BM-Nr. A.0421.120512 Projektsteuerungsleistungen für die Infrastrukturmaßnahmen „Neue Mitte“ und 3 Hochbauten im Campusbereich Philosophikum des Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg

Die Justus-Liebig-Universität (JLU) plant im Rahmen des Hochschulinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum am Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften.
Die Erstellung der Masterplanung für den Campusbereich Philosophikum erfolgte durch die Arbeitsgemeinschaft Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt am Main, mit TOPOS Landschaftsplanung, Berlin, im Anschluss an einen gewonnenen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb.
In der ersten Ausbauphase ist die Umsetzung der für den gesamten Campusbereich erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen sowie der folgenden drei Neubauten vorgesehen: das Graduiertenzentrum (GCSC), der 1. Bauabschnitt der Zentralbibliothek mit Universitätsarchiv sowie das Seminargebäude I.
Die Infrastrukturmassnahme „Neue Mitte“ (BM-Nr. A.0421.120512) beinhaltet die Neuordnung der erforderlichen Infrastruktur inkl. Freianlagen im Campusbereich Philosophikum und untergliedert sich in mehrere räumliche und zeitliche Teilabschnitte.
— Abschnitt Infrastruktur Verlegung Rathenaustraße;
— Abschnitt Infrastruktur Bibliothek, Verlegung Kanaltrasse, Infrastruktur Seminargebäude I, Anbindung Energiezentrale, Anbindung Graduiertenzentrum, Campusplatz;
— Abschnitt Infrastruktur Mensa (unterirdisch);
— Abschnitt Erneuerung Wärmeverteilnetz Philosophikum II.
Bestandteil der Maßnahme sind die Anlagen des Straßenverkehrs, die Freianlagen sowie folgende Medien: Abwasser/Wasserversorgung, Gasversorgung, Fernwärmeversorgung, Kälteversorgung, Stromversorgung sowie Telekommunikation.
Die Umsetzung der Infrastrukturmaßnahme ist Voraussetzung zur Realisierung des Campusumbaus und abschnittsweise mit den Hochbaumaßnahmen zu koordinieren.
Kosten (KG 200-500) gemäß genehmigtem Bedarf: 16 240 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: Vorentwurfs-/Entwurfsplanung (Erstellung Entscheidungsunterlage-Bau);
Geplanter Baubeginn: voraussichtlich Quartal I/2017;
Geplante Bauzeit: 6-7 Jahre.
Der Neubau des Graduiertenzentrums (BM-Nr. A.0421.130517) wird das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC/GGK) beherbergen. Das Graduiertenzentrum soll als ein Bürogebäude mit einem innovativen Raumkonzept entwickelt werden. In dem Gebäude werden zukünftig dauerhaft rund 200 Personen tätig sein. Es werden sich dort Büroarbeitsplätze, Projekträume sowie ein Seminar- und Konferenzbereich befinden.
Gebäudedaten gemäß genehmigtem Bedarf:
Nutzflächen NF 1-6: ca. 2 095 m²;
Kosten KG 300 + 400 = 7 380 000 EUR brutto, KG 200-600 inkl. Ersteinrichtungskosten = 8 930 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: hochbaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb, Preisgericht voraussichtlich im März 2016;
Geplanter Baubeginn: voraussichtlich 2017/2018.
Der Neubau der Zentralbibliothek und des Universitätsarchivs (BM-Nr. A.0421.120514) ist in 2 Bauabschnitten vorgesehen, wovon der 1. BA in der ersten Ausbauphase des Masterplans umgesetzt werden soll und für mehrere Jahre mit der Bestandsbibliothek eine funktionale Einheit bilden wird – bis zur Fertigstellung des 2. BA.
Neben den Funktionen eines Bibliotheksgebäudes sind Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafebar im 1. BA des Neubaus verortet. Wesentliches Ziel des 1. BA ist es, sieben derzeit im Campusgebiet liegende Fach- und Zweigbibliotheken in den Bestand der Universitätsbibliothek zu integrieren.
