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2015-05-04
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Auftragsbekanntmachung
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