Zukünftig soll die Universitätsbibliothek die Funktion einer Zentralbibliothek für den Gesamtbereich der kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächer übernehmen, die in unmittelbarer Nähe angesiedelt sind. Daneben bleibt die Universitätsbibliothek Sitz der zentralen Funktionen für das gesamte Bibliothekssystem (EDV, Digitalisierungszentrum/Fotostelle, Direktion, etc.) und beherbergt die Sonderbestände (Rara, Papyrussammlung, Kartensammlung, Bildarchiv, etc.). Der Bibliotheksneubau definiert als erster großer Baustein des städtebaulichen Masterplans die neue Mitte des Campus.
Gebäudedaten 1. BA gemäß genehmigtem Bedarf:
Nutzflächen NF 1-6: ca. 6 996 m²;
Kosten KG 300+400 = 24 370 000 EUR brutto, KG 200-600 inkl. Ersteinrichtung = 29 030 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: Hochbaulicher Ideenwettbewerb (2. BA) und Realisierungswettbewerb (1. BA), Preisgericht voraussichtlich im März 2016;
Geplanter Baubeginn (1. BA): voraussichtlich 2018.
Der geplante Neubau des Seminargebäudes I (BM-Nr. A.0421.120513) bündelt Lehr-, Forschungs- und Servicestrukturen an einem zentralen Ort in unmittelbarer Nähe zur Zentralbibliothek und zur neuen Mensa am zukünftigen Campusplatz. Mit der Realisierung der Seminarraumflächen werden gleichzeitig zentrale Drittmittelflächen für kulturwissenschaftliche Forschungsprojekte geschaffen. Zusätzlich zu den Flächen für Forschung und Lehre werden sowohl zentrale Servicebereiche der Universität, des Hochschulrechenzentrums, des Studentenwerks und des Hochschulsports als auch studentische Arbeitsbereiche für diesen hochfrequentierten Universitätsstandort geschaffen.
Gebäudedaten gemäß angemeldetem Bedarf:
Nutzflächen NF 1-6: ca. 4 846 m²;
Kosten KG 300+400: 18 960 000 EUR brutto, KG 200-600 inkl. Ersteinrichtung = 22 140 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: Vorbereitung eines offenen 2-phasigen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs;
Geplanter Baubeginn: voraussichtlich 2019.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihen AHO, Stand Mai 2014), Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E.
Der Auftrag umfasst die Projektsteuerungsleistungen für alle genannten (Teil-)Maßnahmen und die Koordination der Maßnahmen untereinander.
Es ist beabsichtigt, die beschriebenen Projektsteuerungsleistungen für jede (Teil-)Maßnahme gesondert und jeweils stufenweise an ein (das gleiche) Projektsteuerungsbüro zu vergeben. Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-28 Auftragsbekanntmachung
2019-09-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Projektsteuerungsleistungen nach dem Leistungsbild Projektsteuerung in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014 für die Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E.Die Beauftragung erfolgt für jede Baumaßnahme (Infrastruktur, Graduiertenzentrum, Bibliothek und Seminargebäude) einzeln und jeweils stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de 📧
Telefon: +49 60311670 📞
Fax: +49 6031167126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-28 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 212-385920
ABl. S-Ausgabe: 212
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1)). Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt. b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen. d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 24.11.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=78NISCIMED127CQ0 Nachr. HAD-Ref.: 39/5772. Nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.120512.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Justus-Liebig-Universität (JLU) plant im Rahmen des Hochschulinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum am Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften.
Die Erstellung der Masterplanung für den Campusbereich Philosophikum erfolgte durch die Arbeitsgemeinschaft Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt am Main, mit TOPOS Landschaftsplanung, Berlin, im Anschluss an einen gewonnenen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb.
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In der ersten Ausbauphase ist die Umsetzung der für den gesamten Campusbereich erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen sowie der folgenden drei Neubauten vorgesehen: das Graduiertenzentrum (GCSC), der 1. Bauabschnitt der Zentralbibliothek mit Universitätsarchiv sowie das Seminargebäude I.
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Die Infrastrukturmassnahme „Neue Mitte“ (BM-Nr. A.0421.120512) beinhaltet die Neuordnung der erforderlichen Infrastruktur inkl. Freianlagen im Campusbereich Philosophikum und untergliedert sich in mehrere räumliche und zeitliche Teilabschnitte.
— Abschnitt Infrastruktur Verlegung Rathenaustraße;
— Abschnitt Infrastruktur Bibliothek, Verlegung Kanaltrasse, Infrastruktur Seminargebäude I, Anbindung Energiezentrale, Anbindung Graduiertenzentrum, Campusplatz;
— Abschnitt Infrastruktur Mensa (unterirdisch);
— Abschnitt Erneuerung Wärmeverteilnetz Philosophikum II.
Bestandteil der Maßnahme sind die Anlagen des Straßenverkehrs, die Freianlagen sowie folgende Medien: Abwasser/Wasserversorgung, Gasversorgung, Fernwärmeversorgung, Kälteversorgung, Stromversorgung sowie Telekommunikation.
Die Umsetzung der Infrastrukturmaßnahme ist Voraussetzung zur Realisierung des Campusumbaus und abschnittsweise mit den Hochbaumaßnahmen zu koordinieren.
Kosten (KG 200-500) gemäß genehmigtem Bedarf: 16 240 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: Vorentwurfs-/Entwurfsplanung (Erstellung Entscheidungsunterlage-Bau);
Geplanter Baubeginn: voraussichtlich Quartal I/2017;
Geplante Bauzeit: 6-7 Jahre.
Der Neubau des Graduiertenzentrums (BM-Nr. A.0421.130517) wird das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC/GGK) beherbergen. Das Graduiertenzentrum soll als ein Bürogebäude mit einem innovativen Raumkonzept entwickelt werden. In dem Gebäude werden zukünftig dauerhaft rund 200 Personen tätig sein. Es werden sich dort Büroarbeitsplätze, Projekträume sowie ein Seminar- und Konferenzbereich befinden.
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Gebäudedaten gemäß genehmigtem Bedarf:
Nutzflächen NF 1-6: ca. 2 095 m²;
Kosten KG 300 + 400 = 7 380 000 EUR brutto, KG 200-600 inkl. Ersteinrichtungskosten = 8 930 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: hochbaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb, Preisgericht voraussichtlich im März 2016;
Geplanter Baubeginn: voraussichtlich 2017/2018.
Der Neubau der Zentralbibliothek und des Universitätsarchivs (BM-Nr. A.0421.120514) ist in 2 Bauabschnitten vorgesehen, wovon der 1. BA in der ersten Ausbauphase des Masterplans umgesetzt werden soll und für mehrere Jahre mit der Bestandsbibliothek eine funktionale Einheit bilden wird – bis zur Fertigstellung des 2. BA.
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Neben den Funktionen eines Bibliotheksgebäudes sind Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafebar im 1. BA des Neubaus verortet. Wesentliches Ziel des 1. BA ist es, sieben derzeit im Campusgebiet liegende Fach- und Zweigbibliotheken in den Bestand der Universitätsbibliothek zu integrieren.
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Zukünftig soll die Universitätsbibliothek die Funktion einer Zentralbibliothek für den Gesamtbereich der kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächer übernehmen, die in unmittelbarer Nähe angesiedelt sind. Daneben bleibt die Universitätsbibliothek Sitz der zentralen Funktionen für das gesamte Bibliothekssystem (EDV, Digitalisierungszentrum/Fotostelle, Direktion, etc.) und beherbergt die Sonderbestände (Rara, Papyrussammlung, Kartensammlung, Bildarchiv, etc.). Der Bibliotheksneubau definiert als erster großer Baustein des städtebaulichen Masterplans die neue Mitte des Campus.
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Gebäudedaten 1. BA gemäß genehmigtem Bedarf:
Nutzflächen NF 1-6: ca. 6 996 m²;
Kosten KG 300+400 = 24 370 000 EUR brutto, KG 200-600 inkl. Ersteinrichtung = 29 030 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: Hochbaulicher Ideenwettbewerb (2. BA) und Realisierungswettbewerb (1. BA), Preisgericht voraussichtlich im März 2016;
Geplanter Baubeginn (1. BA): voraussichtlich 2018.
Der geplante Neubau des Seminargebäudes I (BM-Nr. A.0421.120513) bündelt Lehr-, Forschungs- und Servicestrukturen an einem zentralen Ort in unmittelbarer Nähe zur Zentralbibliothek und zur neuen Mensa am zukünftigen Campusplatz. Mit der Realisierung der Seminarraumflächen werden gleichzeitig zentrale Drittmittelflächen für kulturwissenschaftliche Forschungsprojekte geschaffen. Zusätzlich zu den Flächen für Forschung und Lehre werden sowohl zentrale Servicebereiche der Universität, des Hochschulrechenzentrums, des Studentenwerks und des Hochschulsports als auch studentische Arbeitsbereiche für diesen hochfrequentierten Universitätsstandort geschaffen.
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Gebäudedaten gemäß angemeldetem Bedarf:
Nutzflächen NF 1-6: ca. 4 846 m²;
Kosten KG 300+400: 18 960 000 EUR brutto, KG 200-600 inkl. Ersteinrichtung = 22 140 000 EUR brutto;
Bearbeitungsstand: Vorbereitung eines offenen 2-phasigen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs;
Geplanter Baubeginn: voraussichtlich 2019.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihen AHO, Stand Mai 2014), Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E.
Der Auftrag umfasst die Projektsteuerungsleistungen für alle genannten (Teil-)Maßnahmen und die Koordination der Maßnahmen untereinander.
Es ist beabsichtigt, die beschriebenen Projektsteuerungsleistungen für jede (Teil-)Maßnahme gesondert und jeweils stufenweise an ein (das gleiche) Projektsteuerungsbüro zu vergeben. Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
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Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Projektsteuerungsleistungen nach dem Leistungsbild Projektsteuerung in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014 für die Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E.
Die Beauftragung erfolgt für jede Baumaßnahme (Infrastruktur, Graduiertenzentrum, Bibliothek und Seminargebäude) einzeln und jeweils stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine Beauftragung für jede Baumaßnahme einzeln und jeweils stufenweise vorgesehen, zunächst für die Stufen 1 und 2 der Infrastrukturmaßnahme. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung aller Stufen und Handlungsbereiche besteht nicht.
Dauer: 80 Monate
Referenznummer: A.0421.120512
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gießen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1.1 Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium). Ergänzend sind die Unterlagen der Bewerbungs- und Referenzbögen sowie die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt durch Excel-Dateien und PDF-Dateien auf Daten-CD's (zweifach) mit einzureichen.
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Im Falle von Bewerbergemeinschaften, bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 VOF sind der Bewerbungsbogen sowie die geforderten Anlagen und Nachweise und die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt für jeden Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. jeden Nachunternehmer einzeln einzureichen.
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Der Referenzbogen ist bei Bedarf von mehreren bzw. allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
2.1.2 Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
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2.1.3 Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen (Ausschlusskriterium);
2.1.4 Nachweis der Berufszulassung des Geschäftsführers oder des vorgesehenen Projektleiters die Berechtigung die Berufsbezeichnung „Dipl. Ingenieur/in, Master, Bachelor“ führen zu dürfen; es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1) (Ausschlusskriterium)
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2.1.5 Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354 (Anlage „Tariftreueerklärung“, Ausschlusskriterium).
Geforderte Eignungsnachweise (§ 4, § 5 Abs. 1, 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF und gemäß III.1.1) (Ausschlusskriterium); im Fall einer Bewerbergemeinschaft müssen die Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden;
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2.2.2 Verbindliche Erklärung gemäß § 5 Abs. 4c VOF: Angabe des Gesamtumsatzes (brutto) der letzten 3 Geschäftsjahre.
Angabe des Jahresumsatzes für die abgefragte Dienstleistung bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Mindestanforderung (Ausschlusskriterium): 600 000 EUR brutto durchschnittlicher Jahresumsatz für entsprechende Leistung im Bereich der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 AHO, Heft Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“).
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Auswahlkriterium: Bei mindestens 600 000 EUR brutto Jahresumsatz im Mittel wird dieses Kriterium als Auswahlkriterium herangezogen.
Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe des durchschnittlichen Jahresumsatzes entsprechender Leistung gebildet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1 Erklärung nach § 5 Abs. 5d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Diplom-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
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Mindestanforderung (Ausschlusskriterium): 6 festangestellte, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 AHO, Heft Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“) betraute Diplom-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen.
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Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten, mit vergleichbarer Leistung betrauten Diplom-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
Auswahlkriterium: Bei mindestens 6 festangestellten im Mittel der letzten 3 Jahre wird dieses Kriterium als Auswahlkriterium herangezogen (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).
2.3.2 Angaben nach § 4 Abs. 3, § 5 Abs. 5a und 5c VOF über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters und des Stellvertreters. Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie dem Auftraggeber in Ausübung ihrer Tätigkeit kurzfristig jederzeit zur Verfügung stehen können.
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2.3.3 Darstellung nach § 5 Abs. 5b VOF der in den letzten 6 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen für 3 Referenzen (A.-C.).
Mindestanforderungen an die Referenzen A.-C. (Ausschlusskriterien):
Die folgenden Anforderungen werden an die Referenz A, B und C gestellt. Es handelt sich hierbei um K.O.-Kriterien! Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
— Auch bei Bewerbergemeinschaften müssen in Summe 3 geforderte Referenzen eingereicht werden;
— Mindestens eine der drei Referenzen muss für einen öffentlichen Auftraggeber bearbeitet worden sein (gemäß § 98 GWB). Eine Bescheinigung des Auftraggebers ist beizufügen.
Die folgenden Anforderungen werden an die Referenz A, B und C gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Der Referenzbogen ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen;
— Jede Referenz muss in Form von aussagefähigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf maximal 2 DINA4-Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (wie zum Beispiel Projektbroschüren);
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— Leistungsumfang Projektsteuerung: mindestens Projektstufen 2-5 und mindestens 3 der 5 Handlungsbereiche in Anlehnung an AHO (Heft Nr. 9) müssen beauftragt sein;
— Leistungsstand: Projektstufe 4, Ausführung in Anlehnung an AHO (Heft Nr. 9) muss begonnen haben;
— Alter der Referenzen: nicht älter als 6 Jahre, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.6.2009 erfolgt sein;
— Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Mindestanforderungen an die Referenz A aus dem Bereich Projektsteuerung Infrastrukturmassnahme (Ausschlusskriterien):
Die folgenden Anforderungen werden an die Referenz A im Bereich Infrastruktur gestellt. Es handelt sich hierbei um K.O.-Kriterien. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
— Eine Infrastrukturmaßnahme aus dem Bereich Ingenieurbauwerke (Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Fernwärme/-kälte) gemäß §§ 41, 43 HOAI, ggf. in Kombination mit Verkehrsanlagen (Straßenverkehr) gemäß §§ 45, 47 HOAI;
— Projektgröße: anrechenbare Kosten gemäß § 42 HOAI mindestens 1 500 000 EUR netto.
Auswahlkriterien der Referenz A aus dem Bereich Projektsteuerung Infrastrukturmassnahme:
Die folgenden Kriterien werden zur Bewertung der Referenz A herangezogen:
— Anrechenbare Kosten Ingenieurbauwerke gemäß § 42 HOAI (mind. 1 500 000 EUR netto);
— Anrechenbare Kosten Verkehrsanlagen gemäß § 46 HOAI (mind. 1 500 000 EUR netto);
— Abschnittsweise Realisierung: Koordination von unterschiedlichen Teilmaßnahmen innerhalb einer Gesamtmaßnahme mit mind. 1 000 000 EUR netto anrechenbare Kosten. (Teilmaßnahme = mehrere Bauabschnitte);
— Art des Auftraggebers (öffentlicher/privater AG);
— Für alle Referenzen der öffentlichen Hand müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden;
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Mindestanforderungen an die Referenzen B und C aus dem Bereich Projektsteuerung Hochbaumassnahme (Ausschlusskriterien):
Die folgenden Anforderungen werden an die Referenzen B und C im Bereich Hochbau gestellt. Es handelt sich hierbei um K.O.-Kriterien! Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
— Mindestens eine der zwei Referenzen muss ein Hochschulbau der folgenden Kategorien sein: Labor-, Seminar-, Hörsaal-, Institutsgebäude, Bibliothek;
— Beide Referenzen müssen ein Neubau oder ein Erweiterungsneubau sein.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an die Referenzen B und C im Bereich Hochbau gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Projektgröße: Bauwerkskosten ( KG 300+400) müssen mindestens 10 000 000 EUR brutto betragen;
— Die Nutzflächen 1-6 müssen mindestens 1 .500 m
Auswahlkriterien der Referenzen B und C aus dem Bereich Projektsteuerung Hochbaumassnahme:
Die folgenden Kriterien werden zur Bewertung der Referenz herangezogen:
— Bauwerkskosten KG 300 + 400 (mindestens 10 000 000 EUR brutto);
— Nutzflächen 1-6 (mindestens 1 500 m
— Seminar-/Hörsaalflächen Nutzflächen 1-6 (mindestens 1 000 m
— Bibliothek: Buchaufstell-/Lesefläche, Magazine Nutzflächen 1-6 (mindestens 500 m
— Abschnittsweise Realisierung: Koordination von unterschiedlichen Teilmaßnahmen innerhalb einer Gesamtmaßnahme mit mind. 8 000 000 EUR brutto (KG 200-500) je Teilmaßnahme. (Teilmaßnahme = mehrere Bauabschnitte; Kombination aus Hochbau und Infrastruktur möglich);
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— Für alle Referenzen der öffentlichen Hand müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Wichtung der Referenzen (jeweils 25 %): 75 %
ZUSATZINFORMATION bezüglich der Referenzen:
— Die Infrastrukturmaßnahme kann auch Bestandteil eines Hochbauprojektes sein. In diesem Fall ist es möglich, das Hochbauprojekt ebenfalls (parallel) als Referenz B oder C einzureichen.
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners – vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000 EUR, für sonstige Schäden 5 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme ist zusätzlich eine Eigenerklärung vorzulegen, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
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Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Teil 3 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zulässig. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftraggeber behält sich vor, die Rechnungsstellung nach Baumaßnahmen getrennt anzufordern.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für die Projektsteuerung sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Architekten gemäß § 19 Abs. 1 VOF oder den Beruf des Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Siehe III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen:
Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen (brutto) der letzten drei Jahre: 12,5 %.
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betrauten Diplom-Ingenieure, Bachelor- und Masterabsolventen in den letzten drei Jahren: 12,5 %.
Referenzen: gemäß den unter III.2.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen A.-C. mit jeweils 25 %): 75 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0421.120512
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1)). Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
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d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 24.11.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Nachr. HAD-Ref.: 39/5772.
Nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.120512.

Ergänzende Informationen
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Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2015/S 212-385920 (2015-10-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: A.0435.120512
Kurze Beschreibung:
Die Justus-Liebig-Universität plant im Rahmen des Hochschulinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum am Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften. In der ersten Ausbauphase ist die Umsetzung der für den gesamten Campusbereich erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen sowie der folgenden 3 Neubauten vorgesehen: das Graduiertenzentrum (GCSC), der 1. Bauabschnitt der Zentralbibliothek mit Universitätsarchiv sowie das Seminargebäude I. Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) war die Vergabe der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihen AHO, Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E. Der Auftrag umfasst die Projektsteuerungsleistungen für alle genannten (Teil-)Maßnahmen und die Koordination der Maßnahmen untereinander, stufenweise Beauftragung je Teilmaßnahme.
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Gesamtwert des Auftrags: 1363171.27 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Gießen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6032-8862-0 📞
Fax: +49 6032-8862-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 178-434331
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 212-385920
ABl. S-Ausgabe: 178

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Justus-Liebig-Universität plant im Rahmen des Hochschulinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum am Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften. In der ersten Ausbauphase ist die Umsetzung der für den gesamten Campusbereich erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen sowie der folgenden 3 Neubauten vorgesehen: das Graduiertenzentrum (GCSC), der 1. Bauabschnitt der Zentralbibliothek mit Universitätsarchiv sowie das Seminargebäude I.
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Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) war die Vergabe der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihen AHO, Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E. Der Auftrag umfasst die Projektsteuerungsleistungen für alle genannten (Teil-)Maßnahmen und die Koordination der Maßnahmen untereinander, stufenweise Beauftragung je Teilmaßnahme.
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Die Justus-Liebig-Universität (JLU) plant im Rahmen des Hochschulinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum am Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften. Die Erstellung der Masterplanung für den Campusbereich Philosophikum erfolgte durch die Arbeitsgemeinschaft Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt am Main, mit TOPOS Landschaftsplanung, Berlin, im Anschluss an einen gewonnenen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb.
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In der ersten Ausbauphase ist die Umsetzung der für den gesamten Campusbereich erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen sowie der folgenden 3 Neubauten vorgesehen: das Graduiertenzentrum (GCSC), der 1. Bauabschnitt der Zentralbibliothek mit Universitätsarchiv sowie das Seminargebäude I.
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Die Infrastrukturmassnahme „Neue Mitte“ beinhaltet die Neuordnung der erforderlichen Infrastruktur inkl. Freianlagen im Campusbereich Philosophikum und untergliedert sich in mehrere räumliche und zeitliche Teilabschnitte.
— Abschnitt Infrastruktur Verlegung Rathenaustraße,
— Abschnitt Infrastruktur Bibliothek, Verlegung Kanaltrasse, Infrastruktur Seminargebäude I, Anbindung Energiezentrale, Anbindung Graduiertenzentrum, Campusplatz,
— Abschnitt Infrastruktur Mensa (unterirdisch),
Der Neubau des Graduiertenzentrums wird das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC/GGK) beherbergen. Das Graduiertenzentrum soll als Bürogebäude mit innovativem Raumkonzept entwickelt werden. In dem Gebäude werden zukünftig dauerhaft rund 200 Personen tätig sein. Es werden sich dort Büroarbeitsplätze, Projekträume sowie ein Seminar- und Konferenzbereich befinden.
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Der Neubau der Zentralbibliothek und des Universitätsarchivs ist in 2 Bauabschnitten vorgesehen, wovon der 1. BA in der ersten Ausbauphase des Masterplans umgesetzt werden soll und für mehrere Jahre mit der Bestandsbibliothek eine funktionale Einheit bilden wird – bis zur Fertigstellung des 2. BA.
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Der geplante Neubau des Seminargebäudes I bündelt Lehr-, Forschungs- und Servicestrukturen an einem zentralen Ort in unmittelbarer Nähe zur Zentralbibliothek und zur neuen Mensa am zukünftigen Campusplatz. Mit der Realisierung der Seminarraumflächen werden gleichzeitig zentrale Drittmittelflächen für kulturwissenschaftliche Forschungsprojekte geschaffen. Zusätzlich zu den Flächen für Forschung und Lehre werden sowohl zentrale Servicebereiche der Universität, des Hochschulrechenzentrums, des Studentenwerks und des Hochschulsports als auch studentische Arbeitsbereiche für diesen hochfrequentierten Universitätsstandort geschaffen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der fachlichen Leistungsfähigkeit des Gesamtprojektleiters und des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der geplanten Projektorganisation je Teilmaßnahme sowie übergreifende Gesamtkoordination, inkl. Personaleinsatzplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Herangehensweise an die konkrete Projektabwicklung
Auftreten des Projektleiters und der Teilprojektleiter innerhalb der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 25

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-11-19 📅
Name: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG
Postanschrift: Laurentiusstraße 21
Postort: Wuppertal
Postleitzahl: 42103
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 202245710 📞
E-Mail: info@du-diederichs.de 📧
Land: Wuppertal, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.du-diederichs.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1363171.27 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: De

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Quelle: OJS 2019/S 178-434331 (2019-09-12)